DD295122A5 - Zurueckziehbare beschichtungsvorrichtung, einschliesslich beschichtungsschutzzylinder - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft das Beschichten von Druckboegen und insbesondere ein Verfahren zum Beschichten von Boegen, die auf einer Offsetdruckmaschine bedruckt werden. Das Anbauaggregat zu einer Mehrfarben-Offsetdruckmaschine, bestehend aus einem selbstaendigen Beschichtungsaggregat, das mit einem Druckzylinder des Druckwerks (z. B. dem Druckzylinder des letzten Druckwerks) einer Druckmaschine gekoppelt oder davon getrennt werden kann, ohne dasz dabei der Druckprozesz unterbrochen wird, der in der letzten Phase ablaeuft. Zu dem Beschichtungsaggregat gehoeren Spezialtuchzylinder, eine UEbertragungswalze und eine Rakel- oder Dosierbaugruppe zur Regelung der Menge an Beschichtungsstoff auf der UEbertragungswalze. Auf geneigten Schienen wird das Beschichtungsaggregat in die Stellungen fuer Koppeln mit der Druckwalze des letzten Druckwerks und Entkoppeln verschoben. Fig. 1{Beschichtungsvorrichtung; Auftragen, fluessig; Beschichtungsstoff; Bogen; Zufuehrungsvorrichtung; Dosieren; UEbertragen; Druckwert}
Description
Die Erfindung betrifft das Beschichten von Druckbögen und insbesondere ein Verfahren zum Beschichten von Bögen, die auf einer Offsetdruckmaschine bedruckt wurden.
In vielen Anwendungsfällen ist es wünschenswert, einen bedruckten Bogen stellenweise oder insgesamt zu beschichten. Zum Beispiel kann eine durch UV-Strahlung härtbare oder wasserlösliche Polymerbeschichtung auf einen nach dem Offsetdruckverfahren bedruckten Bogen aufgetragen werden. Die Beschichtung auf dem Druckbogen trocknet dann schnell, während dio Farboberfläche noch zügig ist. Durch diese Beschichtung wird das Aufsprühen </on Pulvertrocknern überflüssig, das beim Offsotdruck mit oxidativ trocknenden Farben erforderlich ist, die dabei langsam trocknen. Diese Beschichtungen sind außerdem dazu geeignet, dem Bogen eine Glanzoberfläche zu verleihen, wodurch die Abriebfestigkeit sowie das Gesamtaussehen und die Griffigkeit des Druckbogens verbessert werden. Schließlich können Klebebeschichtungen auch auf bedruckte Verpackungen aufgetragen werden, so können z. B. hitzehärtbare Klebstoffe zum Aufkleben bei durchsichtigen Blisterverpackungen für die Repräsentation von Erzeugnissen verwendet werden.
Es wird die Meinung vertreten, daß die mit Hilfe der UV-Strahlung härtbaren und wäßrigen Beschichtungen auf Druckerzeugnissen die Bereiche der Druckindustrie sind, die die schnellste Entwicklung neh.nen. Für das Beschichten existieren bestimmte Voraussetzungen, die den Beschichtungsprozeß erschweren. So muß z. B. die Beschichtung gleichmäßig und deshalb die Beschichtungsdicke regelbar sein. Außerdem muß die wäßrige Beschichtung schnell aufgetragen werden, bevor das Bindemittel verdampft μnd der Beschichtungsstoff dick wird. Schließlich ist es wünschenswert, daß das Beschichtungsaggregat unmittelbar an die entsprechende Druckmaschine angeschlossen wird, mit der gedruckt wird, so daß die Eigenschaft der Beschichtung, schnell zu trocknen, vollständig ausgenutzt und im allgemeinen die Herstellung von beschichteten Druckbögen vereinfacht werden kann.
Von Butler, US-Patent Nr.4270483, wird eine Beschickungsvorrichtung offenbart, die unmittelbar an eine konventionelle Offsetdruckmaschine angebaut werden kann. Zu der Vorrichtung gehört ein Satz Walzen (d. h. die Aufnahmewalze 14 und die Auftragwalze 16), von denen der Beschichtungsstoff aus einem Behälter 18 entnommen und einer Beschichtungstuchwalze eines Standarddruckwerkes zugeführt wird. Mit einer Rakel 40 wird der Beschichtungsstoff in der erforderlichen Menge dosiert, die auf die Auftragwalze 16 aufgegeben wird.
Ein unmittelbar an die Druckmaschine angeschlossenes Beschichtungsaggregat, das von Norton Burden Co. in Nashua, New Hampshire, verkauft wird, hat eine einzelne Walze, die direkt von einem Gleichstrommotor angetrieben wird. Bei der Walze handelt es sich um einen Tiefdruckzylinder, der den Beschichtungsstoff auf einen Drucktuchzylinder eines Standarddruckwerks überträgt. Das Beschichtungsaggregat ist an einem drehbar gelagerten Träger befestigt, und so kann das Aggregat von dem Druckwerk weggeschwenkt werden, wenn es nicht in Betrieb ist.
Ein weiterar Zusatzbeschichtungsapparat für eine Druckmaschine, der von der Firma IVT Colordry, Inc., Fairf ield, Connecticut, verkauft wird, nimmt des Beschichten vor, indem der Beschichtungsstoff aus einem Auffangbehälter mit Hilfe einer Aufnehmewalze, die den Beschichtungsstoff auf die Auflagewalze überträgt, aufgenommen und auf einen Drucktuchzylinder eines Standarddruckwerks aufgetragen wird, wobei der Beschichtungsstoff von der Auftragewalze auf den Drucktuchzylinder des Druckwerks aufgetragen wird.
Kumpf offenbart unter der US-Patentnummer 3768438 ein Beschichtungsaggregat, bei dem eine Feuchtduktorwalze in den Auffangbehälter für den Baschichtungsstoff eintaucht und den flüssigen Beschichtungsstoff auf eine Speisewalze überträgt. Diese Speisewalze wiederum überträgt den Beschichtungsstoff auf die Beschichtungswalze, die den zwischen der Beschichtungswalze und der Formatwalze geführten Bogen beschichtet.
DiRico offenbart unter der US-Patentnummer 4685414 ein Verfahren und eine Vorrichtung für die gemeinsame Nutzung mit einer zur Verfügung stehenden Druckmaschine, wobei die Beschichtungsvorrichtung nach dem Wunsch des Druckers durch Verschieben in Betrieb odar außer Betrieb genommen werden kann. Bei dieser Maschine wird für die Beschichtungsvorrichtung die Drucktuchwalze des letzten Druckwerks genutzt, und dieses letzte Druckwerk kann nicht zum Farbdruck benutzt werden, wenn es zum Beschichten vorgesehen ist. Bei einer 4-F ben-Druckmaschine z. B. wäre bei Nutzung der Beschichtungsvorrichtung nach dem US-Patent 46854. ι nur das Drucken von 3 Farben in einem Durchlauf möglich. Wird offenbart unter US-Patentnummer 4796556 eine Offsetdruckmaschine mit einem Platten- und einem Drucktuchzylinder mit einem direkt angeschlossenen Beschichtungsaggregat, von dem flüssige Beschichtungen entweder nach einem Musteroder auf den gesamten Druckbogen aufgetragen werden können. Diese Maschine ist mit einem Wagen ausgestattet, mit dem das Beschichtungsaggregat zwischen der 1. Stellung für das Zusammenwirken mit dem Plattenzylinder des Druckwerks (siehe Vollinie der Pos.72 in Fig. 1) und der 2.Stellung für das Zusammenwirken mit dem Drucktuchzylinder des Druckwerks (siehe Strichlinie der Pos. 72 in Fig. 1) hin- und herbewegt wird. In der 1. Stellung nimmt das Beschichtungsaggregat die Beschichtung stellenweise vor, in der 2. Stellung die Beschichtung des gesamten Bogens.
