DD281603A5 - Organophile doppelringkieselsaeurederivate mit kaefigartigen strukturen und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

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DD281603A5
DD281603A5 DD31732088A DD31732088A DD281603A5 DD 281603 A5 DD281603 A5 DD 281603A5 DD 31732088 A DD31732088 A DD 31732088A DD 31732088 A DD31732088 A DD 31732088A DD 281603 A5 DD281603 A5 DD 281603A5
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alkyl
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Dagobert Hoebbel
Irene Pitsch
Wolf Hiller
Sigrid Dathe
Eckhard Popowski
Georg Sonnek
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Akad Wissenschaften Ddr
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von organophilen Doppelringkieselsaeurederivaten mit kaefigartigen Strukturen der allgemeinen Formel (I){Kieselsaeurederivate; Doppelringkieselsaeurederivate, organophile; Kaefigstruktur; Polymere, anorganisch-organische; Beschichtung; Zwischenprodukte; Temperaturbestaendigkeit; Silylierung}

Description

(CH2LB
ist, worin B eine primäre oder sekundäre Aminogruppe und m eine Zahl von 1 bis 3 ist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel IX
Siy02,By(SiR1R2R3)n(SiR1R2(CH2)mHal)v_n (IX)
wr/rin R1, R2, R3, m und η und y die genannte Bedeutung haben und Hai Halogen, vorzugsweise Chlor oder Brom darstellt, mit einem primären oder sekundären Amin umsetzt.
13. Verfahren nach Anspruch 1 e, dadurch gekennzeichnet, daß die grignardierte Alkenylverbindung eine Verbindung mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise CH2=CH-CH2 · MgCI.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß η = O bis 4 bei y = 6 ist, η = O bis 6 bei y = 8; und η = O bis 8 bei y = 10.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß R1, R2 und R3 Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl und/oder Phenyl darstellen, vorzugsweise Methyl, Ethyl und/oder Phenyl.
16. Verfahren nach Anspruch) 15, dadurch gekennzeichnet, daß R1, R2 und R3 Alkyl sind, insbesondere Methyl.
17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß R1 und R2 Alkyl sind, vorzugsweise Mothyl, und R3 ist Phenyl.
18. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsprodukt ein Gemisch von Verbindungen mit y = 6,8 oder 10 ist.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft neue organophile Doppelringkieselsäurederivate mit käfigartigen Strukturen. Durch die käfigartigen Kieselsäureringe in bekannten polymeren oder polymerebildenden Gruppen werden die Eigenschaften dieser insbesondere hinsichtlich der Festigkeit und der Temperatur- und Ätzbeständigkeit verbessert, so daß sich neue Anwendungsgebiete erschließen. Die Erfindung ist allgemein in der chemischen Industrie nutzbar. Sie betrifft auch Herstellungsverfahren der neuen Verbindungen.
Bekannte technische Lösungen
Bekannt sind käfigartige Doppelringkieselsäurederivate mit Trialkylsilylgruppen als Liganden, von denen die Trimethylsilylderivate der Doppeldreiring- (D3R-), Doppelvierring- (D4R-} und Doppelfünfring- (D5R-) Kieselsäure in der Zeitschrift für Anorganische und Allgemeine Chemie (384 [1971) 43; 418 [1975] 35; 424 [1976) 115; 552 [1987] 236) beschrieben sind. Diese' 'erbindungen werden durch Trimethylsilylierung definierter Tetraalkylammonium-, Tetraalkanolarnmonium-, Kobalt-, Kup rer- oder Nickelethylendiamhsilicate mit käfigartigen Doppelringsilicaianionen sowie deren basischen wäßrigen
Lösungen und sauren wäßrigen bzw. in polaren organischen Lösungsmitteln (Tetrahydrofuran, Alkohole, Ketone) stabilisierten käfigartigen Doppelringkieselsäuren hergestellt. Als Steuerungsmittel dient Trimothylchloreilan oder Hexamethyldisiloxan sowie Bistrimethylsilylacetamid, die in organischen Lösungsmitteln gelöst sind. DietrialkylsHierten käfigartigen Doppelringkieselsäurederivate sind in neutralem Medium stabile inerte Verbindungen.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, die Anwendungsgebiete bestimmter organischer Verbindungen bzw. polymerbildender organischer Verbindungen durch Einführung silicatischer Baugruppen in die C-Verbindungen zu erweitern.
Wesen der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue orgsnophile Doppelringkieselsäurederivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
bereitzustellen.
