DD290228A5 - Kratzenrauhmaschine - Google Patents

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DD290228A5
DD290228A5 DD31976388A DD31976388A DD290228A5 DD 290228 A5 DD290228 A5 DD 290228A5 DD 31976388 A DD31976388 A DD 31976388A DD 31976388 A DD31976388 A DD 31976388A DD 290228 A5 DD290228 A5 DD 290228A5
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DD
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roller
rollers
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roughening
kratzenrauhmaschine
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DD31976388A
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English (en)
Inventor
Lothar Fankhaenel
Jochen Beckert
Volker Straube
Original Assignee
Veb Textilmaschinenbau Aue - Kombinat Textima,De
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kratzenrauhmaschine fuer textile Flaechengebilde. Ausgehend vom Ziel der Erfindung, der weitestgehend universelleren Einsatzmoeglichkeit bei Minimierung des Aufwandes, beispielsweise der Verringerung der Umruestzeiten, liegt ihr die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der sich in Arbeitsstellung befindenden Strich- und Gegenstrichwalzen und damit ihr Verhaeltnis zueinander zu aendern. Dieses wird dadurch geloest, dasz im Tambour mehrere, gelagerte und jeweils mit mindestens je einer Rauhwalze unterschiedlicher Walzenart (Strichwalze und Gegenstrichwalze) bestueckte Aufnahmevorrichtungen angeordnet sind, wobei wenigstens eine in jeder Aufnahmevorrichtung gelagerte Rauhwalze sich in der Arbeitsstellung befindet. Fig. 1{Kratzenrauhmaschine; Tambour; Rauhwalze; Strichwalze; Gegenstrichwalze; Verhaeltnis Gegenstrich- zu Strichwalzen veraendern; textile Flaechengebilde; Rauhen textiler Flaechengebilde}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Kratzenrauhmaschine für textile Flächengebilde mit wenigstens einem angetriebenen Tambour.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei Kratzenrauhmaschinen ist es allgemein bekannt, in einem angetriebenen Tambour in zum Tambour gehörenden Tambourscheiben angetriebene Rauhwalzen planetenartig anzuordnen. Zur Erzielung entsprechender Rauheffekte werden hierzu Rauhwalzen unterschiedlicher Walzenart (Strichwalzen und Gegenstrichwalzen) oder Rauhwalzen gleicher Walzenart (Strichwalzen oder Gegenstrichwalzen) verwendet. So ist in der DD-PS 127916 eine Kratzenrauhmaschine mit einer unterschiedlichen Anzahl von Strich- und Gegenstrichwalzen beschrieben. Entsprechend der Eigenschaft des zu rauhenden textlien Flächengebildes und dem zu erzielenden Rauheffekt befinden sich auf dem Tambour eine bestimmte Anzahl Strichwalzen und eine bestimmte Anzahl Gegenstrichwalzen, beispielsweise im Verhältnis Gegenstrichwalzen zu Strichwalzen von 3:1. Damit ist diese Kratzenrauhmaschine nur für ein spezielles Einsatzgebiet geeignet. Beim Vorliegen anderer zu rauhender textiler Flächengebilde oder zum Erreichen anderer Rauheffekte ist das Verhältnis der Strich- zu den Gegenstrichwalzen zu ändern, was einen relativ hohen Aufwand, beispielsweise für das Wechseln der Rauhwalzen, das Einziehen des textlien Flächengebildes in die Kratzenrauhmaschine etc., erfordert. Damit liegen relativ hohe Stillstandszeiten der Kratzenrauhmaschine vor.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Kratzenrauhmaschine zu schaffen, die bei Minimierung des Aufwandes, beispielsweise der Verringerung der Umrüstzeiten, weitestgehend universeller einsetzbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kratzenrauhmaschine so auszubilden, daß die Anzahl der sich in Arbeitsstellung befindenden Strichwalzen und Gegenstrichwalzen und damit ihr Verhältnis zueinander geändert werden kann. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch gelöst, daß im Tambour mehrere, gelagerte und jeweils mit mindestens je einer Rauhwalze unterschiedlicher Walzenart (Strichwalze und Gegenstrichwalze) bestückte Aufnahmevorrichtungen angeordnet sind, wobei wenigstens einein jeder Aufnahmevorrichtung gelagerte Rauhwalze sich in der Arbeitsstellung befindet.
