DD290166A5 - Zweitrommelantrieb fuer gurtbandfoerderer - Google Patents

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DD290166A5
DD290166A5 DD31894588A DD31894588A DD290166A5 DD 290166 A5 DD290166 A5 DD 290166A5 DD 31894588 A DD31894588 A DD 31894588A DD 31894588 A DD31894588 A DD 31894588A DD 290166 A5 DD290166 A5 DD 290166A5
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drive drums
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DD31894588A
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Joachim Gollasch
Gisbert Schulz
Udo Schmidt
Uwe Schnitzler
Original Assignee
Bergakademie Freiberg,De
Veb Nagema Anlagenbau Dresden,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Zweitrommelantrieb fuer Gurtbandfoerderer, der in allen Bereichen der Foerdertechnik vorteilhaft anwendbar ist. Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Zweitrommelantrieb fuer Gurtbandfoerderer zu entwickeln, bei dem ein 360-Grad-Umschlingungswinkel fuer die Kraftuebertragung an den Antriebstrommeln ohne eine Umlenktrommel und ohne Nutzung der Tragseite des Foerdergurtes realisiert werden kann. Erfindungsgemaesz wird die technische Aufgabe der Erfindung dadurch geloest, dasz zwischen den Antriebstrommeln und dem Foerdergurt ein ueber beide Antriebstrommeln umlaufendes Zwischenband angeordnet ist. Das Zwischenband weist einen Elastizitaetswert auf, der kleiner als der Elastizitaetswert des Foerdergurtes und eines gegebenenfalls auf den Antriebstrommeln angeordneten Trommelbelages ist. Die Antriebstrommeln weisen entweder einen gleichen oder in Foerderrichtung abnehmenden Durchmesser auf.{Zweitrommelantrieb; Gurtbandfoerderer; ohne Umlenktrommel; Antriebstrommeln; Foerdergurt; erhoehte Haftreibung; 360-Grad-Umschlingungswinkel; keinen Biegerichtungswechsel; verminderter Verschleisz; Zwischenband; niedriger Elastizitaetswert}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
DIo Erfindung betrifft einen Zweitroinmelantrleb für Gurtbandförderer, der In allen Bereichen der Fördertechnik vorteilhaft anwendbar ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In ZILLICH, E.: Fördertechnik für Studium und Praxis, Band 2: Mechanisch arbeitende Stetigförderer, Werner-Verlag Düsseldorf 1972 sind verschiedene Arten von Antriebsanordnungen von Gurtbandförderern beschrieben worden. Individuell kommen Kopfantriebe, Endantriebe sowie Kopf- und Endantriebe in Form von Ein- bzw. Mehrtrommelantrieben zum Einsatz. Um hohe GurtzugkrXfte zu erreichen finden Mehrtrommelantriebe, z. B. in Form von Zweitrommelantrieben, Anwendung, bei denen ein großer Umschlingungswinkel realisiert werden kann, der die Übertragung großer Kräfte von den Antriebstrommeln auf den Fördergurt ermöglicht. Diese Mehrtrommelantriebe bestehen aus Antriebstrommeln, die entweder als Kopf-, End- oder Kopf- und Endantrieb arbeiten, und aus Umlenktrommeln. Um der Forderung zu entsprechen, daß der Fördergurt nicht mit der Tragseite über die Antriebstrommeln geführt wird, da dies einen unvertretbar hohen Verschleiß zur Folge hätte, wird der Fördergurt unter nicht zu hohem Zug über diese Umlenktrommeln geführt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß der Fördergurt bei der Führung überdie Antriebstrommeln und die Umlenktrommeln einer bestimmten Anzahl von Biegewechseln, insbesondere auch Biegerichtungswechseln, ausgesetzt ist. Um die durch Biegebeanspruchung hervorgerufene hohe Belastung des Fördergurtes in Grenzen zu halten wird darauf orientiert, die Trommeldurchmesser nicht zu klein zu wählen, die Anzahl der Biegewechsel und besonders die der Biegerichtungswechsel möglichst klein zu halten und durch genügend große Abstände zwischen den Trommeln schnell aufeinanderfolgende Biegerichtungswechsel zu vermeiden. Um den für eine ausreichende Kraftübertragung erforderlichen Umschlingungswinkel des Fördergurtes um die Antriebstrommeln realisieren zu können und der Forderung zu entsprechen, daß der Fördergurt nicht mit seiner Tragseite über die Antriebstrommeln geführt wird, kann auf die Umlenktrommeln, die die eigentlichen Verursacher der nachteiligen Biegerichtungswechsel sind, bei den bekannten Lösungen nicht verzichtet werden. Auch wenn die Biegerichtungswechsel auf ein Minimum beschränkt werden, wie z. B. bei einem Zweitrommelantrieb bei den nur noch ein Biegerichtungswechsel auftritt, hat der eine verbleibende Biegerichtungswechsel immer noch einen wesentlichen Einfluß auf die Standzeit des Fördergurtes.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, den Verschleiß von Fördergurten an Gurtbandförderern mit Zweitrommelantrieben .'.u vermindern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Zweitrommelantrieb für Gurtbandförderer zu entwickeln, bei dem ein 360-Grad-Umschlingungswinkel für die Kraftübertragung an den Antriebstrommeln ohne eine Umlenktrommel und ohne Nutzung der Tragseite des Fördergurtes realisiert werden kann.
Erfindungsgemäß wird die technische Aufgabe der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen den Antriebstrommeln und dem Fördergurt ein über beide Antriebstrommeln umlaufendes Zwischenband angeordnet ist. Die Antriebstrommeln weisen entweder einen gleichen oder in Förderrichtung abnehmenden Durchmesser auf. Dadurch wird erreicht, daß der Flächenkontakt zwischen Fördergurt und Zwischenband am größten ist und dementsprechend eine optimale Kraftübertragung von den Antriebstrommeln über das Zwischenband auf den Fördergurt gesichert wird.
