DD296831A5 - Vorrichtung zum fixieren von werkstoffen in wirkstellen, vorzugsweise beim druckfluidfreistrahlen - Google Patents

Vorrichtung zum fixieren von werkstoffen in wirkstellen, vorzugsweise beim druckfluidfreistrahlen Download PDF

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DD296831A5
DD296831A5 DD33621689A DD33621689A DD296831A5 DD 296831 A5 DD296831 A5 DD 296831A5 DD 33621689 A DD33621689 A DD 33621689A DD 33621689 A DD33621689 A DD 33621689A DD 296831 A5 DD296831 A5 DD 296831A5
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hollow body
elastic hollow
air gap
elastic
fixing
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DD33621689A
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Inventor
Dietmar Rath
Original Assignee
Volkswerft Gmbh Stralsund,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fixieren von Werkstoffen in Wirkstellen, vorzugsweise beim Druckfluidfreistrahlen auf allen Gebieten der Druckfluidfreistrahltechnik. Ausgehend von der Aufgabenstellung, eine neue Vorrichtung zum Fixieren von Werkstoffen in Wirkstellen, vorzugsweise beim Druckfluidfreistrahlen, mittels Vakuum zu entwickeln, die Mittel zum Absperren der Auszenluft enthaelt und die Haftkraft der Werkstoffe vergroeszert, erfolgt erfindungsgemaesz die Loesung der Aufgabenstellung durch die Ausbildung des Vakuumansaugsystems als elastischer Hohlkoerper in Form einer Halbkugel mit einem Hohlraum, der oberhalb eines Grundkoerpers angeordnet ist und im nichtaktiven Zustand seine aeuszere Form gegen das Vakuum beibehaelt, im aktiven Zustand durch das Werkstueck deformiert und dabei ein Luftspalt geoeffnet wird, so dasz ein Fixieren des Werkstueckes im Luftspalt erfolgt. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Luftspalt seitlich oder an der Oberseite des elastischen Hohlkoerpers angeordnet. Weiterhin wird der elastische Hohlkoerper aus flexiblem Material, vorzugsweise Gummi oder Plastwerkstoffen, gebildet. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der elastische Hohlkoerper mit zum Luftspalt verlaufenden Versteifungen versehen. Weiterhin weist die Oberflaeche des Hohlkoerpers eine geriffelte Struktur auf. In weiterer Ausbildung der Erfindung sind mehrere Luftspalten an dem elastischen Hohlkoerper unregelmaeszig oder regelmaeszig angeordnet. Weiterhin weist der elastische Hohlkoerper ein oder mehrere Luftabsaugkanaele auf. In weiterer Ausbildung der Erfindung wird der elastische Hohlkoerper aus gleichgroszen oder unterschiedlich groszen Segmenten gebildet. Fig. 2{Fixieren; Druckfluidfreistrahlen; Vakuum; Absperren; Auszenluft; Hohlkoerper, elastischer; Halbkugel; Hohlraum; Grundkoerper; deformiert; Luftspalt, geoeffnet; Gummi; Plastwerkstoffen; Versteifungen; Struktur, geriffelt}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet Anwendung auf allen Gebieten der Werkstoffbearbeitung, vorzugsweise der Druckfluidfreistrahltechnik, insbesondere beim Schneiden von Werkstoffen mit Druckfluidfreistrahldüsen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die Druckfluidfreistrahltechnik stellt ein neues technisches Fachgebiet dar, in dem nur wenige Verfahren und Vorrichtungen zum Fixieren von Werkstoffen bekannt sind.
Insbesondere im DD-WP Nr. 257009, internationale Klasse A22C25/16 mit dem Titel: „Flexibles Bearbeitungssystem für Fische" wird eine Vorrichtung zum Fixieren von Fischen auf einem Transportsystem beschrieben, die aus einem Vakuumansaugsystem besteht.
