DD283443A5 - Ladeeinrichtung zum raeumen der sohle und zur anpassung an verschiedene querschnitte bzw. sohlenbreiten - Google Patents

Ladeeinrichtung zum raeumen der sohle und zur anpassung an verschiedene querschnitte bzw. sohlenbreiten Download PDF

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DD283443A5
DD283443A5 DD32519789A DD32519789A DD283443A5 DD 283443 A5 DD283443 A5 DD 283443A5 DD 32519789 A DD32519789 A DD 32519789A DD 32519789 A DD32519789 A DD 32519789A DD 283443 A5 DD283443 A5 DD 283443A5
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conveyor
loading device
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DD32519789A
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Erich Brandl
Arnulf Kissich
Werner Stecher
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Voest-Alpine Maschinenbau Gmbh,At
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/12Devices for removing or hauling away excavated material or spoil; Working or loading platforms
    • E21D9/126Loading devices or installations

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Abstract

Bei einer Ladeeinrichtung zum Raeumen der Sohle und zur Anpassung an verschiedene Querschnitte bzw. Sohlenbreiten mit einem auf einer Gewinnungsmaschine mittig und in Laengsrichtung der Maschine angeordneten kontinuierlichen Abfoerdermittel, an welches zwei seitliche kontinuierliche Zufoerderer schwenkbar angeschlossen sind, sind die seitlichen schwenkbaren Zufoerderer am Vorderende des mittigen Foerderers um zwei einander kreuzende oder schneidende Achsen schwenkbar angelenkt und ihre Abwurfenden oberhalb des mittigen Foerderers angeordnet, wobei die Bahnen der Zufoerderer gekruemmt verlaufen und an der der Maschine zugewandten Seite konkav ausgebildet sind. Vorzugsweise ist weiter an der Maschine nahe dem Vorderende zu beiden Seiten des mittigen Foerderers ein absenkbarer Stuetzschuh angeordnet, dessen Stuetzplatte zumindest in angelegter Stellung der seitlichen Zufoerderer die Zufoerderer untergreift. Fig. 1{Ladeeinrichtung; Sohle; Raeumen; Anpassung; Querschnitt; Sohlenbreite, verschieden; Zufoerderer, schwenkbar; Vorderende; Stuetzschuhe; Stuetzplatte}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ladeeinrichtung zum Räumen der Sohle und zur Anpassung an verschiedene Querschnitte bzw. Sohlenbreiten mit einem auf einer Gewinnungsmaschine mittig und in Längsrichtung der Maschine angeordneten kontinuierlichen Abfördermittel, an welches zwei seitliche kontinuierliche Zuförderer schwenkbar angeschlossen sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Aus der AT-PS 377 057 ist bereits eine Ladeeinrichtung bekannt geworden, welche eine Ladeplattform bzw. Lade rampe aufweist, an welche seitliche schwenkbare Schneckenförderer angeschlossen sind. Die Konstruktion derartiger Schneckenförderer bedingt einen geradlinigen Verlauf der seitlich angeschlossenen Zuförderer und die Schneckenkonstruktion erfordert eine relativ große Bauhöhe derartiger seitlich angeschlossener Ladeeinrichtungen. Aus der AT-PS 381 564 ist bereits eine Konstruktion eines Kettenförderers bekannt geworden, dessen Mitnehmer bzw. Kratzer an dem der Ortsbrust zugewandten Teil der Laderampe umgelenkt wurden, so daß auf diese Weise mit dem mittigen Abfördermittel nach Umlenkung auch eine große Breite einer relativ kurzbauenden Laderampe geräumt werden konnte. Die Breite der Laderampe war bei dieser vorbekannten Ausführung konstruktiv vorgegeben und in keiner Weise veränderlich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden.
