DD290692A5 - Draenmatte mit hoher wasserleitfaehigkeit - Google Patents

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DD290692A5
DD290692A5 DD33627789A DD33627789A DD290692A5 DD 290692 A5 DD290692 A5 DD 290692A5 DD 33627789 A DD33627789 A DD 33627789A DD 33627789 A DD33627789 A DD 33627789A DD 290692 A5 DD290692 A5 DD 290692A5
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DD
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ropes
mesh structure
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drainage
parallel
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DD33627789A
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Inventor
Rolf Arnold
Anna-Maria Bartl
Evelin Hufnagl
Helmut Eberhardt
Manfred Jaehnig
Marion Toepfer
Klaus Busch
Thomas Markert
Harry Schneckenberg
Frank Fluegge
Original Assignee
Veb Kombinat Technische Textilien Chemnitz Wtz Dresden,De
Veb Vereinigte Netz- Und Seilwerke Heidenau,De
Sbk Wasserbau Weimar,De
Ing.-,Tief- Und Verkehrsbaukombinat Rostock,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Draenmatte mit hoher Wasserleitfaehigkeit, die fuer verschiedene Entwaesserungsaufgaben, insbesondere im Tiefbau, eingesetzt werden kann. Erfindungsgemaesz besteht die Draenmatte aus zwischen zwei Filterbahnen angeordneten parallelliegenden Seilen aus biegeelastischem band- oder drahtfoermigem Material mit einer hohlraumbildenden Maschenstruktur. Zwischen den parallelliegenden Seilen mit Maschenstruktur koennen auch Seile mit hoher Packungsdichte angeordnet sein. In einer weiteren Ausfuehrungsform kann eine Filterbahn aus Vliesstoff und die andere Filterbahn aus einem Kettengewirke bestehen. Die erfindungsgemaesze Draenmatte kann hochproduktiv hergestellt werden und gewaehrleistet auch unter extremen Belastungen eine stabile Draenwirkung.{Draenmatte; Wasserleitfaehigkeit; Entwaesserung; Tiefbau; Filterbahn; Seil; hohlraumbildende Maschenstruktur; Packungsdichte; Vliesstoff; Kettengewirke}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Dränmatte mit hoher Wasserleitfähigkeit, die für verschiedene Entwässerungsaufgaben, insbesondere im Tiefbau, eingesetzt werJen kann.
Cha;akterlstlk des bekannten Standes der Technik Für die Entwässerung ist eine Vielzahl von Dränageelementen bokannt. Diese bestehen häufig aus zwei parallel zueinander
verlaufenden textlien Flächengebilden mit einem dazwischenliegenden Wasserabführungsbereich, bestehend u. a. aus Fasern,
Körnern, Schläuchen oder profilierten Röhren. Nach der DD-PS 219232 ist ein bandförmiges Dränageelement bekannt, bei dem die beiden parallel zueinander verlaufenden
textlien Flächengebilde insbesondere aus Reißfaservliesen bestehen, dazwischenliegende Wasserführungselemente besitzen und miteinander durch Nadeln verbunden sind. Die Wasserführungselemente bestehen aus streifenförmigon, durchnadelfähigen, leicht verrottbaren textlien und/oder nichttextilen Sekundärrohstoffen. Der Nachteil dieses
Dränageelementes besteht darin, daß die Wasserführungszonen der streifenförmigen Sekundärrohstoffe bei großen Auflagedrücken unwirksam werden und somit nur geringe Einbautiefen möglich sind. Ein flächenförmiges Dränageelement wird in der DD-PS 244586 beschrieben. Danach sind zwischen zwei Flächengebilden, die
aus Kettengewirke, Vliesstoff bzw. aus Folie bestehen können, kompakte Seile eingelegt. Die Flächengebilde sind zwischen den
Seilen parallel zu diesen miteinander durch Nähen, Kleben oder Schweißen verbunden. Ais Material für die kompakten Seile
werden synthetische Textilabfälle, wie z. B. Randstreifen, eingesetzt. Als Nachteil erweist sich bei dieser Lösung, daß die Struktur der Seile selbst keine Wasserabführung ermöglicht und dafür nur die Hohlräume zwischen Seil und Längsnaht zur Verfügung stehen. Dadurch ist insbesondere bei extrem hoher Druckbelastung die Wasserleitfähigkeit stark beeinträchtigt.
In der DE-OS 2433975 wird ein Bahnenmaterial für Entwässerungszwecke beschrieben, das in Längsrichtung in einer Faserschicht eingebettete Spiralfedern oder perforierte Röhren enthält, welche teilweise offene Umfangsbereiche besitzen,
durch welche das Wasser eintreten und entlang der Dränagekanäle fließen kann.
Als Nachteil erweist sich einerseits der komplizierte Aufbau der perforierten Röhre, die bei dynamischer Schlagbeanspruchung
sehr empfindlich ist und andererseits die Windungsgeometrie der Spirale, welche bei der Verlegung in großen Tiefen unter hoher Belastung eine seitliche Verschiebung bzw. ein Knicken der einzelnen Windungen zur Folge hat, was in beiden Fällen zur
Unterbrechung des Wa.«serflusses führt. Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Dränmatte mit einfachem Aufbau, die hochproduktiv herstellbar ist und unter extremer Belastung eine hohe Wasserleitfähigkeit besitzt.
Darlegung des Wesens der Erfindung Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Dränmatte zu schaffen, die auf Grund ihrer Materialzusammensetzung
und einer speziellen Struktur auch unter hohem Erd- und Gesteinsdruck die für eine stabile Dränwirkung notwendigen
Hohlräume beibehält. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen zwei Filterbahnen angeordnete parallelliegende Seile aus
biegeelastischem band- oder drahtförmigem Material bestehen und eine hohlraumbildende Maschenstruktur aufweisen.
Zwischen den parallelliegenden Seilen mit Maschenstruktur können auch Seile mit hoher Packungsdichte angeordnet sein. In
einer weiteren Ausführungsform kann eine Filterbahn aus Vliesstoff und die andere Filterbahn aus einem Kettengewirke bestehen.
Die geometrische Anordnung des biegeelastischen band- oder drahtförmigen Materials innerhalb der Maschenstruktur der Seile
sichert dessen feste formschlüssige Einbindung.
Bei Druckbelastung bildet sich bei den Maschenbögen eine gewölbeartige Lastaufnahme aus, während die Maschenschenkel die dabei auftretenden Zugkräfte aufnehmen. Durch die parallele Geilanordnung Innerhalb des textlien Flächenverbundes und dassen Übernähen kommt es zu einer zusätzlichen Stabilität der Dränagematte. Das Einbringen von Seilen mit hoher Packungsdichte, die eine kraftaufnehmende Funktion und Prallschutzwirkung besitzen, ermöglicht es eine lokal differenzierte Lastaufnahme zu realisieren. Damit kann eine gezielte Dränage entsprechend den spezifischen Objektbedingungen erfolgen. Der Einsatz einer Vliesstoff- und einer Kettengewirkelfilterbahn eignet sich günstig für die Entwässerung von Fundamenten. Dabei wird das vom Erdreich kommende Wasser an der Vliesstoffseite kolmationsfrei gefiltert und über die Seile abgeleitet, während das dem Fundament zugewandte gegenüber dem Vliesstoff grobporige Kettengewirke des an der Wand aufsteigende Wasser sofort zu den wasserleitenden Seilen durchläßt.
Die Dränmatte kann auf hochproduktiven Maschinen hergestellt werden. Sie eignet sich besonders für die Verlegung unter extremen Bedingungen, z. B. bei hohem Druck oder dynamischer Schlagbeanspruchung und gewährleistet auf Grund der Maschenstruktur der wasserleitenden Bereiche, welche sich besonders gut für den Wassertransport eignen, eine stabile Dränwirkung.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung zeigt eine Prinzipdarstellung des Querschnittes des erfindungsgemäßen Erzeugnisses. Die Dränmatte besteht aus einer Filterbahn 3 aus wasserstrahlverfestigtem Polyestervliesstoff mit einer Porengröße von
0,08 mm und einer zweiten Filterbahn 4 aus synthetischem Foliefadenkettengewirke mit einer Porengröße von 0,5 mm. Zwischen beiden Filterbahnen 3; 4 befinden sich parallelliegende Seile, die mit einer Vorrichtung nach DD-PS 110905 hergestellt werden.
Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, setzt sich die Seilreihung aus je einem Seil 1 mit Maschenstruktur, bestehend aus Plastband mit einer Breite von 5mm und je zwei Seilen 2 mit hoher Packungsdichte, bestehend aus verrottungsboständlgen Schichtstoffrandstreifen 5 mit grobmaschiger Umhüllung 6 zusammen. Die Seile 1; 2 weisen jeweils einen Durchmesser von
12 mm auf.
Beide Filterbahnen 3; 4 werden durch parallel zu den dazwischenliegenden Seilen verlaufende Nähte 7 in einem Nahtabstand
von 25 mm verbunden. Die Dränmatte wird in der vorliegenden Variante vorrangig zur Vertikalentwässerung in einer Tiefe bis zu 5 m eingesetzt.

