DD280940A1 - Beheizbarer sattelbodenselbstentladewagen fuer schuettgut - Google Patents

Beheizbarer sattelbodenselbstentladewagen fuer schuettgut Download PDF

Info

Publication number
DD280940A1
DD280940A1 DD32703189A DD32703189A DD280940A1 DD 280940 A1 DD280940 A1 DD 280940A1 DD 32703189 A DD32703189 A DD 32703189A DD 32703189 A DD32703189 A DD 32703189A DD 280940 A1 DD280940 A1 DD 280940A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
saddle
heatable
channel
channels
self
Prior art date
Application number
DD32703189A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Bartel
Hans-Juergen Metze
Herbert Baier
Gottfried Wiedmer
Guenter Aey
Werner Gebert
Hubert Noke
Juergen Kohler
Original Assignee
Bitterfeld Braunkohle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bitterfeld Braunkohle filed Critical Bitterfeld Braunkohle
Priority to DD32703189A priority Critical patent/DD280940A1/de
Publication of DD280940A1 publication Critical patent/DD280940A1/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00—Hopper cars
    • B61D7/14—Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/32—Means for assisting charge or discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen beheizbaren Sattelbodenselbstentladewagen fuer Schuettgut, insbesondere zum Transport von Rohbraunkohle unter Frostbedingungen. Die Loesung besteht darin, dass unterhalb des Laengssattels (4) drei Hauptheizkanaele (17), (19), (19) angeordnet werden, die pneumatisch mit Kantenformheizkanaelen (24) und Ausblaskanaelen (25) verbunden sind. An den Schliesskanten (23) sind gesonderte Schliesskantenheizkanaele (20) mit Austrittsoeffnungen vorgesehen, um die besonders gefaehrdeten Stellen zu erwaermen. Die Zufuhr der Heizgase erfolgt extern ueber Ein- und Ausblasoeffnungen welche mit automatisch schliessenden Klappen versehen sind. Fig. 3

