DD283851A5 - Maschine und verfahren zum seiten-verschieben eines aus schienen und querschwellen bestehenden gleises - Google Patents
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- DD283851A5 DD283851A5 DD89328168A DD32816889A DD283851A5 DD 283851 A5 DD283851 A5 DD 283851A5 DD 89328168 A DD89328168 A DD 89328168A DD 32816889 A DD32816889 A DD 32816889A DD 283851 A5 DD283851 A5 DD 283851A5
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Abstract
Maschine und Verfahren zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleises, mit einem auf Fahrwerken gelagerten Maschinenrahmen. Am Maschinenrahmen sind ein hoehen- und seitenverstellbares Gleishebe- und Verschiebeaggregat mit Roll-Werkzeugen, eine zum Ausrichten einzelner schraegliegender Schwellen in Gleisebene mit einem Ausricht-Werkzeug versehene, in Gleislaengsrichtung und der Hoehe nach verstellbare Vorrichtung und wenigstens ein ueber einen Antrieb hoehenverstellbares Stopfaggregat mit beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen angeordnet. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer derartigen Maschine, mit welcher der Gleisrueckvorgang sowie die Ausrichtung der Schwellen auch bei sehr schweren Gleisen rascher und einfacher durchfuehrbar ist. Dies wird dadurch erreicht, dasz die in Gleislaengsrichtung verstellbare Schwellen-Ausricht-Vorrichtung mit dem Gleishebe- und Verschiebeaggregat eine gemeinsame, kompakte Arbeitseinheit mit einem gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen bildet. Dieser ist mit dem Maschinenrahmen ueber Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe zur Hoehen- und Seitenverstellung gelenkig verbunden. Fig. 1{Maschine; Seiten-Verschieben; Gleis; Schwellen; Schienen; Gleishebe- und Verschiebeaggregat; Rollwerkzeug; Stopfaggregat; Stopfwerkzeug, vibrierbar, beistellbar}
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Maschine und ein Verfahren zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleises, mit einem auf Fahrwerken gelagerten Maschinenrahmen, auf welchem ein höhen- und seitenverstellbares Gleishebe- und -Verschiebeaggregat mit Roll-Werkzeugen und eine zum Ausrichten einzelner schrägliegender Schwellen in Gleisebene mit einem Ausrichtwerkzeug versehene, in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstellbare Vorrichtung, sowie wenigstens ein über einen Antrieb höhenverstellbares Stopfaggregat mit beistell- und vibridrbaren Stopfwerkzeugen angeordnet ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist - gemäß DE-PS 893956 - eino derartige Maschine zum Rücken bzw. Seiten-Verschieben eines Gleises bekannt. Diese Maschine weist einen endseitig auf Fahrwerken gelagerten Maschinenrahmen auf, der mittig mit einem als Gleishebe- und Verschiebeaggregat mit Roll- bzw. Rück-Werkzeugen ausgebildeten, höhen- und seitenverstellbaren Rückkopf verbunden ist, Beiderseits dieses Rückkopfes ist jeweils ein höhenverstellbares Stopfaggregat mit beistell- und vibrierbaren Stopfwerkzeugen vorgesehen. Außerdem ist noch eine in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstellbare Vorrichtung zum Ausrichten einzelner, schrägliegender Schwellen in Gleisebene mit zangenartigen Ausricht-Werkzeugen mit dem Maschinenrahmen verbunden.
Solche Maschinen zum Gleisrücken bzw. Seiten-Verschieben haben die Aufgabe, die insbesondere in Tagbaubetrieben verlegten Gle^e entsprechend dem jeweiligen Abbaufortschritt einer Sohle in zumeist unregelmäßigen Zeitabschnitten der Abbaufront nachzurücken bzw. zu verschieben.
Dazu werden die Schienen durch Roll-Rück-Werkzeuge eines Gleishebe- und Verschiebeaggregates erfaßt und das gesamte Gleisgerippe unter kontinuierlicher Arbeitsvorfahrt der mittels eigenem Antrieb oder durch eine Lok angetriebenen Maschine um einen relativ großen Betrag von etwa 30 bis 50 auch mehr Zentimeter aus der ursprünglichen Gleismittel-Lage seitlich grob verschoben. Nach Beendigung dieses Gleisrückens ist - infolge der unebenen Gleisauflage, des ungleichen Querverschiebe-Widerstandes und des groben Rück-Vorganges, durch welchen das Gleis lediglich aus seiner Lage herausgerissen wird bezüglich der Höhen- und Seitenlage keine genaue Gleislage gegeben. Die Höhenlagefehler im gerückten Gleis werden meist durch die auf der Rückmaschine angeordneten Stopfaggregate einigermaßen grob ausgeglichen, wobei ohne Zuhilfenahme von Bezugssystemen lediglich optisch erkennbare große Höhenlagefehler in Abhängigkeit von der Erfahrung der Bedienungsperson behelfsmäßig korrigiert werden. Eine genaue Seiten- und höhenmäßige Ausrichtung des gerückten Gleises ist nicht möglich, so
daß die Geschwindigkeit der auf dem gerückten Gleis vorfahrbaren Transport-Fahrzeuge nur sehr gering !st. Mit der beschriebenen Gleisrückmaschine erfolgt demnach das Rücken in der Weise, daß unter Anlage der Roll-Werkzeuge an '''^ Schienen der Rückkopf von Hand aus dem Rückmaß entsprechend verstollt und darauffolgend die Maschine am Gleis verfahren wird, wobei keine Zwischeneinstellung - während der Fahrt - möglich ist. Bei der teilweise schrittweisen Rückfahrt werden schrägliegende Schwellen durch die zangenartige Vorrichtung ausgerichtet und das Gleis lediglich behelfsmäßig ohne Höhen- und Seitenlagekorrektur durch die Stopfaggregate untorstopft.
Es ist-gemäß DE-PS 31098.3-auch eine weitore Gleisrückmaschine m t tin die Schienen anlegbaren Zwängrollen bzw. RoII-Werkzeugen bekannt. Pro Schienenseite sind drei derartige im unteren Endbereich einen Flansch aufweisende Zwängrollon vorgesehen, die auf ainem mit dem Maschinenrahmen verbundenen Rihmen gelagert sind. Dieser ist mitsamt den Zwängrollen über zwei vertikal«! und von Hand aus betätigbare Schraubenspindeln relativ zum Maschinenrahmen höhenverstellbar. Über zwei weitere horizontal und quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende, von Hand aus betätigbare Schraubspindel sind die Zwängrollen zur Anlage an die Schienen vorschwenkbar bzw. nach Anlage mitsamt dem hochgehobenen Gleis seitlich entsprechend dem gewünschten Rückmaß am Rahmen verschiebbar. Mit derartigen, insbesondere von Hand aus mechanisch betätigbaren Zwängrollon ist eine entsprechende Höhen- und Seitenverstellung zum Gleisrücken lediglich vor Beginn der Arbeitsvorfahrt der Rückmaschine möglich, wobei die von Hand aus durchzuführende Verstellung infolge des relativ hohen Gewichtes des mit den Zwängrollen verbundenen Gleises sehr ieitaufwenaig und vor allem auch sehr mühsam ist. Eine Änderung der gewählten Höhen- und Seitenverstellung der Zwängrollen ist daher nur bei Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt und nochmaliger Betätigung der genannten Schraubenspindeln möglich.
