DD287535A5 - Bandfuehrer, der auf einem auslauftisch einer kaemmaschine befestigt ist - Google Patents
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Abstract
Durch die Erfindung soll eine moegliche Beeintraechtigung eines Kammzugbandes waehrend der Umlenkung zuverlaessig ausgeschlossen und damit ein moeglichst ungestoerter Betrieb der Maschine gewaehrleistet werden, wobei ein Verklemmen von Einzelfasern zwischen dem Fuehrungstisch und dem Bandfuehrer ebenso wie eine Ablagerung von Verunreinigungen oder dgl. auf dessen Auszenflaeche unterbunden werden soll. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dasz eine Huelse vorgesehen ist, die auf einem auf dem Fuehrungstisch befestigten Innenelement drehbar gelagert ist und die benachbart zur Oberflaeche des Fuehrungstisches einen radial nach auszen vorstehenden Flansch zum Unterstuetzen des Bandes aufweist. Dank diesem Flansch koennen sich Einzelfasern vom Kammzugband nicht zwischen dem Umfang des Bandfuehrers und der Oberflaeche des Fuehrungstisches verklemmen. Das laufende Kammzugband dreht die Huelse um ihre Achse, so dasz zwischen dem Bandfuehrer und dem Kammzugband keine gleitende Reibung auftritt. Dadurch werden Ablagerungen von Verunreinigungen auf dem Bandfuehrer sowie eine statische Aufladung des Kammzugbandes vermieden. Fig. 2{Kammzugband; Fuehrungstisch; Bandfuehrer; Innenelement; Flansch}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Bandführer, der auf einem Führungstisch, z. B. auf einem Auslauftisch einer Kämmaschine befestigt ist, um ein aus einem Kämmkopf der Maschine austretendes Kammzugband umzulenken.
Gebräuchliche Kämmaschinen besitzen eine Reihe von Kämmköpfen, aus denen je ein Kammzugband auf einen gemeinsamen Auslauftisch austritt. Auf dorn Auslauftisrii sind die Kammzugbänder um je einen Bandführer geführt und laufen dann gemeinsam zu einem Streckwerk.
Die heute üblichen Bandführer sind einfache, z. B. etwa zylindrische Zapfen, die auf dem Auslauftisch in der Reggl einstellbar befestigt sind, z. B. mit je einer zur Zapfenachse parallelen, exzentrisch angeordneten Schraube.
Ein Nachteil dieser bekannten Bandführer besteht darin, daß sich Einzelfasern von den Kammzugbändern in der Ecke zwischen der Zapfenumfangsfläche und der Auslauftischoberfläche verklemmen und hängen bleiben können. Weitere Fasern lagern sich an, und es bildet sich ein Faserzopf, der schließlich vom laufenden Kammzugband mitgerissen wird und dann zu Störungen führt, z. B. zur Abstellung des Streckwerks und der ganzen Maschine. Ein weiterer Nachteil ist der, daß das Kammzugband am Bandführer im Lauf der Zeit Verunreinigungen ablagert, z. B. Honigtau, Harz, Schalenteile, Avivage usw. Solche Verunreinigungen führen, wenn sie nicht in kurzen Intervallen entfernt worden, zu einer Erhöhung der Reibung, durch die das Band aufgerissen und seine Qualität (Gleichmäßigkeit) verschlechtert werden kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, durch eine entsprechende Ausbildung des Bandführers mögliche Beeinträchtigungen des Kammzugbandes während dessen Umlenkung zuverlässig auszuschließen und dimit einen möglichst ungestörten Betrieb der Maschine zu gewährleisten.
von Einzelfasern zwischen dem Führungstisch und dem Bandführer sowie einn Ablagerung von Verunreinigungen oder dgl. ander Außenfläche des Führers auf einfache Weise zuverlässig ausgeschlossen ist.
befestigten Innenelement drehbar gelagert ist und die benachbart zur Oberfläche des Führungstisches eines radial nach außenvorstehenden Flansches zum Unterstützen des Bandes aufweist.
sich Einzelfasern des Bandes nichtzwischen dem Bandführer und der Oberfläche des Auslauftisches verklemmen können. Dabeiist die Idee die, daß das laufende Kammzugband die drehbar gelagerte Hülse mitnimmt und um ihre Achse dreht, so daßzwischen dem Band und der Hülse keine gleitende Reibung auftritt. Dadurch ist die Gefahr, daß das Kammzugband an der Hülse
keine statische Aufladung des Kammzugbandes zu befürchten ist. Ebenso kann auch das Innenelement aus Kunststoff bestehen.
mit einem Krümmungsradius von 2 bis 8mm, in die Oberseitenfläche des Flansches übergeht.
vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Unterseitenfläche der Querwand auf einer oberen Stirnfläche des Innenelementsaufliegt, vorzugsweise über einen Vorsprung in einem mittleren Bereich der Querwand oder der oberen Stirnfläche des
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Bandführers wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigt:
Fig. 1: eine schematische Draufsicht auf eine Kämmaschine und Fig. 2: einen Bandführer der Kämmaschine im Vertikalschnitt.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine Kämmaschine mit einer Reihe von Kämmköpfen 1, die je ein Kammzugband 2 auf einen gemeinsamen Auslauftisch 3 abgeben. Für jeden Kämmkopf 1 ist auf dem Auslauftisch 3 jeweils ein Bandführer 4 angeordnet, der das betreffende Kammzugband 2 in die Längsrichtung des Auslauftisches umlenkt. Die umgelenkten Kammzugbänder 2 laufen dann gemeinsam zu einem Streckwerk, das In einem Gehäuseteil 5 untergebracht ist.
