DD285713A5 - Rauchartikel mit verbessertem deckblatt - Google Patents

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DD285713A5
DD285713A5 DD88319163A DD31916388A DD285713A5 DD 285713 A5 DD285713 A5 DD 285713A5 DD 88319163 A DD88319163 A DD 88319163A DD 31916388 A DD31916388 A DD 31916388A DD 285713 A5 DD285713 A5 DD 285713A5
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Russell D Barnes
Carmen P Digrigoli
Donald F Durocher
Loyd G Kasbo
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�K@�K@��������@�������@�������k��
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein verbessertes Deckblatt fuer einen Rauchartikel mit einem brennbaren Brennstoffelement, das von einer Isolierschicht umgeben ist, und einem koerperlich getrennten Aerosol erzeugenden Mittel sowie Rauchartikel mit solchen Deckblaettern. Das Deckblatt umschlieszt mindestens einen Teil der Isolierschicht fuer das Brennstoffelement und umfaszt einen durchlaessigen blattfoermigen Stoff, der waehrend des Brennens des Brennstoffs eine kohaerente Schicht bildet, die die Regelung der Menge an peripherer Luft zum Brennstoffelement waehrend des Rauches beguenstigt. Bevorzugte Rauchartikel, die das erfindungsgemaesze Deckblatt anwenden, haben ein kurzes Brennstoffelement, ein koerperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit einem Aerosol bildenden Stoff, einen Isolierstoff um das Brennstoffelement herum, ein relativ langes Mundstueck und eine Kombination aus blattfoermigen Stoffen als Deckblatt bestehend aus einer inneren Huelle, die nach dem Zuenden des Brennstoffelements zu einer hochdurchlaessigen, nichtkohaerenten Asche verbrennt, und einer aeuszeren Huelle, die beim Zuenden unter Bildung einer kohaerenten Achse schmilzt, die die Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem Brennstoffelement waehrend des Rauchens beguenstigt. Fig. 1{Rauchartikel; Deckblatt; Brennstoffelement; Isolierschicht; Aerosol; Mundstueck; Brennstoff; Schicht; Huelle; Luft}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein zur Verwendung in Rauchartikeln vorgesehenes Deckblatt sowie Rauchartikel, die ein solches Deckblatt verwenden. Die Erfindung betrifft speziell ein verbessertes Deckblatt für einen Rauchartikel mit einem brennbaren Brennstoffelement und einem körperlich getrennten Aerosol erzeugenden Mittel, wobei das Deckblatt mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt und eine durchlässige Schicht aus blattförmigem Material umfaßt, die während des Brennens des Brennstoffelements eine kohärente Schicht zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement bildet.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zigarettenähnliche Rauchartikel werden seit vielen Jahren vorgeschlagen. Siehe beispielsweise US-PS Nr. 2.907.686, US-PS Nr.3.258.015 und 3.356.094, US-PS Nr.3.516.417, US-PS Nr.3.943.941 und4.044.777, US-PS Nr.4.286.604, US-PS Nr.4.326.544, US-PS Nr.4.340.072, US-PS Nr.4.391.285 US-PS Nr.4.474.191 und die EP-OS Nr. 117.355. Soweit bekannt ist, ist keinem der vorstehenden Rauchartikel jemals kommerzieller Erfolg beschieden gewesen, und keiner ist je in großem Maßstab vertrieben worden. Das Fehlen solcher Rauchartikel auf dem Markt ist wahrscheinlich auf eine Vielzahl von Gründen zurückzuführen, zu denen eine ungenügende Aerosolerzeugung, sowohl am Anfang als auch während der gesamten Lebensdauer des Produkts, ein schlechter Geschmack, Geschmacksabweichungen infolge des thermischen Abbaus des Rauchbildners und/oder von Geschmackstoffen, das Vorhandensein von wesentlichen Pyrolyseprodukten und Nebenstromrauch sowie ein unanseh' iliches Aussehen gehören.
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Trotzeines jahrzehntelangen Interesses und Anstrengungen befindet sich also noch kein Rauchartikel auf dem Markt, der die mit dem herkömmlichen Zigarettenrauchen verbundenen Vorteile bringt, ohne daß beträchtliche Mengen an Prodi kten dor unvollständigen Verbrennung und Pyrolyse geliefert werden.
Es wurden eine Reihe von Patenten erteilt oder registriert, die neuartige Rauchartikel beschriebet haben, die die mit dem herkömmlichen Zigarettenrauchen verbundenen Vorteile zur Verfügung stellen können, ohne daß sie merkliche Mengen an Produkten der unvollständigen Verbrennung oder Pyrolyse liefern. Das früheste dieser Patente war die LR-PS Nr. 13985/3890. Dieses Patent entspricht einer späteren Europäischen Patentanmeldung Nr. 174.645.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Gebrauchswerteigenschaften von Rauchartikeln der gattungsgomäßen Art auf kostengünstige Weise zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rauchartikel mit verbessertem Deckblatt zu entwickeln, das ein Aerosol liefert, das chemisch einfach ist, im wesentlichen aus Luft, Kohlendioxiden, dem Aerosolbildner, gewünschten Geschmacksstoffen Wasser, oder anderen gewünschten flüchtigen Stoffen und Spurenmengen anderer Stoffe besteht und bei dem während des Gebrauchs keine Asche abfällt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daßdas Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20% reduziert, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6 Zügen von 50ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
Ebenfalls ist erfindungsgemäß, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens 35% reduziert.
Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens 50% reduziert.
Auch ist erfindungsgemäß, daß das Deckblatt eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffs zur Bildung der kohärenten Schicht einschließt.
Im Sinne der Erfindung ist, daß der anorganische Stoff eine perfoi !«5rte Aluminiumfolie einschließt.
Ebenso ist erfindungsgemäß, daß ein zigarettenähnlicher Rauchartikel
- ein Brennstoffelement,
- ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit mindestens einem Aerosol bildenden Stoff,
- eine luftdurchlässige Isolierschicht, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt, und
- ein Deckblatt umfaßt, das zumindest teilweise die Isolierschicht umgibt und einen durchlässigen blattförmigen Stoff umfaßt, der während des Brennens des Brennstoffelements zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement eine kohärente, durchlässige Schicht bildet.
Es ist auch erfindungsgemäß, daß der blattförmige Stoff die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20% reduziert, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6Zügen von 50ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
Ebenfalls ist erfindungsgemäß, daß der blattförmige Stoff die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 35% reduziert.
Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß der blattförmige Stoff die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 50% reduziert.
Auch erfindungsgemäß ist, daß die Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement ausreichend ist, um mindestens otwa 0,8mg Gesamtfeuchtteilchen pro Zug über mindestens sechs Züge zu liefern, wenn der Rauchartikel unter FTC-Standardbedingungen geraucht wird.
Ebenso ist erfindungsgemäß, daß das Brennstoffelement kohlenhaltig ist.
Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß das Brennstoffelement weniger als etwa 30mm lang ist und einen Durchmesser von weniger als etwa 8mm hat.
Auch ist erfindungsgemäß, daß das Aerosol erzeugende Mittel sich in einem Verhältnis des leitenden Wärmeaustauschs mit dem Brennstoffelement befindet.
im Sinne der Erfindung ist, daß die Isolierschicht mindestens etwa 0,5mm dick ist.
Ebenso ist erfindungsgemäß, daß er des weiteren ein wärmeleitendes Teil umfaßt, das mindestens einen Teil des Brennstoffelements und mindestens einen Teil des Aerosol erzeugenden Mittels berührt.
Es ist auch erfindungsgemäß, daß das Deckblatt eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffs zur Bildung der kohärenten Schicht umfaßt.
Ebenfalls ist erfindungsgemäß, daß der anorganische Stoff Glasfasern einschließt.
Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß während des Brennens die Glasfasern unter Bildung der kohärenten Asche schmelzen.
Auch erfindungsgemäß ist, daß der anorganische Stoff eine perforierte Aluminiumfolie umfaßt.
Ebenso ist erfindungsgemäß, daß ein zigarettenähnlicher Rauchartikel
- ein Brennstoffelement,
- ein körperlich getrennter Aerosol erzeugendes Mittel mit mindestens einem Aerosol bildenden Stoff,
- eine luftdurchlässige Isolierschicht, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt, und
- ein Deckblatt umfaßt, das zumindest teilweise die Isolierschicht umgibt und einen durchlässigen blattförmigen Stoff umfaßt, der beim Brennen kohärent bleibt, um die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20% zu reduzieren, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6 Zügen von 50 ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß ein zigarettenähnlicher Rauchartikel
- ein Brennstoffelement,
- ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit mindestens einem Aerosol bildenden Stoff,
- eine luftdurchlässige Isolierschicht, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt, und
- ein Deckblatt umfaßt, das zumindest teilweise einen Abschnitt der Isolierschicht umgibt und aus
- einer inneren Hülle, die beim Anzünden des Brennstoffelements unter Bildung einer hochdurchlässigen, nichtkohärenton Asche verbrennt, und
- einer äußeren Hülle besteht, die einer, durchlässigen blattförmigen Stoff einschließt, welcher während des Brennens des Brennstoffelements zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement eine kohärente durchlässige Schicht bildet.
Auch ist erfindungsgemäß, daß die kohärente Beschaffenheit der äußeren Hülle dadurch vorgesehen wird, daß als ein Bestandteil der äußeren Hülle eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffes eingebaut wird, der während des Brennens
des Brennstoffelement^ eine kohärente Asche bildet.
Im Sinne der Erfindung ist, daß der anorganische Stoff Glasfasern einschließt. Ebenso ist erfindungsgemäß, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa
20% reduziert, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6Zügen von 50ml Volumen und2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
Es ist auch erfindungsgemäß, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 35% reduziert. Ebenfalls ist erfindungsgemäß, daß das Deckblattt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 50% reduziert. Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß während des Brennens die Glasfasern unter Bildung der kohärenten Asche schmelzen. Auch erfindungsgemäß ist, daß die Menge r,n peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement ausreichend ist, um
mindestens etwa 0,8mg Gesamtfeuchtteilchen pro Zug über mindestens sechs Züge zu liefern, wenn der Rauchartikel unter
FTC-Standardbedingungen geraucht wird. Ebenso ist erfindungsgemäß, daß das Brennstoffelement kohlenhaltig ist. Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß das Brennstoffelement weniger als etwa 30mm lang ist und einen Durchmesser von
weniger als etwa 8mm hat.
Auch ist erfindungsgemäß, daß das Aerosol erzeugende Mittel sich in einem Verhältnis des leitenden Wärmeaustausche mit
dem Brennstoffelement befindet.
Im Sinne der Erfindung ist, daß die Isolierschicht mindestens etwa 0,5mm dick ist. Ebenso ist erfindungsgemäß, daß er des weiteren ein wärmeleitendes Teil umfaßt, das mindestens einen Teil des Brennstoffelements und mindestens einen Teil des Aerosol erzeugenden Mittels berührt. Es ist auch erfindungsgemäß, daß das Deckblatt mit einem Verbrennungszusatz behandelt ist. Ebenfalls ist erfindungsgemäß, daß die Menge Verbrennungszusatz weniger als etwa 10% des Deckblatts ausmacht. Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß die Menge Verbrennungszusatz für die innere Hülle zwischen etwa 1,0 und 6,0% liegt. Auch
erfindungsgemäß ist, daß die Menge Verbrennungszusatz für die innere Hülle zwischen etwa 2,5 und 4,5% liegt.
