DD288474A5 - Verfahren zur herstellung von magnetischem aufzeichnungsmaterial - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Herstellung von magnetischem Aufzeichnungsmaterial fuer die Speicherung von Ton- und Videosignalen sowie von Daten in digitaler und analoger Form, bestehend aus einem nichtmagnetischen und nichtmagnetisierbaren Traeger und einer darauf befindlichen magnetisierbaren Schicht magnetischer Pigmente, die in einem polymeren Bindemittel oder Bindemittelgemisch feinteilig verteilt vorliegen, beschrieben und dasz fuer das Dispergieren des magnetischen Pigmentes als Dispergierhilfsmittel ein ternaeres Gemisch eines A: Phosphorsaeureesters der Formel I und B: Alkylphenolpolyglykolethers der Formel II und C: Alkylamidomethyldimethylbenzylammoniumalkylbenzensulfonats der Formel III vom Typ eines Kation-Anion-Tensid-Komplexes mit R1C8 H12 bis C14 H29 R2C10 H21 bis C16 H33 zur Anwendung kommt. Formeln I, II, III{magnetisches Aufzeichnungsmaterial; Speicherung von Ton- und Videosignalen; polymere Bindemittel; Bindemittelgemisch; Dispergieren; Dispergierhilfsmittel}
Description
R1 -
- O'
OH
mit R = Alkylphenolethoxyradikal der Formel
CH3 f CH
- 0 (- CH9 - CH9 - 0
m = 4 bis 21 η = 3 bis 20
und R1 = R2 (Diester) oder H (Monoester) und B: Alkylphenolpolyglykolethers der Formel Il R - /~\ - ο { CH2 - CH2 - 0 )· n H
η β 3 bis 20
und C: Alkylamidomethyldimethylbenzylamrnoniumalkylbenzensulfonats der Formel i
R1
H ι
0 t ί
C - CIL
CH
IT t
CH,
- CPL
R2 -(J)- SO/
vom Typ eines Kation-Anion-Tensid-Komplexes mit R1 = C8H17 bis C14H29 R2 = C10H21 bis C16H33 zur Anwendung kommt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis der Komponenten A und B 9:0,2 bis 1:2,25, vorzugsweise 4:0,4 bis 2:0,8, ^dträgt und das Verhältnis der Summe der Komponenten A und B (A + B) zur Komponente C'1:99 bis 99:1, vorzugsweise 1:3 bis 9:1 beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das ternäre Gemisch der Dispergierhilfsmittel A und B und C in einer Gesamtmenge von 0,2 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 2,5 bis 5,5Gew.-%, bezogen auf die Menge an Pigment, in der Magnetbandrezeptur eingesetzt wire'
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von magnetischem Aufzeichnungsmaterial durch Dispergieren von feinteiligem magnetisch anisotropen Material und üblichen Zusatzstoffen in einer Polymerbindemittellösung, schichtförmigem Auftragen der Dispersion auf eine nichtmagnetische und nichtmagnetisierbare Unterlage, Ausrichten der magnetisierbarer) Partikel mit Hilfe eines Magnetfeldes, Entzug der Lösungsmittel aus der aufgetragenen Schicht und einer geeigneten Oberflächenbehandlung der Magnetschicht
Magnetische Aufzeichnungsträger werden zur Aufnahme und Wiedergabe von Ton, Bild und Daten verwendet.
' Charakteristik des bekannten Standes der Technik
neben hervorragenden mechanischen Eigenschaften, wie Flexibilität, Elastizität, Reiß- und Abriebfestigkeit, vor allem auch
enthaltenen Materialien so auszuwählen, daß die Magnetschichten eine besonders hohe remanente Magnetisierung in der
ausgewählten Zusatzstoffe beeinflussen. Von den Zusatzstoffen sind es in erster Linie die sogenannten Dispergiermittel, welche durch die Verbesserung der Dispergierbarkeit die Verbesserung der Dispergierbarkelt die Verdichtung und Ausrichtbarkeit der
hydrophoben Rest aufweisen. Ihre wirksame Struktur besitzt dabei anionischen, kationischen, amphoteren oder nichtionischen Charakter.