— 2 — Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher bei geringen Gesamtabmessungen der Ladeeinrichtung zum einen die Möglichkeit besteht, die Maschinenbreite für das Verfahren, insbesondere das Kurvenfahren, wesentlich zu verringern und zum anderen die Möglichkeit geschaffen wird, auch große Sohlenbreiten sicher zu räumen und die Übergabe des Materials auf das Abfördermittel der Maschinen zu verbessern. Erfindungsgemäß besteht die Ladeeinrichtung im wesentlichen darin, daß die seitlichen schwenkbaren Zuförderer am Vorderende des mittigen Förderers um zwei einander kreuzende oder schneidende Achsen schwenkbar angelenkt und ihre Abwurfenden oberhalb des mittigen Förderers angeordnet sind, und daß die Bahnen der Zuförderer gekrümmt und an der der Maschine zugewandten Seite konkav ausgebildet sind. Die Förderer sind hierbei mit Vorzug als Kettenförderer mit mittiger Kette ausgebildet, wodurch zum einen eine geringe Bauhöhe erzielt werden kann und zum anderen die Ausbildung der seitlich schwenkbaren Zuförderer mit gekrümmter Führungsbahn der Mitnehmer bzw. gekrümmter Förderrinne ohne weiteres betriebssicher ausgebildet werden kann. Dadurch, daß die seitlichen schwenkbaren Zuförderer am Vorderende des mittigen Förderers um zwei einander kreuzende oder schneidende Achsen schwenkbar angelenkt sind, können diese seitlich schwenkbaren Zuförderer sich der Sohle anpassen, so daß bei einem Verschwenken dieser seitlichen Förderer die Sohle sicher geräumt wird. Durch die unmittelbare Anlenkung am mittigen Förderer kann eine Laderampe, wie sie üblicherweise am Rahmen der Gewinnungsmaschine vorgesehen ist, entfallen und die Funktion der Laderampe wird durch die seitlichen Förderer unter gleichzeitiger Anpassung an die jeweilige Breite der Sohle gewährleistet. Die seitlichen Förderer können hierbei ausgehend von einer an die Gewinnungsmaschine angelegten Stellung, in welcher die Breite der Maschine auf Grund des gekrümmten Verlaufes der Zuförderer relativ klein gehalten werden kann, zur Ortsbrust hin ausgeschwenkt werden, wobei bei einem derartigen Verschwenken die Sohle über eine große Breite geräumt werden kann. Die gekrümmte Förderrinne der seitlichen Förderer verbessert hierbei das Aufnahmevermögen und stellt eine zuverlässige Abförderung des beim Schwenken der seitlichen Förderer aufgenommenen Materials sicher. In jeder Stellung der seitlichen Zuförderer wird hierbei ein gegenüber geradlinig ausgebildeten Zuförderern ein größerer Winkel an der Übergabestelle und damit eine bessere Übergabe erreicht. Um bei einem derartigen Verschwenken die Sohle vollständig zu räumen, ist die Ausbildung mit Vorteil so getroffen, daß die der Ortsbrust zugewandten Kanten der Zuförderer rampenartig ausgebildet sind.
Durch die unmittelbare Übergabe des von den schwenkbaren Förderern aufgenommenen Materials auf ein mittiges Abfördermittel, kann das mittige Abfördermittel nahe der Ortsbrust in einen geschlossenen Kanal eintauchen und es kann über einen derartigen geschlossenen Kanal eine Staubabsaugung angeschlossen werden. Eine derartige Einrichtung eignet sich daher mit besonderem Vorteil dann, wenn konventionelle Methoden der Staubbekämpfung, wie beispielsweise der Einsatz von Wasser, nicht ohne weiteres zulässig sind, wie beispielsweise im Kalibergbau. Das aufgenommene Material wird nahe der Ortsbrust in einen geschlossenen Kanal eingebracht, so daß eine weitere Staubentwicklung, wie sie beim Transport von gebrochenem Material schwer vermeidbar ist, nicht störend in Erscheinung tritt.