Ebenso ist erfindungsgemäß, daß die Menge Verbrennungszusatz für die äußere Hülle zwischen etwa 5,0 und 7,5% liegt. Weiterhin ist erfindungsgemäß, daß die Menge Verbrennungszusatz für die äußere Hülle zwischen etwa 6,0 und 6,5% liegt. Auch ist erfindungsgemäß, daß der Verbrannungszusatz ein Alkalimetallsalz ist, das aus der aus Natriumeitrat, Kaliumeitrat, Natriumsuccinat oder Kaliumsuccinat bestehenden Gruppe ausgewählt wird. Im Sinne der Erfindung ist, daß die äußere Hülle aus 40 bis 80% Cellulosefasem, etwa 10 bis 30% hochtemperaturbeständige Glasfasern und etwa 10 bis 30% mineralischem Füllstoff zusammengesetzt ist. Ebenso ist erfindungsgemäß, daß der mineralische Füllstoff etwa 5 bis 15% Attapulgitton und weniger als etwa 10% Titaniumdioxid einschließt. Die Erfindung betrifft ein einmaliges Deckblatt, das insbesondere zur Verwendung als Deckblatt für zigarettenähnliche Rauchartikel mit einem brennbaren Brennstoffelement und einem körperlich getrennten Aerosol erzeugenden Mittel geeignet
ist. Das Deckblatt, das zumindest teilweise das Brennstoffelement einschließt, umfaßt einen oder mehrere blattförmige Stoffe,die während des Brennens des Brennstoffelements eine kohärente Schicht zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luftzu dem brennenden Brennstoffelement bilden, wodurch wiederum die Aerosolweiterleitung der sogenannten Spitzenzüge,gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, reduziert wird und eine gleichmäßigere Aerosolzuführung während der Lebensdauer des
Produktes gewährleistet wird. Die Erfindung betrifft auch Rauchartikel, die solche Deckblattstoffe verwenden. Im allgemeinen umfassen Rauchartikel, die das erfindungsgemäße Deckblatt verwenden, normalerweise 1. ein Brennstoffelement; 2. eine luftdurchlässige elastische Hülle aus Isolierstoffen, z. B. Glasfasern, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt; 3. ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit einer Aerosol bildenden Substanz;
und 4. ein wahlfreies Mittel zur Aerosolweiterleitung in Form eines Mundstücks. Der Rauchartikel ist vorzugsweisezigarettenähnlich und verwendet ein kurzes, d.h. weniger als etwa 30mm langes, vorzugsweise kohlenhaltiges
Brennstoffelement, und das Aerosol erzeugende Mittel befindet sich in einem Verhältnis des leitenden Wärmeaustausches mit
dem Brennstoffelement.
Die Regelung der Menge an peripherer Luft, die das Brennstoffelement solcher Artikel während des Rauchens erreicht, wird aus einer Reihe von Gründen für wichtig gehalten. Es ist gefunden worden, daß die Regelung der Menge Luft, die durch das erfindungsgemäße Deckblatt zum brennenden Brennstoffelement strömt, es ermöglicht, die Menge des in Spitzenzügen als Gesamtfeuchtteilchen weitergeleiteten Aerosols im Vergleich zu einem Rauchartikel gleichen Aufbaus, aber ohne das erfindungsgemäße Deckblatt, zu regeln. Eine solche Regelung erfolgt im allgemeinen durch Reduzieren der Gesamtfeuchtteilchen, die bei Spitzenzügen weitergeleitet werden, um mindestens etwa 20%, vorzugsweise um mindestens etwa 35%, am besten um mindastens etwa 50%. Durch Reduzieren der Spitzenzuführungen ist man in der Lage, den Benutzer mit einer gleichmäßigeren Zuführung von Aerosolkomponenten über die Lebensdauer des Artikels hinweg zu versorgen. Zudem begünstigt eine gleichmäßige Aerosolweiterleitung die Verringerung von unerwünschten Wirkungen während eines beliebigen Zuges infolge ungleichmäßiger Weiterleitung von einer oder mehreren Aerosolkomponenten.
Eine Reduzierung der Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen dient in den meisten Fällen auch dazu, durch Erhöhung der Lebensdauer der Brennstoffquelle die Gesamtanzahl an Zügen unter Beibehaltung der gewünschten Gesamtfeuchtteilchen zu erhöhen. In anderen Worten, wenn man die Menge an peripherer Luft, die das brennende Brennstoffelement erreicht, regelt oder limitiert, kann man schließlich in einem gewissen Grad steuern, wie schnell, wie heiß und wie lange dieses Brennstoffelement brennt, wodurch die Geschwindigkeit geregelt wird, mit der das Brennstoffelement das System antreibt, d. h. Aerosol aus dem Aerosol erzeugenden Mittel produziert.
Ein weiterer Vorteil der Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement ist die Reduzierung der Gastemperatur, die das Aerosol erzeugende Mittel erreicht. Eine Reduzierung der Gastemperatur fördert die Verringerung des thermischen Abbaus und/oder der Pyrolyse der in dem Rauchartikel verwendeten Aerosolkomponenten. Weitere Vorteile einer Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement in solchen Rauchartikeln sind die Reduzierung der von dem Benutzer wahrgenommenen Aerosoltemperatur sowie die Reduzierung der Temperatur des Brennstoffendes der Rauchartikel, wodurch die Möglichkeit eines Unfalls bei Fallenlassen des Rauchartikels verringert wird. Diese und weitere Vorteile ergeben sich durch die Anwendung eines Deckblattes, das nine kohärente Schicht bildet, die die Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement begünstigt und eine gleichmäßige Aerosolweiterleitung während der gesamten Lebensdauer des Rauchartikels vorsieht.
Wie oben erwähnt, umschließt das erfindungsgemäße Deckblatt mindestens einen Teil des Brennstoffelements und vorzugsweise die Hülle des Isolierstoffes, der normalerweise das Brennstoffelement umschließt. Bei Ausführungsformen, die eine Isolierschicht anwenden, wo aber kein Deckblatt vorhanden ist, oder wo dieses von dem umhüllten Brennstoffelement wegbrennt oder fehlt, wird eine maximale Wärmeübertragung erreicht, da der Luftstrom zu dem Brennstoffelement nicht eingeschränkt ist. Das erfindungsgemäße Deckblatt ist hingegen so ausgelegt oder konstruiert, daß es bei Einwirkung der Hitze von dem brennenden Brennstoffelement völlig oder teilweise intakt bleibt. Diese Deckblätter machen es möglich, den Luftstrom zu dem brennenden Brennstoffelement einzuschränken und somit die Temperatur, bei der das Brennstoffelement brennt, und die nachfolgende Wärmeübertragung zu dem Aerosol erzeugenden Mittel zu regeln.
Das Deckblatt umfaßt vorzugsweise einen oder mehrere blattförmige Stoffe, von denen mindestens einer eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffes enthält, welche normalerweise als eine ununterbrochene oder aneinandergrenzende Schicht oder als eine vermaschte, verwickelte oder überlappende Grundmasse vorhanden sind, die während des Brennens des Brennstoffelements zur besseren Regelung (normalerweise Verringerung) der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement eine durchlässige kohärente Schicht bildet. Das Deckblatt dient auch, zumindest zum Teil, dazu, die Ganzheit der verschiedenen Komponenten des Rauchartikels aufrechtzuerhalten, insbesondere dann, wenn das Deckblatt zum Umwickeln andererTeile des Artikels wie der bevorzugten wahlfreien Tabakhülle verwendet wird. Bevorzugte Deckblätter liefern eine Asche, die wie die von herkömmlichen Zigaretten gebildete Asche aussieht.
Bei bestimmten bevorzugten Ausführungsformen umfaßt das erfihdungsgemäße Deckblatt eine Kombination aus blattförmigen Stoffen bestehend aus "iner inneren Hülle, die beim Anzünden des Brennstoffelements unter Bildung einer hochdurchlässigen nichtkohärenten Asche (ähnlich der von gewöhnlichem Zigarettenpapier erzeugten) verbrennt, und einer äußeren Hülle, die beim Anzünden des Brennstoffelements eine kohärente Asche bildet, welche die Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement begünstigt und die Ganzheit der verschiedenen Teile des Artikels beim Rauchen aufrechterhält. Diese Kombination aus blattförmigen Stoffen bringt somit die Vorteile einer hohen Festigkeit und Ganzheit mit sich, währen 1 sie Brenneigenschaften ähnlich denen von herkömmlichen Zigaretten verleiht.
Bevorzugte Rauchartikel mit dem erfindungsgemäßen Deckblatt können mindestens 0,6mg Aerosol, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, in den ersten drei Zügen weiterleiten, wenn unter FTC-Rauchbedingungen geraucht wird, die aus 35-ml-Zügen von zwei Sekunden Dauer, getrennt durch 58 Sekunden Glimmen, bestehen. Ausführungsformen der Erfindung können noch besser 1,5mg Aerosol oder mehr in den ersten drei Zügen weiterleiten. Am besten können Ausführungsformen der Erfindung 3mg Aerosol oder mehr in den ersten drei Zügen beim Rauchen unter FTC-Rauchbedingungen weiterleiten. Darüber hinaus leiten bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im Durchschnitt mindestens etwa 0,8mg Gesamtfeuchtteilchen pro Zug über mindestens etwa 6 Züge, vorzugsweise über mindestens etwa 10 Züge, unter FTC-Rauchbedingungen weiter. Neben den obengenannten Vorteilen können bevorzugte erfindungsgemäße Rauchartikel ein Aerosol liefern, das chemisch einfach ist, im wesentlichen aus Luft, Kohlenoxiden, Wasser, dem Aerosolbildner, gewünschten Geschmacksstoffen oder anderen gewünschten flüchtigen Stoffen und Spurenmengen anderer Stoffe besteht. Das Aerosol hat vorzugsweise auch keine signifikante mutatio.isauslösende Wirksamkeit gemessen nach dem Arnes-Test. Zudem können bevorzugte Artikel praktisch aschefrei gemacht werden, so daß der Benutzer während des Gebrauchs keine Asche zu entfernen hat. In der hier angewendeten Bedeutung und nur für die Zwecke dieser Anwendung ist „Aerosol" so definiert, daß es Dämpfe, Gase, Partikel und ähnliches, sowohl sichtbar als auch unsichtbar, und insbesondere jene vom Benutzer als „rauchähnlich" wahrgenommenen Bestandteile enthält, die durch die Wirkung der Hitze von dem brennenden Brennstoffelement auf Stoffe erzeugt werden, die in dem Aerosol erzeugenden Mittel oder anderswo in dem Artikel enthalten sind. Nach dieser Definition beinhaltet der Begriff „Aerosol" auch flüchtige Geschmacksstoffe und/oder pharmakologisch oder physiologisch wirksame Stoffe unabhängig davon, ob sie ein sichtbares Aerosol erzeugen oder nicht.
In der hier angewendeten Bedeutung ist der Ausdruck .Verhältnis des leitenden Wärmeaustausche" definiert als eine Anordnung des Aerosol erzeugenden Mittels und des Brennstoffelements, wodurch Hitze durch Leitung von dem brennenden Brennstoffelement zu dem Aerosol erzeugenden Mittel im wesentlichen während des gesamten Brennzeitraums des Brennstoffelements übertragen wird. Verhältnisse des leitenden Wärmeaustausche können dadurch erreicht werden, daß das Aerosol erzeugende Mittel in Berührung mit dem Brennstoffelement und somit in unmittelbarer Nähe des bronnenden Teils des Brennstoffelements angeordnet wird und/oder daß ein leitfähiges Teil zur Übertragung der Hitze von dem brennenden Brennstoff zu dem Aerosol erzeugenden Mittel eingesetzt wird. Es werden vorzugsweise beide Methoden zur Erreichung einer leitenden Wärmeübertragung angewendet.