Nachteilig ist der hohe technische Aufwand zur Erhaltung des Vakuums, da keine Mittel zum Absperren der Außenluft vorhanden sind. Gleichzeitig ist die Haftkraft der Werkstoffe auf der Vorrichtung gering.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Verringerung des technischen Aufwandes für das Fixieren von Werkstoffen bei der Bearbeitung mit Druckfluidfreistrahlen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Vorrichtung zum Fixieren von Werkstoffen in Wirkstellen, vorzugsweise beim Druckfluidfreistrahlen mittels Vakuum, zu entwickeln, die Mittel zum Absperren der Außenluft enthält und die Haftkraft der Werkstoffe vergrößert.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabenstellung durch die Ausbildung des Vakuumansaugsystems als elastischer Hohlkörper in Form einer Halbkugel mit einem Hohlraum, der oberhalb eines Grundkörpers angeordnet ist und im nichtaktiven Zustand seine äußere Form gegen das Vakuum beibehält, im aktiven Zustand durch das Werkstück deformiert und dabei ein Luftspalt geöffnet wird, so daß ein Fixieren des Werkstückes im Luftspalt erfolgt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Luftspalt seitlich oder an der Oberseite des elastischen Hohlkörpers angeordnet.
Weiterhin wird der elastische Hohlkörper aus flexiblem Material, vorzugsweise Gummi oder Plastwerkstoffen, gebildet.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der elastische Hohlkörper mit zum Luftspalt verlaufenden Versteifungen versehen.
Weiterhin weist die Oberfläche des elastischen Hohlkörpers eine geriffelte Struktur auf.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind mehrere Luftspalten an dem elastischen Hohlkörper unregelmäßig oder regelmäßig angeordnet.
Weiterhin weist der elastische Hohlkörper ein oder mehrere Luftabsaugkanäle auf.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird der elastische Hohlkörper aus gleich großen oder unterschiedlich großen Segmenten gebildet.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird durch ein Ausführungsbeispiel mit Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: einen Schnitt der Vorrichtung im nichtaktivierten Zustand Fig. 2: einen Schnitt der Vorrichtung im aktivierten Zustand.
Wesentliche Teile der Vorrichtung sind ein Werkstück 1, ein Luftspalt 2, ein elastischer Hohlkörper 3, ein Hohlraum 4, ein Grundkörper 5 und ein oder mehrere Luftabsaugkanäle 6.
Wirkungsweise
Durch die Luftabsaugkanäle 6 wird im Hohlraum 4 des elastischen Hohlkörpers 3 ein Vakuum erzeugt. Im nichtaktiven Zustand ist der Luftspalt 2 geschlossen. Bei der Belastung des elastischen Hohlkörpers 3 mit einem organischen oder anorganischen Werkstück 1 wird der Luftspalt 2 durch die Deformation des elastischen Hohlkörpers 3 geöffnet. Das in dem Hohlraum 4 bestehende Vakuum wirkt auf das Werkstück 1 und fixiert es in dieser Position.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Fixieren von Werkstoffen in Wirkstellen, vorzugsweise beim Druckfluidfreistrahlen, durch ein Vakuumansaugsystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuumansaugsystem als elastischer Hohlkörper (3) in Form einer Halbkugel mit einem Hohlraum (4) ausgebildet, oberhalb eines Grundkörpers (5) angeordnet ist und im nichtaktiven Zustand seine äußere Form gegen das Vakuum beibehält, im aktiven Zustand durch das Werkstück (1) deformiert und dabei ein Luftspalt (2) geöffnet wird, so daß ein Fixieren des Werkstücks (1) im Luftspalt (2) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt (2) seitlich oder an der Oberseite des elastischen Hohlkörpers (3) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Hohlkörper (3) aus flexiblem Material, vorzugsweise Gummi- oder Plastwerkstoffen, gebildet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Hohlkörper (3) mit zum Luftspalt (2) verlaufenden Versteifungen versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des elastischen Hohlkörpers (3) eine geriffelte Struktur aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Luftspalten (2) an dem elastischen Hohlkörper (3) unregelmäßig oder regelmäßig angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Hohlkörper (3) ein oder mehrere Luftabsaugkanäle (6) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Hohlkörper (3) aus gleich großen oder unterschiedlich großen Segmenten gebildet wird.
DD33621689A 1989-12-22 1989-12-22 Vorrichtung zum fixieren von werkstoffen in wirkstellen, vorzugsweise beim druckfluidfreistrahlen DD296831A5 (de)

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