DD297184A5 - Reinigungsmittel fuer kompressoren - Google Patents

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DD297184A5 DD90343379A DD34337990A DD297184A5 DD 297184 A5 DD297184 A5 DD 297184A5 DD 90343379 A DD90343379 A DD 90343379A DD 34337990 A DD34337990 A DD 34337990A DD 297184 A5 DD297184 A5 DD 297184A5
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    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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    • C11D3/2093Esters; Carbonates

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein waeszriges Loesungsmittel fuer Kompressoren, insbesondere fuer Gasturbinen. Das Mittel besteht aus nichtionogenen und/oder kationaktiven waschaktiven Substanzen mit einem Anteil von 0,05 bis 20 Masseteile in % oder Dimethylestern von Dicarbonsaeuren, insbesondere von Bernstein-, Glutar- und Adipinsaeure mit einem Anteil von 0,25 bis 20 Masseteile in % und kann dem Kompressor oo-line oder on-line zugefuehrt werden. Das Mittel ist material- und umweltfreundlich.{Kompressor; Gasturbine; Reinigung "on-line"; Reinigung "off-line"; Reinigungsloesung; Dicarbonsaeureester; Bernsteinsaeuredimethylester; Glutarsaeuredimethylester; Adipinsaeuredimethylester; Waschaktivsubstanzen, kationaktiv}

Description

Die Erfindung betrifft ein Reinigungsmittel für Kompressoren, insbesondere bei Gasturbinen, bestehend aus wäß igen
Lösungen.
Die Verwendung von Gasturbinen nimmt stetig zu und wird für kommende Jahrzehnte als die wahrscheinlich wirtschaftlichste
und flexibelste Art der Energieerzeugung aus kohlen- und wasserstoffhaltigen Brennstoffen betrachtet.
Insbesondere die sogenannte „Cogeneration", d.h. Erzeugung von elektrischem Strom und Dampf gemeinsam, hat besondere Vorteile und wird als das Energiesystem der Zukunft angesehen. Gasturbinen bestehen grundsätzlich aus einem Kompressor und der Gasturbine selbst. Sie arbeiten nach dem Joule-Zyklus, d. h.
mit konstantem Druck. Luft wird im Kompressor verdichtet und in den Verbrennungsraum eingeführt, wo die Temperatur erhöht wird, während der Druck konstant bleibt. Die heißen Gase betreiben sodann die Turbine.
Es ist bekannt, daß die Kompressoren solcher Gasturbinen verschmutzen und sich Ablagerungen bilden, welche den Wirkungsgrad verschlechtern. Dementsprechend müssen solche Kompressoren laufend gereinigt werden, sei es während des Stillstandes der Gasturbine oder vorteilhafterweise während des Betriebes, d.h. nach einem sogenannten „on-line"-System. Diese letztgenannte Art der Reinigung ist aus der traditionellen Waschung solcher Turbinen außerhalb des Betriebes derselben
(unfired) bei reduzierter Umdrehungsgeschwindigkeit entstanden. Der Vorteil der „on-line"-Reinigung liegt darin, daß die
Kompressorenleistung erhalten bzw. verbessert werden kann, ohne die Notwendigkeit, die Anlage stillzulegen und abkühlen zu
lassen. Stillstandzeiten werden dadurch vermieden und die Gesamtleistung verbessert.
Grundsätzlich sollte bei „on-line"-Reinigung dieser öfter bzw. regelmäßig vorgenommen werden. Ein vollständiger Ersatz der
„off-line"-Waschung bzw. allfälliger Trockenreinigung ist nicht vorgesehen.
Es werden jedoch die „off-line"-Reinigungszyklen entsprechend weniger notwendig, wobei die üblichen Trockenreiniger
(gemahlene Schalen von Nüssen etc., harter Reis, Kunststoffe) infolge ihrer abrasiven Eigenschaften einen Abrieb der
Kompressorenblätter und deren Überzüge verursachen. Die „on-line"-Waschung wurde bisher vor allem mit entmineralisiertem Wasser (z. B. Kondenswasser) vergenommen, wobei
der Gesamtgehalt an gelösten Feststoffen max. 5ppm und an Metallen (Na + K + Pb + V) max. 0,5ppm betragen darf.