Description

Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen beheizbaren Sattelbodens ilbstentladewagen für Schüttgut unter Verwendung druckbeaufschlagter gasförmiger Heizmedien, insbesondere zum Transport von Rohbraunkohle unter Frostbedingungen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind beheizte Schüttgutwagen bekannt, bei welchen der gesamte Sattelbodenhohlraum abgeschlossen und mit Heizleitungen versehen ist. Nachteilig ist der große Hohlraum, der aufgewärmt werden muß und vor allem die Schließkanten uno Stirnwände außerhalb des Sattelbereiches können damit nur ungenügend beheizt bzw. gar nicht beheizt werden. Nach DD 86853 erfolgt eine Beheizung des Sattelbodens mittels Heizschlangen, die fest auf der Konstruktion angeordnet werden. Nachteilig sind der hohe Energieaufwand und die Baukosten. Die besonders frostgefährdeten Schließkanten und Klappen können cKimit nicht beheizt werden.
Nach DE 967886 werden die tragenden Hohlprofile der Wagenkonstruktion mit Heizgasen durchströmt. Die Herstellungskosten sind zwar gering, aber die Heizwirkung ist äußerst uneffektiv, da die Profile aus Festigkeitsgründen dickwandig ausgeführt und nicht an den frostgefährdeten Stellen angeordnet sind. Die Auftauzeiten sind außerdem sehr lang, da eine geringe Flächenwirkung vorhanden ist.
Nach DE 969015 werden die Hohlräume der Entladeklappen mit Heizgas angewärmt. Dabei wird das Heizgas über Umlenk- und Leitbleche an den Klappenwandungen entlanggeführt. Diese Lösung hat zwar eine gute Heizwirkung, ist aber zu aufwendig und zu schwer. Außerdem ist die Energiezuführung kompliziert.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besieht darin, bei geringstem Energieeinsatz die Heizzeit zu verkürzen, die Bedienung und Unterhaltung der Wagenheizung zu vereinfachen und die Herstellungskosten für die Heizung zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen beheizbaren Sattelbudenselbstentladewagen für Schüttgut zu entwickeln, bei welchem mittels gasförmigem Heizmedium sowohl große Flächen des Wagens als auch frostgefährdete dreidimensionale Ecken und Kanten des Laderaumes und der Entladeklappen erwärmt werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß unterhalb des Längssattels eines Sattelbodenselbstentladewagens Heizkanäle angeordnet werden, die untereinander verbunden sind und von druckbeaufschlagten Heizgasen durchströmt werden. Gleichzeitig sind an der Verbindung zwischen Längssattel und Quersattel sowie Längssattel und den Stirnwänden Kantenformheizkanäle vorgesehen. Unterhalb des Sattelbleches sind drei Hauptheizkanäle vorgesehen, nämlich im oberen Bereich ein zentraler oattelkanal und im unteren Bereich in der Nähe der Entladeklappen auf beiden Seiten untere Sattelkanäle. Zwischen den Sattelkanälen sind Vertikalkanäle und/oder Kantenformheizkanäle angeordnet, die eine Verbindung darstellen, aber gleichzeitig den Sattel aufheizen. An den Stirnwänden und am Quersattel sind bis in die Seitenwand des Wagenkastens übergehend Ausblaskanäle mit Austrittsöffnungen vorgesehen. An den Schließkanten sind zusätzliche S.:hließkantenheizkanäle angeordnet, die Austrittsschlitze bzw. Austrittsöffnungen aufweisen. Mittig zur Längsseite bzw. der Stirnseite des Wagenkastens sind Ein- und Ausblasöffnungen angeordnet, von welchen die einzelnen Heizkanäle von außen mit Heizgas beaufschlagt werden. Dabei ist die Anordnung so gewählt, daß beide Wagenhälften gleichmäßig mit je der Hälfte der Heizgase durchströmt werden. Di>·? Querschnitte und jeweiligen Durchströmöffnungen sind so dimensioniert, daß mit abnehmender Temperatur der Heizgase bzw der Gasmenge die Strömungsgeschwindigkeit zunimmt. Regelmäßig werden die Querschnitte in Richtung Ausblasöffnung verringert, damit die Strömungsgeschwindigkeit zunimmt und je Flächeneinheit Heizfläche möglichst gleichviel Heizenergie bereitgestellt wird. Es ist vorgesehen, die Ausblaskanäle an Stirnwand und Quersattel nur mit einer Austrittsöffnung zu versehen, die ihrerseits über Kanalverbindungen mit dem übrigen Heizsystem verbunden sind. Des weiteren ist es möglich, den Klappengetrieberaum über eine Öffnung durch den zentralen Sattelkanal mit zu beheizen. Im Sattelraum ist eine Sattelkanalwand angeordnet, welche den zentralen Sattelkanal nach unten begrenzt. Dabei ist es möglich, den Sattelkanal nach oben gewölbt auszuführen, um den zentralen Sattelkanal optimal zu verkleinern bzw. zu gestalten. Die Ausblasöffnung ist vorteilhaft mit einem kleineren Querschnitt ausgebildet, als die Einblasöffnung, um die Verweilzeit der Heizgase im Wagen zu erhöhen.