Jede Aufnahmevorrichtung Ist dreh- und arretierbar angeordnet. Dieses kann für jede Aufnahmevorrichtung unabhängig voneinander oder für alle gemeinsam durchgeführt werden.
Die in der Aufnahmevorrichtung gelagerten und sich in Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen sind auf wenigstens einem Teilkreis angeordnet.
Ferner können die in den Aufnahmevorrichtungen gelagerten Rauhwalzen gleicher Walzenart gleiche oder unterschiedliche Kratzenbeschläge besitzen.
Die in jeder Aufnahmevorrichtung gelagerte(n) und sich in Arbeitsstellung befindende(n) Rauhwalze(n) ist (sind) angetrieben.
Bedingt durch das Drehen und anschließende Arretieren der Aufnahmevorrichtung(en) ändert sich das Verhältnis Gegenstrichwalzen zu Strichwalzen der sich in Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ist es möglich, nebnn dem Rauhen unterschiedlicher textiler Flächengebilde, auch durch die Veränderung des Verhältnisses Gegenstrichwalzen zu Strichwalzen, entsprechend den in den Aufnahmevorrichtungen gelagerten Rauhwalzen, unterschiedliche Rauhverfahren, wie das Strich-Gegenstrich-Rauhen, das Rauhen mit unterschiedlicher Anzahl Strich- und Gegenstrichwalzen, das Rauhen im Vollverfilzungsverfahren für Trikot- oder Wollartikel, entsprechend dem vorliegenden textlien Flächengebilde, durchzuführen und unterschiedliche Rauhverfahren von Passage zu Passage bzw. innerhalb der Passagen des betreffenden textlien Flächengebildes zu wählen. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß bei Änderung des Verhältnisses Gegenstrichwalzen zu Strichwalzen durch das Drehen der Auf nahmevorrichtung(en) und das damit bedingte Wechseln der sich in Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen das textile Flächengebilde in der Kratzenraumaschine und damit auch auf dem Tambour verbleiben kann, so daß lediglich eine relativ kurze Stillstandszeit der Kratzenrauhmaschine vorliegt.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, bei Rauhwalzen gleicher Walzenart gleiche oder unterschiedliche Kratzenbeschläge zu verwenden, wodurch sich bestimmte Rauheffekte ergeben.
Ausiührungsbelspiel
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: schematisch eine Querschnittsdarstellung einer Kratzenrauhmaschine, Fig. 2; schematisch eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Kratzenrauhmaschine.
Wie aus beiden Figuren hervorgeht, besitzt ein Tambour eine zu seiner Lagerung und zu seinem Antrieb, der im oder entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgen kann, dienende Welle 1, auf der zwei zur Lagerung von mehreren Aufnahmevorrichtungen 3 dienende Tambourscheiben 4 angeordnet sind (eine der beiden Tambourscheiben 4 ist nicht dargestellt). In jeder Aufnahmevorrichtung 3 sind jeweils mindestens je eine Rauhwalze 2 unterschiedlicher Walzenart gelagert.
Die in den Lagerstellen 5 der Tambourscheiben 4 gelagerten Aufnahmevorrichtungen 3 sind drehbar und durch eine nicht dargestellte Vorrichtung in ihrer Lage arretierbar angeordnet. Vorzugsweise erfolgt das gleichzeitige Drehen und anschließende Arretieren aller Aufnahmevorrichtungen 3 von einer zentralen Stelle aus. Es ist jedoch auch möglich, jede Aufnahmevorrichtung 3 unabhängig voneinander zu drehen und zu arretieren.
Die in den Aufnahmevorrichtungen 3 gelagerten und nach außen zeigenden Rauhwalzen 2 befinden sich in der Arbeitsstellung und sind vorzugsweise auf einem Teilkreis 6 angeordnet, während für die Lagerstellen 5 der Aufnahmevorrichtungen 3 ein kleinerer Teilkreis 7 vorhanden ist.
Entsprechend dem zu rauhenden textlien Flächengebilde 8 und dem zu erzielenden Rauhe'iekt.kommen Rauhwalzen 2 unterschiedlicher Walzenart (Strichwalzen 21 -in nachfolgenden Übersichten mit S 21 bezeichnet-und Gegenstrichwalzen 22-in nachfolgenden Übersichten mit G 22 bezeichnet) oder Rauhwalzen 2 gleicher Walzenart (Strichwalzen 21 oder Gegenstrichwalzen 22) zum Einsatz.