Erfindungsgemäß entsprechen die neuen Verbindungen mit käfigartigen Strukturen der allgemeinen Formel I Siy02.6y{SiR1R2R3)n(SiR1R'Q)y^
(I)
die ganze Zahl 6,8 oder 10 bedeut/1; eine ganze Zahl von Null bis (y-1) uedeutet;
die gleich oder verschieden sein können und jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellen; Q Halogen; Hydroxy; ein aliphatischergeradkettigeroder verzweigter Alkyl- oder Alkenylreit mit 2 bis
10 Kohlenstoffatomen, der gegebenenfalls substituiert sein kann; ein Epoxyrest, der über eine Ethergruppe gebunden sein kann; ein Phenylrest, der gegebenenfalls durch Alkenyl oder primäres oder sekundäres Amin substituiert sein kann; oder ein Silylalkyl- oder Siloxanylalkylrest oder Silylphenyl-alkylrest darstellt.
Wie bereits ausgeführt, sind die neuen Verbindungen durch eine käfigartigo Struktur gekennzeichnet, bestehend aus sechs, acht oder zehn SiO4-Tetraedern, sn deren terminalen SiO4-Tetraedern über Si-O-Si-Brücken die reaktionsfähigen bzw. weniger reaktionsfähigen SiR'R2O-Gruppen gebunden sind, die teilweise durch inerte SiR'R2R3-Gruppen ersetzt sein können, entsprechend dem folgenden Beispiel (y = 8, η = 3):
Si
5ί j_0.
S!
Si
/v
Si
* Sf-O
I \
(D4R-)
Derartige käfigartige Kieselsäurederivate werden auch als silylierte Doppelring- (DR-) Kieselsäuren bezeichnet, im oben angeführten Beispiel als süylierte Doppelvierring- (D4R-) Kieselsäuren.
Verbindungen mit y = 6 werden dementsprechend als Doppeldreiring- (D3R-) Kieselsäurederivate und mit y = 10 als Doppelfünfring· (D5R-) Kieselsäurederivate bezeichnet, die nachfolgende Konstitutionen aufweisen.
OX
O Si—O-
Sl
-ο-
(D5R-)
(D3R-)
χ = SiR'R'Q bzw. teilweise SiR1R2R3
Wie aus der Formel lunddemobigen Beispiel für eine D4R-Kiesele8urestruktur zu entnehmen, kann das Verhältnis von SiR1 R2Q-Gruppen zu SiR1R2R3-Gruppen in weiten Grenzen schwanken und richtet sich im wesentlichen nach der gewünschten Reaktionsfähigkeit bzw. den Eigenschaften des Endproduktes. Die Zahl η ist bei den erfindungsgemäßen Verbindungen im angegebenen Rahmen bis zu y-1 frei wählbar; wobei zu berücksichtigen ist, daß η im Ausgangs- und Reaktionsprodukt immer einen statistischen Mittelwert darstellt; wenigstens eine SiR1R2Q-GrUpPe muß jedoch am Doppelringkieselsäuremolekül vorhanden sein. Bevorzugt sind gemischte Verbindungen mit mittleren Zahlen von η = 0 bis 4 bei y = 6; η = 0 bis 6 bei y = 8; und η = Obis8beiy = 10.
Es können auch GemischevonVerbindungenalsAusgangsprodukte eingesetzt werden, in deneny ·- Bundy = 8undy = 10 ist, so daß die Endprodukte aus wenigstens zwei der Komponenten der Gruppe Doppeldrei-, Doppelvier- und Doppelfünfring-Kieselsäurederivate bestehen können.
Weiterhin können auch Ausgangsprodukte verwendet werden, die neben den käfigartigen Doppelringkieselsäurederivaten Verunreinigungen aus vorhergehenden Verfahrensstufen bis etwa S-10% enthalten können. Derartige Verfahrensstufen, die weiter unten kurz dargestellt werden, sind Gegenstand der gleichzeitig eingereichte-. Patentanmeldung „Verfahren zur Herstellung neuer käfigartiger Doppelringkieselsäurederivate" (Int. Nr. 2 130/8816, Patent ), auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
R1, R2, R3 können geradkettige oder verzweigte Alkylreste sein mit 1 bis 5 C-Atomen oder Phenyl, sie können gleich oder verschieden sein. Vorzugsweise sind R1, R2 und R3 Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl und/oder Phenyl, wobei Methyl, Ethyl und/oder Phenyl besonders bevorzugt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform ist R' und R2 Alkyl, vorzugsweise Methyl und R3 ist Phenyl.