Bei der „on-llne"-rtolnlgung ist zu beachten, daß sich möglicherweise auf den Kompressorblättern Ablagerungen befinden, welche sich dann in den heißen Teilen der Turbine akkumulieren und dort nachteilige Wirkungen haben könnten. Es ist daher je nach den jeweiligen Umfeldbedingungen nötig, den Einsatz und die Häufigkeit solcher „on-line"-Waschungon zu prüfen. Sowohl bei „on-line"- als auch bei traditionellen „off-line"-Waschungen ist es notwendig, eine möglichst vollständige und schonende Reinigung von allen Ablagerungen zu erreichen. Je vollständiger die Entfernung dieser Verunreinigungen ist, dosto besser Ist dor Wirkungsgrad der Anlage und desto seltenor notwendig (bzw. überflüssig) ist eine abrasive Trockenreinigung. Ziel der Erfindung ist es daher, eine Reinigungslösung zu finden, welche die Ablagerungen im Kompressor, bestehend meist aus Schmutz, Sand, Salzen, Kohlenstaub, Insektenleichen, Ölen, Polymeren, Turbinenabgasun, wirksam entfernt. Weiters sollen solche Reinigungslösungen sowohl für die „off-line"- als auch für die „on-line"-Reinlgung von Kompressoren, insbesondere bei Gasturbinen, gleichermaßen geeignet sein. Diese Lösungen sollen ohne Schadstoffbildung sowohl verbrennbar als auch im Abwasser biologisch abbaubar sein, um Material- und Umweltschutz zu < jwährleisten.
Erfindungsgemäß worden die gestellten Aufgaben dadurch gelöst, daß. ichtionogene und/oder kationaktive waschaktive Substanzen sowie Dimethylester von Dicarbonsäuren, insbesondere der Bernstein-, Glutar- und Adipinsäure enthalten sind. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und den Patentansprüchen zu entnehmen. Dicarbonsäuren, insbesondere die Bernstein-, Glutar- und Adipinsäure im Gemisch, fallen als Nebenprodukt bei der Herstellung von Adipinsäure an. Durch Veresterung mit Methanol entstehen Lösungsmittel, welche Polymere gut lösen, einen Destillationsbereich von etwa 190-2300C aufweisen und nur aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehen. Durch die vorgenannte Siedekurve wird eweicht, daß auch die rückwärtigen Kompressorenblätter bei der „on-llne"-Roinigung erfaßt werden, ohne daß es zur Bildung von öligen Rückständen kommt. Wasser allein mit einem Siedepunkt von 1000C bei Normaldruck erzielt bei höheren Kompressortemperaturen eine nur ungenügende Reinigungswirkung, insbesondere im Rückteil dieser Anlagen
Die nachfolgenden Beispiele sollen dre vorliegende Erfindung näher erläutern:
Beispiel 1 Ein „off-line"-Rolnlgungskonzentrat für Kompressoren aller Art besteht aus 85 Gewichtsteilen Dimethylester der Bernstein-, Glutar- und Adipinsäure, 10GT Laurinamin äthoxyliert mi: 10 Molen Äthylenoxid sowie 5GT Cu-Alk.ohol äthoxyliert mit 9 Molen Äthylenoxid. Das Estfqemisch besteht aus 17GT Dimethyladlpat, 66GT Dimethylglutarat, le.SGTDimothylsucclnat, Rest Wasser, Methanol
und sonstiye organische Nebenprodukts. Dieses Estergemisch weist folgende Spezifikationen auf:
Siedebereich 196-2250C Gefrierpunkt -2O0C Flammpunkt (geschlossener Tiegel) 100°C Selbstentzündu.igstemperatur J70°C Viskosität bei 25°C 2,4mPas Oberflächenspannung bei 20°C 35,6 mN/m Spezifisches Gewicht 2O/2O°C 1,092 kg dm'3
Es wird eine 5%ige Lösung aus dem Reinigungskonzentrat hergestellt und entsprechend den Vorschriften der General Electric für die Gasturbinen-Kompressor-Reinigung off-line (unfired) vorgegangen. Das Wasser für diese „off-line"-Reinigung hatte weniger als lOOppm gelöste Feststoffe· und unter 25ppm Na + K sowie eic pH von 6-8.