solche Stoffsysteme wie Lecithin, metallorganische und phosphorhaltige Verbindungen genannt werden.
der Pigmentoberfläche besondere, meist sterisch geartete Anforderungen.
dar, die allein (DE OS 1234234) odor im Gemisch mit andersartigen Tensiden eingesetzt werden.
einem Addukt aus einem Hydroxyalkyl(meth)acrylat und einem Polyisocyanat. Gleichfalls werden strahlenhärtbare
bestehen und zur Ausbildung betain-artiger Strukturen befähigt sind.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine wirkungsvollere Dispergierung der magnetischen Pigmente, wie Chromdioxid, γ-Eisenoxid, cobaltdotiertes Eisenoxid, Metallpigment und Bariumferrit, eine stärkere Hydrophobierung der Pigmentoberfläche und einen gegen Zersetzung der Pigmente zu nichtmagnetischen Bestandteilen stabilisierenden Effekt zu erreichen.
Die Neigung zur Reagglomeration der Pigmentpartikel soll gleichfalls herabgesetzt werden. Das Verfahren zur Herstellung von magnetischem Aufzeichnungsmaterial soll sich durch eine Verringerung der in das System einzubringenden Mahlarbeit, durch eine Anhebung der magnetischen Vorzugsrichtung und damit der remanenten Magnetisierung in der vorgesehenen Aufzeichnungsrichtung sowie durch eine erhöhte Packungsdichte auszeichnen. Diese positiven Aspekte sollen sich anwendungstechnisch in hohen Gebrauchswerteigenschaften, wie z. B. einem hohen Niveau speichertechnischer Eigenschaften sowie einer gegenüber dem Stand der Technik mindestens vergleichbaren Klima- und Langzeitstabilität gebrauchswertspezifischer Magnetbandeigenschaften dokumentieren.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine wirkungsvollere Dispergierung der magnetischen Pigmente, wie Chromdioxid, γ-Eisenoxid, cobaltdotiertes Eisenoxid, Metallpigment und Bariumhexaferrit, eine spätere Hydrophobierung der Pigmentoberfläche und einen gegen Zersetzung der Pigmente zu nichtmagnetischen Bestandteilen stabilisierenden Effekt zu erreichen, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß fm Verfahren zur Herstellung von magnetischem Aufzeichnungsmaterial durch Dispergieren von feinteiligem magnetisch anisotropen Material und üblichen Zusatzstoffen in der Polymerbindemittellösung, schichtförmigem Auftragen der Dispersion auf eine nichtmagnetisierbare und nichtmagnetische Unterlage, Ausrichten der magnetischen Partikel mit Hilfe eines Magnetfeldes, Entzug der Lösungmittel aus der aufgetragenen Schicht und einer geeigneten Oberflächenbehandlung der Magnetschicht geeignete Netzmittel als Dispergierhilfsmittel zum Einsatz kommen.
Überraschender Weise wurde gefunden, daß sich magnetische Aufzeichnungsträger mit höherer Qualität herstellen lassen, wenn erfindungsgemäß beim Dispergieren ein ternäres Qemisch eines A: Phosphorsäureesters der Formel I
B1 - O^^O ;
R2 - θ" N0H
mit R1 = Alkylphenolethoxyradikal der Formel
"(0H2 " GH2 - ° *n
m = 4 bis 21 η = 3 bis 20
und R' = R2 (Diester) oder H (Monoester) und B: Alkylphenolpolyglykolöthers der Formel Il
R -<Q-- 0 η = 3 bis 20
CH2 - CH2 -
und
CH
11' »τ _ λι _ ην _ W Φ ηη _>/ V
- N - C - CH. -
vom Typ eines Kation-Anion-Tonsid-Komplexes mit R1 = C,H,7 bis C14H19 R2 = C10H2, bis C16H33
zur Anwendung kommt und das Verhältnis der Komponenten A und B 9:0,2 bis 1:2,25, vorzugsweise 4:0,4 bis 2:0,8, beträgt und das Verhältnis der Summe der Komponenten A und B (A + B) zur Komponente C1:99 bis 99:1, vorzugsweise 1:3 bis 9:1,
beträgt.
