DD296654A5 - Faltbare kunststoff-flasche - Google Patents

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DD296654A5 DD90342891A DD34289190A DD296654A5 DD 296654 A5 DD296654 A5 DD 296654A5 DD 90342891 A DD90342891 A DD 90342891A DD 34289190 A DD34289190 A DD 34289190A DD 296654 A5 DD296654 A5 DD 296654A5
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Abstract

Die fuer die Verpackung von Fluessigkeiten des taeglichen Bedarfs und zum Nachfuellen bestehender Behaeltnisse bestimmte Flasche besteht aus duennwandigem Kunststoff und wird im Blasverfahren hergestellt. Damit sie sich im entleerten Zustand von Hand leicht falten laeszt, enthaelt der Bodenteil (3) eine nach einwaerts gerichtete V-foermige Einbuchtung (13) mit einer Bodenfaltkante * Die je in einem stumpfen Winkel zueinander stehenden, nach auszen ragenden Seitenflaechen (12) enthalten je eine Mantelfaltkante * Die Bodenfaltkante (8) und die Mantelfaltkante (15) liegen in der gleichen Laengsmittelebene der Flasche. Um eine Rueckfederung des flachgedrueckten Flaschenmaterials zu verhindern, wird im leeren Zustand eine Kappe (7) dicht aufgeschraubt. Fig. 1{Verpackung; Fluessigkeit; Flasche; Kunststoff, faltbar; Blasverfahren}

Description

Faltbare Kunststoff-Flasche
Die Erfindung bezieht sich auf eine im Blasverfahren hergestellte faltbare Kunststoff-Flasche mit einem verschließbaren Ausgußteil und einer am Boden und an Mantelflächen vorhandenen Falte zur Ermöglichung einer Volumenreduktion bei Ausübung eines auf die Wände von Hand ausgeübten Druckes.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Blasform zur Herstellung einer Kunststoff-Flasche und auf ein Verfahren zur Volumenverminderung einer leeren Kunststoff-Flasche.
Zur Aufnahme von Flüssigkeiten und viskosen Produkten sind bereits zahlreiche Flaschenformen bekannt.
Es besteht indessen ein Bedarf an billigen, materialsparenden Flaschen, die im leeren Zustand nur wenig Platz einnehmen und sich auch als Nachfüll-Packung für Originalflaschen eignen.
Die FR-PS 1385639 zeigt eine Faltflasche, welche vor dem Abfüllen ein geringes Transportvolumen hat. Die Boden-und Seitenfalten sind nach innen gerichtet. Das Faltmuster erlaubt nur eine geringe Volumenverminderung im leeren Zustand und eignet sich zudem nicht zur Herstellung im Blasverfahren.
Aus dem FR-GM 2288445 geht ein Fläschchen oder eine Ampulle hervor, mit einem Faltenbalg, die mehrere Falten aufweist zur Aufnahme von sehr kleinen Volumina. Durch pumpenartigen Druck auf die Seitenwände wird der Flascheninhalt herausgepreßt oder zerstäubt. Dabei wird nicht eine flache Form des leeren Behälters angestrebt, sondern das für die Pumpwirkung wichtige, elastische Rückstellvermögen. Die einspringenden Bodenfaltkanten gehen in einspringende Seitenfaltkanten über.
Die US-PS 3395836 zeigt eine runde Flasche, bei der durch Druck auf die Seitenwände eine Entnahme des Inhalts oder eine praktische Dispensierung unter pumpenartigen Bewegungen erfolgt. Entsprechend der Zweckbestimmung wird hier keine möglichst flache Flaschenform im leeren Zustand angestrebt, sondern eine Formgebung, die ein möglichst gutes, elastisches Rückstellvermögen erlaubt. Zudem wird das Fassungsvermögen einer solchen Flasche durch die keilförmig weit einwärts ragenden Seitenflächen vermindert.