Der Kompressor, welcher durch Verschmutzung einen Leistungsverlust von 1,7% vor der Reinigung aufwies, konnte wieder seine volle Leistung nach Waschung mit dieser 5%igen Lösung, bestehend aus Dimethylestergemisch und beschriebenen waschaktiven Substanzen (WAS), sowie Nachspülung mit entmineralisiertem Wasser erreichen.
Beispiel 2 Das Reinigungskonzentrat It. Beispiel 1 wird nach der „on-line"-Methode ebenfalls in 5%iger wäßriger Lösung verwendet. Die
95 Gew.-% Wasser enthalten max. 5ppmgelösto Feststoffe, unterO,5ppm Gesamtmetalle (N + K + Pb + V) sowie einen pH-Wert von 6,5-7,5.
Bei einer Gasturbine MS 6.000 mit 1U0 Megawatt wird mittels 14 Düsen eine Menge von 2,651 pro Minute bei einem Druck von
lOOpsig während 30 Minuten dieser 5%igen Reinigungslösung on-line, d.h. während des Betriebes dieser Gasturbinen eingesprüht. Danach wird im selben Sprühsystem mit Wasser obiger Spezifikation (im konkreten Falle: Kondenswasser) nachgewaschen, ebenfalls ohne Abstellung der Turbine.
Die genannte Gasturbine hatte nach 40 Tagen Betri jb durch Kompressorverschmutzung 1,5% !hrer Effizienz verloren, nach 70-
bis 80tägigem Betrieb 1,8 bzw. 2%. Durch die vorbeschriebene „on-line"-F sinigung konnte der Leistungsabfall mehr als halbiert werden.
Beispiel 3
„Off-" und „on-line"-Reinigung It. Beispiel 1 und 2 wurde mit einem Dimethylestergemisch anderer Provenienz mit folgenden
Spezifikationen durchgeführt:
62GT Dimethylglutarat, 23GT Dimethylsuccinat, 15GT Dimethyladipat.
Siedebereich 200-230"C Flammpunkt (offener Tiegel) 1080C Selbstentzündungstemperatur 360°C Viskosität bei 2O0C 3mPas Spezifisches Gewicht 20/200C 1090 kg · dm"3
Die jeweils 5%igen Reinigungslösungen ergaben analoge Verbesserungen (wobei die gleichen WAS verwendet wurden) und es konnte bei der „on-line"-Relnlgung die kontinuierliche Betriebszeit je nach Verunreinigung auf das 2- bis 4fache erhöht werden.
Beispiel 4 Bei einer 6,5MW Gasturbine wurde derselben auch 4000OmVh mit organischen Verunreinigungen schadstoffbelantete Luft
zugoführt, um die ansonst aufwendigen Luftreinhaltungsverfahren hierfür einzusparen.
Zur Reinigung des Kompressors mit einem relativ hohen Anteil an organischen Polymerverunreinigungen wurde eine 7%ige
erfindungsgemäße waschaktive Lösung In entmineralislertem Wasser off- und on-line eingesetzt.
Die waschaktive Lösung bestand aus 15GT Stearylamln mit 12 Molen Ethylenoxid, 6GT eines Maleinsäurecopolymers mit
einem Molekulargewicht von 2 000,7 GT eines Fettall· .lol-Polypropylenoxidanlagerungsprodukts mit 10 Molen Ethylenoxid, 16GT eines Dimethylestergemisches mit nachfolgenden Daten sowie 56GT entmineralisierten Wassers.
Dlmethylestergemlsch: ca. 160
durchschnittliches Molekulargewicht 1,090 g cm"3
Spezifisches Gewicht bei 20°C 1,423
Refraktionsindex 200-2300C
Destillationsbereich 0,08 mbar
Dampfdruck bei 200C 3mPa s
Dynamische Viskosität bei 20 0C 0,031g · mn"1
Verdampfung bei 800C 108"C
Flammpunkt 36O0C
Selbstentzündungspunkt <0,3
Säurezahl (in mg KOH/g) C, H, O
Atomanalyse
Die Reinigungslösung vermag in ihrer vorbeschriebenen Form auch organische polymere Verunreinigungen gut abzulösen und die Wirkungskraft des Kompressors zu erhalten.