Von Satterwhite wird unter US-Patentnummer 4308796 eine Vorrichtung offenbart, mit der eine Offsetdruckmaschine auf Flexodruck umgestellt werden kann, wobei der Flexodruck für Beschichten oder Drucken vorgesehen werden kann. Das Beschichten erfolgt, indem eine Fotoplatte auf die Drucktuchwalze der Offsetdruckmaschine gebracht wird. Eine Übertragungswalze versorgt die Platte mit dem Beschichtungsstoff. Das Drucken erfolgi in ähnlicher Weise, wobei die Flexodruckplatte höher liegende Bildelemente aufweist.
Makosch offenbart unter US-Patentnummer 4397237 ein schwenkbares Sekundärfarbauftragsystem („B" in Fig.2). Von Preuss u.a. wird unter US-Patentnummer 3391791 ein Bogenbeschichtungsaggregat offenbart, das für das Zusammenwirken mit verschiedenen Zylindern im Auslegebereich einer Druckmaschine entsprechend verschoben wird. Von Knödel u.a. wird unter US-Patentnummer 3916824 ein Beschichtungsaggregat offenbart, zu dem eine Feuchtduktor-, eine Dosier- und eine Auftragwalze zum Beschichten von Band gehören. Das Beschichtungsaggregat kann in einem Hilfsrahmen horizontal verschoben werden.
Jahn offenbart unter den US-Patentnummern 4615293 und 4706601 getrennte Duplexbeschichtungsaggregate, die am Ende des technologischen Prozesses der Druckmaschine angeordnet sind. Mit den Aggregaten können bestimmte Abschnitte des Druckbogens beschichtet werden, wozu eine Reliefplatte benutzt wird, oder es kann über ein Beschichtungstuch beschichtet werden.
Switall offenbart unter US-Patentnummer 4617865 ein Beschichfungsoggregat, das in Betriebsstellung, In der das Zusammenwirken mit dem Drucktuchzylinder des Druckwerks gewährleistet wird, und in die Stellung geschwenkt werden kann, in der es außer Betrieb ist, wobei das Beschichtungsaggregat mit den gleichen Einschränkungen verschiebbar ist wie das von DiRico, d. h. die Funktionen Beschichten und Drucken können nicht gleichzeitig ausgeführt werden.
Jirousek offenbart unter US-Patentnummer 2320523 eine sich selbst einstellende Feuchtwalze.
Edwards offenbart unter US-Patentnummer 4222325 ein verschiebbares Feucht- und Farbwerk. Egnaczak offenbart unter US-Patentnummer 3800743 ein Beschichtungsaggregat für die Fotoelektrophorese.
Von Deügt wird unter US-Patontnummer 3397 675 ein Beschichtungs- oder Druckwerk offenbart, bei dem die Auftrag- und die
Übertragungswalze an einem schwenkbaren Tragrahmen befestigt sind.
Einige handelsüblichen Druckmaschinen wie z. B. Heidelberg GTO und MO sind mit einem Zusatzdrucktuchzylinder z. B. zur Numerierung, zum Drucken von zusätzlichen Farben, Perforieren, Einarbeiten eines Mittenschlitzes u.a. ausgestattet. Dieser zusätzliche Zylinder Ist ein fester Bestandtoll der Druckmaschine und ist nicht mit der dazugehörenden Numerier- oder Eindruckausrüstung zurückziehbar.
Durch die Erfindung werden die Nachteile des bekannten Standes der Technik beseitigt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beschickungsvorrichtung zum Auftragen von flüssigem Beschichtungsstoff auf einen Bogen zur Verfügung zu stellen, die das gleichzeitige Drucken und Beschichten auf nur einem Druckwerk ermöglicht. Die Erfindung betrifft im allgemeinen eine Beschickungsvorrichtung, die unmittelbar am Druckzylinder einer Bogendruckmaschine angeschlossen wird, so daß der Druckbogen mit dem flüssigen Beschichtungsstoff überzogen wird. Die Vorrichtung ist mit einem integrierten, unabhängig funktionierenden, jedoch für das Zusammenwirken vorgesehenen Beschichtungsaggregat ausgestattet, zu dem eine Zuführungsvorrichtung für den flüssigen Beschichtungsstoff, ein spezieller Beschichtungstuchzylinder (zusätzlich zu einem beliebigen Drucktuchzylinder bzw. zu beliebigen Drucktuchzylindern, die bereits Bestandteil der Druckmaschine sind) sowie eine Beschichtungsstoffdosier- und -übertragungsvorrichtung gehören, die mit dem Beschichtungstuchzylinder und der Zuführungsvorrichtung für den flüssigen Beschichtungsstoff gekoppelt ist, so daß die Menge des dem Beschichtungstuchzylinder von der Zuführungsvorrichtung zugeführten Beschichtungsstoffes geregelt wird. Durch Konstruktionsbestandteile werden die Beschichtungsstoffdosier- und -übertragungsvorrichtung sowie der Beschichtungstuchyzlinder so in das Beschichtungsaggregat integriert, daß die Bestandteile der Beschichtungsvorrichtung ihre Stellung zueinander unverändert beibehalten, wenn sich das Beschichtungsaggregat gegenüber dem Druckzylinder verschiebt. Weitere Bestandteile der Beschichtungsvorrichtung sind eine Vorrichtung zum zwangsläufigen Antrieb des Beschichtungstuchzylinders in Verbindung mit dem Druckzylinder des Druckwerke sowie Halterungen zur Führung des Beschichtungsarjgregats zwischen einer Betriebsstellung, bei der der Beschichtungstuchzylinder funktionell mit dem Druckzylinder des Druckwerks verbunden ist, und einer ausgelenkten (nicht druckenden) Stellung, bei der der Beschichtunp jtuchzylinder und der Antrieb um einen geringen Abstand von dem Druckzylinder getrennt sind (d. h. einen genügend großen Abstand aufweisen, so daß ein Kontakt mit ihm ausgeschlossen ist). In Betriebsstellung kann der Beschichtungptuchzylinder genau im Verhältnis zum Druckzylinder eingestellt werden. Außerdem kann das Beschichtungsaggregat so betätigt werden, daß der Beschichtungstuchzylinder einen geringen Abstand zum Druckzylinder einnimmt. Eine solche Einstellung und Betätigung sind ohne Änderung der Stellung des Beschichtungstuchzylinders zum Beschichtungsstoffdosier- und -übertragungsvorrichtung möglich.
Eine Ausführungsform des Systems läßt speziell die Anpassung an Druckmaschinen zu wie z. B. an die Druckmaschinenlinie „Heidelberg Speedmaster", wo eine Anbaumöglichkeit für einen Beschichtungstuchzylinder an dem Druckzylinder des Druckwerks zwischen dem Drucktuchzylinder des letzten Druckwerks und dem Bogenübergabezylinder des Auslegebereichs besteht. Bei dieser Ausführungsform ist der Druckzylinder der Druckmaschine, der mit dem Beschichtungsaggregat gekoppelt ist, ebenfalls mit dem Drucktuchzylinder des Druckwerks funktionell verbunden. Bei Betrieb hat ein Bogen auf dem Druckzylinder Kontakt mit dem Drucktuch an einer ersten Stelle, während er Kontakt mit dem Beschichtungs'uch des Beschichtungsaggregats an der zweiten Stelle hat, so daß auf nur einem Druckzylinder gleichzeitig gedruckt und beschuhtet werden kann. Alternativ dazu ist bei anderen Ausführungsformen von Druckmaschinen, bei denen das Beschichtungsaggregat nicht unmittelbar am Druckzylinder untergebracht werden kann, der Austausch (die Umrüstung) des Übergabezylinders der Druckmaschine mit einem Druckzylinder möglich, der den Beschichtungstuchzylinder der Beschichtungsvorrichtung aufnehmen kann. Zum Beispiel kann bei einer Druckmaschine, die einen zugänglichen Übergabezylinder aufweist, ein Druckzylinder an der Stelle eingebaut werden, die gewöhnlich vom Übergabezylinder eingenommen wird. Eine Variante dieser Ausführungsform besteht darin, daß ein Beschichtungsaggregat an einem Druckzylinder eingesetzt wird, der anstelle eines Übergabezylinders technologisch gesehen vor einem Beschichtungsapparat mit Turmkonstruktionen eingebaut wurde. Bei dieser Ausführungsform wird der Druckbogen vor dem Beschichten auf dem Beschichtungsapparat mit Turmkonstruktion vorbeschichtet.