Dieses eifindungsgemäße Gemisch an Dispergierhilfsmittein wird in derzu dispergierenden Suspension in einer Menge von 0,2 bis 10,0 Gew.-%, vorzugsweise 2,5 bis 5,5Gew.-%, bezogen auf die Menge magnetischen Pigments, eingesetzt. Im erfindungsgemäßen Verfahren eignen sich als Komponente A gemäß Anspruch 1 insbesondere Phosphorsäureester der Formel:
(CH2)8
3— 0 _ (CH2 - CH2 - 0 ^nJx ρο =
(OH)1
mit η =3 bis 20 x,y =1 bis 2 χ + y =3
η = 8,5
die sich in folgenden Kennwerten beschreiben lassen: Molekulargewicht: Monoester 650g/mol; Diester 1202g/mol
0C: Γ-9-! ca. 1.1 LmIJ
Dichte 20
als Komponente B gemäß Anspruch 1 insbesondere Alkylphenolpolyglykolether der Formel
CH3 -
" "Cy - ° -f CH2 " CH2 " °
mit η = 3 bis 20 mit don Kennwerten
OH-Zahl: 95-101
und als Komponente C gemäß Anspruch 1 eine Alkylamidomethyldimothylbenzylammoniumalkylbenzensulfonat der Formel
HA PTJ
\J UXIo
1 ' " ' AW
R1 - N -' 0 - CHp- N Φ - CHp -f \>
CH
so
vom Typ eines Kation-Anion-Tensid-Komplexes, der sowohl in der polaren als auch in der apolaren Phase gut löslich ist. Din Herstellung der Komponente C erfolgt vorteilhafterweise in den aquimolaren Mengen eines kationenaktiven Tensids der Formel IV
x~ mit
| H | 0 | CH2 | CHo | CH2 A | - | |
| I | I I | |||||
| R1 | - U | -C- | I /ΊΐΤ | |||
obengenannter Bedeutung für R1 sowie χ - Halogenid und eines anionenaktiven Tensids der Formel V
.
3Ο
mit oben beschriebener Bedeutung für R2 und Me+ = (Ionen der 1. Hauptgruppe des PSE sowie Ammonium- oder
eingesetzt und für die Verarbeitung die üblichen Methoden angewendet. Als magnetisch anisotropes Material werden bevorzugt feinteilige nadeiförmige Y-Fe2O3-Pigmente, cobaltdotierte Eisenoxide, Chromdioxid, Bariumferrite und Metallpigmente verwendet.
cyclische Ether (Tetrahydrofuran, Dioxan), Fster (Essigsäureethyl-, Essigsäurebutylester) und chlorierte Kohlenwasserstoffe (Dichlorethan, Dichiormethan) sowie Lösungsmittelmischungen.
zugesetzt werden.
einem hohen Rechteckfaktor 0rs/0s> einem hohen Volumenfüllfaktor, einem hohen Ausrichtungskoeffizienten Ka und einer geringen Schaltfeldstärkenverteilung SFD sowie damit verbunden einem hohen Niveau speichertechnischer Eigenschaften aus.