Beispiel 5 Als Reinigungskonzentrat wurden 18GT eines kationaktiven Fettaminethoxylates, 11 GT nichtionogenen Fettalkoholexylates,
6 GT Dimethylesters It. Beispiel 4 und 65 GT entmineralisiertes Wasser verwendet.
Dieses Heinigungskoiizentrat wurde in Kondenswasser als 5-20%ige Lösung für die on- und off-line Reinigung von Kompressoren eingesetzt. Die Verunreinigungen in der Anwendungslösung lagen weit unter den von Turbinenherstellern
zugelassenen Grenzwerten und betrugen:
Gehaltan in ppm
Chlor 0,50-2,00
Natrium + Kalium 4,60-18,40
Blei 0,06-0,22
Vanadium 0,03-0,10
Phosphor 0,19-0.76
Eisen 0,03-0,10
Zinn 0,03-0,10
Silicon ' 0,05-0,20
Aluminium 0,03-0,10
Kupfer 0,03-0,10
Mangan 0,01-0,02
Calzium 0,18-0,70
pH 7-7,2
Die Kompressorroinigung erfolgt mit dierer Lösung effizient und ohne Angriff (Korrosion) auf die Werkstoffe. Beispiele Als WAS wurden in Zusammenhang mit den genannten Dimethylestergemlschen verwendet:
a) 5-50Gew.-% nichtionogene WAS allein, Rest Dimethylestergemisch
b) 5-50Gew.-% kationaktive WAS allein, Rest Dimethylestergemisch
c) 2,5-25 Gew.-% nichtionogene sowie
2,5-25 Gew.-% kationaktives WAS, Rest Dimethylestergemisch
Die Zusammensetzung der nichtionogenen und kationaktiven WAS entspricht dem Stand der Wissenschaft und kann äthoxylierte, propoxylierte, aminoxidierte Produkte mit AiVyI-, Aralkyl-, Fettalkohol-, Fettsäure-, Alkylphenol- und anderen hydrophoben Bestandteilen beinhalten. Der HLB-Wert !Hydrophil-Lypophil-Balance) dieser WAS bzw. deren Gemische kann im Durchschnitt zwischen 3 und 20 liegen.
Wesentlich für die „on-line"-Reinigung ist das praktische Fehlen metallischer Bestandteile sowie korrosiver Ionen (wie z. B. Halogenid-, Schwefel- und Phosphorverbindungen) in der Lösung. Auch für die „off-line"-Waschung soll der Gehalt solcher Bestandteile auf unter 25ppm beschränkt sein.
Der Anteil des Reinigungskonzentrates im entmineralisierten Wasser liegt bevorzugt zwischen 1-20Gew.-%. Die vorgenannten Dimethylestergemische haben eine Wasserlöslichkeit von durchschnittlich 5%, können jedoch durch geeignete WAS auch in höherem Ausmaße in Wasser solubilisiert werden.
Je höher der Verschmutzungsgrad der Kompressoren durch ölige, fettige, rußige und polymerenthaltende Verunreinigungen
ist, desto höher wird der Anteil des Reinigungskonzentrates im Wasser liegen, sowohl bei der „off-line"- als auch „on-line"-Reinigung.
Die vorgenannte Reinigung dient vor allem für Kompressoren bei Gasturbinen betrieben mit Erdgas, Mineralölprodukten, Kohle
und ähnlichen Kohlenstoff bzw. Kohlenwasserstoffe enthaltenden Brennstoffen. Die Gemische aus Dimethyldicarbonsa'ureester mit nichtionogenen und/oder kationaktiven WAS ist aber auch für Kompressoren aller Art geeignet, insbesondere, wenn diese in abgasreicher, rußiger und öliger Umgebungsluft arbeiten.
