DD285011A5 - Greiferkette für eine Rodeeinrichtung, insbesondere zum Roden vonObstbäumen in Niederstammpflanzungen - Google Patents
Greiferkette für eine Rodeeinrichtung, insbesondere zum Roden vonObstbäumen in NiederstammpflanzungenInfo
- Publication number
- DD285011A5 DD285011A5 DD285011A5 DD 285011 A5 DD285011 A5 DD 285011A5 DD 285011 A5 DD285011 A5 DD 285011A5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- gripper
- chain
- rodeeinrichtung
- fruit trees
- gripper chain
- Prior art date
Links
Abstract
Greiferkette fuer eine Rodeeinrichtung, insbesondere zum Roden von Obstbaeumen in Niederstammpflanzungen. Die Greiferkette ist fuer eine Rodeeinrichtung bestimmt, die als Anbaugeraet an einen Traktor in den Anlagen der industriemaeszigen Obstproduktion eingesetzt wird. An den Befestigungslaschen zweier nebeneinanderliegender Kettentriebe sind Greifer am Mittelsteg mit oberer und unterer Kerbschneide, die in einem Abstand zueinander die Kettenglieder einschlieszen, angebracht, wobei die Greifer mit ihren Kerbschneiden an der Innenseite und an der unteren Auszenflaeche am inneren Rand auf Druckrollen in der vertikalen und horizontalen Ebene entlang des gesamten Arbeitstrums in dichter Reihenfolge abgestuetzt angeordnet sind. Fig. 1{Obstanlagen; Obstbaeume; Rodung von Obstbaeumen; Rodeeinrichtung; Rodeeinrichtung als Anbaugeraet; Kettentrieb; Greiferkette; Greifer; Kerbschneiden; Druckrollen; Arbeitstrum}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Greiferkette ist bestimmt für eine Rodeeinrichtung, die als Anbaugerät an einen Traktor in Anlagen der industriemäßigen Obstproduktion einsetzbar ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist eine Rodeeinrichtung in Form eines Anbaugerätes an einen Traktor bekannt und in WP119346, Klasse AOi G 23/08 beschrieben, in der eine Klaue an einem Ausleger den Baumstamm erfaßt, ihn mit der Wurzel aus dem Erdboden herauszieht und seitlich neben dem Traktor auf dem Erdboden ablegt. Weiterhin sind Redeeinrichtungen bekannt, die mit schwenkbaren Greifern den Baumstamm unterfahren und aus dem Erdboden heben.
Die genannten Rodeeinrichtungen haben den Nachteil, daß der Traktorist an jedem Baum anhalten und sämtliche Handhabungen für das Roden immer wieder neu abwickeln muß. Die Rodeleistung ist entsprechend niedrig. Es wurde eine kontinuierlich arbeitende Rodeeinrichtung beschrieben, die aus einer in Fahrtrichtung schräg nach unten geneigten rotierenden Scheibe mit am Umfang trapezförmigen Aussparungen besteht. In eine solche Aussparung wird der Stamm mit einem kurvengesteuerten klauenartigen Hebel hineingedrüclct. Infolge der Drehbewegung und der geneigten Anstellung der Scheibe wird der Baum zunächst seitlich weggedrückt, verklemmt sich in der Aussparung und wird anschließend aus dem Erdboden gezogen. Nachteilig an dieser als Anbaugerät eingesetzten Einrichtung ist die erforderliche große Scheibe und der aufwendige Steuermechanismus. Es sind weiterhin Erntemaschinen für Wurzelgemüse und Zuckerrüben bekannt, die nach dem Raufprinzip in einem kontinuierlichen Verfahren arbeiten. Zwischen Gummibändern oderzwischen'Klappgreifern an umlaufenden Ketten werden die vorher gelockerten Früchte erfaßt und aus dem Erdboden gehoben. Die anzuwendende Kraft zum Herausziehen des Wurzelgemüses ist gering.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Anbaugerät an den Traktor zu entwickeln, das ein kontinuierliches Roden der Obstbäume mit hoher Arbeitsproduktivität gestattet.
