DD292435A5 - Vorrichtung zur wasserbehandlung mit magnetischen feldern - Google Patents

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DD292435A5
DD292435A5 DD33852490A DD33852490A DD292435A5 DD 292435 A5 DD292435 A5 DD 292435A5 DD 33852490 A DD33852490 A DD 33852490A DD 33852490 A DD33852490 A DD 33852490A DD 292435 A5 DD292435 A5 DD 292435A5
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water
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water treatment
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DD33852490A
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Fritz Echtermeyer
Thomas Echtermeyer
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Inst. F. Festkoerperphysik Und Elektronenmikroskopie,De
Veb Textilreinigung,De
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Abstract

Die Vorrichtung wird zur Wasserbehandlung mit magnetischen Feldern zur Verhinderung von Kalkablagerungen und zur Freisetzung von Kohlendioxid bei der Pflanzenduengung angewendet. Die Vorrichtung besteht aus einem Gehaeuse mit einem Magneteinsatz, wobei an dem zylindrischen Gehaeuse 7 der Querschnitt des Fluessigkeitszulaufes 1 etwa dem Einstroemquerschnitt 2 des Magneteinsatzes 3 entspricht und die Summe der Ausstroemquerschnitte 8 des Magneteinsatzes 3 groeszer als der Einstroemquerschnitt 2 ist. Im Magneteinsatz 3 sind gegenlaeufig gepolte Magnete 4 im Wechsel mit Zwischenstuecken 5, die mit OEffnungsquerschnitten 6 versehen sind, angeordnet, wobei die Summe der OEffnungsquerschnitte 6 kleiner als der Einstroemquerschnitt 2 ist. Die vereinfachte Bauweise, die komplizierte Befestigungen und Abdichtungen vermeidet, bewirkt eine verbesserte Ausnutzung der Magnetfelder bei der Wasserbehandlung. Figur{Vorrichtung; Wasserbehandlung; magnetische Felder; Kalkablagerungen; zylindrisches Gehaeuse; Magneteinsatz; Magnete; Zwischenstuecke; OEffnungsquerschnitte; Einstroemquerschnitt}

