DD281434A5 - Wasserarme praeparation fuer polymerfaeden - Google Patents

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DD281434A5
DD281434A5 DD27185184A DD27185184A DD281434A5 DD 281434 A5 DD281434 A5 DD 281434A5 DD 27185184 A DD27185184 A DD 27185184A DD 27185184 A DD27185184 A DD 27185184A DD 281434 A5 DD281434 A5 DD 281434A5
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DD
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och
preparation
formula
carbon atoms
pigmented
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DD27185184A
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Inventor
Juergen Peschel
Frank Jenke
Walter Kraus
Edelgard Breitfelder
Angela Bauer
Heidemarie Spiess
Original Assignee
Guben Chemiefaserwerk
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine wasserarme Praeparation fuer Polymerfaeden. Ziel der Erfindung ist es, die Verschleiszerscheinungen an den Fadenleitorganen, die durch pigmentierte Polymerfaeden verursacht werden, zu vermindern. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wasserarme Praeparation fuer pigmentierte Polymerfaeden zu schaffen, die sich durch gute temperaturbestaendige antistatische Wirksamkeit, verschleiszmindernde Wirkung und vorzuegliche Haft-Gleiteigenschaften auszeichnet. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe durch eine Praeparation geloest, die 25% eines Emulgators der Formel

