DD284489A5 - Spinnspulmaschine zur herstellung von stapelfasergarn - Google Patents

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DD284489A5 DD89328938A DD32893889A DD284489A5 DD 284489 A5 DD284489 A5 DD 284489A5 DD 89328938 A DD89328938 A DD 89328938A DD 32893889 A DD32893889 A DD 32893889A DD 284489 A5 DD284489 A5 DD 284489A5
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spinning
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Manfred Pueschmann
Volker Roland
Peter Voidel
Peter Sproed
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��@���������@�������k��
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/08Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously cup, pot or disc type, in which annular masses of yarn are formed by centrifugal action
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spinnspulmaschine zur Herstellung von Stapelfasergarn, bei der die Drehungserteilung fuer den Faden in zwei Stufen erfolgt, die erzeugte Spule aus mehreren Fuellungen einer Zentrifugenspindel besteht, wobei die Fadenenden jeweils miteinander verbunden sind. Anwendbar ist diese Spinnspulmaschine in Spinnereibetrieben. Der Fadenlauf zwischen Streckwerk 4 und Zentrifugenspindel 10 ist im spitzen Winkel zur Maschinensenkrechten schraeg und unten geneigt. Im Fadenlauf bis zur Zentrifugenspindel 10 befindet sich ein Anspinninjektor 7, ein Fadenwaechter 8 sowie ein Fadenfuehrerrohr 9. Oberhalb des Streckwerkes 4 ist die Spulvorrichtung mit der Spule 21 so angeordnet, dasz der Fadenabzug aus der Zentrifugenspindel 10 vom Abzugswerk 12 aus winklig zur Achse der Zentrifugenspindel 10 erfolgt. Zwischen dem Abzugswerk 12 und der Aufspulung befindet sich im Fadenlauf ein Injektor 13, ein mit Fadenwaechter versehener Fadenspeicher 14, ein Fadenzubringer 15, eine Fadenabsaugung 16, eine Fadenbremse 17, ein mit Schneideinrichtung und Fadenwaechter ausgeruesteter Fadenreiniger 18, ein Spleiszer bzw. Knoter 19 sowie ein Fadensucher 20. Fig. 1{Spinnspulmaschine; Streckwerk; Anspinninjektor; Fadenwaechter; Fadenfuehrerrohr; Zentrifugenspindel; Abzugswerk; Fadenwaechter; Fadenspeicher; Fadenzubringer; Fadenabsaugung; Fadenbremse; Spleiszer bzw. Knoter; Fadensucher; Aufspulung}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spinnspulmaschine zur Herstellung von Stapelfasergarn, bei der mittels Streckv erk, Zentrifugenspindeln und Aufspulungan jeder Faden seine Drehungen in zwei Stufen erhält, der fertig gedrehte, auf eine Spule aufgewundene Faden aus mehreren Füllungen einer Zentrifugenspindel besteht, wobei die Fadenenden miteinander verbunden
Anwendbar ist diese Erfindung in Spinnereibetrieben.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist ein Verfahren zum fortlaufenden Spinnen, Zwirnen und Spulen bekannt, bei dem dem Faden ein Teil seiner Drehungen beim Spinnen und der andere Teil seiner Drehungen beim Spulen erteilt wird. Dies geschieht so, daß während des ununterbrochenen Lieferns des ungedrehten Fadens vom Streckwerk bei ständig rotierender Spinnzentrifuge eine Drallerteilung erfolgt und anschließend ein Aufspulen des Fadens auf Kreuzspulen von der gefüllten Spinnzentrifuge aus vorgenommen wird, wobei nach Füllung der Spinnzentrifuge der Faden an das Aufspulorgan übergeben wird und dieser Vorgang abwechselnd mit zwei oder mehreren Lieferwerken, Spulorganen und Spinnzentrifugen erfolgt (WP 22772).
