DD282685A5 - Verfahren zur herstellung neuer 2-anilinopyrindiden-derivate - Google Patents

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DD282685A5
DD282685A5 DD88320167A DD32016788A DD282685A5 DD 282685 A5 DD282685 A5 DD 282685A5 DD 88320167 A DD88320167 A DD 88320167A DD 32016788 A DD32016788 A DD 32016788A DD 282685 A5 DD282685 A5 DD 282685A5
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methyl
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halogen
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DD88320167A
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Inventor
Adolf Hubele
Original Assignee
Ciba-Geigy Ag,Ch
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer 2-Anilino-pyrimidin-Derivate der Formel I, in welcher bedeuten: R1 und R2 unabhaengig voneinander Wasserstoff, Halogen, C1-C3-Alkyl, C1-C2-Halogenalkyl, C1-C3-Alkoxy oder C1-C3-Halogenalkoxy; R3 Wasserstoff, C1-C4-Alkyl; oder durch Halogen, Hydroxy oder Cyano substituiertes C1-C4-Alkyl; Cyclopropyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes Cycloopropyl; R4 C3-C6-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes C3-C6-Cycloalkyl; die wertvolle mikrobizide und insektizide Eigenschaften besitzen. Die neuen Wirkstoffe koennen im Pflanzenschutz zur Verhuetung des Befalls von Kulturpflanzen durch phytopathogene Mikroorganismen oder durch Schadinsekten und zur Bekaempfung dieser Schaedlinge eingesetzt werden. Formel (I){2-Anilino-pyrimidin-Derivate-Herstellung; Mikrobizid; Insektizid; Schaedlingsbekaempfungsmittel; Pflanzenschutz}

Description

Verfahren zur Herstellung neuer 2-Anilinopyrimidin-Derivete Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer 2-Anilinopyrimidin-Derivate sowie agrochemische Mittel, die als Wirkstoff mindestens eine dieser Verbindungen enthalten. Die Erfindung betrifft ebenso die Herstellung der genannten Mittel sowie die Verwendung dar Wirkstoffs oder der Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen, vor allem von schädlichen Insekten und pflanzenschädigenden Mikroorganismen, vorzugsweise Pilzen,
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
N-Pyrimidinylanilinverbindungen sind bereits bekannt. So sind in der publizierten europäischen Patentanmeldung O 224 339 und der DD-Patentschrift 151 404 Verbindungen, die eine N-2-Pyrimidinylstruktur aufweisen, als wirksam gegen pflanzenschädigende Fungi beschrieben. Die bekennten Verbindungen konnten jedoch bisher die in der Praxis an sis gestellten Forderungen nicht in vollem Maße befriedigen.
Ziel der Erfindung
Die erfindungsgemäß hergestellten neuen i-Anilinopyrimidin-Derivate unterscheiden sich in charakteristischer Weise von den bekannten Verbindungen durch die Einführung mindestens
2 8 26 8 S
-Ia-
eines Cycloalkyl-Reetee und anderer Substituenten in die Anilinopyrimidin-Struktur, wodurch bei den neuen Verbindungen sine unerwartet hohe fungizide Wirksamkeit und insektizide Wirkung erreicht wird.
Sie Bind bei Raumtemperatur stabile öle, Harze oder Feststoffe, die eich durch wertvolle mikrobizide Eigenschaften auszeichnen und lassen sich auf dym Agrarsektor oder verwandten Gebieten präventiv und kurativ zur Bekämpfung von pflanzenschädigenden Mikroorganismen einsetzen. Die erfindungsgemäß hergestellten Wirkstoffe zeichnen sich bei niedrigen Anwendungekonzentrationen nicht nur durch hervorragende insektizide und fungizide Wirkung, sondern auch durch besonders gute Pflenzenverträglichkeit aus.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der vorliegender. Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Verbindungen mit gegenüber dem Stand der Technik verbesserter fungiziden und insektiziden Wirksamkeit bei guter Pflanzenverträglichkeit herzustellen.
Erfindungsgemäß werden Verbindungen der allgemeinen Formel Z hergestellt
R1 /H
in welcher bedeuten:
R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen ι C^-Cj-Alkyl, Cj-Cg-Halogenalkyl, C1-C3-AIkOXy oder C1-C3- Halogenalkoxy ·, R3 Wasserstoff, Cj-Сд-Аікуі; oder durch Halogen, Hydroxy
oder Cyano substituiertes C1-C4-AIlCyI; CyclopropyJ. oderdurch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oderverschieden substituiertes Cyclopropyl;
R4 Cj-Cg-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis
zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes C3-C6-
Cycloalkyl; unter Einschluß ihrer SÖureadditioneealze und Metallialzkomplexe.
Unter Alkyl selbst oder als Beetandteil eines anderen Substituenten, wie Halogenalkyl, Alkoxy oder Halogenalkoxy, sind je nach Anzahl der benannten Kohlenstoffatorae beispielsweise zu verstehen Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, sowie ihre Isomeren, wie z. B* Isopropyl, Isobutyl, tert.-Butyl odsr зек.-Butyl, Halogen, auch Hai genannt, steht für Fluor, Chlor, Brom oder aod. Halogenalkyl und Halogenalkoxy bezeichnen einfach bis perhalogenierte Reste, wie z. Bt CHCl2, CH2F, CCl3, CH2Cl, CHF2, CF3, CH2CH3Br, C2Cl5, CHBr, CHBrCl usw., vorzugsweise CF3. Cycloalkyl steht je nach Zahl der genannten Kohlenstoffatom z. B. für Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl oder Cyclohexyl.
Außer den freien Verbindungen der Formel I werden auch deren Additionssalze mit anorganischen und organischen Säuren sowie deren Komplexe mit Metallsalzen hergestellt.
Erfindungsgemäß hergestellte Salze sind insbesondere Additionssalze mit unbedenklichen anorganischen oder organischen Säuren, beispielsweise Halogenwasserstoffsäuren, z* B. Chlor-, Brom- oder üodwasserstoffsäure, Schwefel-
2 8 2 6 θ 5
säure, Phosphorsäure, phosphorite Säure, Salpetersäure, oder Säuren wie Essigsäure, Trlfluoreaelggüure, Trichlorebaigiiäure, Propionsäure, Glycolsäure, Thiocyansaure, Milchsäure, Bernsteinsäure, Zitronensäure, Benzoesäure, Zimtsäure, Oxalsäure, Ameisensäure, Benzolsulfonsäure, p-Toluol aiii fansäure, Methansulfonsäure, Salicylsäure, p-Aminosalicyclsäure, 2-Phenoxybenzoesäure, 2-Acetoxybenzoesäure oder 1,2-Naphthalin-dlsulfonsäure.
MetaUealzkomplexe der Formel t bestehen aue dem zugrundeliegenden organischen Molekül und einem anorganischen oder organischen Metallaala, a.B. den Halogeniden, Nitraten, Sulfaten, Phosphaten, Acetaten, Tritluoracetaten, Trichloracetaten, Propionaton, Tartraten, Sulfonaten, Salicyclaten, Bonzoaten usw. der Elemente der zweiten Hauptgruppe wie Calcium und Magnesium und der .ritten und vierten Hauptgruppe vie Aluminium, Zinn oder Blei sowie der ersten bis achten Mebengruppe wie Chrom, Mangan, Elsen, Kobalt, Nickel, Kupfer, Zink usw. Bevorzugt sind die Nebengruppen-Elemente der 4. Periode. Die Metalle können dabei in di>n verschiedenen ihnen zukommend«π Wertigkeiten vorliegen. Die Metallkomplexe können ein- oder mehrkernig auftreten, d.h. sie können ein oder mehrere organische Molekülanteile als Liganden enthalten.
Eine wichtige Gruppe van Pflanzsnfungiziden und Insektiziden sind jene der Formel I, bei denen Ri und R.? Wasserstoff bedeuten.
Eine besondere Gruppe stellen folgende Verbindungen der Formel I dar, in denen R] und Rz unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, Ci-C3-Alkyl, C]-Cz~H.ilogenalkyl, CfCj-Mkoxy oder Сі-Сз-Наіоветіаікохут Ri Wasserstoff, C]-Ci,-Alkyl oder durch Halogen oder Cyano substituiertes C ι-Ci,-Alkyl', vmd
tU Cj-Ce-Cycloalkyl oder durch Methyl oder Halogen substituiertes bedeuten.
Folgende Wirkstoftftuppen sind aufgrund ihrer auegeprägten mikrobizirien, insbesondere pfJanztnfungiziden, Aktivität bevorzugt:
2Q 26B S
Gruppe 1л: Verbindungen der Formel, worin bedeuten:
Ri und Rg unabhängig voneinander Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Halogenniethyl, Methoxy, Ethoxy oder Halogenmethoxy; Ri Wasserstoff, Methyl, durch Fluor, Chlor, Brom oder Cyano substituiertes Methyl; Ethyl, durch Fluor, Chlor, Brom oder Cyano siibotituicrtes Echyl; n-Propyl otlsr век.-Butyl;
Ri1 Cj-Cr,-Cycloalkyl oder durch Methyl, Fluor, Chlor oder Brom substituiertes Gj-Cs-Cycloalkyl.
Unter den vorstehend genannten Verbindungen stellen jene eine besonders bevorzugte Gruppe dar, bei denen Ri=R;>=Wasserstoff ist (= Gruppe laa).
Gruppe Ib: Verbindungen der Formel I1 worin bedeuten: Ri und R; u !abhängig voneinander Wasserstoff, Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Trifluormethyl, Methoxy, Ethoxy oder üifluormethoxy; R] Wasserstoff, Methyl, durch Fluor, Chlor oder Cyano substituiertes Methyl, Ethyl oder n-Propyl; Ri, Cj-C^-Cycloalkyl oder durch Methyl oder Chlor substituiertes C3-Ci- Cycloalkyl.
Unter den vorstehend genannten Verbindungen stellen jene eine besonders bevorzugte Gruppe dar, bei denen Ri=R.23Was3erataff ist ( = Gruppe lob).
Ic. Verbindungen der Formel. I, worin bedeuten: R] und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff, Chlor, Methyl, Methoxy, Ethoxy otier Trifluormethyl; R1 Wasserstoff, Methyl, Ethyl oder Trifluormethyl; Rit Cyclopropyl oder durch Methyl oder "hlor substituiertes CycJopropyl.
Unter den vorstehend genannten Verbindungen stellen jene «int besonders bevorzugte Gruppe dar, bei denen Ri^Rj^Wasseratoff ist (=· Gruppe Ice).
- 5 Gruppe Id: Verbindungen der Formel I1 worin bedeuten:
Ri Wasserstoff·, Rs und R] unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl; Ri, Cyclopropyl oder durch Methyl substituiertes Cyclopropyl. Gruppe 2a: Verbindungen der Formel I, worin bedeuten: Rj und Rj unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, Ci-Cj-Alkyl, Halogenmethyl, Ci-Cj-Alkoxy oder Cj-f.j-Halogenalkoxyj Ri Wasserstoff, Ci-Ci(-Alky1; durch Halogen oder Hydroxy substituiertes Cj-Ca-ATkyl; Сусіортнуі oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu
dreifach gleich oder verschieden substituiertes Cyclopropyl;
Ri, Ca-Cft-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach
gleich oder verschieden substituiertes Cj-Cii-Cycloalkyl.
Unter den vorstehend genannten Verbindungen stellen jene eine besonders bevorzugte Gruppe dar, bei denen Ri"=R;=WasserBtoff ist (= Gruppe 2aa,).
Gruppe 2b: Verbindungen der Formel t, worin bedeuten: Ri und R?. unabhängig voneinander Wasserstoff» Fluor, Chlor, Br ·., Methyl, Trifluormethyl, Methoxy odor Difluormethoxy; R] Wasserstoff, Сі-Сз-Alkyl, durch Halogen oder Hydroxy substituiertes
Сі-Сг-Аілуі; Cyclopropj1 oder durch Methyl und/jder Kalogen bis zudreifach gleich oder verschieden substituiertes Cyclopropyl;
Ri, Cj-C«~Cyclaalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach
gleich oder verschieden substituiertes Cj-Cii-
Unter den vorstehend genannten Verbindungen stellen jene eine besonders bevorzugte Gruppe dar, bei denen Ri»R2eWasserBtofi ist (= Gruppe 2bb).
Gruppe 2c: Verbindungen der Formel I1 worin bedeuten:
Ri und Rj unabhängig voneinander Wasserstoff, Fluor, Chlor, Methyl, Trifluoraiethyl, Methoxy oder Difluormethoxy;
- fi -
R] Wasserstoff, Сі-Сз-Аікуі; durch Halogen oder Hydroxy substituiertes C|-Ca-Alkyl; Cyclopropyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes Cyclopropyl; Ri1 Cj-Сб-Сусіоаікуі oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes Ci-Cu-Cyclaalkyl.
Unter den vorstehend genannten Verbindungen stellen jene eine besonders bevorzugte Gruppe dar, bei denen R|=>R;>«Wa8serstoff ist (= Gruppe 2cc).
