DD284499A5 - Mehrschichtiger dachbelag in bahnen- oder schindelform mit hohem bewegungsausgleich - Google Patents

Mehrschichtiger dachbelag in bahnen- oder schindelform mit hohem bewegungsausgleich Download PDF

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DD284499A5
DD284499A5 DD32908289A DD32908289A DD284499A5 DD 284499 A5 DD284499 A5 DD 284499A5 DD 32908289 A DD32908289 A DD 32908289A DD 32908289 A DD32908289 A DD 32908289A DD 284499 A5 DD284499 A5 DD 284499A5
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DD
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motion compensation
roof covering
roofing
layers
embedded
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Application number
DD32908289A
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English (en)
Inventor
Steffen Harnisch
Erhardt Koenig
Gerhard Reinfeld
Original Assignee
Veb Kombinat Bauelemente U. Faserbaustoffe,Dd
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen mehrschichtigen Dachbelag in Bahnen- oder Schindelform mit hohem Bewegungsausgleich und mit groszer Widerstandsfaehigkeit gegenueber den durch Temperatur und Witterung hervorgerufenen Belastungen. Besonders soll eine hohe Beweglichkeit innerhalb des Dachbelages parallel und senkrecht zur Dachflaeche erreicht werden. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz der Dachbelag aus mindestens zwei funktionellen Schichten besteht und dasz die Traegerbahnen flexibel unter Einfuegung/Anordnung von Trennlagen innerhalb der Kopplung der Traegerbahnen miteinander verbunden sind und dasz in die Schichten bituminoese Traenk- und Deckmassen eingebettet sind.{Dachbelag; Bahnen- oder Schindelform; Bewegungsausgleich; hohe Dehnfaehigkeit; lose Kopplung; flexible Verbindung; eingebettete bituminoese Traenk- und Deckmassen}