In der hier angewendeten Bedeutung beinhaltet der Begriff .kohlenhaltig" hauptsächlich Kohle umfassend. In der hierangewendeten Bedeutung bezieht sich der Begriff ,Isolierteil" auf alle Stoffe, die hauptsächlich als Isolatoren wirken. Diese Stoffe brennen vorzugsweise nicht während der Verwendung, sie können aber langsam brennende Kohlen und ähnliche Stoffe sowie Stoffe, die während der Verwendung schmelzen, wie Tieftemperatursorten von Glasfasern, enthalten. Geeignete Isolatoren haben eine Wärmeleitfähigkeit in gcal(s) (cm2) (°C/cm) von weniger als etwa 0,05, vorzugsweise von weniger als etwa 0,02, am besten von weniger als etwa 0,005.
Erfindungsgemäß wird ein einmaliges Deckblatt zur Verwendung in Rauchartikeln zur Verfügung gestellt, das die Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Artikel begünstigt. Das Deckblatt ist insbesondere für Rauchartikel geeignet, die ein brennbares Brennstoffelement, das mindestens zum Teil von einer luftdurchlässigen Isolierschicht umschlossen ist, und ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel haben.
Das erfindungsgemäße Deckblatt reduziert die in Gesamtfeuchtteilchen gemessene Weiterleitung von Aerosol in Spitzenzügen um mindestens etwa 20% im Vergleich zu einem Rauchartikel mit dem gleichen Aufbau, aber ohne das erfindungsgemäße Deckblatt, wenn beide Artikel unter sogenannten .Humanbedingungen" geraucht werden, die aus 50-ml-Zugvolumina von 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden Glimmen über mindestens etwa sechs Züge bestehen. Die Aerosolweiterleitung in Spitzenzügen wird vorzugsweise um mindestens etwa 35%, am besten um mindestens etwa 50%, reduziert. Fig.4 veranschaulicht eine typische Kurve der Weiterleitung von Gesamtfeuchtteilchen mit und ohne das erfindungsgemäße Deckblatt. Die scharfe Spitze, die bei Rauchartikeln mit isoliertem Brennstoffelement ohne Deckblatt oder mit einem Deckblatt aus herkömmlichem Zigarettenpapier auftritt, zeigt, daß das meiste Aerosol in solchen Artikeln in den mittleren Zügen, und zwar vom dritten bis sechsten Zug geliefert wird. Wenn das erfindungsgemäße Deckblatt bei solchen Artikeln angewendet wird, ist das Profil der Aerosolzuführung gleichmäßiger und verlängert die Anzahl von, Zügen für den Artikel.
Wie der Fachmann erkennen wird, ist der Grad der von der kohärenten Schicht erfindungsgemäß vorgesehenen Regelung, die zur Reduzierung der Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen um die gewünschte Menge erforderlich ist, systemabhängig und richtet sich nach einer Reihe von Faktoren. Solche Faktoren sind die von der Brennstoffquelle erzeugte Energiemenge, die Wirkung der Wärmesenke aufgrund des jeweils angewendeten Aerosol erzeugenden Mittels, die Menge Aerosplbildner sowie die physikalischen Eigenschaften des zum Tragen des Aerosolbildners verwendeten Substratstoffes, der Feuchtigkeitsgehalt des Aerosolbildners und der Typ und die Stärke der Isolierhülle, die das Brennstoffelement umschließt. Eine Reduzierung der Aerosolzuführung in Spitzenzügen kann mit dem erfindungsgemäßen Deckblatt bei einem gegebenen System auf mehreren Wegen mit einer Vielzahl von Stoffen erreicht werden. Im allgemeinen kann eine Reduzierung der Aerosolzuführung in Spitzenzügen durch Beeinflussung oder Regelung der Menge an peripherer Luft, die das brennende Brennstoffelement erreicht, erzielt werden. Das erfindungsgemäße Deckblatt begünstigt die Regeluno der Menge an peripherer Luft, die das brennende Brennstoffelement erreicht, indem es eine kohärente Schicht bildet, die zumindest teilweise das Brennstoffelement oder besser noch die normalerweise r'ds Biennstoffelement umgebende luftdurchlässige Isolierschicht umschließt und die Regelung der Verbrennungsgeschwindigkeit des Brennstoffelements fördert. Gemäß einem Aspekt der Erfindung kann das Deckblatt eine Vielzahl von nichtbrennenden Stoffen wie Aluminiumfolie, Glimmerpapier, Hochtemperaturplastfolien wie Kapton- und Nomexmaterial und ähnliches umfassen. Diese Stoffe können mit einer vorgegebenen Anzahl von Löchern oder Perforierungen versehen sein und zum Umwickeln von mindestens einem Teil des Brennstoffelements oder dessen es umgebender Isolierhülle verwendet werden. Anzahl, Größe und Anordnung der Löcher richten sich nach dem jeweiligen System und der für dieses System gewünschten Reduzierung an Gesamtfeuchtteilchen der Spitzenzüge. Solche Stoffe bilden die kohärente Schicht, die die Regelung der Menge an peripherer Luft, die das brennende Brennstoffelement erreicht, begünstigt, wodurch wiederum die Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen reduziert werden und eine gleichmäßiger« Aerosolzuführung zum Benutzer über die gesamte Lebensdauer des Artikels ermöglicht wird. Nach einem anderen Aspekt der Erfindung schließt das Deckblatt Zigarettenpapier oder ähnliche Papierarten ein, die mit einem anorganischen Bestandteil chemisch behandelt worden sind, um ein Verbrennungsmuster zu ergeben, das die kohärente Schicht erzeugt, welche die Regelung der Menge an perir>herer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement begünstigt. So können zum Beispiel Wasserglas oder andere anorganische Silikatstoffe nach einem vorausberechneten Muster auf herkömmliches Zigarettenpapier aufgetragen werden, so daß, wenn das behandelte Zigarettenpapier beim Anzünden des Brennstoffelements brennt, die zurückbleibende Asche eine kohärente Schicht bildet, die die Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen um die gewünschte Menge reduziert. Das Muster kann eine Vielzahl von Formen haben; es kann schachbrettförmig, gitterförmig, strichförmig usw. sein. Das anzuwendende Muster kann vom Fachmann anhand der Beschreibung bestimmt werden, z. B. durch Testen der Rauchartikel mit und ohne das in Betracht kommende Muster, durch Bestimmen der Reduzierung der Aerosolzuführung in Spitzenzügen und durch Einstellen der Fläche und/oder Ausführung des Musters der behandelten Fläche zur Erreichung der gewünschten Reduzierung an Gesamtfeuchtteilchen. Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird der Fachmann erkennen, daß der von den Löchern, Perforierungen oder chemischen Behandlung vorgesehene Grad der Öffnung der kohärenten Schicht in Abhängigkeit von der für ein spezielles System gewünschten Reduzierung der Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen sehr unterschiedlich sein kann. Wenn man z. B. dia Gesamtfeuchtteilchen von Spitzenzügen um mindestens etwa 50% reduzieren möchte, so wäre der von dem Artikel während des Rauchens geschaffene Grad der Öffnung wesentlich geringer als der erforderliche Grad der öffnung bei einer nur 20%igen Reduzierung der Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen. Man würde also weniger Löcher vorsehen oder mehr Wasserglas auf das (die) Papier(e) auftragen, wenn eine Reduzierung von 50% gewünscht wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung schließt das Deckblatt eine Papierhülle auf Cellulosebasis ein, die in ausreichender Menge anorganische Substanz, normalerweise in einem vermaschten, verwickelten oder überlappenden Gewebe, enthält, um
eine kohärente Asche zu bilden, die nicht nurzur Aufrechterhaltung der Ganzheit des Artikels beiträgt, sondern auch die Regelungder Menge an periphorer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement begünstigt, um somit die gewünschte Reduzierung der
Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen zu erreichen. Vorzugsweise wird diese kohärente Asche bzw. das Papier mit Gehalt an
anorganischer Substanz in einer Kombination aus innerer Hülle und äußerer Hülle um die Isolierschicr t herum angewendet, bei
der das Papier mit Gehalt an anorganischerSubstanzals äußere HiIlIe verwendet wird, die sowohl die Isolierschicht als auch diebevorzugte Tabakhülle um das Aerosol erzeugende Mittel umschließt.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform kann die innere Hülle ein herkömmliches Zigarettenpapier sein, das beim Zünden des Brennstoffelements unter Bildung einer hochdurchlässigen nichtkohärenten Asche verbrennt. Im allgemeinen enthalten solche Papierarten überwiegend CelMosefasern und können Füllstoffe wie Calciumcarbonat und Tonerde und einen oder mehrere Zusatzstoffe zur Verbesserung von Brenneigenschaften, Aussehen oder ähnlichem enthalten. Die eine kohärente Asche erzeugende äußere Hülle ist von komplizierterer Zusammensetzung und enthält vorzugsweise etwa 40
bis 80%, besser noch 65 bis 70% Cellulosefaser^. Diese Cellulosefaser!! sind vorzugsweise Holzschliff, können aber auch Flachsoder andere natürliche Cellulosefasern einschließen. Die äußere Hülle enthält vorzugsweise auch etwa 10 bis 30%, besser noch15 bis 25%, hochtemperaturbeständige Glasmikrofasern als anorganische Komponente des Deckblatts. Solche Mikrofasernhaben vorzugsweise einen Durchmesser, der im allgemeinen im Bereich von etwa 0,7 bis 5,0 Mikrometer liegt, und sind in der
Lage, Temperaturen über 7000C unter Beibehaltung wichtiger Festigkeitseigenschaften standzuhalten. Die äußere Hülle enthält
vorzugsweise auch einen mineralischen Füllstoff im Bereich von etwa 10bis 30 %,dervorzugsweise 5 bis 15% Attapulgitton undbis zu 10% Titaniumdioxid einschließt. Während der bevorzugte Füllstoff Attapulgitton ist, können auch andere Füllstoffe wierauchbehandelte Tonerde verwendet werden. Die äußere Hülle enthält vorzugsweise auch Titaniumdioxid in einer Menge vonetwa 2 bis 8 %, besser von 4 bis 6%, um das Aussehen der Asche zu verbessern. Die Zusammensetzung enthält vorzugsweiseauch einen Verbrennungszusatz wie Kaliumsuccinat in einer Mengj von etwa 0 bis 10%, vorzugsweise von etwa 3 bis 7,5%, ambesten von etwa 4,5 bis 5,5% in Abhängigkeit von solchen Faktoren wie der Durchlässigkeit und der Dichte der
Deckblattkombination. Der Verbrennungszusatz kann aber auch Bestandteil der Zusammensetzung der inneren Hülle sein. Wie bei der äußeren Hülle
kann die Menge an Verbrennungszusatz, die in der inneren Hülle eingesetzt werden kann, in einem großen Bereich liegen. Siekann im allgemeinen zwischen 0 und 10%, vorzugsweise zwischen etwa 1,0 und 6,0% und am besten zwischen etwa 2,5 und 4,5%
liegen.