Gruppe 2d: Verbindungen der Formel I, worin bedeuten: Ii und R2 Wasserstoff; Rj Ci-Ci-Alkyl, durch Fluor, Chlor, Brom oder Hydroxy substituiertes Methyl; Cyclopropyl, durch Methyl, Fluor, Chlor oder Brom substituiertes Cyclopropyl; Ri1 Cj-Ci,-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Fluor, Chlor, Brom bis zu
dreifach gleich oder verschieden substituiertes C3—Ci,-Cycloalkyl.
Unter den besonders bevorzugten Einzelsubstanzen sind z.B. zu nennen: г-Рпепуіаяііпо-^-іпе^уі-б-сусіоргоруі-ругітігііп (Verb. Nr. 1.1) Z-Phenylamino-A-ethyl-ö-cyclopropyl-pyritnidin (Verb. Nr. 1.6) 2-Phenjlamlno-4-methyl-6-(2-methylcyclopropyl)-pyrimidin (Verb. Nr. 1.14) Z-Phenybimino-^ö-bieCcyclopropynpyrimidin (Verb. Nr. 1.236) 2-Phenylaaino-4-iiydraxymethyl-6-cyclopropyl-pyrimidin (Verb. Nr. 1.48) 2-Phenylamino-4-flu0rmethyl-6-cyclopropyl-pyriinidin (Ver. Nr. 1.59) 2-Phenylamino-4-hydroxymethyl-6-(2-raethylcyclopropylJ-pyriinidin (Verb. Mr. 1.13)
2-Phenylamino-4-methyl-6-(2-fluorcyclopropyl)-pyriniidin (Verb. Nr. 1.66) 2-Phenylamino-4-methyl-6-(2-chlorcyclopropyl)-pyrimidin (Verb. Nr. 1.69) 2-Phenylamino-4-inethyl-6-(2-difluorcyclopropyl)-pyrimidin (Verb. Nr. 1.84)
?-Pheiiylamiivo-4-fluormethyl-6-(2-fluorcyclopropyl)-pyrimidin (Verb. Nr. 1.87)
2-Phenylamino-4-fluormethyl-6-(2-chlorcyclopropyl)-pyriinidin (Verb. Nr. 1.94)
2-Phenylamino-4-fluormethyl-6-(2-methylcyclopropyl)-pyriinidin (Verb. Nr. 1.108)
2-Phetiylamino-4-ethyl-<i-(2-methylcyclopiopyl)-{iyrimidln (Verb. Nr. 1Л31) 2-(p-Fliiorphenylaraino)-4-methyl-6-cyclopropyl-pyriinidin (Verb. Nr. 1.43,
Die Verbindungen der Formel I werden hergestellt, indem man 1. ein Phenylguanidinsalz der Formal На
"V-v JM=* e
·* >—KH-< A0 UIa)
oder das zugrundeIielende Gu.inidin der Formel Hb
«2
mit einem Diкоton der Formel III
KH;
R3-C—CHs—C-
!—R., Uli)
ohne Lösungsmittel oder in einein aprotischen, bevorzugt in einem protischen Lösungsmittel bei Temperaturen von 60bC bis 160°C, bevorzugt 600C bis 1100C, umsetzt,oder
2. in einem mehrstufigen Verfahren: 2.1 Harnstoff der Formel IV
ait einem Diketon der Formel III
R 3—C—CH г—C—Ri1
(IV) Hi
(III)
in Gegenwart einer Säure in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen von 200C bis UO0C, bevorzugt 2O0C bis 40eC, гиг Reaktion bringt und zu einer Pyrimidinverbindung der Formel V
Μ—·"
HO—< > (V)
cyclisiert und
2.2 die OH-Gruppe in der erhaltenen Verbindung der Formel V weiter mit überschüssigem POHaLi in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels bei Temperaturen von 50"C bis 110"C, bevorzugt bei der Rückflussteraperatur des POHaI), gegen Halogen austauscht
Hai—{ ^· IVIl
wobei Hai in vorstehenden Formeln Halogen, besonders Chlor oder Brom, bedeutet, und
2.3 die erhaltene Verbindung der Formel VI weiter mit einer Anilinverbindung der Formel VII
H2N-< 2· <VII)
je nach Verfahrencbedingungen entweder
a) in Gegenwart eines Protonenakzeptors, wie der überschüssigen Anilinverbindung der Formel VII ader einer anorganischen Base, mit oder ohne Lösungsmittel oder
b) in Gegenwart einer Säure in einem inerten Lösungsmittel bei jeweils Temperaturen von 60"C bis 120uC, bevorzugt 80vC bis 100"C, umsetzt oder
3. in einem zwei-stufigen Verfahren: 3.1 ein Guanidinsalz der Formel VIII
8
IH г
JIH г
HjN-C A
(VIII)
mit einem Diketon der Formel III
R і—С—СНг—H-Ri1 (HD
a) ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von 100"C bis 160"C, bevorzugt 12СГС bia 15D-C, oder
b) in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen von 30"C bis 140"C, bevorzugt 60"C bis 12O0C,
zu einer Pyriraidinverbindung der Formel IX
cyclisiert und
3.2 die erhaltene Verbindung der Formel IX mit einer Verbindung der Formel X
Y— t Z* < X)
unter Abspaltung von HY in Gegenwart eines Protonenakzeptors in арго-tischen Lösungsmitteln bei Temperaturen von 30"C bis 140"C1 bevorzugt 60°C bis 120"C, umsetzt, wobei in den Formeln II bis X die Substituenten Ri bis Ru die unter Formel I angegebenem Bedeutungen besitzen, A ein Säureanion und Y Halogen darstellen, oder aber
4. in einim mehrstufigen Verfahren: 4.1a) Thioharnstoff der Formel XI
- ίο -
s=cr (Xu
mit einem Diketon der Foreel IJI
,, (IIIJ
in Gegenwart einer Säure in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen von 20"C bis H(TC, bevorzugt 20uC bis 6O0C, zur Reaktion bringt und zu einer Pyrimidinvertoindung der Formel
HS-Α)· ШІ)
cyclisiert und deren Alkali- oder Erdalkalisalz mit einer Verbindung der Formel XIII
ШИ)
wobei Rs Ci-Cg-Alkyl oder unsubstituiertes oder mit Halogen und/oder Ct-Ci.Alkyl substituiertes Вепгуі und Z Kalogen bedeuten, ζυ einer Pyrimidinverbindting der Formel XIV
RiS- ( У (XIV)
umsetzt, oder
b) ein Isothiuroniumaalz der Formel XV
^C-SR5 ΑΘ (XV)
mit einem Diketon der Formel III, bevorzugt in einem protischen Lösungsmittel, bei Temperaturen von 20uC bis 1400C, bevorzugt bei 20"C bis 80"C, zur Reaktion bringt und ebenfalls zu einer Pyrimiditwerbindung der Formel XIV gelangt und
2 R 2 л β S
-u-
4.2 die erhaltene Verbindung der Formel XTV mit einem Oxydationsmittel, z.B. mit einer Persäuro, г« der Pyrimidlnverbindung der Formel XVI
oxydiert und
4.3 die erhaltene Verbindung der Formel XVI mit einen Formylanilin der Formel XVII
.* ^-NHCHO (XVII)
/"
in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart einer Base als Protonenakzeptor bei Temperaturen zwischen -30"C bis 1200C z« einer Verbindung der Formel XVIII
R, >Rl
5C (XVIII)
umsetzt und
4.4 die erhaltene yerbinduitg der Formel XVlII einer Hydrolyse in.Gegenwart einer Base, z.B. Alkalihydroxid, oder einer Säure, z.B. Halogenwasserstoff säure oder Schwefelsäure, in Hasser oder wässerigen Losungsmittelgemischen, wie wässerigen Alkoholen oder Dimethylformamid, bei Temperaturen von WC bis 11O"C, bevorzugt 30üC bis 6O-C, unterwirft, wobei in den Formeln XI bis XVIII die Substituenten Ri bis Ri, die unter Formel I angegebenen Bedeutungen besitzen, und A ein Sa'ureanion und Y Halogen darstellen.
Verbindungen deT Formel I, in denen Rj die СНгОН-Gxuppe darstellt, sind in speziellen Verfahren herstellbar, indem man
2 8 2 6 θ S
- 12 -АЛЛ das Guanidinsalz der Forwel Ha ·* ^-NH-C^ ΑΘ (Ha)
i; NHa
oder das Guanidin der Formel lib
f ;—NH-cf (iib)
mit einem Keton der Formel XIX
i, (XIX)
worin Rt C1-Ci1-Alkyl bedeutet, in einem aratiechen Lösungsmittel oder ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von 400C bis 160"C, bevorzugt 60"C bis 110uC, zu einer Pyrimidinverbindung der Formel XX
CH(ORrJ2
4.«-·. л—:
umsetzt und
Al.2 das erhaltene Acetal der Formel XX In Gegenwart einer Säure, z.B. Halogenwasserstoffsäure oder Schwefelsäure, in Wasser oder wasserigen Lösungsmittelgemischen, z.B. mit Lösungsmitteln wie Alkoholen oder Dimethylformamid, bei Temperaturen von 200C bis 1000C, bevorzugt 3O0C bis 600C, zum Pyrimidinaldehyd der Formel XXI
R, /CH0
C \/NHC > (XXI)
hydrolysiert und
A1.3 die erhaltene Verbindung der Formel XXI mit elementarem Wasserstoff unter Verwendung eines Katalysators hydriert oder mit einem Reduktionsmittel wie Natriumborhydrid zum entsprechenden Alkohol XXII reduziert
CH-OH ίπ 4R,
А2.1 das Gu.mtdinsalz der Formel Ha oder das Guanidin der Formel Hb mit einem Diketon der Formel XXIII
R7OCH3-C-CH3-C-Ri1 (XXIII)
worin R7 Ulisubstituiertes oder mit Halogen oder Cj-Cd-Alkyl substituiertes Benzyl darstellt, in einem protischen Lösungsmittel ader ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von AO"C bis 160uC, bevorzugt t>O"C bis INTC, zu einer Pyrimidinverbindung der Formel XXIV
Rl /MiOR-,
•j* ^- KK- ( У (XXIV)
fen
umsetzt und In diesem durch
A2.2 Hydrierung in einem Lösungsmittel, vorzugsweise einem aprotischen Lösungsmittel, z.B. Dioxan oder Tetrahydrofuran, mit einem Katalysator wie Palladiun-Kohle, bevorzugt Raiwy-Nickel, b«i Temperaturen von 2QUC bis 90"C, bevorsugt 50"C bis 90"C, den Rest CHjORy in den Rest CH2OH UberfUhrt; oder
A3.1 das Guanidinsalz der Formel Ha oder das Cuanidin der Formel Hb mit einen Diketon der Formel XXV
-C-CHs-C-R".
(XXV), ReOCH2-
worin Ra C1-Co-AIlCyI, Cj-Co-Alkenyl oder roonosubstituiertes oder mit Halogen oder Ci-Ci,-Alkyl substituiertes Benzyl darstellt, in einem protischen Lösungsmittel oder ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von 40eC bis 160"C, bevorzugt 60"C bis 110"C zu einer Pyrimidinverbindung XXVI
8 268
CH2OR,
·* ;—NH- ζ
X ν
umsetzt und
A3.Я mit der erhaltenen Verbindung der Formel XXVI eine Etherspaltung mit einer Halogenwasserstoffsäui't, bevorzugt Bromwasserstoffsäure, oder einer lewis-Säure wie Aluminiumhalogenid (z.B. AlCl1) oder Bochalogenid B(HnI)] (г.B. BBr, oder BCIj) in aprotischen Lösungsmitteln, z.B. Kohlenwasserstoffen, oder Halogenkohlenwasserstoffe!!, bei Temperaturen von -80vC bis 30"C, bevorzugt -70*C bis 20"C, durchführt.
Verbindungen der Formel I, in denen Rj die CHaHaI»Gruppe darstellt, sind herstellbar, indem man eine Verbindung der Formel XXII mit Phosphorhalogenid oder Thionylhalogenid in Gegenwart von tertiären Basen, г.B. Pyridin oder Triethylamin, in inerten Lösungsmitteln, bei Temperaturen von 0uC bis 110uC. bevorzugt von O0C bis 80*C, umsetzt.
Verbindungen der Fornel I, in dsnen Rj die CH'F-Gmppe bedeutet, lassen sich herstellen* indem man eine Verbindung der Formel XXVII
ι; ν
worin X Chlor oder Brom bedeutet, mit Kaliumfluorid, bevorzugt lyophilisiertem Kaliumfluorid, in Gegenwart »on katalytischen Mengen Calciumfluorid odur einem Kronenether, z.B. lo-Crown-6-ether, in aprotischen Lösungsmitteln wie Acetonitril, bei Temperaturen von 500C bis 160"C in einem Druckautoklaven reagieren lässt.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I, in denen R3 die CHjF-Gruppe darstellt, bestehe in der Fluorierung einer Verbindung der Formel XXII mit NjN-Diethylaminoschwefeltrifluorid (= DAST)
?. 8 2 6 8 S
in aprotisehen Lösungsmitteln wie Dichlormer.han, Chloroform, Tetrahydro·'! ran oder Dioxan, bei Temperaturen von 0"C bi» iOOuC, bevorzugt IO"C hie S(TC.