Description

1 . Titel der Erfindung
Mehrschichtiger Dachbelag in Bahnen- oder Schindelform mit hohem Bewegungaausgleich
2. Anwendungsgebiete der Erfindung
Die Erfindung wird bei der Dachdeckung, vorrangig Bitumendämmdeckung, Wohnungs- und Gesellschaftsbau angewandt, wo hohe bauphysikalische, klimatische und raaterialspezifisohe Belastungen einen Dachbelag mit hohem Bewegungsausgleich erfordern.
3» Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind mehrlagige Dachdeckungen, bestehend aus herkömmlichen bituminösen Bahnen (Dachpappe) und/oder Textildach- bzw. Polyestervliesdaohbelag gemäß DD-PS 218 132. Dazu erhalten die Belagskomponenten (Trägerbahn, Tränk- und Deckmasse) eine hohe Dehnfähigkeit.
Außerdem ist bekannt, unterschiedliche Schichten aufzubauen und Teilfläohenverklebungen und Sollbruchstellen in der Dachdeckung vorzusehen.
Die Bahnen werden untereinander mit den bekannten Auftragsmethoden (Streichen, Sprühen, Gießen) mit Heißklebebitumen untereinander verklebt.
Die Schrumpferscheinungen in den Belägen einschließlich des Wärmedämmstoffes und die Klebeverbindungen mit den darüber angeordneten herkömmlichen und wenig flexiblen bituminösen Belägen haben zur Folge, daß beim bekannten Aufbau des mehrlagigen Dachbelages schon innerhalb von 1 bis 3 Jahren die Pugenzonen deutliche Risse in der Dachhaut markieren. Bekannt ist auoh, die Dacheindeckungen mit einer horizontal bzw. parallel zur Dachfläche ausgestatteten Beweglichkeit auszustatten.
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Diese Maßnahmen haben jedoch noch nioht bewirkt, daß Haarrisse bei der Verwendung der Dachbeläge ausgeschlossen werden konnten .
Besonders der Wechsel der Witterung kalt/warm, von Prost und Tauwetter führten zu Schadstellen und wurden zusätzlich durch kapilare Kräfte, die auf die Beläge und die Tränk- und Deckmassen einwirken und zerstörende Quell- und Schrumpfprozesse auslösten, verstärkt.
4. Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, einen Dachbelag zu schaffen, der über eine hohe Beweglichkeit innerhalb des mehrschichtigen Aufbaues des Belages verfügt, großen Temperatur- und Witterungsbelastungen widersteht, die wartungsfreie Standzeit verlängert und die Qualität und die Gebrauchswerteigensohaften verbessert.
5. Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mehrschichtigen Dachbelag in Bahnen- oder Schindelform mit hohem Bewegungsausgleioh zu schaffen, der einen beweglichen Aufbau der einzelnen Schichten des Dachbelages untereinander sichert und damit die Reiß- und Dehnungskräfte aus dem Untergrund bzw. aus Klimabelastungen abbaut und die Rißbildung ausschließt bzw. wesentlich senkt.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird ein Dachbelag realisiert, der erstmals einen hohen Bewegungsausgleich innerhalb der miteinander verbundenen Dachbeläge realisiert, wobei der Bewegungsausgleich parallel und senkrecht zur Dachfläche durch die Verbindung der funktionellen Schichten untereinander erreicht wurde .
Dabei ist der Aufbau des Dachbelages wesentlich vereinfacht, da die Belagskomponente mit hoher Dehnfähigkeit (Trägerbahn, Tränk- und Deokmasse/funktionelle Schicht) entfallen kann.
Die untere funktionelle Schicht, die bekannterweise auf Dämmstoff aufgebracht wird, übernimmt die Dehnungs- bzw. Bewegungsfunktion gemeinsam mit der gevrählten Verbindung (lose Kopplung) mit der oberen funktioneilen Schicht, wobei die obere funktionelle Sohicht die Diohtungsfunktion, wie bei herkömmlichen bituminösen Belägen, übernimmt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Dachbelag in Bahnen- oder Sohindelform mindestens aus 2 funktionellen Schichten besteht und daß die funktionellen Sohiohten der Trägerbahnen flexibel unter Einfügung von Trennlagen miteinander verbunden sind und daß in die Schichten bituminöse Tränk- und Deckmassen eingebettet sind.
6. Ausführungsbeispiele
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert v/erden.
Beispiel 1
Die zugehörige Zeichnung zeigt in Figur 1 einen mehrschichtigen Dachbelag in Bahnen- oder Schindelform im Schnitt. Danach ist als erste Lage die obere Trägerbahn 1, eine Glasvliesbahn, in die bituminöse Tränk- und Deckmassen 4 eingebettet und mit einer Glasgewebebahn (untere Trägerbahn 3), in die ebenfalls bituminöse Tränk- und Deckmassen 4 eingebettet sind, angeordnet, dabei sind die obere und die untere funktionelle Schicht (Trägerbahn 1 und 3) flexibel gekoppelt, wobei innerhalb der flexilblen Kopplung 2 eine Trennlage 5 z. B. Ölpapier angeordnet ist.
Die Kopplung 2 wird z. B. durch eine Näh-, Nähwirk-Technologie erreicht. Diese oder das Vernadeln, Verketten oder Verschlaufen der beiden Trägerbahnen 1, 3 untereinander erfolgt so, daß zwischen den beiden Bahnen eine flexible Verbindung entsteht, die eine Bewegung der Trägerbahn 1 parallel und senkrecht zur Dachfläche sichert.
Beispiel 2
Die zugehörige Zeiohnung zeigt in Figur 2 einen mehrschichtigen Dachbelag in Bahnen- oder Schindelform im Schnitt, wobei zwischen oberer funktioneller Sohioht (Trägerbahn 1) und unterer funktioneller Schicht (Trägerbahn 3), die flexilble Kopplung 2 gleichzeitig als Trennlage 5 ausgebildet ist, oder auf Grund der Ausbildung von unterer und oberer funktioneller Schicht die Trennlage 5 entfällt.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE
1. Mehrschiohtiger Dachbelag in Bahnen- oder Schindelform mit hohem Bewegungsausgleich, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachbelag aus mindestens zwei funktioneilen Schichten (Trägerbahn 1, 3) besteht und daß die obere und untere Trägerbahn (1, 3) flexibel miteinander verbunden und innerhalb der flexibeln Kopplung (2) eine oder mehrere Trennlagen (5) angeordnet und in die Trägerbahnen bituminöse Tränk- und Deckmasaen (4) eingebettet sind.
2. Mehrschichtiger Dachbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennze ichnet, daß zwischen oberer Trägerbahn (1) und unterer Trägerbahn (3) die flexible Kopplung (2) gleichzeitig als Trennlage (5) ausgebildet ist.
DD32908289A 1989-05-31 1989-05-31 Mehrschichtiger dachbelag in bahnen- oder schindelform mit hohem bewegungsausgleich DD284499A5 (de)

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DD284499A5 true DD284499A5 (de) 1990-11-14

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