-2- 285 011 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine geeignete Greiferkette nach dem Raufprinzip zu entwickeln, die sowohl die relativ großen Klemm· und Rodekräfte aufnehmen kann als auch eine störungsfreie und geordnete Ablage des Baumes einschließlich sperrigem Wurzelstock und Krone ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß an den Befestigungelaschen zweier nebeneinanderliegender Kettentriebe Greifer am Mittelsteg angeordnet sind. Die Greifer tragen eine obere und untere Kerbschneide, die in einem Abstand zueinander die Kettenglieder einschließen. Die Greifer stützen sich mit ihren Kerbschneiden an der Innenseite und an der unteren Außenfläche am Inneren Rand auf Druckrollen in der horizontalen und vertikalen Ebene entlang des gesamten Arbeitstrums in dichter Reihenfolge ab. Zur Aufnahme hoher Klemm· und Rodekräfte ist ein stabiler und in Fahrtrichtung offener Grundrahmen ausgebildet, an dessen seitlichen Auslegern der Neigung entsprechend lange nach innen ragende Biegeträger angeordnet sind. Am hinteren Teil der Rodeeinrichtung ist unterhalb der Antriebsräder eine mit Leisten besetzte Räumkette angeordnet, deren An- und Abtriebswellen auf dem Quersteg des Grundrahmens gelagert sind. Die Umlenkrollen besitzen im vorderen Teil hohe Führungsstege, die die Greifer einschließen. Die Antriebsräder weisen obere und untere Führungsscheiben auf, auf die sich die Greifer abstützen. Die Träger zur Aufnahme der Kettentriebe sind in entgegengesetzten Schwenkpunkten gelagert und über Arbeitszylinder mit dem Grundrahmen verbunden.
Auf einem in Fahrtrichtung offenen Grundrahmen 1, der sich vorn auf zwei Laufräder 2; 2' und hinten auf einer breiten Schleifkuve 3 abstützt, sind beidseitig an den Auslegern 4; 4' nach innen ragende, galgenförmige und der Neigung entsprechend lange Biegeträger 5; 6' angeordnet. In entgegengesetzt befindlichen Schwenkpunkten β; β' sind zwei nebeneinanderliegende schräg nach oben geführte Träger 7; T angelenkt, die zwei umlaufende Kettentriebe 8; 8' aufnehmen. An den Befestigungslaschen 9 sind in dichter Reihenfolge Greifer 10 am Mittelsteg 11 befestigt, deren obere und untere Kerbschneide 12; 12' in einem Abstand zueinander die Kette einschließen. Im gesamten Arbeitstrum 13 stützen sich die Greifer 10 mit der Innenseite der Kerbschneiden 12; 12' und der unteren Außenfläche 15 am inneren Rand über Druckrollen 16; 17 an den Trägern 7; T in der horizontalen und vertikalen Ebene ab. Die Arbeitszylinder 18; 18' zur Erzeugung der Klemmkraft verbinden die Träger 7; T im Abstand zu den Schwenkpunkten mit dem Jeweiligen Biegeträger 5,5' des Grundrahmens 1. Die Umlenkrollen 19; 19' der Kettentriebe 8; 8' im vordeien Teil der Rodeeinrichtung besitzen hohe Führungsstege 20; 20', die die Greifer 10 einschließen und in der Einzugsphase des Baumstammes nach oben und unten abstützen. Die Antriebsräder 21; 21' an der hinteren Umlenkung sind mit oberer und unterer Führungsscheibe ausgerüstet. Unterhalb dr>r Abgabestelle ist eine mit Leisten 23 besetzte Räumkette 24 vorhanden, deren An- und Abtriebswellen 25; 26 auf dem Quersteg 27 des Grundrahmens 1 gelagert sind.
Die Arbeitsfolge beginnt damit, daß der Baumstamm von den Greifern 10 an den vorderen Umlenkrollen 19; 19'erfaßt und eingezogen wird. Dabei drücken sich beidseitig die Kerbschneiden 12; 12'infolge dervon den Arbeitszylindern 18; 18'erzeugten Klemmkraft in den Stamm. Die Ausbildung der Greifer 10 mit oberer und unterer Kerbschneide 12; 12' und die seitliche Abstützung in der gesamten Greiferhöhe verhindeit ein Verkanten und Verdrehen der Kettenglieder im Arbeitstrum 13. Durch die Neigung der umlaufenden Kettentriebe 8; 8' und die Vorwärtsbewegung des Traktes wird der Baum aus dem Erdboden gezogen. Dabei stützen sich die Greifer 10 mit dem fest eingekerbten Baumstamm in der Mitte auf die paarweise angeordneten unteren und seitlichen Druckrollen 15; 16 a J. Verläßt der Baumstamm die Greifer 10 im hinteren Bereich, fällt der Baum mit dem Wurzelstock auf die Räumkette 24 und wird aus der Rodeeinrichtung gestoßen.