Auch in den vorstehenden Formeln XVIII bis XXVIl haben Ri, Ri unri Ii:, die für Form··! I gegebpne Bedeutung.
In den beschriebenen Verfahren kommen bei den Verbindungen der Formeln Ha und VIII für das Säureanion a" beispielswei»e folgende Salzreste in Betracht: Carbonat, Hydrognncarbonat, Nitrat, Halogenid, Su'.fat eitler Hydrogensul fat.
Im vorstehend beschriebenen Verfahren кошлеп bei der Verbindung der Formel XV für das Säureanion A~ beispieleweise folgende Salze in Be' tracht: Halogenid, Sul«"at oder Hydrogensulfat.
Unter Halogenid sind jeweils Fluoriri, ChlüTid, Bromid oder Jodid, bevorzugt Broraid oder Chlovid, au verstehen.
Als Säuren finden vornehmlich anorganische Säuren, wie z.B. Halr>genwasseritof fsäitren, beispielsweise FluorwßSBerstoffsäure, Chlorwasserstoff säure oder Bromwasserstoftaäure, sowie Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Salpetersäure Verwendung", jedoch können :iur.h geeignete· organische Säuren wie Essigsäure, Toiuolsulfonaäure u.a. verwendet werden.
Als Protonenakzoptoren dienen z.B. anorganische oder organische Basen, w.id Ьеіаріеіаѵеіве Alkali- oder Erdalkaliverbindungen, z.B. die Hydloxide, Oxide od»r Karbonate voi Lithium, Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Strontium und Barium odar auch Hydride wie z.B. Natriumhydrid. Als organische Baaen selen beispielsveioe tertiäre Amine wie Triethylamin, Triethylendiamin, Pyridin genannt.
Ir1 den vorstehend beschriebenen Verfahren können in Anpassung an die jeweiligen Reaktionsbedingungen beispielsweise folgende Lösungsmittel neben den 2.T. genannten verwendet werden.
г 8 г б 8 ь
-Ib-
Halogenkohlenwasserstoffe, inshe?onrlere Chlorkohlenwasserstoffe, wie Tetrachlorethylen, T->trachlorethan, Dichlorpropan, Methylnnchiorid, Dichlorbutan, Chloroform, Chlornaphthalin, Tetrachlorkohlenstoff, Trichlorethan, Trichlorethylen, Pcntachlorethan, Difluorbcnzol, J,2-Dichlorethan, 1,l-Oichlocethau, l^-cia-DichLorethylen, Chlorhenzol, Fluorbenzol, Licnbeiuol, Dichlorbenzol, Dibrombenzol, Chlortoluol, Trichlorto'uol; Ether, wie Ethylpropylether, Methyl-tert.-butylether, n-Butylethylethi-r, Di-n-buty !ether, Di-iatsbw ty Lether, DiisoamyletUar, □ÜBopropylether, Anisol, Cyclohexylmethylether, Diethylet-b^r, Ethylenglykoldimethyletr.er, Tet.rahyrirofuran, Dioxan, Thioanisol, Dichlordiethylether; Nitrokohlenwasserstoffe wie Nltromathan, Nitroethan, Nitrobenzol, Chlornitrobenzol, л-Nitrotoluol; Nitrile wie Acetonitril, Butyronihril, Isobutyronitril, Benzonitril, m-Chlorbenzonitril; allphatische oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoff"; wie Heptan, Hexan, Octan, Nonan, Cymol, Benzintraktionen innerhalb eine« SiedepunktInLervalles von 70°C bis 19O0C, Cyclohexan, Methylcyclohexan, Dekalin, Petrolether, Ligroin, Trimethylpentan, wie 2,3,3-Trimethylpentan; Ester wie Ethylacetat, Acetessigester, Isobutylacetat; Amide, z.B. Formamid, Methyl formamid, Dimethylformamid; Ketone, wie Aceton, Methylethylketon; Alkohole, insbesondere niedere aliphatische Alkohole, wie z.B. Methanol, Ethanol, n-Propanol, iso-Propanol acwie die Ieomeren der Butanole; gbwebenenfalle auch Wasser. Auch Gemische der gp;ia;inten Lösungs- und Verdünnungsmittel kommen in Betracht.
Analoge Synthesemethoden zu den vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren sind in der Literatur publiziert·
Als Hinweise seien genannt: Verfahren 1: A.Kreutzbergcr und J.Gillessen, J.Heterocyclic Chem.22,
101 U985).
Verfahren 2, Stufe 2.1: 0. Stark, Ber.Dtsch.Chein.G48.42, 699 (1909); J. Haie, J.Am.Chem.Soc.36, 104 (1914); G.N. Kosolapoff, J.Org.Chem.26,
1895 U561). StuEe 2.2: St. Angerstein, Her.Dtsch.Chem.Ges.34,
3956 (1901); G.M. Kosolapoff, T.Org.Chcm.26, 1895 (1961). Stufe 2.3:
28
M.P.V. Bcarland and O.F.W. МсОтіѳ, O.Chem.Soc. 1951« 1218; T. Mateukewa und K. Shirakuwa, O.Pharm.Soc.Oapan 71, 933 (1951); Chen.Abstr. 46, 4549 (1952).
Verfahren 3; A. Combes und C. Combes, Bull.Soc.Chem, (3), 7, 791 (1892); W.O. Hale und F.C. Vibrans, O.Ani.Chem.Soc. 40, 1046 (1918).
Die beschriebenen Herstellungsverfahren einschließlich aller Teilschritte sind sin Bestandtsil der vorliegenden Erfindung.
Folgende verbindungen, die bei der Herstellung der Verbindungen der Formel 1 als Zwischenprodukte verwendet werden, sind neu:
1) Verbindungen der Formel
N-
worin bedeuten:
R0 Halogen oder R5SO3-! R3 Wasserstoff, C1-C4-AIkYl; oder durch Halogen, Hydroxy oder Cyano subetituiertea C1-C4-Alkyl; Cyclopropyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleicii oder verschieden substituiertes Cyclopropyl ;
R4 Cj-Cg-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieder substituiertes C3-C6-Cycloalkyl; und
R5 r^-Crj-Alkyl oder unsubetituiertes oder durch Halogen und/oder С-Сд-Лікуі substituiertes Benzyl. Als Halogen-
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- 17a -
substituent R sind Chlor und Brom bevorzugt,
Я) Verbindungen der F ліеі XXI
CHO
Ж 4 —NH-»f \ (XXI)
worin bedeuten:
- 18 -
Rj und Rs unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, Cj-Cj-Alkyl, Ci-Cj-HaLogenalkvl, Ci-Cj-Alkoxy oder Ci-C3 Halogenalkoxy; Ri, Ci-Cfi-Cycloalkyl oder durch Methyl und/odor Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes Cj-Ce-Cycloalkyl.
Ueberraschnnderweise wurde nun gefunden, dass Verbindungen der Formel I ein für praktische Bedürfnisse sehr günstiges biozides Spektrum zur Bekämpfung von Insekten und phytopathogenen Mikroorganismen, insbesondere Fungi, aufweisen. Sie besitzen sehr vorteilhafte kurative, präventive und insbesondere systemische Eigenschaften und werden zum Schutz von zahlreichen Kulturpflanzen eingesetzt. Mit <ien Wirkstoffen der Formel I können an Pflanzen oder Pflanzenteilen (Früchte, Blüten, Laubwerk, Stengel, Knollen, Wurzeln) von unterschiedlichen Nutzkulturen die auftretenden Schädlinge eingedämmt oder vernichtet werden, wobei auch später zuwachsende Pflanzenteile z.B. vor phytopathogenen Mikroorganismen verschont bleiben.
Verbindungen der Formel 1 sind z.B. gegen die den folgenden Klassen angehörenden phytopathogenen Pilze wirksam! Fungi iraperfecti (insbesondere BotrytiH, ferner Pyricularia, Helminthosporium, Fusarium, Septoria, Cercospora und Alternaria); Basiuiomyceten (z.B. Rhizoctonia, Hemileia, Puccinia). Darüber hinaus wirken sie gegen die Klasse der Ascomyceten (z.B. Venturia und Erysiphe, Podosphaera, Monilinia, Uncinula) und der Oomyceten Iz.B. Phytophthora, Pythium, Plasmopara). Me Verbindungen der Formel I können ferner als Beizmittel zur Behandlung von Seatgut (Früchte, Knollen, Körner) und Pflanzenstecklingen zum Schutz vor Pilzinfektionen sowie gegen im ErdW-r auftretende phytopatViogene Pilze eingesetzt werden. Verbindungen der Formel I sind darüberhinaus gegen Schadinsekten wirksam, z.B. gegen Getreide-Schädlinge, insbesondere Rei sschädlinge.
Die Erfindung betrifft auch die Mittel, die als Wirkstoffkomponente Verbindungen der Formel I enthalten, insbesondere pflanzenechützende Mittel, sowie deren Verwendung auf dem Agrarsektor oder verwandten Gebieten.
Darüber hinaus schliosst die vorliegende Erfindung auch die Herstellung dieser Mittel ein, die gekennzeichnet ist durch das innige Vermischen der Aktivsubstanz mit einem oder mehreren hierin beschriebenen Substanzen bzw. Substanzgruppen. Eingeschlossen ist auch ein Verfahren гиг Behandlung von Pflanzen, das sich durch Applikation der neuen Verbindungen der Formel I bzw. der neuen Nittel auszeichnet.
Als Zielkulturen für den hierin offenbarten pflanzenschützenden Einsatz gelten im Rahmen dieser Erfindung beispielsweise folgende Pflanzenarten: Getreide (Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Rei Mais, Sorghum und verwandte Species); Rüben (Zucker- und Futterrüben); Kern-, Stein und Beerenobst (Aepfel, Birnen, Pflaumen, Fflrsiche, Mandeln, Kirschen, Erd-, Kim- und Brombeeren); Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen, Soja); OelkuJtüren (Raps, Senf, Mohn, Oliven. Sonnenblumen, Kokos, Rizinus, Kakao, Erdnüsse); Gurkengewächse (Kürbis, Gurken, Melonen); Fasergewächse (Baumwolle, Flachs, Hanf, Jute); Citrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Pampelmusen, Mandarinen); Gemüsesorten (Spinat, Kopfsalat, Spargel, Kohlarten, Möhren, Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Paprika); Lorbeergewächse (Avocado, Cinnamonium, Kampfer) oder Pflanzen wie Tabak, Nüsse, Kaffee, Zuckerrohr, Tee, Pfeffer, Weinreben, Hopfen, Bananen- und Naturkautschukgewächse sowie Zierpflanzen.
Wirkstoffe der Formel 1 werden üblicherweise in Form von Zusammensetzungen verwendet und können gleichzeitig oder nacheinander mit weiteren Wirkstoffen auf die zu behandelnde Fläche oder Pflanze gegeben werden. Diese weiteren Wirkstoffe können sowohl Düngemittel, Spurenelemente-Vermittler oder andere des Pflanzenwachstum beeinflussende Präparate sein. Es können dabei auch selektive Herbizide sowie Insektizide, Fungizide, Bakterizide, Nematizide, Molluskizide oder Gemische mehrerer dieser Präparate zusammen mit gegebenenfalls weiteren in der Formulierungstechnik üblichen Trägerstoffen, Tensiden oder anderen applikationsförderndan Zusätzen Verwendung rinden.
Geeignete Träger und Zusätze können fest oder flussig sein und entsprechen den in der Formulierungstechnik zweckdienlichen Stoffen, wie z.B. natürlichen oder regenerierten mineralischen Stoffen, Lösungs-, Dispergier-, Netz-, Haft-, Verdickungs-, Binde- oder Düngemitteln.
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Ein bevorzugtes Verfahren zum Aufbringen eines Wirkstoffs dar Formal I bzw. eines agrochemischen Mittels, das mindestens einen dieser Wirkstoffe enthält, iat das Aufbringen auf das Blattwerk. (Blattapplikation). Applikationsfroquenz und Aufwandmenge richten sich dabei nach dem BefalLadruck des betreffenden Erregers. Die Wirkstoffe dec Formel I können aber auch über den Erdbaden durch das Wurzelwerk in die Pflanze gelangen Isyatemische Wirkung), indem лап den Standort der Pflanze mit einer flüssigen Zubereitung tränkt oder die Substanzen in fester Form in den Boden einbringt, z.B. in Form von Granulat (Bodenapplikation). Bei Wasserreiskulturen kann ma · solche Granulate dem überfluteten Reis-Feld zudosieren· Die Verbindungen der Formel I können aber auch auf Samenkörner aufgebracht werden (Coating), indem man die Körner entweder in einer flüssigen Zubereitung des Wirkstoffs tränkt oder sie mit einer festen Zubereitung beschichtet.