Bei der Herstellung von Flaschen im besonders rationellen Blasverfahren aus einem heißen Kunststoff-Schlauch sind besondere, diesem Herstellungsverfahren inhärente Eigenschaften und Fabrikations-Beschränkungen zu beachten. So sind beispielsweise der Wandstärke bestimmte Grenzen gesetzt und die Verformung des heißen Schlauches in scharfe Ecken und eine starke Materialdehnung für Ausbuchtungen od. dgl. ist wegen Rißgefahr nicht möglich. Um eine gute Faltung zu ermöglichen, sollten zudem herstellungsbedingte Materialverdickungen nicht gerade an den Faltstellen auftreten.
Hinzu kommen noch die bei einer Faltung auftretenden Probleme mit Materialstauchung und Materialstreckung.
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe besteht in der Schaffung einer im Blasverfahren in einem Arbeitsgang herstellbaren Kunststoff-Flasche, die im leeren Zustand auf geringe Dicke faltbar ist, mit einem geringen Materialbedarf auskommt, im gefüllten Zustand stehbar und im Vergleich zum Platzbedarf-beispielsweise in Verkaufsgestellen-ein möglichst großes Fassungsvermögen hat.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß der Bodenteil der Flasche eine im Querschnitt V-artige, längliche Bodenfaltkante bildende Einbuchtung aufweist, daß der Mantel zwei sich nach außen erstreckende, Mantellinien bildende Mantelfaltkanten aufweist, wobei die Bodenfaltkante in die beiden Mantelfaltkanten übergeht und die Mantelfaltkanten und die Bodenfaltkante in der gleichen Flaschen-Längsmittelebene liegen.
Bei der erfindungsgemäßen Flasche wird somit eine gute Faltbarkeit dadurch erreicht, daß die Bodenfalte nach innen und die beiden Seitenfalten nach außen gerichtet sind. Dadurch gelingt es einerseits, die Flasche problemlos im Blasverfahren mit vergleichsweise geringer Wandstärke und damit niedrigem Materialverbrauch in einem einzigen Arbeitsgang herzustellen. Eine derartige Flasche hat zudem ein gutes Standvermögen.
Die erfindungsgemäße Blasform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene der beiden Blasformhälften quer zu der durch die V-artige Bodenfaltkante und die Flaschenlängsachse gebildeten Flaschenlängsmittelebene verläuft.
Durch die Trennung der beiden Blasformhälften in einer Ebene, die quer verläuft zu einer Ebene, gebildet aus der mittigen Bodenfaltkante und der Flaschenlängsachse, wird erreicht, daß die vorgesehenen Faltkanten nur eine geringe, beim Faltvorgang leicht verformbare M ate rial stärke haben. Im Gegensatz hierzu würden sich bei einer konventionellen Trennebene der Blasformhälften, gebildet aus Bodenfaltkante und der Flaschenlängsachse, Nachteile ergeben. Als Folge des Blasverfahrens würden sich beim Schließen der beiden Blasformhälften durch die Quetschkanten der Blasform am Boden Materialansammlungen an beiden Enden des flachgedrückten Schlauches bilden. Solche Materialansammlungen ergeben dann halbmondförmige, quer zur Quetschkante liegende Verdickungen, welche einen Faltvorgang stark erschweren würden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche durch Druck von Hand auf ihre Mantelfläche entlang von zwei sich in Flaschenlängsrichtung erstreckenden Mantelfaltlinien und entlang einer Bodenfaltlinie einer V-artigen, einwärtsragenden Einbuchtung gefaltet wird, wobei im ausgußnahen Bereich der Flasche die nahe übereinanderliegenden Wände angenähert die Form einer Halbschale annehmen und nach dem Faltvorgang zur Verhinderung einer elastischen Rückfederung des Flaschenmaterials der Ausgußteil luftdicht verschlossen wird.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich die leere Flasche auf ein geringes Volumen zusammenfalten. Dabei geht die zuvor an den Enden stark gewölbte Bodenfaltkante in eine gestrecktere Form über. Der Flaschenoberteil nimmt beim Faltvorgang die Form einer gewölbten Halbschale ein, wobei die beiden Flaschenwände nahe übereinander liegen. Durch das Verschließen der Ausgußöffnung nach dem Faltvorgang wird verhindert, daß sich die Flasche wegen des flexiblen Flaschenmaterials zurückfedert und sich mit Luft füllen kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Fig. 1: eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform der Flasche
Fig. 2: eine Draufsicht auf die Flasche gemäß Fig. 1
Fig. 3: eine Ansicht in Richtung auf den Flaschenboden der Flasche gemäß Fig. 1
Fig.4: eine Seitenansicht der Flasche gemäß Fig. 1
Fig. 5: eine Frontansicht der Flasche gemäß Fig. 1
Fig. 6: einen Längsschnitt durch den Ausgußteil
Fig. 7: eine perspektivische Darstellung der leeren zusammengefalteten Flasche gemäß Fig. 1
Fig. 8: eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Flasche
Fig. 9: eine Ansicht des Flaschenbodens gemäß Fig. 8
Fig. 10: eine Draufsicht auf die Flasche gemäß Fig. 8
Fig. 11: eine perspektivische Darstellung einer dritten Ausführungsform der Flasche
Fig. 12: eine Ansicht des Flaschenbodens gemäß Fig. 11
Fig. 13: eine Draufsicht auf die Flasche gemäß Fig. 13.
