DD281032A1 - Treiberschaltung fuer elektrohaltemagnete - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Treiberschaltung fuer Elektrohaltemagnete zur Steuerung von unter Federkraft ablaufenden Funktionsgruppen fotografischer Kameras mit einer Batterie als Betriebsspannungsquelle. Trotz sich stark aendernder Betriebsspannung gewaehrleistet die Treiberschaltung bei sehr geringer Verlustleistung und kleinem Raumbedarf stabile magnetische Haltekraefte des ueber einen Schalttransistor gesteuerten Elektromagneten. Gemaess der Erfindung findet ein digitaler Signalgeber Anwendung, dessen dem Schalttransistor zugefuehrte Signalfolge selbsttaetig spannungsabhaengig veraenderbar ist. Fig. 1
Description
Rechenschaltung der Kamera zur Belichtungssteuerung und dessen anderer Eingang mit einem Zähler 6 verbunden ist. Der Zähler 6 ist über eine ebenfalls mit besagter Rechenschaltung gekoppelte Leitung 7 in seinem Tastverhältnis steuerbar und sowohl an einen Impulsgenerator 8 als auch an einen Analog- Digital-Wandler 9 geschaltet. Der Eingang des letzteren ist mit einer Betriebsspannungsquelle 10 verbunden, welche mittels eines Schalters 11 manuell anschaltbar ist. In der Treiberschaltung gemäß Fig. 2 findet ein Komparator 12 Anwendung, dessen einer Eingang direkt an die Betriebsspannungsquelle 10 und auf dessen anderen Eingang die Zusammenschaltung von Transistor 2, Elektrohaltemagnet 1 und Kondensator 3 rückgekoppelt ist. Dem Komparator 12 nachgeordnet ist eine monostabile Kippstufe 13, der zusammen mit Negatcren 14,15 eine Ansteuergruppe für den Schalttransistor 2 bildet. Der Negator 14 steht über eine Leitung 16 ebenfalls mit der Rechenschaltung der Kamera in Verbindung.
Den dargestellten Treiberschaltungen vorgeordnet ist jeweils eine Lichtmeßschaltung. Die Wirkungsweise ist folgende:
Mit dem Schließen des Schalters 11 wird an das gesamto Elektroniksystem der Kamera Betriebsspannung gelegt und damit Betriebsbereitschaft hergestellt. Sobald aus der Rechenschaltung über die Leitung 5 ein Startimpuls an dem Negator 4 anliegt, wird dieser durchlässig für eine Stromimpulsfolge hoher Frequenz, welche von dem Impulsgenerator 8 erzeugt und über den Zähler 6 zugeführt wird. Der Schalttransistor 2 wird leitend und der Elektrohaltemagnet 1 mit dem zur elektromagnetischen Verriegelung der zu steuernden Funktionsgruppe der Kamera, beispielsweise des Verschlusses, notwendigen Strom versorgt. Der Eingang des Analog-Digital-Wandlers 9 ist mit der Betriebsspannungsquelle 10 verbunden. In Abhängigkeit von der jeweiligen Höhe der Betriebsspannung steuert das Ausgangssignal des Analog-Digital-Wandlers das Tastverhältnis des Zählers 6. Das Tastverhältnis wird selbsttätig stets so gewählt, daß die effektive Spannung über dem Elektromagneten 1 konstant bleibt. Bei minimal zulässiger Betriebsspannung von z. B. 3,2 V bewirkt die getastete Stromimpulsfolge, daß der Schalttransistor 2 ständig leitend bleibt. Bei momentan zunehmender Betriebsspannung hingegen, bedingt durch Abschalten anderer von der Betriebsspannungsquelle 10 ebenfalls gespeister Verbraucher, wird das Tastverhältnis des den Schalttransistor 2 steuernden Impulsstromes größer, so daß der mittlere Magnetstrom nahezu konstant gehalten wird. Der Zähler 6 ist zusätzlich über die Leitung 7 in seinem Tastverhältnis aus der Rechenschaltung der Kamera steuerbar. Das ist z. B. bei langen Belichtungszeiten der Fall, bei denen im Interesse geringer Batteriebelastung eine weitere Strom- bzw. Spannungsreduzierung von Nutzen ist. Das Abschalten des Magnetstromes am Ende der Belichtungszeit erfolgt mittels eines Impulses aus der Rechenschaltung über Leitung 5.
Im Gegensatz zur vorbeschriebenen betriebsspannungsabhängigen Steuerung des Tastverhältnisses einer die digitale Steuerung des Schalttransistors 2 bewirkenden Impulsfolge hoher Frequenz ist gemäß Fig.2 der Schalttransistor 2 in den dargestellten Regelkreis einbezogen. Nachdem der Schalttransistor 2 mittels eines Startimpulses über die Leitung 5 und den Negator 15 leitend gesteuert ist, wird der Kondensator 3 aufgeladen. Bei Wegfall des Startimpulses wird Transistor 2 gesperrt und Kondensator 3 kann sich über die Wicklung des Elektrohaltemagneten 1 entladen. Die Spannung am Punkt der Zusammenschaltung von Schalttransistor, Magnet und Kondensator wird im Komparator 12 mit der Betriebsspannung verglichen. Bei dem Unterschreiten der Schaltschwelle des Komparators wird die monostabile Kippstufe 13 für eine Zeit t in den monostabilen Zustand versetzt und über die Negatoren 14,15 der Schalttransistor 2 wieder in den leitenden Zustand. Auch auf diese Weise bleibt der mittlere Magnetstrom und damit die magnetische Haltekraft trotz sich in bestimmten Grenzen ändernder Betriebsspannungen nahezu konstant.