Die Verbindungen der Formel I werden dabei in unveränderter Form oder vorzugsweise zusammen mit den in der Formulierungstechnik üblichen Hilfsmitteln eingesetzt. Dafür werden sie zweckmäasigerweise z.B. zu Emulsionskonzentraten, streichfähigen Pasten, direkt versprühbaren oder verdi'innbaren Lösungen, verdünnten Emulsionen, Spritzpulvern, löslichen Pulvern, Stäuben!tteln, Granulaten, durch Verkapselungen in z.B. polymeren Stoffen in bekannter Weise verarbeitet. Die Anwendungsverfahren wie Versprühen, Vernebeln, Verstauben, Verstreuen, Bestreichen oder dessen werden gleich uie die Art der Kittel den angestrebten Zielen und den gegebenen Verhältnissen entsprechend gewählt. Günstige Aufwandraengen liegen im allgemeinen bei 50 g bis 5 kg Aktivsubstanz (AS) je ha, bevorzugt 100 g bis 2 kg AS/ha, insbesondere bei 200 g bis 600 g AS/ha.
Die Formulierungen d.h. die den Wirkstoff der Formel I und gegebenenfalls einen festen oder flüssigen Zusatzstoff enthaltenden Mittel, Zubereitungen oder Zusammensetzungen werden in bekannter Weise hergestellt, z.B. durch inniges Vermischen und/oder Vermählen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, wie z.B. mit Lösungsmitteln, festen Trägerstoffen, und gegebenenfalls oberflächenaktiven Verbindungen (Tensiden).
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Als Lösungsmittel kommen In Frage: Aromatische Kohlenwasserstoffe, bevorzugt die Fraktionen Co bis Cj2, wie z.B. XyIolgemisehe oder substituierte Naphthaline, Phthalsäureester wie Dibutyl- oder Dioctylphthalat, aliphatische Kohlenwasserstoffe wie Cyclohexaii oder Paraffine, Alkohole und Glykole sowie deren Ether und Ester, wie Ethanol, Ethylenglykol, EthylenglykolmonoBiethyl- oder F.thylether, Ketone wie Cyclohexanon, stark polare Lösungsmittel, wie N-Methyl-2-pyrrolidon, Dimethylsulfoxid oder Dimethylformamid, sowie gegebenenfalls epoxydierte Pflanzenöle wie epoxydiertes Kokosnussöl oder Sojaöl; oder Wasser.
Als feste Trägerstoffe, z.H. für Stäubemittel und diapergierbare Pulver, wetden in der Regal natürliche Gesteinsmehle verwendet, wie Calcit, Talkum, Kaolin, Montmorilotiit oder Attapulgit. Zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften können auch hochdisperse Kieselsäure oder hochdisperse seugfähige Polymerisate zugesetzt werden. Als gekörnte, adsorptive Granulatträger kommen poröse Typen wie z.B. Bimsstein, Ziegelbruch, Sepiolit oder Bentonit, als nicht-sorptive Trägermaterialien, z.B. Calcit oder Sand, in Frage. Darüber hinaus kann eine Vielzahl von vnrgranuiierten Materialien anorganischer Natur vie insbesondere Dolomit oder zerkleinerte Pflanzenrückstände verwendet werden.
Besondere vorteilhafte applikationafordernde Zuschlagstoffe, die zu einer starken Reduktion der Aufwandmenge führen können, sind ferner natürliche (tierische oder pflanzliche) oder synthetische Phospholipide aus der Reihe der Kephaline und Lee1 thine, die man beispielsweise aus Sojabohnen gewinnen кяпп.
Als oberflächenaktive Verbindungen kommen je nach Art des zu formulierenden Wirkatoffs der FormeL I nichtionogene, kation-undfoder anionaktive Tenside Mit guten Emulgier-, Dispergier- und Netzeigen3chaften in Betracht. Unter Tensiden sind auch Tenaidgemische zu verstehen.
Geeignete anionische Tenside können sowohl sog. wasserlösliche Seifen, als auch wasserlösliche synthetische oberflächenaktive Verbindunger sein.
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Ale Seifon seien die Alknll-, Erdalkali- oder BegebenenfaIls »ubetituierten Ammoniumsalze van höheren Fettsäuren CCje-Cn)» wie г.B. die Na- oder K-Salze der OqI- oder Stearinsäure, oder von natürlichen Fettsaiiregemisehen, die z.B. aus Kokosnuss- oder Tallöl gewonnen werden können. Ferner sind auch die Fettsäure-Methyllaurinsalze Eu erwähnen.
Häufiger werden jedoch Bog. synthetische Tenside verwendet, insbesondere Alkylsulfonate, Fettslkoholsulfate, sulfonierte Benzimidazoldertvate oder Alkylsulfonate.
Die Fettalkoholsulfonate oder -sulfate liegen in der Regel als Alkali-, Erdalkali- oder gegebenenfalls substituierte Ammoniumsalze vor und weisen einen Alkylrest mit 8 bis 22 C-Atomen auf, wobei Alkyl auch den Mkylteil von Acylresten einschliesst, z.B. das Na-oder Ca-SaIz der Ligninsulfonpäure, des DodecylschwefelsÜureeaters oder eines aus natürlichen Fettsäuren hergestellten Fettalkoholsulfatgemisches. Hierher gehören euch die Salze der Schwefelsäureester und Sulfonsäuren von Fettalkohol-Ethylenoxyd-Addukten. Die sulfonierten Benziroidazolderivate enthalten vorzugsweise 2-Sulfansä'uregruppen und einen Fettsäurerest mit 8-22 C-Atomen. Alkylarylsulfonate sind z.B. die Na-, Ca- ader Triethanolaminsalze der Dodecylbenzolsulfonsäure, der Dibutylnaphthalinsulfonsaure oder eines Naphthalinsulfonsäure-Formaldehydkondenrationsproduktee.
Ferner kommen auch entsprechende Phosphate vie z.B. Salze des Vhosphor-Bäureesters eines p-Nonylphenol-(A-14j-F.thylenoxyd-Adduktes in Frage.
Als nichtioniache Tenside kommen in erster Linie Polyglykoletherderivate vpn aliphatischen oder cycloaliphatischen Alkoholen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren und Alkylphenole» in Frage, die 3 bis 30 Glykolethergruppen und 8 hie 20 Kohlenatoffatoree im (aliphatischen) Kohlenuasserstoffrest und 6 bis 18 Kohlenetoffatome im Alkylrest der Alkylphenole enthalten können.
Weitere geeignete nichtionische Tenside sind wasserlösliche 20 his 250 Aethylenglykoläthergruppen und 10 bis 100 ?rnpylenglykolethergruppen enthaltende Polyethylenoxidaddukte an Polypropylenglykol, Aethylendiaminopolypropylenglykol und Alkylpolypropylenglyfcol roit I his IO :iohLen-
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etoffatomen in der Alkylkettu. Die genannten Verbindungen enthalten üblicherweise pro Propylnnglyko!-Einheiten 1 bis 5 Ethylenelykoleinheiuen·
Als Beispiele ni"htionischer Tenside seien Nonylphenolpolyetlioxyethanole, Ricinusö!polyglykolether, Polypropylen-Polyethylenoxydnddukte, Tribiitylpheiioxvpolyethylenethanol, Polyethylenglykol und Octylphenoxypolyetlioxyethanol erwähnt.
Ferner kommen auch Fettsäureester von Polyjxyethylensorbitan wie das Polyoxyethylensorbitan-triL'eat in Betracht.
Bei den kationischen Tenside ei handelt ea sich vor allem um quartäre Ammoniumsalze, welche als N-Substituenten mindestens einen Alkylrest mit 8 bis 22 C-Atomen enthalten und als weitere Substltuenten niedrige, gegebenenfalls halogenierte Alkyl-, Benzyl- oder niedrige Hydroxyalkylreste aufweisen. Die Salze liegen vorzugsweise als Halogenide, Methylsulfate oder Ethylsulfatß vor, z.B. das Stearyltrimethylammoniumchiorid oder das BenzyldU2-chlorethyl)-ammoniumbromid.
Weitere in der Formulierungatechnik gebräuchlichen Tenside sind dem Fachmann bekennt oder können der einschlägigen Fachliteratur entnommen werden.
Die agrochemischen Zubereitungen enthalten in der Regel 0,1 bis 99 %, insbesondere 0,1 bis 95 X, Wirkstoff der Formel I, 99,9 bis 1 %, insbesondere 99,9 bis S %, eines festen oder flüssigen Zusatzstoffes und 0 bis 25 %, insbesondere 0,1 bis 25 %, eines Tensidee.
Während als Mandelsware eher konzentrierte Mittel bevorzugt werden, verwendet der Endverbraucher in der Regel verdünnte Mittel.
Die Mittel können auch weitere Zusätze wie Stabilisatoren, Entschäumer, Viekositätsregulatoren, Bindemittel, Haftmittel sowie Dünger oder andere Wirkstoffe zur Erzielung spezieller Effekte enthalten.
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AusfOhrungsbeispiele
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur näherer. Erläuterung der Erfindung, ohne dieselbe einzuschränken.
1. Herstellunaebeisplele
Beispiel 1.1 Herstellung von 2-Phenylamino-4-methyl-6-cyclopropyl-pyriroidin
NH-
.ГУ
.CH3
(Verb. Nr. 1.1)
IO g (51 mMol) Phenylguanidi.n-hydrogencarbO:>at und 9,7 g (77 mMol) l-Cyclopropyl-lfS-butandion werden unter Rühren 6 Stunden auf 110 0U erwärmt» wobei die einsetzende Kohlen-•^ijxicientwicklung mit fortschreitender Reaktionsdauer nachläßt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die dunkelbraune Emulsion mit SO ml Diethylether versetzt« zweimal mit je 20 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel verdampft. Das zurückbleibende dunkelbraune Dl (а 13Д g) wird säulenchroniatographisch übe·- Kieselgel (Diethylether/Toluols 5/3) gereinigt. Nach Abdampfen des Laufmittelgemisches wird das braune Dl zur Kristallisation gebracht und aus Diathylether/Petrolether bei 30 - 50 0C umkrietallieiert. Es werden h<llbraune Kristalle erhalten. Schmelzpunkt: 67 - 69 0C; Ausbeute: 8,55 g (38 mMol) (= 74,5 % d. Th.).
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Beispiel 1.2: Herntellung von 2-Anilino-4-forroyldjLethyl« acftal-6-cyclopropyl»pvrimidin
CH(OC2Hg)2 Jf ^i — NH
11,7 g (59,2 raMol) Phenylguanidin-iiydrogencarbonat und ІЗіЗ g (62,2 mMol) l-Cyclopropyl-S-forrayldiathylacQtal-l.S* propandion in 40 ml Ethanol werden unter Rühren 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt! wobei die K.ohlendioxidsntwicklung mit fortschreitender Küsktionsdauer nachlaßt. Nach
dem Ahkiihlen auf Raumtemperatur wird die dunkelbraune Emulsion mit 80 ml U:^thylethec versetzt, zweimal mit }.e 'iO ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel verdampft. IJsa zurückbleibende dunkelbraune OeI U 7 g) wird s'aulenchronuitograpMsch über Kieselgcl (Toluol/Ethylacetat:5/2) gereinigt. Nach dem Ahdampfon des Laufmittoigemisches verbleibt ein rotbraunes OeI mit dom Brechungsindex η'*ί],58ΐ3. Ausbeute: 15 g <*8 mMol; 81,1 % d.Th.).
Beispiel 1.І Herstellung von З-АпШпо-^огаѵі-б-сѵсіоргоруі-ругі-mlain
^ ^- (Verb. Mr. 2.1)
—·
I/
12,3 g (39,3 mMnl) г-АпШпа-й-ги-.-туЫіеіпуіасеіаі-б-сусіоргоруі-ругітпі-din, 4 g (39,4 mMol) konz. Salzsäure und 75 ml Wasser werc.en unter intensivem Rühren 14 Stunden bei 50°C erwärmt -j'.id nach Zugabe von 2 g (19,6 mMol) lconz. Salzsäure weitere 24 Stunden bei dieser Temperatur gerührt.. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur vierden zu der beige gefärbten Suspension 50 ml Sthylacetat gegeben und mit 7 ml 3Ω %iger Natronlauge neutral Bestellt. Die Etnylacetatlösung wird dann abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungmittel verdampft. Zur Reinigung wird der bräunlich gefärbte Festkörper in Gegenwart von Aktivkohls aus 20 ml Isopropanol umkriatallisiert. Die gelblichen Kristalle schmelzen bei 112 - 1144C. Ausbeute 7,9 g (33 mMol: 84 % d.Th.).