Die Ein- und Ausblasöffnungen sind mit Verschlußklappen versehen, die nur nach innen geöffnet werden können. Durch eine Schräge am Wagenkasten, auf welcher die Klappen aufliegen, bewirkt die Schwerkraft, daß sie automatisch geschlossen sind, wenn sie nicht von außen aufgestoßen werden.
Es ist weiterhin günstig, wenn die unteren Sattelkanäle gleich von den Außcnlängsträgern des Untergestells gebildet werden. Dadurch wird der Herstellungsaufwand reduziert. Die extern bereitgestellten Heizgase werden symmetrisch an der Einblasöffnung über den Vorlauf in den unterem Sattelkanal und über die Kantenformheizkanäle an der Quersattelwand in den gegenüberliegenden Sattelkanal geleitet. In den unteren Sattelkanälen we> Jen die Heizgase über Austrittsöffnungen in den Schließkantenheizkanal geleitet, wo die Schließkante beheizt und ein Teil des Heizgases durch den Austrittsschlitz in das Ladegut diffundiert und an der Wandung der Entladeklappe nach oben steigt und die Trennstelle zwischen Klappenwandung und Kohle auftaut. Die in den unteren Sattoikanälen gleichmäßig strömenden Heizgase strömen über die stirnseitig angeordneten Kantenformheizkanäle und darunterliegende Durchströmungsöffnungen in den oberen zentralen Sattelkanal, von wo sie im Rücklauf in den Quersattcl geführt und über die Ausblasöffnung abgenommen worden.
An den Kantenformheizkanälen sind ebenfalls Ausblaskanäle angeschlossen, die das Heizgas über die verdeckten Austrittsöffnungen gegen die Schließkanten und in das Ladegut diffundieren lassen sowie die Stirnwände als auch die Quersattelwand über den Ausblaskanälen aufheizen.
Wahlweise kann der Klappengetrieberaum über den oberen zentralen Sattelkanal beheizt werden. Weiterhin kann in die Außenlängsträqer des Untergestells als unterer Sattelkanal Heizgas eingeleitet werden. Zusätzlich zu der Heizgasführung über die Kantenformheizkanäle können dazu die Vertikalkanäle genutzt werden, die zwischen den unteren Sattelkanälen und den oberen zentralen Sattelkanal Durchströmöffnungen besitzen, welche zur Erzielung einer gleichmäßigen Strömungsgeschwindigkeit unterschiedliche Durchströmungsquerschnitte besitzen. Weiterhin läßt sich das System bei feinkörnigem und dichtem Ladegut so erweitern, daß die Ausblaskanäle untereinander verbunden werden und somit zusätzliche Kanalverbindungen mit dem Heizgasumlaufsystem geschaffen sind. Die Einblas- bzw. Ausblasöffnungen sind so ausgelegt, daß die während des Heizvorganges unbetätigton Verschlußklappen selbsttätig abdichten. Die Anordnung ist so vorgesehen, daß während der Beladung und dem Fahrbetrieb keine Ladegutablagerungen entstehen können und das Eindringen von Staub weitestgehend vermieden wird. Das selbsttätige Schließen der Verschlußklappen vermeidet auch ein Ableiten der Wärmeenergie, die als Eigenwärme in der Kohle gespeichert ist. Die Sattelspanten sind gleichzeitig als Heizrippen für das Sattelblech ausgebildet, d. h. sie sind fest mit dem Sattelblech verbunden oder haben Materialkontakt, hingegen an der Rückseite eine Isolierschicht, die Wärmeleitung zur Sättelkanalwand und zum Außenlängsträger des unteren Sattelkanals verhind ι!. Die Sattelkanalwand und die Kanalwände des unteren Sattelkanals können auch aus wärmedämmendem Material hergestellt werden. Dadurch entfällt das Aufbringen einer Isolierschicht an den Spanten.
Ausführungsbeispiel
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: zeigt eine Seitenansicht des Sattelbodenselbstentladewagens bei teilweise aufgeschnittener Seitenwand mit
längsmittiger Zu- und Abführung des Heizmediums Fig. 2: zeigt einen Längsschnitt des Sattelbodenselbstentladewagens mit an den Stirnwänden angeordneter Zu- und Abführung des Heizmediums
