DD290577A5 - Garfluessigkeitsbehaelter mit einer einrichtung zur sossenherstellung - Google Patents

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DD290577A5
DD290577A5 DD33602289A DD33602289A DD290577A5 DD 290577 A5 DD290577 A5 DD 290577A5 DD 33602289 A DD33602289 A DD 33602289A DD 33602289 A DD33602289 A DD 33602289A DD 290577 A5 DD290577 A5 DD 290577A5
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DD
German Democratic Republic
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inlet pipe
water tank
return pipe
pipe
lowest point
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Application number
DD33602289A
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English (en)
Inventor
Michael Spranger
Ruediger Link
Lutz Riefenstein
Georg Triebe
Original Assignee
Veb Verpackungsmaschinenbau Dresden,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Garfluessigkeitsbehaelter mit einer Einrichtung zur Soszenherstellung. Sie wird angewendet in Gargeraeten fuer Fleisch, bei denen die Waermeuebertragung mittels heiszem Fett oder OEl erfolgt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu entwickeln, durch die die waehrend des Garprozesses anfallenden Roestprodukte und feste Bratenbestandteile aus dem Fett abgetrennt werden. Die Aufgabe wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz ein Einlaufrohr an der tiefsten Stelle der Ablaufflaeche und ein Ruecklaufrohr zwischen Einlaufrohr und Tauchbecken angeordnet sind, ein Leitblech im Einlaufrohr vor der Einmuendung des Ruecklaufrohres angebracht ist und ein Wasserbehaelter unterhalb des Einlaufrohres und mit diesem in Verbindung stehend angeordnet ist, wobei der Wasserstand im Einlaufrohr unterhalb der Einmuendung des Ruecklaufrohres liegt und ein Ablaszhahn an der tiefsten Stelle des Wasserbehaelters angebracht ist. Figur{Gargeraete; OEl; Fett; Fleisch; Tauchbecken; Sammelwanne; Wasserbehaelter; Ablaszhahn; Einlaufrohr; Ruecklaufrohr; Leitblech}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet in Gargeräten für Fleisch, bei denen die Wärmeübertragung mittels heißem Fett oder Öl erfolgt, und betrifft einen Garflüssigkeitsbehälter mit einer Einrichtung zur Soßenherstellung, bestehend aus einem Tauchbecken und einer darüber angeordneten und mit diesem in Verbindung stehenden Sammelwanne, wobei der Boden der Sammelwanne als eine in Richtung Tauchbeckon geneigte Ablauffläche ausgebildet ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Aus der DD-PS 241547 ist eine Lösung bekannt, bei der unterhalb des Gargutbehälters ein beheizter Behälter zum Auffangen der Garflüssigkeit angeordnet ist. Ein Teil der Garflüssigkeit wird durch eine Kelle aufgenommen und in regelmäßigen Intervallen über das Gargut gegossen. Die Realisierung des Übergießvorganges, d. h., der Weg der Kelle von der Aufnahme der Garflüssigkeit zum Übergießen und zurück zum Garflüssigkeitsbehälter, erfolgt über einen Kurvenmechanismus.
Eine insbesondere im Hinblick auf den Garflüssigkeitsbehälter verbesserte Variante zeigt die DD-PS 265793. Der ebenfalls beheizte Garflüssigkeitsbehälter besteht aus einer Sammelwanne mit einem Tauchbecken, das an der tiefsten Stelle der Sammelwanne angeordnet ist. Der Boden der Sammelwanne ist als Ablauffläche für die Garflüssigkeit ausgebildet. Diese ist in Richtung Tauchbecken geneigt und mit einer Ablaufflächenheizung versehen.
Die Funktionsweise der Lösung entspricht der der oben beschriebenen.
Der Nachteil dieser Lösungen besteht darin, daß die Möglichkeit zur Herstellung von Soßen nicht gegeben ist.
Der Grund dafür ist, daß der Fleischsaft verdampft und die verbleibenden Röstprodukte und die festen Bratenbestandteile sich mit dem Fett mischen. Eine Abtrennung ist nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Herstellung einer fettarmen Bratensoße während des Garprozesses aus den anfallenden Röstprodukten und festen Bratenbestandteilen zu entwickeln.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu entwickeln, durch die die während des Garprozesses anfallenden Röstprodukte und festen Bratenbestandteile aus dem Fett abgetrennt werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Einlaufrohr an der tiefsten Stelle der Ablauffläche und ein Rücklaufrohr zwischen Fiinlaufrohr und Tauchbecken angeordnet sind, ein Leitblech im Einlaufrohr vor der Einmündung des Rücklaufrohres angebrncht ist und ein Wasserbehälter unterhalb des Einlaufrohres und mit diesem in Verbindung stehend angeordnet ist, wobei dir Wasserstand im Einlaufrohr unterhalb der Einmündung des Rücklaufrohres liegt und ein Ablaßhahn an der tidfsten Stelle des Wasserbehälters angebracht ist.