Bei bestimmten bevorzugten Ausführungsformen kann der Verbrennungszusatz in den Zusammensetzungen sowohl der
inneren als auch der äußeren Hülle eingesetzt werden, wobei die Gesamtmenge für beide Zusammensetzungen im Bereich von3 bis 10% liegt. Dieser Aufbau gestattet ein schnelles Zurückbrennen der inneren Hülle, die schnell, im allgemeinen in den ersten
1 bis 3 Zügen, zu Asche wird.
Verbrennungsförderer, die in der praktischen Anwendung der Erfindung eingesetzt werden können, sind Alkalimetallsalze wie Natrium- oder Kaliumeitrat oder -succinat, können aber auch andere bekannte Verbrennungsförderer sein, die in ihrer Wirkung
die Brenneigenschaften der entstehenden Schicht modifizieren.
Während den Anforderungen der inneren Hülle herkömmliche Zigarettenpapiere genügen, wie oben erwähnt ist, werden die
oben angeführten Anforderungen an die äußere Hülle vorzugsweise durch eine Versuchspapierzusammensetzung erfüllt.
Im allgemeinen sind Papiere für die äußere Hülle wie folgt zusammengesetzt:
Masse je Flächeneinheit in g/m2 hydratisiertergebleichter Kraftzellstoff Glasfaser mineralischer Füllstoff
Verbrennungszusatz
vorzugsweise 35 bis 45 g/m2, am besten etwa 40 o/m2 vorzugsweise 40 bis 80%, am besten 64 bis 70% vorzugsweise 10 bis 30%, am besten 15 bis 25% 10-30% (vorzugsweise zusammengesetzt aus5-15% Attapulgitton und 0-10%Titaniumdioxid) 3-10% (vorzugsweise etwa 3 bis 7,5% Kaliumsuccinat)
Der zur Wahl stehende Attapulgitton ist Attagel 40. Die Glasfaserkomponente ist vorzugsweise eine hochtemperaturbeständige Mikroglusfaser. Zur Aufrechterhaltung einer optimalen Ganzheit der Asche sollten die Glas/Tonerde-Komponenten vorzugsweise im Verhältnis
von etwa 2:1 vorhanden sein. Wird Glas weggelassen, so wird die Asche flockig, während bei erhöhtem Glasgehalt die Asche zusehr schrumpft und folglich unansehnlich wird.
Von TiO2, wenn vorhanden, wird nicht angenommen, daß es als ein typisches Trübungspigment wirkt; es dient stattdessen auf
eine unbekannte chemische Weise dazu, die gewünschte hellgraue Aschfarbe zu vermitteln. Wird es weggelassen, ist die Ascheschwarz und unansehnlich. Werden solche schwarze Aschen anschließend mit der entsprechenden Menge TiO2 vermischt, istdie entstehende graue Farbe merklich dunkler, als wenn TiO2 von Anfang an vorhanden wäre. Dies bedeutet auf die obenerwähnte unerwartete chemische Wirkung hin.
Die erforderliche mechanische Festigkeit der Asche der äußeren Hülle kann dadurch erreicht werden, daß die Mikroglasfasern
durch andere glasähnliche Fasern ersetzt werden. Von besonderer Bedeutung ist ein Phosphatfasermaterial, z. B.
Calciumnatriummetaphcsphat. Aufgrund von dessen hoher Schmelztemperatur von 740°C wird die stabile Durchlässigkeit von Aschen, in die diese Faser eingebaut ist, bis zu diesem Temperaturbereich ausgedehnt. Andere Hochtemperaturmikrofasern, die angewendet werden können, sind Aluminiumsilikat, Siliciumcarbid, Calciumsulfat und Kohlefasern. Es können auch bestimmte hochtemperaturbeständige organische Fasern wie aromatische Polymide und PBI-Fasern (Polybenzimidazolfasern) verwendet werden. Der Verbrennungszusatz, vorzugsweise Kaliumsuccinat, trägt ebenfalls zu der entstehenden Aschefestigkeit bei. Die endgültige Asche (nach dem Verbrennen des Celluloseanteils) kann sogar nur 20% des Ausgangsgewichts dos Papiers ausmachen, ohne
daß die Kohärenz-, Festigkeits- und Durchlässigkeitsanforderungen ernsthaft eingeschränkt werden.
Die Herstellung dieses eine kohärente Asche bildenden Papiers kann mit herkömmlichen Papierherstelängsverfahren erfolgen, die dem Fachmann gut bekannt sind. Im allgemeinen werden die Bogenkomponenten mit Wasser vermischt, und der Brei wird auf ein Papiermaschinensieb aufgetragen, wo das Wasser entfernt und der Bogen getrocknet wird, indsm er über und zwischen erhitzten Walzen entlanggeführt wird. Es können auch andere Bahnenformverfahren wie das Luftformen angewendet werden, wenn dies gewünscht wird.
Die Stärke oder Dicke der Papierschichten bei der bevorzugten Ausführungsform mit der Kombination aus innerer Hülle und äußerer Hülle ist normalerweise ähnlich der von herkömmlichen Zigarettenpapieren. Im allgemeinen liegt die Dicke der inneren Hülle vorzugsweise zwischen etwa 0,01 und 0,10mm, noch besser zwischen etwa 0,060 und etwa 0,070 mm. Die äußere Hülle, die die Mikroglasfaserkomponente enthält, hat im allgemeinen eine Dicke zwischen etwa 0,01 und 0,10 mm, vorzugsweise zwischen etwa 0,065 und etwa 0,075 mm.
Bei der bevorzugten Kombination aus innerer und äußerer Hülle sollten beide Hüllen erlöschen, bevor das Brennstoffelement völlig verbraucht ist, und sie sollten vorzugsweise nach drei oder vier Zügen »ausgehen", um der Asche das Aussehen einer neu angezündeten herkömmlichen Zigarette (etwa 5-8mm lang) zu geben.
Ausfühcungsbeisplele
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in mehreren Ausführungsbeispielen anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1: eine Längsansicht eines bevorzugten Rauchartikels, der das erfindungsgemäße Deckblatt anwenden kann; Fig. 1A: eine bevorzugte Gestaltung der Durchgänge durch das Brennstoffelement vom Zündende aus beträchtet; Fig. 2: eine abgebrochene ungezündete Version des Brennstoffendes eines Rauchartikels mit einer Kombination aus innerer Hülle und äußerer Hülle als Deckblatt;
Fig. 3: eine abgebrochene frisch angezündete Version des in Fig. 2 dargestellten Artikels; Fig. 4: eine typische Kurve der Weiterleitung von Gesamtfeuchtteilchen, die die Reduzierung der Gesamtfe uchtteilchen in Spitzenzügen zeigt, wenn Rauchartikel das erfindungsgemäße Deckblatt verwenden; und
Fig. 5 die Kurven für die Weiterbildung von Gesamtfeuchtteilchen von Rauchartikeln der Beispiele I und Il im Vergleich zu und 6: ähnlichen Artikeln ohne das erfindungsgemäße Deckblatt.
Ein bevorzugter zigarettenähnlicher Rauchartikel ist in der diese Spezifikation begleitenden Fig. 1 dargelegt. In Fig. 1 ist ein zigarettenähnlicher Rauchartikel mit einem kleinen kohlenhaltigen Brennstoffelement 10 mit einer Vielzahl von Durchgängen 11, vorzugsweise etwa 13 an der Zahl, veranschaulicht, die so angeordnet sind, wie in Fig. 1A dargestellt ist. Dieses Brennstoffelement Ist aus einem stranggepreßten Gemisch aus Kohle (vorzugsweise aus verkohltem Papier), Natriumcarboxymethylcellulosebindemittel (NCMC-Bindemittel), K2CO3 und Wasser geformt.
Die Umfangsfläche 8 des Brennstoffelements 10 ist von einer elastischen Hülle aus Isolierfasern 16, beispielsweise Glasfasern, umgeben, die wiederum vom Deckblatt 17, bestehend aus innerer Hülle 17 a und der eine kohärente Asche bildenden äußeren Hülle 17b, umschlossen ist.
Eine Metallkapsel 12 überlappt einen Teil des Mundendes vom Brennstoffelement 10 und umschließt das körperlich getrennte Aerosol erzeugende Mittel, das einen Trägerstoff 14 enthält, welcher einen oder mehrere Aerosol bildende Stoffe trägt. Der Trägerstoff kann in Partikularform, in Form eines Stabes oder in anderen Formen vorliegen. Zwei schlitzförmige Durchgänge 20 sind am Mundende der Kapsel vorgesehen, damit das Aerosol zu dem Benutzer geleitet werden kann.
Die Kapsel 12 ist von einer Tabakhülle 18 umgeben, die von einer Papierschicht 33 und einer eine kohärente Asche bildenden äußeren Hülle 17 b umschlossen ist. Mit anderen Worten, bei dieser bev< rzugten Ausführungsform wird die eine kohärente Asche bildende äußere Hülle 17b zum Umwickeln der Isolierhülle 16 und der Tabakhülle 18 verwendet.
Am Mundende der Tabakhülle 18 befindet sich ein Mundstück 22, das vorzugsweise ein Segment aus gefaltetem Tabakblatt 24 und ein Segment aus gefalteten schmelzgeblasenen thermoplastischen Fasern 26 umfaßt, durch das das Aerosol zu dem Benutzer gelangt. Der Rest des Artikels, d. h. alles andere außer dem Brennstoffelement oder Teile desselben, die mit dem erfindungsgemäßen Deckblattmaterial umwickelt sind, ist mit einer oder mehreren Schichten Zigarettenpapier 30 bis 34 umwickelt.
Beim Anzünden der vorgenannten Ausführungsform brennt das Brennstoffelement und erzeugt so die Hitze, die zum Verflüchtigen des Tabakgeschmacksstoffes und der zusätzlichen Aerosol bildenden Substanz oder Substanzen in dem Aerosol erzeugenden Mittel genutzt wird. Da das bevorzugte Brennstoffelement relativ kurz ist, befindet sich der heißte, brennende Feuerkegel stets nahe an dem Aerosol erzeugenden Mittel, wodurch die Wärmeübertragung zu dem Aerosol erzeugenden Mittel und die resultierende Aerosolerzeugung, insbesondere bei Anwendung des bevorzugten wärmeleitenden Teils, maximiert werden.
Aufgrund der kleinen Größe und der Brenneigenschaften des Brennstoffelements beginnt dieses meist innerhalb von wenigen Zügen über die im wesentlichen gesamte freigelegte Länge zu brennen. Es wird also der neben dem Aerosolerzeuger befindliche Teil des Brennstoffelements schnell heiß, was die Wärmeübertragung zu dem Aerosolerzeuger, insbesondere während der ersten und mittleren Züge, beträchtlich erhöht. Da das bevorzugte Brennstoffelement so kurz ist, gibt es niemals einen langen Abschnitt von nichtbrennendem Brennstoff, der als Wärmesenke wirken würde, was in den früheren thermischen Aerosolartikeln der Fall war.
Da der Tabakgeschmacksstoff und zusätzliche Aerosol bildende Substanzen von dem Brennstoffelement körperlich getrennt sind, sind sie wesentlich niedrigeren Temperaturen ausgesetzt, als sie von dem brennen Jen Brennstoff erzeugt werden, wodurch die Möglichkeit des Wärmeabbaus minimiert wird.