Wenn Q ein aliphatl^cher geradkettiger oder verzweigter Alkylrest oder Alkenylrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, so kann dies vorzugsweise ein gesättigter geradkettiger Alkylrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen sein, z. B. Ethyl, Propyl, Isobutyl, CcIyI. Ein besonders bevorzugter Alkylrest ist Octyl. Wenn Q ein substituierter Alkylrest ist, so ist dies vorzugsweise ein durch primäres oder sekundäres Amin substituierter Alkylrest.
Q kann aber auch ein Alkenylrest sein wie Vinyl, Allyl oder Butenyl, der durch Halogen oder Hydroxy ein- oder mehrfach substituiert sein kann, beispielsweise ein 1,4-Dihydroxybut(2)enylrest
Wenn Q einen Epoxyrest darstellt, der über eine Ethergruppe gebunden sein kann, so kann dies ein Rest der Formel
7 -
GH - GH - R
sein, worin R7 ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, der gegebenenfalls eine Etherbindung aufweist, und R8 ist Wasserstoff oder ein Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen. Bevorzugter Epoxyrest ist beispielsweise die Glycidoxypropylgruppe
- (GH2) 3 - 0 - GH2 - GH - GH2 .
Q kann auch ein durch primäres oder sekundäres Amin substituierter Phenylrest sein, wobei als Substituenten im wesentlichen Mono- oder Dialkylamingruppen vorhanden sind.
Die neuen Verbindungen sind durch eine Käfigstruktur der SiO4-Tetraeder, an der organische Liganden über Si-O-Si-Brücken gebunden sind, gekennzeichnet und können je nach Art des Restes O und Größe von η unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Sie stellen Finalprodukte dar, können aber auch als Zwischenprodukte zur Herstellung von über don Rest Q polymerisieren Verbindungen verwendet werden. Durch das wiederholte Vorhandensein der anorganischen Doppelringkieselsäurestruktur in den organischen Polymerisaten können deren Eigenschaften entscheidend beeinflußt werden.
Verbindungen aus silicatischen und organischen Produkten sind bisher meist aus festen Kieselgelen bzw. silicatischen Mineralien hergestellt worden. Die neuen Verbindungen dagegen lassen sich über Zwischenprodukte aus wäßrigen Silkat-oder Kieselsäurelösungen sowie Organokieselsolen herstellen, wobei man definierte Strukturen erhalten kann. Sie stellen daher eine neue Klasse von anorganisch-organischen Verbindungen dar.
Die Erfindung betrifft auch Herstellungsverfahren der neuen Verbindungen der Formel I.
Erfindungsremäß kann man
a) zur Herrteilung von Verbindungen der Formel I, in denen Q ein aliphatischer geradkettiger oder verzweigter Alkyl- oder Alkenylrast mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, der gegebenenfalls substituiert sein kann, eine Verbindung der allgemeinen Formel Il
worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben, durch Addition mit einer aliphatischen geradkettigen oder verzweigten Alkenyl- oder Alkinylverbindung mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls substituiert sein kann, umsetzen.
Bevorzugte Alkenylverbindungen sind solche mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Ethylen, Propylen, Hexen-1, Octen-1 oder substituierte Alkenylverbindungen, wie But-2-en-1,4-Derivate oder 2-Chlorbuta-1,3-dien.
Die Addition der H-silylierten Doppelringkieselsäurederivate entsprechend Formel Il an die unter a) genannten ungesättigten Verbindungen erfolgt vorzugsweise in Toluen-Lösung unter Zusatz von Hexachloroplatinsäure als Katalysator bei Temperaturen um 110°C.
Bevorzugte Alkinylverbindungen sind solche mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie z. B. Ethin, Propin, Butin oder substituierte Alkinylverbindungen, wie solche der allgemeinen Formel IV
R9 - σ -. ο - δ - R12
I11 R
worin R8 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen (vorzugsweise C|-C3-Alkyl, insbesondere Methyl), Cyclohexyl, Phenyl,-CH2OH, -CH2HaI (wobei Hai vorzugsweise Chlor ist/ oder-CR13R"OH (worin R13 und R14 C,-C3-Alkyl, vorzugsweise Methyl, oder Wasserstoff sein können) bedeutet; R10 und R11 sind gleich oder verschieden und stellen C1-C3-AIkYl, vorzugsweise Methyl, odor Wasserstoff dar; und R12 ist Hal, OH oder-0(CH2CH2O)nH, mit Maßgabe, daß, wenn R12 -0(CH2CH2O)nH ist dann R9 die Bedeutung -CR1R2OH hat, wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 40 sein kann, vorzugsweise 5 bis
Von den Alkinverbindungen der Formel (IV) sind solche besonders bevorzugt, in denen R9, R10 und R1' Wusserstoff und R12OH ist, oder R* -CH2OH, R10 und R11 Wasserstoff und R12 -0(CH2CH2O)6 btt 16H ist.
