DD295328A5 - Deckelverschluss fuer faltschachteln - Google Patents

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DD295328A5
DD295328A5 DD34190390A DD34190390A DD295328A5 DD 295328 A5 DD295328 A5 DD 295328A5 DD 34190390 A DD34190390 A DD 34190390A DD 34190390 A DD34190390 A DD 34190390A DD 295328 A5 DD295328 A5 DD 295328A5
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DD
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tuck
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DD34190390A
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Inventor
Annerose Grund
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Ingenieurbetrieb Fuer Automatisierung,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Deckelverschlusz fuer Faltschachteln mit Deckelklappen, bestehend aus Pappe, Wellpappe und dergleichen. Erfindungsgemaesz ist, dasz der Zuschnitt fuer quadratische und rechteckige Faltschachteln im Deckelbereich an der breiten Deckelklappe seitlich angebrachte Befestigungsriegel mit einer abschlieszenden Einstecklasche aufweist, die ueber eine Rille und Teilrille beim Verschlieszvorgang der Faltschachtel Stabilitaet verleihen und die Zuhaltekraft ueber die Breite der Rillen aufnehmen. Der Verschlusz eignet sich fuer loes- und wieder verschlieszbare Faltschachteln, benoetigt keine zusaetzlichen Verpackungshilfsmittel und kann mit Tragegriffen versehen werden. Fig. 1{Verpackung; Faltschachtel; Zuschnitt; Pappe; Wellpappe; Deckelverschlusz, verhakend; Deckelverschlusz, loesbar; Befestigungsriegel; Rille; Teilrille; Einstecklasche}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel, die vorzugsweise ~ s Pappe und Wellpappe hergestellt, und deren Verschluß ohne zusätzliche Verpackungshilfsmittel gefordert wird. Der Di *elverschluß ist für solche Faltschachteln anwendbar, wo für die Warenpräsentation das beschädigungslose Öffnen und Verschließen der Verpackung gewünscht werden und zum Abtransport ein Tragegriff günstig ist. Die Verpackungslösung ist weiterhin einzusetzen für Erzeugnisse, die nur in der Gebrauchslage transportiert werden dürfen, z. B. Backwaren.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Anwendung von formbildenden oder einrastenden Riegeln zur Formbildung oder zum Verschließen von Faltschachteln ist auf dem Verpackungsmittelsektor durch die unterschiedlichsten Lösungen bekannt. Je nach den speziellen Anforderungen an das Verpackungsmittel sind diese Arretierungselemente konstruktiv unterschiedlich ausgebildet. Für den DeckelverschluS von Faltschachteln ohne die bekannten Zusatzelemente wie Einlegegriffe, Klebeband, Klammern, Bänder bzw. Fäden sind bereits Konstruktionsverschlüsse vorhanden, deren Befestigungsriegel über die Seitenkante der Faltschachtel zur Wirkung kommen. In der DE OS 2621954 (B 65 D- 5/20) ist der Verschluß einer Faltschachtel dargelegt, dessen Arretierungselement als pfeilförmige Einsteckzunge ausgebildet ist, die in die gleichgeformte aber kürzer ausgebildete Halteöffnung flach hineingesteckt wird.
