DD296094A5 - Verfahren zur herstellung von neuen biskationischen diazofarbstoffen - Google Patents

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polyacrylonitrile
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Guenter Jaenecke
Horst Noack
Regina Muehlberg
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Guenter Jaenecke
Horst Noack
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen biskationischen Disazofarbstoffen durch Kupplung des Diazoniumsalzes aus * mit * im Molverhaeltnis 2:1. Die neuen Farbstoffe faerben Polyacrylnitril Orange an und zeichnen sich durch eine gute Wasserloeslichkeit und eine hohe Faerbeausbeute aus.{Verfahren; Herstellung; biskationischen Disazofarbstoffen; Kupplung; * N,N-dialkylethylendiamin Polyacrylnitril; gute Wasserloeslichkeit; hohe Faerbeausbeute}

Description

in der R = CH3, C2H5 und CH2CH2OAc bedeuten, im Molverhältnis 2:1 in an sich bekannter Weise gekuppelt werden.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft neue biskationische Disazofarbstoffe, die zum Färben von Polyacrylnitril geeignet sind.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Kationische Azofarbstoffe ausAminobenzimidazolen der allgemeinen Formel I
A'
in der R = H, Alkyl oder Phenyl und Α-Chlorid- oder Methosulfatanion bedeuten, sind bekannt.
So werden gemäß DE-AS 1287716 durch Kupplung der Diazoniumsalze von 5-Amino-1,3-dialkylbenzimidazoliumsalzen mit Ν,Ν'-Dialkylanilinen Farbstoffe erhalten die Polyacrylnitril in goldgelben bis orangenen Tönen anfärben.
Rotstichige Orangetöne auf Polyacrylnitrilfasern werden erhalten, wenn nach der DE-OS 1861985 die Diazoverbindung des B-Triflurmethyl^-amino-i^-dimethylbenzimidazoliummethosulfats mit N-Ethyl-cyanethylanilin gekuppelt wird.
Biskationische Monoazofarbstoffe sind im WP 79540 beschrieben. Demgemäß wird S-Amino-1,2,3-trimethylbenzimidazoliummethosulfat diazoniert und mit N-Ethyl-N-phenyl-aminoäthyl-trimethylammoniumsulfat gekuppelt.
Der auf diese Weise erhaltene Farbstoff besitzt im Vergleich zu den Farbstoffen der DE-OS 1287716 und DE-OS 1861985 eine höhere Wasserlöslichkeit.
Von Nachteil ist jedoch, die ungenügende Erschöpfung des Färbebades.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es biskationische Azofarbstoffe aus 5-Amino-2-methyl-ben2imidazol aufzufinden, die eine hohe Löslichkeit im Wasser aufweisen und eine hohe Färbebaderschöpfung zeigen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde gefunden, daß man neue biskationische Azofarbstoffe aus 5-Amino-2-methylbenzimidazol erhält, die eine gute Wasserlöslichkeit besitzen und beim Färben eine hohe Baderschöpfung zeigen, wenn als Kopplungskomponenten N,N-Diarylethylendiamine der Formel Il
N^CH2-CH2-N
in der R = Methyl-, Ethyl odör Acetoxyl-Reste bedeuten, verwendet werden.
Erfindungsgemäß wird hierbei so verfahren, daß vorteilhafterweise die Diazokomponente in Form des 5-Amino-1,2,3-trimethylbenzimidazoliummethosulfats zur Anwendung kommt. Zur Kupplung mit den Diaminen der Formel Il werden pro Mol Diamin 2 Mol der Diazoverbihdung des 5-Amino-1,2,3-trimethylbenzimidazoliumsalzes eingesetzt.
Die Kupplung erfolgt in bekannter Weise.
Die erfindungsgemäßen neuen Farbstoffe besitzen die allgemeine Formel III