Weiterhin ist dazu ein Verfahren und eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Aufwickeln und Verdrillen von Garn in einem kontinuierlichen Spinnvorgang bekannt, bei dem das Garn durch eine automatische Zuführvorrichtung einer Zentrifugenspindel zugeführt und danach von der Zentrifugenspindel einer Spule zugeführt wird. Der kontinuierliche Spinnvorgang wird erreicht, indem eine Zentrifugenspindel von der Zuführeinrichtung aus Garn aufnimmt, während aus der zweiten bereits gefüllten Zentrifugenspindel das Garn zur Aufspulung gelangt. Dieser Vorgang erfolgt wechselseitig. Das auf die Spule gewundene Garn kann dabei aus einer oder auch aus mehreren Zentrifugenspindelfüllungen bestehen (DE-OS 2229263). Der Nachteil dieser bekannten Verfahren ist, abgesehen von einigen prinzipbedingten Mängeln, darin zu sehen, daß eine praktische Durchführbarkeit anhand der vorliegenden ungenügenden Offenbarung nicht gegeben ist.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die Herstellung eines Stapelfasergarnes mit einer Drallerteilung in zwei Stufen einer praktischen und ökonomisch vertretbaren Anwendung zuzuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spinnspulmaschine zur Herstellung eines Stapelfasergarnes mit einer Drallerteilung in zwei Stufen zu schaffen, die ein exaktes, produktives Zusammenwirken aller Bauelemente gewährleistet, eine gute Bedienbaikeit und Zugänglichkeit gestattet und im Ergebnis eine hohe Garnqualität erreicht. Dies ist erreicht worden, indem sich der Fadenlauf zwischen dem Ausgang eines mit Materialstopvorrichtung und Absaugung versehenen Streckwerkes und einer Zentrifugenspindel in einem spitzen Winkel zur Maschinensenkrechten befindet, wobei der Fadenlauf zurZentrifugenspindel schräg nach unten gerichtet ist, in dem Fadenlauf ein Anspinninjektor, ein Fadenwächter sowie ein Fadenführerrohr für die Zentrifugenspindel integriert sind, oberhalb des Streckwerkes die Aufspulvorrichtung mit der Spule so angeordnet ist, daß der Fadenabzug aus der Zentrifugenspindel vom Abzugswerk aus winklig zur Achse der Zentrifugonspindel nach oben erfolgt und zwischen dem Abzugswerk und der Aufspulvorrichtung mit der Spule ein Injektor, ein mit Fadenwächter versehener Fadenspeicher, ein Fadenzubringer, eine Fadenabsaugung, eine Fadenbremse, ein mit Schneideinrichtung und Fadenwächter ausgerüsteter Fadenreiniger, ein Spleißer bzw. Knoter sowie ein Fadensucher angeordnet sind. Das Fadenführerrohr und die Zentrifugenspindel sind beweglich zueinander so angeordnet, daß das Fadenführerrohr die Grundhubbewegung und die Zentrifugenspindel die Gesamthubbewegung ausführt und die Zentrifugenspindel für die Zeit des Abarbeitens des Wickels bis in ihre Ausgangsstellung A oder in ihre Nähe zurückbewegt wird. Jeder Zentrifugenspindel ist eine Reinigungsvorrichtung zugeordnet, und die Zentrifugenspindel ist zu ihrer Reinigungsstelle hin ausfahrbar. Die Spinnspulmaschine kann einseitig aufgebaut sein zur Vorlage von Faserbändern mit hinter der Spinnspulmaschine angeordneten Spinnkannen. Sie kann bei Vorlage von Vorgarn doppelseitig mit oberhalb des Streckwerkes liegenden Vorgarnspulen oder einseitig mit oberhalb oder unterhalb des Streckwerkes liegenden Vorgarnspulen aufgebaut sein.
AusfQhrungsbeisplel
Anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen wird die Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: die Spinnspulmaschine mit einseitigem Aufbau und Spinnkannenvorlage in der Seitenansicht mit der Anordnung der
Funktionselemente im Fadenlauf, schematisch dargestellt, Fig. 2: die Spinnspulmaschine mit Vorlage von Vorgarnspulen, Fig. 3: die unterschiedlichen Stellungen der Zentrifugenspindeln in der Seitenansicht, ebenfalls schematisch dargestellt.
