DD293398A5 - Stockpyramide - Google Patents

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DD293398A5
DD293398A5 DD33922390A DD33922390A DD293398A5 DD 293398 A5 DD293398 A5 DD 293398A5 DD 33922390 A DD33922390 A DD 33922390A DD 33922390 A DD33922390 A DD 33922390A DD 293398 A5 DD293398 A5 DD 293398A5
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
pyramid
mast
floor
stick
edge bars
Prior art date
Application number
DD33922390A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Otto
Gerold Menzel
Petra Kloss
Original Assignee
Veb Energiebau,De
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Abstract

Die Erfindung eine Stockpyramide, insbesondere zum Stocken von Mastsektionen von Hochspannungsleitungsmasten im Kranflug. Eine aus mehreren Kantenstaeben bestehende Stockpyramide ist im Fuszbereich ueber in eine Huelse einsteckbar, die ueber variabel auszubildende Schott- und Anschluszbleche an den Eckstiel der Fuszkonstruktion bzw. des Stockteiles anschlieszbar ist. Fig. 4{Stahlgittermast; Stocken; Hubschrauber}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Stockpyramide, insbesondere zum Stocken von Mastsektionen von Hochspannungsleitungsmasten im Kranflug.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Zum mannlosen Stocken von Mastsektionen wurde eine Anordnung (SU-PS 633799) vorgeschlagen, bei der Seile über eine Mittelstütze pyramidenartig gespannt wurden. Die zu stockende Mastsektion wird mittels Kranflug über dieser Stockpyramide
abgesenkt, so daß eine Selbstzentrierung dieses Stcckteiles eintritt.
Nachteil dieser Anordnung ist die Beschränkung auf relativ loichte Stockteile. Eine weitere bekannte Vorrichtung (US-A-4189892) zum Stocken von Mastsektionen mit selbsttätiger Ausrichtung des Stockteiles wird aus vier schräg nach innen und oben ragenden kurzen Kantenstäben gebildet, die an den Eckstielen der unteren Mastsektionen angebracht sind. Nachteilig dabei ist es, daß die Führung des Stockteiles nur in der Endphase des Stockvorganges gewährleistet ist. Es ist schließlich eine Montagevorrichtung (EP-PS 0054508) bekanntgeworden, deren abgekröpften Kantenstäbe einen
pyramidenförmigen Führungskörper bilden. Dieser Führungskörper setzt sich nach oben als zylindrischer Zentrierkopf mit
Anhängeöse fort. Beim Absenken des am Kranhubschrauber angehängten Stockteiles über der Stockpyramide erfährt das Stockteil zunächst eine Vertikalzentrierung über dem zylindrischen Teil der Stockpyramide, der bei weiterem Absenken über
dem pyramidenförmigen Teil in eine verstärkte Rotationszentrierung übergeht.
Nachteil der beschriebenen Montagevorrichtung ist es, daß jede Mastsektion mit einem gesonderten, festangeordneten Führungskörper versehen werden muß. Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, die Vorhaltekosten für Stockpyramiden bei der Montage verschiedener Mapttypen und -großen zu vermindern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stockpyramide neu auszubilden, so daß deren wesentlichsten Bestandteile für unterschiedliche Einsatzfälle wiederverwendbar sind.
Erfindungsgemäß ist eine aus mehreren abgekröpften Kantenstäben zusammensetzbare Stockpyramide mit den Eckstielen des Kippstoßes oder denen der bereits vorher gestockten Mastsektion derart verbindbar, daß die Fußabschnitte der Kantenstäbe in Hülsen einsteckbar und mittels Steckstiften dort arretierbar sind, wobei die Hülsen entsprechend der Mastkonstruktion angepaßter Schott- und Anschlußbleche mit den Eckstielen verbunden sind.
Ausführungsbüspiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1: das mannlose Stocken im Kranflug Fig.2: die schematische Darstellung der Führungsmittel am Kippstoß Fig.3: die Seitenansicht eines Kantenstabes mit Führungshülsen am Kippstoß Fig. 4: die Seitenansicht eines Kantenstabes mit Hülse am Stockstoß Fig.5: die Draufsicht nach Fig.4.