Die erfindungsgemäße Lös-ing hat den Vorteil, daß nunmehr die Herstellung einer Soße bei Anwendung des im Stand der Technik beschriebenen Verfahrens generell möglich wird. Diese Soße ist fettarm und von hohem ernährungsphysiologischen und harmonischen geschmacklichen Wert. Sie wird aus dem zu garenden Fleisch gewonnen. Damit kann das eingesetzte Fleisch maximal verwertet werden. Darüber hinaus werden dem Fett bzw. öl Bestandteile entzogen, so daß es insgesamt länger verwendet werden kann.
Ausführungsbeispiel Das Verfahren soll nun an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt die
schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Garflüssigkeitsbehälters.
Wie aus der Figur hervorgeht, gliedert sich der Garflüssigkeitsbehälter in eine Sammelwanne 1 und in ein Tauchbeckpn 2. Die Sammelwanne 1 besitzt eine zweiteilige Ablauffläche 3, die unterhalb eines Gargutbehältors 4 angeordnet ist. Beide Teile 3.1
und 3.2 der Ablauffläche 3 liegen sich gegenüber und sind in Richtung eines Einlaufrohres 5 geneigt, d. h., das Einlaufrohr 5befindet sich an der tiefsten Stelle der Ablauffläche 3. Unterhalb des Einlaufrohres 5 und mit diesen durch einen
Bajonettverschluß 6 verbunden, befindet sich ein abnehmbarer Wasserbehälter 7. Dieser besitzt einen geneigten Boden, an
dessen tiefster Stelle ein Ablaßhahn 8 angeordnet ist. Zwischen Einlaufrohr 5 und Wasserbehälter 7 ist eine Dichtung 9angeordnet.
In das mit einer Garflüssigkeit 10, einem Fett oder Öl, teilweise gefüllten Tauchbecken 2 taucht eine Keile 11, die über einen hier
nicht dargestellten Mechanismus mit einem ebenfalls nicht dargestellton Antrieb verbunden ist. Dem unteren Teil des
Tauchbeckens 2 ist eine Heizung 12 zugeordnet. Am Boden des Tauchbeckens befindet sich ein Hahn 13. Zwischen dem Einlaufrohr 5 und dem Tauchbecken 2 ist ein Rücklaufrohr 14 angeordnet. Das Rucklaufrohr 14 ist in Richtung Tauchbecken 2 geneigt und auf der dem Einlaufrohr 5 zugeordneten Seite durch ein Leitblech 15 abgedeckt, wobei zwischen Leitblech 15 und der Einmündung des Rücklaufrohres 14 ein geringer Abstand vorhanden ist. Die Sammelwanne 1 und das Tauchbecken 2 sind in einem thermisch isolierten Gehäuse 16 gelagert. Zur Wirkungsweise der erfinderischen Lösung
Im Gargutbehälter 4 befindet sich das zu garende Gut. Die Kelle 11 nimmt im Tauchbecken 2 Garflüssigkeit 10 auf, bewegt sich auf einer Kurve über den Gargutbohälter 4 und übergießt das Gargut. Die abtropfende Garflüssigkeit 10 gelangt durch den gelochten Gargutbehälter 4 auf die Ablauf fläche 3. Durch die Neigung der Ablaufflächenteile 3.1 und 3.2 fließt die Garflüssigkeit 10 zum Einlaufrohr 5. Das Leitblech 15 verhindert, daß die ablaufende Gasflüssigkeit 10 unmittelbar in das Rücklaufrohr 14 eindringen kann. Das Einlaufrohr 5 ist bis unter die Einmündung des Rücklaufrohres 14 in das Einlaufrohr 5 mit Wasser gefüllt. Das Wasser vermischt sich nicht mit der Garflüssigkeit 10, so daß sich eine Schichtung ausbildet, d. h., die Garflüssigkeit 10 bleibt oberhalb des Wasserspiegels.
Da zwischen dem Tauchbecken 2 und dem Einlaufrohr 5 durch das Rücklaufrohr 14 eine Verbindung besteht, sind nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren das Garflüssigkeitsniveau 17 im Einlaufrohr 5 und im Tauchbecken 2 gleich hoch. Die durch den Garvorgang entstandenen Röstprodukte und die abgelösten festen Bratenbestandteile sinken innerhalb der quasi ruhenden Garflüssigkeit 10 nach unten und gelangen an die Trennfläche Garflüssigkeit/Wasser 18. Diese kann von ihnen durchbrochen werden, so daß sie in das Wasser übertreten. Dort sinken sie weiter ab und gelangen auf den Boden des Wasserbehälters 7. Über den Ablaßhahn 8 können sie dann dem Kreislauf entnommen und zur Bereitung von Soßen verwendet werden.