CH
2A~
in der R = Methyl, Ethyl- und;Acetoxyethylreste und A = das Chlorid- und MethosuIfatanion sein können.
Auf PAN-Fasern werden Farben in den Nuancen Orange bis rötlich Orange mit guten Allgemeinechtheiten erzielt.
In überraschsnder Weise wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen Farbstoffe im Vergleich zu den Farbstoffen der DE-AS 1287716 eine bessere Löslichkeit im Wasser besitzen. Gegenüber den Farbstoffen des WP 79540 zeichnen sich die Farbstoffe durch günstigere Färbeausbeuten aus.
Die Tetrarhodanozinkatkomplexe der erfindungsgemäßen Farbstoffe sind für die Spinnmassefärbung von Polyacrylnitril geeignet.
Ausführungsbeispiele
Beispiel 1
57,4Teile 400 Teile 120 Teile 60 Teile 13,8 Teile 80Teile
5-Amino-1,2,3 trimethylbenzimidazoliummethosulf at werden in Wasser und Salzsäure (konz.) gelöst und durch Außenkühlung und Eis auf -5 °C gellöst. Zu dieser Lösung tropft eine Lösung aus Natriumnitrit und Wasser in 30 Minuten zu. Nach 15 Minuten Nachrühren ist kein Nitrit mehr nachweisbar. Zu dieser
Diasotierungslösung läuft innerhalb von einer Stunde eine aufO°C gekühlte Lösung aus. 26,8 Teile N,N'-Diethyl-N,N'-diphenylethylendiamin, 400Teile Wasser und i 40 Teile Salzsäure (konz,). Es wird 2 Stunden bei OX nachgerührt und dann mit verdünnter Natronlauge auf einen pH-Wert
von 5 bis 6 gestellt.
Durch Zusatzvon
11,7 Teile Kochsalz wird die Farbstoffausfällung vervollständigt, nachgerührt und abgesaugt. Es werden ca. 75,4 Teile Farbstoff erhalten.
Werden in dem obengenannten Beispiel anstelle des N,N'-Diethyl-N,N'-diphenylethylendiamins 24 Teile N,N'-Dimethyl-N,N'-diphenylethylendiamin eingesetzt, so werden ca. 74 Teile eines Farbstoffes erhalten, der Polyacrylnitril Orange mit guten Allgemeinechtheiten anfärbt. j
Beispiel 2
57,4Teile B-Amin-I^S-trimethylbenzimidazoliummethosulfat werden in bekannter Weise diazotiert. Zur Kopplung werden 38,4 Teile N,N'-Bis-(acetoethyl)-N,N'-diphenylethylendiamin in 400 Teile Wasser und 40 Teile Salzsäure conz. gelöst. Die Lösung des Diamine wird in ca. 1 Stunde bei O0C zur Diazolösung hinzugegeben und nach mehrstündigem Nachrühren bei O0C mit verdünnter Natronlauge auf pH 5 gestellt. Nach weiterem Zusatz von ca. 15 Teilen Kochsalz wird der Farbstoff abgesaugt. Ausbeute: ca. 90 Teile Farbstoff Orange-Färbung auf Polyacrylnitril mit guten Allgemeinechtheiten.
Beispiel 3
Wird wie im Beispiel 1 ausgeführt nach beendeter Kupplung, das Reaktionsgemisch mit 13,6 Teilen Zinkchlorid versetzt, danach auf 40°C erwärmt und dann die wäßrige Lösung von 32,4 Teilen Natriumrhodanid hinzugegeben, so werden nach dem Absaugen ca. 87 Teile des Zinkrhodanidkomplexes erhalten
Der Farbstoff Ist zur Spinnmassefärbung von Polyacrylnitril geeignet.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von neuen biskationischen Disazofarbstoffen der allgemeinen Formel III9H3
    in der R = CH3-, C2H5- und CH2CH2OAc und A = Cl- und CH3SO4-Anion bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß die Diazoniumverbindung des 1,2,3-Trimethyl-5-aminobenzimidazoliumethosulfats mit ^N'-Diphenyl-N.N'-dialkyl-ethylendiaminen der allgemeinen Formel Il
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