Fig. 3: zeigt den Schnitt A-A nach Fig. 1 -Blick auf die Stirnwand Fig.4: zeigt den Schnitt B-B nach Fig.2 -Blickauf den Quersattel Fig. 5: zeigt den Schnitt C-C nach Fig. 1 im Bereich unterer Sattelkanal
Fig. 6: zeigt den Schnitt C-C nach Fig. 1 als Alternativlösung mit Durchströmöffnung in den Vertikalkanal Fig.7: zeigt den Schnitt D-D nach Fig. 1 durch einen Kantenformheizkanal Fig.8: zeigt den Schnitt E-E nach Fig. 1 Fig.9: zeigt einen Schnitt durch einen Ausblaskanal nach Fig.3 Fig. 10: zeigt einen Schnitt der Verschlußklappe für Ein- bzw. Ausblasöffnung
Wie der Zeichnung Fig. 1 zu entnehmen ist, weist der Wagenkasten 1 in der Längsmitte eine Einblasöffnun-j 12, auf über welche wagensymmetrisch das Heizmedium in den unteren Sattelkanal 19 eingeblasen wird. Zwischen Quersattelwand 10 und Sattelblech 7 ist eir. Kantenformheizkanal 24 vorgesehen, welcher den unteren Sattelkanal 19 mit dem gegenüberliegenden Sattelkanal 19' verbindet. Von Sattelkanal 19 bzw. 19' werden zwischen Stirnwand 2 und Sattelblech 7 ebenfalls Kantenformheizkanäle 24 wie nach Schnitt D-D in Fig. 7 zu ersehen ist, geführt, welche in der Mitte des Längssattels 4 durch ein Aussteifungsblech 28 getrennt sind. Unter diesen Kantenformheizkanälen 24 befinden sich im oberen Bereich des Längssattels 4, im Bereich des oberen zentralen Sattelkanals 17 Durchströmöffnungen 27.
Der obere zentrale Sattelkanal 17 besitzt eine Verbindung mit dem Quersattel 19 wobei sich in diesem Bereich die Ausblasöffnung 13 befindet. Des weiteren sind an den Stirnwänden 2 und am Quersattel 9 und in den anschließenden Eckbereichen der Seitenwand des Wagenkastens 1 Ausblaskanäle 25 angeordnet. Zusätzlich weist die Zeichnung auf, daß durch die aufgrund der Sattelspanten 8 und der Sattelkanalwand 18 gebildeten Vertikalkanäle 26 über Durchströmöffnungen 27 eine Verbindung von unterer Sattelkanal 19 bzw. 19' zum oberen zentralen Sattelkanal 17 hergestellt wird.
In Fig. 2 sind die Ein-und Ausblasöffnungen 12 bzw. 13 an den Stirnwänden 2 angeordnet. Nach der Einblasöffnung 12 ist die Stirnwand 2 als zentrale symmetrische Kanalverteilung ausgebildet, wobei sich die unteren Sattelkanäle 19 und 19' sowie der obere zentrale Sattelkanal 17 anschließen. Neben der zentralen Kanalführung um den Klappengotrieberaum 11 sind in dem Aussteifungsblech 28 des Que>\sattels 9 Durchsirömöffnungen 27 vorgesehen.
Der Zeichnung nach Fig.3 kaiin man entnehmen, daß an den Kantenformheizkanälen 24 Ausblaskanäle 25 enisprechend dem Schnitt nach Fig. 9 angeschlossen sind, die verdeckte Austrittsöffnungen 22 aufweisen.
Weiterhin sind die unteren Sattelkanäle 19 bzw. 19', wie es auch in Fig. 5 zu sehen ist, durch einen Schließkantenheizkanal 20 erweitert, welcher Austrittsöffnungen 22 und gegenüber der Entladekiappe 3 einen Austrittsschlitz 21 aufweist. Der obere zentrale Sattelkanal 17 der in der Nähe der Stirnwand 2 über Durchströmöffnungen 27 zu den Kantenformheizkanälen 24 verbunden ist, wird wie auch in den Fig. 4,5 und 6 durch die Sattelkanalwand 18 gebildet. Die Sattelkanalwand 18 trennt den zentralen Sattelkanal 17 vom Sattelraum 6, der vom Untergestell 5 begrenzt wird. In der Zeichnung nach Fig.4 ist der Vorlauf 15 über die Einblasöffnung 12 mit den über die Spitze des Längssattels 4 verbundenen Kantenformheizkanälen 24 und den unteren Sattelkanälen 19 und 19' zu ersehen. Der Rücklauf 16 entsprechend dem Sinnbild wird durch den oberen zentralen Sattelkanal 17 gewährleistet.
Nach Fig. 6 werden die unteren Sattelkanäle 19' bzw. 19 durch die Außcnlängsträger des Untergestelles 5 gebildet, wobei zu dem Schließkantenheiikanal 20 Kanalverbindungen 29 bestehen.
Fig.8 stellt einen Abblaskanal 25 dar, welcher an der Außenwand des Wagenkastens 1 angeordnet ist und in Richtung Schließkante 23 der Entladeklappe 3 verdeckte Austrittsöffnungen 22 und einen Schließkantenheizkanal 20 aufweist.
Fig. 10 stellt die Einblas bzw. Ausblasöffnung 12 bzw. 13 dar, wobei eine Verschlußklappe 14, nach innen öffnend und selbsttätig schließend angeordnet ist, welche im Wagenkasten 1 auf einer Schräge aufliegt.

