DD291000A5 - Verfahren zur teigbereitung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Teigbereitung, bei dem die Grundschuettung aller Rezepturbestandteile in den Knetkessel gegeben, dabei eine der Hauptkomponenten Mehl oder Wasser einer Charge unterdosiert zugegeben, diese einem Knetprozesz unterzogen, die Fehlmenge der unterdosierten Komponente ermittelt und waehrend des Knetprozesses zudosiert wird. Der gesamte Prozeszablauf erfolgt in einem mikrorechnergesteuerten Chargenkneter mit bekannten Mitteln. Erfindungsgemaesz wird{Teigbereitung; Chargenkneter; Grundschuettung; Knetprozesz; Konsistenzverlauf, messen, prognostizieren, steuern; maximale Teigkonsistenz}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Teigbereitung, bei dem eine Grundschüttung aus allen Rezepturbestandteilen in den Knetkessel gegeben, dabei eine konsistenzbestimmende Komponente einer Charge unterdosiert zugegeben, diese Charge einem Knetprozeß unterzogen, die fehlende Menge der unterdosierten Komponente ermittelt und während des Knetprozesses zudosiert wird.
zusammengestellt und diese einem Knetprozeß unterzogen. Über die Drehmomentenerfassung an der Antriebswelle für die
abgebrochen.
werden und damit Schwankungen in der Teigqualität auftreten. Des weiteren ist nachteilig, daß bei dieser Verfahrensweise nicht immer die optimale Teigkonsistenz erreicht wird, sondern nur die in Abhängigkeit aller Einflüsse eintretende maximale
unterdosiert wird. Nach einer kurzen Knetzeit wird der Zustand des Teiges ermittelt und dieser einem Soll-Zustand gegenübergestellt. In Abhängigkeit von der Soll-Ist-Abweichung wird eine Hauptkomponente zudosiert. Dieser Vorgang wiederholt sich über den gesamten Knetprozeß.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Teigknetprozeß so zu steuern, daß Teigchargen mit gleichbleibender Qualität hergestellt werden.
-2- 291000 Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Teigbereitung anzugeben, bei dem am Ende des Knetprozesses immer Teig mit einef vorgegebenen Konsistenz und maximal entwickelter Teigstruktur unabhängig von der Mehlqualität erreicht wird. Die Aufgabe wird erf indungsgemäß dadurch gelöst, daß
- während der Anfangsphase des Knetprozesses der Konsistenzverlauf gemessen und aus diesen Werten die maximale Teigkonsistenz einer Charge prognostiziert;
- diese prognostizierte Teigkonsistenz einer Sollkonsistenz gegenübergestellt, aus einer ermittelten Differenz eine zuzudosierende Menge einer konsistenzbestimmenden Komponente festgestellt und diese zudosiert;
- der Knetprozeß bis zum Erreichen eines Abbruchkriteriums weitergeführt und dann abgebrochen wird.
bekannten Konsistenz-Zeit-Verläufen vorgenommen.
der Teigtemperatur ermittelt. Als Abbruchkriterium wird das Konsistenzmaximum herangezogen.
welche Hauptkomponente (Wasser oder Mehl) fehlt, womit diese in einer frühen Phase zudosiert werden kann. Das bedeutet, daß zu einem frühen Zeitpunkt der Teigentwicklung die gesamte Fehlmenge einer Hauptkomponente zuzudosieren ist, wodurch ein homogenes Durchkneten auch der zudotierten Komponente in der Teigentwicklungsphase gewährleistet und letztlich eine stets annähernd gleichbleibende Teigkonsistenz erreicht wird. Die noch mögliche geringfügige Konsistenzabweichung dieser
Fig. 1: eine grafische Darstellung des prinzipiellen Konsistonz-Zeit-Verlaufes beim Kneten von Weizenteig; Fig. 2: eine grafische Darstellung deii Konsistenzverlaufes bei Anwendung der Erfindung.
beschrieben. Die gesamte Steuerung des Prozoßablaufes und des Chargenkneters erfolgt über einen Mikrorechner.
mikrorechnergesteuert in den Knetkessel gegeben, wobei der Wasseranteil W1 dieser Charge bewußt zu klein gewählt wurde, bevorzugt auf der Basis empirischen Datenmaterials, so daß ein Teig zu hoher Konsistenz entstehen würde. Nach Einschalten des Kneterantriebes wird der Verlauf der Teigkonsistenz K über der Knetzeit t gemäß Fig. 1 durch Messung des Drehmomentes an der Antriebswelle des Knetorganes ermittelt. Die Messung erfolgt mit bekannten Mitteln.