Die Flasche besteht aus einem dünnwandigen, flexiblen, vorzugsweise transluzenten Kunststoff. Die Herstellung erfolgt im Blasverfahren aus einem heißen Kunststoff-Schlauch in einer zweiteiligen Blasform.
Die Flasche gemäß Fig. 1 hat eine längliche Form mit einem angenähert sechseckigen Querschnitt mit ungleichen Seitenlängen. Diese Querschnittsform ist bezüglich ihrer Längs- und Querachse je spiegelsymmetrisch. Der Mantel 2 dieser Flasche enthält zwei sich gegenüberliegende, ebene oder leichtf gewölbte Hauptflächen 11 und je zwei in einem Winkel β zueinander stehende Seitenflächen 12. Ferner ist ein Hals 16 mit einem Gewinde 5 vorhanden, auf das eine Verschlußkappe 7 aufschraubbar ist. Der Bodenteil 3 enthält eine etwa V-artige, nach einwärts gerichtete Einbuchtung 13 mit zwei konvexen Wänden 18, die im Bereich der Standfläche 4 Abrundungen 14 aufweisen und in die Seitenflächen 12 übergehen, wie dies aus Fig. 4 hervorgeht. Die Bodenfaltkante 8 am Grund derV-artigen Einbuchtung 13 verläuft in ihrem Mittelbereich geradlinig oder schwach bogenförmig und erstreckt sich anschließend auf beiden Seiten als Bogen 10 gewölbt und bildet somit je eine Fortsetzung der Bodenfaltkante 8. Die beiden Bogen 10 gehen oben angenähert tangential in je eine Mantelfaltkante 15 über. Die Mantelfaltkanten bilden je eine sich in Flaschenlängsrichtung erstreckende Mantellinie. Am Übergang von den konvexen Wänden 18 zu den Seitenflächen 12 sind Rundungen 14 vorhanden, die bei der Faltung Verbindungs-Faltkanten 17 bilden. Zusammen mit den Mantelfaltkanten 15 bilden die beiden Verbindungs-Faltkanten 17 eine auf dem Kopfstehende Y-Form. Die Bodenfaltkante 8 mit dem Bogen 10 und die Mantelfaltkanten 15 liegen in der gleichen Flaschen-Längsmittelebene. Die beiden Seitenflächen 12, welche vom Flaschenkörper ausgehend nach außen ragen, schließen miteinander einen Winkel β von 90-140° ein, vorzugsweise etwa 120°. Die Standfläche 4 des Bodenteiles 3 mit der Länge a ist kürzer als der über die Mantelfaltkanten 15 gemessene Abstand b.
