DD297470A5 - Strickmaschine - Google Patents

Strickmaschine Download PDF

Info

Publication number
DD297470A5
DD297470A5 DD90343695A DD34369590A DD297470A5 DD 297470 A5 DD297470 A5 DD 297470A5 DD 90343695 A DD90343695 A DD 90343695A DD 34369590 A DD34369590 A DD 34369590A DD 297470 A5 DD297470 A5 DD 297470A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
needles
feet
knitting
knitting machine
machine according
Prior art date
Application number
DD90343695A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst-Dieter Plath
Original Assignee
�����@������������������`@���@������������������������@���k��
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by �����@������������������`@���@������������������������@���k�� filed Critical �����@������������������`@���@������������������������@���k��
Publication of DD297470A5 publication Critical patent/DD297470A5/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/06Sinkers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements characterised by the knitting instruments used

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine mit Stricknadeln (3) und Einschliesz/Abschlagplatinen * die zur Maschenbildung zumindest teilweise entgegengesetzte Austriebs- und Abzugsbewegungen ausfuehren koennen, und mit Mustervorrichtungen zum individuellen Auswaehlen der Nadeln fuer Strick-, Nichtstrick- und/oder Fangoperationen. Zur Ermoeglichung einer geringen Systembreite und eines geringen Systemabstands trotz vielfaeltiger Mustermoeglichkeiten werden die Nadeln erfindungsgemaesz beim Auswaehlvorgang mustergemaesz in eine erhoehte Fangstellung (126) gehoben, wobei die Platinen zumindest teilweise in einer ausgetriebenen Stellung (123) gehalten werden, und von dort aus mustergemaesz in die normale Fangstellung (127) abgezogen oder in die Strickstellung (128) ausgetrieben. Fig. 14{Strickmaschine; Stricknadeln; Einschlieszplatinen; Abschlagplatinen; Mustervorrichtung; Strickoperationen; Fangoperationen; Nichtstrickoperationen; Auswaehlvorgang; Mustermoeglichkeiten; erhoehte Fangstellung}