Description

-2- 292 43b
größer ols der EinströmquorschniU 2 Ist. In dom Magnotolneatz 3 sind vorteilhaftorwolse gogonltiufig gepolto Magnote 4 Im Wechsel mit nichtforromagnetlechon Z*vlechenstückon 6, die mit öffnungsquorechnltton β (als Bohrungen ausgeführt) voreehen sind, angeordnet, wobei die Summe dor öffnungsquorschnltte 6 kleiner als dor EinströmquorschniU 2 Ist. Mit Vortoll 1st dio Summo der öffnungsquerschnltto 6 0,6 bis 15% kleiner als der EinströmquorschniU 2 und die Summe der Ausströmquerschnitte 8 ist 0,5 bis 16% größer als dor EinströmquorschniU 2. Die Vorrichtung kann auch mohroro Magneteinsätze 3 mit Jeweils 10 bis 30 Magnoten 4 enthalten.
Das zu behandelnde Wasser kommt vom Flüsslgkoitszulauf 1 und tritt über don EinströmquorschniU 2 In den Magnotoinsatz 3 oin. Von dort strömt es durch dloöffnungsquerschnitto 6 dor jowolls zwischen don Magneten 4ongoordnotonZwischonstücko 5 senkrocht zu den dort vorhandenen Magnotfeldorn. Danach gelangt das so behandelte Wasser über die Ausströmquorschnitte 8 zum Flüäsigkoitsablauf 9.
Die Vorteile der Vorrichtung bestehen darin, daß keine Befestigung dor Magneto 4 am Gehäuse 7 erforderlich ist. Eino Abdichtung zwischen Flüssigkeitszulauf 1 und EinströmquorschniU 2 sowie zwischen den Magnoten 4 und dnn Zwischenstücken 2 sowie dem Ausströmquerschnitt 8 und dem Flüsslgkoitsablauf 9 Ist nicht erforderlich. DIo Wirkung der zwischen den Magneten 4 auftretenden Magnetfelder auf das Wassor wird verstärkt, Indem die olngobauton Magneto 4 ohne jegliche Abdeckung genutzt worden können und indem der parallele Wasserdurchlauf mit der festgelegten Strömung durch die gesamten vorhandenen Magnetfelder erfolgt. Der Magnoteinsatz bewirkt, daß dio Magnetfelder senkrecht zur Strömungsrichtung des Wassers vorlaufen. N
Ein weiterer Vorteil bostoht darin, daß die Vorrichtung der Wasserhärte entsprechend angepaßt worden kenn, indem die Anzahl der Magnete 4 ohne Konstruktionsaufwand entsprechend vergrößert oder verkleinert worden kann.
Ausführungsbelsplol
In der dazugehörigen Zeichnung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt.
Das zylindrische Gehäuse 7 ist aus Messing und hat einen Durchmesser von 70mm. Für den Flüssigkeitszulauf 1 und den Flüssigkeitsablauf 9 sind jeweils Va Zoll-Gewinde vorgesehen. Der Einströmquerschnitt 2 beträgt 330mm*. Im Gehäuse 7 ist der Magneteinsatz 3 angeordnet. Er enthält elf gegenläufig gepolte Ringmagnete 4 aus hartmagnetischer Keramik (Außendurchmessor 46mm, Innendurchmesser 20mm, Dicke 6mm), die im Wechsel mit zehn Zwischenstücken 5 angeordnet sind. Die Zwischenstücke 5 bestehen aus Messing und enthalten je acht Öffnungsquerschnitte 6 (als Bohrungen ausgeführt) mit einem jeweiligen Durchmesser von 2,2 mm. Der Ausströmquerschnitt 8 Ist auf zwölf Bohrungen mit einem Durchmesser von je 6,2mm aufgeteilt. Die Ringmagnete 4 und Zwischenstücke 5 sind ohne Dichtungen im Magneteinsatz 3 angeordnet. Durch den Flüssigkeitsablauf 9 verläßt das behandelte Wasser die Vorrichtung. In der Zeichnung geben die Pfeile die Strömungsrichtung des Wassers an.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Wasserbehandlung mit magnetischen Feldern, bestehend aus einem nichtferromagnetlschom Gehäuse und einem Magneteinsatz, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem zylindrischen Gehäuse (7) der Querschnitt dos Flüssigkeitszulaufes (1) etwa dem Einströmquorschnitt (2) des Magnetoinsatzos (3) entspricht und die Summe der Ausströmquerschnitte (8) des Magneteinsatzes (3) größer als der Einströmquorschnitt (2) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Magneteinsatz (3) gegenläufig gepolte Magnete (4) im Wechsel mit nlchtferromagnetischen Zwischenstücken (5), die mit Offnungsquerschnltten (6) versehen sind, angeordnet sind, wobei die Summe der Öffnungsquerschnitte (6) kleiner als der Einströmquerschnitt (2) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe der Öffnungsquerschnitto (6) 0,5 bis 15% kleiner als der Einströmquerschnitt (2) ist und die Summe der Ausströmquerschnitte (8) 0,5 bis 15% größer als dqr Einströmquerschnitt (2) sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Magneteinsätze (3) mit jeweils 