Ferner ist- gemäß DD-FS 100510- eine Schwollenverdrückvorrichtung zum Ausrichten von Schwellen für rückbare Gleise bekannt. Diese Schwellenverdrückvorrichtung ist auf einer endseitig über Schienenfahrwerke abgestützten und im Bereich eines Rückrollenkopfes mit Zwängrollen der obengenannten Art befindlichen Maschinenrahmen angeordnet und in Form zweier heb- und senkbarer Stößel mit jeweils einer V-förmigen Stößelspitze ausgebildet. Zur Höhenverstellung und Verschwenkung in Maschinenlängsrichtung sind hydraulische Arbeitszylinder vorgesehen. Das Verdrücken bzw. Ausrichten der Schwellen mit dieser Vorrichtung erfolgt bei eingespanntem und angehobenen Rückrollenkopf. Die Stößelspitze ist schwertförmig ausgebildet, wobei die Endkanten zueinander einen relativ großen Winkel von etwa 80° miteinander einschließen, der somit ein Eindringen zwischen zwei sehr eng beieinander liegenden Schwellen erschwert. Bedingt durch die pendelnde Aufhängung bewegt sich die Stößelspitze beim Ausrichten der Schwelle entlang einer Kreisbahn. Dabei wandert die Berührungsstelle der Stöftelspüze mit der Schwelle nach oben, wobei es durch die entstehende Reibung auch zu Beschädigungen der Schwellen kommen kann. Es ist auch - gemäß AT-PS 373646 der gleichen Anmelderin bzw. Patentinhaberin - eine Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine zur Unterstopfung und genauen Gleislagokorroktur, insbesondere zum genauen Heben und Seitenrichten, bekannt. Diese Gleisstopfmaschine weist zwischen zwei weit voneinander distanzierten Fahr werken Stopfaggregate und ein diesem vorgeordnetes, gelenkig mit einem Maschinenrahmen verbundenes Gleishebe- und Michtaggregat auf. Dessen über Hebe- und Richtantriebe mit dem Maschinenrahmen verbundener Tragrahmen weist als Hebo- und Richtwerkzeuge dienende Spurkranz- und an die Schiene anlegbare Heberollen auf. Zur Schaffung einer genauen Bezugsbasis für die Soll-Lage des zu korrigierenden Gleises ist eine aus gespannten Drähten gebildete Nivellier- und Richt-Bezugssystems-Anordnung vorgesehen. Durch Beaufschlagung der Hebe- und Richtantriebe wird das Gleis mit Hilfe des Gleishebo- und Richtaggregates - untsprechend der Abweichung der Gleis-Ist-Lage von der Soll-Lage - durch die Hebe- und Richtwerkzeuge geringfügig angehoben und bzw. oder geringfügig seitlich verschoben. Derartige seitliche Verschiebungen bewegen sich durchschnittlich in einem Bereich von etwa zwei bis etwa zehn Millimeter. Nach dem Einsatz einer derartigen Gleisnivellier-, Stopf- und Richtmaschine befindet sich das Gleis daher in einer korrekten Höhen- und Seitenlage.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Lösungen zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung liegt in de. Schaffung einer Maschine und eines Verfahrens der eingangs beschriebenen Art, mit welcher der Gleisrückvorgang sowie die Ausrichtung der Schwellen auch bei sehr schweren Gleisen rascher und einfacher durchführbar ist.
Erfindcngsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Maschine der eingangs beschi iebenen Art dadurch gelöst, daß die in Gleislängsrichtung verstellbare Schwellen-Ausricht-Vorrichtung mit dem Gleishebe- und -Verschiebeaggregat eine gemeinsame kompakte Arbeitseinheit mit einem gemeinsamen Aggregat-Tranrahmen bildet, der mit am Maschinenrahmen angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieben zur Höhen- und Seitenverstellung gelenkig verbunden ist. Durch diese erfirdungsgemäße Ausbildung einer kompakten Arbeitseinheit mit Hydraulik-Zylindor-Kolben-Antrieben ist eine fernbetätigbare und daher rasch, sowie einfach durchführbare Höhen- und Seitenverstellung des Gleishebe- und Verschiebeaggregates mitsamt der Schwellen-Ausrichtvorrichtung für eine entsprechend große Rückweite erzielbar. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß damit auch während des Gleisrück-Vorganges ohne Unterbrechung der Arbeitsvorfahrt der Maschin3 entsprechend gewünschte Änderungen der Höhen- und Seitenverstellung ausführbar sind. Außerdem können während des vorzugsweise bei der Maschinenrückfahrt durchgeführten Ausrichtvorganges der Schwellen bereits grobe deutlich erkennbare Seitenlagefehler des Gleises korrigiert werden. Dabei kann in vorteilhafter Weise bei größeren Abschnitten mit beim Rückvorgang nicht verschobenen, also ordnungsgemäß ausgerichteten Schwellen das Gleis durch fernbetätigbare Beaufschlagung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe auf die Schotterbettung abgesenkt und gegebenenfalls die
Roll-Werkzeugo für eine raschere Vorfahrt kurzzeitig von den Schienen gelöst werden. Infolge der Vereinigung dor Schwellen-Ausrichtvorrichtung mit dom Gleishobe- und -Verschiebeaggregat zu einer kompakten Arbeitseinheit ist eine automatische Zentrierung der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung mitsamt dom über die Roll-Workzouge mit den Schionon verbundenen Aggregatrahmen in bezug auf das Gleis gewährleistet. Dies ist auch deshalb von Vorteil, da beim gerückton Gleis insbesondere bei großen Rückvorgängen eine relativ große und unregelmäßige Abweichung zur Mittellinie dos Macchinenrahmens vorliegt. Durch die bekannten, mit dom Maschinenrahmen verbundenen Ausricht-Vorrichtungen muß bei jeder auszurichtenden Schwelle Im wesentlichen wieder neu zentriert worden. Dies wird m;' der erfindungsgemäßen Anordnung vermieden. Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgtimäßen Maschine besteht darin, üaß der Aggregat-Tragrahmen im wesentlichen eine, mit seinem Längs-Trdgor o.vva mittig und in Maschinenlängsrichtung verlaufende, T-Form aufweist und um ein am freien Ende dos Längs-Trägors verlaufendes Gelenk über jeweils einen an Endboreich eines Quer-Trägers angelenkten Höhenverstoll-Antriob und die beidseitig am Längs-Träger angelenkten Seitenvarstell-Antriebe der Höhe und der Seite nach bzw. allseitig zum Maschinenrahmen verschwenkbar gelagert ist. Dieser im Aufbau einfach ausgebildete und mit Höhen- und Seitenverstell-Antrieben verbundene Aggregat-Tragrahmen ist zur Übertragung hoher Hebe- und Rückkräfte besonders robust und hoch belastbar ausgebildet. Dabei ist über die hydraulischen Antriebe auch problemlos eine gleichzeitige Übertragung von Hebe- und Rückkräften möglich.
