DD292048A5 - Eimerbefestigung - Google Patents

Eimerbefestigung

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DD292048A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft die Verbindung zwischen Eimer und Eimerschake in Eimerketten von Baggern und Absetzern vor allem fuer grosze Leistungen im Braunkohlentagebau. Die Zielstellungen einer vereinfachten Instandhaltung, einer hoeheren Liegezeit und Kostensenkung bei der Aufarbeitung von Baggereimern sollen durch eine einfach zu montierende und demontierbare Verbindung unter Beibehaltung der ueblichen Hauptabmessungen der Eimerkette und den moeglichen Einsatz eines hochverschleiszbestaendigen Werkstoffes fuer die Eimerschake erreicht werden. Dazu wird das Anschluszstueck 3 einer Eimerschake 2 in ein Aufnahmefach 7 des Messertraegers eines Eimers 1 eingesteckt. Ein Bolzen 5 dient der Montage- und Transportsicherung fuer beide Bauteile. Der Eimer 1 bewegt sich durch die Einwirkung der Grabkraft um den vom Bolzen 5 fixierten Drehpunkt bis ein Formschlusz zwischen Anschluszstueck 3 und Eimerschake 2 und Anschlaegen 6 im Aufnahmefach 7 des Messertraegers des Eimers 1 zur UEbertragung der Grabkraefte eintritt. Fig. 1{Bagger; Trockenbagger; Eimerkettenbagger; Absetzer; Einzelteile; Eimerkette; Eimerschake; Befestigung Eimer an Eimerschake}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfndung
Die Erfindung betrifft die Verbindung zwischen Eimer und Eimerschaken in Eimerketten von Baggern und Absetzern, vor allom für große Leistungen in Braunkohlentagebauen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für die im Tagebau üblicherweise eingesetzten Großgeräte erfolgt die Eimerbefestigung an der Eimerschake nacn den gültigen Normvorschriften seit Jahrzehnten generell durch eine Schweißung.
Die Schweißverbindung löste die vorher vorwiegend angewandte Nietverbindung ab.
Nietverbindungen zwischen Eimer und Eimerschake sind bereits in der DR-PS 223678 beschrieben, wobei mit der dort vorgestellten Lösung das Ziel einer Mehrfachnutzung der Eimerschake verfolgt wurde.
Nietverbindungen haben sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht bewährt. Eine Ursache, die Lockerung der Verbindung während des Betriebes, ist in der DR-PS 507610 dargestellt. Zur Beseitigung werden Maßnahmen vorgeschlagen, die den Nachteil der erforderlichen aufwendigen mechanischen Bearbeitung von Paßflilchen 'ür die Nietverbindung zwischen Schake und Eimer noch erhöhen.
Wegen dieses hohen Aufwandes für die Herstellung von Paßflächen konnte sich die Nietverbindung gegen die heute allgemein übliche S£hweißverbindung nicht durchsetzen.
Schweißverbindungen haben jedoch den Nachteil, daß ein schneller und einfacher Austausch der Eimerschake im Instandsetzungsprozeß nicht gesichert ist. Eine Mehrfachverwendung der Eimerschake durch Drehen nach Verschleiß einer Schakenkopffläche ist praktisch nicht realisierbar. Außerdem muß für die Eimerschake stets schweißbarer, wenig verschleißfester Werkstoff eingesetzt werden.
Auch andere Maßnahmen zur Erhöhung der Liegezeit und Lebensdauer der Eimerschaken, wie sie zusammenfassend in Scholz, Kujau, Erhöhung der Liegezeit von Eimerketten, insbesondere an den Baggern Es 3150/3750, Neue Bergbautechnik 18 (1988) 12, S.461-463 beschrieben sind, haben das Konstruktionaprinzip der angeschweißten Eimerschake beibehalten.
In WP E 02 F/326131 -8 bzw. WP E 02 F/326132-6 sind zur Senkung der spezifischen Verschleißbelastung andere Anordnungen der Baggereimer in dor Eimerkette vorgeschlagen worden. Die Eimerbefestigung an der Eimerschake selbst wurde dabei nicht verändert.
Die beschriebenen Nachteile für den Instandhaltungsprozeß und die Lebensdauer der Eimerschpke werden auch durch diese Lösungen nicht baseitigt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine vereinfachte Instandsetzung der Eimer, eine erhöhte Lebensdauer und Liegezeit der Eimerschaken und damit eine Kostensenkung bei der Aufarbeitung von Baggereimern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Befestigung zwischen Eimerschake und Eimer unter Beibehaltung der üblichen Hauptabmessungen der Eimerkette derart auszugestalten, daß die zuverlässige Einleitung der dominierenden Tangential- und Normalkomponenten der Grabkraft in die Eimerkette im wesentlichen erst durch einen geometrisch definierten Formschluß
beider Bauteile unter Betriebsbedingungen erfolgt und zur Aufnahme der Seitenkomponente der Grabkraft keine zusätzlichen Bauelemente eingesetzt werden. l
Die Befestigung soll durch größere Toleranz zwischen den Verbindungsflächen leicht montierbar und demontierbar sein.