Beispiel UAt Kernteilung von 2-Апі11ио-4-пѵДтохѵтеЬпѵ1-6~сѵс1орсору1-pvrimidin
'v y"~Щ— ч у' tVetb. St. 1.48)
ix*
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а) Ум 14,1 g (59 шМоі) 2-Anilino-4-fori»yb6-cyelopiOpyl-pyrlinidin in 350 absolutem Methanol werden innerhalb von 15 Minuten unter Rühren hei Raumtemperatur 2,3 g (60 mMol) Natriumborhydrid portionenweise zugegeben, wobei sich das Reaktionagemisch unter Was9erstoffentwicklung auf 28"C erwärmt. Nach 4 Stunden wird durch Zutropfeπ von 10 ml konz. Salzsäure angesäuert, 120 tnl 10 «,ige Natriuuihydrogencarbonatlösung zugetropft und « nschliessond mit 250 ml Wasser verdünnt. Der auegeschiedene NiederscVil-:^ wird abfiltriert, getrocknet, in 600 ml Diethylether in nor Wärme weitgehend gelöst, mit Aktivkohle behandelt un'I filtriert. Оаэ klare Filtrat wird bis zum Aufunten einer Trübung oingeengt, mit Petrolether verdünnt und das hellgelbe Kristallpulver abfiltriert; Schtjp. 123 - 125°C. Ausbeute: 10,8 g (hb,8 mMol; 75,9 % d.Th.).
b> 5,9 g (23 »Mol) 2-Anilino-'«-methoxyniethyl-6-eyi:lopropyl-pyriniidin, hergestellt aus Phenylguanldin und l-Cyclopropyl-^-metiioxy-l,3-butandion, werden in 2UÜ ml Dichlonnethan gelöst und auf -68"C gekühlt, Zu der lachsfarbenen Lösung werden unter intensivem Rühren 6,8 g (27 mMol) Bortribronid Innerhalb einer halben Stunde langsam zugetropft, anschlieasend das Kältebad entfernt und nech 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt Kach der Zugabt; von ISO g Eiswasser wird das ausgeschiedene Rohprodukt abfiltriert und aus Methanol unter Verwendung von Aktivkohle uinkrietallisiert. Die hellgelben Kristalle schmelzen bei 124 - П6°С. Ausbeute: 4,7 g (19,5 mHol; 84,7 % d.Th.).
Beispiel. 1·5: Herstellung von 2~Phenylamino-4!Jiroiwnethvl-6-Lyclopropvlpvrimidin
•^ ^-NH-(_ S (Verb. Nr. 1.4)
Zu 12 g (5t) mMol) 2-PhenyIawin3-4-hydcoxymethyl-6-cyi'lopropyl-pyri.iidi.n und 0,4 % (50 mHol) Pyridin in 350 ml Diethylether werden innerhalb einer halben Stunde 15,6 g (75 mMol) Thionylbroroid in 50 ml Diethylether unter Rühren zugetropft. Nach 2-stündigem Rühren bei Raumtemperatur werden nochmals 0,4 g (50 лгіоі) Pyr.idin zugegeben und 5 Stunden unte^- Rückfluss erhitzt. Nach den Abkühlen auf Raumtemperatur werden 200 ml Wasser
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zugegeben und durch Zutropfen von HO ml gesättigter Natriumhydroßencarbonat-Lbaiing wird der pH-Wert 7 eingestellt. Nach dem Abtrennen wird die Üiethylethorphase zweimal mit je 100 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungmittel verdampft. Das zurückbleibende braune OeI wird säulenchromatographisch über Kieselgel (Toluol/Chloroform/Diethylether/Petrolether (Kp. 50 - 70uC): 5/3/1/1) gereinigt. Nach dem Abdampfen des Uufmittelgemisches wird das gelbe OeI mit Diethylether/Petrolether (Kp. 50 - 700CJ verdünnt und in der Kälte zur Kristallisation g.-bracht. Daß gelbe Kristallpulver schmilzt zwischen 77»5 - 79,5°C. Ausbeute: 9,7 g (32 mMol; 64 % d.Th.).
Beispiel l.b Herstellung von 2-PhnnyIamino~u-fluorraethvl-6-cvclqpropylpvriwidin
/H2F ·' ;— NH-' ;· (Verb. Nr. 1.59)
I/
a) 3,9 g (12,8 mMol) Z-Phenylamino-u-brommethyl-o-cyclopropyl-pyrimidin, 1,5 g (26 mMol) sprühgetrocknetes Kaliumfluorid und 0,3 g (1,33 mMol) 18-Crown~(i-ether werden in 50 ml Acetonitril 40 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Danach werden weiter 0,75 g (13 mMol) Kaliumfluorid zugegeben und 22 Stunden erwärmt. Zur Vervollständigung der Reaktion werden nochmals 0,75 g (13 mMol) sprühgetrocknetes Kaliumfluorid und 0,1 g (0,38 mMol) 18-Crnwn-6~ether hinzugefügt und weitere 24 Stunden unter Rückfluss erhitzt· Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die Suspension mit 150 ml Diethylether versetzt, dreimal mit je 20 ml Hasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Losungsmittel verdampft. Das zurückbleibende braune OeI wird säulenchromatographisch über Kieselgel (Toluol/Chloroform/Diethylether/Petrolether (Kp. 50 - 70"C): 5/3/1/1) gereinigt. Nach dem Abdampfen des Laufmittelgeroisches wird das gelbe OeI mit 10 ml Potrolether (Kp. 50 - 7O19C) verdünnt und in der Kälte zur Kristallisation gebracht. Die gelben Kristalle schmelzen bei 48 - 52DC; Ausbeute: 2,1 g (8,6 mMol); 67,5 % d.Th.
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b) Zu einer Suspension von 9,1 с (37,8 mMal) 2-Phenylaroino-A-hydroxymethyl-6-tyclopropylpyrimidin in 80 ml Dir.hlormethan werden unter Rühren innerhalb 1 Stunde 6,1 g (37,8 mMol) Diethylaminoschwefeltrifluorld in 15 ml Dichlormethan langsam zugetropft. Nach der Zugabe von 50 ml Eiswasser werden 50 ml 10 /<>ig«s wässrige Natriumhydrogenkarbonat lösv. ng zugetropft. Nach beendeter KoMendioxydnntwicklung wird die organische Phase abgetrennt und die wässrige Phase zweimal mit j« 20 ml Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten Dichlormethanlösungen werden mit 15 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel verdampft. Das zurückbleibende schwarze OeI wird s'äulenchromatographisch über Kieselgel (Toluol/ChloroForm/Diethylether/Petrolethar (Kp. 50 - 70°); 5/3/1/1) gereinigt. Nach dem Abdampfen des LaufiMttelgemisches wird das gelbe OeI mit 20 ml Petrolether (Kp. 50 - 700C) verdünnt und in der Ka"te zur Kristallisation gebracht. Die gelblichen Kristalle schmelzen zwischen 50 - 52*C. Ausbeute: 4,9 g (20,1 uMol; 5: % d.Th.).
Beispiel 1.7: Herstellung von 2-Hvdroxy-u~methvl-6"CvcIoptqnvI-pvr:imidtn HO-·^ *·
6 g {100 mMol) Harnstoff und 12,6 g (100 mMol) l-Cyclopropyl-l,3-b«tandion werden bei Raumtemperatur in 35 ml Ethanol mit 15 ml konz. Salzsäure versetzt. Nach 10-tägigem Stehen bei Raumtemperatur wird am Rotationsverdampfer bei einer Badtemperatur von maximal 45°C eingeengt. Der Rückstand wird in 20 ml Ethanol gelöst, wobei sich nach kurzer ZeK das Hydrochlorid des Reaktionsproduktes abscheidet. Unter Rühren werden 20 ml Diethylether zugegeben, die ausgeschiedenen weissen Kristalle abfiltriert und mit einem Ethanol-Diethylethergemisch gewaschen und getrocknet· Durch Einengen des Filtrata und Umkristallisieren aus einem Ethanol/Diethyl- -j'>4rgemisch:l/2 wird ein weiterer Anteil Hydrochlorid gewonnen. Die weissen Kristalle schmelzen > 230*C. Ausbeute: Hydrochlorid 12,6 g (67,5 mMol; 67,5 % d.Th.).
2 8 2 6 8 S
Beispiel 1.81 Herstellung yon Z-
(Verb. Nr. 3.1)
52,8 g (0,24 Mol) 2-Hydroxy-4-«ethyl-6-cycloprof>yl-pyrimidin-hydi:ochlorid werden unter Rühren bei Raumtemperatur in ein Gemisch von 100 ml 11,1 Mol) Vhosphoroxychlorid und Ш g (0,79 Mol) Diethylanilin eingetragen, wobei die Temperatur auf 63"C ansteigt. Nach 2 stündigem Erhitzen auf U(T wird auf Raumtemperatur abgekühlt und das Reaktionsgemisch unter Rühren auf ein Eiswassor-Methylengemisch ausgetragen. Die organische Phase wird abgetrennt und mit gesättigter wässriger Watriumhydrogencarbonatlösung neutral gewaschen. Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels werden 116,A g CeI erhalten, das sich aus dem Reaktionsprodukt und Diothyianilin zusammensetzt, Die Abtrennung des Disthylanilins und die Reinigung dee rohen Reaktionsproduktes erfolgt durch S'aulenchromatographie über Kieselgel (Hexan/Dlethylacetat:3/1). Das nach einigen Tagen kristallisierende farblose OeI hat einen Brechwngaindex η'»:1.5419; Ausbeute: 35,7 g 10,21 Mol; 87,5 % d.Th.}; Schmelzpunkt: 33 - 34*C.
Beispiel 1.9 Herstellung von 2-(m-Fluorphanvlamino)-4-methyl-6-cyclopropyl-pvrimidin)
•f ;—NH-ζ γ (Verb. »с. 1.63)
Eine Lösung von 5,5 g (50 mMo.'.) 3-Fluoranilin und 9,3 g (55 mMol) 2-Chlor-4-aethyl-6-cyclopropyl-pyri^nidin in 100 ml Ethanol wird unter Rühren mit 5 ml konz. SaIzsauιс auf pH 1 gebracht und anschliessen:' 18 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die braune Emulsion mit 10 ml 30 %igem Ammoniak alkalisch gestellt, auf 100 ml Eiswaseer gegossen und zweimal mit je 150 ml Diethylether extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden mit 50 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel verdampft.
8 26 8 5
- зо -
Die zurückbleibenden gelblichen Kristalle werden durch IJmkriutallisatlon aus Diipopropylether/Petrolether (Kp. 50 - 7QT.) gereinigt. Pie weiseen Kristalle schmelzen bei 87 - 89°C; Ausbeute 8,3 g (34 mMol; 68 % d.Th.).
Auf diese Art oder nach einer der weiter oben angegebenen Methoden lassen sich folgende Verbindungen der Formel I her&tellen.
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Tabelle 1: Verbindungen der Formel
1V ...
Verb. 1fr. Rt H Rj Rn ► I Physikalische Konstante
1.1 H H CHj I I Smp. 67-69'C
1.2 2-Cl H CH3 \ I I
1.3 H H H \ I I Smp. 53-56"C
1.4 H H -CHsBr \ Snip. 77,5-79,5°C
1.5 3-ca H CH 3 ~\ Sap. 1O4-1Ü5*C
1.6 H H -CjHs ^/ "\ Sep. 42-45"C
1.7 4-Cl H -CH3 \ Smp. 86-87"C
1.8 H H -CH2Sr
1.9 H -CH^Cl • \ Smp. 50-52°C
Оч Cb
- 32 -
Fortsetzung: Tabelle 1 H R* -CH3 R.. » I /И, Physikalische Konstante
Verb.Nr. Ri H -CFj -<! Swp. S3-56"C
1.10 4-CH3 H -Сзн7-П /H3 -<і /Нз -<і « —· _У \
1.11 H H -CH2OH ~\ Smp. 44-46"C
1.12 H H -CH3 Snip. lll'I13"C
1ЛЗ H Ц. CHj / \ —· Smp. 73-74*С
1.14 H H -CH2CH3OH ш Swp. 48-5ܰC
1.15 4-ОСНз H -CH2Br 4 _У \
1.16 H H -Сі,Н?-п
1.17 H H -CH2OH dunkelbraunes OeI τι£: 1.5992
1.18 H
1.19 H
Ni Оч OO
Cl
e О X ич Ч / X I I /*ч M / ч к о X S У X CJ О ϊ !
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g μ et CM
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«I
«1 >
For
- 3ft -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. R1 H R2 π, / \ > 'Physikalisch« Konstant»
1Л0 H H H -CvH9 tert.
1.31 H H H -CH; Sap. 50-52"C
1.32 H 4-OCHFz H -CF3
1.33 H H -CKi [ I Stnp. 89-91 "C
1.34 H H H I
ϊ.35 H -CHjCl ·—· \-S Smp. 55-57"C
1.36 H -CFs / \
1.37 H -CHj OeI n^: 1.5763
1.38 H -C3H5 / \ _« «
1.39 H -CHCl3 I / «-jp. 56-58"C
t /
oo го о.