Eine andere besonders vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Maschine besteht darin, daß die Schwellen-Ausricht-Vorrichtung am Quer-Träger des T-förmigen Aggregat-Tragrahmens vorgesehen und auf diesem über eine Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung höhenverstellbar gelagert ist und daß im Bereich der Enden des Quer-Trägers jeweils ein, mit einem der boiden Höhenverstell-Antriebe, einem ein- bzw. ausschwenkbaren Roll-Hebe- bzw. Verschiebe-Werkzeug-Paar und oinem Spurkranzrad-Fahrwerk ausgestatteter Werkzeug-Träger angeordnet ist, wobei der T-förmige Aggregat-Tragrahmen mit seinem am Ende des Längs-Trägers vorgesehenen Gelenk am Maschinenrahmen gelenkig und über eine Führung längsverschiebbar gelagert und mit einem, in Maschinenlängsvorrichtung vorzugsweise hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Antrieb gelenkig verbunden Ist. Mit einer derartigen Anordnung der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung und den Roll-Hebe-Werkzeugen ist boi einer besonders guten Übersicht durch die Bedienungsperson jedwede gegenseitige störende Einflußnahme zuvorlässig ausgeschlossen. Durch die Längsverschiebbarkeit des Aggregat-Tragrahmens ist zusätzlich zur Schwellenausrichtung auch eine vorherige rasche und genaue Zentrierung der Ausricht-Vorrichtung über der zu verschiebenden Schwelle möglich. Daniit erübrigt sich in vorteilhafter und energiesparender Weise eine Zentrierung durch die Maschinen. Eine voiteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß wenigstens an jedem Ende des Quer-Trägers und vorzugsweise auch mittig am Quer-Träger des Aggregat-Tragrahmens jeweils ein als Stößel ausgebildetes Ausricht-Werkzeug vorgesehen ist, wobei jeder Werkzeug-Stößel in einer mit dem Quer-Träger fest verbundenen Träger-Führung über jeweils eine hydraulische Zylinder-Kolben-Anordnung der Höhe nach verstellbar gelagert ist. Durch die Anordnung von drei möglichst weit voneinander distanzierten Werkzeug-Stößel, dia über jeweils einen eigenen Antrieb unabhängig voneinander betätigbar sind, sind auch sehr eng nebeneinander liegende Schwellen rasch auseinanderschiebbar und in die richtige Position zu bringen. Durch die mit dem Quer-Träger fest verbundene Träger-Führung ist auch eine im wesentlichen verwindungsfreie Kraftübertragung erzielbar.
Alle drei zum Aggregat-Tragrahmen höhenverstellbaren Ausricht-Werkzeuge bzw. Stößel der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung sind gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung jeweils an ihrem unteren Ende keil- oder spitzkegelmantelförmig ausgebildet und weisen vorzugsweise eine Dicke von etwa 6cm auf. Ein auf diese Weise bogenförmig ausgebildetes Ausricht-Werkzeug ist einfach, rasch und störungssicher auch in einen sehr kleinen Spalt zwischen zwei eng nebeneinander liegenden Schwellen für eine rasche Ausrichtung derselben einführbar.
Eine besonders bevorzugte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß der gemeinsame Aggregat-Tragrahmen mit den Gleishebe-, Verschiebe- und Ausricht-Werkzeugen zwischen den beiden, weit voneinander distanzierten Fahrwerken einer zum Nivellieren bzw. Heben und Seitenrichten ausgebildeten Maschine und unmittelbar einem in Arbeitsrichtung nachgeordneton Stopfaggregat unterhalb des Maschinennhmens angeordnet ist, wobei den He.be- und Verschiebe-Werkzeugen eine an der Maschine vorgesehene Nivellier- und Richt-Bezugssystem-Anordnung - zur Ausführung von Hebe- und Verschiebe- bzw. Rückvorgängen und/oder Nivellier- und Seiten-Richtvorgängen - zugeordnet ist. Eine mit diesen Merkmalen ausgebildete Rückmaschine ist erstmals in besonders vorteilhafter und wirtschaftlicher Weise nicht nur für das grobe Gleisrückon mit einem entsprechend großen Rückweg von etwa 30 bis 50 und mehr Zentimeter, sondern auch für eine in vorteilhafter Weise beispielsweise anschließende exakte Gleislagekorrektur mit genauer Hohennivellierung und seitlicher Fein-Ausrichtung des Gleises im Milliineterbereich einsetzbar. Dabei ist auch von besonderem Vorteil, daß die an das Gleisrücken anschließende genaue Gleislagekorrektur ohne zusätzliche zeit- und arbeitsaufwendige Umrüstarbeiten praktisch in einem Zuge ausführbar ist. Dies ist vor allem auch dadurch erzielbar, daß c-findungsgemäß die für das Gleisrücken und die exakte Gleislagekorrektur erforderlichen Werkzeuge auf einem gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen angeordnet sind, der über fernbetätigbare Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. Das im ersten Arbeitsgang erfolgende Gleisrücken mit einer sehr weiten Verschiebung des Gleises kann hiebei in vorteilhafterweise unter Abschaltung der Bezugssystem-Anordnung erfolgen, da eine derartige große Querverschiobung nicht zu einer genauen Gleislage führen kann. Bei einer anschließenden Maschinenrückfahrt werden eventuell schrägliegende Schwellen ausgerichtet, indem die automatisch durch den gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen zentrierten Ausricht-Werkzeuge unter Beaufschlagung der zugeordneten Antriebe abgesenkt und der Tragrahmen längsverschoben wird. Bei einer darauffolgenden Rückfahrt der erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine kann dann unter Zuschaltung der Bezugssystem-Anordnung und der Stopfaggregate eine genaue Nivellierung und Seiten-Ausrichtung des Gleisos im Millimeterbereich erfolgen, so daß nach der zweiten Hinfahrt der Maschine eine genaue Gleislage des gerückten Gleises erzielbar ist. Auf einem derartigen Gleis sind Transpcrtzüge mit höherer Transportleistung ruhiger, sicherer und rascher verfahrbar. Bei noch größerer Gleisverschiebung bzw. -rückung kann vor der genauen Gleislagekorrektur eine nochmalige Gleisrückung erfolgen.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß an einer Seite des Quor-Trägers des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrahmnns, vorzugsweise der dem Stoffaggregat zugekehrten Seite des Quer-Trägars die Hebe-, Roll- und/oder Richt-Werkzeugo und an der anderen, dem Stopfaggregat abgewandton Seite des Quer-Trägers, vorzugsweise die drei voneinander unabhängig höhenverstellbaren Werkzoug-Stößel der Ausrichtvorrichtung angeordnet sind. Mit einer derartigen einfachen Anordnung bzw. Aufteilung der Hebe-, Rück- und Richtwerkzeuge sowie der Workzeug-Stößel am Aggregat-Tragrahmen ist eine ungehinderte Gleisanhebung möglichst nahe den Stopfaggregaten durchführbar. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit - neben einer für die Stopf- und Hebe- und Richt-Werkzeuge zugeordneten Bedienerkabino - eine zwischen den beiden Fahrwerken und im Bereich oberhalb des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrahmens am Maschinenrahmen vorgesehene Arbeitskabine zugeordnet ist. Durch diese zusätzliche Arboilsksbine sind vor allem die Ausricht-Wnrkzeuge sehr gut einsehbar, so daß auch unter Vermeidung von Schwellenbeschädigungen eine rasche und genaue Ausrichtung von schrägliegenden Schwellen nach dem Gleisrücken erzielbar ist.