Darüber hinaus soll ein mehrfacher Einsatz der Eimerschake und auch die Anwendung von hochverschleißbeständigem Werkstoff für die Eimerschake erreicht werden.
Erfindungsgemäß nimmt ein geschlossenes Aufnahmefach im Messerträger eines Eimers ein entsprechend geformtes Anschlußstück einer Eimerschake auf. Beide Bauteile verbindet ein durchgehender Bolzen. Im Aufnahmefach des Messerträgers sind zwei diagonal gegenüberliegende Anschläge im gleichen Abstand von der Achse des Bolzens angeordnet. Einer dieser Anschläge ist im unteren Bereich des Aufnahmefaches in der Schneidrichtung angeordnet, um den richtigen Eingriff des Eimers während des Grabprozesses zu gewährleisten.
Das Aufnahmefach hat vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt. Das Anschlußstück ist dazu paßfähig mit Untermaß ausgeführt. Die Anschläge können auch am Anschlußstück der Eimerschake ausgebildet sein oder im gegenüberliegenden Bauteil sind ihnen zugeordnet Aussparungen eingebracht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: die Befestigung des Eimers über das Anschlußstück der Eimerschake Fig. 2: den Schnitt A-A der Figur 1.
Die Eimerschake 2 ist entsprechend den üblichen Hauptabmessungen für Eimerketten ausgefühlt. Zusätzlich wird ein Anschlußstück 3 für den Eimer 1 bereits im Fertigungsprozeß angebracht und so geformt, daß es vollständig in das Aufnahmefach 7 des Messerträgers des Eimers 1 eingreift.
Das Anschlußstück 3 weist eine Bohrung für die Aufnahme des Bolzens 5 auf. In den Messerträger des Eimurs 1 wird ein geschlossenes Aufnahmefach 7 mit rechteckigem Querschnitt und eine Bohrung für den Bolzen 5 eingebracht.
Im Aufnahmefach 7 sind zwei Anschläge 6 diagonal gegenüberliegend im gleichen Abstand von der Achse des Bolzens 5 angeordnet.
Zur Gewährleistung des richtigen Eingriffes des Eimermessers 4 während des Grabprozesses muß der Anschlag 6 auf der dem Eimermesser 4 zugewandten Seite immer unten im Aufnahmefach 7 angeordnet sein.
Das Anschlußstück der Eimerschake ist mit soviel Untermaß gefertigt, daß das Einstecken in das Aufnahmefach 7 des Eimers 1 problemlos möglich ist. Die Verbindung baider Bauteile erfolgt durch den Bolzen 5, wobei der Bolzen nur die Funktion einer Montage und Transportsicherung übernimmt. Er fixiert gleichzeitig den Drehpunkt, um den sich der Eimer 1 durch die am Eimermesser 4 angreifende Grabkraft bis zum Formschluß des Anschlußstückes 3 der Eimerschake mit den Anschlägen 6 im Aufnahmefach 7 des Messerträgers des Eimers 1 dreht.
Auf diese Weise werden die beim Grabprozeß auf den Eimer 1 dominierend wirkenden Tangetial- und Normalkomponenten der am Eimermesser 4 angreifenden Grabkraft in die Eimerkette übertragen. Die Seitenkomponenten der Grabkraft werden bei allen Bewegungsrichtungen des Bagger? .υπ den Seitenflächen des Aufnahmefaches 7 im Messerträger des Eimers 1 aufgenommen.
Diese Eimerbefestigung ermöglicht eine leichte Montage und Demontage der Verbindung Eimer/Eimerschake und einen definierten Formschluß ohne mechanisch bearbeitete Paßflächen.
Die lösbare Verbindung gestattet es, anstelle bisher nur einer jetzt wenigstens zwei Schakenkop'flächen über die Lebensdauer der Eimerschake durch verschiedene Einbaulagen auszunutzen.
Zusätzlich kann durch den nun möglichen Einsatz nicht schweißbarer hochverschleißbeständiger Werkstoffe für die Eimerschake die Verschleißbeständigkeit der Verschleißpaarung Eimerschake/Tur?secke wesentlich erhöht werden.

Claims (4)

1. Eimerbefestigung für Eimerkettenbagger und -absetzer unter Beibehaltung der üblichen Hauptabmessungen der Eimerkette, wobei der Eimer lösbar mit der Eimerschake verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossenes Aufnahmefach (7) im Messerträger des Eimers (1) ein entsprechend geformtes Anschlußstück (3) einer Eimerschake (2) aufnimmt, beide Bauteile ein durchgehender Bolzen (5) verbindet und im Aufnahmefach (7) des Messerträgers des Eimers (1) zwei diagonal gegenüberliegende Anschläge (6) im gleichen Abstand von der Achse des Bolzens (5) ausgebildet sind, wobei einer der Anschläge (6) im unteren Bereich des Aufnahmefaches (3) in Schneidrichtung angeordnet ist.
2. Eimerbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmefach (7) im Messerlräger des Eimers (7) vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweist und das Anschlußstück (3) der Eimerschake (2) dazu paßfähig mit Untermaß ausgeführt ist.
3. Eimerbefestigung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (6) am Anschlußstück (3) der Eimerschake ausgebildet sind.
4. Eimerbefestigung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlägen (6) Aussparungen im gegenüberliegenden Bauteil zugeordnet sind.

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