Das aus den Kannen 1 (Fig. 1) oder von den Vorgarnspulen 2 (Fig. 2) kommende Stapelfasermaterial 3 wird durch das Streckwerk 4 geführt und dabei, der gewünschten Garnfeinheit entsprechend, verzogen. Bevor der Prozeß der Drehungserteilung in der ersten Stufe beginnt, wird das ver&treckte Stapelfasermaterial 3 in die Absaugung 5 geleitet, oder dessen Lieferung ist über eine Fasermaterialstopvorrichtung 6 unterbrochen. Zur Realisierung der ersten Drehungsstufe sind im Fadenlauf in Folge nacheinander ein Anspinninjektor 7, ein Fadenwächter 8, ein Fadenführerrohr 9 und eine Zentrifugenspindel 10 eingesetzt. Zum Einleiten der ersten Drehungsstufe wird der offen- und schließbare Anspinninjektor 7, der als Drallinjektor ausgeführt ist, mit Druckluft beaufschlagt und geschlossen. Das vom Streckwerk 4 kommende und in die Absaugung 5 laufende bzw. von der Fasermaterialstopfvorrichtung 6 freigegebene Stapelfasermaterial 3 wird vom Anspinninjektor 7 übernommen, erhält Drehung, wird dem Fadenführerrohr 9 vorgelegt und gelangt als Faden 11 durch dieses in das Innere dar Zentrifugenspindel 10, legt sich an die Innenwand und wird zu einem Wickel aus teilverdralltem Faden 11 aufgebaut. Die Fadendrehung erfolgt dabei zwischen der Zentrifugenspindel 10 und dem Ausgang des Streckwerkes 4 im Verhältnis Drehzahl der Zentrifugenspindel 10 zur Liefergeschwindigkeit. Der im Inneren der Zentrifugenspindel 10 herrschende Unterdruck saugt den sich bildenden Faden 11 durch das Fadenführerrohr 9 ein und unterstützt damit die Wirkung des Anspinninjektors 7. Nach dem Anlegen des Fadens 11 an der Innenwand der Zentrifugenspindel 10 wird die Druckluftzufuhr am Anspinninjektor 7 unterbrochen und dieser geöffnet, wodurch die Fadendrehung frei bis zum Klemmpunkt am Ausgang des Streckwerkes 4 laufen kann und mögliche Fadenbrüche reduziert v/erden. Ein auftretender Fadenbruch wird vom Fadenwächter 8 signalisiert, und für eine bestimmte Zeit wird die Zuführung des Stapelfasermaterials 3 über die Fasermatei ialstopvorrichtung 6 unterbrochen, oder das Stapelfasermaterial 3 wird in die Absaugung 5 geleitet. Zur Durchführung der zweiten Drehungsstufe sowie zum Aufspulen dos Fadens 22 sind im Fadenlauf nacheinander ein zwischen dem Anspinninjektor 7 und dem Fadenwächter 8 befindliches Abzugswerk 12, ein Injektor 13, ein mit einem Fadenwächter versehener Fadenspeicher 14, ein Fadenzubringer 15, eine Fadenabsaugung 16, eine Fadenbremse 17, ein mit Schneideinrichtung und Fadenwächter ausgerüsteter Fadenreiniger 18, ein Spleißer bzw. Knoter 19, ein Fadensucher 20 und die Aufspulvorrichtung mit der Spule 21 angeordnet. Mit dem Ende der ersten Drehungsstufe, wenn die vorbestimmte Fadenmasse in der Zentrifugenspindel 10 erreicht ist, wird das bis dahin zum freien Fadendurchlauf geöffnete Abzugswerk 12 geschlossen und in Drehung versetzt, so daß es den Faden 11 aus der Zentrifugenspindel 10 herausfördert. Die von der Zentrifugenspindel 10 erteilte Fadendrehung gelangt jetzt nur noch bis zum Klemmspalt des Abzugswerkes 12, wodurch sich der Faden 11 am Ausgang des Streckwerkes 4 trennt. Das frei werdende Fadenende wird vom Injektor 13 erfaßt und durch den Fadenspeicher 14 hindurch bis in die Fadenabsaugung 16 geleitet. Dabei ist die vom Abzugswerk 12 erteilte Fördergeschwindigkeit so groß, daß dem Faden 11 die noch fehlenden Drehungen im Verhältnis Drehzahl der Zentrifugenspindel 10 zu der Fördergeschwindigkeit des