Description

28 143
Titel der Erfindung
Wasserarme Präparation fUr Polymerfäden
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine wasserarme Präparation fUr Polymerfäden, insbesondere auf Basis von Polyamiden, Polyestern und dgl,, die naoh dem Spinn-Reok-Winde-, Spinn-Reok-Texturier-Winde- und Sohnellspinn-Verfahren hergestellt und während ihrer Verarbeitung von Fadenleitorganen berlihrt werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur glinstigen Beeinflussung der Haft-Gleiteigensohaften werden den Präparationen temperaturbeständige Öle, zum Beispiel Mineralöle, synthetische Öle, sterisoh gehinderte Ester u. u. zugesetzt* Zur Erzielung beständiger Emulsionen und einer guten Benetzung der Fäden werden Emulgatoren und Netzmittel aus der Gruppe der niohtionogenen Produkte, zum Beispiel Ethylenkondensationsprodukte oder auoh Phosphor« säureabköaimlinge dem Präparationsgemisch zugegeben. Zur
28
Unterstützung der antiatatisohen Wirkung werden hygroskopisohe Stoffe, zum Beispiel Polyalkohole, zugesetzt.
So werden naoh der DD 160287 zur Erzielung guter Haft-Gleiteigensohaften bzw« zur Herabsetzung der Versohleißersoheinungen an den Fadenleitorganen, die insbesondere duroh pigmentierte Polymerfäden verursaoht werden, substituierte Aminoxide in Mengen bis' 5 %, bezogen auf die Gesamtmenge der Präparation hinzugefügt, die den Versohleißersoheinuagen an den Fadenleitorganen entgegenwirken.
In der DB 2326966 werden ebenfalls Präparationen flir Synthesefasern vorgeschlagen, die neben anderen Bestandteilen ein Aminoxid der Formel (R)oN - Q enthalten, womit man temperaturbeständige Antistatikeffekte in der Präparation erzielen kann.
Diese vorgeschlagenen Aminoxide weisen jedoch einen entsoheidenden Neohteil auf, der ihre Anwendung flir die Verarbeitung von Pol.ymerfäden auf Spinn-Reok-Winde-, Spinn-Reck-Texturier-Winde- und Sohnellspinnanlagen ungeeignet maoht. Mit Titandioxid pigmentierte Fäden fuhren zum vorzeitigen Verschleiß der an diesen Anlegen angebrachten Fadenleitorgane. Zur Gewährleistung guter Qualitätseigenschatten der Fäden mlissen die Fadenleitorgane, die vorzugsweise aus Sinterkorund, Saphiren und dgl. bestehen, sohon naoh kurzer Zeit, das heißt, vor Erreiohen ihrer normativen Nutzungsdauer erneuert werden, was mit einem zusätzlichen Material- und Arbeitsaufwand verbunden ist und zu Produktionsunterbrechungeη führt.
- 3 -Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung iat es» die Veraohleißersoheinungen an den PadenleitOrganen, die durch pigmentierte Polymerfäden verursaoht werden, zu vermindern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wasserarme Präparation flir pigmentierte Polymerfäden zu sohaffan, die sioh duroh gute temperaturbeständige antistatische Wirksamkeit, versohleißmindernde Wirkung und vorzügliche Haft-Gleiteigenaohaften auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe daduroh gelöst, daß die ersponnenen pigmentierten Polymerfäden vor ihrer Verarbeitung aiit einer Präparation beauflagt werden, die neben bekannten GleitDitteln, Emulgatoren, Antistatika und anderen Zusätzen bis 25 %, bezogen auf die Gesamtmenge der Präparation eines Emulgators der Formel
R-(OCH2-CH)m-( CH3
in der R einen Alkylrest mit 10 bis 18 Kohlenatoffatomen, m und η eine Zahl von 0 bis 10 bedeutet und die Summe von m und η gleioh oder kleiner als 10 ist und bis 10 % einer antistatischen Verbindung der Formel
R.-(0CH-CHo)v-(0CH-CHo)-(OCH0-CH0) - N ·* O -> ι d x j dy adz^
4 -
in der bedeuten:
R-, und R2 einen Alkylrest nit I bis 20 Kohlenstoffatomen, der gleioh oder verschieden sein kann,
Ro einen Cyoloalkylrest zwisohen 5 und 12 Kohlenstoffatomen oder die Atomgruppierung
R1-C-
bedeutet, worin R1 ein Palnityl-, Stearyl-, Lauryl- oder Oleylrest ist, χ und y eine Zahl von O bis 5 und Z eine Zahl von 5-10.
Als Vertreter der erfindungsgemäßen Emulgatorkoaponente seien folgende beispielsweise genannt:
O10H21-(OOH2-OH)0-(OOH2-CH2J6-OOH2-OH2-OH, CH3
C16H33-(OCH2-CH) 4-( OCH2-CH2) 2-CH3
C18H37-(OCH2-CH)3-(OCH2-CH2)6-OCH2-CH2-OH u. a.
Ala Vortreter der erfindungsgemSßen Antistatikakomponetiten werden vorgeschlagen:
C N18H37 HC-(OCH-CH2) 2-(OCH-CH2)-(OCH2-CH2)8 - N -> 0
/III ι
H2C CH2 C2H5 CH3 CH3
H2C-CH2
H9C - HC9 C1RHT7
/ \2 \18 37
HC - (OCH-CH2)-( OCH-CH2 )4-( OCH2-CH2 )10 - N -f C-C G2H5 GH3 G18H37
H2 H2
H9C — CH9 η jT
/ \ ά \l8rt37
HC-( OCH-CH2) 3-( OCH-CH2) 2-( OCH2-CH2O10- N -f
/ / c ι
CTT nZJ O XJ
/ 2 5 3 2 5
Χ C - CH9
Η2
G N18H37
/Λν /\-(OCH-CH9)9-(OCH-CH9)9-(OCHp-CH9)ο - N -^O
HH' ά ά ι ά ά ^ ö /
Ν/ C2H5 CH3 CH3
^ι\-( OCH-CH2) 2-(OCH-CH2) 2-( OCH2-CH2)8 - N ν υ2 5 3 3 7
IU a. - 6 -
Die erfindungsgemäße Einulgatorkomponente iat in Mengen bia 25 %t bezogen auf die gesamte Menge der Präparation, den aus bekannten Gleitaitteln und anderen Komponenten bestehenden Fräparetionsgemisoh enthalten. Die erfindungsgemäße Antistatikkomponente wird diesem Präparationagemisoh in Mengen bis IO %, bezogen auf dessen Gesamtmenge, zugesetzt. Bekannt ist bei diesen erfindungsgeoäß vorgeschlagenen Verbindungsklassen ihre einulgierende und antistatische Wirkung in Präparationen. Neu und Überraschend jedoch sind ihre Eigenschaften, im gegenseitigen Zusammenwirken in Präparationen die Versohleißeraoheinungen an den Fadenführungaorgane η zu verhindern, wenn die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verbindungsklassen in den angegebenen Mengen hinzugefügt werden. Die Nutzung der FadenfUhrungsorgane erhöht aioh von vorher 9 Monaten auf mehr als 15 Monate. Eine wasserarme Präparation derartiger Zusammensetzung verleiht den Fäden versohleißmindernde Eigenschaften bei Fadengeschwindigkeiten bis Über 3000 m/min, insbesondere auoh dann, wenn diese pigmentiert sind. Diese Eigenschaften bewirken eine Senkung dea Kontrollaufwandea des Bedienpersouals und fuhren außerdem zu einer Verminderung dea Material- und Arbeitsaufwandes bei der Erneuerung der Fadenleitorgane und letztlioh zu Einschränkungen von Produktionsunterbreohungen.
A uaflihrunga beispie Ie
Die Erfindung soll naohatehend an einigen Auaflihrungabei· spielen näher erläutert werden.
Beispiel 1:
An einer Sohnellspintianlage werden die mit 3100 o/min abgezogenen und mit Titandioxid pigmentierten Polyesterfäden vom Titer 5 tex f 16 tm vor ihrer Weiterverarbeitung mit der erfindungsgem'äßen wasserarmen Präparation beauflagt, die neben 65 % bekannter wasserfreier Präparationsbestandteile 25 % des Emulgators der Formel
und 10 % der antistatisohen Komponente der Formel
C X18H37
HC - (OCH - CH2 )2-( OCH-CH2) 2-0CH2-CH2 )B - N -> 0 COHC CHo CH.
H9C CH9
2I I 2
H2C - CH2
jeweils bezogen auf die gesamte Menge der Präparation enthält.
Die Fadenleitorgane zeigten nach 15 Monaten nooh keinerlei Versohleißersoheinungen. Bei Anwendung bisheriger Präparationen waren die Fadenleitorgane sohon naoh 2 Monaten versohlissen und mußten ausgewechselt werden·
Beispiel 2:
An einer Spinn-Reck-Winde-Anlage werden die mit 1000 a/min abgezogenen und mit Titandioxid pigmentierten Polyamidfäden
2 8 ί 4 3
vom Titer 188 tex mit der erfindungsgemäßen Präparation beauflagt, die neben 70 % bekannter wasserfreier Bestandteile folgende erfind ungsge mäße η Komponenten enthielt:
22 % des Emulgators der Formel
C10H21-C OCH2-CH)0-(OCH2-CH2)6-0CH2-CH2-0H
CH, und
8 % der Antistatikkomponente der Formel
H0C ' H0C
H0C HC-COCH-CH0)-COCH-CH0),-(OCH0-CH0),n -W ή> Ο
d \ Ij 2I d 4 d d i
C — · C
Hp Hp OpH(T CHq (j-i p
jeweils bezogen auf die gesamte Menge der Präparation.
Die Fadenleitorgane zeigten naoh 16 Monaten nooh keinerlei Veraohleißersoheinungen. Bei Anwendung bisheriger Präparationen waren die Fadenleitorgane schon nach 9t5 Monaten verschlissen und mußten ausgewechselt werden.
Beispiel 3:
An einer Spinn-Reok-Texturier-Winde-Anlage werden die mit 850 m/min abgezogenen und pigmentierten Polyesterfäden vom Titer 3,4 tex mit der Präparation beauflagt, die neben 75 % bekannter wasserfreier Bestandteile folgende erfindungegemäßen Komponenten enthielt:
20 % des Emulgatora der Formel
C18H37-(OCH2-CH)3-(OCH2-CH2J6-OCH2-GH2OH
CH3 und
5 % der antiatatiaohen Komponente der Formel
( OCH-CH0)9-( OCH-CH9)o-( OCH0-CH9)ο - N -> O
( H/
/V C0H5 CH3 CH3
jeweils bezogen auf die gesamte Menge der Präparation.
Die Fadenleitorgane der Spinn-Reck-Texturier-Winde-Anlage zeigten naoh 5 Monaten nooh keinerlei Versohleißersohei" nungen.
Bei Anwendung bekannter Praparationakoniponenten waren die Fadenleitox-jSane bereits naoh 9 Monaten versohlisaen.
- 10 -