Bei einer weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird ein ortsfester Beschichtungsapparat mit Turmkonstruktion mit dem Beschichtungsapparat nachgerüstet. Der ortsfeste Beschichtungsapparat hat einen Druckzylinder, der mit einem ortsfesten Beschichtungstuchzylinder gekoppelt ist. Der ortsfeste Beschichtungsdruckzylinder wird mit dem Beschichtungsaggregat ausgestattet, so daß dar Tuchzylinder des Beschichtungsaggregats und der ortsfeste Beschichtungstuchzylinder gleichzeitig mit dem ortsfesten Beschichtungsdruckzylinder zusammenwirken. Auf diese Weise werden 2 Schichten zur gleichen Zeit auf den gleichen Druckbogen aufgetragen.
Der Beschichtungstuchzylinder des Beschichtungsaggregats ist so ausgelegt, daß eine Beschichtungsoberfläche entsteht, die vorzugsweise den gleichen Nenndurchmesser wie der Standarddrucktuchzylinder aufweist. Unter „so ausgelegt, daß eine Beschichtungsoberfläche entsteht" ist zu verstehen, daß der Beschichtungstuchzylinder mit einem elastischen Standardtuch oder miteiner relativ harten oder elastischen Reliefplatte oder einem Äquivalent davon ausgestattet werden kann. Als eine andere Möglichkeit kann der Zylinder mit einer Oberfläche mit bleibendem Relief ausgestattet werden. Zum stellenweisen Beschichten erhält der Beschichtungstuchzylinder eine Photopolymer-Reliefplatte. Dieser Zylinder ist auch vorzugsweise für ein Umfangs- und Seitenregister ausgelegt, so daß die Platte genau eingestellt werden kann. Es kann auch ein Paßstiftsystem zum Voreinstellen der Platte gegenüber den technologisch gesehen weiter vorn angeordneten Druckplatten vorgesehen werden. Die Ausstattung mit dem Paßstiftsystem ist auch anstelle der oder zusammen mit den Umfangs- und Seitenregistern möglich. Die Photopolymerplatte kann in der gleichen Klemmvorrichtung wie das Tuch oder am Zylinder, unabhängig von der Art der Befestigung des Tuchs, angebracht werden.
Der Beschichtungstuchzylinder überträgt kontinuierlich eine glatte, gleichmäßig dosierte Menge an flüssigem Boschichtungsstoff auf eine Stelle des Bogens, der sich auf dem Druckzylinder des Druckwerks befindet, während an einer anderen Stelle des Bogens zur gleichen Zeit, jedoch vor dem Beschichten, mit dem Drucktuchzylinder des Druckwerks gedruckt wird.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind durch folgende Merkmale gekennzeichnet. In den Halterungen wird das Beschichtungsaggregat in eine vollständig zurückgezogene Stellung gebracht, in der sich das Aggregat und speziell der Beschichtungstuchzylinder in einer entfernten Position zu den Zylindern des Druckwerks und vollständig außer Kontakt mit dem Druckzylinder des Druckwerks befinden. Zu der Beschichtungsstoffübertragungsvorrichtung gehören ein Übertragungszylinder (Zuführungszylinder), z. B. ein Gravurzylinder oder ein glatter Zylinder, der mit dem Beschichtungstuchzylinder zusammenwirkt, sowie eine Dosiervorrichtung (ein langes Messer oder eine Dosierwalze) zur Zuteilung der Beschichtungsstoffmenge, die auf den Übertragungszylinder aufgegeben wird. Das Beschichtungsaggregat ist auf einer geneigten Lagerung montiert, die an den Druckmaschinenrahmen des Auslegebereichs der Druckmaschine befestigt ist. Der Beschichtungsstoff wird mit Hilfe einer Umwälzanlage umgewälzt. Er wird zwischen der Übertragungsvorrichtung und der Dosiervorrichtung zugeführt und fließt in Längsrichtung der Übertragungs- und Dosiervorrichtung und der Stufen an deren Ende in einen Sammelbehälter, der unterhalb der Dosiervorrichtung angeordnet ist. Eine Austrittsöffnung des Auffangbehälters ist funktionell mit der Umwälzanlage verbunden. Außerdem wirken die Beschichtungszuführungsvorrichtung und die Umwälzanlage zusammen, so daß der rückgeführto Beschichtungsstoff der Übertragungs- und Dosiervorrichtung wieder zugeführt wird. Das Beschichtungstuch auf dem Tuchzylinder und der Druckzylinder des Druckwerks haben im wesentlichen den gleichen Arbeitsinnendurchmesser. Zu dem Aggregat gehören Vorrichtungen zum Einstellen des Drucks oder des Spalts zwischen dem Übertragungszylinder und dem Beschichtungstuchzylinder. Außerdem ist das Aggregat mit Vorrichtungen zum Regeln der Betätigung, zur Einstellung und Regelung der Geschwindigkeit des Übertragungszylinders gegenüber dem Tuchzylinder ausgestattet. Ein Zahnrad ist so ausgelegt, daß der Beschichtungstuchzylinder zum zwangsläufigen Antrieb an den Druckzylinder gekoppelt wird, wenn sich das Aggregat in der 1. Stellung (Betriebsstellung) befindet. Außerdem gehört zu dem Aggregat auch eine Vorrichtung zum Einstellen des Beschichtungstuchzylinders zum Druckzylinder des Druckwerks, während die antriebsmäßige Verbindung zwischen den beiden Zylindern gewährleistet bleibt. Mit einem einstellbaren Anschlag wird der Spalt zwischen dem Beschichtungstuch- und dem Druckzylinder ohne Änderung des Verhältnisses zwischen dem Beschichtungstuchzylinder und der Dosier- und Übertragungsvorrichtung für den flüssigen Beschichtungsstoff eingestellt. Als Beschichtungstuchzylinder kann ein Leichtnietallzylinder (Aluminium) benutzt werden, der Vorrichtungen zum Einstellen des Umfangs- und/oder Seitenregisters zum benachbarten Druckzylinder ermöglicht.
Somit stellt diese Erfindung ein direktes Beschichtungssystem einer Bogendruckmaschine, vorzugsweise einer Mehrfarbendruckmaschine, zur Verfügung und ermöglicht das gleichzeitige Drucken und Beschichten auf nur einem Druckwerk, wodurch die Druckleistung des Druckwerks unbeeinträchtigt bleibt. Wird ein Druckwerk (vorzugsweise das letzte Druckwerk) mit dem erfindungsgemäßen zurückziehbaren Beschichtungsaggregat nachträglich ausgestattet, wirkt ein in dem Druckwerk vorhandener Druckzylinder als gemeinsamer Druckzylinder, so daß auf einen Bogen, der dem Druckzylinder zugeführt wird, zunächst die Farbe und direkt nach dem letzten Farbauftrag eine Beschichtung aufgetragen wird. Nach diesem hintereinander erfolgenden Färb- und Beschichtungsauftrag auf den Bogen auf dem gleichen Druckzylinder kann die Beschichtung angemessenerweise durch Luft, Infrarot- oder Ultraviolettbestrahlung bzw. beliebige andere Mittel getrocknet werden, die sich zum schnellen Trocknen der Beschichtung eignen.