Einer der Bandführer 4 ist in Fig. 2 in größerem Maßstab dargestellt. Der Bandführer 4 besitzt eine vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Hülse 11 mit einer im wesentlichen zylindrischen Umfangswand. Die Hülse 11 ist auf einem Innenelement 12 in Form eines etwa zylindrischen, hohlen Zapfens drehbar gelagert, der ebenfalls aus Kunststoff bestehen kann. Das Innenelement 12 ist auf dem Auslauftisch 3 mit einer Schraub« 13 befestigt, die in eine Gewindebohrung 14 bzw. eine Gewindehülse im Innenelement 12 geschraubt ist. Die Gewindebohrung 14 bzw. Gewindehülse verläuft parallel zur Achse der Hülse 11 und des Innenelementes 12, jedoch exzentrisch zu dieser Achse, so daß vor dem Anziehen der Schraube 13 das Innenelement 12 samt der Hülse 11 um die Achse der Schraube 13 verschwenkt werden kann, um die Weglänge bzw. den Abstand zwischen dem Bandführer 4 und der Tischkante, zwecks Sichern des Bandtransportes einzustellen. Beim unteren Rand der zylindrischen Umfangswand der Hülse 11 ist benachbart zur Oberfläche des Auslauftisches 3 ein radial nach außen vorstehender Flansch 15 angeformt, auf den sich im Betrieb da3 um den Bandführer 4 laufende Kammzugband abstützt. Die Breite des Flansches 15 kann zu diesem Zweck etwa gleich dem Durchmesser des Kammzugbandes sein, das heißt, der Außendurchmesser des Flansches 15 kann beispielsweise um 15 bis 30mm größer sein als der Außendurchmesser der Umfangswand der Hülse 11. Die äußere Oberfläche der Umfangswand der Hülse 11 geht über eine Rundung 16mit einem Krümmungsradius r (im Axialschnitt) von etwa 2 bis 8mm in die Oberseitenfläche des Flansches 15 über. Damit ist eine schonende Umlenkung des Kammzugbandes und eine gute Drehmitnahme der Hülse 11 durch das laufende Kammzugband gewährleistet.
Natürlich sollte die Hülse 11 auf dem Innenelement 12 möglichst leicht drehbar sein. Zu diesem Zweck hat die Unterseitenfläche des Flansches 15 von der Oberfläche des Auslauftisches 3 vorzugsweise einen kleinen Abstand d von etwa 1 mm. Die Hülse 11 stützt sich auf der oberen Stirnfläche des Innenelementes 12 ab, und zwar vorzugsweise mit einer oberen Querwand 17, welche geschlossen ist, damit kein Staub oder Faserflug von oben zwischen die Umfangswand der Hülse 11 und das Innenelement 12 eindringen kann. Die Unterseitenfläche der Querwand 17 weist in ihrem mittleren Bereich einen Vorsprung 18 auf, so daß sie nur in diesem mittleren Bereich auf der oberen Stirnfläche des Innenelementes 12 aufliegt. Natürlich könnte die gleiche Wirkung auch mit einer ebenen Unterseitenfläche der Querwand 17 und einem Vorsprung auf dem mittleren Bereich der oberen Stirnfläche des Innenolemontes erzielt werden.
ebenfalls ein kleines radiales Spiel von beispielsweise bis zu 1 mm vorhanden, vorzugsweise 0,2 bis 0,5 mm.
Hülse.
gibt es auch noch verschiedene andere Möglichkeiten für die verstellbare Befestigung des Innonelementes.
diesen Bandführer auch an anderen Stellen einzusetzen, nämlich überall dort, wo Faserbänder umgelenkt werden müssen, z. B.
auch Beim Einlauftisch einer Strecke.
Claims (9)
1. Bandführer, der auf einem Führungstisch, z. B. auf einem Auslauftisch (3) einer Kämmaschine befestigt ist, um ein nus einem Kämmkopf (1) der Maschine austretendos Kammzugband (2) umzulenken, gekennzeichnet dadurch, daß eine Hülse (11) vorgesehen ist, die auf einem auf dem Führungotiech (3) befestigten Innenelement (12) drehbar gelagert ist und die benachbart zur Oberfläche des Führungstisches (3) einen radial nach außen vorstehenden Flansch (15) zum Unterstützen des Bandes aufweist.
2. Bandführor nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Flansch (15) einen Außendurchmesser hat, der um 15 bis 30mm größer istals der Außendurchmesser der Umfangswand der Hülse (11).
3. Bandführer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die äußere Oberfläche der Umfangswand der Hülse (11) über eine Rundung (16), vorzugsweise mit einem Krümmungsradius (r) von 2 bis 8mm, in die Oberseitenfläche des Flansches (15) übergeht.
4. Bandführer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Unterseitenfläche des Flansches (15) von der Oberfläche des Auslauftisches (3) einen Abstand (d) hat, vorzugsweise einen Abstand von bis zu 1 mm.
5. Bandführer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Hülse (11) oberhalb des Innenelementes (12) eine Querwand (17) aufweist und durch diese geschlossen ist.
6. Bandführer nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Unterseitenfläche der Querwand (17) auf einer oberen Stirnfläche des Innenelementes (12) aufliegt, vorzugsweise über einen Vorsprung (18) in einem mittleren Bereich der Querwand (17) oder der oberen Stirnfläche des Innenelementes (12).
7. Bandführer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Hülse (11) aus Kunststoff besteht.
8. Bandführer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß das Innenelement (12) auf dem Auslauftisch (3) verstellbar befestigt ist.
9. Bandführer nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß im Innenelement (12) für die Befestigung auf dem Auslauftisch (3) eine zur Drehachse der Hülse (11) etwa parallele und von dieser Drehachse beabstandete Gewindebohrung (14) vorhanden ist.
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