Bei bevorzugten Ausführungsformen arbeiten das kurze kohlenhaltige Brennstoffelement, das wärmeleitende Teil und das Isoliermittel sowie das erfindungsgemäße Deckblattmaterial so mit dem Aerosolerzeuger zusammen, daß ein System entsteht, welches bei praktisch jedem Zug wesentliche Mengen Aerosol erzeugen kann. Die nach einigen Zügen unmittelbare Nähe des Feuerkegels an dem Aerosolerzeuger in Verbindung mit dem Isoliormittel führt sowonl während des Ziehens als auch in den relativ langen Glimmperioden zwischen den Zügen zu einer hohen Wärmeweiterleitung.
In Fig.2 ist die ungezündete Version eines Rauchartikels des oben beschriebenen Typs mit der bevorzugten Kombination aus innerer und äußerer Hülle dargestellt, wobei die Dicke oder Stärke der Deckblattschichten übertrieben ist. Das Brennstoffelement 10 und die sie umgebende Hülle aus isolierfasern 16 sind umwickelt von einer inneren Hülle 17 a und einer äußeren Hülle 17 b dargestellt. In Fig. 3 ist eine frisch gezündete Version des gleichen Artikels dargestellt, d. h. kurz nachdem der Artikel am Ende gezündet worden ist und zwei oder drei Zü< ,θ genommen worden sind, so daß ein wesentlicher Abschnitt des Brennstoffelementes 10 nunmehr glüht um eine Temperatur von etwa 800-900°C hat. Während die Hülle aus Isolierfasern 1 β mit Ausnahme eines gewissen Schrumpfens neben dem Brennstoffelement 10 in ihrer Größe weitgehend unverändert bleibt, sind sowohl die innere Hülle 17a als auch die äußere Hülle 17b bis auf etwa riie Verbindungsstelle 19 von Kapsel 12 und Brennstoffelement 10 zurückgebrannt und gelöscht. Der ausgebrannte Bereich der inneren Hülle 17 a ist in eine im wesentlichen nichtkohärente anorganische Asche umgewandelt worden, die stark porös ist. Der entsprechende Bereich der äußeren Hülle 17 b ist in eine starke, kohärente grauweiße Asche 9 umgewandelt worden, die dazu dient, nicht nur die lockere Asche des ausgebrannten Bereichs der inneren Hülle, sondern auch die Hülle aus Isolierfasern 10 zu halten und zu verdecken. Die Asche P ist vorzugsweise von einer solchen Festigkeit und Kohärenz, daß sie nicht herunterfällt, wenn der Rauchartikel heftig gegen einen Aschebecher geklopft oder gestoßen wird, wodurch die bekannte Unordentlichkeit im Zusammenhang mit herkömmlichen brennenden Zigaretten vermieden wird. Visuell ähnelt die Asche 9 sehr stark der Asche einer herkömmlichen Zigarette, was eino wünschenswerte ästhetische Eigenschaft ist. (Gefördert wird dies durch das Vorhandensein einer charakteristischen Kohlelinie 15 zwischen Asche 9 und dem unverbrannten Abschnitt der äußeren Hülle 17 b). Darüber hinaus weist die Asche 9 eine geregelte Durchlässigkeit auf, die sich von der Asche, dia von herkömmlichen Zigarettendeckblättern anfällt, unterscheidet. Diese Eigenschaft sorgt für das „Drosseln" der Verbrennungsgeschwindigkeit des Brennstoffelementes 10 beim Rauchen das Rauchartikels vom anfänglichen Anzünden (Fig.3) bis zur Erschöpfung des Brennstoffelements.
Es wird des weiteren angestrebt, daß diese erforderliche Durchlässigkeit allein in der äußeren Hülle erreicht wird. Das heißt, die Asche (wenn vorhanden) der inneren Hülle sollte dem Luftstrom keinen merklichen Widerstand leisten, im Vergleich mit dem c.'er Asche der äußeren Hülle.
Beide Hüllen erlöschen vorzugsweise kurz nach dem Anzünden des Rauchartikels und sollten vorzugsweise nach den ersten drei oder vier Zügen „ausgehen ",um das Erscheinungsbild einer Asche einer frisch angezündeten Zigarette (5-8 mm iting) zu ergeben. Während der kurzen Verbrennung der Cellulosekomponenten, die die innere und äußere Hülle umfassen, kann vom kritischen Raucher beim erstmaligen Rauchen deo Rauchartikels ein kleiner Teil der Produkte dieser Verbrennung in der Form wahrgenommen werden, daß diese eine gewisse Geschmacksnote „brennende ι Papiers" einbringen. Diese möglicherweise unangenehmen Geschmacksrichtungen lassen sich durch Einbauen kldiner Mei gen von gut bekannten Geschmacksstoffen (z.B. Menthol, Vanillin) in die Deckblattstoffe korrigieren.
Es ist auch möglich, den Verbrennungsprozeß so zu modifizieren, daß durch den Einbau einiger Prozente (z. B. 1 bis 2 % bezogen auf das gesamte Deckblatt) an bestimmten Reagenzien ein weniger scharfer Rauch entsteht. Zu diesen Reagenzien gehören bekannte Deckblattzusätze zweier Klassen. Die erste Klasse umfaßt feste Oxydationsmittel wie Kaliumnitrat oder Kaliumchlorat, die zweite umfaßt niedrigschmelzende nichtflüchtige Lewis-Säuren wie Monoammoniumphosphat, polymere Phosphorsäuren (HOP3)X und ihre Ammoniumsalze. Die zweite Klasse modifiziert den Geruch von einer starken Schärfe zu einem angenehmen, süßlichen Geruch, wie er oft von brennenden einfachen Zuckern her bekannt ist.
Im allgemeinen haben die brennbaren Brennstoffelemente, die in den bevorzugten Ausführungsformen angewendet werden können, einen Durchmesser, der nicht größer als der einer herkömmlichen Zigarette ist (d. h. kleiner als oder gleich 8mm), und sie sind allgemein kurzer als 30mm. Das Brennstoffelement Ist vorteilhafterweise etwa 15mm oder weniger, vorzugsweise etwa 10 mm oder weniger lang. Der Durchmesser des Brennstoffelements liegt vorteilhafterweise zwischen etwa 2 und 8 mm, vorzugsweise zwischen etwa 4 und 6mm. Die Dichte der hier angewendeten Brennstoffelemente kann im allgemeinen zwischen etwa 0,7 g/cm3 und etwa 1,5g/cm3 liegen. Sie ist vorzugsweise größer als etwa 0,85g/cm3.
Das bevorzugte Material, das für die Bildung von Brennstoffelementen verwendet wird, ist Kohle. Der Kohlegehalt dieser Brennstoffelemente beträgt mindestens 60 bis 70%, am besten etwa 80% oder mehr. Brennstoffelemente mit hohem Kohlegehalt wenden bevorzugt, da sie minimal Pyrolyseprodukte und Produkte der unvollständigen Verbrennung, wenig oder keinen sichtbaren Nebenstromrauch und minimal Asche erzeugen und eine hohe Wärmekapazität haben. Es können aber auch Brennstoffelemente mit einem geringeren Kohlegehalt, z. B. etwa 50 bis 60%, insbesondere dort, wo eine kleinere Menge Tabak, Tabakextrakt oder ein nichtbrennender inerter Füllstoff eingesetzt sind, verwendet werden.
Das in der praktischen Anwendung dieser Erfindung verwendete Aerosol erzeugende Mittel ist von dei η Brennstoffelement körperlich getrennt. Darunter wird verstanden, daß Substrat, Behälter oder Kammer, die die Aerosol bildenden Stoffe enthalten, weder mit dem Brennstoffelement vermischt noch ein Teil desselben sir.d. Diese Anordnung hilft, den thermischen Abbau der Aerosol bildenden Substanz und das Vorhandensein von Nebenstromrauch zu reduzieren oder zu eliminieren. Das Aerosol erzeugende Mittel, obwohl nicht Teil des Brennstoffelements, grenzt vorzugsweise an dieses an, ist mit diesem verbunden oder befindet sich anderweitig neben diesem, so daß der Brennstoff und das Aerosol erzeugende Mittel sich in einem Verhältnis des leitenden Wärmeaustausche zueinander befinden. Das Verhältnis des leitenden Wärmeaustausche wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß ein wärmeleitendes Teil wie eine Metallfolie, vom Zündende des Brennstoffelement eingelassen, vorgesehen wird, welches die Hitze von dem brennenden Brennstoffelement zu dem Aerosol erzeugenden Mittel wirksam leitet oder überträgt.
Das Aerosol erzeugende Mittel befindet sich vorzugsweise in einem Abstand von nicht mehr als 15 mm vom Zündende des Brennstoffelements. Das Aerosol erzeugende Mittel kunn in der Länge von etwa 2mm bis etwa 60mm, vorzugsweise von etwa 5 t.< 11 bis 40 mm und am besten von etwa 20 mm bis 35 mm schwanken. Der Durchmesser des Aerosol erzeugenden Mittels kann zwischen etwa 2mm und etwa 8mm liegen und beträgt vorzugsweise etwa 3 bis 6mm.
Das Aerosol erzeugende Mittel schließt vorzugsweise einen oder mehrere thermisch stabile Stoffe ein, die eine oder mehrere Aerosol bildende Substanzen tragen. In der hier angewendeten Bedeutung ist ein thermisch stabiler Stoff eine Substanz, die
hohen, wenn auch geregelten Temperaturen beispielsweise von etwa ^JO0C bis etwa 600°C, die in der Nähe des Brennstoffesvorkommen können, ohne bedeutende Zersetzung oder Verbrennung standhalten kann. Es wird davon ausgegangen, daß der
Einsatz eines solchen Stoffes die einfache „Rauchchemie" des Aerosols aufrechterhalten hilft, wovon ein Fehlen der Wirksamkeit
nach dem Arnes-Test bei den bevorzugten Ausführungsformen zeugt. Wenn auch nicht bevorzugt, fallen andere Aerosolerzeugende Mittel wie hiUosprengbarr Mikrokapseln oder feste Aerosol bildende Substanzen ebenfalls unter dies 3 Erfindung,vorausgesetzt, sie können ausreichend Aerosoll bildende Dämpfe freisetzen.
Thermisch stabile Stoffe, die als Träger oder Substrat für die Aerosol bildende Substanz verwendet werden können, sind dem Fachmann gut bekannt. Geeignete Träger sollten porös sein und müssen in der Lage sein, eine Aerosol bildende Verbindung
festhalten und beim Erhitzen durch den Brennstoff einen potentiellen Aerosol bildenden Dampf freizusetzen.
Geeigru- 9 thermisch stabile Stoffe sine' adsorbier, nde Kohlen wie poröse Kohlen, Graphit, aktivierte odei nichtaktivierte Kohlen
und ähnli he Stoffe. Weitere geeignete Stoffe sind anorganische Feststoffe wio Keramik, Glas, Tonerde, Vermikulit, Tonarten wie
Betonit odor Gemische daraus. Kohle- und Tonerdeträger werden bevorzugt. Ein besonders geeignetes Tonerdeträgermaterial ist eine Tonerde mit hoher wirksamer Oberflache (etwa 280 mz/g). Diese Tonerde (US-Maschenweite -14 bis +20) wird vorzugsweise etwa eine Stunde lang bei erhöhter Temperatur, z. B. üLar 1000°C,
vorzugsweise von etwa 14000C bis 15500C, gesintert und anschließend vor der Verwendung entsprechend gewaschen undgetrocknet.