Diese Vorrichtung ermöglicht, mit Hilfe einer speziellen Tuchwalze eine dosierte Menge Beschichtungsstoff auf einen Bogen, der sich auf dem letzten Druckzylinder einer Druckmaschine befindet, im wesentlichen ohne Unterbrechung oder Änderung des Druckprozesses aufzutragen. Je nach Wunsch des Druckers kann „stellenweises Beschichten" oder „Beschichten des gesamten Bogens" mit diesem Aggregat ausgeführt werden. Die Vorrichtung macht umfangreiche und komplizierte Dosiersysteme überflüssig, außerdem weist die Vorrichtung den Vorteil auf, daß sie je nach Wunsch des Druckers in Betrieb genommen werden kann oder nicht, ohne daß dabei der gerade ablaufende Druckprozeß geändert oder gestört wird. Der Beschichtungstuchzylinder und das gesamte Aggregat können gegenüber dem Druckzylinder zum Ausgleich der unterschiedlichen Dicke der zu bedruckenden Bögen verstellt werden. Schließlich kann das Aggregat, während es noch mit dem Druckzylinder antriebsmäßig verbunden ist, bei Betrieb in der 1. Stellung in die Ein-Aus-Einstellung des Zylinders gebracht werden. Die gesamte Vorrichtung kann ferner mit Hilfe einer einfachen Verstellvorrichtung wie z. B. eines Stellantriebs mit Linearbewegung, einer Winde, eines Hydraulikzylinders u.a. (nicht gezeigt) auf einer geneigten Ebene nach oben (dabei handelt es sich um die gleiche Ebene wie für die Einstell- und Betätigungsbewegung zurückgezogen werden, so daß Zugang zu folgenden Baugruppen gewährleistet wird: 1) zum Beschichtungstuchzylinder zum Austauschen der Tücher, Dichtungen sowie zum
Reinigen, für Wartungsarbeiten usw. 2) zum Standarddrucktuchzylinder, 3) zum Druckzylinder und 4) zum Bogenauslegebereich, dem Raum unterhalb der Beschichtungsvorrichtung, die die herkömmliche Infrarot- oder Ultraviolett-Trocknungsvorrichtung aufnimmt. In dieser zweiten zurückgezogenen Stellung kann die Vorrichtung je nach Wunsch des Druckers als Sitz beim Standarddruckprozeß an der Druckmaschine genutzt werden.
Das Zahnrad des Tuchzylinders ist mit einer Abdeckung versehen, und diese Abdeckung gewährleistet eine elastische dichte Verbindung zur Abdeckung des Getriebes des Druckwerks, an der die Beschichtungsvorrichtung angebracht ist. Wird die Beschichtungsvorrichtung zurückgezogen, so wird ein Deckel zugeführt, der die Ausnehmung in der Abdeckung des Getriebes der Druckmaschine abdichtet. Somit ist sowohl in der Betriebsstellung als auch in der zurückgezogenen Stellung der Vorrichtung die Integrität des Ölbades für das Getriebe der Druckmaschine gesichert.
Die spezielle Reihenfolge bei der Betätigung der Übertragungswalze in bezug auf den Beschichtungstuchzylinder und bei der Betätigung des Beschichtungstuchzylinders (und somit dem gescmten Aggregat) gegenüber dem Druckzylinder zur ordnungsgemäßen Ausführung des Beschichtungsprozesses wird weiter unten speziell behandelt. Diese Vorrichtung ist also gut geeignet, in eine neue Druckmaschine eingebaut oder nachträglich an schon vorhandenen Maschinen installiert zu werden. Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nun folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform ersichtlich werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Beschichtungsvorrichtung einschließlich der schematischen Darstellung einer Druckmaschine, mit der die Vorrichtung gekoppelt ist. In dieser Fig. sind die Zylinder des Beschichtungsaggregats mit Vollinie in der Betriebsstellung für Beschichten und als Phantomdarstellungin der zurückgezogenen Stellung dargestellt. Die Beschichtungsvorrichtung ist als Schnitt gezeigt.
Fig. 1A zeigt eine Seitenansicht des Anschlags an der Beschichtungsvorrichtung von Fig. 1.
Fig, 2 zeigt eine schematische Seitenansicht der Beschichtungsauftragewalzen mit Einzelheiten von Einstellelementen für die Kopplung dieser Walzen zum zwangsläufigen Antrieb an ein Drucksystem.
Fig. 3 ist Fig. 2 ähnlich und zeigt eine schematische Darstellung der Einstellelemente für die Beschichtungsvorrichtung zum Einstellen, Betätigen und Zurückziehen der Beschichtungsvorrichtung gegenüber der Druckmaschine und zum Betätigen und
Einstellen der Übertragungswalze bezüglich des Beschichtungstuchzylinders und der Dosiervorrichtung bezüglich der
Übertragungswalze.
Fig. 4 zeigt den Schnitt 4-4 von Fig. 1.
Die Fig. 5 und 6 zeigen jeweils schematische Darstellungen von 2 unterschiedlichen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen das Beschichtungsaggregat mit einem Druckzylinder gekoppelt ist, der anstelle eines Übergabezylinders eingebaut wurde.
Die Fig.7 und 8 zeigen schematische Darstellungen weiterer Ausführungsformen der Erfindung, bei denen das erfindungsgemäße Beschichtungsaggregat mit Beschichtungstuchzylinder zusammen mit einem Beschichtungsapparat mit Turmkonstruktion eingesetzt wird, und zwar entweder an einem Druckzylinder, der bei einem Übergabezylinder des letzten Druckwerks nachträglich eingebaut wird, oder direkt am Druckzylinder de - 3eschichtungsapparats mit Turmkonstruktion.
Spezifische Ausführungsformen der Erfindung
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, bei denen gleiche Teile die gleichen Pos.-Nummern haben.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 4 umfaßt das erfindungsgemäße Beschichtungsaggregat eine Übertragungswalze 10, die drehbar auf Zapfen gelagert ist und die mit Beschichtungsstoff 12 gespeist wird, und eine Dosiervorrichtung 14, die gegenüber der Übertragungswalze 10 entsprechend einstellbar zur im wesentlichen gleichmäßigen Verteilung einer bestimmten Menge an flüssigem Beschichtungsstoff auf der Oberfläche der Übertragungswalze 10 angebracht ist. Bestandteil dieser Dosiervorrichtung 14 ist ein drehbar gelagerter Zapfen 20, der im allgemeinen parallel zur Mittellinie der Farbdosier- oder Farbübertragungswalze 10 angeordnet ist. Im wesentlichen mittig zu dem Zapfen 20 ist ein Gehäuse 22 angeordnet, das eine Rakelklemmvorrichtung 24 aufnimmt. Eine Rakel 26 ist in der Klemmvorrichtung 24 befestigt und zur Farbübertragungswalze 10 angewinkelt. Die Rakel 26 ist geeigneterweise aus Federstahl-Blaublech gefertigt, ist geeigneterweise etwa 10 Tausendstel Zoll dick und steht geeigneterweise um etwa Vj Zoll an der Klemmvorrichtung hervor. Die Rakel 26 kann mit einem Winkel von etwa 40° in bezug auf eine Tangente zur Oberfläche der Übertragungswalze angeordnet sein. Es wurde festgestellt, daß es zweckmäßig ist, die Rakel 26 mit einem Druck von etwa 0,5 bis 1 Pfund je Zoll gegen die Übertragungswalze zu pressen. Die Übertragungswalze (mit der Dosiervorrichtung) ist beidseitig in einem gemeinsamen Rahmen 16 eingebaut, der seinerseits in einem Gehäuse 46 des Beschichtungsaggregats drehbar gelagert ist. Der Rahmen 16 kann mit Hilfe des Zylinders 57 (nicht gezeigt) geschwenkt oder in einer anderen Weise bewegt werden, wodurch die Übertragungswalze 10 gegenüber einem Leichtmetallbeschichtungstuchzylinder 40 (z. B. ein Aluminiumzylinder) zur Gewährleistung der erforderlichen Beschichtung eingestellt und Kontakt ermöglicht werden kann. Durch das Bewegen des Rahmens 16 wird der Druckzwischen der Walze 10 und der Rakel 26 nicht geändert. Dementsprechend bleiben die Druckeinstellung oder die Stellung der Übertragungswalze 10 und des Beschichtungstuchzylinders 40 zueinander bei Bewegung des Gehäuses 46 unverändert. Der einstellbare Anschlag 18 ermöglicht das Einstellen eines leichten Berührungsdrucks zwischen der Walze*10 und dem Zylinder 40. Ein Auffangbehälter 28 mit einer Auslaßöffnung ist für den Einbau unterhalb der Übertragungswalze 10 und der Dosiervorrichtung 14 vorgesehen. Der von der Rakel 26 gegen die Farbübertragungswalze 10 ausgeübte Druck kann mit Hilfe von zwei Stellschrauben 27 eingestellt werden, die in den entsprechenden Einstellträgern 22 sitzen, die auf der Achse 20 befestigt sind. Die Stellschrauben werden vorzugsweise außerhalb des Mittelpunktes in bezug auf die Mittellinie der Achse 20 an den Träger 22 befestigt, so daß durch Verstellen der Stellschrauben die Achse 20 geneigt wird, wodurch der Druck der Rakel 26 auf die Walze 10 geändert wird. Für den Beschichtungsstoff 12 und die Walze 10 kann eine Abdeckung vorgesehen werden.
Ein Beschichtungstuchzylinder 40 berührt bei Betrieb die Übertragungswalze 10 und kann durch Bewegen außer Kontakt gebracht werden. Die Tuchwalze ist auf ihren eigenen Zapfen drehbar gelagert, vorzugsweise in Nadellagern, und in das gleiche Gehäuse 46 eingebaut, das auch den gemeinsamen Rahmen 16 für die Übertragungswalze und die Dosiervorrichtung aufnimmt. Das Gehäuse 46 ist auf Schienen 48 verschiebbar montiert, die bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung geneigt angeordnet sind, so daß das Beschichtungsaggregat leicht in die Betriebsstellung und aus der Betriebsstellung bewegt werden kann und eine Führung zum Einstellen und Betätigen des Beschichtungstuchzylinders (und des gesamten Aggregats) gegenüber dem Druckzylinder der Druckmaschine gewährleistet wird.
Was das Gehäuse 46 anbelangt, so ist es auf den Lagerböcken 50 befestigt, die ihrerseits auf den beiden parallelen Schienen 48 verschiebbar montiert sind. Die Schieben 48 sind auf den Schienenträgern 52 befestigt, dio so angeordnet sind, daß sie direkt an das Druckwerk angeschlossen werden können.
Die Hydraulikzylinder 58 mit je einem verstellbaren Schäkel 62 sind auf einander gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 46 befestigt, so daß die vorgesehene Betätigung und ein Berührungsdruck zwischen dem Beschichtungstuch auf dem speziellen Tuchzylinder 40 und dem Bogen auf dem Druckzylinder 66 der Druckmaschine gewährleistet sind. Ein Verriegelungselement 60 ermöglicht die Zwangspositioniorung und Sicherung des gesamten Beschichtungsaggregats in bezug auf das Druckwerk, d.h. des Beschichtungstuchzylindors 40 mit der Druckwalze 66.
Die Doppelstellschrauben 30 und 32 werden von der Lagerung 36 aufgenommen, die am Gehäuse 46 befestigt ist. Die Stellschraube 30 liegt an dem Anschlagblock 38 an, der am Rahmen der Druckmaschine befestigt ist. Die Stellschraube 32 wird durch die Mutter 34 gesichert. Durch Verstellen der Stellschraube 30 wird der Papierdruck eingestellt und entsprechend der Dickenänderuny im Bogenstapel nachgestellt, während die Stellschraube 32 sichert, daß die Zahnräder, die am Beschichtungstuchzylinder und am Druckzylinder der Druckmaschine befestigt sind, jenseits einer vorher festgelegten Stellung währond des Beschichtungsvorganges nicht in Eingriff kommen können. Nach dem Festziehen der Mutter 34 wird die Mutter (als wäre sie angeschweißt oder mit Stiften gesichert) auf einen bestimmten Einstellwert der Stellschraube 32 arretiert. Der Abstand S0 in Fig. 1 ist von der Bogendicke s, abhängig, die im allgemeinen 0,000 bis 0,030 Zoll beträgt. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist das Schäkel 62 so eingestellt, daß innerhalb des Zylinders 58 zwischen dem Kolben und der Zylinderwandunp ein Abstand besteht. Der Kolben dient für das Beschichtungsaggregat als „Aus"-Anschlag, wenn das Aggregat betätigt wird. Auf diese Weise kommt es zu einer Trennung zwischen dem Tuch und dem Bogen bei der genannten Stellung „Aus". Bei einer theoretischen Bogendicke von 0,000 ist S0 auf etwa 0,060 Zoll einzustellen.
Ein Getriebemotor 80, der ein Hydraulikmotor oder ein elektrischer Motor sein kann, wird geeigneterweise als Antrieb für die Übertragungswalze 10 eingesetzt. Eine geeignete, mit einem Motor bestückte Vorrichtung, ist zum Verstellen des Beschichtungsaggregats auf den Schienen 48 nach oben und unten vorgesehen, so daß der Arbeitskontakt mit der Druckwalze 66 hergestellt oder unterbrochen wird.
Das Beschichtungsaggregat ist bei gemeinsamem Betrieb mit einem herkömmlichen Satz von Druckwalzen gezeigt. Das Beschichtungstuch auf dem Tuchzylinder 40 befindet sich mit dem Bogen auf dem Druckzylinder 66 in leichtem Berührungskontakt, wobei der Bogen auf dem Druckzylinder auch das Gummidrucktuch des Drucktuchzylinders 70 berührt und der Druckzylinder 66 als doppelt genutzter Druckzylinder zunächst einmal zum Drucken und außerdem zum Beschichten dient. Der Bogen hat die Positionsnummer 72.
Die Sicherung des Beschichtungsaggregats in der Betriebsstellung am Druckwerk erfolgt durch Absenken auf den Schienen 48 in Richtung Druckwerk und dadurch, daß das Schäkel 62 mit Hilfe des lösbaren Raststifts 60 in Eingriff mit der Öse 61 gebracht wird, die an der Druckmaschine befestigt ist. Bei Betrieb treibt der am Gehäuse 46 befestigte Getriebemotor 80 die Walze 10 an, während Beschichtungsflüssigkeit unter Druck aus dem Flüssigkeitssammelbehälter (in Fig. 1 nicht dargestellt) zu einer Eintrittsöffnung in der Rakelbaugruppe gefördert wird. Von da aus breitet sich der Beschichtungsstoff über die Oberfläche der Walze 10 aus und wird durch die Rakel 26 verteilt. Es wird ein kontinuierlicher Fluß von Beschichtungsstoff aus der Oberfläche der Walze 10 gewährleistet, und überschüssiger Beschichtungsstoff wird über einen Auffangbehälter 28 mit Austrittsöffnung zur Umwälzanlage rückgeführt. Auf diese Weise wird ein genügend starker Fluß des Beschichtungsstoffs aufrechterhalten, so daß der Spalt zwischen der Walze 10 und der Rakel 26 damit ausgefüllt ist und eine einheitliche Beschichtung auf der gesamten Länge derWalze gewährleistet wird. Die von der Farbübertragungswalze 10 aufgenommene Menge an Beschichtungsstoff kann in bestimmtem Maße eingestellt werden, indem die Schrauben 27 ein- bzw. herausgeschraubt werden, so daß der Druck zwischen der Rakel 26 (oder eine Dosierwalze) und der Übertragungswalze 10, wie oben beschrieben, verstellt wird. Die Hydraulikzylinder 58 sind dazu bestimmt, das gesamte Aggregat gegen die Druckmaschine mit einer Kraft anzuziehen, die durch Einstellen des Drucks in den Zylindern 58 reguliert werden kann. Mit der Stellschraube 30 wird der Druck bei Betriebsstellung „Ein" zwischen dem Beschichtungstuch auf dem Beschichtungstuchzylinder 40 und dem Bogen auf dem Druckzylinder 66 eingestellt. Mit den Zylindern 58 wird außerdem der Beschichtungstuchzylinder vom Druckzylinder abgehoben, während die an den benachbarten Zylindern befestigten Zahnräder weiterhin in Eingriff bleiben. Der Abstand sc in Fig. 1 beträgt etwa 0,060 bis 0,030 Zoll zur Gewährleistung des ausgeschalteten Zustands des Beschichtungsaggregats, so daß kein Beschichten mehr erfolgt. Während der Tuchzylinder in Richtung R umläuft, wird der Beschichtungsstoff auf den gerade bedruckten Bogen aufgetragen. Die Übertragungswalze 10 läuft in Richtung R' um.
Am Spalt zwischen der Tuchwalze 40 und der Übertragungswalze 10 wird kontinuierlich eine gleichmäßige Menge an flüssigem Beschichtungsstoff auf die Tuchwalze 40 übertragen. Von der Tuchwalze 40 wird die Beschichtung auf den Bogen übertragen, während sich der Bogen im Spalt zwischen der Tuchwalze 40 und der Druckwalze 66 hindurchbewegt. Durch Änderung der Geschwindigkeit der Walze 10 kann die auf den Bogen aufgebrachte Beschichtungsmasse auf dem Bogen geändert werden. Bei Betrieb des Beschichtungsaggregats wird der Raststift 60 freigegeben, und ein mit Motor bestückter Antrieb verschiebt das Beschichtungsaggregat auf den Schienen 48 von den Druckwalzen weg nach hinten.
Genauer gesagt, bei Verwendung einer Acry!beschichtung auf Wasserbasis kann eine geeignete Übertragungswalze ein Zylinder mit viereckigem Raster mit etwa 140 Zeilen/Zoll sein, wobei je Quadratzoll Raster 159Tm3 Beschichtungsstoff vorhanden sind. Eine entsprechende Gravurwalze wird von Pararco Roller Co. in Dallas, Texas, verkauft (die genaue Benennung des Walzenrasters lautet: 140 Roto-flo/138 für eine optimale Walzenoberflächenstruktur). Es kann eine Acrylbeschichtung auf Wasserbasis mit etwa 45%Trockensubstanz verwendet werden,so daß eine optimale Trockenmasse der Beschichtung von etwa 0,4-0,6 Pfund/1000 Quadratfluß gewährleistet wird, wo.^ei ein Umfangsgeschwindigkeitsverhältnis derWalze und der Beschichtungstuchwalze40von 1:1 zu wählen ist.
In Fig. 2 ist ein Teil der Beschichtungevorrichtung mit der Übertragungswalze 10, dem Beschichtungsstoff 12, der von der Zuführung 13 eingespeist und auf die Walze mit der Rakel 14 dosiert aufgetragen wird, und mit einem Sammelbehälter 28
gezeigt. Die Übertragungswalze 10 wird geeigneterweise durch den Einzelantriebsmotor 80 angetrieben, dessen Geschwindigkeit mit einer Regeleinrichtung 82 geregelt wird, die mit dem Meßfühler 84 verknüpft ist, von der die Geschwindigkeit des Beschichtungstuchzylindere 40 gemessen wird. Die Regeleinrichtung 82 wird so eingestellt, daß ein festgelegtes Umfangsgeschwindigkeitsverhältnis von 1:1 oder weniger zwischen der Walze 10 und dem Zylinder 40 gewährleistet wird, wobei die niedrigste Umfangsgeschwindigkeit die der Walze 10 ist. Zum Druckzylinder 66 gehört der Bogengreifer 95. Das Beschichtungstuch auf dem Beschichtungstuchzylinder 40 und das damit verbundene Antriebszahnrad 40' haben vorzugsweise denselben Arbeitsdurchmesser wie der Druckzylinder 66 und das Druckmaschinenzahnrad 66'. Das Zahnrad 40' wird direkt durch das Druckmaschinenzahnrad 66' des Zylinders 66 angetrieben, so daß ein zwangsläufiger synchronisierter Antrieb zwischen ihnen gewährleistet wird. In Fig. 2 wird der Übersichtlichkeit halber kein Bogen dargestellt.
Benachbarte Zahnräder sind mit Indexmarken zur Gewährleistung des genauen Passers benachbarter Zylinder versehen. Der Teilkreisabstand P. L. S. ist etwa gleich der Bogendicke Sht. Thk. (s,), die am Zylinder 66 gezeigt ist. D40 ist eine Strich-Punkt-Linie und entspricht dem Außendurchmesser des Tuchs auf dem Zylinder 40, und der Teilkreis des Zahnrads 40' und D66 sind durch eine Strich-Punkt-Llnio dargestellt, die dem Außendurchmessor des Druckzylinders 66 und dem Teilkreis des Zahnrads 66' entsprechen. R40 ist gleich Roo und somit sind D40 und Dee gleich.
In Fig.3, die Fig. 2 ähnlich ist, sind die gleichen drei Walzen, die Übertragungswalze 10 und der Beschichtungstuchzylinder 40
sowie die gemeinsame doppelt genutzte Druckwalze 66 gezeigt. Die Übertragungswalze 10 und die Beschichtungstuchwalze sind gemeinsam eingebaut in das Aggregat 46 gezeigt, das mit Hilfe der Lagerböcke 50 auf den geneigten Schienen 48 gelagert ist. In der Fig. ist ein erster Arbeitszylinder 57 mit Anschlag 18 zum Einstellen des Drucks im Spalt 90 zwischen der Übertragungswalze 10 und dem Beschichtungstuch auf Tuchzylinder 40 gezeigt. Ein zweiter Arbeitszylinder 58 und Stellschraube 30 dienen zum Einstellen des Spalts 94 zwischen dem Beschichtungstuch auf dem Tuchzylinder 40 und dem doppelt genutzten Druckzylinder 66, so daß eine bestimmte Bogendicke ermöglicht wird. Die letzte Farbdrucktuchwalze 70 ist der Verständlichkeit halber nicht gezeigt. In Fig.3 kann der Rahmen im Punkt P geschwenkt werden.
Fig. 4 zeigt den Schnitt 4-4 von Fig. 1, damit das Verhältnis der Walzenlängen zueinander sichtbar wird, eine Abdeckung A' auf dom Antriebsrad des Beschichtungstuchzylinders und die Seiten- und Umfangsregistereinrichtungen des Beschichtungstuchzylinders B' bzw. C sowie andere Bestandteile entsprechend Fig. 1.
Aus Fig.4 geht am besten hervor, daß das Gehäuse 46 im Bereich der Lager des Beschichtungstuchzylinders 40 zur Innenseite des Druckmaschinenrahmens versetzt ist und somit den Druckmaschinenrahmen in diesem Bereich freimacht. Die übrigen Teile des Gehäuses können auf der geneigten Oberfläche des Rahmens aufliegen, d. h. direkt über dem Rahmen angeordnet sein.
Dieses Versetzen des Gehäuses 46 schließt also aus, daß ein Teil des Druckmaschinenrahmens unmittelbar am Lager verändert (entfernt) werden muß.
Hinsichtlich der Anordnung der Walzen zur Gewährleistung des vorschriftsmäßigen Beschichtungsprozessos wird folgende Arbeitsweise zugrunde gelegt:
Betriebszustand .Ein": 1. Die Übertragungswalze wird in Richtung Beschichtungstuchzylinder bei Betätigung des Drucktuchzylinders des letzten Druckwerks bewegt.
2. Der Beschichtungstuchzylinder wird in Richtung Bogen auf dem Druckzylinder bei einer vollen Umdrehung des Zylinders bewegt.