Description

Hierzu 11 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine zur Herstellung von Maschenwaren mit einem Führungsstege aufweisenden Träger, mit nebeneinander und zwischen den Führungsstegen angeordneten Nadeln und Einschließ/Abschlag-Platinen, wobei zur Durchführung von Strickoperationen die Nadeln und Platinen zumindest teilweise entgegengesetzte Austriebs- und Abzugsbewegungen und die Platinen zusätzlich Einschließbewegungen ausführen können, mit einer Vielzahl von Systemabschnitten, die Nadel- und Platinenschloßteile zur Steuerung der Bewegungen der Nadeln und Platinen aufweisen, und mit den Systemabschnitten zugeordneten, zur mustergemäßen Nadelauswahl bestimmten Mustervorrichtungen, mitteis derer ausgewählte Nadeln vor Durchführung der St'ickoperationen zunächst in eine Zwischenstellung angehoben werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannte Strickmaschinen dieser Art (DE-OS 3600666, DE-OS 3602903) weisen mechanische Mustervorrichtungen mit einer Vielzahl von Musterschiebern auf, die in einer entsprechenden Vielzahl von Etagen übereinander angeordnet sind und auf die Musterfüße von Schwenkplatinen einwirken, die unter den Nadeln radial verschwenkbar angeordnet sind. Zur Realisierung einer sog. Dreiwegetechnik, d. h. einer Auswahl zwischen Stricken, Fang und Nichts'.ricken an einem Stricksystem, sind bei diesen Strickmaschinen drei untersu . dliche Musterschieber erforderlich, die die Schwenkplatinen jeweils in eine von drei möglichen Schwenkstellungen bringen.
Eine analoge Durchführung einer solchen Musterung mit einer der zahlreichen bekannten elektrischen bzw. elektromagnetischen Mustervorrichtung (ζ.B. DE-PS 3712673) ist nicht ohne weiteres möglich, weil diese in der Regel mit „0"- und .1 "-Signalen gesteuert werden und daher nur für eine Zweiwegetechnik brauchbar sind.
Daher ist es bisher erforderlich, die Dreiwegetechnik mit zwei nebeneinanderliegenden, je einem Systemabschnitt zugeordneten elektrischen bzw. elektromagnetischen Mustervorrichtungon zu realisieren, wodurch die insgesamt nutzbare Systemzahl halbiert wird. Diesem Nachteil kann nur dadurch begegnet werden, daß die Breite der Systemabschnitte reduziert wird. Einer beliebigen Verkleinerung der Breite der Systemabschnitte sind dann Grenzen gesetzt, wenn es möglich sein soll, die Strickmaschine der eingangs bezeichneten Gattung hinsichtlich der Mustermöglichkeiten weitgehend flexibel zu gestalten. Ist dabei erwünscht, verschiedene Muster durch die Auswechslung von Schloßteilen eines Schloßteilsatzes zu ermöglichen, dann ist die Systembreite aller Systemabschniu? durch die Breite des breitesten Schloßteils des Schloßteilsatzes bestimmt. Da die jeweilige Mindestbreite eines Schloßteil<s aus stricktechnischen Gründen vorgegeben ist, kann sie nicht beliebig reduziert werden. Daher müssen die Systemabschnitte u. U. breiter gemacht werden, als für manche Muster erforderlich wäre. Bei sehr schnell laufenden Strickmaschinen der eingangs bezeichneten Gattung ist es ferner erwünscht, die Stricknadeln ständig formschlüssig zu führen, um das Auftreten von Nadelbrüchen zu reduzieren, die durch zu starke Stöße der Nadelfüße auf verschiedene Schloßteile verursacht werden können. In diesem Zusammenhang ist es zwar bekannt, die Stricknadeln mittels zusätzlicher, beweglicher Steuerfüße weitgehend prallfrei zu führen (DE-PS 2636008). Derartige Einrichtungen bringen jedoch ein weiteres Problem mit sich, das auch bei anderen bekannten Mustervorrichtungen auftreten kann. Dieses Problem besteht darin, daß die Füße der Nadeln selbst oder der zu deren Steuerung verwendeten Schieber, Stößer oder dgl. auf die Teilerspitzen von Trennschloßteilen prallen körnen, die an den Auswählstellen der Mustervorrichtungen vorgesehen werden und zur Trennung der ausgewählten Nadeln von den nicht ausgewählten Nadeln dienen. Dieses Problem tritt um so stärker auf, je schneller die Strickmaschine arbeitet und ja größer die Zahl der Systemabschnitte ist bzw. je kleiner die Breite und der Abstand der Systemabschnitte gewählt werden.
Das Ziel der Erfindung besteh; darin, bei Strickmaschinen der bezeichneten Gattung die technischen Voraussetzungen für eine deutliche Verkleinerung der System- bzw. Systemabschnittsbreite zu schaffen.
Wesen der Erfindung Der Erfindung liegt die spezielle Aufgabe zugrunde, das angestrebte Ziel insbesondere durch prallfreie, crashsichere Führungen
für die verschiedenen Strickwerkzeuge und unabhängig davon zu ermöglichen, ob die Strickmaschine für die Anwendung der
Zweiwegetechnik und/oder der Dreiwegetechnik bestimmt ist und zusätzlich auch noch die Einwegetechnik (glattes Stricken auf
allen Nadeln) möglich sein soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe entspricht die Zwischenstellung einer erhöhten Fangstellung und sind die Platinenschloßteile relativ
