DD295780B5 - Verfahren zur Errichtung von Deponieraum - Google Patents

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DD295780B5
DD295780B5 DD34411090A DD34411090A DD295780B5 DD 295780 B5 DD295780 B5 DD 295780B5 DD 34411090 A DD34411090 A DD 34411090A DD 34411090 A DD34411090 A DD 34411090A DD 295780 B5 DD295780 B5 DD 295780B5
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landfill space
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DD34411090A
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Matthias Thomae
Karsten Sommerwerk
Ottomar Ruehl
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Karsten Sommerwerk
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

Bei der Erfindung handelt es sich um ein Verfahren zur Errichtung von Deponieraum durch Nutzung von Bergbauhalden. Ziel der Erfindung ist eine umweltfreundliche Deponierung von Abfällen und eine Minimierung des Deponierisikos bei sinnvoller Integration in die bestehende Landschaft. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Deponieraum, bestehend aus einem Sockel und einem die Deponie umgebenden Damm, durch das Aushöhlen von bestehenden Bergbauhalden entsteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Errichtung von Deponieraum zu schaffen, das unter Nutzung üblicher Basisdichtungstechnologien und Verbringungstechniken die Errichtung eine Deponie umweltfreundlich oberhalb des Grundwasserspiegels erlaubt und die Nachteile der bekannten technischen Lösungen beseitigt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Deponieraum, bestehend aus einem Sockel und einem die Deponie umgebenden Damm, durch das Aushöhlen von bestehenden Bergbauhalden entsteht.
Die Deponierung von Abfällen geschieht bisher nach folgenden Technologien:
Deponie in Restlöchern,
Deponie in Bohrungen,
Deponie in unterirdischen Hohlräumen,
Deponie durch Aufhaidung des Abfalls auf der Erdoberfläche.
Nachteil der bisher bekannten Verfahren ist vor allem die mangelnde Kontrollfähigkeit bei Undichtigkeit der sich in Betrieb befindenden oder der geschlossenen Deponien, insbesondere die Wechselwirkungen der die Deponie verlassenden Abwässer •jnri ')p<p^ Einflußnahme auf das natürliche Grundwassersystem.
:..;.:. L.uybuuiu Haldenmaterial wird vorzugsweise bei in der Nähe der Halde sich befindenden Bergbaurestlöchern zu deren Auffüllung genutzt. Es kann aber auch zur Anstützung des Haldenfußes eingesetzt und/oder mit ihm eine Erweiterung des Deponieraumes über das Ausmaß der ehemaligen Bergbauhalde hinaus durch Verlängerung des den Deponieraum umgebenden Dammes und des Sockels vorgenommen werden. Die Basisdichtung geschieht nach herkömmlichen Verfahren, jedoch auf einem Sockel. Zur Überwachung der Basis- und Seitenabdichtung erfolgt die Installation eines Kontrollsystems über verrohrte Horizontalbohrungen.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Dabei zeigen
Fig. 1: die Möglichkeiten der Nutzung des Haldenmateriales und Fig. 2: den Querschnitt durch die Deponie.
Ausgangsobjekt ist eine bewachsene Abraumhalde der Braunkohleindustrie mit einer dem Zweck entsprechenden Größe. In diese Halde wird ein Grabeneinschnitt vorgenommen. Die Breite des Grabeneinschnittes bzw. die Breite der verbleibenden Resthalde als Damm 2 sowie der Böschungswinkel zum Deponieraum 1 sind von bodenmechanischen Kriterien abhängig. Denkbare Technologien wären der Einsatz eines kontinuierlich arbeitenden Tiefschnittgerätes mit Bandabförderung oder der Einsatz eines diskontinuierlichen Gewinnungsgerätes mit LKW-Abförderung.
Die in Figur 1 eingetragenen Massenströme stellen die Verbringungsvarianten des Haldenmaterials dar. Nach Herstellung des Deponieraumes 1 werden zunächst die Basis- 5 und Seitenabdichtung 6 nach Stand der Technik installiert. Im Sockel 3 ist zwecks Einbringung von Kontrollelementen ein System von Horizontalbohrungen 7 anzulegen.
Aufstellung der Bezugszeichen
1 Deponieraum
2 Damm des Deponieraumes
3 Sockel
4 Erdoberfläche
5 Basisabdichtung mit Drainage
6 Seitenabdichtung
7 Horizontalbohrungen für Kontrollsystem
8 Massenstrom ins Restloch
9 Massenströme zur Anstützung des Haldenfußes
10 Massenströme zur Verlängerung von Sockel und Damm des Deponieraumes

Claims (2)

1. Verfahren zur Errichtung von einem mit einem Damm umgebenen Deponieraum oberhalb des Grundwasserspiegels, gekennzeichnet dadurch, daß der Deponieraum mit einem Sockel durch Aushöhlen von bestehenden Bergbauhalden entsteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Sockel zur Einbringung von Horizontalbohrungen für Kontrollelemente für die Basisabdichtung der Deponie genutzt wird.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD34411090A 1990-09-20 1990-09-20 Verfahren zur Errichtung von Deponieraum DD295780B5 (de)

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