DD289047A5 - Verfahren zur herstellung von methylsubstituierten 2h-1,3,4,2-oxadiazaborinen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von methylsubstituierten 2h-1,3,4,2-oxadiazaborinen Download PDF

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DD289047A5
DD289047A5 DD33463989A DD33463989A DD289047A5 DD 289047 A5 DD289047 A5 DD 289047A5 DD 33463989 A DD33463989 A DD 33463989A DD 33463989 A DD33463989 A DD 33463989A DD 289047 A5 DD289047 A5 DD 289047A5
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substituted
alkoxycarbonyl
methyl
heterocycles
preparation
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DD33463989A
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Horst Hartmann
Kay Steffen
Michael Weber
Liane Ebersold
Original Assignee
Technische Hochschule "Carl Schorlemmer" Leuna-Merseburg,De
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  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von methylsubstituierten 2 * Derartige Verbindungen koennen Bedeutung erlangen als organische Fluorophore, als Zwischenprodukte zur Herstellung von Heterocyclen und pharmakologisch wirksamen Substanzen sowie aufgrund ihrer Methylsubstitution zur Herstellung von langwellig absorbierenden Farbstoffen. Mit der Erfindung soll versucht werden, die bisher unbekannten methylsubstituierten 2 * in einfacher Weise zugaenglich zu machen. Dies geschieht erfindungsgemaesz dadurch, dasz b-Ketohydrazone mit Borsaeurederivaten in einem polaren aprotischen Loesungsmittel durch Erwaermen zu den 2 * des allgemeinen Formeltyps III, wobei Ar einen einfachen oder kondensierten Arylrest, der gegebenenfalls durch verschiedene Elektronendonator- oder Elektronenakzeptor-substituenten, wie z. B. Halogen, Alkoxy-Dialkylamino, Alkylmercapto, Nitro, Cyano, Alkoxycarbonyl, Alkylsulfonyl oder einfache verzweigte oder unverzweigte Alkylreste, substituiert sein kann, R eine vorzugsweise carbonylgruppenhaltige Gruppierung, wie beispielsweise eine Formyl-, Acetyl-, Benzoyl-, Alkoxycarbonyl- oder Dialkylaminocarbonyl-Gruppierung und X vorzugsweise einen Acetoxyrest oder ein Fluor darstellt, umgesetzt werden. Formel III{b-Ketohydrazone; Borchelate; Borheterocyclen; Borsaeurederivate; Farbstoffe; Fluorophore; Heterocyclen; pharmakologisch wirksame Substanzen}