Der obere Teil des Flaschenkörpers ist bogenförmig ausgebildet und geht einstückig in den zylindrischen Hals 16 mit Ausgußteil 19 über, der koaxial zur Flaschenlängsachse verläuft. Das im Durchmesser verringerte, zylindrische Ausgußrohr 19 ist außen offen. Der Hals 16 ist mit einem Gewinde 5 versehen, auf das eine Verschlußkappe 7 aufgesetzt wird. Die Verschlußkappe 7 enthält außen einen zylindrischen Teil 22, der innen ein Gewinde trägt und einen oben anschließenden, konischen Teil enthält, welcher in einen kreisrunden Deckel 24 übergeht. Von diesem Deckel 24 ragt innen ein Ringteil 21 in das Innere des Ausgußrohres 19 hinein und bewirkt nach dem Aufschrauben einen dichten Abschluß der Öffnung des Ausgußrohres 19. Der Durchmesser d des Ausgußteiles 19 beträgt weniger als 1/4, vorzugsweise etwa 1/6 der größten Flaschenausdehnung b quer zur Flaschenlängsachse.
Die beiden sich gegenüberliegenden Hauptflächen 11, welche entweder eben oder leicht nach außen gewölbt sind, gehen im obersten Flaschenteil in eine Rundung 26 über, an die sich der Hals 16 anschließt. Wie aus Fig.4 hervorgeht, ist dieser oberste Teil des Flaschenkörpers —von der Seite gesehen —sattelförmig ausgebildet. Die im wesentlichen unverdickte Fuge 9, welche durch die Trennung der Blasformhälften entsteht, erstreckt sich in Flaschenlängsrichtung und verläuft am Bodenteil 3 quer zur Bodenfaltkante 8 und liegt je in der Mitte der beiden Hauptflächen 11. Somit ist die Trennfuge der Blasform gegenüber konventionellen Flaschen um 90° verdreht, was erlaubt - bei gegebenem Maschinentyp und Blasformabmessungen - die Zahl der gleichzeitig herstellbaren Blasflaschen zu erhöhen und Materialverdickungen an den Faltstellen zu vermeiden. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einer Flasche gemäß Fig. 1 mit einem Inhalt von etwa 750ml beträgt die Gesamthöhe einschließlich Hals- und Ausgußteil etwa 220 mm, wobei sie eine über die Mantelfaltkanten 15 gemessene größte Breite von etwa 90mm und eine Dicke von etwa 60mm aufweist.
Die Flasche kann infolge ihrer Formgebung auf der Standfläche 4 aufrecht stehen, wobei sie infolge der vergleichsweise geringen Wandstärke von etwa 0,1-1,2mm im gefüllten Zustand eine leichte Tendenz hat, sich durch Strecken der Einbuchtung 13 unten etwas zu verbreitern, was ihr eine erwünschte gute Standfestigkeit verleiht. Diese Flasche eignet sich zur Präsentation in Verkaufsregalen und kann auch als Nachfüllpackung verwendet werden. Zur Entleerung des Flascheninhaltes wird die Verschlußkappe 7 abgeschraubt und zum Nachfüllen in eine bestehende Flasche od. dgl. wird das im Durchmesser verringerte Ausgußrohr 19 in die nachzufüllende Flasche od. dgl. eingeschoben und hernach der Flascheninhalt umgefüllt. Nach der Entleerung dieser Flasche läßt sie sich infolge ihrer geringen Wandstärke und des flexiblen, vorzugsweise halbsteifen Kunststoffmaterials leicht von Hand zusammenfalten. Dies geschieht dadurch, daß die Flasche auf einen Tisch od. dgl. gelegt und mit der flachen Hand auf den Mantel gedrückt wird. Dadurch wird die V-artige Einbuchtung 13 entlang den vorgeformten Faltkanten flachgedrückt. Dabei werden die beiden zuvor stark gewölbten Bogen 10 etwas gestreckt. Im ausgußnahen Bereich des Flaschenkörpers bilden sich zwei ineinanderliegende Halbschalen 30 mit nahe übereinanderliegenden Wänden, wie dies aus Fig. 7 hervorgeht.
