DD281322A7 - Feineinstellung, insbesondere fuer wegaufnehmer - Google Patents

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DD281322A7
DD281322A7 DD24457082A DD24457082A DD281322A7 DD 281322 A7 DD281322 A7 DD 281322A7 DD 24457082 A DD24457082 A DD 24457082A DD 24457082 A DD24457082 A DD 24457082A DD 281322 A7 DD281322 A7 DD 281322A7
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DD24457082A
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Gerhard Reimann
Original Assignee
Gerhard Reimann
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Geschaffen wird eine Feineinstellung zur hochgenauen Positionierung eines Wegaufnehmers, vorzugsweise in einer Endmaszpruefeinrichtung. Die Feineinstellung hat eine eigene Untersetzung, die ohne seitlichen Versatz auf einen Wegaufnehmer uebertragbar ist. Das Verstellsystem 1 kann auch aus Einzelteilen aufgebaut sein, in dem zwei paszfaehige Ringe 12, 13 mit zwei parallel gegenueberliegenden Blattfedern 4 verbunden werden. Ein Spannring 5 umschlieszt das Verstellsystem 1 in Hoehe der Stege 4 diametrisch und stuetzt sich ueber Betaetigungsmittel 10, 11 in der Mitte der Stege 4 ab. Durch eine Bewegung des Schneckenrades 3.2 wird ueber die Zylinderschnecke 3.1 das Betaetigungselement 11 gegen einen Steg 4 bewegt, wobei das Betaetigungselement 10 am gegenueberliegenden Steg 4 anliegt. Das Zusammendruecken der Stege 4 bewirkt ein Hochziehen des unteren Bundes 13, zusammen mit dem oberen Wegaufnehmer 9.{Feineinstellung; Wegaufnehmer; zwei parallele Stege; Spannring; Betaetigungsmittel; Untersetzung}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Feineinstellung ermöglicht die hochgenaue Positionierung eines Wegaufnehmers, vorzugsweise in LängenmeßvDrrichtungen, die für ein standardgerechtes Messen von Parallelandmaßen des Genauigkeitsgrades 1 (TGL 138651), sowie zur Längenmessung aller anderen ähnlich gestalteten Prüflinge, vorgesehen sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur spielfreien Feineinstellung von Bauteilen ist es bekannt, Federn oder Federelemente mit Schrauben oder Differenzialschraubentrieben zu verschieben (Pollermann, Bauelemente der physikalischen Technik, S. 108, Abb. 1.16). Angewendet wird so eine Feineinstellung beispielsweise im Prüfstand für Parallelendmaße 826 E der Fe. Mahr. Nachteile dieser Lösung sind ihre große Bauweise, die seitliche Verlagerung des zu verschiebenden Bauteils, und daß ihre Feinfühligkeit von der Untersetzung der vorgeschalteten Betätigungselemente bestimmt wird.
7.'b\ der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technikzu vermeiden, insbesondere eine einfach herstellbare und kompakt aufgebaute Feineinstellung zu schaffen.
Weson der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Feineinstellung zu schaffen, die eine versatzfreie Feineinstellung, in nm-Schritten, von Bauteilen ermöglicht, deren Feinfühligkeit nicht von der Untersetzung der Betätigungselemente bestimmt wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das ^erstellsystem als rohförmiges Teil ausgebildet ist, das an jedem Ende einen paßfähigen Bund enthält, zwischen denen das rohrförmige Teil bis auf mindestens zwei gegenüberliegende Stege ausgearbeitet ist und über einen ersten paßfähigen Bund mittels eines Gewinderinges fest im Schlitten angebracht ist und in einem zweiten paßfähigen Bund über eine Klemmhülse einen Wegaufnehmer enthält und daß die in einem Spannring gelagerten Betätigungselemente in radialer Richtung auf die S lege einwirken.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand einer Zeichnung beispielhaft erläutert werden.
Die Figur zeigt eine Seitenansicht einer Längenmeßvorrichtung im Schnitt, in der die Feineinstellung angewendet wird, um den oberen Wegaufnehmer 9, ausgehend von der durch den Meßschlitten 2 vorgegebenen Lage, in eine gewünschte Ausgangslage zu positionieren.
Das Verstellsystem 1 ist als rohrförmiges Teil ausgebildet und enthält an beiden Enden je einen paßfähigen Bund 12,13.
Dazwischen ist das rohrförmige Teil bis auf mindestens zwei gegenüberliegende Stege 4 ausgearbeitet. Das Verstellsystem 1 kann auch aus Einzelteilen aufgebaut sein, in dem zwei paßfähige Ringe 12,13 mit zwei parallel gegenüberliegenden Blattfedern 4 verbunden werden. Mit einem Gewindering 15, der gegen den Bund 12 drückt, ist das Verstelisystem 1 in einer Bohrung des Meßschlittens 2 so angeordnet, daß die Stege 4 parallel zur Achse dos rv>"ßbolzens 8 des Wegaufnehrners 9 liegen.
Im Bund 13 ist mittels einer Klemmhülse 7 der Wegaufnehmer 9 eingesetzt.
Der Spannring 5 umschließt das Verstellsystem 1 in Höhe der Stege 4 diametrisch und stützt sich über Betätigungsmittel 10,11 in der Mitte der Stege 4 ab. Die beiden Betätigungsmittel 10,11 können beispielsweise als Gewindestifte ausgebildet sein, wobei das Betätigunsrnittei 11 mit einer Zylinderschnecke 3.1 verbunden ist, die wiederum mit einem Schneckenrad 3.2 in Eingriff
steht, um die Untersetzung des Verstellsystems 1 entsprechend den Erfordernissen weiter zu erhöhen. Über Anschläge ist der Verstellweg des Schneckenrades 3.2 und damit der Weg der Betätigungselemente 10,11 begrenzt. Zum Messen wird der Wegaufnehmer 9 mittels des Schlittens 2 in die erforderliche Grobposition bewegt und dort über eine Klemmung festgehalten. Did Messung erfolgt als Vergleichsmessung, d. h. ein Sollmaß wird zwischen die Wegaufnehmer 9 gestellt. Für Präzisionsmessungen mit Ungenauigkeiten von 0,01 μιη ist es nötig, im elektrischen und mechanischen Nullpunkt dor Wegaufnehmer 9 zu arbeiten. Dazu muß der obere Wegaufnehmer 9, in nm-Schritten, in seinen Nullpunkt bewegt werden. Durch eine Bewegung des Schneckenrades 3.2 wird über die Zylinderschnecke 3.1 das Betätigungselement 11 gegen einen Steg 4 bewegt, wobei das Betätigungselement 10 am gegenüberliegenden Steg 4 anliegt. Das Zusammendrücken der Stege bewirkt ein Hochziehen des unteren Bunden 13, zusammen mit dem oberen Wegaufnehmer 9. Diese Bewegung erfolgt, neben der Untersetzung der Zylinderschnecke 3.1 und des Schneckenrades 3.2, mit einer Untersetzung von beispielsweise um das Vierfache.
Vorteile der Erfindung sind ihr einfacher platzsparender Aufbau. Die Feineinstellung hat eine eigene Untersetzung, die ohne seitlichen Versatz auf den Wegaufnehmer 9 übertragbar ist. Die Feineinstellung arbeitet hysteresefrei.