Macht sich bei größeren Packungsgewichten eine Verbreiterung des Befestigungsriegels erforderlich, so ist damit zwangsläufig eine wesentlich vergrößerte Öffnung in der Faltschachtel verbunden, wodurch deren Stabilität in größerem Maße verringert wird. Bei dem flachen Eindrücken der Einsteckzunge werden darüber hinaus die Zuhaltekräfte von den als Widerhaken wirkenden rückwärtigen Pfeilkanten aufgenommen, wobei der Pfeil hinter der Halteöffnung in die Faltschachtel einrastet. Dadurch wird das erforderliche wiederholte Öffnen und Schließen erschwert bzw. die Beschädigung des Arretierungsbereiches leicht möglich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Entwicklung eines Deckelverschlusses, der leicht zu öffnen und wieder verschließbar ist, dessen konstruktive Auslegung bei Erfordernis die Anordnung von Tragegriffen oder Trageöffnungen gestattet und dessen spezifischer Materialeinsatz geringer ist als bei anderen vergleichbaren Deckelverschlüssen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Zuschnitt einer quaderförmigen Faltschachtel unter der Voraussetzung, daß die Länge der Deckelklappen die der Normalfaltschachtel nicht übersteigt, so auszubilden, daß ein fester Deckelverschluß nach dem Befallen erzielt wird, der das öffnen ohne Beschädigen der Faltschachtel garantiert.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Deckelklappen zwei parallele Rillungen aufweisen, welche in der gleichen Richtung wie die seitliche Außenkante der breiten Deckelklsppe verlaufen. Durch diese Ausbildung werden die Arretierungskräfte über die gesamte Rillenbreite von den Biegekanten des Materials aufgenommen, wobei die Öffnungsrichtung
des Befestigungsriegels und die Zuhalterichtung im Winkel 90° zueinander auftreten. Die doppelten, parallelen Abkantungen der
Befestigungsriegel verleihen der Faltschachtel im geschlossenen Zustand eine zusätzliche Stabilität. In Verbindung z.B. mit dem Bodensteckverschluß stellt der Zuschnitt eine besonders materialsparende Variante dar. Der Abstand der Rillen am Befestigungsriegel kann bis zur Gesamthöhe der Faltschachtel variiert werden. Die Breite der Riegel
und ihre Formgebung wird von der Art und dem Gewicht des Inhalts der Packung und des Gestaltungskonzepts bestimmt.
Während die an der Seitenkante der breiteren Deckelklappe befindliche Rille über die ganze Breite des Befestigungsriegels
verläuft, nimmt die zum Ende des Befestigungsriegels liegende äußere Rille nur einen Teil seiner Breite ein, an den sich die
Einstecklasche anschießt. Der Teil des Befestigungsriegels, der nicht als Einstecklasche weitergeführt wird und bis zur Mitte der Faltschachtelseitenwand
reicht, ist als Angriffstelle zur Unterstützung beim Öffnen und Schließen vorgesehen.
Gleichzeitig dient diese Aufteilung des Befestigungsriegels der Stabilität der Faltschachtelseitenwand, in der pro Einstecklasche
eine Öffnung vorgesehen ist, die in ihren Abmessungen auf den Querschnitt der Einstecklasche abgestimmt wurde. Außerdemwird die Öffnung in der Höhe vorgesehen, in der die in die Faltschachtel hineinragende Einstecklasche nicht den Packungsinhaltberührt. Der Verschließvorgang erfolgt so, daß zuerst die beiden Einstecklaschen um 90° nach unten umgebogen werden.
Abschließend wird bei gleichzeitiger Abkantung der Befestigungsriegel über die Seitenkante der Faltschachtel die nunmehr auf
die Seitenwand weisende Einstecklasche in den dort angeordneten Durchbruch gesteckt. Zu diesem Zweck wurde der Abstanddes Durchbruchs von der oberen Seitenkante auf den Abstand der beiden Rillen im Befestigungsriegel abgestimmt.
Damit das Hineinstecken der Einstecklasche problemlos erfolgen kann und um das Herausrutschen während des Transports und
auch nach mehrmaligem Öffnen zu verhindern, wurde erfindungsgemäß die Durchbruchbreite kleiner als die größte Breite der
Einstecklasche ausgelegt und deren Außenkanten nach außen gewölbt. Die Größe des Untermaßes des Durchbruchs muß
materialabhängig festgelegt werden.
Mit diesen Befestigungsmechanismen erzielt man mit dem Verschließen der Faltschachtel ein festes Zuhalten der Deckelklappen, die mittig aneinanderstoßen. Die Befestigungsriegel schaffen mit dieser doppelten Haltwirkung die Voraussetzung dafür, daß an die oben liegende Deckelklappe ein- oder beidseitig Griffe beim Stanzvorgang angebracht oder in
den Deckelklappen Griffeinschnitte vorgesehen werden können, die erst nach dem Kauf in die Gebrauchsrichtung hochgeklapptwerden und deren Größe je nach Packungsgewicht ausgelegt ist.