Eine andere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit - insbesondere für große Verschiebe- bzw. Rückbewegungen des Gleises- neben den beiden vorzugsweise Drehgestell-Fahrwerken im Bereich der beidun Enden unterhalb des Maschinenrahmens je ein höhenverstellbares Quer-Raupenfahrwerk und vorzugsweise jeweils ein zwischen Drehgestell-Fahrwerk und Raupenfahrwerk vorgesehener höhenverstellbarer Pflug zugeordnet ist. Diese enoseitig am Maschinenrahmen angeordneten Raupenfahrwerke ermöglichen ein rasches Aussetzen aus dem Gleis bzw. umgekehrt auch ein rasches Einsetzen der Maschine, so daß der auf dem Gleis verkohronde Transportzug in keiner Weise gestört wird. Bei besonders großen Reichweiten und hohem Soitenverschiebe-Widerstand kann örtlich bei abgesenkten Raupenfahrwerken auch ein Rückvorgang erfolgen. Mit den höhenverstellbaren Pflügen sind gegebenenfalls größere auf dem Gleis liegende Abraummengen entfernbar bzw. ist auch das Planum für die neue Lage d<s Gleises nach dem Rücken in vorteilhafter Weise planierbar.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung beträgt der Seiten-Verschiebeweg der am Aggregat-Tragrahmen angeordneten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge für das Gleisrücken wenigstens etwa eine halbe Schwellenteilung bis vorzugsweise etwa die halbe Spurweite, z.B. etwa 70cm, wobei der Abstand der beiden beidseits der Arbeitseinheit angeordneten Drehgestell-Fahrwerke zueinander wenigstens etwa zwölf bis vierzehn Schwellenteilungen bzw. vorzugsweise etwa IOm entspricht. Durch eine solche Mindestrückweite ist ein wirtschaftliches, leistungsfähiges Gleisrücken und -richten durchführbar, so daß auch die Schienen und Schienenbefestigungen nicht überbeansprucht werden. Die Erfindung betrifft auch noch ein Verfahren zum Seiten-Verschieben eines Gleises. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß während einer ersten kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt das durch die Roll- bzw. Ruck-Werkzeuge der Arbeitseinheit erfaßte und gehobene Gleis in einem relativ weiten Bereich von etwa 30 bis etwa 50cm seitenverschoben wird, und daß vorzugsweise während einer teilweisen schrittweisen Rückfahrt der Maschine schrägliegende Schwellen des seitenverschobenen Gleises durch Absenken der Ausricht-Werkzeuge und entsprechender Längsverschiobung des Aggregat-Tragrahmens in die richtige Lage ausgerichtet werden, wonach vorzugsweise während einer entgegengesetzten zweiten schrittweisen Arbeitsvorfahrt das Gleis durch die Stopf-, Hebe- und Roll-Richt-Werkzeuge an Hand der Bezugssystem-Anordnung unterstopft, nivelliert und seitengerichtet wird. Mit einer derartigen Reihenfolge von drei zweckmäßigerweise unmittelbar hintereinander durchgeführten Arbeitsvorgängen steht in besonders wirtschaftlicher und rascher Weise sofort nach dem Gleisrücken ein ordnungsgemäß höhen- und seitenmäßig korrigiertes Gleis zur Verfügung. Dieser rasche Arbeitsabschluß ist insofern auch von Vorteil, als der auf dem Glbis stattfindende Zug- bzw. Transport-Verkehr nicht nachteilhaft beeinträchtigt wird. Außerdem ist durch die sofort nach dem Gleisrücken vorliegende Korrekte Gleislage ein rasches Befahren des Gleises für eine uneingeschränkt hohe Transportleistung möglich.
Ausführungsbeispiel
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
Fi4J. 1: eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine zum Seiten-Verschieben eines Gleises.
Fig. 2: eine verkleinerte schematische Draufsicht auf die Maschine nach Fig. 1 mit einem teilweise seitenverschobenen Gleis, Fig. 3: eine schematische Draufsicht auf einen Teil der Maschine, wobei während einer schriaweisen Arbeitsfahrt
schrägliegende Schwellen durch eine Schwellen-Ausricht-Vorrichtung ausgerichtet werden, Fig.4: ebenfalls eine schematische Draufsicht auf die Maschine gemäß Fig. 1, wobei das durch das Seitenverschieben unregelmäßig liegende Gleis mit Hilfe eines Stopfaggregates und eines Gleishebe- und Verschiebeaggregates sowie
einer Nivellier- und Richt-Be^ugssystem-Anordnung in eine genaue Höhen- und Seitenlage verbracht wird, Fig. 5: eine vergrößerte Detail-Seitenansicht des mit der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung erfindungsgemäß ausgebildeten
Gleishebe- und Verschiebeaggregates mit Roll-Werkzeugen und einem Ausricht-Werkzeug, Fig. 6: eine Tail-Draufsicht auf die durch das Gleishebe- und Verschiebeaggregat und der Ausricht-Vorrichtung gebildete
gemeinsame Arbeitseinheit nach Fig. 5 und Fig.7: einen verkleinerten Querschnitt durch die gemeinsame Arbeitseinheit gemäß der Linie VII-VII in Fig.6.
Eine in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen 2 und Querschwellen 3 gebildeten Gleises weist einen auf Drehgestell-Fahrwerken 4 gelagerten, langgestreckten Maschinenrahmen 5 au' Ein Fahrantrieb 6 wird ebenso wie sämtliche Antriebe auf der Maschine durch einen mit einem Hydraulik-Pumpenaggregat verbunden Motor 7 mit Energie versorgt. In einer Bedienerkabine 8 ist eine zentrale Steuereinrichtung 9 vorgesehen. Zwischen den beiden Drehgestell-Fahrwerken 4 ist auch eine Arbeitskabine 10 mit dem Maschinenrahmen 5 verbunden. Zwischen der Bediener- un i Arbeitskp.bine 8,10 ist ein über Antriebe 11,12 höhen- und seitenverstellbares Gleishebe- und Verschiebeaggregat 13 mit Rollbzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeugen 14 angeordnet.
