DD286267A5 - Loescheinrichtung fuer einen thyristorschalter - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Loescheinrichtung fuer einen an einer Gleich-, Wechsel- oder Drehstromsammelschiene angeschlossenen Thyristorschalter, insbesondere fuer gesteuerte Gleichrichter oder Gleichstromsteller. Erfindungsgemaesz wird bei einer Loescheinrichtung fuer einen an einer Gleich-, Wechsel- oder Drehstromsammelschiene angeschlossenen Thyristorschalter mit nachgeordnetem Trenner, die einen Kondensatorauflade- und Loeschzweig aufweist, zwischen Anode des zu loeschenden Thyristorschalters und einer Minussammelschiene die Reihenschaltung einer Diode, eines ersten Thyristors, eines Widerstandes und eines zweiten Thyristors geschaltet. Weiterhin ist der Loeschkondensator mit der Kathode des Thyristorschalters und der Kathode des ersten Thyristors verbunden.{Loescheinrichtung; Thyristorschalter; Kondensatorauflade- und Loeschzweig; Verknuepfung; Diode; Thyristoren, steuerbar; Widerstand; Kondensator; Trenner; Minussammelschiene; gesteuerter Gleichrichter; Gleichstromsteller}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Löscheinrichtung für einen an einer Gleich-, Wechsel- oder Drehstromsammelschiene angeschlossenen Thyristorschalter, insbesondere für gesteuerte Gleichrichter oder Gleichstromsteller.
Bei der Energieversorgung von gleichstrombetriebenen Bahnen und 3ussen werden verstärkt Thyristorschalter eingesetzt, die das Umformen von Wechsel- in Gleichstrom und das Steuern und Schalten des Energieflusses übernehmen. Das Schalten des Energieflusses erfordert jedoch aufgrund der im Netz vorhandenen Induktivitäten zusätzliche Einrichtungen zum sicheren Löschen bzw. Abschalten derartiger Thyristorschalter. Dazu sind eine Vielzahl von Schaltungsanordnungen bekannt geworden. Eine bekannte Schaltung zum Löschen eines im Leistungsstrompfad befindlichen Thyristorschalters ist u. a. in der DE-PS 1216960 dargestellt. Die Unterbrechung des Gleichstrom-Energieflusses im steuerbaren Ventil erfolgt durch einen Kondensatorstromstoß, wozu parallel zum zu löschenden Thyristor ein Lösch- und Kondensatorumschwingkreis angeordnet ist. Der Löschkreis besteht hier aus der Reihenschaltung eines zweiten Thyristors und eines Löschkondensators, wobei parallel zum Kondensator ein aus Umschwingdrossel und Thyristor bestehender Umschwingkrei? geschaltet ist. Zusätzlich befindet sich im Lösch- und/oder Umschwingkreis eine Diode. Nachteilig an dieser Lösung ist einerseits der relativ hohe Bauelementeaufwand und andererseits die Notwendigkeit der Umladung des Kondensators zur Herstellung der Löschbereitschaft. Weiterhin ist oine Schaltungsanordnung bekannt (DE-OS 2406789), die einen an ein Drehstromnetz angeschlossenen halbgesteuerten Stromrichter in Drehstrombrückenschaltung mit oiner den Thyristoren des halbgesteuerten Stromrichters zugeordneten Löscheinrichtung zeigt. Die Löscheinrichtung besteht aus drei parallelen, an die Gleichspannungsklemmen des Stromrichters angeschlossenen, aus der Reihenschaltung eines Löschkondensators und eines Löschthyristors aufgebauten Löschzweigen sowie aus drei Ladethyristoren mit Widerständen und/oder Drosselspulen, die in Durchlaßrichtung vcr. je einer Phase des Drehstromnetzes zur Verbindung von Löschkondensator 'ind Löschthyristor je Löschzweig geschaltet sind. Nachteilig an dieser Lösung ist ebenfalls der hohe Gesamtaufwand an Bauelementen.
Eine weitere bekannte Anordnung zum zwangsweisen Löschen eines Thyristors wird in der DE-PS 3529068 beschrieben. Diese Anordnung verwendet einen Kommutierungskreis, der aus einem dem zu löschenden Thyristor gleichsinnig parallel geschalteten, abschaltbaren Halbleiter (GTO-Thyristor) mit einem in Reihe liegenden, aus einer über eine Drossel entkoppelten separaten Spannungsquelle nachladbaren Löschkondensaior besteht. Ein Nachteil dieser Anordnung bestoht darin, daß für Aufbzw. Nachladung des Löschkondensators eine separate Nachladeeinrichtung erforderlich ist.
Ziel der Erfindung tat es, mit minimalem Bauelementeaufwand eine Erhöhung der Funktionssichcrheii von nichtperiodisch arbeitenden Thyristorschaltern zu erreichen.