Bei der Reinigung solcher Kompressoren außerhalb des Betriebes (off-line) kommt auch die biologische Abbaubarkeit der Dimehtylester dem Abwasser ;:ugute, wobei üblicherweise auch biologisch abbaubare WAS zum Einsatz gelangen.
„On-Iine"-Reinigung ist hierbei vor allem dort von Vorteil, wo die komprimierte Luft einem nachfolgenden
Verbrennungsvorgang zugeführt wird, wie z. B. bei bestimmten Abfallverbrennungsöfen. Das erfindungsgemäße Reinigungsmittel weist bevorzugt den/die Dimethylester in Anteilen von 0,25 bis 20 Gew.-% und die
waschaktive Substanz in Anteilen von 0,05 bis 20Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtmenge des durch den Kompressor geführten Reinigungsmittels inkl. entminoralisiertom Wasser auf. Bevorzugt einhält es 1 bis 20Gew.-% eines Konzentrates, welches 50-94 Gewichtsteile Dimethyldicarbonsäureester und 5-50 GT nichtionogener und/oder kationaktiver waschaktiver
Substanzen mit einem durchschnittlichen HLB-Wert von 3-20 aufweist. Für die Entfernung von Ablagerungen während des Betriebes enthält das Wasser bevorzugt max. 5ppm gelöster Feststoffe und max. 0,5ppm Metalle (Na + K + Pb + V) und mit
einem pH von 6,5-7,5 und für die Entfernung nach Stillegung der Turbine bevorzugt max. 100 ppm gelöster Feststoffe und max.
25ppm Na + K und mit einem pH von 6 bis 8.

Claims (10)

1. Reinigungsmittel für Kompressoren, Insbesondere Gasturbinen, bestehend aus wäßrigen Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß nichtionogene und/oder kationaktive waschaktive Substanzen sowie Dimethylester von Dicarbonsäuren, insbesondere der Bernstein-, Glutar- und Adipinsäure enthalten sind.
2. Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der/die Dimethylester in Anteilen von 0,25 bis 20Gew.-% und die waschaktive Substanz in Anteilen von 0,05 bis 20Gew.-%, jeweils bezogen auf die Gesamtmenge des durch den Kompressor geführten Reinigungsmittels inkl. entminoralisiertem Wasser enthalten sind.
3. Reinigungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es 1 bis 20 Gew.-% eines Konzentrates, welches 50-94Gewichtsanteile Dimethyldicarbonsäureester und 5-50 GT nichtionogener und/oder kationaktiver waschaktiver Substanzen mit einem durchschnittlichen HLB-Wert von 3-20 aufweist, enthält.
4. Reinigungsmittel .nach einem der Ansprüche 1 und 3 für die Entfernung von Ablagerungen während des Betriebes von Kompressoren, dadurch gekennzeichnet, daß es Wasser mit max. 5ppm gelöster Feststoffe und max. 0,5ppm Metalle (Na + K + Pb + V) und mit einem pH von 6,5-7,5 enthält.
5. Reinigungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3 für die Entfernung von Ablagerungen nach Stillegung der Turbine, dadurch gekennzeichnet, daß es Wasser mit max. 100 ppm gelöster Feststoffe und max. 25ppm Na + K und mit einem pH von 6 bis 8 enthält.
6. Reinigungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es biologisch abbaubare waschaktive Substanzen enthält.
7. Reinigungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es frei von metallkorrodierenden Ionen, wie insbesondere Halogenid-, Schwefel- und Phosphorverbindungen, ist.
8. Reinigungsmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dimethylester ein Gemisch aus Dimethylglutamat, Dimethylsuccinat und Dimethyladipat ist.
9. Reinigungsmittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die waschaktive Substanz aus der Gruppe äthoxylierter, propoxylierter, aminoxidierter Produkte mit Alkyl-, Aralkyl-, Fettalkohol-, Fettsäure-, Alkylphenol- und anderen hydrophoben Bestandteilen ausgewählt ist.
10. Verfahren zur Reinigung von Kompressoren, insbesondere bei Gasturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reinigungsmittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 off-line oder online dem Kompressor zugeführt wird.
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