DD288116A5 - Leiteinrichtung fuer walzdraht - Google Patents

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DD288116A5
DD288116A5 DD33325289A DD33325289A DD288116A5 DD 288116 A5 DD288116 A5 DD 288116A5 DD 33325289 A DD33325289 A DD 33325289A DD 33325289 A DD33325289 A DD 33325289A DD 288116 A5 DD288116 A5 DD 288116A5
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DD
German Democratic Republic
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guide
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cutter head
cutter heads
rolling
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Application number
DD33325289A
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English (en)
Inventor
Gerhard Pechau
Hartmut Haase
Original Assignee
Veb Schwermaschinenbau-Kombinat "Ernst Thaelmann" Magdeburg,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Leiteinrichtung fuer Walzdraht an einer rotierenden Schopfschere fuer Hochgeschwindigkeits-Drahtwalzwerke zum Abtrennen der nicht qualitaetsgerechten Walzaderspitzen und -enden. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist eine Verbesserung der Produktivitaet von Drahtwalzanlagen durch Stoerungsbeseitigung im Bereich der Schopfschere durch eine exakte Fuehrung der Walzader. Die Leiteinrichtung fuer Walzdraht sieht fuer die Messerkoepfe der Schopfschere einen verminderten Durchmesser sowie ein durch sie hindurchreichendes Auslaufteil vor. Fig. 1{Leiteinrichtung; Walzdraht; Schopfschere; Drahtwalzwerk; Messerkopf; Kaliberschere}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Leiteinrichtung für Walzdraht an einer rotierenden Schopfschere für Hochgeschwindigkeits-Drahtwalzwerke zum Abtrennen der nicht qualitätsgerechten Walzaderspitzen und -enden, bei der in Walzrichtung betätigtes Führungsrohr und hinter den Messerköpfen ein Auslaufteil mit zwei Führungskanälen vorgesehen ist.
Charakteristik dos bekannten Standes der Technik
Eine bekannte technische Lösung stellt die Kombischere vor dem Drahtwalzblockdar, bei der Walzaderspitze und -ende mit einer Schere geschöpft werden. Entsprechend der Beschreibung in DD-WP 203257 und DD-WP 221943 wird durch einen Pneumatikzylinder ein am Schwenkrohr drehbar befestigter Mitnehmer betätigt, dieser rastet in den gewindegangartigen Kaliberrillen des äußeren Teils am oberen oder unteren Messerkopf ein, wodurch die Querbewegung synchronisiert wird. Für Drahtdurchmesser von 5,5... 12mm und Walzgeschwindigkeiten über 50m/s ist es nachteilig, daß der Walzdraht zwischen den Messerköpfen nicht geführt wird und technologische Störungen die Folge sind. Die bereits bis 80m/s Walzgeschwindigkeit angewandte Kaliberschere gemäß DD-WP 127129 und DD-WP157854 gewährleistet einen Quertransport der Walzader zwischen den Messerköpfen durch Führung in gewindegangartigen Kaliberrillen. Nach dem Zerteilvorgang laufen das vordere und das nachfolgende Walzaderstück in zwei Kanälen, die durch einen Keil mit senkrecht stehender Schneide getrennt werden.
Walzgeschwindigkeiten zu Störungen führen. Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, in Hochgeschwindigkeits- und Drahtwalzwerken die Produktivität und das Ausbringen dadurch zu verbessern, daß die Störungen im Bereich der Schopfscheren vor dem Windungsleger vermindert werden und die Betriebszuverlässigkeit der gesamten Scherenanlage verbessert wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung Die zu lösende technische Aufgabe hat die exakte Führung der Walzader vor, bei und nach dem Schneidvorgang durch eine
zweckmäßige Gestaltung von Führungsrohr, Messerköpfen und Auslaufteil zum Inhalt.
Erfindungsgemäß w>d die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Untermesserkopf und ein Obermesserkopf im Schneidbereich
gegenüber dem bekannten Stand der Tech.rr. einen verminderten Durchmesser und herausstehende Messer aufweisen undsomit das im Rotationsbereich der Messer Geschlitzte Auslaufteil entgegen e'er Walzrichtung weit durch die Messerköpfehindurchgreifen kann und die am Führungsrohr befindlichen Führungsblech bis zur Mittelebene der Messerköpfe in das
Auslaufteil hineinreichen. Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß in horizontaler Ebene die Breite der Messer, Segmente und Führungsbleche sowie die Steigung der Führungskaliber im Messerkopf aufeinander abgestimmt sind.
-2- 288116 Ausführungsbclsplel DIo Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Fig. 1: senkrechter Schnitt durch die Messerköpfe, das Schwenkrohr und das Auslaufteil Fig. 2: horizontaler Schnitt durch die Einrichtung in der Ebene der Schwenkrohrmittellinie
Entsprechend Fig. 1 und 2 ist walzguteinlaufseitig ein horizontal schwenkbares Führungsrohr 1 vorgesehen, das in Walzrichtung hinter der engen Führungsöffnung 2 zwei Führungsbleche 3 aufweist, die in die Einführöffnung 4 des durch die senkrechte Messerkopfebene weit hindurchgreifenden Auslaufteils 5 hineinragen. Walzgutaustrittsseitig wird die Führungsöffnung des Auslaufteils 5 durch den schrägstehenden Keil 6 in den Schrottkanal 7 und den Gutaderkanal 8 geteilt. Die Grundplatte 9 und die Deckplatte 10 des Auslaufteils 5 weisen Durchtrittsschlitze 11 und 12 für das Untermesser 13 und das Obermesser 14 auf. Zum engen Führen der Walzader weist der Untermesserkopf 15 das Segment 16 vor und das Segment 17 hinter dem Untermesser 13 auf; ähnlich sind die Segmente 18 und 19 vor bzw. hinter dem Obermesser 14 im Obermesserkopf 20 befestigt. Die Funktionsweise ergibt sich aus den nachfolgenden Darlegungen. Zum Schöpfen dor Walzgutspitze läuft das Walzgut in das Führungsrohr 1,.welches sich in Position a befindet, in Pfeilrichtung 21 ein. Das Walzgut gleitet auf der Grundplatte 9 des Auslaufteils 5 und gelangt über den Schrottkanal 8 in Richtung zu einem Zerhacker. Nach Impulsgabe für den Schopfvorgang wird das Führungsrohr 1 mittels des Hebels 22 horizontal um einen Drehpunkt in Richtung der Position 6 geschwenkt. Damit Untermesser 13 und Obermesser 14 störungsfrei zwischen die zwei Führungsbleche 3 eintauchen können, ist, abhängig von den Abmessungen dieser Teile, nach jeweils einer Messerkopfumdrehung ein ganz bestimmter Abstand 23 zwischen der Position a & Schrottspitzeneinlauf, Position b A Schopfvorgang und Position c & Gutaderdurchlauf einzuhalten. Dies wird dadurch gewährleistet, daß sich am Hebel 22 Führungselemente befinden, die in ein seitlich neben dem Auslaufteil 5 auf den Messerköpfen 15,20 befindliches Führungskaliber eingreifen, dessen Steigung dem Abstand 23 entspricht. Der Betätigungsvorgang ist an sich bekannt (Kombischere). Neu an der Einrichtung ist, daß das Walzgut nur im Zeitraum der möglichen Berührung mit den Segmenten 16 und 18, dem Zerteilvorgang zwischen dem Unter- und Obermesser 13 und 14 sowie der Führung zwischen den Segmenten 17 und 19 Kontakt zu den Messerköpfen 15,10 hat. Ein komplizierter Greifvorgang zwischen Führungskalibern entfällt. Die seitliche Führung des Walzgutes exakt in die Position der Messer übernehmen die Führungsbleche 3. Bei der Seitwärtsbewegung wird das Walzgut in senkrechter Ebene eng zwischen der Grundplatte 9 und der Deckplatte 10 des Auslaufteils geführt. In dieser Ebene werden die Walzgutenden nach dem Zerteilvorgang ebenfalls durch die Segmente 16. ..19gehalten, so daßein Einlaufen desWalzgutes in die Durchtrittsschlitze 11 und 12 des Auslaufteils 5 verhindert wird. Aus der horizontalen Schwenkbewegung des Führungsrohres 1 und der senkrechten Bewegungskomponente der während des Zerteilvorganges entstehenden neuen Walzgutspitze durch den vom nachlaufenden Untermesser 13 verursachten Hubvorgang ergibt sich eine schräg aufwärts weisende resultierende Bewegung, zu der die Schneide dos Keils 6 möglichst senkrecht verlaufen soll. Das während des Zerteilvorgangs entstehende Walzgutende wird durch das vorlaufende Obermesser 14 nach unten abgewiesen und läuft im Schrottkanal 7 unterhalb des Keils 6; die nachfolgende neue Walzgutspitze wird entsprechend Fig. 2 nach links oben durch das nachlaufende Untermesser 13 und das Segment 17 abgewiesen und gelangt in den Gutaderkanal 8. Der Rückhub des Führungsrohres 1 ist ebenfalls über das im anderen Messerkopf befindliche Führungskaliber zu synchronisieren, damit die Führungsbleche 3 störungsfrei durch den Messerbereich hindurchgehen können.