Wie in Fig. 1 und insbesondere indon Fig. 3,4 und Bomchtlich, bilclot oino mit einem Ausricht-Werkzeug 15 verbundene Schwellon-Ausricht-Vorrichtung 16 mit dom Gleishobo- und Verschiebf aggrogat 13 eine gemeinsame kompakte Arbeitseinheit 17 mit einem gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen 18. Diosor ist mit don am Maschinenrahmen 5 angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolbon-Ahtrieben 11,12 zur Höhen- und Seitenverstellung gelenkig verbunden. Dor Aggregat-Tragrahmen 18 weist im wesentlichen oine, mit seinem Längs-Träger 19 etwa mittig und in Maschinenlängsrichtung verlaufende,T-Form (siehe Fig.4) auf. Ein am freien Ende dos Längs-Trägers 19 vorlaufendos Gelenk 20 ist über jowoils einen am Endboreich eines Quer-Trägers 21 angelenkten Höhenvorstellantrieb 11 und die beidscits am Längs-Träger 19 angelenkten Seitenverstoll-Antriobe 12 dor Höhe und der Seite nach bzw. allseits zum Maschinenrahmen 5 verschwenkbar gelagert. Wie in Fig. 1 ·. .id 2 dargestellt, ist der gemeinsame Aggregat-Trograhmen 18 mit den Gleishobe-, Vorschiebe- und Ausricht-Werkzeugen 14,15 zwischen den beiden weit voneinander distanzierten Drehgesteil-Fahrwerken 4 der auch zum Nivellieren bzw. Heben und Seitenrichten ausgebildeten Maschine 1 und unmittelbar einem in Arbeitsrichtung nachgeordneten Stopfaggregat 22 unterhalb des Maschinenrahmens S angeordnet. Den Hebe- und Verschiebe-Werkzeugen 14 - zum Rücken und Seitonrichten - ist eine an der Maschine 1 vorgesehen«, aus einem gespannten Draht gebildete Nivellier- und Richtbezugssystem-Anordnung 23 zur Ausführung von Hebe- und Verschiebe- bzw. Rückvorgängen und/oder Nivellier- und Seiten-Richtvorgängen zugeordnet. Das über einen Antrieb 24 höhenverstellbare Stopfaggregat 22 weist über Beistell- und Vibrationsantriebe beistell- und vibrierbare Stopfwerkzeuge 25 auf. Zwischen dem Stopf- und dem Gleishebe- und Verschiebeaggrogat 13,22 ist eine höhenverstellbare, der Nivellier- und Richtbezugssystem-Anordnung 23 zugeordnete, auf den Schienen 2 abrollbare Tastrolle 26 angeordnet. Der gemeinsamen Arbeitseinheit 17 ist - insbesondere für große Verschiebe- bzw. Rückbewerjungen X des Gleises 27 - im Bereich der beiden Enden unterhalb des Maschinenrahmens 5 je ein über einen Antrieb höhenverstellbares, einen eigenen Fahrantrieb aufweisendes Quer-Raupenfahrwerk 28 und je ein - zum Einsatz in die jeweils entgegengesetzte Arbeitsrichtung angeordneter - und ebenfalls über jeweils einen Antrieb höhenverstellbarer Pflug 29 zugeordnet. Am der Bedienerkabine 8 gegenüberliegenden Ende des Maschinenrahmens 5 ist ein Hilfskran 30 befestigt. Die Nivellier- und Richtbezugssystem-Anordnung 23 weist eine Seitenricht-Sehne 31 und eine Höhenlagebzw. Nivellier-Sehne 32 auf. Jedes Drehgestell-Fahrwerk 4 ist mit einer über einen Antrieb höhenverstellbaren Schienen-Abstützeinrichtung 33 zur Auflage an die Schienen 2 verbunden.
Das in Fig.2 bei einem Gleis-Rückvorgang schemotisch dargestellte Gleishebe- und Verschiebeaggregat 13 ist durch entsprechende Beaufschlagung des einen oder anderen Seitenverschiebe-Antriebes 12 in einem relativ großon Abstand von beispielsweise etwa 30cm seitlich aus der Längsmittel-Linie der Maschine 1 verschieb- bzw. verschwenkbar. Dabei wird das durch die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 erfaßte Gleis 27 ebenfalls seitlich um dieses Maß verschoben (cieho Pfeil 34). Die ursprüngliche Lage des Gleises 27 ist hierbei mit strichlierten Linien 35 dargestellt. Die Differenz* zwischen dieser ursprünglichen Lage 35 und der mit vollen Linien dargestellten Lage des Gleises 27 nach einem ersten Glais-Rückvorgang durch die Maschine 1 entspricht im wesentlichen dem Rück- bzw. Verschiebemaß. Die Arbeitsrichtung der Maschine 1 durch einen Pfeil 36 dargestellt. In der schematischen Darstellung nach Fig.3 ist die Arbeitsrichtung der Maschine 1 ist durch Pfeile 37 bezeichnet. Während der schrittweisen Arbeitsverfahrt wird die eine oder andere schrägliegende Schwelle 3 mit Hilfe der auf der gemeinsamen Arbeitseinheit 17 angeordneten Ausricht-Werkzeuge 15 ausgerichtet. Dabei sind die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 vorzugsweise in hochgeschwenkter Position und sind nicht mit den Schienen 2 in Eingriff. Das mit der Ausrichtvorrichtung 16 kombinierte Gleishebe- und Verschiebe- bzw. Richtaggregat 13 ist mittig in bezug auf die Längsmittel-Linie der Maschine 1 angeordnet.
In der schematischen Darstellung nach Fig. 4 entspricht die mit den Pfeilen 36 bezeichnete Arbeitsrichtung der schrittweisen vorrückenden Maschine 1 der Arbeitsrichtung gemäß der kontinuierlich vorfahrenden Maschine 1 nach Fig. 2. Dabei werden jedoch die Höhen- und Seitenverschiebe-Antriebe 11,12 des Gleishebe- und Verschiebeaggregates 13 durch die Nivellier- und Richtbezugssystem-Anordnung 23 entsprechend den festgestellten Abweichungen der Ist- von der Soll-Lage des Gleises 27 gesteuert, so daß in Arbeitsrichtung hinter den Hebe- und Verschiebe-Werkzeugen 14 ein durch die Stopf-, Hebe- und Rieht- bzw. Verschiebe-Werkzeuge 25,14 höhen- und seitenmäßig genau korrigiertes Gleis 27 vorliegt.