Wie Fig. 1 darstellt, soll mittels eines Hubschraubers 1 eine zum Stocken vorbereitete Mastsektion auf den Kippstoß aufgesetzt werden. Dazu wurde das Stockteil am unteren Ende mit einem Führungsrahmen 6 und Fangbolzen 5 versehen. Am Kippstoß sind im Ausführungsbeispiel an sich bekannte Fangvorrichtungen 3 angeordnet, die zum Führen und Fangen der am Stockteil angeordneten Fangbolzen 5 dienen.
Wegen der im allgemeinen größeren Abmessungen des Mastes im Fußbereich ist die Stockpyramide auf der Mastkonstruktion
in aufgelöster Form angeordnet, d. h. die Kantenstäbe 7 der Stockpyramide sind im oberen Bereich nicht zusammengefaßt.
Im oberen Bereich sind die Kantenstäbe 7 der Stockpyramide abgekröpft, um dem Stockteil beim Absenken eine zunehmend
engere Führung zu geben.
An der zur Befestigung des Kippstoßknotenbleches vorgesehenden Bohrungen ist jeweils ein Anschlagblech 12 angeschraubt,
an das sich über ein zwischengeschweißtes Schottblech 13 eine Hülse 14 anschließt. In diese Hülsen 14 sind die Kantenstäbe 7 der Stockpyramide eingesteckt und mittels eines Steckers 8 arretierbar. Das Durchfallen der Kantenstäbe 7 verhindert ein jeweils unter die Hülsen 14 geschweißtes Abschlußblech 15. Die Schottbleche 13 am Stockstoß sind außerdem mit einem
Stabilisierungsrahmen 4 verbunden.
Zur Abstützung der über dem Kippstoß angeordneten aufgelösten Führungspyramide wurden auf die Kantenstäbe 7 hülsenartige Kopfstücke 9 aufgesteckt, die mit sich auf dem Mastfundament abstützenden Stützen 10 starr verbunden sind.
Wie Fig. 1 außerdem zeigt, ist das Stockteil am oberen Stockstoß mit einer aus mehreren Kantenstäben 7 gebildeten Stockpyramide versehen. Den oberen Abschluß der Stockpyramide bildet eine im Ausführungsbeispiel nicht näher bezeichnete Versteifungskonstruktion. An den Eckstielen 11 des Stockteiles sind im Bereich des oberen Stockstoßes - analog zum Kippstoßbereich - weitere selbsttätig
arretierende Fangvorrichtungen 3 für das folgende Stocktet! angeordnet.
Die Kantenstäbe 2 der einem Stockstoß zugeordneten Stockpyramide sind ebenfalls über Hülsen 15, Schottbleche 13 und Anschlußbleche 15 mit den Eckstielprofilen 11 verschraubt. Im folgenden soll die Funktionsweise der Vorrichtung beschrieben werden. Der Vorteil der beschriebenen Vorrichtung liegt insbesondere darin, daß in vielen Anwendungsfällen dieselben Kantenstäbe 2,7
für Stockpyramiden zu unterschiedlichen Anwendungsfällen, wie verschiedene Lochbüder an Kipp- und Stockstößen, unterschiedliche Masttypen und -abmessungen sowie verschiedene Eckwinkeldicken, zu verwenden. Wesentliche Elemente zur
Anpassung und Fixierung der Stockpyramiden sind die Hülsen 14, Schottbleche 13 verschiedener Abmessungen sowie Anschlußbleche 15 mit verschiedenen Lochbildern. Zum Stocken des ersten Mastsegmentes über dem Kippstoß wird dieses vom Hubschraube: 1 iber die hier aufgelöste Stockpyramide abgesenkt. Ein unten am Stockteil angeordneter Führungsrahmen 6 gewinnt beim Aufgleiten auf die
Kantenstäbe 7 zunehmend Führung, bis die Fangbolzen 5 von den trichterartig ausgebildeten Fangvorrichtungen 3 in die
Endlage geführt und dort in bekannter Weise selbsttätig arretiert werden. Die Stockpyramide kann nunmehr leicht demontiert
und an einem anderen Maststandort wieder eingesetzt werden.
In gleicher Weise vollzieht sich der Stockvorgang am Stockstoß.

Claims (1)

1. Stockpyramide, insbesondere zum mannlosen Stocken der Mastsektionen für Hochspannungsleitungsmasten, mit einer aus mehreren Kantenstäben gebildeten pyramidenförmigen Führungsanordnung, gekennzeichnet dadurch, daß die Kantenstäbe (2; 7) in Hülsen (14) steckbar und arretierbar sind, wobei die Hülsen (14) über variabel auszubildende Schottbleche (13) und Anschlagbleche (12) mit den Eckstielen (11) verwindbar sind.
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
DD33922390A 1990-03-30 1990-03-30 Stockpyramide DD293398A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101967903A (zh) * 2010-09-25 2011-02-09 中国电力科学研究院 一种直升机组立输电线路铁塔塔腿段用基础导轨

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