Claims (10)

  1. -1- 28T940 Erfindungsanspruch:
    1. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen für Schüttgüter unter Verwendung druckbeaufschlagter heizgasdurchströmter Hohlräume, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Sattelbleches (7) drei Hauptheizkanäle ausgebildet als oberer zentraler Sattelkanal (17) und zwei untere Sattelkanäle (19) bzw. (19') angeordnet sind und das zwischen diesen drei Kanälen (17), (19) und (19') Vertikalkanäle (26) mit Durchströmöffnung (27) und/oder Kantenformheizkanäle (24), angeordnet zwischen Sattelblech (7) und Stirnwandblech (2) bzw. Quersattelwand (10), beenden und das an den Stirnwänden (2) und am Quersattel (9) und in den anschließenden Eckbereichen der Seitenwand des Wagenkastens (1) Ausblaskanäle (25) mit Austrittsöffnungen (22) für das Heizmedium in Richtung Ladegut-Behälterwandung und in Richtung Schließkanten (23) vorgesehen sind und das sich im Bereich zwischen den unteren Sattelkanälen (19), (19') bzw. den Ausblaskanälen (25) und der Entladeklappe (3) ein zusätzlicher Schließkantenheizkanal (20) mit Austrittsschlitz (21) bzw. Austrittsöffnungen (22) befindet.
  2. 2. Heizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zu- und Abführung der Heizgase in der Längsmitte des Wagenkastens (1) und/oder an den Stirnwänden (2) jeweils Einblasöffnungen (12) und Ausblasöffnungen (13) wagensymmetrisch angeordnet sind.
  3. 3. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchströmöffnung (27) und die Vertikalkanäle (26) im Sinne einer Regelung der Strömungsgeschwindigkeit des Heizmediums unterschiedlich große Querschnitte besitzen.
  4. 4. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Transport dichter feinkörniger Schüttgüter die Ausblaskanäle (25) nur eine Ausblasöffnung aufweisen, welche zur Verbindung der Enden der Ausblaskanäle (25) untereinander und mit dem Heizumlaufsystem mit zusätzlichen Kanalverbindungen versehen ist.
  5. 5. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sattelspanten (8) im Bereich der Heizkanäle als sattelblechseitige Heizrippen ausgebildet sind.
  6. 6. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappengetrieberaum (11) durch den oberen zentralen Sattelkanal (17) mit heizbar ist.
  7. 7. Beheizbarer Sattelbodenoelbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sattelkanalwände (18) und die nichtladegutseitigen Kanalwände des unteren Sattelkanals (19) aus wärmedämmenden Material hergestellt sind bzw. damit beschichtet sind.
  8. 8. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einblasöffnung (12) des gasförmigen Heizmediums einen größeren Querschnitt besitzt als die Ausblasöffnung (13) und die duerschnitie der drei Sattelheizkanäle (17), (19), (19) und der Kantenformheizkanäle (24) im Sinne einer steigenden Durchströmungsgeschwindigkeit abgestuft ausgeführt sind.
  9. 9. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappen (14) der Einblas- und der Ausblasöffnung (12), (13) selbsttätig schließend und in den Kanalraum hinein aufschlagend ausgebildet sind.
  10. 10. Beheizbarer Sattelbodenselbstentladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Sattelkanäle (19) durch die Außenlängsträgerdes Untergestells (5) gebildet werden und zu den unteren Schließkanten (23) Kanalverbindungen (29) angeordnet sind.
DD32703189A 1989-03-30 1989-03-30 Beheizbarer sattelbodenselbstentladewagen fuer schuettgut DD280940A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32703189A DD280940A1 (de) 1989-03-30 1989-03-30 Beheizbarer sattelbodenselbstentladewagen fuer schuettgut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32703189A DD280940A1 (de) 1989-03-30 1989-03-30 Beheizbarer sattelbodenselbstentladewagen fuer schuettgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD280940A1 true DD280940A1 (de) 1990-07-25