Ausführungsbeispiel Zwei Ausführungsbeispiele werden anhand der Zeichnungen beschrieben, die nur schematische Darstellungen sind. Darin zeigt Fig. 1: einen Teil des Zuschnitts der Faltschachtel ohne Griff Fig. 2: einen Teil des Zuschnitts von zwei nebeneinander angeordneten Faltschachteln im Griff Fig. 3: einen Teil der geschlossenen Faltschachtel nach Fig. 2 im Deckel-Seitenwand-Bereich Fig.4: die geschlossene Faltschachtel nach Fig. 2 im Deckel-Seitenwand-Bereich mit verlängerten Befestigungsriegeln. In Figur 1 ist der Zuschnitt der Faltschachtel 1 mit den kleinen und großen Seitenflächen 2 und 3 und der Klebelasche 4 im Deckelbereich dargestellt. Die von den breiten Deckelklappen 5 ausgehenden Befestigungsriegel 6 und 7 ragen im Zuschnitt mit
der Einstecklasche 8 und 9 in die kurze Deckelklappe 10 hinein. Die Faltschachtelkontur wird von der Rille 11 gebildet, währendsich an die Teilrille 12 die Einstecklasche 8 und 9 anschließt, die mit den gebauchten Außenkanten 13,14 in den an der kleinen
Seitenfläche 2 der Faltschachtel 1 vorgesehenen Durchbruch 15 nach dem Verschließvorgang hineinragt. Figur 2 zeigt zwei nebeneinander angeordnete Faltschachteln 1 im Zuschnittbild, wobei die Anordnung von Griffen 16
verdeutlicht, daß deren Außenkonturen 17 teilweise von der Schnittkontur der Einstecklasche 8 und 9 der gegenüberliegenden
Faltschachtel gebildet werden. Figur 3 stellt einen Teil der geschlossenen Faltschachtel 1 mit den Befestigungsriegeln 6 und 7 in Arretierungsstellung dar. Figur 4 zeigt die geschlossene Faltschachtel 1 mit den über die Gesamthöhe der Faltschachtel heruntergezogenen Befestigungsriegeln 6 und 7.

Claims (5)

1. Deckelverschluß für eine Faltschachtel aus Pappe, Wellpappe und dergleichen mit zwei in Verlängerung der breiten Deckelklappen seitlich angeordneten Befestigungsriegeln, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Befestigungsriegel 2 parallel zueinander verlaufende Rillungen aufweist, wobei eine Rille entlang der Außenkante der breiten Deckelklappe verläuft und die andere Rille in einem Abstand zur ersten angeordnet ist, der maximal der Faltschachtelhöhe entspricht.
2. Deckelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rille entlang der Außenkante über die gesamte Breite der Befestigungsriegels verläuft, während die andere Teilrille nur einen Abschnitt der Gesamtbreite des Befestigungsriegels einnimmt.
3. Deckelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende des Befestigungsriegels eine mit nach außen gewölbten Kanten versehene Einstecklasche angeordnet ist, die sich an die Teilrille anschließt.
4. Deckelverschluß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß für jeden Befestigungsriegel in der Seitenfläche der Faltschachtel ein Durchbruch angeordnet ist, dessen Abstand von der Faltschachtel-Oberkante dem Abstand von Rille und Teilrille des Befestigungsriegels entspricht und dessen Breite kleiner ist als die größte Breite der Einstecklasche.
5. Deckelverschluß nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der breiten Deckelklappe wahlweise ein Tragegriff oder in ihr ein Griffeinschnitt angeordnet ist.
DD34190390A 1990-06-21 1990-06-21 Deckelverschluss fuer faltschachteln DD295328A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7314159B2 (en) 2002-11-01 2008-01-01 Smurfit-Stone Container Enterprises, Inc. Quadcorner tray wrapper designs
CN110772051A (zh) * 2018-07-31 2020-02-11 北京搬哪儿科技有限公司 一种衣物容纳箱及鞋柜

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7314159B2 (en) 2002-11-01 2008-01-01 Smurfit-Stone Container Enterprises, Inc. Quadcorner tray wrapper designs
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