DD281275A5 - Schaltungsanordnung zur ansteuerung von impulsmagneten - Google Patents

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DD281275A5
DD281275A5 DD32726789A DD32726789A DD281275A5 DD 281275 A5 DD281275 A5 DD 281275A5 DD 32726789 A DD32726789 A DD 32726789A DD 32726789 A DD32726789 A DD 32726789A DD 281275 A5 DD281275 A5 DD 281275A5
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DD32726789A
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Hans Jehmlich
Jochen Rudolph
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Pentacon Dresden Veb
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/18Circuit arrangements for obtaining desired operating characteristics, e.g. for slow operation, for sequential energisation of windings, for high-speed energisation of windings
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/08Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage
    • H03K17/081Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage without feedback from the output circuit to the control circuit
    • H03K17/0814Modifications for protecting switching circuit against overcurrent or overvoltage without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the output circuit
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Aussteuerung von Impulsmagneten fuer batteriegespeiste fotografische Kameras. Die Schaltungsanordnung ist im Aufwand gering und integrierbar, vermeidet die Belastung der Batterie mit hohen Spitzenstroemen und erhoeht die Funktionssicherheit des Magneten. Bei einer Schaltungsanordnung mit einem Kondensator, welcher der Serienschaltung einer Wicklung des Impulsmagneten mit einem Schalttransistor parallel geschaltet und ueber diese Serienschaltung zur zeitweisen Kompensation eines Permanentmagnetfeldes des Impulsmagneten entladbar ist, ist erfindungsgemaesz die Wicklung des Impulsmagneten zugleich in einen transistorgesteuerten Ladestromkreis des Kondensators geschaltet und als Begrenzer fuer den das Permanentmagnetfeld staerkenden Ladestrom ausgebildet. Fig. 2{Kamera, batteriegespeist; Schaltungsanordnung; Impulsmagnet mit Permanentmagnet; Kondensator in Reihe geschaltet; Lade- und Entladestromkreis transistorgesteuert mit Wicklung fuer Permanentmagnet}

Description

Die Wirkungsweisen sind folgende:
Bei der Schaltung gemäß Fig. 1 wird nach Schließen dos Schalters 3 bei nichtleitendem Schalttransistor 2 der Kondensator 3 über den Ladewidarstand 4 aufgeladen. Der Ladestrom folgt dabei dem In Fig. 3 gestrichelt dargestellten Verlauf. Im Moment (t = 0) der Zuschaltung der Batterie wird diese mit einem unzulässig hohen Spitzenstrom belastet, der dann jedoch bekanntlich nach einer e-Funktion abklingt. Nach dem Aufladen des Kondensators kann aus dem nicht dargestellten weiteren Elektroniksystem der Kamera der Schalttransistor 2 zu gegebenem Zeitpunkt leitend gesteuert werden, so daß sich der Kondensator 3 über die Wicklung des Impulsmagneten und den Schalttransistor 2 entladen kann. Bei der sich anschließenden erneuten Aufladung des Kondensators 3 wiederholt sich die bereits beschriebene hohe Strombelastung der Batterie 6.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung vermeidet diesen unübersehbaren Nachteil. Nach dem Zuschalten der Batterie 6 wird bei nichtleitendem Schalttransistor 2 aus der weiteren Kameraelektronik der Schalttransistor 9 aufgesteuert, so daß sich der Kondensator 3 über die zugleich a'is Strombegrenzor wirksame Wicklung des Impulsmagneten 1 aufladen kann. Der dabei durch besagte Wicklung fließende Ladestrom ist so gerichtet, daß er das Magnetfeld des Permanent-Impulsmagneten stärkt und somit zur Erhöhung dessen Haltekraft sowie der Funktionssicherheit des magnetisch gesteuertem Funktionsablaufes der Kamera führt. Gemäß dem in Fig. 3 ausgezogenen Stromverlauf entfällt die Spitzenstrombelastung der Batterie 6 im Einschaltmoment völlig. Bei Null beginnend steigt der Laoestrom zwar bis zum Zeitpunkt 11, der damit erreichte Maximalwert liegt jedoch unter dem zuvor beschriebenen Spitzenwert. Die Strombelastung der Batterie kann noch weiter reduziert werdon, wenn in der Anfangsphase der Kondensatoraufladung eine Impulsansteuerung des Schalttransistors 9 erfolgt.
Mit dem auf diese Weise in kurzer Zeit aufgeladenen Kondensator 3 ist die Kamera nunmehr betriebsbereit. Zum beabsichtigten Zeitpunkt, z. B. bei Kameraauslösung, wird der Schalttransistor 2 leitend gesteuert, so daß sich der Kondensator 3 entladen kann. Der auf diese Weise durch die Wicklung des' mpulsmagneten fließende Strom bewirkt den Aufbau eines Magnetfeldes, welches dem des Permanentmagneten entgegenge, lebtet ist. Demzufolge kann dor federbelastete Anker des Impulsmagneten abfallen und die Kamera auslösen.