Die Umsetzung der Ausgangsverbindungen kann mit oder ohne Lösungsmittel, in Anwesenheit eines Hydrosylilierungskatalysators in Mengen von kleiner als 10~2mol/mol Dreifachbindung zwischen 25 und 150°C, vorzugsweise zwischen 60 und 1000C, im Molverhältnis 1:1 bis 1:1,3 (MkimSiH-Verbindung) innerhalb von 30 Minuten bis 5 Stunden zur vollständigen Reaktion gebracht werden. Dio substituierten oder nichtsubstituierten erfindungsgemäßen Alkenylverbindungen sind in einfachen Apparaturen unter Inertgasatmosphäre in einer Eintopfreaktion herstellbar.
Bei diesen Verfahren werden Produkte erhalten, die zusammen mit organischen Substanzen kieselsäurereiche Mischungen ergeben bzw. kieselsäurereiche Zwischenprodukte mit verbleibenden Doppelbindungen darstellen, die für Beschichtungen verwendet werden können.
Man kann aber auch Verbindungen, in denen Q ein substituierter aliphatischer geradkettiger Alkylrest der Formel (CHj)1nB ist, worin B eine primäre oder sekundäre Aminogruppe ist und m eine Zahl von 1 bis 3 ist, herstellen, indem man eine Verbindung der allgemeinen Formel (V)
Si,O2.6v(SiR1R2R3)n(SiR1R2(CH2)mHal)^ ( (V)
worin R1, R2, R3, m, η und y die genannte Bedeutung haben und Hai Halogen, vorzugsweise Chlor und Brom darstellt, mit einem primären oder sekundären Amin zu H entsprechenden Aminoalkylkieselsäurederivaten umsetzt. Bevorzugte Amine sind Monoalkyiamine wie Methyl- oder Ethylamin, Dialkylamine wie Diethylamin oder auch Allylamin. Die Reaktion erfoigt vorteilhaft bei erhöhter Temperatur nach Zusammengeben der Reaktionspartner. Erfindungsgemäß kann man
b) Zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in denen Q Halogen oder Hydroxy ist, eine Verbindung der allgemeinen Formel (il), worin R', R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung aufweisen, mit einem Halogenierungsmittel halogenieren und anschließend die halogenierte Verbindung hydrolysieren.
Bevorzugte Halogenierungsmittel sind N-Bromsuccinimid oder Chlor in CCI4-Lösung bzw. Brom in CCU-Lösung. Eine anschließende Hydrolyse der Halogenverbindung ..ur Hydroxylverbindung kann mit Wasser in organischen Lösungsmitteln bei Anwesenheit von Halogenwasserstoffakzeptoren wie NaHCO3, Pyridin, (NH4I2CO3 oder Alkalihydroxid erfolgen. Die Halogenierung, insbesondere die Bromierung erfolgt durch Mischen der in trockenem CCI4 gelösten Substanz der Formel Il mit in CCI4 gelöstem n-Bromsuccinimid bei Siedetemperatur des CCI4. Die Hydrolyse der Si-Halogenverbindung erfolgt vorzugsweise mit Wasser/Aceton bzw. Wasser/Diethylether mit Hydrogenkarbonat bzw. Pyridin als Säureakzeptor. Die Halogen der OH enthaltenden Verbindungen können als reaktive Zwischenprodukte für die Herstellung Si-reicher Polymerisate dienen
Erfindungsgemäß kann man
c) Zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in denen Q ein Epoxyrest ist, der gegeoenenfalls über eine Ethergruppe gebunden sein kann, eine Verbindung der allgemeinen Formel I!, worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben, durch Addition mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (Vl)
R7 - CH - OH - R8 (Vi)
,worin R7 ein geradkettiger oder verzweigter Alkenylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, der gegebenenfalls eine
Etherbindung aufweist, und R8 Wasserstoff oder ein Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, umsetzen. R7 ist vorzugsweise ein Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und R* ist vorzugsweise Wasserstoff. Eine besonders
bevorzugte Verbindung der Formel (Vl) ist der AllyIglycidylether.
Die Addition der H-silylierten Doppelringkieselsäurederivate entsprechend Formel Il an die untere) genannten ungesättigten Verbindungen erfolgt vorzugsweise inToluenlösung bei Reaktionstemperaturen um 1100C unter Verwendung eines Pt- Katalysators. Die erhaltenen Produkte sind Si-reiche Verbindungen mit reaktionsfähigen Epoxygruppen, die in organischen Lösungsmitteln löslich sind und mit weiteren Verbindungen wie z. B. Aminen, Alkoholen und Grignardverbindungen
umgesetzt werden können. Des weiteren sind Polykondensationsreaktionen zu polymeren Si-reichen Reaktionsproduktendurchführbar.
