DD292049A5 - Eimerbefestigung - Google Patents

Eimerbefestigung

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Abstract

Die Erfindung betrifft die Verbindung zwischen Eimer und Eimerschake in Eimerketten von Baggern und Absetzern vor allem fuer grosze Leistungen im Braunkohlentagebau. Die Zielstellungen einer vereinfachten Instandhaltung, einer hoeheren Liegezeit und Kostensenkung bei der Aufarbeitung von Baggereimern sollen durch eine einfache zu montierende und demontierbare Verbindung unter Beibehaltung der ueblichen Hauptabmessungen der Eimerkette und den moeglichen Einsatz eines hochverschleiszbestaendigen Werkstoffes fuer die Eimerschake erreicht werden. Dazu wird das Schakenanschluszstueck 3 eines Eimers 1 verlaengert und in ein Aufnahmefach 7 einer Eimerschake 2 eingesteckt. Ein Bolzen 5 dient als Montage- und Transportverbindung fuer beide Bauteile. Der Eimer 1 bewegt sich durch die Einwirkung der Grabkraft um den vom Bolzen 5 fixierten Drehpunkt bis ein Formschlusz zwischen Aufnahmefach 7 der Eimerschake 2 und den Anschlaegen 6 am Schakenanschluszteil 3 des Eimers 1 zur UEbertragung der Grabkraefte eintritt. Fig. 1{Bagger; Trockenbagger; Eimerkettenbagger; Absetzer; Einzelteile; Eimerkette; Eimerschake; Befestigung Eimer an Eimerschake}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfndung
Die Erfindung betrifft die Verbindung zwischen Eimer und Eimerschaken in Eimerketten von Baggern und Absetzern, vor allem für große Leistungen in Braunkohlentagebauen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für die im Tagebau üblicherweise eingesetzten Großgeräte erfolgt die Eimerbefestigung an der Eimerschake nach den gültigen Normvorschriften seit Jahrzehnten generell durch eine Schweißung.
Die Schweißverbindung löste die vorher vorwiegend angewandte Nietverbindung ab.
Nietverbindungen '.wischen Eimer und Eimerschake sind bereits in der DR-PS 223678 beschrieben, wobei mit der dort vorgestellten Lösung das Ziel einer Mehrfachnutzung der Eimerschake verfolgt wurde.
Nietverbindungen haben sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht bewährt. Eine Ursache, die Lockerung der Verbindung während des Betriebes, ist in der DR-PS 507610 dargestellt. Zur Beseitigung werden Maßnahmen vorgeschlagen, die den Nachteil der erforderlichen aufwendigen mechanischen Bearbeitung von Paßflächen für die Nietverbindung zwischen Schake und Eimer noch erhöhen.
Wegen dieses hohen Aufwandes für die Herstellung von Paßflächen konnte sich die Nietverbindung gegen die heute allgemein übliche Schweißverbindung nicht durchsetzen.
Schweißverbindungen haben jedoch den Nachteil, daß ein schneller und einfacher Austausch der Eimerschake im Instandsetzungsprozeß nicht gesichert ist. Eine Mehrfachverwendung der Eimerschake durch Drehen nach Verschleiß einer Schakenkopffläche ist praktisch nicht realisierbar. Außerdem muß für die Eimerschake stets schweißbarer, wenig verschleißfester Werkstoff eingesetzt werden.
Auch andere Maßnahmen zur Erhöhung der Liegezeit und Lebensdauer der Eimerschaken, wie sie zusammenfassend in Scholz, Kujau, Erhöhung der Liegezeit von Eimerketten, insbesondere an den Baggern Es 3150/3750, Neue Bergbautechnik 18 (1988) 12, S.461-463 beschrieben sind, haben das Konstruktionsprinzip der angeschweißten Eimerschake beibehalten.
In WP E 02F/326131-8 bzw. WP E 02F/326132-6 sind zur Senkung dar spezifischen Verschleißbelastung andere Anordnungen der Baggereimer in der Eimerkette vorgeschlagen worden. Die Eimerbefestigung an der Eimerschake selbst wurde dabei nicht verändert.
Die beschriebenen Nachteile für den Instandhaltungsprozeß und die Lebensdauer der Eimerschake werden auch durch diese Lösungen nicht beseitigt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine vereinfachte Instandsetzung der Eimer, eine erhöhte Lebensdauer und Liegezeit der Eimerschakei und damit eine Kostensenkung bei der Aufarbeitung von Baggereimern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Befestigung zwischen Eimerschake und Eimer unter Beibehaltung der üblichen Hauptabmessungen der Eimerkette derart auszugestalten, daß die zuverlässige Einleitung der dominierenden Tangential- und
Normalkomponenten der Grabkraft in die Eimerkette im wesentlichen eist durch einen geometrisch definierten Formschluß
beider Bauteile unter Betriebsbedingungen erfolgt und zur Aufnahme der Seitenkomponente der Grabkraft keine zusätzlichen Bauelemente eingesetzt werden.
Die Befestigung soll durch größere Toleranz zwischen den Verbindungsflächen leicht montierbar und demontierbar sein.
Darüber hinaus soll ein mehrfacher Einsatz der Eimerschake und auch die Anwendung von hochverschleißbeständigem Werkstoff für die Eimerschake erreicht werden.
Erfindungsgemäß nimmt ein geschlossenes Aufnahmefach einer Eimer.>c>ake ein entsprechend geformtes, verlängertes Schakenanschlußteil des Messerträgers eines Eimers auf. Beide Bauteile verbindet ein durchgehender Bolzen. Am verlängerten Schakenanschlußteil sind im Eingriffsbereich mit Aufnahmefach der Eimerschake zwei diagonal gegenüberliegende Anschläge im gleichen Abstand von der Achse des Bolzens
angeordnet.
Einer dieser Anschläge ist, zur Gewährleistung des richtigen Eingriffe des Baggereimers beim Grabprozeß, an der in Schneidrichtung liegenden Seite des verlängerten Schakenanschlußteiles und bezogen auf das Aufnahmefach der Eimerschake
im oberen Bereich angeordnet.
Das Aufnahmefach der Eimerschake hat vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt. Das Schakenanschlußteil ist zur besseren Montierbarl'.eit mit Untermaß gefertigt. Es ist auch möglich, die Anschläge im Aufnahmefach der Eimerschake auszubilden oder den Anschlägen Aussparungen im
gegenüberliegenden Bauteil zuzuordnen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: die Befestigung des Eimers über das verlängerte Schakenanschlußstück in der Eimerschake Fig. 2: den Schnitt A-A aus der Figur 1.
Die Eimerschake 2 ist entsprechend den üblichen Hauptabmessungen für Eimerketten ausgeführt. Zusätzlich wird in diese Eimerschake 2 im Fertigungsprozeß ein geschlossenes Aufnahmefach 7 mit rechteckigem Querschnitt ausgespart und eine Bohrung für den Bolzen 5 eingebracht. Der Eimer 1 wird entsprechend den Normvorschriften hergestellt. Das Schakenanschlußteil 3 des Messerträgers des Eimers 1
wird über die bisher übliche Linie der Schweißverbindung und der Eimerschake 2 hinaus soweit verlängert und entsprechendgeformt, daß es vollständig in das Aufnahmefach 7 der Eimerschake 2 eingreift.
Im Bereich des Aufnahmefaches 7 weist das verlängerte Schakenanschlußteil 3 eine Bohrung für den Bolzen 5 sowie zwei Anschläge 6 auf. Die Anschläge 6 sind diagonal gegenüberliegend im gleichen Abstand von der Achse des Bolzens 5 angeordnet. Zur Gewährleistung des richtigen Eingriffes des Eimermessers 4 während des Grabprozesses muß der Anschlag 6 des
verlängerten Schakenanschlußteiles 3 auf der dem Eimermesser 4 zugewandten Seite immer oben angr ^rdnot sein.
Das verlängerte Schakenanschlußteil 3 ist mit soviel Untermaß gefertigt, daß das Einstecken in das Aufnahmefach 7 der Eimerschake 2 problemlos möglich ist. Die Verbindung beider Bauteile erfolgt durch den Bolzen 5, wobei der Bolzen 5 nur die Funktion einer Montage- und Transportsicherung übernimmt. Er fixiert gleichzeitig den Drehpunkt, um den sich der Eimer 1 durch die am Eimermesser 4
angreifende Grabkraft bis zum Formschluß der Anschläge 6 im Aufnahmefach 7 der Eimerschake 2 dreht. Auf diese Weisewerden die beim Grabprozeß auf den Eimer 1 dominierend wirkenden Tangential- und Normalkomponenten der am
Eimermesser 4 angreifenden Grabkraft in die Eimerkette übertragen. Die Seitenkomponenten der Grabkraft werden bei allen Bewegungsrichtungen des Baggers über das verlängerte Schakenanschlußteil 3 von den Seitenflächen des Aufnahmefaches 7
der Eimerschake 2 aufgenommen.
Diese Eimerbefestigung ermöglicht eine leichte Montage und Demontage der Verbindung Eimer/Eimerschaka und einen
definierten Formschluß ohne mechanisch bearbeitete Paßflächen.
Die lösbare Verbindung gestattet es, anstelle bisher nur einer jetzt wenigstens zwei Schakenkopff lachen über die Lebensdauer
der Eimerschake durch verschiedene Einbaulagen auszunutzen.
Zusätzlich kann durch den nun möglichen Einsatz nicht schweißbarer hochverschleißbestündiger Werkstoffe für die Eimerschake
die Verschleißbeständigkeit der Verschleißpaarung Eimerschake/Turasecke wesentlich erhöht werden.