Abzugswerkes 12 erteilt werden. Das noch im Streckwerk 4 befindliche, verzogene Stapelfasermaterial 3 wird von der Absaugung δ abgesaugt, und die weitere Zufuhr kann von der Fasermaterialstopvorrichtung 6 unterbrochen werden. Bereits vor dem Ende der ersten Drehungsstufe wurde der schon auf der Spule 21 der Aufspulvorrichtung befindliche Faden 22 vom Fadensucher 20 dem Spleißer bzw. Knoter 19 vorgelegt. Zeitlich ist dies insofern möglich, da im praktischen Betrieb der Drehungsgrad für den Faden 11 in der ersten Drehungsstufe größer ist als in der zweiten Drehungsstufe und damit die für die zweite Drehungsstufe einschließlich Aufspulung benötigte Zeit kürzer ist als die für die erste Drehungsstufe gebrauchte. Demzufolge kann der vom Abzugswerk 12 kommende Faden 22, unmittelbar nachdem er sich in der Fadenabsaugung 16 befindet, zwischen dieser und dem Ausgang des Fadenspeichers 14 von dem Fadenzubringer 15 erfaßt und ebenfalls dem Spleißer bzw. Knoter 19 vorgelegt werden. Unmittelbar vor dem Erfassen des Fadens 22 durch den Fadenzubringer 15 beginnt das Speichern des Fadens 22 im Fadenspeicher 14 und nach dem Verbinden dor beiden Fadenenden im Spleißer bzw. Knoter 19 das Aufspulen des fertig gedrehten Fadens 22. Da die Aufspulgeschwindigkeit anfangs größer gewählt ist als die Fördergeschwindigkeit des Abzugswerkes 12, wird der Fadenspeicher 14 leergearbeitet und anschließend die Aufspulgeschwindigkeit auf das normal notwendige Maß für das Aufspulen herabgesetzt. Wenn der Faden 22 bricht oder vom Fadenreiniger 18 durch Schneiden getrennt wird, gelangt das vom Abzugswerk 12 kommende Fadenstück ebenfalls in die Fadenabsaugung 16. Der auf der Spule 2't befindliche Faden 22 wird vom Fadensucher 20 erfaßt und dem Spleißer bzw. Knoter 19 vorgelegt, und die Funktionen Speichern, Fadenzubringen, Spleißen bzw. Knoten und Aufspulen wiederholen sich, wie vorher beschrieben, in einer bestimmten Zeitfolge. Der Fadenwächter 8 sowie die mit dem Fadenspeicher 14 und Fadenreiniger 18 in Verbindung stehenden Fadenwächter dienen der Überwachung des Fadens 11; 22 und lösen bei Störungen im Fadenlauf bestimmte Funktionen aus. Die Fadenbremse 17 reguliert die Spannung des aufzuspulenden Fadens 22 und dient gleichzeitig *ur Auflösung eventuell durch das Speichern entstandener Fadenkringel.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß in der ersten Drehungsstufe von oben nach unten, in der zweiten Drehungsstufe und zum Aufspulen des Fadens 22 von unten nach oben gearbeitet wird, wobei der teilverdrallte Faden 11 beim Zykluswechsel von der ersten zur zweiten Drehungsstufe im Fadenführerrohr 9 verbleibt.