Claims (5)
1. Greiferkette für eine Rodeeinrichtung, insbesondere zum Roden von Obstbäumen in Niederstammpflanzungen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Befestigungslaschen (9) zweier nebeneinanderliegender Kettentriebe (8; 8') Greifer (10) am Mittelsteg (11) mit einer oberen und unteren Kerbschneide (12; 12'), die in einem Abstand zueinander die Kettenglieder einschließen, angebracht sind, wobei die Greifer (10) mit ihren Kerbschneiden (12; 12'/ an der Innenseite (14; 14') und an der unteren Außenfläche (15) am inneren Rand auf Druckrollen (16; 17) in der horizontalen und vertikalen Ebene entlang des gesamten Arbeitstrums (13) in dicht·.. Reihenfolge abgestützt angeordnet sind.
2. Greiferkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme großer Klemm- und Rodekräfte ein stabiler, in Fahrtrichtung offener Grundrahmen (1) ausgebildet ist, an dessen seitlichen Auslegern (4; 4') der Neigung entsprechend lange nach innen ragende Biegeträger (5; 5') angeordnet sind.
3. Greiferkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Teil der Rodeeinrichtung unterhalb der Antriebsräder (21; 21') eine mit Leisten (22) besetzte Räumkette (24) angeordnet ist, deren Antriebs- und Abtriebswellen (25,26) auf dem Quersteg (27) des Grundrahmens (1) gelagert sind.
4. Greiferkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (18; 18') im vorderen Teil die Greifer (10) einschließende hohe Führungsstege aufweisen und die Antriebsräder (21; 21') obore und untere Führungsscheiben (22,22') aufweisen.
5. Greiferkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (7; T) zur Aufnahme der Kettentriebe (8; 8') in entgegengesetzten Schwenkpunkten (6; 6') gelagert und über Arbeitszylinder (18; 18') mit dem Grundrahmen (1) verbunden sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68906135T2 (de) | Pflanzenerntemaschine. | |
| DE2917349A1 (de) | Maehschlagzetter mit maehscheiben | |
| DE2722024A1 (de) | Erntemaschine zum ernten von fruechten | |
| DE3631969A1 (de) | Vierreihige kartoffelerntemaschine | |
| EP1092341A1 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme und Halterung einer Schneidwerksbaugruppe am schwenkbaren Schrägförderer eines selbstfahrenden Mähdreschers | |
| DE2835351C2 (de) | Erntemaschine für Früchte, Gemüse u. dgl. zum Einsatz in Reihenkulturen | |
| DE800197C (de) | Mehrreihige Kartoffel- oder Ruebenerntemaschine mit geteiltem Rodeschar | |
| DD285011A5 (de) | Greiferkette für eine Rodeeinrichtung, insbesondere zum Roden vonObstbäumen in Niederstammpflanzungen | |
| DD285011B5 (de) | Greiferkette fuer eine Rodeeinrichtung insbesondere zum Roden von Obstbaeumen in Niederstammpflanzungen | |
| DE2345494A1 (de) | Sammelblech-anordnung bei einem kolbenpflueck-vorsatzgeraet | |
| DE60206823T2 (de) | Tabakerntemaschine | |
| EP0359904B1 (de) | Mehrreihiger Kartoffelschubroder | |
| EP3821690A1 (de) | Erntevorrichtung zum ernten von wurzelfrüchten und entsprechendes verfahren | |
| DE2828123A1 (de) | Vorrichtung zum ernten von beispielsweise rueben | |
| DE2505729A1 (de) | Einrichtung zur weinernte | |
| DE2834494C2 (de) | Rübenerntemaschine | |
| DE856970C (de) | Maschine zum Pfluecken von Hopfenblueten und aehnlichem Erntegut | |
| DD222192A1 (de) | Vorrichtung zum gutschonenden ernten von obst | |
| DE918602C (de) | Hackfruchterntemaschine | |
| DE2644770A1 (de) | Geraet zum aufnehmen von in reihen wachsenden pflanzen wie gemuese oder holzgewaechse | |
| DE3515878A1 (de) | Landfahrzeug | |
| DE1582148C (de) | Erntemaschine für in Reihen gepflanzte Bodenfrüchte | |
| DE3541357A1 (de) | Traubenlesemaschine zum ziehen oder tragen | |
| DD207839B1 (de) | Obsterntemaschine | |
| DE1039282B (de) | Mehrreihige Kartoffelerntemaschine |