Das Zwischenband weist einen Elastizitätswert auf, der kleiner als der Elastizitätswert des Fördergurtes und eines gegebenenfalls auf den Antriebstrommeln angeordneten Trommelbelages ist.
Das Zwischenband, das direkt auf den Antriebstrommeln umläuft, umschlingt die Anti iebstrommeln in einem Winkel von 360Grad und gewährleistet durch den großen Flächenkontakt mit dem Fördergurt und dem niedrigen Elastizitätswert eine zuverlässige schlupffreie Kraftübertragung von den Antriebstrommeln auf den Fördergurt. Besonders beim Anfahren auftretender Gleitschlupf wird in einen Dehnschlupf umgewandelt.
Mit dieser einfachen aber wirkungsvollen Lösung kann bei Zweitrommelantrieben auf die bisher erforderlichen Umlenkrollen verzichtet werden. Dadurch, daß nunmehr kein Biagerlchtungswechsel mehr auftritt und das Zwischenband gleichzeitig als Verschleißband und als Trommelbelag fungiert, wird der Verschleiß an den Antriebstrommeln und am Fördergurt durch Verlagerung auf das Zwischenband verringert. Der Abstand zwischen den Trommeln kann bei der erfindungsgemäßen Lösung beliebig klein gewählt werden, so daß der Antrieb der beiden Antriebstrommoln vorteilhafterweise über einen gemeinsamen Motor mit einem zwischengeschalteten Getriebe erfolgen kann, wodurch eine kleinere, kompakte Bauwelse des Zweitrommelantriebes möglich wird. Da beide Antriebstrommeln nicht unabhängig voneinander angetrieben werden, kann es nicht wie bei bekannton Lösungen zu Anlagenschäden kommen, die durch den Stillstand einer Antriebstrommel hervorgerufen werden
Der erfindungsgemäße Zweitrommelantrieb ist sowohl als Kopf-, End- oder Kopf- und Endantrieb einsetzbar.
Ausführungsbelsplel
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Zur Verdeutlichung ist dazu in Figur 1 ein erfindungsgemäßer Zweitrommelantrieb dargestellt.
Dieser Zweitrommelantrieb soll für den Transport pleistozäner Massen geeignet sein. Dazu ist es erforderlich, daß es beim Abwurf der pleistozänen Massen zu keinem Nachlaufen des Pleistozäns Im 'Jntertrum kommt. Der Zweitrommelantrieb für den Transport pleistozäner Massen besteht aus den Antriebstrommeln 1 und 2, dem Zwischenband 4 und dem Fördergurt 3. Die Antriebstrommeln 1 und 2 sind in herkömmlicher Welse mit einem Trommelbelag versehen. Die Antriebstrommol 2, die in Förderrichtung vor der Antriebstrommel 1 angeordnet ist, besitzt einen größeren Durchmesser. Das Zwischenband 4 wird vollständig um die Antriebstrommeln 1 und 2 geführt und damit ein Umschlingungewinkel von 360Grad realisiert. Auf diesem Zwischenband 4 läuft der Fördo-gurt 3, der die Antriebstrommel 1 umläuft und die Antriebstrommel 2 nur tangential berührt. Durch die Berührungsfläche zwischen Zwischenband 4 und Fördergurt 3 wird eine große Haftreibung erreicht. Werden zwischen den beiden Antriebstrommeln 1 und 2 eine oder mehrere vom Abstand und der Größe der Antriebstrommeln 1 und 2 abhängige Stützrollen angeordnet, kann die Kraftübertragung zwischen Zwischenband 4 und Fördergurt 3 weiter erhöht werden. Diese Stützrollen dienen dann gleichzeitig zum Spannen, insbesondere dos Zwischenbandes 4, wodurch lediglich nur noch eine Spanneinrichtung zur Spannung des Fördergurtes 3 an der Umlenktrommel erforderlich ist. Das Zwischenband 4 besteht aus einem PVC-Band mit zwei Laufseiten. Dieses Material weist gegenüber dem Fördergurt 3 und dem Trommelbelag der Antriebstrommeln 1 und 2 einen kleineren Elastizitätswert auf. Der Mindestdurchmesser der Antriebstrommel 1 mit dem kleinen Durchmesser richtet sich bekanntermaßen nach dem jeweils verwendeten Fördergurt 3. Der Durchmesser der Antriebstromel 2 ist in Abhängigkeit von den zu fördernden pleistozänen Massen und der Größe der Antriebstrommel 1 zu wählen. Durch den Zweitrommelantrieb mit zwei Aritriebstrommeln 1 und 2 mit unterschiedlichem Durchmesser wird ein Vorabwurf der pleistozänen Massen vor dem eigentlichen Abwurf realisiert. Durch die Anordnung der Antriebstrommeln 1 und 2 im Untertrum auf gleicher Höhe kann ein maximaler Vorabwurf erreicht werden. Darüber hinaus kann der Vorabwurf der pleistozänen Massen durch die Wahl des Verhältnisses derAntriebstrommeldurchmesser bzw. des Abstandes der Antriebstrommel 1 und 2 auf die jeweils zu fördernden pleistozänen Massen abgestimmt werden. Der Austausch der Antriebstrommeln 1 und 2, die Veränderung des Abstandes der Antriebstrommeln 1 und 2 sowie des Zwischenbandes 4 ist mit einfachen Mitteln durchführbar.
Mit diesem Zweitrommelantrieb ist es möglich den Verschleiß von Fördergurt 3 und Antriebstrommeln 1 und 2 wesentlich zu vermindern, da die Hauptbelastung durch das Zwischenband 4 getragen wird. Dieses Zwischenband 4 ist wiederum leicht austauschbar, so daß der Aufwand für die Wartung und Instandhaltung ebenfalls vermindert werden kann. Der erfindungsgemäße Zweitrommelantrieb stellt eine völlig neuartige Lösung für den Antrieb von Gurtbandförderern dar, die zwar einfach im Aufbau, aber in ihrer Wirkung komplex die Nachteile der bekannten Lösungen beseitigt und darüber hinaus zusätzliche Vorteile bietet.