Der im Durchmesser relativ kleine Hals 16 trägt zur guten Ausbildung der Halbschalen 30 nahe am oberen Ende des Flaschenkörpers bei. Damit die zusammengefaltete Flasche sich infolge Rückfederung des elastischen Materials nicht wieder ausdehnen kann, wird die Verschlußkappe 7 auf die leere Flasche dicht aufgeschraubt. Dadurch wird verhindert, daß Luft in die Flasche zurückfließen und sich diese wieder ausdehnen kann. Im zusammengefalteten Zustand nimmt die Flasche nur einen Bruchteil des Volumens im gefüllten Zustand ein.
In den Fig. 8-10 ist eine Ausführungsvariante der Flasche dargestellt mit einem gegenüber der Flasche nach den Fig. 1-6 größeren Fassungsvermögen. Wie aus Fig.9 hervorgeht, ist die Querschnittsform angenähert rechteckig oder gegebenenfalls quadratisch, wobei die beiden längeren Hauptflächen 11a leicht nach außen gewölbt sind. An den beiden kürzeren Seitenflächen 12 a sind Faltkanten 15a nach außen vorgeformt in Form je eines etwa dreieckförmigen Ansatzes. Der Bodenteil 3 a enthält ebenfalls eine V-förmige Einbuchtung 13a mit konvexen Wänden 18a und einerinnen liegenden Bodenfaltkanten 8a, die auf beiden Seiten in Bogen 10a übergeht. Am Übergang zwischen der Einbuchtung 13a und den Seitenflächen 12a bilden sich ebenfalls Verbindungsfaltkanten 17a, die im nichtgefalteten Zustand gerundet sind, so daß eine Y-Form der Faltkanten entsteht.
Die Faltkanten 15a und die Bodenfaltkante 8 liegen in dergleichen Flaschen-Längsmittelebene. Der Flaschenoberteil enthält eine Rundung 26a und geht in den Hals über, auf den eine mit Gewinde versehene Verschlußkappe 7 aufgesetzt ist. Das Faltverhalten dieser Flasche entspricht demjenigen, wie es im Zusammenhang mit den Fig. 1-7 beschrieben wurde. In den Fig. 11-13 ist eine weitere Ausführungsform mit runder Querschnittsform gezeigt. An der Mantelfläche sind Faltkanten 15b nach außen vorgeformt in Form je eines etwa dreieckförmigen Ansatzes. Der Bodenteil 3 b enthält auch hier eine V-förmige Einbuchtung 13 b mit konvexen Wänden 18b und einer innen liegenden Bodenfaltkante 8b, die auf beiden Seiten in die Bogen 10b übergehen. Am Übergang zwischen der Einbuchtung 13b und der Mantelfläche 2 bilden sich Verbindungsfaltkanten 17b, die im nichtgefalteten Zustand gerundet sind, so daß eine Y-Form der Faltkanten entsteht. Die Faltkanten 15 b und die Bodenfaltkante 8 liegen in der gleichen Flaschen-Längsmittelebene. Der Flaschenoberteil geht in einer Rundung 26 b in den Hals über, auf den eine mit Gewinde versehene Verschlußkappe 7 aufgesetzt ist. Das Faltverhalten dieser im Mittelteil zylindrischen Flasche entspricht demjenigen, wie es im Zusammenhang mit den Fig. 1-7 beschrieben wurde. Als Material für diese Flaschen eignen sich folgende Kunststoff-Materialien: Polyäthylen, Polypropylen, PVC, Copolymere.

Claims (11)

1. Im Blasverfahren hergestellte faltbare Kunststoff-Flasche mit einem verschließbaren Ausgußteil (19) und einer am Boden und an Mantelflächen vorhandenen Falte (8,15) zur Ermöglichung einer Volumenreduktion bei Ausübung eines auf die Wände von Hand ausgeübten Druckes, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (3,3a, 3 b) der Flasche eine im Querschnitt V-artige, längliche Bodenfaltkante (8,8a, 8b) bildende Einbuchtung (13,13a, 13b) aufweist, daß der Mantel (2) zwei sich nach außen erstreckende, Mantellinien bildende Mantelfaltkanten (15,15a, 15b) aufweist, wobei die Bodenfaltkante (8,8a, 8b) in die beiden Mantelfaltkanten (15,15a, 15b) übergeht und die Mantelfaltkanten (15,15a, 15b) und die Bodenfaltkante (8,8a, 8b) in der gleichen Flaschen-Längsmittelebene liegen.