Die seitlich schwenkbaren Zuförderer, welche, wie bereits erwähnt, mit Vorteil als Kettenförderer mit mittiger Kette ausgebildet sind, zeichnen sich durch eine relativ geringe Bauhöhe aus und derartige seitliche Zuförderer lassen sich auf Grund der geschwenkten Bahnen auf eine relativ geringe Gesamtbreite der Maschine einwärts verschwenken. Um die Manövrierbarkeit der Maschine in eingeschwenkter Stellung der seitlichen Zuförderer zu verbessern, ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß an der Maschine nahe dem Vorderende zu beiden Seiten des mittigen Förderers ein absenkbarer Stützschuh angeordnet ist, dessen Stützplatte zumindest in angelegter Stellung der seitlichen Zuförderer die Zuförderer untergreift. Da die erfindungsgemäße Maschine ohne eine mit dem Maschinenrahmen verbundene Laderampe das Auslangen findet, besteht bei der erfindungsgemäßen Einrichtung die Möglichkeit einer Abstützung der Maschine durch eine derartige Laderampe nicht. Um die Stabilität der Maschine zu erhöhen, sind daher mit Vorteil seitlich ausfahrbare Abstützschuhe vorgesehen und die Konstruktion und Anlenkung der seitlichen Förderer bietet besonders günstige Voraussetzung dafür, derartige Abstützschuhe bzw. Stützplatten unmittelbar für die Anhebung der seitlichen Förderer in angelegter Stellung zu verwenden, wodurch die Verfahrbarkeit der Maschine verbessert wird.
Die auf Grund der fehlende^unmittelbar am Maschinenrahmen abgestützten Laderampe geringere Stabilität der Maschine, kann durch derartige seitliche Stützschuhe wesentlich verbessert werden, wobei die Konstruktion mit Vorteil so getroffen ist, daß der die Stützplatten tragende Arm um eine am Maschinenrahmen angeordnete Anlenkstelle schwenkbar angelenkt ist. Die rampenartig ansteigenden der Ortsbrust zugewandten Kanten der Zuförderer sind für eine derartige Abstützung nicht zuletzt deshalb ungeeignet, da die seitlichen Zuförderer über ein wenigstens zweiachsiges Gelenk mit dem mittigen Abförderer verbunden sind und mit den seitlichen Förderern ja sichergestellt werden soll, daß diese unter ihrem Eigengewicht auf der Sohle aufliegen, um ein vollständiges und wirkungsvolles Räumen der Sohle zu bewirken.
Eine besonders geringe Gesamtbreite der Maschine und damit eine wesentliche Erleichterung des Kurvenfahrens ergibt sich dann, wenn die Konstruktion so getroffen ist, daß die Zuförderer in an den Maschinenrahmen angelegter Stellung mit ihrem freien der Anlenkstelle am mittigen Förderer abgewandten Endbereich im wesentlichen parallel zum mittigen Förderer der Maschine orientiert sind. Um die Ebene der Vorderkanten der seitlichen Förderer der jeweiligen Sohlenform besser anpassen zu können, ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß der mittige Förderer an seinem der Ortsbrust zugewandten Vorderende gemeinsam mit den Zuförderern durch wenigstens ein am Maschinenrahmen abgestütztes Zylinder-Kolbenaggregat anhebbar abgestützt ist, weil gleichzeitig mit einem Anheben des mittigen Förderers die Anschlußstellen und damit die Übergäbest eile der seitlichen Förderer angehoben wird.