gestrichelt gezeichnet dargestellt, integriert ihre max. Teigkonsistenz R1 ohne Nachdosierung. Die im ausgezogenen Teil ermittelten Meßwerte werden dem Mikrorechner zugeleitet. In dem Mikrorechner wird aus den Meßwerten der Wert der in den
die im Mikrorechner gespeichert ist, genutzt, wobei die Koeffizienten a, b, c und d auf der Basis von Vorversuchen bestimmt wurden. Aus der Differenz der prognostizierten maximalen Teigkonsistenz K1 zum Soll-Wert der maximalen Teigkonsistenz KSoii, dessen Wert im Mikrorechner gespeichert ist, wird der zum Erreichen des Soll-Wertes Ksoii notwendige Korrekturwert des Wasseranteiles Aw1 bestimmt. Dazu wird eine linearisierte Form des Zusammenhanges zwischen der maximalen Teigkonsistenz K1 und dem Wasseranteil Aw1 verwendet, die folgendermaßen lautet:
Aw, - -J" TT - !Γ" (2>
T N1 rxsoli
zum Zeitpunkt tn, dem Knetprozeß zudosiert. Bei Erreichen des Konsistenzmaximums K1 als Abbruchkriterium, der sich nach der
kompletten Komponententeilen, die aus der Grundkomponente W1 plus der zudosierten Komponente Aw1 besteht, in den
nachfolgende Charge eine weitere Korrektur des Wasseranteiles mittels der Beziehung (2) ausgeführt, um den Fehler der
plus den Korrekturanteilen Aw1 und AwJ. Durch diese Maßnahme wird die Abweichung der maximalen Teigkonsistenz der folgenden Teigcharge vom Soll-Wert auf ein Minimum reduziert, so daß eine Nachdosierung unterbleiben kann.
Claims (6)
1. Verfahren zur ,Teigbereitung, bei dem eine Grundschüttung aus allen Rezepturbestandteilen in den Knetkessel gegeben, dabei eine konsistenzbestimmende Komponente einer Charge unterdosiert zugegeben, diese Charge einem Knetprozeß unterzogen, die fehlende Menge der unterdosierten Komponente ermittelt und während des Knetprozesses zudosiert wird, dadurch gekennzeichnet daß
- während der Anfangsphase des Knetprozesses der Konsistenzverlauf gemessen und aus diesen Werten die maximale Teigkonsistenz prognostiziert;
- diese prognostizierte Teigkonsistenz einer Sollkonsistenz gegenübergestellt, aus einer ermittelten Differenz einerzuzudosierenden Menge einer konsistenzbestimmenden Komponente festgestellt und diese zudosiert-
- der Knetprozeß bis zum Erreichen eines Abbruchkriteriums weitergeführt und dann abgebrochen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diebei der Charge aufgetretene maximale Teigkonsistenz ermittelt, mit der Sollkonsistenz verglichen und bei Abweichungen die Grundschüttung der nachfolgenden Charge verändert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prognose aus der Teigkonsistenz zu einem Meßzeitpunkt und der bis dahin eingetragenen Knetenergie vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prognose durch den Vergleich des Konsistenz-Zeit-Verlaufs zu Beginn des Knetprozesses zu abgespeicherten bekannten Konsistenz-Zeit-Verläufen vorgenommen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Konsistenzverlauf über die Messung des Drehmomentverlaufes im Antrieb für die Knetorgane unter Berücksichtigung der Teigtemperatur ermittelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Abbruchkriterium das Konsistenzmaximum herangezogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33640389A DD291000A5 (de) | 1989-12-27 | 1989-12-27 | Verfahren zur teigbereitung |
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| DD33640389A DD291000A5 (de) | 1989-12-27 | 1989-12-27 | Verfahren zur teigbereitung |
Publications (1)
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| DD291000A5 true DD291000A5 (de) | 1991-06-20 |
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Family Applications (1)
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| DD33640389A DD291000A5 (de) | 1989-12-27 | 1989-12-27 | Verfahren zur teigbereitung |
Country Status (1)
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1989
- 1989-12-27 DD DD33640389A patent/DD291000A5/de not_active IP Right Cessation
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