Claims (1)

  1. Feineinstellung, insbesondere für Wegaufnehmer, mit einem in einem Meßschlitten in dessen Führungsebene, die mit einer Meßebene identisch ist, angebrachten Verstellsystem, einem im Verstellsystem befestigten Wegaufnehmer und mit einem untersetzenden Mittel verbundene Betätigungselemente, die am Verstellsystem anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellsystem (DaIs rohrförmiges Teil ausgebildet ist, das an jedem Ende einen paßfähigen Bund (12, 13) enthält, zwischen denen das rohrförmige Teil bis auf mindestens zwei gegenüberliegende Stege (4) ausgearbeitet ist und über einen ersten paßfähigen Bund (12) mittels eines Gewinderinges (15) fest im Schlitten (2) angebracht ist und in einem zweiten paßfähigen Bund (13) über eine Klemmhülso (7) einen Wegaufnehmer (9) enthält und daß die in einem Spannring (5) gelagerten Betätigungselemente (10,11) in radialer Richtung auf die Stege (4) einwirken.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD24457082A 1982-11-05 1982-11-05 Feineinstellung, insbesondere fuer wegaufnehmer DD281322A7 (de)

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DE19833331014 DE3331014C2 (de) 1982-11-05 1983-08-27 Längenmeßvorrichtung, insbesondere zur Messung von Parallelendmaßen

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DE3331014A1 (de) 1984-05-10
DE3331014C2 (de) 1986-11-06

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