Die seitlichen, als Kratzkettenförderer, insbesondere als Kettenförderer mit mittiger Kette ausgebildeten Zuförderer, können in ihren an den mittigen Förderer angeschlossenen Endbereichen ansteigend geführt werden, um die entsprechende Übergabehöhe auf den mittigen Förderer sicherzustellen. Für den störungsfreien Betrieb derartiger Kettenförderer ist es besonders günstig, eine Förderrinne in den seitlichen Zuförderern vorzusehen, wofür die ansteigende Rampe überdie Ebene der Mitnehmer ansteigt, worauf die anschließenden entlang der gekrümmten Bahn geführten Mitnehmer in der entsprechend als Vertiefung ausgebildeten Rinne sicher geführt werden können. Um auch große Mengen Materials bei einem Verschwenken der seitlichen Zuförderer sicher und störungsfrei aufnehmen zu können, ist mit Vorteil die Konstruktion so getroffen, daß die seitlichen Zuförderer an ihrer dem Maschinenrahmen zugewandten Seite eine hoch gezogene Wand aufweisen, deren Oberkante in der Seitenansicht oberhalb der Raupen des Raupenfahrwerkes liegt. Eine derartige eine Förderrinne begrenzende Konstruktion mit an der dem Maschinenrahmen zugewandten Seite hochgezogener Wand, kann besonders leicht ausgebildet
sein und trotzdem die gewünschte Stabilität aufweisen. Die Förderrinne gemeinsam mit den abgewinkelten Wandteilen ergibt ein in höchstem Maße verwindungssteifes Winkelprofil und die Stabilität bei gleichzeitig geringem Gewicht kann dadurch weiter verbessert werden, daß die dem Maschinenrahmen zugewandte Wand zum Maschinenrahmen abgewinkelt ist und in angelegter Position der seitlichen Zuförderer das Raupenfahrwerk übergreift.
Ausführungsbeispiele
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1: eine Draufsicht auf eine Gewinnungsmaschine mit der erfindungsgemäßen Ladeeinrichtung; Fig. 2: eine vergrößerte Darstellung eines seitlichen Zuförderers dieser Einrichtung nach Fig. 1; Fig. 3: eine vergrößerte Darstellung eines seitlichen Abstützschuhes zum Anheben der seitlichen Förderer.
In Fig. 1 ist eine Gewinnungsmaschine 1 dargestellt, welche über einen allseits schwenkbaren Schrämarm bzw. Auslegearm 2 verfügt. Der Auslegearm 2 trägt an seinem freien Ende rotierbar gelagerte Gewinnungswerkzeuge an Schrämköpfen 3 und ist um eine im wesentlichen vertikale Achse 4 in Richtung des Doppelpfeiles 5 horizontal verschwenkbar, sowie um die Schwenkachse 6 in Höhenrichtung verschwenkbar. Der Auslegearm 2 trägt hierbei nachfolgend nicht näher erläuterte eigene Abfördermittel, welche von einem Kettenförderer 7 gebildet sind.
Die Gewinnungsmaschine verfügt an ihrem Grundrahmen über einen mittigen Kettenförderer 8. Der Grundrahmen ist über Raupen 9 verfahrbar. An den mittigen Förderer 8, welcher als Kettenförderer mit mittiger Kette 10 und gelenkig gelagerten Mitnehmern ausgebildet ist, schließen seitliche Zuförderer 12 und 13 an. Die seitlichen Zuförderer 12 und 13 sind gleichfalls als Kettenförderer mit mittiger Kette 14 und gelenkig gelagerten Mitnehmern 15 ausgebildet, wobei diese Mitnehmer 15 längs einer gekrümmten Bahn in einer Förderrinne 16 geführt sind. Die seitlichen Zuförderer 12 und 13 sind hierbei um die Achsen 17 schwenkbaren den mittigen Förderer 8 angeschlossen, wobei die An lenkstellen ein Schwenken der seitlichen Förderer 1 2 und 13 in Richtung des Doppelpfeiles 18 zur Ortsbrust hin oder von der Ortsbrust weg ermöglichen, sowie ein Schwenken um eine zweite, diese Anlenkachse 17 schneidende oder kreuzende Achse 19 in Höhenrichtung ermöglichen. Die Ortsbrust wurde in Fig. 1 mit 20 angedeutet.