- 35 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. 3-Cl H Rs S-Cl H Ri -CH3 Ri1 у I t I Physikalische Konstante
1.40 H 3-OCiHs K 4-OC2H5 -CHCl2
1.41 H H H H -CH3
1.42 4-CXJF3 H -CH2OH ! · —· -< I Smp. 6Л-65"С
1.43 H H -CHi • W -<
1.44 H H -CF3 / \ -< OeI ng: 1.5498
1.45 3-CPj 4-Cl -СНд \ Smp. 66-69"C
1.46 -CH2OH -('
1.47 -CH2CH
1.48 -CH3 Smp. 123-125'C
1.49 Smp. 128-1300C
- 36 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Яг H H H H Rii A < I /CHj Physikalische Konstante
1.50 H H H H -<„! "\
1.51 H H -CH2CH2OH Jy \ I I '
1.52 H 4-Cl -CH5 -mm 4 I
1.53 3-Cl H -CH, / Smp. 85-87"C
1.54 H -CH3 \ S»p. 73-74-C
1.55 2-F -CH3
1.56 H H
1.57 H
as ro
Ov OD
Fortsetzung: Tabelle 1 Ra H Лл -CH1 R1, ί> \ I -<i / Physikalische Konstante
Verb.Nr. Ri H -CH3F I I -/ ~"\ Smp. 58-61'С
1.58 H *-CHj -CH, _y I ' m Smp. 48--52"C
1.59 H H H 3
1.60 3-ci H -CK з P >
1.61 H H -CH1
1.62 H H -CHj /CH., 4CH3 Smp. 87-89"C
1.63 3-F 3-Cl -CH3
1.64 H H -CH3
1.6S 2-СНз H -CH;F Srap. 81-84"С
1.66 H S»p. 63-65uC
1.67 H
ГО /л CD
Fortsetzung: Tabelle 1
- 38 -
Verb.Nr. Ri R* Rj -CH3 K. \ I I I I I Physikalische Konstante 1 Smp. 43-4541C
1.68 2-Cl 5-CH3 -CHj / I ·— « X I ·—·
1.69 H H -CHj / —,m \ 9 ^шЛ I Sl Sep. 67-69"C
1.70 2-Br H -CH3 / \
1.71 2-CH3 4-Cl -CH3 -K
1.72 H H -CH3 —•m \ Smp. 64-66"C
1.73 2-Cl 6-CH3 -CH-F
1.74 H H -CH3F
1.75 H H -CHj
1.76 3-Br H
1.77 H H
- 39 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. H H -CH э Rk Cl щ, \ > /CH3 Physikalische Konstante
1.78 2-Cl 4-СНз -CH з I Smp. 51-53"C
1.79 H H -<! А W
1.80 H К -CH1F -P OeX njij": 1.6101
1.81 3-Cl 4-ϊ 1
1.82 H H -C3H?-!
1.83 H H -CH3
1.84 H H -CjH7-I Snip. 81-84MC
1.85
- 40 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri Ks H -CHi Ku \ I Physiknlische Konstantρ
1.86 4-J H -CHjF _/ ~\ I
1.87 H H -Ct1Hi-Ii _/ ~\ I I Smp. 63-65-C
USS H H -CH3 i> \ P I
1.89 2-CH3 H -CaJb-i / I F
1.90 H H -CH3 -< OeI n£: 1.6074
1.91 H 5-Cl -CH3 -< Smp. 65-68"C
1.92 2-CH3 H -CHj -< \ /
1.93 H H -CHiF -<
1.94 H Smp. 48-5ü"C
JO OO
Fortsetzung: Tabelle .1
Verb.Nr. Ri Rn Ri -CHi Ri. t к -< ^Br 4Br ι /H3 Physikalische konstante
1.95 2-OCHj S-Cl -CH, _/ к ι '
1.96 3-Ci 4-OCH, -CH3CHiOH / S Уфе, ;
1.97 H H -CH3
1.98 H H -CH ч \<
1.99 2-Br 4-Br -CH-F
1.100 H H -CH3 < Smp. 38-41MC
1.101 3-CH3 H -Ci)H9-H
1.102 H H
- 42 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. 3-CHj R: R? -CH3 R«. I Physikalische Konstante
1.103 H 4-Br -CjHt-п / ~\ 4Cl 1
1.304 H H -CK3 H^ 4 /Br 4CH3
1.105 H H -CH2CH2OH / -4 /CH я
1.106 2-C2H5 H -CH3
Ы07 H H -CH2F -< /CHj
Ы08 H H H у Smp. 55-57-C
1.109 H H -С1Н7-П P \ /CHj -<!
i.no H
- 43 -
Fortsetzung: Tabelle І
Verb.Nr- Rt Ri H Ri -CHj R«, I 4CH3 I I I Physikalische Konstance
1.111 3-C-Hs H -CH2F / \ -<n I 1
1ЛІ2 H H -CHi / N
1.113 H 5-Br -CH э _/ 4 Smp. 83-85"C
1.114 2-Br 4-Br -CH5 A
1.115 2-CHi H —СцНч-sek. 1 I / -<!
1.116 H 5-F -CHj *S I
1.117 2-CHj H -CHj
1.118 4-C2Hi H H
1.119 H
- ftft -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr, H H Ri -CH3 Ri \1 Physikalische Konstante
1.120 2-Вг 4-CHi -CH3 /H3 -φ», /Вг Smp. 5I-54"C
1.121 H H -CH2F -< -<!
1.122 К H -CF3 "•Чу \ I
1.123 H H -CF3 -<
1.124 2-C3H7-I H -CH3 * / \
1.125 H H -CH2F \
1.126 H H -CH3 Stnp. 44-47" C
1.127
©*· OO
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H Rs H -< Ri1 [ I Physikalisch«» Konstante
1.128 2-Cl 4-Br K,C/. \ > Smp. 54-56"C
1.129 H H -CH? -< I I
1.130 H H -СцНч-sek- 4 /H3 I '
1.131 4-C3H7-I H -C3Hj / \ 1 I Smp. 57-59"C
1.132 2-OCH3 5-CHj -CH3 -< I 1
1.133 H H -CHi -<
1.134 H H -CH3
1.135 3-CFj 5-CF3 -CHjCl K
1.136 -CH3 A / \ 1
- 46 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H Ru H Ri -CF3 R., Physikalische konstante
1.137 H H ь i
1.138 2-CFj H -CH5 -.' 4 * I
1.139 H H И / \ Smp. 56-58vC
1.140 H H -CH3 ^CHj I
1.141 H H -CH2Ci
1.142 2-Cl 3-Cl -CH3
1.143 H H -C^Hn-tert. -<
1.П4 K
- 47 -
Fortsetzung; Tabelle 1
Verb.Nr. H Ri H Ri -C3Hs Ri, Physikalische Konstante
1.145 2-CFj 4-Cl -CHj -<i Smp. 55-6O"C
1.146 2-Cl 4-Cl -CH,
1Л47 H H -CHi -<!
1.148 H H -CH-Cl /Hj -у
1.149 3-CFj H -CH,
1.150 K K -Ci,H9-tert. -<i Smp. 81~83"C
1.151 4-CF3 H -CH3 ~ чі
1.152 2-Cl 5-CFj -CHj -<! Smp. 60-62"C
1.153 -<!
OO fO Os. OO
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H Rs H Ri R'. ./ t / \ I I Physikalische (Constant*
1.154 H H -CHiCJ / _p/ I > Smp- 63-66wC
1.155 2-Cl 5-Cl -CH3 -K Smp. 99-109MC
1.156 H -CHj
1.157 H H -CH3
1.158 2-Cl 6-Cl -C;H5 Smp. 58-61MC
1.159 H H -CHi
1.160 H H -C;Hi
1.161 -CH3
to CO
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H Rz H R3 R-. I /Rr 4CH, Physikalische Konstante
1.162 2-OCH3 H -CH2Cl / — · \ f t Smp. 55-57"C
1.163 H H -CH) / — · \ t
1.164 H H -CHoCH3CH2Cl / — ·
1.165 2-F 3-F H -C
1.166 H H -CH1 — ·
1.167 H H -C2H5 ь \
1.168 H H -CHi НзС/ \
1.169 -CHiCl _/ \ *
OO N3 CN CO
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. 3-OCH3 H Rj -CH3 R-. t I Physikalische Konstante
1.170 H H -CH2Cl / — · /C1 4Cl I Smp. 47-50"C
1.171 2-CH3 4-OCH3 -CH3 \ I I
1.172 2-F 4-F -CH3 / » \ I '
1.173 H H -CH2CH2CH2Cl / — · \ /H3
1.174 H H -CH3 / — · /H3 4CH3
1.175 H H -CH2Cl нзС/ \ /H3
1.176 2-OCHF2 H -CH3 J/ •
1.177 я / \
CXJ Ю CN CO
- 51 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. R. H Rz H R3 Ri1 /cl 4Cl • /CI 4Cl Physikalische Konstante
1.178 H H -CH2OH \ 4Cl I /H3 4CH3
1.179 2-F 5-F H H1C7 \ I I /:нз
1.180 H H -CH3 / \ OpI
1.181 H H -CHiOH _/ /H3
1.182 H H -CH3 P \ i
1.183 4-OCF2CHF2 ff H -CHCJ2 * \
1.184 H H -CH1 I / — · \
1.185 -CH2Cl
CK OO
- 52 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. H H R2 H R3 H /H3 r I /H3 -CH3 Rn I I Physikalische Konstante
1.186 H 4-0CF2CHClF H / \ I — · · \ / • ) 1
1.187 H H H \ -CH3 T/ \ /cl 4Cl I OeI
1.188 2-F H -CH3 ь
1.189 H H -CH2Cl P \ • —· · •
1.190 4-ОС3Н?-п H -CHi / —· / —· \
1.191 6-F • / — · \ • \ I
1.192 H « / — · \ я
1.193 H
1.194
ro α-< co cn
- 53 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H R2 H H R3 \ t t ι Ru I I 4Cl > Physikaiische Konfitante
1.195 H H H -CHi -CHj \
1.196 H H 4-F .!> J/ \ s> \
1.197 4-OCF2CHCl2 H / \
1.198 H H -CHi _/ \
1.199 3-F -CClF2 / — · \
1.200 H -CH3 Щ / \ OeI
1.201 3-OC2H5 I _/ \ Smp. 68-7OuC
1.202 I / — t \ «
Оч OO Cn
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H R2 H R1 -CH3 ь I I Physikalische Konstante
1.203 H H -CH2Br / —· I I
1.204 4-OCF2CFCl2 H -CH3 I I
1.205 2-OCH3 5-OCH3 -CH3 -<
1.206 H H -CH2OH -C
1.207 H H -CClF2
1.208 H H -CH2Br / \
1.209 2-OCH3 4-OCH3 -CH3
1.210
- 55 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. R1 H R2 H R) / — · \ /H3 I /] /H3 -CH3 R1, / I Physikalische Konstante
1.211 H H -CH-Br -CH2OH -CH-Br _/ \ I t Oe]
1.212 H H / \ t / — · \ t CH1 -CH-CHCH3 \ I I
1.213 H H T/ \ Ζ' ι
1.214 H H P
1.215 3-OCH3 5-OCH 3 / \
1.216 H H _/ \ I /
1.217 H H ι / \ •
1.218 / \ • Smp. A4-46"C
Оч OO
- 56 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri R2 R5 -CH j R». > Physikalische Konstante
1.219 2-CH3 3-CHj -CH2OH / — · \ i
1.220 H H /H3 -<! / \ ;
1.221 H H CH3 -CH2CHCH3 / \ /H3
1.222 H H -CH3 -/
1.223 2-CHi 4-CH3 -CH2Br -<
1.224 H H -<! _/ *\ I /r
1.225 H H -CH3 -<;
1.226 2-CHi 5-CH3
ro ca to
Ch-CO
- 57 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H H -CH2OH I I R-, I I /' 4Cl Physi kaiische Konstante
1.227 H H -CFpCFi -CH, P] W I I
1.228 H H -CH2OH -CH2Br —# t I Smp. 50-52"C
1.229 H H / — · \ -CF2CF) ?> —» I
1.230 2-CH3 6-CHi Ϊ/ \ —*
1.231 H H ζ \
1.232 H H —· \
1.233 H H /
1.234 H,C/ \
- 58 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. Ri H R2 H Ri — * \ t / Rk /H3 ~"\ I I /H3 PhyfiJkalische Konstante
H H /H3 ~\ I t — t \ ь * I I Cl
1.235 3-CH3 4-CH3 -CH3 5} > Smp. 58-6ܰC
1.236 H H -CH2OH \ Smp. 75-77"С
1.237 H H -CK2Br F
1.238 H H 1 OeI
1.239 H H I t
1.240 H H I
1.241
1.242
: Tabelle 1
Verb.Nr. H Rz H Ri * R>, \l \ /H3 Physi kalische Konstante
1.243 H H -CH2Br -CHi \ I
1.244 3-CH3 5-СНз J} \ / — * \ H)C/ — · \ /
1.245 H H / — * \ t / \ 1 · •
1.246 3-F 4-СНэ -CH3 / \ OeI n2^ : 1,(>232
1.247 H H t / -· \ I / — 4 \ i
1.248 H H I / \
1.249 -CH2Br
- 60 -
Fortsetzung: Tabelle 1
Verb.Nr. R1 R2 -CH 3 Ri. / \ I I 4, Physikali sehe Konstante
1.250 2-OCHF2 4-CH3 -CH3 < I Smp. 85-87"C
1.251 3-Cl 4-OCHF -CH, < nf* 1.5898
1.252 3-OCH3 4-OCH3 -CH3 < Smp. 74-76"C
1.253 H H Smp. 97-99"C
In den folgenden Tabellen 2, 3 und 4 werden beispielhaft Zwischenprodukte vorliegender Erfindung genannt.
