DD280823A1 - Verfahren zum pruefen der qualitaet von thermisch gespritzten schutzschichten - Google Patents

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DD280823A1
DD280823A1 DD32695889A DD32695889A DD280823A1 DD 280823 A1 DD280823 A1 DD 280823A1 DD 32695889 A DD32695889 A DD 32695889A DD 32695889 A DD32695889 A DD 32695889A DD 280823 A1 DD280823 A1 DD 280823A1
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DD32695889A
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Wolfgang Satke
Guenther Schrader-Boelsche
Manfred Schulz
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Zentralinstitut Schweiss
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Pruefen der Qualitaet von thermisch gespritzten Schutzschichten. Die Erfindung kann zur Bestimmung der Qualitaet und Ermittlung von Spritzparametern auf dem Gebiet der thermischen Spritztechnik angewendet werden. Kennzeichnend ist, dass mit Hilfe eines mit einem Trennmittel versehenen Blindstopfens (2), der in einem als Pruefkoerper verwendeten Rohrquerschnitt (1) abloesbar angebracht ist, eine Spritzschichtmembran (3) einer Schichtdicke von mindestens 1 mm erzeugt wird, die durch eine elastische, durch Luft- oder hydraulischen Druck ausdehnbare Gummiblase (4) zerstoert wird, wobei der Druck gemessen wird, bei dem die Zerstoerung der Spritzschichtmembran erfolgt bzw. die Spritzschichtmembran vom Pruefkoerper (1) abreisst. Fig. 1 und 2