Die in der Aufnahmevorrichtung 3 gelagerten Rauhwalzen 2 gleicher Walzenart besitzen vorzugsweise gleiche Kratzenbeschläge.
Es ist jedoch auch möglich, daß wenigstens eine der in der Aufnahmevorrichtung 3 gelagerte Rauhwalze 2 gleicher Walzenart einen anderen Kratzenbeschlag gegenüber der (den) anderen in der Aufnahmevorrichtung 3 gelagerten Rauhwalze(n) 2 gleicher Walzenart und/oder in den anderen Aufnahmevorrichtungen 3 gelagerten Rauhwalzen 2 gleicher Warenart besitzt.
Die Strichwalzen 21, die Gegenstrichwalzen 22 und der Tambour werden gesondert, vorzugsweise in Abhängigkeit zueinander und/oder zu weiteren Einricht'mgen dor Kratzenrauhmaschine, beispielsweise den Zugwalzen 9, geregelt angetrieben. Dabei erfolgt nur der Antrieb der sich in Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen 2, während die übrigen sich nicht in Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen 2 vorzugsweise nicht angetrieben werden.
Wie in Fig, 1 dargestellt ist, sind in den Tambourscheiben 4 mehrere jeweils mit einer Strichwalze 21 und zwei Gegenstrichwalzen 22 bestückte Aufnahmevorrichtungen 3 angeordnet, von denen sich jeweils eine Gegenstrichwalze 22 und eine Strichwalze 21 in Arbeitsstellung befinden. Damit liegt in der Arbeitsstellung eine sich wiederholende Reihenfolge nachfolgend Reihenfolge genannt - von einer Gegenstrichwalze 22 und einer Strichwalze 21 und somit ein Verhältnis Gegenstrichwalzen 22 zu Strichwalzen 21 von 1:1 vor.
Erfolgt eine Drehung aller Aufnahmevorrichtungen 3 um 120°, wie sie in Fig. 1 in Pfeilrichtung an einer Aufnahmevorrichtung 3 dargestellt ist- auf die nach der Drehung erforderliche Arretierung der Aufnahmevorrichtungen 3 wird hier und in den weiteren Darlegungen nicht mehr hingewiesen - befinden sich nur noch Gegenstrichwalzen 22 in Arbeitsstellung.
Bei einer Drehung aller Aufnahmevorrichtungen 3 um weitere 120° befinden sich von jeder Aufnahmevorrichtung 3 eine Strichwalze 21 und eine Gegenstrichwalze 22 in Arbeitsstellung, so daß das Verhältnis Gegenstrichwalzen 22 zu Strichwalzen 21 wieder 1:1 beträgt.
Aus der folgenden Übersicht sind die Verhältnisse der Rauhwalzen 2 unterschiedlicher Walzenart und ihre Reihenfolge bei der in Fig. 1 vorhandenen Bestückung der Aufnahmevorrichtung 3 mit Rauhwalzen 2 nochmals ersichtlich.
Verhältnis Reihenfolge G22:S21
Ausgangsstellung (Fig. 1) 1:1 G22-S21-...
nach Drehung der Aufnahmevorrichtungen 3
um 120° bei vierundzwanzig sich in
Arbeitsstellung befindenden 24:0 G22-G22-...
Rauhwalzen 2 (nur Gegenstrichwalzen)
nach Drehung der Aufnahmevorrichtungen 3
um weitere 120" 1:1 S21-G22-...