Claims (2)

1. Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von ImpulsmaQneten für fotografische Kameras mit einer Batterie als Betriebsspannungsquelle für ein Elektroniksystem der Kamera und einem Kondensator, welcher der Serienschaltung einer Wicklung des Impulsmagneten mit einem Schalttransistor
paralle'geschaltet und über diese Serienschaltung zur zeitweisen Kompensation eines
Permanentmagnetfeldes des Impulsmagneten ontladbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wicklung des Impulsmagneten (1) zugleich in einem transistorgesteuerten Ladestromkreis des
Kondensators (3) liegt und als Begrenzer für den das Permanentmagnetfeld stärkenden Ladestrom ausgebildet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Ladestromkreis zwischen Batterie (6) und Kondensator eingeordnete Schalttransistor (9) aus dem Elektroniksystem der Kamera vorzugsweise intermittierend leitendgesteuert wird.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Aussteuerung von Impulsmagneten für batteriegespeiste fotografische
Kameras.
Charakteristik des bekannton Standes der Technik
Zur Steuerung mechanisch ablaufender Karnerafunktionen ist bekannt, Impulsmagnete einzusetzen, deren Dauermagnetfeld zu gegebenem Zeitpunkt durch ein Gegenmagnetfold kompensiert wird, so daß der Magnetanker abfallen und ein Kameraelement beispielsweise zum Ablauf freigeben kann. Um die Impulsstrombelastung der Batterie gering zu halten, erfolgt die
Gegenmagnetfeld-Erzeugung mittels eines Stromes, der sich aus der Entladung eines Kondensators über eine Wirklung des
Impulsmagneten argibt (z. B. DE-OS 1472679, DE-OS 3345026). Diese bekannten Schaltungen erfordern zur Aufladung des
Kondensators einen zu hohen Spitzenstrom oder aber Schaltungsmaßnahmen zur Strombegrenzung, welche zu lange
Aufladezeiten bedingen.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung soll die Impuisbelastung von in fotografischen Kameras verwendeten Batterien weiter verringert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist, eine Schaltungsanordnung zur Ansteuerung von Imulsmagneten mit einem durch
Kondensatorentladung über eine Magnetwicklung zeitweise kompensierbaren Permanentmagnetfeld zu schaffen, welche im Aufwand gering und intcgi ierbar ist, bei vertretbarer Belastung einer im Elektroniksystem der Kamera als
Betriebsspannungsquelle eingesetzten Batterie die Aufladung des an den Impulsmagneton geschalteten Kondensators in kurzer Zeit bewirkt und die Funktionssicherheit iles Magneten erhöht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wicklung des Impulsmagneten zugleich in einem
transistorgesteuerten Ladestromkreis des Kondensators liegt und als Begrenzer für den das Permanentmagnetfeld stärkenden Ladestrom ausgebildet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand nachstehender Abbildungen erläutert. Eszeigen:
Fig. 1: Schaltungsanordnung gemäß Stand der Technik
Fig. 2: erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
Fig. 3: Kondensatorladestrom-Diagramm.
Zur bekannten Schaltungsanordnung für die Ansteuerung eines Permanent-Impulsmagneten 1 zählen ein Schalttransistor 2, ein zur Reihenschaltung beider parallelgeschalteter Kondensator 3, ein Widerstand 4 sowie eine Diode 5 zum Schutz des
Schalttransistors 2 gegen durch den Impulsmagneten entstehende Induktionsspitzen. Eine Batterie 6 als
Betriebsspannungsquelle sowie ein Schalter 7 komplettieren die Schaltung.
Alle diese Schaltelemente, ausgenommen der Ladewiderstand 4, finden auch in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 wieder Anwendung und tragen deshalb auch die gleichen Bezugszeichen. Hinzugekommen sind eine Diode 8 sowie ein Schalttransistor 9.
DD32726789A 1989-04-05 1989-04-05 Schaltungsanordnung zur ansteuerung von impulsmagneten DD281275A5 (de)

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IT1255342B (it) * 1992-07-15 1995-10-31 Eniricerche Spa Elettrovalvola perfezionata a comando digitale
DE4229538C2 (de) * 1992-09-04 2002-10-24 Bosch Gmbh Robert Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines elektromagnetischen Verbrauchers

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