Claims (3)

1. Zweitrommelantrieb für Gurtbandförderer, bestehend aus einem Fördergurt und zwei Antriebstrommeln, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Antriebstrommeln (1,2) und dem Fördergurt (3) ein über beide Antriebstrommeln (1,2) umlaufendes Zwischenband (4) angeordnet ist.
2. Zweitrommelantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebstrommw'n 1,2 den gleichen oder einen in Förderrichtung abnehmenden Durchmesser aufweisen.
3. Zweitrommelantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Zwischenband (4) einen Elastizitätswert aufweist, der kleiner als der Elastizitätswert des Fördergurtes (3) und eines gegebenenfalls auf den Antriebstrommeln (1,2) angeordneten Trommelbelages ist.
DD31894588A 1988-08-15 1988-08-15 Zweitrommelantrieb fuer gurtbandfoerderer DD290166A5 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005016410A1 (de) * 2005-04-08 2006-11-02 Minitec Maschinenbau Gmbh & Co. Kg Fördervorrichtung
DE102012103966A1 (de) 2012-05-07 2013-11-07 Contitech Transportbandsysteme Gmbh Förderanlage mit verbessertem Trommelbelag für die Antriebstrommel und / oder Umkehrtrommel und / oder Tragtrommel
DE102015224663A1 (de) 2015-12-09 2017-06-14 Contitech Transportbandsysteme Gmbh Förderbandtrommel mit einem Trommelbelag

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US9908707B2 (en) 2012-05-07 2018-03-06 Contitech Transportbandsysteme Gmbh Conveying installation with improved drum cover for the driving drum, reversing drum or loadbearing drums
DE102015224663A1 (de) 2015-12-09 2017-06-14 Contitech Transportbandsysteme Gmbh Förderbandtrommel mit einem Trommelbelag

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