Die Fig. 3 zeigt unterschiedliche Stellungen der Zentrifugenspindel 10. Zu Beginn der ersten Drehungsstufe befindet sich die Zentrifugenspindel 10 in der Stellung A. Der Aufbau des Fadenwickels in der Zentrifugenspindel 10 erfolgt so, daß vom Fadenführerrohr 9 ein konstanter Grundhub ausgeführt wird, der bis zum Erreichen eines bestimmten Gesamthubes ständig versetzt wird. Dieser Versatz geschieht durch Verschieben der Zentrifugenspindel 10 bis hin in die Stellung B. Während des Ablaufes der zweiten Drehungsstufe und des Aufspulprozesses wird die Zentrifugenspindel 10 nach vorwählboren Bewegungsabläufen bis hin in ihre Ausgangsstellung A oder bis in ihre Nähe zurückgefahren. Da es möglich ist, daß sich in der Zentrifugenspindel 10 am Ende eines Aufspulprozesses infolge von Fadenbrüchen noch Fadenmaterial oder auch andere Ablagsrungen befinden, wird die Zentrifugenspindel 10 nach Beendigung eines jeden Aufspulvorganges relativ schnell zur Reinigungsstella in Position C geführt. Ist diese Position erreicht, wird von der Reinigungsvorrichtung 23 die Zentrifugenspindel 10 pneumatisch bzw. auch mechanisch einer Reinigung unterzogen. Nach erfolgter Reinigung wird die Zentrifugenspindel 10 wiederum, möglichst schnell, in die Ausgangsstellung A gebracht.

Claims (5)

1. Spinnspulmaschine zur Herstellung eines Stapelfasergarnes, bei der mittels Streckwerk, Zentrifugenspindeln und Aufspulungen jeder Faden seine Drehungen in zwei Stufen erhält, der fertig gedrehte, auf eine Spule gewundene Faden aus mehreren Füllungen einer Zentrifugenspindel besteht, wobei die Fadenenden miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Fadenlauf zwischen dem Ausgang eines mit Fasermaterialstopfvorrichtung (6) und Absaugung (5) versehenen Streckwerkes (4) und einer Zentrifugenspindel (10) in einem spitzen Winkel α) zur Maschinensenkrechten hin befindet und schräg nach unten gerichtet ist, daß in den Fadenlauf ein Ansprinninjektor (7), ein Fadenwächter (8) sowie ein Fadenführerrohr (9) für die Zentrifugenspindel (10) integriert sind, oberhalb des Streckenwerkes (4) die Aufspulvorrichtung mit der Spule (21) so angeordnet ist, daß der Fadenabzug aus der Zentrifugenspindel (10) vom Abzugswerk (12) aus winklig zur Achse der Zentrifugenspindel (10) nach oben erfolgt und zwischen dem Abzugswerk (12) und der Aufspulvorrichtung mit der Spule (21) ein Injektor (13), ein mit Fadenwächter versehener Fadenspeicher (14), ein Fadenzubringer (15), eine Fadenabsaugung (16), eine Fadenbremse (17), ein mit Schneideinrichtung und Fadenwächter ausgerüsteter Fadenreiniger (18), ein Spleißer bzw. Knoter (19) sowie ein Fadensucher (20) angeordnet sind.
2. Spinnspulmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenführerrohr (9) und die Zentrifugenspindel (10) beweglich zueinander so angeordnet sind, daß das Fadenführerrohr (9) die Grundhubbewegung und die Zentrifugenspindel (10) die Gesamthubbewegung ausführt und die Zentrifugenspindel (10) im Zeitraum des Abarbeitens des Wicklers bis in ihre Ausgangsstellung (A) oder in ihre Nähe zurückbewegt wird.
3. Spinnspulmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zentrifugenspindel (10) eine Reinigungsvorrichtung (23) zugeordnet ist und die Zentrifugenspindel (10) zur Reinigungsstellung (C) hin ausfahrbar eingerichtet ist.
4. Spinnspulmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spinnspulmaschine einseitig aufgebaut ist und hinter der Spinnspulmaschine Spinnkannen (1) angeordnet sind zur Vorlage von Faserbändern.
5. Spinnspulmaschinen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe bei Vorlage von Vorgarn doppelseitig mit oberhalb des, des Streckwerkes (4) liegenden Vorgarnspulen (2) oder einseitig mit oberhalb bzw. unterhalb des Streckwerkes (4) liegenden Vorgarnspulen (2) aufgebaut ist.
DD89328938A 1989-05-26 1989-05-26 Spinnspulmaschine zur herstellung von stapelfasergarn DD284489A5 (de)

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