Wie in den Fig. 5,6 und 7 ersichtlich, ist die Schwellen-Ausricht-Vorrichtung 16 am Quer-Träger 21 des T-förmigen Aggregat-Tragrahmens 18 vorgesehen und auf diesem über eine Hydraulik-Zvlinder-Kolben-Anordnung 38 höhenverstellbar gelagert. Im Bereich der Enden des Quer-Trägers 21 ist jeweils ein mit einem der beiden Höhenverstell-Antriebe 11, einem über Antriebe 39 ein- bzw. ausschwenkbaren Roll-Hebe- bzw. Verschiebewerkzeug-Paar 14 und einem Spurkranz-Fahrwerk 40 ausgestatteter Werkzeug-Träger 41 angeordnet. Der T-förmige Aggregat-Tragrahmen 18 ist mit seinem am Ende des Längs-Trägers 19 vorgesehenen Gelenk 20 am Maschinenrahmen 5 gelenkig und über eine Führung 42 längsverschiebbar gelagert und mit einem in Maschinenlängsrichtung hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Antrieb 43 gelenkig verbunden. Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen weiters, daß an jedem Ende des Quer-Trägers 21 und auch mittig am Quer-Träger 21 des Aggregat-Tragrahmens 18 jeweils ein als Stößel 44 ausgebildetes Ausricht-Werkzeug 15»'orgesehen ist. Jeder Stößel 44 ist in einer mit dem Quer-Träger 21 fest verbundenen Träger-Führung 45 über jeweils einen hydraulischen Zylinder-Kolben-Antrieb 38 der Höhe nach verstellbar gelagert. Alle drei zum Aggregat-Tragrahmen 18 höhenverstellbaren Ausricht-Werkzeuge 15 bzw. Stößel 44 der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung 16 sind jeweils an ihrem unteren Ende keil- oder kegelmantelförmig ausgebildet und weisen vorzugsweise eine Dicke von etwa 6cm auf. Außerdem sind sämtliche drei am Quer-Träger 21 befestigten Stößel 44 - über ihre Antriebe - voneinander abhängig höhenverstellbar ausgebildet. Der Seiton-Verschiebeweg X der am Aggregat-Tragrahmen 18 angeordneten Roll-bzw. Hebe-und Verschiebe-Werkzeuge 14 für das Gleisrücken beträgt wenigstens etwa eine halbe Schwellenteilung bis vorzugsweise etwa die halbe Spurweite, z. B. etwa 70cm, wobei der Abstand X1 der beiden beidseits der Arbeitseinheit 17 angeordneten Drehgestell-Fahrwerke 4 zueinander wenigstens etwa zwölf bis vierzehn Schwellenteilungen bzw. vorzugsweise etwa 10m entspricht.
Im folgenden wird die Funktionsweise der erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine 1 zum Seiten-Verschieben eines Gleises näher beschrieben:
Sobald zum Beispiel im Tagbaubetrieb ein dem fortgeschrittenen Sohleabbau entsprechendes Nachrücken des Gleises 27 erforderlich ist, wird die Maschine 1 zum Gleisabschnitt verfahren. Dies kann über die eigenen Drehgestell-Fahrwerke 4 oder in einem Gleiseinsetzvorgang durch die höhenverstell- und antreibbaren Quer-Raupenfahnverke 28 erfolgen. Nach Erreichen der
Einsatzstelie wird unter Beaufschlagung der Höhenverschiebe-Antriebe 11 die Arbeitseinheit 17 bis zur Auflage der Spurkranzrad-Fahrwerke 40 auf die Schienen 2 abgesenkt. Danach werden die paarweise angeordneten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 unter Beaufschlagung der Antriebe 39 an die Schienen 2 angelegt. Die beiden Schienen-Abstützeinrichtungen 33 werden ebenfalls auf die Schienen 2 abgesenkt. Die beiden endseitig angeordneten Raupenfahrwerke 28 und !'fluge 29 bleiben ebenso wie die Stopfaggregate 22 und die Tastrolle 26 in vom Gleis 27 abgehobenen Zustand.
Unter geringfügiger Anhebung der Arbeitseinheit 17 durch Beaufschlagung der beidon Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriobo 11 kommt es zu einer entsprechenden Anhebung des Gleises 27 im Bereich des Aggregat-Tragrahmens 18. Durch entsprechende Beaufschlagung der beiden Hydraulik-Zylinder-Antriebe 12 wird die gesamte Arbeitseinheit 17 mitsamt dem Gleis 27 in einer relativ großen Distanz von etwa 30cm (gegebenenfalls auch während der Vorfahrt) seitenverschoben (siehe Pfeil 34 in F\g.2). Unter Beibehaltung dieser stark außermittigen Lage der Arbeitseinheit 17 in bezug auf die Längsmittel-Linie der Maschine 1 wird diese unter Inbetriebnahme des Fahrantriobes 6- oder auch durch eine Lokomotive- kontinuierlich in Richtung der Pfeiles 36 in einer ersten Arbeitsvorfahrt (Fig. 2) verfahren. Dabei besteht durch die Anordnung der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe 11, 12 als Verbindung zwischen Arbeitseinheit 17 und Maschinenrahmen 5 für die in der Arbeitskabine 10 befindliche Bedienungsperson die Möglichkeit, während dieser kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt durch Fernbeaufschlagung der genannten Hydraulik-Antriebe 11 und 12 korrigierend einzugreifen. So kann für den Fall, daß z. B. durch eine größere Anhäufung von Schotter das zu verrückende Gleis 27 mit den Schwellen 3 auf diesem Wellenberg auf der Schotterbettung aufliegt, durch rasche Beaufschlagung der Hydraulik-//Iinder-Kolben-Antriebe 11 eine rasche Höhenverstellung der gesamten Arbeitseinheit 17 und damit auch des Gleises 27 durchgeführt werden. Bei den bekannten Maschinen, bei denen lediglich eine von Hand aus durchzuführende Verstellung des Arbeitsaggregates nur bei Stillstand der Maschine über entsprechende Spindelantriebe möglich ist, würde das Gleis in einem derartigen Fall während der Seitenverschiebung auf der Schotterbettung weiter aufliegen und damit zu Störungen führen bzw. zu einer erhöhten Belastung des Gleises führen. Durch die erfindungsgemäße Möglichkeit einer genauen Abstimmung der Seitenverschiebung und Höhenverstellung der Arbeitseinheit 17 mitsamt dem Gleis 27 ist daher insgesamt auch eine erhöhte Vorfahrgeschwindigkeit eine größere Arbeitsleistung erzielbar.