Erfindungsgemäß kann man
d) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q ein Silylalkyl- oder Siloxanylalkylrest oder Silylphenyl-alkylrest darstellt, eine Verbindung der allgemeinen Formel III
SIyO21By(SiR1R2R3In(SiR1R2R4)^ ( (III)
worin R', R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben und R4Vi ny I oder Allyl ist, durch Addition mit einem Trialkylsilander allgemeinen Formel (R13I3SiH umsetzen, worin R13 ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest sein kann mit 1 bis5 C-Atomen;
oder mit einem Alkylphenylsilan der allgemeinen Formel (CH3)j-p(R14)pSiH, worin R14 eine Phenyl- oder substituierter
Phenylrest ist, wobei als Substituent beispielsweise Alkyl, Halogen, Hydroxy, Amin, Alkoxy aber auch andere Gruppen
vorhanden sein können, und ρ gleich eins oder zwei ist umsetzen; oder
mit einem Trialkoxysilan der allgemeinen Formel (R16O)3SiH, worin R16 gleich oder verschieden sein kann und Methyl, Ethyloder Propyl bedeutet umsetzen;
oder mit einem gemischten Alkyl/Phenyl/Alkoxysilan der allgemeinen Formel (Rie)3-p(R16O)pSiH, worin R'e gleich oderverschieden sein kann und Alkyl oder Phenyl bedeutet, R15 gleich oder verschieden sein kann und die genannte Bedeutung hatund ρ bbenfails oligomeren oder polymeren SiH-Gruppen enthaltenden Siloxan entsprechend der allgemeinen Formel VII
R - Si-J— O - Sl - O - Sl Rl ά R
- R
(VIII
worin R Methyl und/oder Phenyl und χ eine ganze Zahl von 1 bis 50 ist umsetzen;oder mit Tris-Trimethylsiloxysilan umsetzen.
Die Reaktion der vinylsilylierten Doppelring-Kieselsäure entsprechend Formel III mit H-Silanen oder H-Siloxanen,
beispielsweise mit Triethylsilan, Triethoxysüan oder dem Heptamethyltrisiloxan (M2DH; Formel VII, χ = 1) erfolgtvorzugsweise in Toluen-Lösung unter Verwendung eines Pt-Katalysators bei Reaktionstemperaturen um 11O0C. Die
Additionsprodukte sind in organischen Lösungsmitteln lösliche Öle mit hohem Si-Gehalt. Bei der Reaktion der Verbindung
entsprechend Formel III mit H-Siliconölen kann deren Eigenschaft als Verstärkerkomponente ausgenutzt werden.
Erfindungsgemäß kann man
e) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q ein durch Alkenyl oder primäres oder sekundäres Amin substituierter Phenylrest ist, eine Verbindung der allgemeinen Formel (VIII)
81,(WSiR1R1R3USiR1R1A),-,, , (VIII)
worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben und A Halogenphenyl ist, entweder mit einem primären oder sekundären Amin umsetzen oder mit einer Alkenyl-Grignardverbindung. Alkenyl ist dabei Vorzugs.veise eine Gruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Allylmagnesiumchlorid. die dabei hergestellten Alkenylphenyl-Kieselsäurederivate können beispielsweise Ausgangsverbindungen für Ionenaustauscherharze mit verbesserton Eigenschaften sein. Die Herstellung der ebenfalls neuen Ausgangsverbindungön der allgemeinem Formeln II, III, V und VIII ist in der gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung .Verfahren zur Herstellung neuer käfigartiger Doppelringkieselsäurederivats" (Int. Nr. 2530/ 8316; Patentanmeldung WP , Patent ) beschrieben. Danach erhält man liese Verbindungen, indem man ein
käfigartiges Doppelringsilio-i oder eine Lösung einer käfigartigen Doppelringkieselsäure, die jeweils im Molekül C, 8 oder 10 Siliciumatome und entsprechend dazu 15,20 oder 25 Sauerstoffatome enthält, mit einem Silan der Formel R1R2R3R4Si und/oder einem Siloxan der Formel (R1R7R3Si)2O umsetzt, wobei R1 und R2 Alkyl mit 1 bis 5 C-Atomen ist und R3 Wasserstoff, Vinyi, Allyl, Chlormethyl oder Halogenphenyl und R4 Halogen, Alkoxy oder Hydroxy. Auf diese Anmeldung wird ausdrücklich Bezug genommen.