2. Kunststoff-Flasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die V-artige Einbuchtung (13,13a, 13 b) aus zwei konvexen Flächen (18,18 a, 18 b) gebildet ist und im Bereich des Bodenteiles (3,3a, 3b) je durch eine Rundung (14,14a, 14b) in die Mantelfläche (2, 2a, 2b) übergehen.
3. Kunststoff-Flasche nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfaltkante (8,8 a, 8 b) in ihrem mittleren Teil geradlinig oder leicht gewölbt ausgebildet ist und diese anschließend beidseitig in einem Bogen (10,10a, 10b) nach oben in die Mantelfaltkanten (15,15a, 15b) übergeht und zwischen der Mantelfaltkante (15,15 a, 15b) und der Standfläche (4,4a, 4b) beidseitig Y-förmige, vorder Faltung gerundete Faltkanten (17,17a, 17a) vorhanden sind.
4. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenquerschnittsform im mittleren Bereich angenähert sechseckförmig mit ungleichen Seitenlängen ist und die beiden Mantelfaltkanten (15) von zwei je im Winkel (ß) zusammenstoßende Seitenwände (12) gebildet sind und die Standfläche (4) kürzer ist als der Abstand (b) zwischen den beiden Mantelfaltkanten (15).
5. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenquerschnittsform angenähert rechteckig ist und die beiden Mantelfaltkanten (15a) vorgeformt nach außen vorstehen.
6. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flaschenquerschnittsform rund ist und die beiden Mantelfaltkanten (15 b) nach außen vorstehen.
7. Kunststoff-Flasche, insbesondere nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Blasformhälften gebildeten Fugen (9) am Mantel (2) in Flaschenlängsrichtung quer zu der durch die Mantelfaltkanten (15,15a, 15b) und die Bodenfaltkante (8,8a, 8b) gebildete Flaschenlängsmittelebene verlaufen.
8. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Mantelfaltkanten (15,15 a, 15 b) oben bogenförmig in den aus einem Stück bestehenden Hals- und Ausgußteil (16,19) übergehen und die Mantelfläche (2) quer zur besagten Flaschen-Längsmittelebene im obersten Flaschenteil sattelförmig ausgebildet ist.
9. Kunststoff-Flasche nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (16) sich koaxial zur Flaschenlängsmittelachse erstreckt und nahe an seinem an den Flaschenkörper anschließenden Bereich ein Gewinde (5) enthält und der anschließende zylindrische Ausgußteil (19) einen kleineren Durchmesser hat, der weniger als ein Viertel, vorzugsweise etwa ein Sechstel der größten Flaschenausdehnung (b) quer zur Längsmittelachse beträgt.
10. Blasform zur Herstellung einer Kunststoff-Flasche, insbesondere zur Herstellung einer faltbaren Kunststoff-Flasche nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennebene (9) der beiden Blasformhälften quer zu der durch die V-artige Bodenfaltkante (8,8a, 8b) und die Flaschenlängsachse gebildeten Flaschenlängsmittelebene verläuft.
11. Verfahren zur Volumenverminderung einer leeren Kunststoff-Flasche, insbesondere nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche durch Druck von Hand auf ihre Mantelfläche (2) entlang von zwei sich in Flaschenlängsrichtung erstreckenden Mantelfaltlinien (15,15a, 15b) und entlang einer Bodenfaltlinie (8,8a,m 8b) einer V-artigen, einwärtsragenden Einbuchtung (13,13a, 13b) gefaltet wird, wobei im ausgußnahen Bereich der Flasche die nahe übereinanderliegenden Wände angenähert die Form einer Halbschale (30) annehmen und nach dem Faltvorgang zur Verhinderung einer elastischen Rückfederung des Flaschenmaterials der Ausgußteil (19) luftdicht verschlossen wird.
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
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