Family

ID=5608029

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD32703189A DD280940A1 (de) 1989-03-30 1989-03-30 Beheizbarer sattelbodenselbstentladewagen fuer schuettgut

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD280940A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5285047A (en) * 1992-08-06 1994-02-08 Petrelli Michael S Method and apparatus for preventing carry back in a rail car using an on-board heating device
EP2284059A3 (de) * 2009-08-14 2012-07-18 Ralf Zürcher Vorrichtung zur Materialförderung im Gleisbau bei Bahnstrecken

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5285047A (en) * 1992-08-06 1994-02-08 Petrelli Michael S Method and apparatus for preventing carry back in a rail car using an on-board heating device
EP2284059A3 (de) * 2009-08-14 2012-07-18 Ralf Zürcher Vorrichtung zur Materialförderung im Gleisbau bei Bahnstrecken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2107013B1 (de) Behälter mit einer Schwallwand und Tankcontainer damit
DE19711258A1 (de) Stapelscheiben-Ölkühler
DE2330167A1 (de) Wagen fuer guetertransporte
DE102012212466A1 (de) Luftkanalsystem für ein Schienenfahrzeug des Personenverkehrs
DE102018131824B4 (de) Batteriegehäuse sowie Hybridfahrzeug mit einem solchen Batteriegehäuse
DE3529389A1 (de) Heiz- und belueftungseinrichtung fuer kraftfahrzeuge
DE3510240C3 (de) Lastkraftwagen mit beheizbarem Aufbau
DE8502804U1 (de) Eisenbahnwagen
DE2350565A1 (de) Schienenfahrzeug, insbesondere gedeckter, grossraeumiger gueterwagen
DD227932A1 (de) Kuehlfahrzeug-wagenkasten
CH210698A (de) Motorfahrzeug mit selbsttragender geschlossener Karosserie.
EP2953854A1 (de) Vorrichtung zum konditionieren eines baulich nicht abgeschlossenen raumvolumens mittels eines gasmassenstromes
DE2814282C2 (de)
DE9214449U1 (de) Außentüre eines Waggons für den schienengebundenen Personenverkehr
EP0614792A1 (de) Aussenlangträger für 2achsige Eisenbahngüterwagen
AT229356B (de) Eisenbahngüterwagen mit Schiebedach
DD266552A1 (de) Auftauverfahren fuer schuettgutwagen, insbesondere kohlewagen
DE467736C (de) Eisenbahnwagen zur Entladung regelbarer Mengen von Schuettgut nach verschiedenen Richtungen
DD290390B5 (de) Heizungsadapter fuer schuettgutwagen
DE1530073C (de) Dreiteilige Türanordnung an geschlos senen Eisenbahnguterwagen
DE1173920B (de) Umwaelz-Speicherteilchenwaermetauscher fuer zwei gasfoermige Medien
CH623521A5 (en) Superstructure for vehicles having at least one displaceable door
AT229984B (de) Elektrischer Strahlungsheizofen
DE2350565C (de) Schienenfahrzeug, insbesondere gedeckter, großräumiger Güterwagen mit verschiebbaren Wandteilen
DE10013957A1 (de) Deckensystem für Großraumfahrzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee