DD293586A5 - Verfahren zur herstellung von verbrueckten pyryliumsalzen - Google Patents

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DD293586A5
DD293586A5 DD32189488A DD32189488A DD293586A5 DD 293586 A5 DD293586 A5 DD 293586A5 DD 32189488 A DD32189488 A DD 32189488A DD 32189488 A DD32189488 A DD 32189488A DD 293586 A5 DD293586 A5 DD 293586A5
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DD32189488A
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Torsten Steinfuehrer
Manfred Weissenfels
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Karl-Marx-Universitaet Leipzig,De
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  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der organischen Synthesechemie und hat ein Verfahren zum Ziel, mit dem verbrueckte Pyryliumsalze III, in denen R1 bis R4 gleich oder verschieden Wasserstoff, ein Alkyl-, Aryl-, Hetaryl- oder Heterocycloalkylrest, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion oder jeweils zwei benachbarte Substituenten R1 bis R4 zusammen einen aromatischen Ring, R5 Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, R6 Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion, W ein Strukturelement der allgemeinen Formel O oder N(CH3)2, X eine Funktion der allgemeinen Formel CH2 oder O, Y eine Funktion der allgemeinen Formel CH2 oder CO und Z ein Saeurerestanion, z. B. ClO4 , Cl , Br , J , FeCl4 , BF4 oder CF3COO , sind, durch den Umsatz substituierter Acetophenone II mit entsprechend substituierten, ein b-Chlorvinylaldehyd-Strukturelement enthaltenden Verbindungen des Typs I hergestellt werden koennen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, verbrueckte Pyryliumsalze der Formel III herzustellen. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dasz man ueberwiegend gut zugaengliche substituierte Acetophenone der Formel II in der R5 und R6 die gleiche Bedeutung haben wie oben, mit Verbindungen der Formel I in der R1 bis R4, W, X und Y die gleiche Bedeutung haben wie oben, in einem Kondensationsschritt in Eisessig mit einer entsprechenden Saeure HZ, in der Z die gleiche Bedeutung wie oben hat, in der Siedehitze umsetzt und die nach Abkuehlen des Reaktionsgemisches ausgeschiedenen Produkte der Formel III abtrennt und in an sich bekannter Art und Weise reinigt.{Pyryliumsalze; subst. 4-Chlor-3-formyl-cumarine; subst. * subst. * b-Chlorvinylmethinimmoniumsalze; subst. Acetophenone; Fluoreszenzfarbstoffe; Marker; Laserfarbstoffe}