Die Erfindung soll nachstehend durch Beispiele näher erläutert werden, die jedoch kei ie Beschränkung für den Schutzumfang
der Erfindung darstellen sollen.
Ausfflhrungsbelspiele
Beispiel 1
Zu eine 10%igen Lösung der Verbindung ((CH3)IKSi]8Si8O2O in Toluen (0,5 Mol) werden 4 x 10'6MoI Pt in Form der Hexachloroplatinsäure gegeben. Unter Rühren werden 4 Mol Octan-1 zur Toluenlösung zugetropft. Anschließend wird die Mischung auf etwa 110°C erwärmt und mehrere Stunden (> 6h) bei dieser Temperatur gehalten. Nach dem Abdestillieren des Lösungemittels im Vakuum wird das Reaktionsprodukt in öiiger Konsistenz erhalten.
Beispiel 2
7m einer 1%igen Lösung der Verbindung ((CHa)2HSi]1Si8O2O (0,6MoI) in getrocknetem CCI4 werden 4MoI getrocknetes N-Bromsuccinimid hinzugegeben und die Mischung unter Rühren 1 h unter Rückfluß erwärmt. Anschließend wird vom Succinimid abfiltriert und das Lösungsmittel des Filtrats im Vakuum entfernt. Das Reaktionsprodukt fällt in öliger Konsistenz an.
Beispiels
Eine Mischung aus Allytglycidylether (0,8MoI), h'exachloroplatinsäure (0,8 10'5MoI) und dem Kieselsäurederivat ((CHa)2HSi]8Si8O20 (0,1 Mol) gelöst in Toiuen (5%ige Lösung) wird unter Rühren ä 14 h am Rückfluß erhitzt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum wird ein öliges, in organischen Lösungsmitteln lösliches Produkt erhalten. Im Protonenresonanzspektrum des Reaktionsproduktes sind keine Protonansignule der ungesättigten Gruppe des Allylglycidylethers im Resonanzbereich von 5-6 ppm nachzuweisen; dies deutet auf einen vollständigen Umsatz der Reaktionspartner hin. Eindeutig nachweisbar ί ind die unterschiedlichen Protonengruppen der neu geknüpften Bindung:
3 -Si-O-Si-OH0-OH0-GH0-O-OH0-OH-OH0
/ / I I O
Chomisohe Vor-
SiO0O00
GH / / I I 1O
ης /ς .,% 3 c q0 24-? 6
(ppm) ü»5 1»? J'3 3^ 3>U a>4 ^0
Beispiel 4
Zu einer 10%igen Lösung dos Kieselsäurederivats [(CHj)2CH2=CHSi]8Si8O20 (0,5MoI) in Toluen werden Hexachloroplatinsäure (4 10"6MoI) und Triethylsilan (12 Mol) im Molverhältnis der Vinylgruppen:H-Si-Gruppen von 1:3 gegeben. Die Lösung wird δ 7 h auf etwa 1000C erhitzt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels und des überschüssigen Silans im Vakuum wird ein Öliges Produkt erhalten. Mit Hilfe der 'H-NMR- und IR-Spektroskopie sind im Reaktionsprodukt keine unumgesetzten Vinylgruppen und SiH-Gruppen mehr nachzuweisen. Das Protonenresonanzsignai der neu geknüpften Bindung
0,56ppm nachgewiesen.
Beispiel S
Eine Mischung des Kieselsäurederivats [(CH3I2CH2-CHSi]8Si8O20 (0,5MoI) in 10%iger Toluenlösung, der Hexachloroplatinsäure (4 · 10"6MoI) und das Heptamethyltrisiloxans (M2DH) (12MoI) im Molverhältnis der Vinyl:H-Si-Gruppen von 1:3 wird =; 6h unter Rühren auf etwa 110°C erhitzt. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels und des überschüssigen Silans im Vakuum wurde ein Reaktionsprodukt öliger Konsistenz erhalten.
Mit Hilfe der 1H-NMR-Spektroskopie wurde die Verbindungsbildung über-Si-CH2-CH2-Si- Brücken (δ = 0,55ppm) und die Abwesenheit von unumgesetzten Vinylgruppen nachgewiesen.