Tabelle 2: Verbindungen der Formel
R14
Verb. Nr. R1 R2 Ru f — · \ /H3 \ Physikalische Konstante
2.1 H H I ~\ I Smp. 112-114°C
2.2 H H » Smp. 123-127°C
2.3 H H — · \ I Smp. 87-90"C
2.4 4-Cl H ~\
2.5 H H Smp. 128-132UC
2.6 3-F H
2.7 4-F H
Tabelle 3:
- 62 -
2 8 26 3 S
Verb. Nr. Hal R3 CH3 J-CH-CH3 K. i) /CH3 1 I Physikalische Konstante
3.1 Cl -CH3 I I ~\ \y' 3 _. • > Smp. 33-34"C
3.2 Cl -CH3 -CH3 — ft \ J/ /CH3 * OeI; n^ : 1.5432
3.3 Cl -CH3
3.4 Cl -CH3 O
3.5 Cl -CH3
3.6 Cl -C3H7-I CH \ ~\
3.7 3.8 Cl Cl — · \ -CH
3.9 Cl ~\ — ♦ \
3.10 Br
- 63 -
8 268
Tabelle 3: Fortsetzung
Verb. Nr. Hal R3 Ru < ~\ 4Cl Physikalische Konstante
3.11 Cl H 4Cl ,CH3 I
3.12 Cl CL • I
3.13 Cl -CHCl2 I I
3.14 Cl -CH3 ~\
3.13 Cl -CH3 ~\
3.16 Cl -CH3 ~\
3.17 Cl -C2H5 — a \ Smp. 32-35"C
3.18 Cl -CF2CF3 "\
3.19 Cl -CH 3
3.20 Br -CH3
Tabelle 3: Fortsetzung
Verb. Nr. Hal R3 /H3 1 ι Ru \ / -Cl > t Physikalische Konstante
3.21 Cl -C2Hs -CH3 ~\ \r r ψ Smp. 28-ЗГС
3.22 Cl -CH3 -CH3 ~\
3.23 Cl —Ci4Hq-sek. CH к
3.24 Cl -CH3 Snip. 42-45°C
3.25 Cl < j" \
3.26 Cl ~\
3.27 Cl -CH3 ~\
3.28 Cl -CH3 ~'\
3.29 Br ~\
3.30 Br
- 65 -
23 268 5
Tabelle 3: Fortsetzung
Verb. Nr. Hal R3 Ru /CH3 * \ ft ~'\ Z1 — ft \ J — ft \ /CH3 "" \ 4CH3 ft ~'\ \ ~*\ I Physikalische Konstante
3.31 Cl -C3H7-n ~\ \ I / \ ft
3.32 Cl -CH3 I I ft
3.33 Br -CcHs t
3.34 Cl -CF3
3.35 Br -C2H5
3.36 Cl -CH3
3.37 Cl -CH,
3.38 Cl -CH3
3.39 Cl -CClF2
«
3.40 Cl
3.41 Cl
-CH2Cl
3.42 Cl
-CH2F
3.43 Br
3.44 Br
3.45 Cl >
-CH2F
-CH2OH
Verb. Nr. Hal -CH2OH Ru Physikalische Konstante
3.46 Br -/ \
- 67 -
Tabelle 4:
/R3
RsSO2-^ ^·
Verb. Nr. R, Ri /H3 ι R1 * I Physikalische Konstante
4.1 CH3 -CH3 I I
4.2 CH3 -CH3
4.3 С k H о —η -CH3
4.4 CH3 -CH3
4.5 -CH3 — · I \l /H3 *
4.6 CH3 -CH3
4.7 -CH2-^ )—CH3 -CH3
4.8 C2H5 -CH3
4.9 CH3 -CH3 ~\
4.10 CH3 -< ~*\ Smp. 84-89"C
- 68 -
2 3 2685
Tabelle 4: Fortsetzung
Verb. Nr. Rs Ra R. /H3 ь 4Cl I і /H3 Physikalische Konstante
4.11 сн2-.('"').-сі -CH3 ~\ ~'\ I
~\ I
4.12 4.13 CH3 CH3 -CH3 -CH3
4.14 CH3 -CH3 ~*\ ä
4.15 C2H5 -CH3
4.16 CH3 -C2H5 j" N Smp. 64-68"C
4.17 C2H5 -CH3
4.18 C3H7-Ii -CH3
4.19 CH3 -CH3
4.20 C3H7n -CH3
- 69 -
2 5 2 6 8 5
Tabelle 4: Fortsetzung
Verb. Nr. R5 R3 Ru \ \ /H3 ~\ 4CH3 · \ Physikalische Konstante
4.21 CH3 -CH3
4.22 C3H7-n -CH3 \ Z1
4.23 CH3 -CH3 /H3 Z1
4.24 CH3 -C2H5 4Cl
4.25 CH3 -CH3 /H3
4.26 C2H5 -CH3
4.27 CH3 -CH3
4.28 CH3 -CH3
4.29 CH3 Smp. 54-58uC
4.30 С3Н7-П
-CH3
2 3 2685
- 70 -
2. Formulierungsbeispiele für flüssige Wirkstoffe der Formel I
% = Gewichtsprozent) 2.1. Emulsionskonzentrate Wirkstoff aus der Tabelle Ca-Dodecylbenzolsulfonat
Ricinusöl-polyethylenglykolether (36 Mol Ethylenoxid)
Tributylphenoyl-polyethylenglykolether (30 Mol Ethylenoxid) Cyclohexanon Xylolgetnisch
a) b) с)
25 % 40 % 50 %
5 % 8 % 6 %
5 % _
%
12 %
15 % 25 %
4 %
20 % 20 %
Aus solchen Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.
2.2. Lösungen
Wirkstoff aus der Tabelle Ethylenglykol-monomethyl-ether Polyethylenglykol MG 400 N-Methyl-2-pyrrolidon Epoxydiertes Kokosnussöl
Benzin (Siedegrenzen 160-190"C) (MG = Molekulargewicht)
b) 10 %
70 % 20 %
c)
1 % 94 %
d) 95 %
5 %
Die Lösungen sind zur Anwendung in Form kleinster Tropfen geeignet.
2.3. Granulate a) b)
Wirkstoff aus der Tabelle 1 5 % 10
Kaolin 94 % -
Hochdisperse Kieselsäure 1 У 1 /о -
Attapulgit - 90
Der Wirkstoff wird in Methylenchlorid gelöst, auf den Träger aufgesprüht und das Lösungsmittel anschliessend im Vakuum abgedampft.
28 26 3 5
a) b)
5
i 5
97 %
- 71 -
2.4. Stäubemittel· Wirkstoff aus der Tabelle Hochdisperse Kieselsäure Talkum
Kaolin - 90 %
Durch inniges Vermischen auf Trägerstoffe mit dem Wirkstoff erhält man gebrauchsfertige Stäubemittel.
Formulierungsbeispiele für feste Wirkstoffe der Formel I (% g Gewichtsprozent)
2.5. Spritzpulver Wirkstoff aus der Tabelle Na-Ligninsulfonat Na-Laurylsulfat Na-Diisobutуlnaphthalinsulfonat
Octylphenolpolyethylenglykolether (7-8 Mol Ethylenoxid) Hochdisperse Kieselsäure Kaolin
Der Wirkstoff wird mit den Zusatzstoffen gut vermischt und in einer geeigneten Mühle gut vermählen. Man erhält Spritzpulver, die sich mit Wasser zu Suspensionen jeder gewünschten Konzentration verdünnen lassen.
2.6. Emulsions-Konzentrat
Wirkstoff aus der Tabelle 1 10 %
Octylphenolpolyethylenglykolether 3 % (4-5 Mol Ethylenoxid)
Ca-Dodecylbenzolsulfonat 3 %
Ricinusölpolyglykolether 4 %
(35 Mol Ethylenoxid)
Cyclohexanon 34 %
Xylolgemisch 50 %
a) b) c)
25 % 50 % 75
5 % 5 % -
- 5
- 6 % 10
- 2 % -
5% 10 % 10
62 % 27 %
- 72 -
Aus diesem Konzentrat können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.
2.7. Stäubemittel Tabelle 1 a) % b)
Wirkstoff aus der 5 % 8
Talkum 95 -
Kaolin _ 92
Man erhält anwendungsfertige Stäubemittel, indem der Wirkstoff mit dem Träger vermischt auf einer geeigneten Mühle vermählen wird.
2.8. Extruder Granulat
Wirkstoff aus der Tabelle 1 10 %
N-Ligninsulfonat 2 %
Carboxymethylcellulose 1 %
Kaolin 87 %
Der Wirkstoff wird mit den Zusatzstoffen vermischt, vermählen und mit Wasser angefeuchtet. Dieses Gemisch wird extrudiert und anschliessend im Luftstrom getrocknet.
2.9. Umhüllungs-Granulat
Wirkstoff aus der Tabelle 1 3 %
Polyethylenglykol (MG 200) 3 %
Kaolin 94 % (MG = Molekulargewicht)
Der fein gemahlene Wirkstoff wird in einem Mischer auf das mit Polyethylenglykol angefeuchtete Kaolin gleichmässig aufgetragen. Auf diese Weise erhält man staubfreie Umhüllungs-Granulate.
2.10. Suspensions-Konzentrat
Wirkstoff aus der Tabelle 1 40 %
Ethylenglykol 10 %
Nonylphenolpolyethylenglykolether 6 % (15 Mol Ethylenoxid)
N-Ligninsulfonat 10 %
- 73 -
Carboxymethylcellulose 1 %
37>oige wässrige Formaldehyd-Lösung 0,2 % Silikonöl in Form einer 75%igen
wässrigen Emulsion 0,8 %
Wasser 32 %
Der fein gemahlene Wirkstoff wird mit den Zusatzstoffen innig vermischt. Man erhält so ein Suspensions-Konzentrat, aus welchem durch Verdünnen mit Wasser Suspensionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden können.
3. Biologische Beispiele
Beispiel 3.1: Wirkung gegen Venturia inaequalis auf Apfeltrieben Residual-protektive Wirkung
Apfelstecklinge mit 10-20 cm langen Frischtrieben werden mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten Spritzbrühe (0,006 % Aktivsubstanz) besprüht. Nach 24 Stunden werden die behandelten Pflanzen mit einer Konidiensuspension des Pilzes infiziert. Die Pflanzen werden dann während 5 Tagen bei 90-100 % relativer Luftfeuchtigkeit inkubiert und während 10 weiteren Tagen in einem Gewächshaus bei 20-24"C aufgestellt. Der Schorfbefall wird 15 Tage nach der Infektion beurteilt.
Verbindungen aus Tabelle 1 zeigen gegen Venturia gute Wirksamkeit (Befall: weniger als 20 %). So reduzierten z.B. die Verbindungen Nr. 1.1, 1.6, 1.13, 1.14, 1.59, 1.66, 1.69, 1.84, 1.87, 1.94, 1.108, 1.126, 1.145, 1.158, 1.180, 1.200 und 1.236 den Venturia-Befall auf bis 10 %. Unbehandelte aber infizierte Kontrollpflanzen weisen dagegen einen Venturia-Befall von 100 % auf.
Beispiel 3.2: Wirkung gegen Botrytis cinerea an Apfelfrüchten Residual-protektive Wirkung
Künstlich verletzte Aepfel werden behandelt, indem eine aus Spritzpulver der Wirksubstanz hergestellte Spritzbrühe (0,002 % Aktivsubstanz) auf die Verletzungsstellen aufgepfropft wird. Die behandelten Früchte werden anschliessend mit einer Sporensuspension des
2085
- 74 -
Pilzes inokuliert und während einer Woche bei hoher Luftfeuchtigkeit und ca. 20uC inkubiert. Bei der Auswertung werden die angefaulten Verletzungsstellen gezählt und daraus die fungizide Wirkung der Testsubstanz abgeleitet.
Verbindungen aus Tabelle 1 zeigen gegen Botrytis gute Wirksamkeit (Befall: weniger als 20 %). So reduzierten z.B. die Verbindungen Nr. 1.1, 1.6, 1.13, 1.14, 1.31, 1.33, 1.35, 1.48, 1.59, 1.66, 1.69, 1.84, 1.87, 1.94, 1.108, 1.126, 1.131, 1.145, 1.158, 1.180 und 1.236 den Botrytis-Befall auf 0 bis 10%. Unbehandelte aber infizierte Kontrollpflanzen weisen dagegen einen Botrytis-Befall von 100 % auf.
Beispiel 3.3: Wirkung gegen Erysiphae graminis auf Gerste a) Residual-protektive Wirkung
Ca. 8 cm hohe Gerstenpflanzen werden mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffes hergestellten Spritzbrühe (0,006 % Aktivsubstanz) besprüht. Nach 3-4 Stunden werden die behandelten Pflanzen mit Konidien des Pilzes bestäubt. Die infizierten Gerstenpflanzen werden in einem Gewächshaus bei ca. 22UC aufgestellt und der Pilzbefall nach 10 Tagen beurteilt.
Verbindungen aus Tabelle 1 zeigen gegen Erysiphae gute Wirksamkeit (Befall: weniger als 20 %). So reduzierten z.B. die Verbindungen Nr. 1.1, 1.6, 1.13, 1.14, 1.35, 1.48, 1.59, 1.66, 1.69, 1.84, 1.87, 1.94, 1.108, 1.131, 1.158 und 1.236 den Erysiphae-Befall auf 0 bis 10 %. Unbehandelte aber infizierte Kontrollpflanzen weisen dagegen einen Erysiphae-Befall von 100 % auf.