Nach Beendigung des Gleis-Rückens im Rahmen der ersten Arbeitsvorfahrt wird die Maschine 1 in der entgegengesetzten Richtung (siehe Fig.3) - beispielsweise bei der Rückfahrt in einer zweiten -jedoch teilweise schrittweisen Arbeitsvorfahrt verfahren, wobei die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 des Gleishebe· und Verschiebeaggregates 13 mit den Schienen 2 nicht in Eingriff stehen müssen. Bei dieser zweiten Arbeitsvorfahrt werden die durch das Gleis-Rücken schrägverschobenen Schwellen 3 in eine korrekte Lage zu den Schienen 2 ausgerichtet, indem die Stößel 44 unter Beaufschlagung der zugeordneten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung 38 zwischen die Schwellen 3 abgesenkt werden. Dies erfolgt bei Stillstand der Maschine 1, wobei der Aggregat-Tragrahmen 18 je nach Lage der auszurichtenden Schwelle 3 durch Beaufschlagung des Kolben-Zylinder-Antriebes 43 in der Führung 42 längsverschoben wird. Dadurch kommt es zu einer Anlage des einen oder anderen, oder aller drei abgesenkten Stößel 44 an eine Seitenfläche der auszurichtenden Schwelle 3, die unter Längsverschiebung des Aggregat-Tragrahmens 18 ebenfalls in bezug zur Schiene 2 längsverschoben wird. Sobald die korrekte ausgerichtete Position der Schwelle 3 erreicht ist, werden die abgesenkten Stößel 44 wieder angehoben und die Maschine 1 bis zur nächsten auszurichtenden Schwelle 3 verfahren. Während dieser zweiten Arbeitsvorfahrt besteht außerdem die vorteilhafte Möglichkeit, besonders große und auffallende Seitenlagefehler des Gleises 27 zu verkleinern, indem die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 kurzzeitig an die Schiene 2 angelegt und die Seitenverschiebe-Antriebe 12 entsprechend beaufschlagt werden. Ein derartiger - die anschließende Fein-Richtarbeit wesentlich erleichternder - korrigierender Eingriff ist lediglich durch die Anordnung von Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieben 11,12 in Verbindung mit der Arbeitseinheit 17 mit dem Maschinenrahmen 5 möglich. Anschließend sind durch entsprechende Beaufschlagung der Antriebe 39 die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 wieder rasch außer Eingri'f mit den Schienen 2 bringbar und der Schwellen-Ausricht-Vorgang in der beschriebenen Art und Weise durchführbar.
Nach Beendigung des Schwellen-Ausricht-Vorganges im Rahmen der zweiten Arbeitsvorfahrt erfolgt eine dritte Arbeitsvorfahrt, vorzugsweise in der gleichen Arbeitsrichtung wie die erste Arbeitsvorfahrt zum öleis-Rücken. Bei dieser dritten kontinuierlichen Arbeitsvorfahrft zur genauen Gleislagekorrektur wird die Nivellier- und Richtbezugsrystem-Anordnung 23 zugeschaltet und die Tastrolle 26 auf die Schienen 2 abgesenkt. Dabei wird die Abweichung der Gleis-Ist-Lage von der durch die Seitenricht-Sehne 31 bzw, die Höhenlage-Sehne 32 gebildeten Soll-Lage festgestellt. Entsprechend dieser in der Steuereinrichtung 9 festgestellten Höhen- und Seitenlage-Differenz des Gleises 27 werden die Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe 11 und 12 beaufschlagt, wodurch eine geringfügige Höhen- und bzw. oder Querverschiebung - links oder rechts in bezug zur Gleismittel-Linie-des durch die Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge 14 erfaßten Gleises 27 durchführbar ist. Das derart in der korrekten Gleislage festgehaltene Gleis 27 wird durch die Stopfwerkzeuge 25 des Stopfaggregates 22 unteistopft. Die dabei stattfindende Seiten-Verschiebung bzw. Ausrichtung des ^leises 27 erfolgt in relativ kleinen Bereichen von wenigen Zentimetern, wobei die Genauigkeit des Richtvorganges im Millimeterbereich liegt. Durch diese unmittelbar an das Gleis-Rücken anschließende dritte - schrittweise Arbeitsvorfahrt mit Gleislage-Korrektur kann somit ein in seiner Höhen- und Seitenlage genau ausgerichtetes Gleis geschaffen werden, das mit höheren Achsdrücken zur Erzielung größerer Transportleistungen rascher und sicherer befahrbar ist. Mit den beiden endseitig angeordneten Pflücen 29 ist beispielsweise das Planum, auf das das Gleis 27 verschoben werden soll, phnierbar bzw. ist auch von den Transportwaggons auf das Gleis gefallener Abraum entfernbar. Die gemeinsame Arbeitseinheit 17 kann im Rahmen der Erfindung auch über eines der beiden Drehgestell-Fahrwerke 4 vorkragend am Maschinenrahmen 5 angeordnet sein. Ferner können auch nur zwei als Stößel ausgebildete Ausricht-Werkzeuge vorgesehen werden und es ist auch vorteilhaft, daß die Ausricht-Werkzeuge 15 durch jeweils eigene Hydraulik-Zylinder-Antriebe-neben der Längsbewegung durch den Kolben-Zylinder-Antrifb 43-zusätzlich voneinander unabhängig längsverschiebbar ausgebildet werden.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Soitnnverschieben eines Gleises mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine, bei welchem während einer ersten kontinuierlichen Arboitsvorfahrt das durch die Roll- bzw. Rück-Werlczouge 14 der Arbeitseinheit 17 erfaßte und gohobene Gleis in einem relativ weiten 3ereich von etwa 30 bis etwa 50 cm eeitenverschoben wird, und vorzugsweise während einer teilweisen schrittweisen Rückfahrt der Maschine schrägliegende Schwellen 3 des seitenverschobenen Gleises durch Absenken der Ausricht-Werkzeuge 15 und entsprechonder Längsverschiobung des Aggregat-Tragrahmens 18 in die richtige Lage ausgerichtet v/erden, wonach vorzugsweise während einer entgegengesetzten zweiten schrittweisen Arbeitsvorfahrt das Gleis durch die Stopf-, und Roll-Richt-Workzeuge an Hand der Bezugssystem-Anordnung 23 unterstopft, nivelliert und seitengerichtet wird. Mit diesem Verfahren ist es daher erstmals möglich, in vorteilhafter Weise sowohl die Rück- bzw. Verschiebe-Arbeiten und die Schwellen-Ausricht-Arbeiten als auch die Nivellier-, Rieht- und Stopf-Arboiton mit ein und derselben Maschine 1 durchzuführen.