Beispiel β
Eine Mischung aus dem Kieselsäurederivat IHSi(CH3I2I8Si8O20 (0,3mMol), 1,4-bis-(Trimethylsiloxy)-but-2-in (2,8mMol) ond Hexachloroplatinsäure als Katalysator (2,5 10"4MoI pro Dreifachbindung) gelöst in 1,8ml abs. Toluen wurde bei 25°C solange gerührt, bis ein Temperatursprung von etwa 1O0C beobachtet wurde (etwa 30 Minuten). Anschließend wurde die Mischung bei 6O0C sechs Stunden gehalten. Das Lösungsmittel und der überschüssige Silylether des Butindiols wurden von Reaktionsprodukt durch Vakuumdestillation getrennt. Den Reaktionsverlauf kann man gut mit Hilfe der IR-Spektroskopie an Hand der intensiven Si-H-Bande (2130cm"1) verfolgen. Bei dieser Reaktion entstand eine hellgelbe, viskose Flüssigkeit, die in organischenLösungsmitteln löslich ist. Die Umsetzung der Reaktionsprodukte verlief zu mehr als 90%. Mit Hilfe der 'H-NMR-Spektroskopie wurde die Struktur nachgewiesen, O=C=CH-: 6.53ppm.
Beispiel 7
0,4mMol des Kiesolsäurederivates [(CHsiaHSiMfCHahSihSieOw, 2,3mMol des alpha, alpha-Strich-But^-inyMAomogahydroxy-dodeca-oxyethylens, 2,7 ml abs. 1 oluen und Hexachloroplatinsäure (5 · 10"* Mol pro Dreifachbindung) wurden langsam erhitzt. Bei etwa 450C beobachtete man eine Farbaufhellung des Gemisches. Anschließend wurde diese Lösung noch bis 750C erwärmt und die Temperatur 5Std. gehalten. Nach etwa 3Std, erhöhte sich die Viskosität der Mischung merklich. Nach der destillativen Abtrennung des Lösungsmittels erhielt man eine gelbe, viskose Flüssigkeit, die in polaren Lösungsmi'teln wie z. B. Dioxan gut löslich war. Die Umsetzung der Reaktion erfolgte zu etwa 85%. Mit Hilfe der NMR-Spektroskopie wurde die Struktur der entsprechenden alpha-alpha-Strich-But-2-enyl-1,4-omega-hydroxy-dedeca-oxyethylen-Verbindung der oben genannten > Kieselsäure nachgewiesen (13C-NMR: Doppelbindung: 5^C=C^-141,53; 142,31 ppm).

Claims (11)

1. Verfahren zur Herstellung von organophilen Doppelringkieselsäurederivaten mit käfigartigen Strukturen der allgemeinen Formel I r
SiyOj.BvISiR'RWMSiRWQJy-,, (I)
y die ganze Zahl 6,8 oder 10 bedeutet;
η eine Zahl von Null bis (y-1) bedeutet;
R1, R2 und R3, die gleich oder verschieden sein können und jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder Phenyl darstellen;
Q Halogen; Hydroxy; ein aliphatischergeradkettiger oder verzweigter Alkyl-oder
Alkenylrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, der gegebenenfalls substituiert sein kann; ein Phenylrest, dor gegebenenfalls durch Alkenyl oder primäres oder sekundäres Am in substituiert sein kann; ein Epoxyrest, der über eine Ethergruppe gebunden sein kann; oder ein SiIyIaIUyI- oder Siloxanylalkylrest oder Silylphenyl-alkylrest darstellt,
dadurch gekennzeichnet, daß man
a) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q ein aliphatischen geradkettiger oder verzweigter Alkyl· oder Alkenylrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, der gegebenenfalls substituiert sein kann, eine Verbindung der allgemeinen Formel Il ,
SiVO2JSy(SiR1R2R3USiR1R2HJrn (II)
worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben, durch Addition mit einer aliphatischen geradkettigen oderverzweigten Alkenyl- oder Alkinylverbindung mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls substituiert sein kann, umsetzt; oder
b) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q Halogen oder Hydroxy ist eine Verbindung der allgemeinen Formel (II), worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung aufweisen, mit einem Halogenierungsmittel halogeniert und anschließend die halogenierte Verbindung hydrolysiert; oder
c) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q ein Epoxyrest ist, der gegebenenfalls über eine Ethergruppe gebunden sein kann,
eine Verbindung der allgemeinen Formel II, worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte tiedeutung haben, durch Addition mit einer Verbindung der allgemeinen Formel Vl (
o'
worin R7 ein geradkettiger oder verzweigter Alkenylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, der gegebenenfalls eine Etherbindung aufweist, und R8 Wasserstoff oder ein Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, ist, umsetzt; oder
d) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q ein Silylalkyl- oder Siloxanylalkylrest oder ein Silylphenyl-alkylrest ist,
eine Verbindung derallgemeinen Formel III ,
SiyO2i6y(SiR1R2R3)n(SiR1R2R4)y^ (III)
worin R1, R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben und R4 Vinyl oder Allyl ist, durch Addition mit einem Trialkylsilan derallgemeinen Formel
(R13)3SiH
umsetzen, worin R13 ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest sein kann mit 1 bis
-2- 281603 5 C-Atomen; oder mit einem Alkylphenylsilan der allgemeinen Formel
worin R14 ein Phenyl- oder substituierter Phenylrest ist, wobei als Substituent beispielsweise
Alkyl, Halogen, Hydroxy, Amin, Alkoxy aber auch andere Gruppen vorhanden sein können,
und ρ gleich eins oder zwei ist, umsetzen; oder
mit einem Trialkoxysilan der allgemeinen Formel
(R16O)3SiH,
worin R15 gleich oder verschieden sein kann und Methyl, Ethyl oder Propyl bedeutet umsetzen; oder mit einem gemischten Alkyl/Phenyl/Alkoxysilan der allgemeinen Formel
worin R10 gleich oder verschieden sein kann und Aikyl oder Phenyl bedeutet, R15 gleich oder
verschieden sein kann und die genannte Bedeutung hat und ρ ebenfalls die genannte
Bedeutung hat, umsetzen; oder mit
einem oligomeren oder polymeren SiH-Gruppen enthaltenden Siloxan der allgemeinen
Formel VII
R HR
R-Si τ 0 - Si - 0 - Si-
I ! t
R RR
R (VII)
worin R Methyl und/oder Phenyl und χ eine Zahl von 1-50 ist, umsetzen; oder mit
Tris-Trimethylsiloxysilan umsetzen; oder
e) zur Herstellung von Verbindungen, in denen Q ein durch Alkenyl oder primäres oder
sekundäres Amin substituierter Phenylrest ist,
eine Verbindung derallgemeinen Formel (VIII)
SIyO21By(SiR1R2R3USiR1R2A)^ (VIII)
worin R'', R2, R3, y und η die oben genannte Bedeutung haben und A Halogenphenyl ist,
entweder mit einem primären oder sekundären Amin oder mit einer grignardierten
Alkenylverbindung umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1a, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkenylverbindung 2 bis Kohleostoffatome aufweist, insbesondere 2 bis 4 Kohlenstoffatome.
3. Verfahren nach Anspruch 1a, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkenylverbindung ein substituiertes oder unsubstituiertes Buten ist oder Octen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 a, dadurch gekennzeichnet, daß die Alkinylverbindung die allgemeine Formel IV
R10
R9 - σ s σ - G - R12 (tv)
"11
r"
aufweist, worin R9 Wasserstoff; Alkyl mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen vorzugsweise C1-C3-AIkYl, insbesondere Methyl; Cyclohexyl; Phenyl; -CH2OH; -CH2HaI, 'wobei Hai ein Halogen, vorzugsweise Chlor ist; oder -CR13R14OH, worin R13 und R14 C1-C3-AIkYl, vorzugsweise Methyl, oder Wasserstoff sein können, bedeutet;
R10 und R11 sind gleich oder verschieden und stellen C1-C3-AIkVl, vorzugsweise Methyl; oder Wasserstoff dar; und R12 ist Hal, OH oder-0(CH2CH2O)nH, mit der Maßgabe, daß, wenn R12 -0(CH2CH2O)nH ist dann R9die Bedeutung-CR1R2OH hat, wobei η eine ganze Zahl von 1 bis 40 sein kann, vorzugsweise 5 bis 15.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß R9, R10 und R11 Wasserstoff, und R12 OH darstellen.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß R9 = -CH2OH, R10 und R11 Wasserstoff, und R12 OH darstellen oder R12 ist-0(CH2CH2O)6weis H.
7. Verfahren nach Anspruch 1 c, dadurch gekennzeichnet, daß R7 ein Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen ist.
8. Verfahren nach Anspruch 1 c, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung dor Formel (Vl) Allylglycidylether ist.
9. Verfahren nach Anspruch 1 d, dadurch gekennzeichnet, daß die H-Silanverbindung Triethylsilan, Phenyldimethylsilan oderTriethoxysilan ist.
10. Verfahren nach Anspruch 1 d, dadurch gekennzeichnet, daß die H-Siloxanverbindung Heptamethyltrisiloxan (M2DH) (Formel VII, χ = 1) ist oder entsprechende H-Siloxane mit χ = 2 bis 50 sind.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Q ein substituierter, aliphatischen geradkettiger Alkylrest der Formel
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