Die in den erfindungsgemäßen Artikeln verwendete Aerosol bildende Substanz oder Substanzen muß bei den in dem Aerosol
erzeugenden Mittel bei Erhitzen durch das Brennstoffelement vorhandenen Temper Jturen ein Aerosol bilden können. Solche
Substanzen sind vorzugsweise tabakfreie, wasserfreie Aerosol bildende Substanzen und bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff
und Sauerstoff, sie können aber sunh anders Stoffe enthalten. Diese Substanzen können in fester, helbfester oder flüssiger Formvorliegen. Der Siede- oder Sublimationspunkt der Substanz und/oder des Substanz·, ^mischs kann bis zu etwa SOO0C betragen.
Substanzen mit diesen Eigenschaften sind Polyalkohole wie Glycerin, Triethylenglyccl und Propylenglycol sowie aliphatische Ester von Mono-, Di- oder Polycarboxylsäuren wie Methylstearat, Dimethyldodecandioat, Dimethyltetradodecandioat und
andere.
Die bevorzugten Aerosol bildenden Substanzen sind Polyalkohole oder Gemische aus Polyalkoholen. Bevorzugtere Aerosolbildner werden aus Glycerin, Triethlenglycol und Propylenglycol ausgewählt. Wenn ein Substratmaterial als Träger verwendet wird, kann die Aerosol bildende Substanz nach jedem bekannten Verfahr-., in
einer zum Durchdringen oder Überziehen des Materials ausreichenden Konzentration auf oder in das Substrat dispergie 1werden. Die Aerosol bildende Substanz kann beispielsweise hochkonzentriert oder in verdünnter Lösung c'urch Einlmic/ien,
Aufsprühen, Campfabscheidung oder ähnliche Verfahren aufgetragen werden. Feste Aerosol bildende Bestandteile können dem Substratmaterial beigemischt werden und gleichmäßig durch dieses verteilt werden, bevor das Endsubstrat gebilde': wird. Während die Dosierung der Aerosol bildenden Substanz von Träger zu Träger und von Aerosol bildender Substanz zu Aerosol
bildender Substanz unterschiedlich sein kann, kann die Menge an flüssigen Aerosol bildenden Substanzen im allgemeinenzwischen etwa 20 mg und etwa 140 mg, vorzugsweise zwischen etwa 40 mg und etwa 110 mg liegen. Es sollte soviel des auf dem
Substrat getragenen Aerosolbildners wie möglich al? Gesamtfeuchtteilchen zu dem Benutzer geleitet werden. Vorzugsweise
werden über etwa 2%, noch besser über etwa 15% und am besten über etwa 20% des auf dem Substrat getragenen
Aerosnlbildners als Gesamtfeuchtteilchen zu dem Benutzer geleitet. Das Aerosol erzeugende MiUoI kann auch einen oder mehrere flüchtige Geschmacksstoffe wie Menthol, Vanillin, künstlichen Kaffee, Tabakextrakte, Nikotin, Koffein, Alkohol und andere Stoffe enthalten, die dem Aerosol Aroma verleihen. Es kann auch
jeden anderen gewünschten flüchtigen Fest- oder Flüssigkeit enthalten. Diese wahlfreien Stoffe können aber auch in das
Mundstück oder in die wahlfreie Tabakfüllung gegeben werden. Ein besonders bevorzugtes Aerosol erzeugendes Mittel umfaßt das vorgenannte Tonerdesubstrat, das sprühgetrockneten Tabakextrakt, Levulinsäure oder Glucosepentaacetat, einen oder mehrere Geschmacksstoffe und einen Aerosolbildner wie Glycerin enthält. Es kann eine Tabakfüllung eingesstzt werden, die nach dem Brennstoffelement angeordnet wird. In solchen Fällen streichen
heiße Dämpfe durch den Tabak, um ohne Verbrennung oder wesentliche Pyrolyse die flüchtigen Bestandteile aus dem Tabakzuextrahieren und zu destillieren. Der Benutzer erhält so ein Aerosol, das den Geschmack und das Aroma von natürlichem Tabakohne die zahlreichen, bei einer herkömmlichen Zigarette anfallenden Verbrennungsprodukte hat.
Artikel des hier beschriebenen Typs können als Arzneimittel zuführende Erzeugnisse, fü: die Zuführung .. η flüchtigen
pharmakologisch oder physiologisch wirksamen Stoffen wie Ephedrin, Metaproterenol, Terbutalin oder ähnliche verwendetwerden oder für einen solchen Gebrauch modifiziert werden.
Das wärmeleitende Material, das als Behälter für das A"rosol erzeugende Mittel angewendet wird, ist im typischen FaIi oine Metallfolie wie Aluminiumfolie mit einer Dicke von weniger als etwa 0,01 mm bis etwa 0,1 mm oder mehr. Die Dicke und/odur die Art des leitenden Materials können zur Erreichung des gewünschten Wärmeübertragungsgrades verändert werden. Wie in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform gezeigt ist, berührt oder überlappt das wärmeleitende Teil vorzugsweise den
hinteren Abschnitt des Brennstoffelements und kann der Behälter oder die Kapsel bilden, die das erfindungsgemäße Aerosolerzeugende Substrat einschließt. Das wärmeleitende Teil erstreckt sich vorzugsweise über nicht mehr als die Hä'fte der Längedes Brennstoffelements. Das wärmeleitende Teil überlappt oder berührt anderweitig besser noch nicht mehr aiii otwa diehinteren 5mm, vorzugsweise 2 bis 3mm, des Brennstoffelements. Bevorzugte eingelassene Teile dieser Art beeinträchtigennicht die Zünd- oder Brenneigenschaften des Brennstoffelements. Solche Teile helfen das Brennstoffelement auszulöschen,wenn dieses bis auf den Berührungspunkt mit dem leitenden Teil verbraucht ist, indem sie als Wärmeabgabe wirken. Diese Teileragen r jch selbst dann nicht von dem Zündende des Artikels hervor, wenn das Brennstoffelement verbraucht ist.
Die in den bevorzugten Rauchartikeln eingesetzten Isolierteile werden vorzugsweise zu einer elastischen Hülle aus einer oder
mehreren Schichten eines Isolierstoffes geformt. Diese Hülle ist vorteilhafterweise mindestens etwa 0,5mm dick, vorzugsweisemindestens etwa 1 mm. Die Hülle erstreckt sich vorzugsweise über mehr als die ungefähre Hälfte, wenn nicht über die g as Mte
Länge des Brennstoffelements. Es ist sogar noch boiler, wenn sie sich auch im wesentlichen über die gesamte äußero Umfangsfläche des Brennstoffelements und der Kapsel für das Aerosol erzeugende Mittel erstreckt. Wie in der Aueführungsform
von Fig. 1 dargestellt ist, können zur Isolierung dieser beiden Teile des Artikels verschiedene Stoffe verwendet werden.
Die gegenwärtig bevorzugten Isolierstoffe, insbesondere für das Brennstoffelement, sind Keramikfasern wie Glasfasern, die Erweichungstemperaturen von etwa 650°C haben. Es können auch andere geeignete Isolierstoffe, Vorzugs /eise nichtbrennbare
anorganische Stoffe, verwendet werden.
Bei den bevorzugten Ausführungsformen werden der Brennstoff und das Aerosol erzeugende Mittel an einem Mundstück
befestigt, obwohl ein Mundstück gesondert vorgesehen werden kann, z. B. in Form eines Zigarettenhalters zur Verwendung mit
Wegwerfpatronen für Brennstoff und Aerosol erzeugendes Mittel. Das Mundstück kanalisiert die verdampfte Aerosol bildende Substanz in den Mund des Benutzers. Aufgrund seiner Länge, etwa 35 bis 50mm, hält es r.uch die von dem Feuerkegel
stammende Hitze von Mund und Fingern des Benutzers fern und sorgt für eine gewisse Abkühlung des heißen Aerosols, bevordieses den Benutzer erreicht.
Geeignete Mundstücke sollten in bezug auf die Aerosol bildenden Substanzen inert sein, einen minimalen Aerosolverlust durch Kondensation oder Filtration ergeben und der Temperatur an der Grenzfläche zu den anderen Bauteilen des Artikels standhalten
können. Zu bevorzugten Mundstücken gehören die Kombination aus Tabakblatt und schmelzgeblasenen Fasern von Fig. 1.
Zur Maximierung der Aerosolweiterleitung -das Aerosol könnte ansonsten durch das sternenförmige Eindringen von Luft (d. h.
von außen) in den Artikel verdünnt werden - kann von dem Aerosol erzeugenden Mittel bis zum Mundstück ein nichtporöses
Papier eingesetzt werden. Papier wie dieses ist in der Zigaretten- und/oder Papierbranche bekannt, und Mischungen aus solchen Papieren können für
verschiedene funktioneile Wirkungen angewendet werden.
Das von den bevorzugten erfindungsgemäßen Artikeln erzeugte Aerosol ist chemisch einfach; os besteht im wesentlichen aus Luft, Kohlenoxiden, Aerosolbildner einschließlich gewünschter Geschmacksstoffe oder anderer gewünschter flüchtiger Stoffe, Wasser und Spurenmengen anderer Stoffe. Die von den bevorzugten erfindungsgemäßen Artikeln erzeugten Gesamtfeuchtteilchen haben, gemessen nach dem Arnes-Test, keine mutationsauslösende Wirksamkeit, d. h., es besteht kein
signifikantes Dosiswirkungsverhältnis zwischen den von den bevorzugten erfindungsgemäßen Artikeln erzeugten
Gesamtfeuchtteilchen und der Anzahl der Revertanten, die in solchen Produkten ausgesetzten Standardtestmikroorganismen
auftreten. Nach den Befürwortern des Arnes-Tests weist eine signifikante dosisabhängige Wirkung auf das Vorhandensein vonmutationsauslösenden Stoffen in den getesteten Produkten hin.
Ein weiterer Vc; teil der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist das relative Fehlen der während des Gebrauchs anfallenden Asche im Vergleich zu der Asche von einer herkömmlichen Zigarette. Während des Brennens wird das
bovorzup'.o Kohlebrennstoffelement im wesentlichen zu Kohlenoxiden bei relativ geringer Ascheerzeugung umgewandelt, sodaß wahrend des Gebrauchs des Artikels keine Asche beseitigt werden braucht.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Deckblattmaterials in zigarettenähnlichen Rauchartikeln wird unter Bezugnahme auf
die nachfolgenden Beispiele, die zum Verstehen der Erfindung beitragen, aber nicht als Beschränkung derselben aufgefaßtwerden sollen, weiter veranschaulicht. Alle hier gemachten Prozentangaben sind, sofern nichts anderes angegeben ist, Ma.-%.
Alle Temperaturen sind in Grad Celsius ausgedrückt und sind nicht korrigiert. Beispiel I Ein Rauchartikel des in Fig. 1 dargestellten Typs wurde auf folgende Weise hergestellt. A. Darstellung der Brennstoffquelle Das Brennstoffelement (10mm lang, 4,5mm Außendurchmesser) mit einer Schüttdichte von etwa 0,86g/cm3 wurde aus Kohle
(90%), NCMC-Bindemittel (10%) und K2CO3 (1 %) hergestellt. '
Die Kohle wurde durch Verkohlen einer talkfreien Sorte von Kraftpapier aus Laubholz unter einer Stickstoffdecke bei einer
schrittweisen Temperaturerhöhung von etwa 10°C pro Stunde auf eine Endverkohliingstemperatur von 750°C hergestellt.