Claims (4)

1. Garflüssigkeitsbehälter mit einer Einrichtung zur Soßpnherstellung, bestehend aus
* einem Tauchbecken und
* einer darüber angeordneten und mit diesem in Verbindung stehenden Sammelwanne, wobei
* der Boden der Sammelwanne als eine in Richtung Tauchbecken geneigte Ablauffläche .ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
* ein Einlaufrohr (5)
** an der tiefsten Stelle der Ablauffläche (3.1/3.2) und
* einRücklarfrohr(14)
** zwischen Einlaufrohr (5) und Tauchbecken (2) angeordnet sind,
* ein Leitblech (15)
** im Einlaufrohr (5)
*♦* vor der Einmündung des Rücklaufrohres (14) angebracht ist und
* ein Wasserbehälter (7)
** unterhalb des Einlaufrohres (5) und mit diesem in Verbindung stehend angeordnet ist, wobei
* der Wasserstand im Einlauf rohr (5) unterhalb der Einmündung des Rücklauf rohres (14) liegt
* und ein Ablaßhahn (8) andertiefsten Stelle des Wasserbehälters (7) angebracht ist.
2. Garflüssigkeitsbehälter mit einer Einrichtung zur Soßenherstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Wasserbehälters (7) in Richtung Ablaßhahn (8) geneigt ist.
3. Garflüssigkeitsbehältermit einer Einrichtung zurSoßenherstellung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (7) abnehmbar ist.
4. Garflüssigkeitsbehälter mit einer Einrichtung zur Soßenherstellung nach Anspruch 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (7) durch einen Bajonettverschluß (6) mit dem Einlaufrohr (5) verbunden ist.
DD33602289A 1989-12-21 1989-12-21 Garfluessigkeitsbehaelter mit einer einrichtung zur sossenherstellung DD290577A5 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2291785A (en) * 1994-07-26 1996-02-07 Eric Martyn Halsted Johnson Roasting tin with drainage means

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2291785A (en) * 1994-07-26 1996-02-07 Eric Martyn Halsted Johnson Roasting tin with drainage means
GB2291785B (en) * 1994-07-26 1997-10-08 Eric Martyn Halsted Johnson Culinary utensil

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