Betriebszustand «Aus": 1. Die Übertragungswalze wird vom Beschichtungstuchzylinder bei Betätigung des Tuchzylinders des vorhergehenden Druckwerks getrennt.
2. Der Beschichtungstuchzylinder wird von dem Bogen auf dem Druckzylinder der Druckmaschine bei Betätigung des Drucktuchzylinders des letzten Druckwerks getrennt.
Eine alternative Ausführungsform ist in Fig. 5 gezeigt. Sie ist besonders für Druckwerke geeignet, bei denen der Anbau eines erfindungsgemäßen Beschichtungsaggregats für den gemeinsamen Betrieb mit dem Tuchzylinder des Druckwerks, wie oben beschrieben, nicht möglich ist. In Fig. 5 ist ein Druckzylinder am Ende des letzten Druckwerks anstelle eines Bogenübergabezylinders eingebaut, durch den im allgemeinen der Bogen auf der Strecke vom letzten Druckwerk zur Auslegevorrichtung der Druckmaschine transportiert wird.
Insbesondere die Druckwerke 100 und 101 entsprechen im allgemeinen der Druckmaschine Typ Miehle Super 60". Die Stellung bestimmter Zylinder schließt bei dieser Druckmaschine den Anbau eines Beschichtungsaggregats gemäß Beschreibung der Ausführungsform von Fig. 1 aus. Zu dem zur Verfugung stehenden Druckwerk 101 gehören dioBogenübergabezy linder 102, ein Druckzylinder 103 und Plattentuchzylinder 104 und 105. In der Regel sind die Zylinder mit den Positionsnummern 106 und 107 ebenfalls Bogenübergabezylinder, von denen die Bogen von dem letzten Druckwerk 101 zum Auslegebereich 110 übergeben werden.
Erfindungsgemäß wird der Bogenübergabezylinder, der in der Regel die Positionsnummer 106 hat, durch einen Druckzylinder ersetzt, der mit einem zurückziehbaren Beschichtungsaggregat zusammenwirkt, das mit dem Beschichtungstuchzylinder 140, wie oben beschrieben, ausgestattet ist. Andere Teile des Beschichtungsaggrogats nach Fig. 5 (u. a. der Übergabezylinder 110 und die Dosierbaugruppe 114) sind dieselben wie oben beschrieben und machen eine nähere Beschreibung überflüssig.
Die Funktionsweise des Aggregats nach Fig. 5 ist die gleiche wie bei dem oben beschriebenen Aggregat, und der beschichtete Bogen wird zur Auslegevorrichtung der Druckmaschine transportiert.
Fig. 6 zeigt eine gleiche Anordnung für eine kleine (25") Druckmaschine vom Typ Heidelberg MO0, bei der ein Bogenübergabezylinder mit doppelt großen Abmessungen mit der Positionsnummer 201 durch einen Druckzylinder mit doppelt großen Abmessungen ersetzt wurde. Ein erfindungsgemäßes zurückziehbares Beschichtungsaggregat 202 ist mit dem Druckzylinder mit der Positionsnummer 201 gekoppelt. Zu dem Beschichtungsaggregat 202 gehören der Beschichtungstuchzylinder 240 und der Dosierzylinder 210.
Fig.7 zeigt eine Anordnung für den Einsatz eines Beschichtungsaggregats an einer Druckmaschine, die mit einem Beschichtungsapparat 301 mit Turmkonstruktion vom Typ Heidelberg im Anschluß an das letzte Druckwerk ausgestattet ist. Der Beschichtungsapparat mit Turmkonstruktion umfaßt ein Standardbeschichtungswerk 302 mit einem Auftragezylinder 303, mit dem die Beschichtung auf den Bogen aufgetragen wird, der zwischen dem Auftragezylinder 303 und dem Beschichtungsdruckzylinder 309 zum Auftragen der Beschichtung geführt wird. Ein erfindungsgemäßes zurückziehbares
Beschichtungsaggregat 304 kann eingebaut werden, indem der Übertragungszylinder mit der Positionsnummer 303 durch einen Druckzylinder ersetzt wird und das Beschichtungsaggregat 304 vor dem Standardbeschichtungswerk 302 zusätzlich angebaut wird. Zu dem Beschichtungsaggregat 304 gohüren ein zurückziehbarer Tuchzylinder 340 und ein Farbübertragungszylinder 310, wobei beide im wesentlichen gleich den Beschichtungszylindern sind, die in den Fig. 1-4 beschrieben sind. Der Bogen wird über den Übergabezylinder 303 zum Beschichtungsaggregat 301 transportiert. Auf diese Welse Ist es möglich, einen Vorbeschlchtungsstoff auf Wasserbasis auf den Bogen auf dem Beschichtungsaggregat 304 vordem Standardbeschichtungswerk 302 zum Auftragen einer UV-empfindlichen Beschichtung aufzutragen, und der Vorbeschichtungsstoff wird getrocknet, bevor der UV-empfindliche Beschlchtungsstoff an Station 307 gehärtet wird. Nach dem Beschichten wird der Bogen zur Auslegevorrichtung 310 der Druckmaschine wie üblich transportiert. Ein solches Doppelbeschichtungssystem ist besonders in den Fällen zweckmäßig, wenn die Farbe und die UV-empfindliche Beschichtung nicht verträglich miteinander sind und deshalb eine Zwischenbeschlchtung erforderlich machen, durch die eine Trennung erfolgt.
Fig. 8 zeigt eine andere Ausstattung des in Fig. 7 gezeigten Beschichtungsapparats mit Turmkonstruktion. Hierbei dient der Zylinder mit der Positionsnummer 403 als Standardübertragungszylinder. Mit dem Beschichtungsauftragzylinder 404, der Bestandteil des Standardbeschlchtungswerks 405 ist, wird eine zweite Schicht des Beschichtungsstoffs vom erfindungsgemäßen Beschichtungsaggregat 405 aufgetragen, das zusätzlich für den gemeinsamen Betrieb mit dem Druckzylinder 404 angebaut wurde. Zu dem Beschichtungsaggregat 405 gehören ein Tuchzylinder 440 und ein Beschichtungs- oder Übertragungszylinder 410, wie oben beschrieben. Die übrigen Bestandteile des Beschichtungsapparats mit Turmkonstruktion und der Auslegevorrichtung sind im wesentlichen die gleichen wie bei Fig.7, und deshalb ist eine weitere Beschreibung nicht erforderlich. Die Ausführungsform von Fig.8 ist speziell dafür ausgelegt, zwei Schichten an Beschichtungsstoff auf einem einzigen Druckzylinder aufzutragen, wobei die erste Schicht vom Standardbeschichtungswerk und die zweite Schicht in der oben beschriebenen Weise aufgebracht wird.
Andere Ausführungsbeispiele liegen im Geltungsbereich der folgenden Ansprüche. So können z. B. andere Rakelanordnungen zum Abstreifen des Beschichtungsstoffs von der Übertragungswalze 10 benutzt werden wie z. B. ein System mit Anordnung der Rakel im umgekehrten Winkel oder mit Doppelrakeln und einer Beschichtungszuführung zwischen den zwei Rakeln. Außerdem kann eine Walze oder eine Walzenvorrichtung die Rakelvorrichtung ersetzen. Es können auch andere Typen von Gravurzylindern oder Zylindern mit glatter Oberfläche benutzt werden. Auch andere Typen von Druckmaschinen können mit dem Beschichtungsaggregat ausgestattet werden, wobei jedoch die Bogenoffsetmaschinen bevorzugt werden.