Description

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JlL
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hersteliunc, von verbrückten Pyryliumsalzen der allgemeinen Formel III, in der R1 bis R4 gleich oder verschieden Wasserstoff, ein Alkyl-, Aryl-, Hetaryl- oder Heterocycloalkylrest, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion oder jeweils zwei benachbarte Substituenten R1 bisR4zusammen einen aromatischen Ring, R6 Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, Re Wasserstoff, Alkyl- oder Arylrest, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion, X eino Funktion der allgemeinen Formel -CH2- oder-O-, Y eine Funktion der allgemeinen Formel -CH7- oder C=O und Z" ein Säurerestanion, z. B. CIO4", Cl", Br", J", FeCI4", BF4" oder CF3COO", bedeuten. Verbindungen des Typs III sind von Interesse für den Einsatz als Fluoreszenz- und Laserfarbstoffe. Aufgrund verschiedener Abwandlungsmöglichkeiten sind Verbindungen des Typs III organische Zwischenverbindungen für weitere spezielle Farbstoffsynthesen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Substituierte verbrückte Pyryliumsalze der allgemeinen Formel III, in denen R1 bis R4, Re, Re, X, Y und Z" die bereits beschriebene Bedeutung haben, sind bisher auf die beschriebene Art und Weise noch nicht hergestellt worden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, aus leicht zugänglichen Ausgangsstoffen verbrückte Pyryliumsalze mit einem breiten Substituentenmuster in hoher Ausbeute und in hoher Reinheit herzustellen und somit vielseitig verwendbar a Fluoreszenzfarbstoffe und potentielle Laserfarbstoffe verfügbar zu machen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zuqrunde, ein einfaches Verfahren zur Herstellung von verbrückten Pyryliumsalzen III, in denen R1 bis R4 gleich oder verschieden Wasserstoff, ein Alkyl-, Aryl-, Hetaryl- oder Heterocycloalkylrest, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofu'nktion oder jeweils zwei benachbarte Substituenten R1 bis R4 zusammen einen aromatischen Ring, R6 Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, Re Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion, W ein Strukturelement der allgemeinen Formel O oder +N(CH3)2, X eine Funktion der allgemeinen Formel -CH2- oder-O-, Y eine Funktion der allgemeinen Formel -CH2- oder C=O und Z" ein Säurerestanion, z. B, CIO4", Cl", Br", J", FeCI4", BF4" oder CF3COO", sind, aus leicht zugänglichen Ausgangsstoffen zu entwickeln, bei dem unerwünschte Nebenreaktionen ausgeschlossen werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Endprodukte III in einem einzigen Kondensationsschritt aus sehr gut bis gut zugänglichen Verbindungen der Formel Il und Verbindungen dor Formel I, letztere hergestellt durch Vilsmeier-Haack-Arnold-Reaktion aus substituierten 4-Hydroxy-cumarinen, Tetraionen, Benzo- bzw. Naphthopyranonen, durch Erhitzen in einem organischen Lösungsmittel, bevorzugt Eisessig, und in Gegenwart einer Säure HZ hergestellt werden. An Stelle der Chlor-formyl-Verbindungen I (X=O) werden auch die Im Verlaufe der Vilsmeier-Haack-Arnold-Reaktlon auftretenden Zwischenprodukte I (X = +N(CH3)2), sogenannte ß-Chlorvinylmethinlmmoniumsalze, mit den wie oben beschriebenen Substituenten R1 bis R4 eingesetzt. Die nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches ausgefallenen Produkte III werden abgetrennt und in an sich bekannter Weise gereinigt und getrocknet.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1 Darstellung von 2-(4-Dimethylamino-phenyl)-8-dimethylaminopyrylo[3,2-c][1]benzopyran-5-on-perchlorat
5 · 10~3mol 4-Chlor-7-dimethylamino-3-formyl-cumarin und 5 · 10"3mol 4-Dimethylamino-acetophenon werden in 1OmI
Eisessig und 3 ml 70%iger Perchlorsäure gelöst. Die Mischung wird eine Stunde zum Sieden erhitzt und nach dem Abkühlen,
gegebenenfalls nach Zugabe von Ether, fällt das Produkt aus. Nach dem Abtrannen und Waschen mit Alkohol und Ether wird aus
Eisessig umkristallisiert Ausbeute: 80% schwarz-grüner Feststoff Fp.: zers. bei 2600C (Eisessig): XmMCH3CN = 628nm {Ige: 3,96)
IR: ü in cm"1:1720,1615,1100,625
Beispiel 2 Darstellung von 2-(Biphen-4-yl)-naphtho[1',2':5,6]pyrano-[3,4-e]pyryliumperchlorat
3 · 10~3mol 4-Chlor-2H-naphtho[1',2':5,6]pyran-3-carbaldehyd und 3 · 10~3mol 4-Phenyl-acetophenon werden in 10ml Eisessigund 3ml 70%iger Perchlorsäure gelöst und die Mischung wird eine Stunde zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen,gegebenenfalls nach Zugabe von Ether, fällt das Produkt aus. Man trennt ab, wäscht mit Ether und kristallisiert aus Eisessig um.
Ausbeute: 20%, roter Feststoff Fp.: 229-2320C (Eisessig), A1111xCH3CN = 512nm (Ige: 4,27)
IR: 0 in cm"1:1630,1455,1125,630
Beispiel 3 Darstellung von 2-(Biphen-4-yl)-8-methoxy-5,6-dihydro-naphtho[3,4-e]pyryliumperchlorat
3 ·10"3ιηοΙ 1-Chlor-2-formyl-6-methoxy-3,4-dihydro-naphthalen und 3 · 10"3mol 4-Phenyl-acetophenon, werden in 10 ml
Eisessig und 3ml 70%iger Perchlorsäure gelöst und die Mischung wird eine Stunde zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen,
gegebenenfalls nach Zugabe von Ether, fällt das Produkt e js. Nach dem Abtrennen und Waschen mit Alkohol und Ether wird aus
Eisessig umkristallisiert. Ausbeute: 72%, rötlich-kristalliner Feststoff Fp.: 20O-202°C (Eisessig): Ämax CH3CN: 472nm (Ige: 4,51)
IR: 0 in cm"1:1610,1460,1095,620
Verb. R1 R2 R3 R4 R5 R" X Y Ausb. Fp.
(%) (0C)
1 H H N(CH3)j H H N(CH3), 0 C=O 80 zers.bei260°C
2 -(CH =CH)r- H H H Ph O CH2 20 229-232
3 H H OCH3 H H Ph CH2 CH2 72 200-202
4 H H H H H N(CH3Ij 0 C=O 70 zers.
5 H H OCH3 H H N(CH3), 0 C=O 40 zers.252°C
6 • H H N(CH3Ij H H H 0 C=O 56 260-263
7 H H N(CH3I2 H H OCH3 0 C=O 25 255-260
8 H H OCH3 H H H CHj CH2 45 255-257
9 H H OCH3 H H CH3 CH2 CH2 65 214-216
10 H H OCH3 H H OCH3 CHj CH2 55 236-238
11 H H OCH3 H H N(CH3), CHj CH2 60 130-133
12 H H OCH3 H H Cl CH2 CH2 75 245-246

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von verbrückten Pyryliumsalzen der Formel III, in der R1 bis R4 gleich oder verschieden Wasserstoff, eine Alkyl-, Aryl-, Hetaryl- oder Heterocycloalkylrest, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion oder jeweils zwei benachbarte Substituenten R1 bis R4 zusammen einen aromatischen Ring, R5 Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, R6 Wasserstoff, Alkyl- oder Arylreste, eine Hydroxy- oder Alkoxygruppe, eine Halogen-, Nitro- oder Aminofunktion, W ein Stfukturelement der allgemeinen Formel O oder+N(CH3)2, X eine Funktion der allgemeinen Formel -CH2- oder-O-, Y eine Funktion der allgemeinen Formel -CH2- oder C=O und Z" eine Säurerestanion, z. B. CIO4", Cl", Br", J", FeCU", BF4" oder CF3COO" sind, gekennzeichnet dadurch, daß in einer Verfahrensstufe Acetophenone der Formel II, in denen R5 und R6 die gleiche Bedeutung haben wie oben, mit Verbindungen des Typs I1 in denen R1 bis R4, W, X und Y die gleiche Bedeutung haben wie oben, in einem organischen Lösungsmittel, bevorzugt Eisessig, in Gegenwart einer Säure HZ, in der Z die gleiche Bedeutung hat wie oben, in der Siedehitze umgesetzt und nach Abkühlen des Reaktionsgemisches die ausgefallenen Produkte III abgetrennt und aus Eisessig oder Acetonitril umkristallisiert werden.
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