Beispiel 3.4: Wirkung gegen Helminthosporium gramineum Weizenkörner werden mit einer Sporensuspension des Pilzes kontaminiert und wieder angetrocknet. Die kontaminierten Körner werden mit einer aus Spritzpulver hergestellten Suspension der Testsubstanz gebeizt (600 ppm Wirkstoff bezogen auf das Gewicht der Samen). Nach zwei Tagen werden die Körner auf geeignete Agarschalen ausgelegt und nach weiteren vier Tagen wird die Entwicklung der Pilzkolonien um die· Körner herum
2085
- 75 -
beurteilt. Anzahl und Grosse der Pilzkolonien werden zur Beurteilung der Testsubstanz herangezogen. Die Verbindungen der Tabelle verhindern den Pilzbefall weitgehend (0 bis 10 % Pilzbefall).
Beispiel 3.5 Wirkung gegen Colletotrichum lagenarium auf Gurken Gurkenpflanzen werden nach 2-wöchiger Anzucht mit einer aus Spritzpulver des Wirkstoffs hergestellten Spritzbrühe (Konzentration 0,002 %) besprüht. Nach 2 Tagen werden die Pflanzen mit einer Sporensuspension (l,5xlQ3 Sporen/ml) des Pilzes infiziert und für 36 Stunden bei 23"C und hoher Luftfeuchtigkeit inkubiert. Die Inkubation wird dann bei normaler Luftfeuchtigkeit und ca. 22-23°C weitergeführt. Der eingetretene Pilzbefall wird 8 Tage nach der Infektion beurteilt. Unbehandelte aber infizierte Kontrollpflanzen weisen einen Pilzbefall von 100 % auf.
Verbindungen aus Tabelle 1 zeigen gute Wirksamkeit und verhindern die Ausbreitung des Krankheitsbefalls. Der Pilzbefall wird auf 20 % oder weniger zurückgedrängt.
Beispiel 3.6. a) Kontakt-Wirkung gegen Nephotettix cincticeps und
Nilaparvate lugens (Nymphen);
Der Test wird an wachsenden Reis-Pflanzen durchgeführt. Dazu werden jeweils 4 Pflanzen (14-20 Tage alt) mit einer Höhe von ca. 15 cm in Töpfe (Durchmesser 5,5 cm) eingepflanzt.
Die Pflanzen werden auf einem Drehteller mit 100 ml einer wässrigen Emulsions-Zubereitung enthaltend 400 ppm des jeweiligen Wirkstoffes besprüht. Nach dem Antrocknen des Spritzbelages erfolgt die Besiedlung jeder Pflanze mit je 20 Nymphen der Testtiere im dritten Stadium. Um die Zikaden am Entweichen zu hindern, wird über die besiedelten Pflanzen jeweils ein beidseitig offener Glaszylinder gestülpt und dieser mit einem Gaze-Deckel abgedeckt. Die Nymphen werden bis zum Erreichen des Adultstadiums über 6 Tage an der behandelten Pflanze gehalten. Die Auswertung auf prozentuale Mortalität erfolgt 6 Tage nach der Besiedlung. Der Versuch wird bei etwa 27"C, 60 % rel. Luftfeuchtigkeit und einer Beleuchtungsperiode von 16 Stunden durchgeführt.
2 8 2 6 3
- 76 -
b) Svstemische Wirkung gegen Nilaparvata lugens (Wasser) Etwa 10 Tage alte Reispflanzen (ca. 10 cm hoch) werden in einen Plastik-Becher eingestellt, der 150 ml einer wässrigen Emulsions-Zubereitung des zu prüfenden Wirkstoffes in einer Konzentration von 100 ppm enthält und mit einem Löcher aufweisenden Plastikdeckel abgeschlossen ist. Die Wurzel der Reispflanze wird durch ein Loch in dem Plastikdeckel in die wässsrige Test-Zubereitung geschoben. Dann wird die Reispflanze mit 20 Nymphen von Nilaparvata lugens im N 2 bis N 3 Stadium besiedelt und mit einem Plastikzylinder abgedeckt. Der Versuch wird bei ca. 26°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit mit einer Beleuchtungsperiode von 16 Stunden durchgeführt. Nach fünf Tagen wird auf die Anzahl der abgetöteten Testtiere, im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen, bonitiert. Damit wird festgestellt, ob der über die Wurzel aufgenommene Wirkstoff die Testtiere an den oberen Pflanzenteilen abtötet.
Verbindungen aus Tabelle 1 zeigen sowohl im Test a) wie b) eine stark abtötende Wirkung auf die Reisschädlinge. Die Mortalitätsrate liegt bei 80 % oder mehr. Mit den Verbindungen Nr. 1.1, 1.6, 1.14, 1.59, 1.66, 1.87, 1.94, 1.108 und 1.236 wurde fast vollständige Abtötung (98-100 %) erzielt.

Claims (16)

Patentansprüche
1} ein Phenylguanidinsalz der Formel Ha
· —NH С A^ (На)
NH2
1. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel I,
Ri
" V
R R2
У3
(I)
in welcher bedeuten:
R1 und R„ unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen,
Cj-Cg-Halogenalkyl, C1-C3-AIkOXy oder C1-C3-Halogenalkoxy;
R3 Wasserstoff, C^C^-Alkyl oder durch Halogen, Hydroxy oder Cyano substituiertes C^-C^-Alkyl, Cyclopropyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes Cyclopropyl;R4 Cj-Cg-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes C,-C&- Cycloalkyl, dadurch gekennzeichnet, daß man
2-Phenylamino-4-raethyl-6-(2-f3uorcyclopropyl)-pyriraidin, 2-Phenylamino-4-methyl-6-(2-chlorcyclopropyl)-pyriroidin, 2-Phenylamino-4-methyl-6-(2-difluorcyclopropyl)-pyriniidin, 2-Phenylamino-4-fluormethyl-6-(2-fluorcyclopropyl)-pyrimidin, 2-Phenylamino-4-fluormethyl-6-(2-chlorcyclopropyl)-pyrimidin, 2-Phenylaraino-4-fluorraethyl-6-(2-methylcyclopropyl)-pyriraidin und
2-Phenylamino-4-ethyl~6-(2"nethylcyclopropyl)-pyrimidin.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dab eine Verbindung der Formel I hergestellt wird, worin R3
und R4 die genannte Bedeutung haben und R. und R2 Wasserstoff darstellen*
2 8 26В5
П -
wobei Hal in vorstehenden Formeln Halogen bedeutet» und die erhaltene Verbindung der Formel VI weiter mit einer Anilinverbindung der Formel VIZ
R1
(VII)
bei 60 0C bis 120 0C je nach Verfahrenebedingungan entweder
a) in Gegenwart eines Protonenakzeptore mit oder ohne Lösungsmittel oder
b) in Gegenwart einer Säure in einem inerten Lösungsmittel umsetzt oder
2) Harnstoff mit einem Diketon der Formel III in Gegenwart einer Säure in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen von 20 0C bis 140 0C zur Reaktion bringt und danach bei RückflußteiBp°.ratur zu einer Pyrimidinverblndung der Formel V
N-/
HO—/ 4 (V)
cycliaiert, die OH-Gruppe in der erhaltenen Verbindung mit überschüssigem POHeI, in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels bei Temperaturen von 50 0C bis 110 0C gegen Halogen auetauscht
Hai—( Λ (VI)
2 8 268
oder das zugrundeliegende Guana in der Formel Eb
Ѵч /
с*4 Nt—NH — C
(lib)
mit einem Diketon der Formel III
O O
II Il
R^·^^ C " · CH- im C "*" Rj ()
mit oder ohna Lösungsmittel bei Temperaturen von 60 0C bis 160 0C reagieren lftfct· oder
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Formel I hergestellt wird, in welcher bedeuten:
R1 und R- unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen,
C1-Cj-AlUyI, C^Cg-Halogenalkyl, C1-C3-AIkOXy oder C1-C3-Halogenalkoxy;
R3 Wasserstoff, C^C^-Alkyl oder durch Halogen oder Cyano Gubstituiertee C1-C4-AIkYl;
R4 C-j-Cg-Cycloalkyl oder durch Methyl oder Halogen substituiertes C3-C6-CyClOaIUyI.
3) ein Guanidinsalz der Formel VIII
Smz° Q
H2N — QT A^ (VIII)
mit einem Diketon der Formel III
a) ohne Lösungsmittel bei Temperaturen von 100 0C bis 160 0C, oder
b) in einem inerten Lösungsmittel bei Temperaturen von 30 0C bis 140 0C zu einer Pyrimidinverbindung der Formel IX
R-*
Jt \\
R4
cyclieiert, und die erhaltene Verbindung mit einer Verbin-
2685
dung mit einer Verbindung der Formel X
Υ— \ Q (x)
unter Abspaltung von HY in Gegenwart eines Protonenakzeptors in aprotischen Lösungemitteln bei Temperaturen von
30 0C bis 140 0C umsetzt, wobei in den Formeln II bis X
die Substituenten R. bis-J?4 die unter Formel I angegebenen Bedeutungen besitzen f A^ ein Säureanion und Y Halogen darstellen·
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dsß eine Verbindung der Formel I hergestellt wird, in welcher bedeuten:
28 268
R1 und R- unabhängig voneinander Wasserstoff, Fluor, Chlor,
Brom, Methyl, Ethyl« Halogenmethyl, Methoxy, Ethoxy oder
Halogenmethoxy;
Я, Wasserstoff, Methyl, Ethyl, n-Propyl oder sek.-Butyl;oder durch Fluor, Chlor, Brom oder Cyano substituiertes
Methyl, oder Ethyl;
R4 Cj-Cg-Cycloolkyl oder durch Methyl, Fluor, Chlor oder
Brom substituiertes Cj-Cg-Cycloalkyl.
5* Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßeine Verbindung der Formel I hergestellt wird, in welcher
bedeuten:
R1 und R„ unabhängig voneinender Wasserstoff, Fluor, Chlor,
Methyl, Trifluormethyl, Methoxy oder Difluortnethoxyj
Rj Wasserstoff, C1-C3-AIkYl; durch Halogen oder Hydroxy
substituiertes C^-C^-Alkyli Cyclopropyl oder durch Methyl
und/oder Halogen bis zu dreifach gleich odor verschiedensubstituiertes Cyclopropyl;
R4 Cj-Cg-Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Halogen bis
zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes C3-C4-
Cycloalkyl.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Formel I hergestellt wird, in welcher bedeuten:
R1 und R2 Wasserstoff;
R3 C1-C3-AIkYl, durch Fluor, Chlor, Brom oder Hydroxy substituiertes Methyl; Cyclopropyl, durch Methyl, Fluor, Chlor oder Brom substituiertes Cyclopropyl;R4 Cj-C^Cycloalkyl oder durch Methyl und/oder Fluor, Chlor, Brom bis zu dreifach gleich oder verschieden substituiertes Cj-C^Cycloalkyl.
7. Verfahren nach Anspruch 3· dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung hergestellt wird, .usgewählt aus a-Phenylafflino-^methyl-ö-cyclopropyl-pyrimidin, a-Phenylaraino-^ethyl-e-cyclopropyl-pyrimidin, 2-Phenylamino-4-methyl-6-(2-methylcyclopropyl)-pyrimidin und
2-(p~Fluorphenylamino)-4-methyl-6-cyclopropyl-pyrimidin.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung hergestellt wird, ausgewählt aus 2-Phenylamino-4t6-bie(cyclopropyl)-pyrimidin, 2-Phenylamino~4-hydroxymethyl-6~cyclopropyl-pyrimidin, S-Phenylamino-^-fluormethyl-ö-cyclopropyl-pyriffiiclin, 2-Phenylamino-4-hydroxymethyl-6-(2-methylcyclopropyl)-pyrimidin,
9. Mittel zur Bekämpfung oder Verhütung eines Befalls durch schädliche Insekten oder Mikroorganismen, dadurch gekennzeichnet, daß es als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel 1 gemäß Anspruch 1 enthält, zusammen mit einem geeigneten Trägermaterial·
10. Mittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel I
28268
-63-
gemäß Anspruch 2 enthält.
11. Mittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß es ale aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 3 enthält.
12. Mittel nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß ее als aktive Komponente itindestens sine Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 4 enthält.
13· Mittel nach Anspruch 9« dadurch gekennzeichnet, daß es als aktive Komponente mindestens eine Verbindung der Formel I gemäß einem der Ansprüche 5 bis 8 enthält.
14. Verfahren zur Bekämpfung oder Verhütung eines Befalls von Kulturpflanzen durch Schadinsekten oder phytopathogene Mikroorganismen, dadurch gekennzeichnet, daß man als Wirkstoff eine Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 1 auf die Pflanze, auf Pflanzenteile oder ihren Standort appliziert.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man ale Wirkstoff eine Verbindung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8 appliziert.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß phytopathogene Pilze bekämpft werden.
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