Bei der Darstellung in Fig. 1 ist der seitliche Zuförderer 13 in Richtung des Doppelpfeiles 18 zur Ortsbrust 20 nach vorne geschwenkt. Bedingt durch die gekrümmte Bahn der Förderrinne 16 mündet der seitliche Förderer 13 in dieser Stellung nahezu rechtwinklig auf dem mittigen Abförderer 8, so daß an der Übergabestelle eine vollständige Übergabe des Materials zum mittigen Abförderer gewährleistet ist. Auch in der eingeklappten oder angelegten Stellung des seitlichen Förderers, wie sie im Falle des Förderers 12 dargestellt ist, ergibt sich auf G rund der Krümmung der Bahn 16immer noch ein vergleichsweise größerer Winkel gegenüber einer geraden Ausbildung an der Übergabestelle auf den mittigen Abförderer 8, so daß auch bei einer Kurvenfahrt mit angelegtem seitlichen Zuförderer 12 eine sichere Übergabe des Materials ermöglicht wird. Am Maschinenrahmen, an welchem das Raupenfahrwerk 9 angeschlossen ist, ist ein Stützschuh 21 angeordnet, welcher über ein hydraulisches Zylinder-Koibenaggregat 22 abgesenkt oder angehoben werden kann. Der Stützschuh 21 schließt um eine Achse 23 gelenkig an einen Hebel 24 ah, welcher durch Betätigen des hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregates 22 verschwenkt werden kann, um den Stützschuh 21 an die Sohle anzupressen oder abzuheben. Bei angelegter Stellung des seitlichen Zuförderers 12 übergreift der Zuförderer die Stützplatte des Stützschuhes 21, so daß durch Anheben dieses Stützschuhes 21 der seitliche Förderer 12 gleichfalls angehoben wird.
Zum Verschwenken der seitlichen Förderer 12 und 13 in Richtung des Doppelpfeiles 18 sind hydraulische Zylinder-Kolbenaggregate 25 vorgesehen, welches bei 26 am Maschinenrahmen gelenkig angeschlossen sind. Diese Zylinder-Kolbenaggregate 25 sind mit ihrem anderen Ende gelenkig an die seitlichen Zuförderer 12 und 13 angeschlossen, wobei die Anlenkstelle mit 27 bezeichnet ist. Beim Ausfahren des Zylinder-Kolbenaggregates 25 in die im Zusammenhang mit dem seitlichen Zuförderer 13 dargestellte Position, gleiten die seitlichen Zuförderer 12 bzw. 13 von der Stützplatte 21 ab und gelangen unter der Wirkung ihres Eigengewichtes gleichsam schwimmend auf das abzufordernde Material, wobei durch weiteres Verschwenken über die der Ortsbrust zugewandte Vorderkante der seitlichen Zuförderer 12 und 13, welche rampenartig ansteigt, Material in die Förderrinne 16 aufgenommen wird.
Für eine Anpassung an Sohlenunebenheiten ist der mittige Förderer 8 über Zylinder-Kolbenaggregate 34 gemeinsam mit den seitlichen Zuförderern heb- und senkbar am Maschinenrahmen angelenkt.
Bei der vergrößerten Darstellung nachFig^istderseitlicheFördereMSnunmehrinderanden Maschinenrahmen angelegten Position dargestellt, wobei die in Fig. 1 dargestellte lage dieses seitlichen Zuförderers 13 strichliert eingetragen ist. Der Übersichtlichkeit halber ist bei der Darstellung nach Fig. 2 der Auslegerarm 2 nicht eingezeichnet. Die Bezugszeichen, wie sie in Fig. 1 enthalten sind, wurden in Fig. 2 beibehalten.
Die Förderrinnen 16 der seitlichen Zuförderer 12 bzw. 13 weisen an ihrer dem Maschinenrahmen zugewandten Innenseite einen abgewinkelten Wandbereich 28 auf, welcher bei angelegter Stellung des seitlichen Zuförderers das Raupenfahrwerk übergreift. Die Innenstellung ist hierbei so ausgelegt, daß der hintere Teilbereich 29 der Förderrinne 16 im wesentlichen parallel zur Maschinenlängsachse 30 verläuft, wobei diese Stellung durch am Schwenkarm 31 des Stützschuhes 21 festgelegte Versteifungswände durch Anschlag begrenzt sein kann.