Claims (4)

1. Eimerbefestigung für Eimerkettenbagger und -absetzer unter Beibehaltung der üblichen Hauptabmessungen der Eimerkette, wobei der Eimer lösbar mit der Eimerschake verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossenes Aufnahmefach (7) der Eimerschake (2) ein entsprechend geformtes, verlängertes Anschlußteil (3) des Messerträgers eines Eimers (1) aufnimmt, beide Bauteile ein durchgehender Bolzen (5) verbindet und am verlängerten Schakenanschlußteil (3) im Bereich des Aufnahmefaches (7) zwei diagonal gegenüberliegende Anschläge (6) im gleichen Abstand von der Achse des Bolzens (5) ausgebildet sind, wobei einer der Anschläge (6) im oberen Bereich der Verlängerung des Schakenanschlußteiles (3) und in der Schneidrichtung angeordnet ist.
2. Eimerbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmefach (7) der Eimerschake (2) vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweist und das verlängerte Schakenanschlußteil (3) dazu paßfähig mit Untermaß ausgeführt ist.
3. Eimerbefestigung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (6) im Aufnahmefach (7) der Eimerschake ausgebildet sind.
4. Eimerbefestigung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlägen (6) Aussparungen im gegenüberliegenden Bauteil zugeordnet sind.

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