Claims (24)
1. Beschichtungsvorrichtung zum Auftragen von flüssigem Beschichtungsstoff auf einen Bogen, wobei die Beschichtungsvorrichtung für eine Kopplung mit einem Druckzylinder einer Bogenoffsetmaschine vorgesehen ist, gekennzeichnet durch
a) ein unabhängiges gekoppeltes Beschlchtungsaggregat, das umfaßt: i) eine Zuführungsvorrichtung für den flüssigen Beschichtungsstoff, ii) einen Beschichtungstuchzylinder, der zur Bereitstellung einer Beschichtungsoberf lache ausgelegt ist,
iii) eine Vorrichtung zum Dosieren und Übertragen des flüssigen Beschichtungsstoffs, die mit der Beschichtungsoberf lache auf dem Beschichtungstuchzylinder und mit der Zuführungsvorrichtung für den flüssigen Beschichtungsstoff zum Auftragen einer geregelten Menge von Beschichtungsstoff auf die Beschichtungsoberfläche des Beschichtungstüchzylinders gekoppelt
iv) Bauelemente, die diese Vorrichtungen zum Dosieren und Übertragen des Beschichtungsstoffs und den Beschichtungstuchzylinder in das Beschlchtungsaggregat integrieren,
v) Vorrichtungen für den zwangsläufigen Antrieb des Beschichtungstuchzylinders in Verbindung mit dem Druckzylinder des Druckwerks; und
b) Halterungen zum Bewegen des Beschichtungsaggregats zwischen einer Betriebsstellung, in der die Beschichtungsoberfläche auf dem Beschichtungstuchzylinder den Bogen auf dem Druckzylinder des Druckwerks berührt, und einer zurückgezogenen Stellung, in der die Beschichtungsoberfläche auf dem Beschichtungstuchzylinder um einen geringen Betrag von dem Bogen auf dem Druckzylinder des Druckwerks getrennt ist, wobei zu dem Beschlchtungsaggregat die Vorrichtungen zum Dosieren und Übertragen des Beschichtungsstoffs gehören, die bei der Bewegung des Beschichtungsaggregats intakt bleiben, wobei in der Betriebsstollung von der Beschichtungsoberfläche kontinuierlich eine glatte, gleichförmige dosierte Schicht an flüssigem Beschichtungsstoff auf den Bogen auf dem Druckzylinder aufgetragen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder mit einem Drucktuchzylinder in einem Druckwerk der Druckmaschine gekoppelt ist, wobei bei Betrieb ein Bogen auf dem Druckzylinder das Drucktuch an einer ersten Stelle des Bogens berührt, während er das Beschichtungstuch an einer zweiten Stelle des Bogens berührt, so daß gleichzeitig auf dem Druckzylinder gedruckt und beschichtet werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Vorrichtungen zum Dosieren und Übertragen des Beschichtungsstoffs ein Übertragungszylinder im Kontakt mit der Beschichtungsoberfläche auf dem Beschichtungstuchzylinder und Vorrichtungen zum Dosieren der Beschichtungsstoffmenge gehören, die auf den Übertragungszylinder übertragen wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Dosiervorrichtung um eine Rakelvorrichtung mit länglichem Messer handelt, das an den Übertragungszylinder angestellt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschlchtungsaggregat auf einer geneigten Lagerung montiert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch einen Sammelbehälter unter der Dosier- und Übertragungsvorrichtung mit einer Austrittsöffnung und einer Umwälzanlage, die mit der Austrittsöffnung gekoppelt ist, wobei die Zuführungsvorrichtung für den flüssigen Buschichtungsstoff mit der Umwälzanlage verbunden ist, so daß die Dosier- und Übertragungsvorrichtung mit dem rückgeführten flüssigen Beschichtungsstoff gespeist wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsoberfläche auf dem Beschichtungstuchzylinder und der Drucktuchzylinder im wesentlichen den gleichen Arbeitsdurchmesser haben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Mittel zur Regelung des Spalts zwischen dem Übertragungszylinder und der Beschichtungsfläche auf dem Beschichtungstuchzylinder.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Getriebe zur Gewährleistung der zwangsläufigen Kopplung des Beschichtungstuchzylinders an den Druckzylinder, solange sich das Beschlchtungsaggregat in der ersten Betriebssteilung befindet.
W. Vorrichtung nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet durch Elemente zum Einstellen des Beschichtungstuchzylinders gegenüber dem Druckzylinder, während der Beschichtungstuchzylinder antriebsmäßig mit dem Druckzylinder gekoppelt bleibt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen einstellbaren Anschlag zum Regulieren des Spalts zwischen der Beschichtungsoberfläche auf dem Beschichtungstuchzylinder und dem Bogen auf dem Druckzylinder, wobei die Einstellung zwischen dem Beschichtungstuchzylinder und der Vorrichtung zum Dosieren und Übertragen des flüssigen Beschichtungsstoffs zueinander unverändert bleibt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Beschichtungstuchzylinder um einen Leichtmetallzylinder handelt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichtungstuchzylinder außerdem mit Mitteln zum Umfangsregisterhalten mit dem benachbarten Druckzylinder der Druckmaschine ausgestattet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichtungstuchzylinder mit Mitteln zur Seitenregistereinstellung zum benachbarten Druckzylinder der Druckmaschine versehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichtungstuchzylinder zur Aufnahme einer Fotopolymerplatte geeignet ist sowie dadurch, daß zu den Vorrichtungen zum Dosieren und Übertragen des Beschichtungsstoffs ein Übertragungszylinder gehört, dessen Oberfläche als Übertragungsoberfläche dient, wobei die Übertragungsoberfläche und die Oberfläche der Fotopolymerplatte für das gemeinsame Umjaufen bei Klemmkontakt bei im wesentlichen gleichen Umfangsgeschwindigkeiten zum Präzisionsbeschichten des Bogens angepaßt sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen das Beschichtungsaggregat beim Bewegen in die vollständig vom Druckzylinder zurückgezogene Stellung führen, in der das Beschichtungsaggregat und der Beschichtungstuchzylinder sich vollständig vom Druckzylinder des Druckwerks getrennt in einer von den Zylindern des Druckwerks entfernten Stellung befinden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichtungstuchzylinder zur Aufnahme des Tuchs zum Beschichten des Bogens ausgelegt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichtungstuchzylinder so ausgeführt ist, daß seine Oberfläche mit einer Beschichtungsplatte versehen werden kann.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder nachträglich an einer Stelle in die Druckmaschine eingebaut wird, die in der Regel von einem Bogenübergabezylinder eingenommen wird.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß diese Einbaustelle des Druckzylinders an der Stelle des Bogenübergabezylinders vorgesehen ist, mit dem der Bogen einem ortsfesten Beschichtungsapparat zugeführt wird.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmaschine mit einem ortsfesten Beschichtungsapparat verbunden ist und der Druckzylinder ein Bestandteil des Beschichtungsapparats ist.
22. Verfahren zum Drucken und Beschichten eines Bogens, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen in eine Bogenoffseimaschine eingesetzt wird, die mit der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 16 gekoppelt ist.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder mit einem Drucktuchzylinder an einer ersten Stelle des Bogens und mit dem Beschichtungszylinder an der zweiten Stelle des Bogens Kontakt hat, so daß der Bogen gleichzeitig auf dem Druckzylinder gedruckt und beschichtet werden kann.
24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Dr ickmaschine ein Beschichtungsapparat zum Auftragen einer durch UV-Strahlung härtbaren Beschichtung gehört und daß von dem Beschichtungsaggregat die Vorbeschichtung mit einem Beschichtungsstoff auf Wasserbasis vor dem Auftragen der durch UV-Strahlung härtbaren Beschichtung durch den Beschichtungsapporat vorgenommen wird.
25. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Druckmaschine ein ortsfester Beschichtungsapparat mit einem Druckzylinder des ortsfesten Beschichtungsapparats gehört, der mit einem Tuchzylinder des Beschichtungsapparats und mit dem Tuchzylinder des Beschichtungsaggregats gekoppelt ist, wobei dieses Verfahren das Beschichten des Bogens mit zwei Schichten von Beschichtungsstoff auf dem Druckzylinder des ortsfesten Beschichtungsapparats umfaßt.
Hierzu 7 Seiten Zeichnungen
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