Claims (2)

  1. Leiteinrichtung für Walzdraht an einer mit Unter- und Obermesserkopf ausgebildeten Snhopfschere, die ein schwenkbares Führungsrohr vor und ein feststehendes Auslaufteil hinter den rotierenden Messerköpfen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Untermesserkopf (15) und Obermesserkopf (20) das im Rotationsbereich der Messer (13,14) geschlitzte Auslaufteil (5) entgegen der Walzrichtung hindurchgreift und am Führungsrohr (1) angeordnete Führungsbleche (3) bis zur Mittelebene der in einem Abstand voneinander angeordneten Messerköpfe (15,20) in das Auslaufteil (5) hineinreichen, wobei der Abstand der Messerköpfe (15,20) ein berührungsfreies Rotieren der Messerköpfe (15,20) garantiert und nur die weit aus Unter- bzw. Obermesserkopf (15,20) herausstehenden Ober-und Untermesser (13,14) durch den geschlitzten Teil des Auslaufteiles (5) innerhalb des durch die Führungsbleche (3) gebildeten freien Raumes hindurchreichen und ein Hebel (22), der am Führungsrohr (1) angreift, in an sich bekannter Weise in einem mit gewindegangartigen Kaliberrillen versehenen Teil der Messerköpfe (15,20) formschlüssig gelagert ist und die Breite und der Abstand der Führungsbleche (3), die Breite von Untermesser (13) und Obermesser (14) sowie die Breite der Segmente (16,17,18,19) der Steigung des Führungskalibers proportional sind.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
DD33325289A 1989-10-03 1989-10-03 Leiteinrichtung fuer walzdraht DD288116A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19738470A1 (de) * 1997-09-03 1999-03-11 Sket Walzwerkstechnik Gmbh Vorrichtung zum Schopfen und Auslenken einer Walzader

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19738470A1 (de) * 1997-09-03 1999-03-11 Sket Walzwerkstechnik Gmbh Vorrichtung zum Schopfen und Auslenken einer Walzader

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