Nach dem Abkühlen unter Stickstoff auf weniger als etwa 35°C wurde die Kohle auf eine Maschenweite von -200 gemahlen. Die
pulverförmige Kohle wurde dann zur Entfernung von flüchtigen Stoffen auf eine Temperatur von bis zu etwa 85O0C erhitzt.
Nach nochmaligem Abkühlen unter Stickstoff auf winiger als etwa 350C wurde die Kohle zu einem feinen Pulver, d. h. einem Pulver mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von etwa 0,1 bis 50 Mikrometer, vermählen. Dieses feine Pulver wurde mit Bindemittel (9 Teile Kohle: 1 Teil Bindemittel), 1 % K2CO3 und ausreichend Wasser zur Bildung eines
steifen, teigartigen Breis vermischt.
Aus diesem Brei wurden Brennstoffelemente mit sieben zentralen Löchern von jeweils etwa 0,53mm Durchmesser und sechs
peripheren Löchern von jeweils etwa 0,25mm Durchmesser stranggepreßt. Die Netzdicke oder der Abstand zwischen denzentralen Löchern betrug etwa 0,02 mm, und die durchschnittliche äußere Netzdicke (der Abstand zwischen der Peripherie undden peripheren Löchern) lag bei 0,48mm, wie in Fig. 1A dargestellt ist.
Diese Brennstoffelemente wurden dann nach der Formung drei Stunden lang bei 9000C unter einer Stickstoffatmosphäre
ausgehärtet.
B. Sprühgetrocknetes Extrakt
Eine Mischung aus im Rauchabzug behandelten Tabakarten wurde zu einem mittleren Staub gemahlen und mit Wasser in einem Behälter aus rostfreiem Stahl bei einer Konzentration von etwa 0,12 bis 0,18kg Tabak pro Liter Wasser extrahiert. Die Extraktion wurde bei Umgebungstemperatur unter mechanischem Umrühron etwa 1 bis 3 Stunden lang durchgeführt. Die Beimischung wurde zur Entfernung von Schwebstoffen zentrifugiert, und das wäßrige Extrakt wurde durch kontinuierliches Pumpen der wäßrigen Lösung zu einem herkömmlichen Sprühtrockner wie einem Anhydro, Größe 1, bei einer Eingangstemperatur von etwa 215-23O0C und Auffangen des getrockneten Pulvers am Trocknerausgang sprühgetrocknet. Die Ausgangstemperatur lag zwischen etwa 82 und 9O0C.
C. Darstellung von gesinterter Tonerde
Tonerde mit hoher wirksamer Oberfläche (etwa 28OmVg), die einer Maschenzahl von —14 bia +20 (USA) entspricht, wurde bei einer Garbrandtemperatur von etwa* 400 bis 1500°C eine Stunde lang gesintert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Diese gesinterte Tonorde wurde in einem zweistufigen Prozeß mit den in Tabelle I dargestellten Bestandteilen in den angegebenen Proportionen verbunden:
Tabelle I Tonerde 68,0%
Glycerin 19,0%
sprühgetrocknetes Extrakt 7,0%
Geschmackspaket 6,0%
Gesamt: 100,0%
Das Geschmackspaket ist ein Gemisch aus Geschmacksverbindungen, das den Geschmack von Zigarettenrauch simuliert. In der ersten Stufe wurde das sprühgetrocknete Tabakextrakt mit ausreichend Wasser zur Bildung eines dünnen Breis gemischt. Dieser dünne Brei wurde dann auf den oben beschriebenen Tonerdeträger aufgetragen, indem so lange gemischt wurde, bis der dünne Brei gleichmäßig von der Tonerde absorbiert war. Die behandelte Tonerde wurde dann zur Reduzierung des Feuchtigkeitsgehalts auf etwa 1 % getrocknet. Indem zweiten Schritt wurde diese behandelte Tonerde mit einer Kombination der anderen angeführten Bestandteile so lange gemischt, bis die Flüssigkeit im wesentlichen im Tonerdeträger absorbiert war.
D. Zusammenbauen
Die für den Aufbau des Rauchartikels nach Fig. 1 verwendete Kapsel wurde aus tiefgezogenem Aluminium hergestellt. Die Kapsel hatte eine durchschnittliche) Wanddicke von etwa 0,01 mm, war etwa 30 mm lang und hatte einen Außendurchmesser von etwa 45mm. Die hintere Seite des Behälters war mit Ausnahme von zwei schlitzförmigen Öffnungen (jede etwa 0,65 mm x 3,45mm) groß, Abstand zwischen beiden etwa 1,14mm) für den Durchgang des Aerosolbildners zum Benutzer verschlossen. Die Kapsel wurde mit etwa 325mg des oben beschriebenen Aerosol erzeugenden Substrats gefüllt. Ein wie oben hergestelltes Brennstoffelement wurde in das offene Ende der gefüllten Kapsel bis zu einer Tiefe von etwa 3mm eingesetzt.
E. Isolierhülle
Die Kombination Brennstoffelement- Kapsel wurde am Ende des Brennstoffelements mit einer 10mm langen Glasfaserhülle (mit einer Erweichungstemperatur von etwa 65O0C), mit 3% Pectinbindemittel, bis zu einem Durchmesser von etwa 7,5mm umwickelt. Die Glasfaserhülle wurde dann mit einem Material für die innere Hülle umwickelt. Die innere Hülle hatte eine Masse je Flächeneinheit von etwa 43 g/m2, eine Dicke von etwa 0,065 mm und eine Coresta-Porosität von etwa 8,0 cm/min. Das Papier war aus etwa 70% hydratisiertem gebleichten Kraftzellstoff und 30% Calciumcarbonat zusammengesetzt.
F. Tabakhülle
Eine 28mm lange und im Durchmesser 7,5 mm große Tabakstange, umwickelt mit Papier, wurde durch Einführen einer Sonde so modifiziert, daß darin ein länglicher Durchgang von etwa 4,5mm Durchmesser vorhanden war.
G. Zusammenbauen
Die umhüllte Kombination Brennstoffelement-Kapsel wurde in den Durchgang der Tabakstange eingeschoben, bis die Glasfaserhülle an den Tabak stieß. Der Glasfaserabschnitt und der Tabakabschnitt wurden durch eine äußere Hülle miteinander verbunden, welche sowohl die Kombination Brennstoffelement/isolierhülle/innere Hülle als auch die umwickelte Tabakstange einschloß. Die äußere Hülle hat eine Masse je Flächeneinheit von etwa 42,5g/m* und eine Coresta-Porosität von etwa 13 cm/min. Die äußere Hülle setzte sich zusammen aus etwa 70% gebleichten Kraftzellstoff, 8% AUapulgitton, 4% Titaniumdioxid, 18% Mikroglas, und sie eml.ielt etwa 5% Kaliumsuccinat als Verbrennungszusatz. Eine geringe Menge eines Geschmackstoffes (weniger als etwa 0,1 %) wurde ebenfalls zugesetzt.
Ein Mundstück des in Fig. 1 dargestellten Typs wurde durch Verbinden von zwei Abschnitten zusammengebaut; 1) ein neben der Kapsel befindlicher Abschnitt aus zusammengerollten Tabakblattmaterial (10mm lang, 7,5mm Durchmesser), umwickelt mit Papier, und 2) ein Abschnitt aus schmelzgeblasenen thermoplastischen Polypropylenfasern, der zu einem 30mm langen und im Durchmesser 7,5mm großen Zylinder zusammengerollt und mit Papier umwickelt war. Diese beiden Abschnitte wurden mit einer verbindenden Umwicklung aus Papier miteinander verbunden.
Dieses kombinierte Mundstückteil wurde mit dem aus umhülltem Brennstoffelement und Kapsel bestehenden Teil durch ein abschließendes Umwickeln mit Filterpapier verbunden.
So hergestellte Rauchartikel erzeugten ein dom Tabakrauch ähnliches Aerosol ohne unerwünschten Nebengeschmack durch Verbrennen oder thermischen Abbau des Aerosol bildenden Stoffes. Beim Rauchen solcher Artikel unter den oben beschriebenen sogenannten „Humanbedingungen" wurden die Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen um etwa 25% im Vergleich zu einem Rauchartikel mit dem gleichen Aufbau, aber ohne die Kombination aus innerer und äußerer Hülle, reduziert. Diese Reduzierung der Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen sowie die daraus resultierende Erhöhung der Zahl der Züge ist in Fig. 5 dargestellt.
Beispiel Il Rauchartikel ähnlich den in Beispiel'. beschriebenen wurden auf folgende Weise zusammengebaut. A. Herstellung des Brennstoffelements
Kraftpapier aus Laubholz wurde zerfasert und in einen im Durchmesser etwa 23 cm großen und ebenso tiefen Ofen aus rostfreiem Stahl gegeben. Die Ofenkammer wurde mit Stickstoff gespült, und die Ofentemperatur wurde auf 2000C angehoben und 2 Stunden lang gehalten. Danach wurde die Temperatur im Ofen mit einer Geschwindigkeit von 5°C pro Stunde auf 35O0C erhöht und 2 Stunden lang bei 35O0C gehalten. Die Temperatur des Ofens wurde dann mit 5°C pro Stunde auf 65O0C erhöht, um die Cellulose weiter zu pyrolysieren. Wiederum wurde der Ofen 2 Stunden lang bei dieser Temperatur gehalten, um ein gleichmäßiges Erhitzen der Kohle zu gewährleisten. Anschließend wurde der Ofen auf Raumtemperatur abgekühlt, und die Kohle wurde mit Hilfe einer „Trost"-Mühle zu einem feinen Pulver (weniger als Maschenweite 400) vermählen. Diese pulverförmige Kohle hatte eine Dichte von 0,6g/cm3 und einen Wasserstoff-plus-Sauerstoff-Wert von 4%. Neun Teile dieses Kohlepulvers wurden mit einem Teil NCMC-Pulver gemischt, K2CO3 wurde in einer Menge von 1 % hinzugegeben, und es wurde Wasser zur Bildung eines dünnen Breis hinzugegeben, der dann zu einer Tafel gegossen und getrocknet wurde. Im Anschluß daran wurde die getrocknete Tafel wieder zu einem feinen Pulver vermählen, und es wurde ausreichend Wasser hinzugegeben, um ein plastisches Gemisch zu bekommen, das steif genug war, um nach dem Strangpressen seine Form beizubehalten. So zeigt zum Beispiel eine Kugel sus diesem Gemisch nur eine geringe Neigung zum Flüssigwerden innerhalb eines Tages. Dieses plastische Gemisch wurde dann in eino Chargenstrangpresse bei Raumtemperatur gegeben. Die Matrize zum Formen des Extrudats hatte kegelförmige Oberflächen, um ein glattes Fließen der plastischen Masse zu erleichtern. Es wurde ein geringer Druck (weniger als 7,03 x 106 kg/m2) auf die plastische Masse aufgebracht, um sie durch eine Matrize von 4,6mm Durchmesser zu drücken. Die nasse Stange wurde dann über Nacht bei Raumtemperatur getrocknet. Um zu gewährleisten, daß sie vollständig trocken war, wurde sie danach zwei Stunden lang in einen Ofen bei 800C gegeben. Die getrocknete Stange hatte eine Schüttdichte von etwa 0,9g/cm3, einen Durchmesser von 4,5mm und eine Unrundheit von ungefähr 3%.