-2- 286 267 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine aufwandsarme Löscheinrichtung für einen an einer Gleich-, Wechsel- oder DrehstromsaiTi.nelcchiene angeschlossenen Thyristorschalter mit nachgeordnetem Trenner zu realisieren, die unter Verwendung einer eii?en Auflade- und Löschzweig enthaltenden Kondensatorlöscheinrichtung eine polaritätsgerechte Aufladung des Löschkondensators aus dem speisenden Netz sowie eine hohe Löschbereitschaft ermöglicht. Ausgehend von einer Löscheinrichtung für einen an einer Gleich-, Wechsel- od-r Drehstromsammelschieno angeschlossenen Thyristorschalter mit nachgeordnetem Trenner, die einen aus einem Löschkondensator und Thyristor bestehenden Löschzweig sowie einen Kondensatoraufladezweig aufweist, wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen der Anode des zu löschenden Thyristorschalters und einer Minussammeischiene die Reihenschaltung einer in Stromdurchlaßrichtung gepolten Diode und eines ersten Thyristors, eines Widerstandes sowie eines zweiten in Stromdurchlaßrichtung gepolten Thyristors geschaltet ist. Erfindungsgemäß ist waiterhin der Löschkondensator einerseits mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt der Kathode des Thyristorschaltet s und des nachgeordneten Trenners sowie andererseits mit der Kathode des ersten Thyristors verknüpft.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lehre besteht darin, wenn anstelle der Diode ein Thyristor bzw. für den zweiten Thyristor ein abschaltbarter Thyristor oder ein Transistor eingesetzt wird. Zur Erhöhung der Spannungs- bzw. Strombelastbarkeit können die in der Löscheinrichtung eingesetzten Thyristoren, Dioden und Kondensatoren jeweils mehrfach in Reihe und/oder parallel geschaltet werden. Gemäß einer Weiterbildung de / Erfindung ist vorgesehen, daß die Löschkondensatorspannung .ständig überwacht und bei einer Grenzwertunterschreitung die erneute Aufladung des Kondensators vorgenommen wird.
Streckenabgangszelle eines schematisch dargestellten Gleichrichterunterwerkes zur Energieversorgung • gleichstromgespeister Triebfahrzeuge und Fig. 2: oine vorteilhafte Variante der erilndungsgemäßen Löscheinrichtung nach Fig. 1.
die bei Ausfall einer der Streckenabgangszellen A1,..., An die Speisung des jeweiligen Streckenabschnittes entweder durcheinen benachbarten Abzweig oder durch einen hier nicht dargestellten Streckenersatzab'.weig gestattet. Jede
eine Minussammeischiene 8 vorgesehen, die mit einer in jeder Abgengszelie A1,..., An angeordneten Freilaufdiode 13 Teileines Freilaufzweiges ist.
verdeutlicht werden.
der Streckenabgangszelle A1 ist dabei der Trenner 7 geöffnet. Zur Aufladung des Löschkondensators 6 müssen nun der
aus dem speisenden Netz 11 entnommen. Nach dem (polaritätsgerechten) Ladevorgang sperren der Thyristorshalter 1 und der
die zum Löschen notwendige Spannung aufgeli den Werden. Der Widerstand 4 dient zur Begrenzung des Ladestromes.
zeitlich getrennt von Löschvorgängen verlaufen.
ein Thyristorstern 2.1 eingesetzt, wo jurch der Thyristor 3 entfallen kann. Das Abschalten der Streckenabgangszelle A1 wird beidieser Variante durch Sperren der Zündimpulse für den Thyristorschalter 1 und durch Zünden der Thyristoren 2.1vorgenommen.
leitend.
sperren im natürlichen Stromnulldurchgang.
und die notwendige Polarität vorliegt.
dargestellt) in der in Fig. 2 dargestellten Schaltung kann das Schaltverhalten des jeweiligen Streckenabganges A1,..., An weiterverbessert werden. Der Transistor bzw. der abschaltbare Thyristor wird während des Abschaltens des Abzweiges gesperrt.
dec Löschkondensators aus dem speisenden Netz, die kontinuierliche Ladungserhaltung für den Löschkondensator bei Einsatzeines Transistors anstelle des Thyristors 5 sowie die Möglichkeit der Löschung parallel zum Nachladevorgang, wenn anstatt der
Claims (5)
1. Löscheinrichtung für einen Thyristorschalter, der an einer Gleich-, Wechsel- oder Drehstromsammelschiene angeschlossen und dem ein Trenner nachgeordnet ist, insbesondere für gesveuerte Gleichrichter oder Gleichstromsteller, wobei die Löscheinrichtung einen aus einem Löschkondensator und einen Thyristor bestehenden Löschzweig sowie einen Kondensatoraufladezweig enthält, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anode des zu löschenden Thyristorschalters (1) und einer Minussammeischiene (8) die Reihenschaltung einer in Stromdurchlaßrichtung gepolten Diode (2) und eines ersten Thyristors (3), eines Widerstandes (4) sowie eines zweiten in Stromdurchlaßrichtung gepolten Thyristors (5) geschaltet ist und daß der Löschkondensator (6) einerseits mit der Kathode des ersten Thyristors (3) und andererseits mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt der Kathode des Thyristorschalters (1) und des Trenners (7) verknüpft ist.
2. Löscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diode (2) ein Thyristor (2.1) ist oder daß mehrere Dioden (2) bzw. Thyristoren (2.1) kathodenseitig verknüpft sind.
3. Löscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Thyristor (5) ein abschaltbarer Thyristor oder ein Transistor ist.
4. Löscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dioden (2), die Kondensatoren (6) und die Thyristoren (2.1,3 und 5) jeweils mehrfach in Reihe und/oder parallel geschaltet sind.
5. Löscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung am Löschkondensator (6) ständig überwacht und bei Unterschreitung eines definierten Grenzwertes eine erneute Aufladung vorgenommen wird.
Priority Applications (1)
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| DD286267A5 true DD286267A5 (de) | 1991-01-17 |
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1989
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