Claims (3)

1. Dränmatte mit hoher Wasserleitfähigkeit, bestehend aus zwei Filterbahnen mit dazwischenliegenden wasserleitenden Bereichen, in denen parallelliegende Seile angeordnet sind, wobei die Filterbahnen durch zwischen den Seilen verlaufende Nähte verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelliegenden Seile aus biegeelastischem band- oder drahtförmigem Material bestehen und eine hohlraumbildende Maschenstruktur aufweisen.
2. Dränmatte mit hoher Wasserleitfähigkeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den parallelliegenden Seilen (1) mit Maschenstruktur auch Seile (2) mit hoher Packungsdichte angeordnet sind.
3. Dränmatte mit hoher Wasserleitfähigkeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Filterbahn (3) aus Vliesstoff und die andere Filterbahn (4) aus Kettengewirke besteht.
DD33627789A 1989-12-27 1989-12-27 Draenmatte mit hoher Wasserleitfaehigkeit DD290692B5 (de)

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DD290692A5 true DD290692A5 (de) 1991-06-06
DD290692B5 DD290692B5 (de) 2002-03-21

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19826834C1 (de) * 1998-06-16 1999-11-11 Saechsisches Textilforsch Inst Textile Dränmatte und Verfahren zu deren Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19826834C1 (de) * 1998-06-16 1999-11-11 Saechsisches Textilforsch Inst Textile Dränmatte und Verfahren zu deren Herstellung

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DD290692B5 (de) 2002-03-21

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EP Request for examination under paragraph 12(1) filed
B5 Patent specification, 2nd publ. accord. to extension act
ASS Change of applicant or owner

Owner name: "UNKLAR

Effective date: 19960222

Owner name: INSTITUT FUER TECHNISCHE TEXTILIEN GMBH

Effective date: 19960222

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