Eine weitere Möglichkeit der Veränderung des Verhältnisses Gegenstrichwalzen 22 zu Strichwalzen 21 ist darin zu sehen, daß nur bestimmte Aufnahmevorrichtungen 3 unabhängig von den anderen in einer Stellung, z. B. der Ausgangsstellung, verbleibenden Aufnahmevorrichtungen 3 gedreht werden. Wird z. B. abwechselnd eine Aufnahmevorrichtung 3 gedreht, während die folgende Aufnahmevorrichtung 3 in ihrer Ausgangsstellung verbleiben, liegen folgende Verhältnisse vor:
Verhältnis Reihenfolge der sich in Arbeitsstellung
G22:S21 befindenden Rauhwalzen 2 zweier
aufeinanderfolgender Aufnahmevorrichtungen
Ausgangsstellung(Fig.i) 1:1 G22-S21-G22-S21-...
nach Drehung einer von zwei
Aufnahmevorrichtungen 3 um 120° 3:1 G22-G22-G22-S21-...
nach Drehung der Aufnahmevorrichtungen 3
um weitere 120" 1:1 S21-G22-G22-S21-..
oind die in Fig. 1 dargestellten Aufnahmevorrichtungen 3 mit zwei Strichwalzen 21 und einer Gegenstrichwalze 22 bestückt, ergeben sich folgende Varianten beim Drehen aller Aufnahmevorrichtungen 3:
Verhältnis Reihenfolge G?2:S21
Ausgangsstellung 1:1 G22-S21-...
nach Drehung aller Aufnahmevorrichtungen 3
um 120" 1:1 S21-G22-...
nach Drehung aller Aufnahmevorrichtungen 3
um weitere 120" bei vierundzwanzig sich in
Arbeitsstellung befindenden 0:24 S21-S21-...
Rauhwalzen 2 (nur Strichwalzen)
Wird z. B. abwechselnd eine Aufnahmevorrichtung 3 gedreht, während die folgende Aufnahmevorrichtung 3 in ihrer Ausgangsstellung verbleibt, sind folgende Verhältnisse vorhanden:
Verhältnis Reihenfolge der sich in Arbeitsstellung
G22:S21 befindenaen Rauhwalzen 2 zweier
aufeinanderfolgender Aufnahmevorrichtungen
Ausgangsstellung (Fig. 1) 1:1 G22-S21-G22-S21-...
nach Drehung einer von zwei
Aufnahmevorrichtungen3um 120" 1:1 G21-G22-G22 S21...
nach Drehung der Aufnahmevorrichtungen 3
um weitere 120° 1:3 S21-S21-G22-S21-...
In dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist jede Aufnahmevorrichtung 3 mit zwei Strichwalzen 21 und zwei Gegenstrichwalzen 22 bestückt, wobei sich nach dieser Fig. 2 die zwei Gegenstrichwalzen 22 jeder Aufnahmevorrichtung 3 in Arbeitsstellung befinden.
Erfolgt eine Drehung aller Aufnahmevorrichtungen 3 um 90°, wie sie in Fig.2 in Pfeilrichtung an einer Aufnahmevorrichtung dargestellt ist, befinden sich von jeder Aufnahmevorrichtung 3 eine Strichwalze 21 und Gegenstrichwalze 22 in Arbeitsstellung. Somit liegt eine Reihenfolge von einer Strichwalze 21 und einer Gegenstrichwalze 22 vor. Bei einer weiteren Drehung um 90°befinden sich nur noch Strichwalzen 21 in Arbeitsstellung. Erfolgt eine weitere Drehung um 90°, liegt eine Reihenfolge von einer Gegenstrichwalze 22 und einer Strichwalze 21 vor.
-4- 290 22t
Verhältnis Reihenfolge
G22:S21
Ausgangsstellung (Fig. 2) bei dreißig sich in
Arbeitsstellung befindenden 30:0 G22-G22-...
Rauhwalzen 2 (nur Gegenstrichwalzen)
nach Drehung der Aufnahmevorrichtung 3
um90° 1:1 S21-G22-...
nach Drehung der Aufnahmevorrichtung 3 um
weitere90° bei dreißig sich in Arbeitsstellung 0:30 S21-S21-...
befindende^ Rauhwalzen 2 (nur Strichwalzen)
nach Drehung der Aufnahmevorrichtung 3 um
weitere90° 1:1 G22-S21-...
Weitere Varianten des Verhältnisses Gegenstrichwalzen 22 zu Strichwalzen 21 ergeben sich dadurch, daß nur bestimmte Aufnahmevorrichtungen 3 unabhängig von den anderen in einer Stellung verbleibenden Aufnahmevorrichtungen 3 gedreht werden.