Claims (1)

  1. 28 ί 43
    - ίο -
    Erfind ung sanspruoh
    Wasserarme Präparation für PoIyBierfädeη, insbesondere auf Basis von Polyamiden und Polyestern, bestehend aus Gleitmitteln, Emulgatoren, Antistatika und anderen Zusätzen, gekennzeichnet duroh einen Gehalt eines Emulgators der For mel
    R-(OCH2-GH)m(OCH2-CH2)ή-1 - OCHg-OHg-OH CH-
    in der R einen Alkylrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, m und η eine Zahl von O bis 10 bedeutet und die Summe von m und η gleioh oder kleiner als 10 ist, in einer Menge bis 25 % und einer antistatisch wirkenden Komponente der allge meinen Formel
    R3-(OCH-CH2)x-( OCH-CH2)-(OCH2-CH2)z - N -; O
    in der bedeuten
    R1 und R2 einen Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, der gleioh oder verschieden sein kann,
    R, einen Cyoloalkylrest zwischen 5 und 12 Kohlenstoffatomen oder die Atomgruppierung O
    Il
    R'-C-,
    worin R1 u. a. ga~G2o (n/*30),2· B· eitl Palmityl-, Stearyl-, Lauryl- oder Oleylrest ist, χ und y eine Zahl von O bis 5 und Z eine Zahl von 5 bis 10,
    in einer Menge bis 10 %, bezogen auf die gesamte Präparation.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1996022341A1 (en) * 1995-01-19 1996-07-25 Akzo Nobel N.V. Use of alkoxylated alkanolamide together with alkoxylated alcohol as a friction-reducing agent

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1996022341A1 (en) * 1995-01-19 1996-07-25 Akzo Nobel N.V. Use of alkoxylated alkanolamide together with alkoxylated alcohol as a friction-reducing agent

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