100 Teile Chromdioxid
77,4 Teile Methylethylketon
25,8 Teile Cyclohexanon
1,12 Teile einos Phosphorsäureesters der Formel I gemäß Anspruch 1
0,28 Teile eines Alkylphenolpolyglykolethers der Formel Il gemäß Anspruch 1 1,40 Teile eines Alkylamidomethyldimethylbenzylammoniumalkylbenzensulfonats der Formel III gemäß Anspruch 1
63.3 Teile einer 20Gew.-%igen Lösung eines elastomeren Polyesterurethans in einem Lösungsmittelgemisch aus 75 Teilen Methylethylketon und 25 Teile Cyclohexanon
42.4 Teile einer 20Gew.-%lgen Lösung eines thermoplastischen amorphen Polyesterurethans in einem Lösungsmittelgemisch aus 75 Teilen Methylethylketon und 25 Teile Cyclohexanon
0,93 Teile eines Stearinsäurebutylesters
0,40 Teile eines Methylphenylpolysiloxans
orientiert, das Lösungsmittel aus der Schicht durch geeignete Energiequellen ausgetrieben und die getrocknete Magnetschicht kalandriert. Nach dem Trocknen und Kalandrieren besitzt die magnetisch aktive Schicht eine Dicke von 4,6pm.
wird ein durch Veresterung von Phosphorpentoxid mit Fettalkoholen (C,o-Cie) hergestellter saurer Phosphorsäureester eingesetzt.
Dessau.
hergestellten Magnetbänder.
| Kennwerte | Ausführungs | Vergleichs- | Vergleichs |
| beispiel 1 | beispieh | beispiel 2 | |
| Ka | 3,8 | 2,1 | 2,4 |
| SFD | 0,43 | 0,44 | 0,44 |
| 0ns/0s | 0,89 | 0,86 | 0,86 |
| Volumenfüllfaktor (%) | 46,1 | 43,0 | 41,2 |
| Rm.x(Mm) | 0,276 | 0,327 | 0,345 |
| R. (pm) | 0,029 | 0,032 | 0,031 |
| RDNicm"1) | 342 | 276 | 288 |
| D03S (dB) | +5,7 | +3,9 | +3,8 |
| Diom.x(dB) | -6,9 | -7,9 | -7,7 |
| E316Hz | +0,6 | -0,2 | -0,6 |
| E10 kHz | +0,6 | -0,2 | -0,6 |
| E16 kHz | +0,8 | -0,1 | -0,4 |
| D03* (dB) | +5,4 | +3,4 | +3,2 |
| nach Klima | |||
| (8d,35°C,95%r.F.) | |||
| D)Omax(dB) | -7,2 | -8,4 | -8,4 |
| nach Klima | |||
| (8d,35"'C,95%r.F.) | |||
| E315HzIdB) | +0,3 | -0,5 | -0,8 |
| nach Klima | |||
| (8d,35°C,95%r.F.) | |||
| E16 kHz | +0,5 | -0,5 | -0,8 |
| nach Klima | |||
| (8d,35°C,95%r.F.) |
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zur Herrtellung von magnetischem Aufzeichnungsmaterial aus einer Dispersion von feinteiligem, magnetisch anisotropen Material in einer Lösung aus organischem Lösungsmittel, Polymerbindemittel und üblichen Zusatzstoffen wie Gleitmittel, Dispergierhilfsmittel und Antistatika, schichtförmigem Auftragen der Dispersion auf eine nichtmagnetisierbare Unterlage, Ausrichtung der magnetisierbarer! Pigmentteilchen durch ein Magnetfeld und Entzug des Lösungsmittels aus der Schicht, gekennzeichnet dadurch, daß für das Dispergieren des magnetischen Pigmentes als Dispergierhilfsmittel ein ternäres Gemisch eines A: Phosphorsäureesters der Formel I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33345789A DD288474A5 (de) | 1989-10-10 | 1989-10-10 | Verfahren zur herstellung von magnetischem aufzeichnungsmaterial |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33345789A DD288474A5 (de) | 1989-10-10 | 1989-10-10 | Verfahren zur herstellung von magnetischem aufzeichnungsmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD288474A5 true DD288474A5 (de) | 1991-03-28 |
Family
ID=5612921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD33345789A DD288474A5 (de) | 1989-10-10 | 1989-10-10 | Verfahren zur herstellung von magnetischem aufzeichnungsmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD288474A5 (de) |
-
1989
- 1989-10-10 DD DD33345789A patent/DD288474A5/de not_active IP Right Cessation
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