Wird z.B. abwechselnd eine Aufnahmevorrichtung 3 gedreht, während die folgende Aufnahmevorrichtung 3 in ihrer Ausgangsstellung verbleibt, liegen folgende Verhältnisse vor:
Verhältnis Reihenfolge der sich in Arbeitsstellung
G 22-S21 befindenden Rauhwalzen 2 zweier
aufeinanderfolgender Aufnahmevorric'ntungen
Ausgangsstellung (Fig. 2) bei dreißig sich in 30:0 G 22-G 22-G 22-G 22-...
Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen 2 (nur Gegenstrichwalzen) nach Drehung einer von zwei
Aufnahmevorrichtungen 3 um 90° 3:1 S21-G22-G22-G22-...
nach Drehung der Aufnahmevorrichtungen 3
umweitere90° 1:1 S21-S21-G22-G22-...
nach Drehung der Aufnahmevorrichtung 3 um
weitere90° 3:1 G22-S21-G22-G22-...
Des weiteren ist es auch möglich, die Aufnahmevorrichtung 3 unterschiedlich zu drehen. Wird beispielsweise ausgehend von der Ausgangsstellung, wie sie in Fig.2 dargestellt ist, abwechselnd eine Aufnahmevorrichtung 3 um 180° und die folgende Aufnahmevorrichtung 3 um 90° gedreht, liegt ein Verhältnis Gogenstrichwalzen 22 zu Strichwalzen 21 von 1:3 vor, bei einer Reihenfolge der sich in Arbeitsstellung befindenden Rauhwalzen 2 zweier aufeinanderfolgender Aufnahmevorrichtungen 3 von S21-S21-S21-G22-...
Neben den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Aufnahmovorrichtungen 3 ist es auch möglich, im Tambour Aufnahmevorrichtungen 3 zu lagern, die eine andere Form besitzen und/oder mit einer anderen Anzahl von Rauhwalzen bestückt sind. Ferner besteht auch die Möglichkeit, Aufnahmevorrichtungen 3 mit einer unterschiedlichen Anzahl von Rauhwalzen 2 zu kombinieren, beispielsweise im Tambour acht Aufnahmevorrichtungen 3 mit je vier Rauhwalzen 2 und acht Aufnahmevorrichtungen 3 mit je zwei Rauhwalzen 2 zu lagern.
Es wird ferner darauf verwiesen, daß auf die Darstellung des Antriebes des Tambours, der Rauhwalzen und der Zugwalzen wie auch auf weitere Elemente der Kratzenrauhmaschine aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet wurde.

Claims (8)

1. Kratzenraumaschine für textile Flächengebilde mit wenigstens einem angetriebenen Tambour, dadurch gekennzeichnet, daß im Tambour mehrere, gelagerte und jeweils mit mindestens je einer Rauhwalze (2) unterschiedlicher Walzenart (Strichwalze (21) und Gegenstrichwalze (22)] bestückte Aufnahmevorrichtungen (3) angeordnet sind, wobei wenigstens eine in jeder Aufnahmevorrichtung (3) gelagerte Rauhwalze (2) sich in der Arbeitsstellung befindet.
2. Kratzrauhmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufnahmevorrichtung (3) dreh- und arretierbar angeordnet ist.
3. Kratzenrauhmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Aufnahmovorrichtungen (3) gemeinsam dreh- und arretierbar angeordnet sind.
4. Kratzenrauhmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichne':, daß jede Aufnahmevorrichtung (3) unabhängig voneinander dreh- und arretierbar angeordnet ist.
5. Kratzenrauhmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in jeder Aufnahmevorrichtung (3) gelagerte(n) und sich in Arbeitsstellung befindende(n) Rauhwalze(n) (2) auf wenigstens einem Teilkreis (6) angeordnet ist (sind).
6. Kratzenrauhmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Aufnahmevorrichtungen (3) gelagerten Rauhwalzen (2) gleicher Walzenart gleiche Kratzenbeschläge besitzen.
7. Kratzenrauhmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der in den Aufnahmevorrichtungen (3) gelagerten Rauhwalzen (2) gleicher Walzenart einen ande-en Kratzenbeschlag besitzt.
8. Kratzenrauhmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in jeder Aufnahmevorrichtung (3) gelagerte(n) und sich in Arbeitsstellung befindende(n) Rauhwa!>e(n) (2) angetrieben ist (sind).
DD31976388A 1988-09-14 1988-09-14 Kratzenrauhmaschine DD290228A5 (de)

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