Claims (3)
1. Treiberschaltung für Elektrohaltemagnete zur Steuerung von unter Federkraft ablaufenden Funktionsgruppen fotografischer Kameras mit einer Rechenschaltung und einem Timerschaltkreis für einen Schalttransistor und einer Batterie als Betriebsspannungsquelle, gekennzeichnet durch einen digitalen Signalgeber, dessen am Schalttransistor zugeführte Signalfolge selbsttätig spannungsabhängig veränderbar ist.
2. Treiberschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Signalgeber von einem Impulsgenerator (8) hoher Frequenz und einem diesem nachgeordneten Zähler (6), dessen Tastverhältnis mittels eines betriebsspannungsabhängigen Analog/Digitalwandlers (9) steuerbar ist, gebildet wird.
3. Treiberschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der digitale Signalgeber aus einer halbstabilen Kippstufe (13) und einem diese steuernden Spannungskomparator (12) besteht und als Rückkopplung zwischen Kollektor und Basis des Schalttransistors ausgebildet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein-) Treiberschaltung für Elektrohaltemagnete zur Steuerung von unter Federkraft ablaufenden Funktionsgruppen fotografischer Kameras.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In fotografischen Kameras mit batteriegespeister Belichtungsautomatik sind Vorkehrungen zu treffen, um die Batterie wenig zu belasten und um Belichtungsergebnisse zu erzielen, die von der Versorgungsspannung für das Elektroniksystem weitestgehend unabhängig sind. Zu diesem Zweck ist außer dem Einsatz von Bauelementen zur Spannungsbegrenzung beispielsweise bekannt, die Versorgungsspannung der eingesetzten Elektromagncte zu stabilisieren (DD-PS 222145, DE-OS 3219811). Ebenso ist bekannt, die Treiberstufe für die Magnetspule eines Kameraverschlusses mittels einer lastinstabilen Spannungsquelle anzusteuern, welche zwecks Verringerung der Verlustleistung nur für die Öffnung des Verschlusses einen hohen Öffnungsstrom und für die restliche Dauer jeder Belichtung nur einen geringen Haltestrom zur Verfügung stellt (DE-OS 3524326). Des weiteren ist bekannt, den durch den Magneten eines Fotovorschlusses fließenden maximalen Strom mittels einer Konstantstromschaltung zu begrenzen (DE- 3S334502F).
Für den Einsatz in modernen Kameras mit einer relativ di ußsn Anzahl von benötigten Elektromagneten kommen diese bekannten Schaltungen wegen ihres noch zu hohen Energiebedarfes bzw. infolge ihres Aufwandes an diskreten Bauelementen nicht in Frage.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung soll die Stabilisierung der Versorgungsspannung sowie die Energiebilanz für in Kameras eingesetzte Elektromajinete verbessert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung i Jt. eine Treiberschaltung für Elektromagnete zur Steuerung von unter Federkraft ablaufenden Funktionsgruppen fotografischer Kameras zu schaffen, die trotz sich stark ändernder Betriebsspannung eine stabile magnetische Haltekraft des über einen Schalttransistor gesteuerten Elektromagneten bei sehr geringer Verlustleistung gewährleistet und insbesondere aus für Kompaktkameras wichtigen Raumgründen integrierbar ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen digitalen Signalgeber, dessen dem Schalttransistor zugeführte Signalfolge selbsttätig spannungsabhängig veränderbar ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand von dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: digital betriebsspannungsabhängig steuerbare Treiberschaltung,
Fig. 2: rückgekoppelte Treiberschaltung.
Fig. 2: rückgekoppelte Treiberschaltung.
Gemäß Fig. 1 isteinEIcktrohaltemagnet 1, welcher den Ablauf oder den Stop einer unter Federkraft stehende'! Fjnktionsgruppe einer fotografischen Kamera steuert, in den Ausgang einer Treiberstufe geschaltet, wobei letztere von eir.em Schalttransistor 2 und einem zum Elektrohaltemagneten 1 in bekannter Weise parallelgeschalteten Kondenstor 3 gebildet wird. An die Basis des Schalttransistors 2 ist ein Negator 4 geschaltet, dsssen einer Eingang über Leitung 5 mit einer nicht dargestellten
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD32702789A DD281032A1 (de) | 1989-03-30 | 1989-03-30 | Treiberschaltung fuer elektrohaltemagnete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD32702789A DD281032A1 (de) | 1989-03-30 | 1989-03-30 | Treiberschaltung fuer elektrohaltemagnete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD281032A1 true DD281032A1 (de) | 1990-07-25 |
Family
ID=5608025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD32702789A DD281032A1 (de) | 1989-03-30 | 1989-03-30 | Treiberschaltung fuer elektrohaltemagnete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD281032A1 (de) |
-
1989
- 1989-03-30 DD DD32702789A patent/DD281032A1/de not_active IP Right Cessation
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