Die trockene, stranggepreßte Stange wurde in Stücke von 10 mm Länge geschnitten, und sieben 0,5 mm große Löcher wurden durch die Länge der Stange gebohrt.
B. Zusammenbauen
Die Metallbehälter für das Substrat waren 30mm lange spiralgewundene Aluminiumrohre mit einem Durchmesser von etwa 4,5mm. Ein Ende eines jeden Rohres wurde zur Bildung eines Endes mit einem kleinen Loch gesickt. Jeder Behälter wurde mit etwa 180mg eines granulierten Graphits, gefüllt. Dieses Substratmaterial wurde mit etwa 75mg eines 1:1 Gemisches aus Glycerin und Propylenglycol beladen. Nachdem die Metallbehälter gefüllt waren, wurde jeder mit einem Brennstoffstab verbunden, indem etwa 2mm des Brennstoffstabes in das offene Ende des Behälters eingeschoben wurden. Jede dieser Einheiten wurde dann mit einem 35mm langen Polypropylenrohr von 4,5mm Innendurchmesser verbunden, indem ein Ende des Rohrs über das mit Wandung versehene Ende des Behälters geschoben wurde.
Jedes dieser Kernteile wurde auf ein Blatt Manniglas 1200 gelegt, das bei etwa 6000C bis zu etwa 15 Minuten lang in Luft zur Entfernung von Bindemitteln vorbehandelt worden war, und so lange gerollt, bis der Artikel ungefähr den Umfang einer Zigarette hatte. Um das Manniglas 1200 wurde eine zusätzliche doppelte Hülle aus Manniglas 1000 aufgebracht.
Die Keramikfaserhülle wurde 10mm vom Mundende des Polypropylenrohrs weggeschnitten, so daß ein 10mm langes ringförmiges Segment aus Celluloseacotatfiltermaterial über das Polypropylenrohr aufgesetzt werden konnte. Das Mundende dieses Segments wurde stark mit einem herkömmlichen Klebstoff überzogen, um den Luftstrom durch das Filtermaterial zu blockieren. Ein herkömmlicher Celluloseacetatfilterpfropfen von 10mm Länge wurde gegen den Klebstoff gesetzt.
Die Keramikhülle wurde mit einer Schicht nichtporösem, nichtbrennenden, experimentellen Glimmpapier umgeben. Dieses Papier wurde mit einundzwanzig 2,39mm großen Löchern in der 10mm langen Fläche um das Brennstoffelement herum versehen, um 48 % offene Fläche um das Brennstoffelement herum zu bekommen. Ein Papierloch, der das ausgestanzte Material entfernte, wurde zur Anfertigung der offenen Fläche verwendet. Der gesamte Artikel wurde dann mit dem perforierten Zigarettenpapier umwickelt und auf das Mundende wurde ein herkömmliches Filterpapier aufgetragen.
Mehrere dieser Artikel wurden unter sogenannten Humanbedingungen geraucht, die aus einem Zugvolumen von 50ml bei 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden Glimmen bestehen. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, gab es eine bedeutende Reduzierung der Gesamtfeuchtteilchen in Spitzenzügen von etwa 50%.
Ähnliche Ergebnisse wurden erreicht, wenn das Glimmerpapier durch andere stabile Sperrstoffe wie hochbelastbare .
Aluminiumfolie und Hochtemperaturplastfolie wie 1 mil Kapton und 2 und 3mil Nomex ersetzt und diese mit einer offenen Fläche von etwa 48% versehen wurden.

Claims (42)

1. Rauchartikel mit verbessertem Deckblatt, das aus einem brennbaren Brennstoffelement, das zumindest zum Teil von einer luftdurchlässigen Isolierschicht umgeben ist, und einem körperlich getrennten Aerosol erzeugenden Mittel mit einem Aerosol bildenden Stoff, wobei das Deckblatt mindestens einen Teil der Isolierschicht umschließt und aus einem Material besteht, das während des Brennens des Brennstoffelements eine durchlässige kohärente Schicht zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20% reduziert, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6Zügen von 50 ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
2. Rauchartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens 35% reduziert.
3. Rauchartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens 50% reduziert.
4. Rauchartikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffs zur Bildung der kohärenten Schicht einschließt.
5. Rauchartikel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der anorganische Stoff eine perforierte Aluminiumfolie einschließt.
6. Zigarettenähnlicher Rauchartikel, dadurch gekennzeichnet, daß er
- ein Brennstoffelement,
- ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit mindestens einem Aerosol bildenden Stoff,
- eine luftdurchlässige Isolierschicht, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt, und
- ein Deckblatt umfaßt, das zumindestteilweise die Isolierschicht umgibt und einen durchlässigen blattförmigen Stoff umfaßt, der während des Brennens des Brennstoffelements zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement eine kohärente, durchlässige Schicht bildet.
7. Rauchartikel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der blattförmige Stoff die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20 % reduziert, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6 Zügen von 50ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
8. Rauchartikel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der blattförmige Stoff die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 35% reduziert.
9. Rauchartikel nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß der blattförmige Stoff die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 50% reduziert.
10. Rauchartikel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement ausreichend ist, um mindestens etwa 0,8 mg Gesamtfeuchtteilchen pro Zug über mindestens sechs Züge zu liefern, wenn der Rauchartikel unter FTC-Standardbedingungen geraucht wird.
11. Rauchartikel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffelement kohlenhaltig ist.
12. Rauchartikel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffelement weniger als etwa 30 mm lang ist und einen Durchmesser von weniger als etwa 8 mm hat.
13. Rauchartikel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Aerosol erzeugende Mittel sich in einem Verhältnis des leitenden Wärmeaustausche mit dem Brennstoffelement befindet.
14. Rauchartikel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht mindestens etwa 0,5mm dick ist.
15. Rauchartike! nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß er des weiteren ein wärmeleitendes Teil umfaßt, das mindestens einen Teil des Brennstoffelements und mindestens einen Teil des Aerosol erzeugenden Mittels berührt.
16. Rauchartikel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffs zur Bildung der kohärenten Schicht umfaßt.
17. Rauchartikel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der anorganische Stoff Glasfasern einschließt.
13. Rauchartikel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß während des Brennens die Glasfasern unter Bildung der kohärenten Asche schmelzen.
19. Rauchartikel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der anorganische Stoff eine perforierte Aluminiumfolie umfaßt.
20. Zigarettenähnlicher Rauchartikel, dadurch gekennzeichnet, daß er
- ein Brennstoffelement,
- ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit mindestens einem Aerosol bildenden Stof*.
- eine luftdurchlässige Isolierschicht, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt, und
- ein Deckblatt umfaßt, das zumindest teilweise die Isolierschicht umgibt und einen durchlässigen blattförmigen Stoff umfaßt, der beim Brennen kohärent bleibt, um die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20% zu reduzieren, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6 Zügen von 50 ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 2ü Sekunden des Glimmens bestehen.
21. Zigarettenähnlicher Rauchartikel, dadurch gekennzeichnet, daß er
- ein Brennstoffelement,
- ein körperlich getrenntes Aerosol erzeugendes Mittel mit mindestens einem Aerosol bildenden Stoff,
- eine luftdurchlässige Isolierschicht, die mindestens einen Teil des Brennstoffelements umschließt, und
- ein Deckblatt umfaßt, das zumindest teilweise einen Abschnitt der Isolierschicht umgibt und aus ·- einer inneren Hülle, die beim Anzünden des Brennstoffelements unter Bildung einer hochdurchlässigen, nichtkohärenten Asche verbrennt, und
- einer äußeren Hülle besteht, die einen durchlässigen blattförmigen Stoff einschließt, welcher während des Brennens des Brennstoffelements zur besseren Regelung der Menge an peripherer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement eine kohärente durchlässige Schicht bildet.
22. Rauchartikel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die kohärente Beschaffenheit der äußeren Hülle dadurch vorgesehen wird, daß als ein Bestandteil der äußeren Hülle eine ausreichende Menge eines anorganischen Stoffes eingebaut wird, der während des Brennens des Brennstoffelements eine kohärente Asche bildet.
23. Rauchartikel nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der anorganische Stoff Glasfasern einschließt.
24. Rauchartikel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, im Vergleich zu einem Rauchartikel des gleichen Aufbaus, aber ohne das Deckblatt, um mindestens etwa 20% reduziert, wenn die Rauchartikel unter Bedingungen geraucht werden, die aus mindestens 6 Zügen von 50 ml Volumen und 2 Sekunden Dauer im Abstand von 28 Sekunden des Glimmens bestehen.
25. Raucharlikel nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 35% reduziert.
26. Rauchartikel nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt die Aerosolweiterleitung in den Spitzenzügen, gemessen als Gesamtfeuchtteilchen, um mindestens etwa 50% reduziert.
27. Rauchartikel nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß während des Brennens die Glasfasern unter Bildung der kohärenten Asche schmelzen.
28. Rauchartikel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an periphorer Luft zu dem brennenden Brennstoffelement ausreichend ist, um mindestens etwa 0,8 mg Gesamtfeuchtteilchen pro Zug über mindestens sechs Züge zu liefern, wenn der Rauchartikel unter FTC-Standardbedingungen geraucht wird.
29. Rauchartikel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffelement kohlenhaltig ist.
30. Rauchartikel nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffelement weniger als etwa 30 mm lang ist und einen Durchmesser von weniger als etwa 8 mm hat.
31. Rauchartikel nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß das Aerosol erzeugende Mittel sich in einem Verhältnis des leitenden Wärmeaustausche mit dem Brennstoffelement befindet.
32. Rauchartikel nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht mindestens etwa 0,5 mm dick ist.
33. Rauchartikel nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß er des weiteren ein wärmeleitendes Teil umfaßt, das mindestens einen Teil des Brennstoffelements und mindestens einen Teil des Aerosol erzeugenden Mittels berührt.
34. Rauchartikel nach Anspruch 21; 22; 23; 24; 25; 26; 27; 28; 29; 30; 31; 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt mit einem Verbrennungszusatz behandelt ist.
35. Rauchartikel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge Verbrennungszusatz weniger als etwa 10% des Deckblatts ausmacht.
36. Rauchartikel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge Verbrennungszusatz für die innere Hülle zwischen etwa 1,0 und 6,0% liegt.
37. Rauchartikel nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge Verbrennungszusatz für die innere Hülle zwischen etwa 2,5 und 4,5% liegt.
38. Rauchartikel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge Verbrennungszusatz für die äußere Hülle zwischen etwa 5,0 und 7,5% liegt.
39. Rauchartikel nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge Verbrennungszusatz für die äußere Hülle zwischen etwa 6,0 und 6,5% liegt.
40. Rauchartikel nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungszusatz ein Alkalimetallsalz ist, das aus der aus Natriumeitrat, Kaliumeitrat, Natriumsuccinat oder Kaliumsuccinat bestehenden Gruppe ausgewählt wird.
41. Rauchartikel nach Anspruch 21; 22; 23; 24; 25; 26; 27; 28; 29; 30; 31; 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hülle aus 40 bis 80% Cellulosefaser^, etwa 10 bis 30% hochtemperaturbeständige Glasfasern und etwa 10 bis 30% mineralischem Füllstoff zusammengesetzt ist.
42. Rauchartikel nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß der mineralische Füllstoff etwa 5 bis 15% Attapulgitton und weniger als etwa 10% Titaniumdioxid einschließt.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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