Die Konstruktion des Stützschuhes ist in Fig. 3 vergrößert dargestellt. Der Stützschuh 21 weist eine Stützplatte 32 auf, welche um die Achse 23 an den Stützarm 24 schwenkbar angelenkt ist. Der Schwenkarm 24 ist hiebei um eine Achse 33 schwenkbar am Maschinenrahmen festgelegt und die Verschwenkung des Stützfußes 21 bzw. der Stützplatte 32 in Richtung zur Sohle erfolgt durch Beaufschlagung des hydraulischen Zylinder-Kolbenaggregates 22, wodurch der Stützarm 24 um die Schwenkachse 33 verschwenkt wird. Der Stützarm 24 weist die in Fig. 1 und 2 dargestellten Versteifungsbleche auf, wobei in Fig. 2 das äußere dieser Bleche mit 31 bezeichnet ist. Auf Grund dieser Versteifungsbleche wird die Schwenkbarkeit der Stützplatte 32 um die Schwenkachse 23 begrenzt, so daß durch ein Aufliegen der seitlichen Förderer 12 oder 13 am vorderen freien Ende der Stützplatte 32 beim Anheben des Stützfußes 21 die Förderer sicher von der Sohle abgehoben werden können. Die Sohlenebene ist in Fig. 3 mit 34 angedeutet und das Raupenfahrwerk der Maschine, welches in Fig.3 schematisch angedeutet ist, ist wiederum mit 9 bezeichnet.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    1. Ladeeinrichtung zum Räumen der Sohle und zur Anpassung an verschiedene Querschnitte bzw. Sohlenbreiten mit einem auf einer Gewinnungsmaschine mittig und in Längsrichtung der Maschine angeordneten kontinuierlichen Abfördermittel, an welches zwei seitliche kontinuierliche Zuförderer schwenkbar angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen schwenkbaren Zuförderer (12; 13) am Vorderende des mittigen Förderers (8) um zwei einander kreuzende oder schneidende Achsen (17; 19) schwenkbar angelenkt und ihre Abwurfenden oberhalb des mittigen Förderers (8) angeordnet sind, und daß die Bahnen der Zuförderer (12; 13) gekrümmt und an der der Maschine (1) zugewandten Seite konkav ausgebildet sind.
  2. 2. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Ortsbrust (20) zugewandten Kanten der Zuförderer (12; 13) rampenartig ausgebildet sind.
  3. 3. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der M'aschine (1) nahe dem Vorderende zu beiden Seiten des mittigen Förderers (8) ein absenkbarer Stützschuh (21) angeordnet ist, dessen Stützplatte (32) zumindest in angelegter Stellung der seitlichen Zuförderer (12; 13) die Zuförderer untergreift.
  4. 4. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Stützplatten (32) tragende Arm (24) um eine am Maschinenrahmen angeordnete Anlenkstelle (33) schwenkbar angelenkt ist.
  5. 5. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuförderer (12; 13) in an den Maschinenrahmen angelegter Stellung mit ihrem freien, der An lenkstelle am mittigen Förderer (8) abgewandten Endbereich (29) im wesentlichen parallel zum mittigen Förderer der Maschine (1) orientiert sind.
  6. 6. Ladeeinrichtung nach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mittige Förderer (8) an seinem der Ortsbrust (20) zugewandten Vorderende gemeinsam mit den Zuförderern (12; 13) durch wenigstens ein am Maschinenrahmen abgestütztes Zylinder-Kolbenaggregat (34) anhebbar abgestützt ist.
  7. 7. Ladeeinrichtung nach Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (8; 12; 13) als Kettenförderer mit mittiger Kette ausgebildet sind.
  8. 8. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Zuförderer (12; 13) an ihrer dem Maschinenrahmen zugewandten Seite eine hochgezogene Wand (28) aufweisen, deren Oberkante in der Seitenansicht oberhalb der Raupen des Raupenfahrwerkes (9) liegt.
  9. 9. Ladeeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Maschinenrahmen zugewandte Wand (28) zum Maschinenrahmen abgewinkelt ist und in angelegter Position der seitlichen Zuförderer (12; 13) das Raupenfahrwerk (9) übergreift.
DD32519789A 1988-01-26 1989-01-24 Ladeeinrichtung zum raeumen der sohle und zur anpassung an verschiedene querschnitte bzw. sohlenbreiten DD283443A5 (de)

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