Claims (11)
1. Maschine zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen und Querschwellen bestehenden Gleises, mit einem auf Fahrworken gelagerten Maschinenrahmen, auf welchem ein höhen- und seitenverstellbares Gleishebe- und -Verschiebeaggregat mit Roll-Werkzeugen und eine zum Ausrichten einzelner schrägliegender Schwellen in Gleisebene mit einem Ausrichtwerkzeug versehene, in Gleislängsrichtung und der Höhe nach verstellbare Vorrichtung, sowie wenigstens ein über einen Antrieb höhenverstellbares Stopfaggregat mit beistell- und vibriei baren Stopfwerkzeugen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in Gleislängsrichtung verstellbare Schwellen-Ausricht-Vorrichtung (16) mit dem Gleishebe- und -Versch:ebeaggregat (13) eine gemeinsame kompakte Arbeitseinheit (17) mit einem gemeinsamen Aggregat-Tragrahmen (18) bildet, der mit am Maschinenrahmen (5) angelenkten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antrieben (11,12) zur Höhen- und Seitenverstellung gelenkig verbunden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aggregat-Tragrahmen (18) im wesentlichen eine, mit seinem Längs-Träger (19) etwa mittig und in Maschinenlängsrichtung verlaufende, T-Form aufweist und um ein am freien Ende des Längs-Trägers verlaufendes Gelenk (20) über jeweils einen am Endbereich eines Qüer-Trägers (21) angelenkten Höhenverstell-Antrieb (11) und die beidseitig am Längs-Träger (19) angelenkten Seitenverstell-Antriebe (12) der Höhe und der Seite nach bzw. allseitig zum Maschinenrahmen (5) verschwenkbar gelagert ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen-Ausricht-Vorrichtung (16) am Quer-Träger (21) desT-förmigen Aggreqat-Tragrahmens (18) vorgesehen und auf diesem über eine Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung (38) höhenverstellbar gelagert ist und daß im Bereich der Enden des Quer-Trägers (21) jeweils ein, mit.einem der beiden Höhenverstell-Antriebo (11), einem ein- bzw. ausschwenkbaren Roll-Hebe- bzw. Verschiebe-Werkzeug-Paar (14) und einem Spurkranzrad-Fahrwerk (40) ausgestatteter Werkzeug-Träger (41) angeordnet ist, wobei der T-förmige Aggregat-Tragrahmen (18) mit seinem am Ende des Längs-Trägers (19) vorgesehenen Gelenk (20) am Maschinenrahmen (5) gelenkig und über eine Führung (42) längsverschiebbar gelagert und mit einem, in Maschinenlängsrichtung vorzugsweise hydraulisch beaufschlagbaren Kolben-Zylinder-Antrieb (43) gelenkig verbunden ist.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an jedem Ende des Quor-Trägers (21) und vorzugsweise auch mittig am Quer-Träger (21) des Aggregat-Tragrahmens (18) jeweils ein als Stößel (44) ausgebildetes Ausricht-Werkzeug (15) vorgesehen ist, wobei jeder Werkzeug-Stößel (44) in einer mit dem Quer-Träger (21) fest verbundenen Träger-Führung (45) über jeweils eine hydraulische Zylinder-Kolben-Anordnung (38) der Höhe nach verstellbar gelagert ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daßalle drei zum Aggregat-Tragrahmen höhenverstellbaren Ausricht-Werkzeuge (15) bzw. Stößel (44) der Schwellen-Ausricht-Vorrichtung (16) jeweils an ihrem unteren Ende keil-oder spitzkegelmantelförmig ausgebildet sind und vorzugsweise eine Dicke von etwa 6cm aulweisen.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Aggregat-Tragrahmen (1P) mit den Gleishebe-, Verschiebe- und Ausricht-Werkzeugen (14,15) zwischen den beiden, weit voneinander distanzierten Fahrwerken (4) einer zum Nivellieren bzw. Heben und Seitenrichten ausgebildeten Maschine (1) und unmittelbar einem in Arbeitsrichtung nachgeordneten Stopfaggregat (22) unterhalo des Maschinenrahmens (5) angeordnet ist, wobei den Hebe- und Verschiebe-Werkzeugen (14) eine an der Maschine (1) vorgesehene Nivellier- und Richt-Bezugssystem-Anordnung (23) - zur Ausführung von Hebe- und Verschiebe- bzw. Rückvorgängen und/oder Nivellier- und Seiten-Richtvorgängen - zugeordnet ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seite des Quer-Trägers (21) des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrahmens (18), vorzugsweise der dem Stopfaggregat (22) zugekehrten Seite des Quer-Trägers (21) die Hebe-, Roll- und/oder Richt-Werkzeuge (14) und an der anderen, dem Stopfaggregat (22) abgewandten Seite des Quer-Trägers (21), vorzugsweise die drei voneinander unabhängig höhenverstellbaren Werkzeug-Stößel (44) der Ausricht-Vorrichtung (16) angeordnet sind.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsamen Arbeitseinheit (17) - neben einer für die Stopf- und Hebe- und Richt-Werkzeuge (25,14) zugeordneten Bedienerkabine (8) - eine zwischen den beiden Fahrwerken (4) und im Bereich oberhalb des gemeinsamen T-förmigen Aggregat-Tragrahmens (18) arn Maschinenrahmen (5) vorgesehene Arbeitskabine (10) zugeordnet ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der', imeinsamen Arbeitseinheit (17)-insbesondere fürgroße Verschiebe- bzw. Rückbewegungen desGleioes (27)-neben den beiden vorzugsweise Drehgestell-Fahrwerken (4) im Bereich der beiden Enden unterhalb des Maschinenrahmens (5) je ein höhenverstellbares Quer-Raupenfahrwerk (28) und vorzugsweise jeweils ein zwischen Drehgestell-Fahrwerk (4) und Raupenfahrwerk (28) vorgesehener höhenverstellbarer Pflug (29) zugeordnet ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Seiten-Verschiebeweg (X) der am Aggregat-Tragrahmen (18) angeordneten Roll- bzw. Hebe- und Verschiebe-Werkzeuge (14) fürdasGieisrücken wenigstens etwa eine halbe Schwellenteilung bis vorzugsweise etwa die halbe Spurweite, z. B. etwa 70cm, beträgt, wobei der Abstand (X)) der beiden beidseits der Arbeitseinheit (17) angeordneten Drehgestell-Fahrwerkb (4) zueinander wenigstens etwa üwölf bis vierzehn Schwellenteilungen bzw. vorzugsweise etwa 10 m entspricht.
11. Verfahren zum Seiten-Verschieben eines aus Schienen und Querschwellen bestehende! ι Gleises, dadurch gekennzeichnet, daß während einer ersten kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt das durch die Roll- bzw. Rück-Werkzeuge (14) der Arbeitseinheit (17) erfaßte und gehobene Gleis in einem relativ weiten Bereich von etwa 30 bis etwa 50cm seitenverschoben wird, und daß vorzugsweise während einer teilweisen schrittweisen Rückfahrt der Maschine schrägliegende Schwellen (3) des seitenverschobenen Gleises durch Absenken der Ausricht-Werkzeuge (15) und entsprechender Längsverschiebung des Aggregat-Tragrahmens (18) in die richtige Lage ausgerichtet werden, wonach vorzugsweise während einer entgegengesetzten zweiten schrittweisen Arbeitsvorfahrt das Gleis durch die Stopf-, Hebe- und Roll-Richt-Werkzeuge an Hand der Bezugssystem-Anordnung (23) unterstopft, nivelliort und seitengerichtet wird.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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