DD293309A5 - Verfahren und einrichtung zur feuchtmittelzufuehrung in offsetdruckmaschinen - Google Patents

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DD293309A5 DD33921790A DD33921790A DD293309A5 DD 293309 A5 DD293309 A5 DD 293309A5 DD 33921790 A DD33921790 A DD 33921790A DD 33921790 A DD33921790 A DD 33921790A DD 293309 A5 DD293309 A5 DD 293309A5
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DD33921790A
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Bernhardt Schneider
Siegfried Naumann
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Planeta Druckmaschinenwerk Ag,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Feuchtmittelzufuehrung in Offsetdruckmaschinen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, wonach das Farb-Feuchtmittel-Verhaeltnis bei allen die Farbe auf die Druckplatte uebertragender Walzen annaehernd gleich ist. Erfindungsgemaesz wird dies dadurch erreicht, indem der Druckplatte gleichzeitig direkt oder indirekt an mindestens zwei verschiedenen Stellen ein jeweils separater, dosierter Feuchtmittelfilm zugefuehrt wird. Der erste Feuchtmittelfilm wird direkt der Druckplatte vor den Farbauftragwalzen und gleichzeitig der zweite Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder naechst der dritten und vierten Farbauftragwalze innerhalb der Walzengruppe des Farbwerkes zugefuehrt. In einer weiteren Variation wird der erste Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder naechst der ersten und zweiten Farbauftragwalze und gleichzeitig der zweite Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder naechst der dritten und vierten Farbauftragwalze der Walzengruppe des Farbwerkes zugefuehrt wird. Vor jeder Farbauftragwalze sind auf die Druckplatte angestellte, das optimale Farbe- und Feuchtmittel-Gleichgewicht gewaehrleistende Feuchtmitteldosiereinrichtungen angeordnet. Diese Feuchtmitteldosiereinrichtungen sind vorzugsweise als Sprueheinrichtungen ausgebildet. Fig. 1{Offsetdruckmaschinen; Feuchtmittelzufuehrung; Farbe; Feuchtmittel; Tonen}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Feuchtmittelzuführung in Offsetdruckmaschine^
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die Qualität des Offsetdruckes hängt in hohem Maße von der optimalen Feuchtmittelversorgung der Druckplatte ab. Die verschiedensten Arten von Feuchtwerke sind bekannt geworden. Seit langer Zeit haben sich solche Feuchtwerke allgemein durchgesetzt, bei denen das Feuchtmittel mit einer oder zwei Auftragwalzen als dünner Flüssigkeitsfilm auf den Plattenzylinder aufgebracht wird. Die Übertragung des Feuchtmittels erfolgt dabei, in Drehrichtung des Plattenzylinders gesehen, vor den Farbauftragwalzen. Um die Farbe in hoher Gleichmäßigkeit auf den Plattenzylinder auftragen zu können, hat sich das System mit vier Auftragwalzen allgemein durchgesetzt (z.B. DE-PS 915817), da hierdurch eine gute Schablonenbeseitigung erreicht werden kann. Das Feuchtwerk muß dabei so eingestellt werden, daß kein Tonen eintritt. Bei einem so eingestelltem Feuchtwerk zeigt sich, daß vor der ersten Farbauftragwalze ein zu starker Feuchtmittelfilm vorhanden ist, der vor jeder weiteren Farbauftragswalze immer mehr abnimmt und vor der vierten Farbauftragwalze gerade noch ausreicht. Hieraus ergibt sich, daß bis zur dritten Farbauftragwalze zu viel Feuchtmittel dem Plattenzylinder und damit auch dem Farbwerk zugeführt wurde. Mit der DE-OS 1761404 wird eine Lösung bekannt gemacht, das Feuchtmittel innerhalb des Walzenzuges des Farbwerkes an einen Farbreibzylinder zu übertragen. Mit dieser Lösung wird ebenfalls die erste und zweite Farbauftragwalze besser mit Feuchtmittel versorgt während die dritte und vierte weniger bekommt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, bei sparsamer Feuchtmittelzuführung die Druckqualität zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, wonach das Farbe-Feuchtmittel-Verhältnis bei allen die Färb auf die Druckplatte übertragender Walzen annähernd gleich ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, indem der Druckplatte gleichzeitig direkt oder indirekt an mindestens zwei verschiedenen Stellen ein jeweils separater, dosierter Feuchtmittelfilm zugeführt wird. Der erste Feuchtmittelfilm wird direkt der Druckplatte vor den Farbauftragwalzen und gleichzeitig der zweite Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder nächst der dritten und vierten Farbauftragwalze innerhalb der Walzengruppe des Farbwerkes zugeführt. In riner weiteren Variation wird der erste Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder nächst der ersten und zweiten Farbauftragwalze und gleichzeitig der zweite Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder nächst der dritten und vierten Farbauftragwalze der Walzengruppe des Farbwerkes zugeführt wird. Bei einer Ausführungsart sind vor jeder Farbauftragwalze auf die Druckplatte angestellte, das optimale Farbe-Feuchtmittel-Gleichgewicht gewährleistende Feuchtmitteldosiereinrichtungen angeordnet. Diese Feuchtmitteldosiereinrichtung sind vorzugsweise als Sprüheinrichtungen ausgebildet.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen Fig. 1: jeder Farbauftragwalze ist eine Feuchtmitteldosiereinrichtung angeordnet. Mit dem Plattenzylinder 1 sind die Farbauftragwalzen 2,3,4,5 des Farbwerkes 6 .:i Berührungskontakt. Die erste Farbauftragwalze 2 und die zweite Farbauftragwalze 3 berühren den Farbzylinder 7. Die dritte Farbauftragwalze 4 und die vierte Farbauftragwalze 5 berühren den Farbzylinder 8. Nach Fig. 1 ist vor jeder Farbauftragwalze 2,3,4,5 eine Feuchtmitteldosiereinrichtung 13,14,15,16 angeordnet, die z.B. als Sprüheinrichtung ausgebildet ist. Die Wirkungsweise ist so, daß nach Fig. 1 vor jeder Farbauftragwalze 2,3,4,5 direkt auf die Druckplatte des Plattenzylinders 1
mittels der Feuchtmitteldosiereinrichtung 13,14,15,16 Feuchtmittel aufgesprüht wird.

