DD287706A5 - Einrichtung zum kuehlen von schmelzfluessigem calciumcarbid - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kuehlen von schmelzfluessigem Calciumcarbid, welche bei ausreichender Kuehlung die Bedingungen fuer eine Abwaermenutzung verbessert. Merkmale der Erfindung bestehen darin, dasz eine die Abstichmenge eines Carbidofens bei Einhaltung einer Schichtdicke bis zu 700 mm aufnehmende Kuehlwanne so verfahrbar unter dem Abstichstutzen angeordnet ist, dasz nahezu die gesamte Flaeche der Kuehlwanne nacheinander von dem Abstichstrahl bestrichen werden kann, oder dasz zwischen Carbidabstich und Kuehlwanne eine bewegbare Gieszpfanne vorgesehen ist und dasz ueber der Kuehlwanne ein oder mehrer Strahlungswaermetauscher angeordnet sind. Mit der Einrichtung ist es moeglich, dasz beim Carbidabstich die Abkuehlzeit verkuerzt wird und ein Teil der abgegebenen Waerme nutzbar gemacht werden kann.{Kuehlung; Zerkleinerung; Calciumcarbid; Carbidschmelze; Erstarren; Schichtdicke; Kuehlwanne; Gieszpfanne; Strahlungswaermetauscher}
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Kühlen von schmelzflüssig abgestochenem Calciumcarbid, mit welcher die Abkühlzeit des Carbides verkürzt wird und Möglichkeiten einer Abwärmenutzung bestehen.
Die Abkühlung der Rohcarbidschmelzn von ca. 20000C auf ca. 3000C bis 400"C erfolgt zur Z' it durch sich drehende Kühltrommeln, die mit Kühlwasser offen berieselt werden. Diese Kühltrommeln haben bekannterweise eine Länge von etwa 40 bis 45m und einen Durchmesser von 2 bis 3m.
Die Carbidschmelze erstarrt beim Abstich in die Kühltrommel bzw. im Innern der Trommel.
Eine weitere Variante der Carbidkühlung ist das Tiegel-Block-Verfahren, bei welchem die Carbidschmelze in die Gußtiegel abgestochen wird, dort erstarrt und nach Abkühlzeiten von 25 bis 30 Stunden in einer Kühlhalle mit Carbidbrechern auf das geforderte Kornspekuum zerkleinert wird.
Nachteilig wirkt sich bei allen Varianten der Carbidkühlung aus, daß der in der Schmelze enthaltene Wärmeinhalt technisch nicht genutzt wird.
In der DE-AS 1919415 wird ein Abstichtiegel beschrieben, der einen pyramidenstumpfförmigen Aufbau hat und dessen Boden fest mit dem Fahrwerk eines Schienenwagens verbunden ist. Es ist dadurch möglich, daß nach einem oberflächlichen Erstarren des eingefüllten Carbides die Tiegelwände bereits nach ca. 2 Stunden vom Boden abgehoben werden können, wobei in der Schrift ausgeführt wird, daß dadurch kürzere Kühlzeiten für das Carbid erzielt werden können. In der SU-PS 859292 wird ein Verfahren zur Herstellung von granuliertem Calciumcarbid beschrieben, bei welchem die Carbidschmelze in einem Gemisch mit einem Anteil von 20 bis 40% des Schrr.elzvolumens mit festem Calciumcarbid in die Kühl- bzw. Granuliertrommel aufgegeben wird. Die Carbidschmelze wird dazu zuerst in Tiegol gefüllt, wobei sich eine Kruste ausbildet, und dann je nach Abkühlzeit im geforderten fest/flüssig Verhältnis der Trommel zugeführt.
Es kann mit den geschilderten Varianten der Carbidkühlung zwar Einfluß auf die Abkühlzeit des Carbides genommen werden, es ist jedoch nicht möglich, eine Nutzung der Abwärme aus der Carbioschmelze bzw. der sich gebildeten Carbidkruste in einem hohen Temperaturbereich zu gewährleisten.
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Kühlen von schmelzflüssigem Calciumcarbid zu schaffen, die bei Gewährleistung einer sicheren und ausreichenden Kühlung die Bedingungen für eine Abwärmenutzung verbessert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Kühlen von schmelzflüssigem Calciumcarbid zu entwickeln, die im hohen Temperaturbereich eine schnelle Abkühlung hauptsächlich durch Wärmeabstrahlung ermöglicht, dabei Abwärme mit einem hohen Temperaturniveau anfällt. Das erstarrte Calciumcarbid soll eine verringerte Bruchfestigkeit aufweisen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine die Abstichmenge eines Carbidofens bei Einhaltung einer Schichtdicke bis zu 700mm aufnehmende Kühlwanne so verfahrbar unter dem Abstichstutzen angeordnet ist, daß nahezu die gesamte Fläche der Kühlwanne nacheinander von dem Abstichstrahl bestrichen werden kann und daß über der Kühlwanne ein oder mehrere Strahlungswärmetauscher angeordnet sind.
des Carbidofens anzuordnen und eine Gießpfanne zum Transport des schmelzflüssigen Calciumcarbldes vorzusehen, deren
abzustechenden Calciumcarbldes angeordnet. Die Anzahl ist vom Fassungsvermögen und der zu erwartenden Abstichmengoabhängig. Das mit der Gießpfanne beförderte Carbid wird nacheinander in eine Kühlwanne entleert, wobei der
unterteilt i.nd nimmt den gesamten Carbidabstich auf.
werden.
werden.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Kühlen von schmelzflüssigem Calciumcarbid, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Abstichmenge eines Carbidofens bei Einhaltung einer Schichtdicke bis zu 700 mm aufnehmende Kühlwanne so verfahrbar unter dem Abstichstutze.ι angeordnet ist, daß nahezu die gesamte Fläche der Kühlwanne nacheinander von dem Abstichstrahl bestrichen werden kann und daß über der Kühlwanne ein oder mehrere S'.rahlungswärmetauscher angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlwanne außerhalb des Abstichbereiches des Carbidofens angeordnet ist und daß eine zwischen dem Abstichbereich des Carbidofens und der Kühlwanne bewegbare Gießpfanne vorgesehen ist, deren Ausfluß eine solche relative Beweglichkeit zu der Kühlwanne besitzt, daß der Calciumcarbidstrahl nahezu die gesamte Fläche des Kühltiegels bestreichen kann.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlwanne eine rechteckige Form aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießpfanne isoliert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kühlwanne eine Auswerf- und/oder Kippeinrichtung angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD89332451A DD287706A5 (de) | 1989-09-08 | 1989-09-08 | Einrichtung zum kuehlen von schmelzfluessigem calciumcarbid |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DD287706A5 true DD287706A5 (de) | 1991-03-07 |
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ID=5612132
Family Applications (1)
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1989
- 1989-09-08 DD DD89332451A patent/DD287706A5/de not_active IP Right Cessation
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