Description

in denen Ar und R die vorstehend angegebene Bedeutung haben und X einen aus dem eingesetzten Bcrsäurederivat stammenden, vorzugsweise Acetoxy oder Fluor darstellenden Rest bedeuten, bilden.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von monocyclischen 2H-1,3,4,2-Oxadiazaborinen. Derartige Verbindungen können Bedeutung erlangen als organische Fluorophase, als Zwischenprodukte zur Herstellung von Heterocyclen und pharmakoiogisch wirksamen Substanzen sowie aufgrund ihrer Methyisubstition zur Herstellung von langwellig absorbierenden Farbstoffen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Methylsubstituierte 2 H-1,3,4,2-Oxadiazaborine sind im Gegensatz zu phenylsubstituierten Vertretern sowie bepzokondensierten Analoga bislang unbekannt. (E.Hohaus, K.Wesendorf, Z.Naturf. 35B [1980] 319-325)
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die bislang unbekannten methylsubstituierten 2H-1,3,4,2-Oxadiazaborine in einfache Weise aus leicht zugänglichen Ausgangsstoffen zugänglich zu machen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß 2-Ketohydrazone des allgemeinen Formeltyps I
Vj
1V^CH3R .
wobei Ar einen einfachen oder kondensierten Arylrest, der gegebenenfalls durch verschiedene Elektronendonator- oder Elektronenakzeptorsubstituenten, wie z. B. Halogen, Alkoxy, Dialkylamino, Alkylmercapto, Nitro, Cyano, Alkoxycarbonyl, Alkylsulfonyl oder einfache verzweigte oder unverzweigte Alkylreste, substituiert sein kann, und R eine vorzugsweise carbonylgruppenhaltige Gruppierung, wie beispielsweise eine Formyl-, Acetyl-, ßenzoyl-, Alkoxycarbonyl- oder Dralkylaminocarbonyl-Gruppierung, bedeutet, mit einem einfachen Borsäurederivat, wie z. B. Borsäuretriacetat oder vorzugsweise Bortrifluorid, das vorteilhafterweise auch in Form seines Diethylether-Adduktes eingesetzt werden kann, in polaren aprotischen Lösungsmitteln, wie Acetonitril, Acetanhydrid oder Dichlorethan, bei Temperaturen zwischen 40°C und 12O0C zur Umsetzung gebracht werden, wobei sich die 2H-1,3,4,2-Oxadiazaborine des allgemeinen Formeltyps II,
X X
CN: H3
in denen Ar und R die vorstehend angegebene Bedeutung haben und X einen aus den eingesetzten Borsäurederivatstammenden, vorzugsweise Acetoxy oder Fluor darstellender Rest ist, bilden.
Die Erfindung soll nachstehend an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Ausführungsbelsplele
2,2-Dlacetoxy-3-p-chlorphenyl-5-acetyl-6-methyl-2H-1,3,4/2-Oxadiazaborin
2,5g (0,01 Mol) ß-p-Chlorphenylhydrazon des 2,3,4-Triketopentans werden in 20ml Acetanhydrid, das 2 g Borsäure in Form ihres Triacetate gelöst enthält, 10 Minuten unter Rückfluß erwärmt. Die nach dem Stehen über Nacht ausfallenden Kristalle werden abgesaugt und aus Eisessig umkristallisiert. Es entsteht dadurch die Titelverbindung in einer Ausbeute von 1,8g (55%d. Fh) mit einem Schmelzpunkt von 149-1510C.
2,2-Difluoro-3-p-möthoxyphenyl-5-ethoxycarbonyl-6-methyl-2H-1,3,4,2-Oxadlazaborin2,04g (0,01 Mol) ß-p-Methoxyphenylhydrazon des 2,3-Diketo-buttersäure-ethylesters werden in 20ml Acetanhydrid bei
Raumtemperatur gelöst und unter Rühren mit 1,5g Bortrifluorid-Etherat versetzt. Anschließend wird 10min unter Rückfluß
erhitzt, dann abgekühlt und über Nacht stehen gelassen. Nach Absaugen des Niederschlags und Umkristallisation dessen aus
Eisessig werden 2,5g (80% d. Th.) der Titelverbindung mit einem Schmelzpunkt von 195°C (Zers.) erhalten. Weitere nach dieser Arbeitsweise erhaltene 2,2-Difluoro-2 H-1,3,4,2-Oxadiazaborine des allgemeinen Formeltyps Il (X = F) sind
in nachstehender Tabelle aufgeführt.
Ar R Ausb.(%) F0C Xmax Ige
Inm]
C6H5 COOCH3 55 76-80 360/4,24
C6H6 COCH3 63 153-158 365/4,35
4-ChC6H4 COOCH3 60 76 361 /4,43
4-ChC6H4 COCH3 86 129' 370/4,39
4-CH3/O-C6H4 COCH3 45 134-139 376/4,59
4-Br-C6H4 COOC2H5 65 192 368/4,49
4-NO2-C8H4 COOC2H6 80 202 377/4,62
4-CHj-C6H4 COOC2H6 85 185 393/4,50
4-F-C6H4 COOC2H6 20 184 368/4,45
p-Naphtho COOC2H6 37 186 404/4,29

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von methylsubstituierten 2H-1,3,4,2-Oxadiazaborinen, gekennzeichnet dadurch, daß substituierte ß-Ketohydrazone des allgemeinen Formeltyps I1
    wobei Ar einen einfachen oder kondensierten Arylrest, der gegebenenfalls durch verschiedene Elektronendonator- oder Elektronenakzeptorsubstituenten, wie z. B. Halogen, Alkoxy, Dialkylamino, Alkylmercapto, Nitro, Cyano, Alkoxycarbonyl, Alkylsulfonyl oder einfache verzweigte oder unverzweigte Alkylreste, substituiert sein kann, und R eine vorzugsweise carbonylgruppenhaltige Gruppierung, wie beispielsweise eine Formyl-, Acetyl-, Benzoyl-, Alkoxycarbonyl- oder Dialkylaminocarbonyl-Gruppierung bedeutet, mit einem einfachen Borsäurederivat, wie z.B. Borsäuretriacetat oder vorzugsweise Bortrifluorid, das vorteilhafterweise auch in Form seines Diethylether-Adduktes eingesetzt werden kann, in polaren aprotischen Lösungsmitteln, wie Acetonitril, Acetanhydrid oder Dichlorethan, bei Temperaturen zwischen 400C und "\ 200C zur Umsetzung gebracht werden, wobei sich die 2H-1,3,4,2-Oxadiazaborine des allgemeinen Formeltyps II,
DD33463989A 1989-11-17 1989-11-17 Verfahren zur herstellung von methylsubstituierten 2h-1,3,4,2-oxadiazaborinen DD289047A5 (de)

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