10 bis 30 Magneten (4) enthalten sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung botrifft eine Vorrichtung zur Wasserbehandlung mit magnetischen Feldern, die zur Verhinderung von Knikablagerungen (Kesselsteinbildung) und zur Freisetzung von Kohlendioxid bei der Pflanzendüngung angewendet wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind verschiedene Vorrichtungen zur Behandlung von Wasser bzw. Flüssigkeiten mit homogenen magnetischen Feldern bekannt. Die DD-PS 213909 beschreibt eine Vorrichtung zur Behandlung von Flüssigkeiten mit magnetischen Feldern, wobei in einem Hohlkörper hintereinander scheibenförmige Magneto angeordnet sind, die von Distanzstücken auf einen die Feldstärke bestimmenden Abstand gehalten und wechselseitig gegen die Wand des Hohlkörpers oder im Zentrum gedichtet bzw. mit einem Durchgang versehen sind. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß die Anordnung der Magnete eine besondere Befestigung und Abdichtung erfordert. Der Flüssigkeitsdurchlauf erfolgt unter Verwirbelung, die sich nachteilig auf die Behandlung auswirken kann.
Nach der DE-OS 3806708 ist eine Kalkumwandlungsanlage für wasserdurchflossene Rohrleitungssysteme mit einem äußer'xh angelegten Magnetfeld bekannt. Hierbei behindern sich die Magnetfelder gegenseitig und das wirksam werdende Magnetfeld wird insgesamt geschwächt. Da das Magnetfeld außerhalb des Rohres angelegt ist, tritt eine weitere Abschwächung der Wirkung ein. Die DE-OS 3618174 beschreibt einen kombinierten Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht-Stabilisator, der aus einem Wasserfilter und einem homogenen Magnetfeldeinsatz besteht. Die Nachteile dieser Vorrichtung bestehen darin, daß die homogenen Magnetfelder über einen zusätzlichen Eisenzylinder gesammelt werden, Es treten dabei Magnetfeldverluste auf, die durch einen dazwischenliegenden nichtferromagnetischen Zylinder noch vergrößert werden. Nachteilig ist auch, daß das homogene Magnetfeld nur teilweise vom Wasserdurchfluß erreicht wird. Die durch Korrosion gefährdeten Eisenteile müssen durch zusätzliche Aufwendungen geschützt werden, wobei noch besondere Abdichtprobleme auftreten. Nach WO 84/04294 ist eine Vorrichtung zur magnetischen Behandlung von Wasser oder ähnlichen Flüssigkeiten bekannt. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß die strömende Flüssigkeit die angeordneten Lenkorgano hintereinander durchlaufen muß. Dabei entstehen bei großen Durchflußmengen starke Strömungen mit Verwirbelungen und bei kleinen Durchflußmengen fast keine Strömungen. Weiterhin kann durch die konstruktive Gegebenheit dieser Vorrichtung eine volle Ausnutzung der vorhandenen Magnetfelder nicht erzielt werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine vereinfachte Vorrichtung zur Wasserbehandlung, die komplizierte Befestigungen und Abdichtungen vermeidet und einer Abschwächung der Magnetfelder entgegenwirkt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Wasserbehandlung mit magnetischen Feldern zu entwickeln, wobei die Magnetfelder senkrecht zur Strömungsrichtung des Wassers verlaufen und damit die Wirksamkeit der Magnetfelder auf das durchfließende Wasser erhöht wird. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Wasserbehandlung mit magnetischen Feldern, bestehend aus einem nichtferromagnetischen Gehäuse und einem Magneteinsatz gelöst, wobei erfindungsgemäß bei einem zylindrischen Gehäuse 7 der Querschnitt des Flüssigkeitszulaufes 1 etwa dem Einströmquerschnitt 2 des Magneteinsatzes 3 entspricht und die Summe der Ausströmquerschnitte 8 des Magneteinsatzes 3
DD33852490A 1990-03-09 1990-03-09 Vorrichtung zur wasserbehandlung mit magnetischen feldern DD292435A5 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2189948C1 (ru) * 2001-02-09 2002-09-27 Адамович Борис Андреевич Устройство для магнитной обработки воды
RU2196634C1 (ru) * 2001-11-21 2003-01-20 Серов Владислав Иванович Фильтр магнитный
RU2211807C1 (ru) * 2002-01-08 2003-09-10 Государственное образовательное учреждение Ставропольская государственная сельскохозяйственная академия Устройство для омагничивания воды

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