Description

Ausführungsbeispiel
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiol beschrieben. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1: den vorbereiteten Prüfkörper vor dem Spritzen
Fig. 2: den Prüfköi per nach dem Spritzen während des Prüfvorganges.
Der Prüfkörper 1 besteht aus einem dickwandigen Rohrstück, in das nach dem Aufrauhen als Oberflächenvorbehandlungsverfahren ein planer Blindstopfen 2 eingesteckt wird, dessen Oberfläche mti einem Trennmittel versehen ist, so daß es an diesem während des Spritzvorganges nicht zu einer Verbindung mit der Sprit'.schichi kommen kann. Nach dem Spritzen wird der Blindstopfen 2 entfernt und eine elastische, ausdehnbare Gummiblase 4 in den Prüfkörper 1 eingeführt und mit Luft- oder Öldruck 5 gefüllt. Der Prüfvorgang dauert so lange, bis die Spritzschichtmembran 3 unterhalb der Mindestschichtdicke von 1 mm zerreißt oder oberhalb der Mindestschichtdicke von 1 mm vom Prüfkörper 1 abreißt. Der Luftoder Öldruck, bei dem es zum Zerreißen der Spritzschicht 3 kommt, wird gemessen und gibt die Meßgröße „Zerreißfestigkeit" an oder bei dem es zum Abreißen der Spritzschichtmembran 3 vom Prüfkörper 1 kommt, wird gemessen und gibt die Meßgröße „Haftfestigkeit" an.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Prüfen der Qualität von thermisch gespritzten Schutzschichten, insbesondere Metallspritzschichten, durch Ermittlung ihrer Haftfestigkeit auf dem Grundwerkstoff sowie ihrer Zerreißfestigkeit, gekennzeichnet dadurch, daß mit Hilfe eines mit einem Trennmittel versehenen Blindstopfens (2), der in einem als Prüfkörper verwendeten Rohrquerschnitt (1) ablösbar angebracht ist, eine Spritzschichtmembran (3) einer Schichtdicke von mindestens 1 mm erzeugt wird, die durch eine elastische, durch Luft- oder hydraulischen Druck ausdehnbare Gummiblase (4) zerstört wird, wobei der Druck gemessen wird, bei dem die Zerstörung der Spritzschichtmembran (3) erfolgt bzw. die Spritzschichtmembran (3) vom Prüfkörper (1) abreißt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnur gen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prüfen der Qualität von thermisch gespritzten Schutzschichten, insbesondere von Metallspritzschichten, durch Ermittlung ihrer Haftfestigkeit auf dem Grundwerkstoff sowie ihrer Zerreißfestigkeit.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Es ist bekannt, Spritzschichten zur Qualitätsbestimmung auf Haft- und Zerreißfestigkeit zu prüfen, wofür mechanisch wirkende Verfahren und Einrichtungen verwendet werden.
    Beispielsweise wird ein Prüfkörper in einen Aufnahmakörper gesteckt und mittels einer radialen Schraube gesichert. Nach Spritzen der gesamten Stirnfläche wird die Schraube entfernt und der Prüfkörper aus dem Aufnahmekörper herausgezogen. Die Kraft, bei der sich der Prüfkörper von der Spritzschicht löst, wird gemessen und ergibt zusammen mit der Stirnfläche dos Prüfkörpers die Haftzugfestigkeit der Spritzschicht auf dem Grundwerkstoff in N/mm2. Wesentliche Nachteile dieser Prüfmethode sind die mangelhafte Reproduzierbarkeit und die schlechte Meßwartgenauigkeit. Das radiale Spiel zwischen Prüfkörper und Aufnahmekörper führt zum Verkanten und Verklemmen. Dazwischen können sich Spritzpartikelchen einlagern und schmirgelnd wirken. Auch ein Grat an der Stirnfläche des Prüfkörpers führt zum Verfälschen der Meßergebnisse. Bei einem weiteren Prüfverfahren wird die Stirnfläche eines Wellenstütkos gespritzt und auf diese Spritzschicht ein zweites Wellenstück aufgeklebt. Nach Aushärten des Klebstoffes werden die beiden Wellenstücke auseinandergezogen und die Kraft, bei der sich das gespritzte Wellenstück von der Spritzschicht löst, gemessen und daraus zusammen mit der Stirnfläche des Wellenstückes die Haftzugfestigkeit der Spritzschicht auf dem Grundwerkstoff in N/mm2 ermittelt. Wesentliche Nachteile dieser Prüfmethode sind die lange Prüfzeit aufgrund der Zeitdauer des Aushärtens des Klebstoffes, die Begrenzung der Haftzugfestigkeitswerte der Spritzschichten unterhalb der Haftzugfestigkeitswerte des Klebstoffes, das Eindringen des Klebstoffes in die Spritzschicht und damit das Verfälschen der Meßwerte. Ein weiterer Nachteil ist, daß durch nur geringfügiges Verkanten der beiden Wellenstücke zusätzliche Scherkräfte auftreten, die wesentlich die Haftzugfestigkeitswerte beeinflussen.
    Ziel der Erfindung
    Es ist das Ziel der Erfindung, die Qualität von thermisch gespritzten Schutzschichten mit hoher Reproduzierbarkeit zu prüfen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Bestimmung der Zerreißfestigkeit sowie der Haftzugfeotigkeit von thermisch gespritzten Schichten zu entwickeln.
    Die Aufgabe wird gelöst, indem erfindungsgemäß mit Hilfe eines mit oinem Trennmittel versehenen Blindstopfens, der in einem als Prüfkörper verwendeten Rohrquerschnitt ablösbar angebracht ist, eine Spritzschichtmembran einer Schichtdicke von mindestens 1 mm erzeugt wird, die durch eine elastische, durch Luft- oder hydraulischen Druck ausdehnbare Gumnniblaso zerstört wird, wobei der Druck gemessen wird, bei dem die Zerstörung der Spritzschichtmembran erfolgt bzw. die Spritischichtmembran vom Prüfkörper abreißt.
    Durcch das An wenden des pneumatisch oder hydraulisch wirkenden Prüf prinzips entfallen die aufgrund der fertigungstechnisch bedingten Prüfkörportoleranzen mechanisch entstehenden Unzulänglichkeiten. Im Gegensatz zu den bekannten technischen Lösungen wird durch den pneumatischen oder hydraulischen Druck dio gespritzte Schicht direkt vom eigontiiehon Prüfkörper gelöst. Fertigungstoleranzen hinsichtlich der Geometrie des Prüfkörpers spielen keine Rolle mehr. Damit entstehen Meßwerte, die eine hohe Reproduzierbarkeit haben.
DD32695889A 1989-03-29 1989-03-29 Verfahren zum pruefen der qualitaet von thermisch gespritzten schutzschichten DD280823A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1600522A3 (de) * 2004-05-29 2006-09-27 ROLLS-ROYCE plc Verfahren zur Herstellung einer selbsttragenden Form aus Beschichtungsmaterial
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