Claims (5)

1. Verfahren zur Feuchtmittelzuführung in Offsetdruckmaschinen, bei dem der dosierte Feuchtmittelfilm über Auftragswalzen entweder direkt der Druckplatte oder indirekt einem farbführenden Zylinder zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckplatte gleichzeitig direkt oder indirekt an mindestens zwei verschiedenen Stellen ein jeweils separater, dosierter Feuchtmittelfilm zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Feuchtmittelfilm direkt der Druckplatte vor den Farbauftragwalzen (2,3) und gleichzeitig ein zweiter Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder (8) nächst der dritten und vierten Farbauftragwalze (4,5) innerhalb der Walzengruppe des Farbwerkes (6) zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Feuchtmittolfilm dem Farbzylinder (7) nächst der ersten und zweiten Farbauftragwalze (2,3) und gleichzeitig der zweite Feuchtmittelfilm dem Farbzylinder (8) nächst der dritten und vierten Farbauftragwalze (4,5) der Walzengruppe des Farbwerkes (6) zugeführt wird.
4. Einrichtung zur Feuchtmittelzuführung in Offsetdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder Farbauftragwalze (2,3,4,5), auf die Druckplatte angestellte, das optimale Farb-Feuchtmittel-Gleichgewicht gewährleistende Feuchtmitteldosieroinrichtungen (13,14,15,16) angeordnet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtmitteldosiereinrichtungen (13,14,15,16) als Sprüheinrichtungen ausgebildet sind.
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