zu den Mustervorrichtungen so angeordnet, daß beim Austreiben der Nadeln in die erhöhte Fangstellung auch die Platinen in einer zumindest teilweise ausgetriebenen Stellung sind.
Wegen des erfindungsgemäßen Austriebs der Nadeln in eine Stellung, die höher liegt, als der üblichen Fangstellung
entspricht, können die Teilerspitzen der benötigten Trennschloßteile höher als üblich gelegt werden. Dadurch wird die
Gefahr, daß die Füße der Nadeln oder anderer Strickwerkzeuge bei ihrem Einlauf in einen Systemabschnitt gegen eine
solche Teilerspitze prallen, erheblich reduziert. Dies hat zur Folge, daß die Breite eines Systems bzw. Systemabschnitts erheblich verringert werden kann.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Strickmaschine sind Schloßteile vorgesehen, mittels derer die ausgewählten Nadeln
nach Erreichen der erhöhten Fangstellung in die normale Fangstellung abziehbar sind, oder mittels derer die ausgewählten
Nadeln nach dem Erreichen der erhöhten Fangstellung in eine Strickstellung austreibbar sind oder mittels derer nicht
ausgewählte Nadeln in einer Durchlaufstellung gehalten werden oder mittels derer nicht ausgewählte Nadeln in eine
Fangstellung ausgetrieben werden. Zweckmäßig sind unter den Nadeln austreibbare und abziehbare, Füße aufweisende Nadelstößer angeordnet, enthalten die Mustervorrichtungen Auswähleinrichtungen und den Füßen zugeordnete Schloßteile mit Austriebskurven zum Austrieb der
ausgewählten Nadeln in die erhöhte Fangstellung und sind die Füße von den Auswähleinrichtungen wahlweise auf die
Austriebskurven oder in eine Durchlaufspur lenkbar. Dabei weist die Mustervorrichtung mit besonderem Vorteil elektronisch
steuerbare Auswähleinrichtungen auf.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung sind zwischen den Nadeln und den Nadelstößern austreibbare und
abziehbare Zwischenstößer mit Füßen angeordnet, wobei die Nadelschloßteile je einen Durchlaufkanal und einen
Selektionskanal für die Füße bilden und ein bei trennendes Tre.inschloßteil mit einer Teilerspitze enthalten und wobei die Füße
riurch die Mustervorrichtung in eine über der Teilerspitze liegende erhöhte Fangstellung austreibbar sind. Dabei kann der
Selektionskanal von der erhöhten Fangstellung für die Füße über die normale Fangstellung in die Durchlaufstellung oder von der
erhöhten Fangstellung für die Füße über die Strickstellung in die Durchlaufstellung führen.
Zweckmäßig bilden dabei zwei benachbarte Systemabschnitte einen vorlaufenden und einen nachlaufenden Systemabschnitt,
wobei im vorlaufenden Systemabschnitt Schloßteile vorgesehen sind, die eine Durchlaufbahn und eine von der erhöhten
Fangstellung in die Abzugsstellung führende Selektionsbahn für die Füße bilden, während im nachlaufenden Systemabschnitt Schloßteile vorgesehen sind, die eine Durchlaufbahn und eine von der erhöhten Fangstellung über die Strickstellung in die Durchlaufstellung führende Selektionsbahn für die Füße bilden. Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weisen die Nadeln Ausnehmungen auf, in denen mit Füßen
versehene Schieber verschiebbar gelagert sind, während die Nadelschloßteile je einen Durchlaufkanal und einen Arbeitskanal für die Füße bilden und eine beide trennendes Trennschloßteil mit einer Teilerspitze enthalten, und die Füße bei dem durch die
Nadelstößer bewirkten Austrieb in eine über der Teilerspitze liegende erhöhte Fangstellung austreibbar sind. Dabei ist der Arbeitskana! vorzugsweise ein die Nadeln in der normalen Fangstcllung sichernder Haltekanal. Bei allen Systemabschnitten sind die Platinenschloßteile und die Schloßteile der Mustervorrichtungen vorzugsweise identisch,
die Nadelschloßteile dagegen mustergemäß unterschiedlich. Außerdem sind zweckmäßig an jedem Systemabschnitt identische, die Platinenschloßteile und die Schloßteile der Mustervorrichtungen tragende Segmente angeordnet, während die
Segmente je eine Aufnahme aufweisen und in jede Aufnahme eine aus einem Wechselplattensatz ausgewählte, alle Nadelschloßteile tragende Wechselplatte eingesetzt ist. Die Nadelstößer sind vorzugsweise radial schwenkbar angeordnet. Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: einen Teillängsschnitt durch einen Nadel- und Platinenträger und den Schloßmantel einer bekannten
Rundstrickmaschine der hier interessierenden Art; Fig. 2: die Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen, einen Systemabschnitt bildenden Schloßabschnitt für die
Rundstrickmaschine nach Fig. 1 bei zusätzlicher Anbringung einer Mustervorrichtung; Fig. 3: eine Seitenansicht der dem Schloßabschnitt nach Fig. 2 zugeordneten Strickwerkzeuge und Platinen; Fig. 4: in vergrößerter Darstellung die bei Anwendung des Schloßabschnitts nach Fig. 2 von den Nadeln und Platinen
durchlaufenden Bahnen;
Fig. 5 und β: den Fig. 2 und 3 entsprechende Ansichten einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; Fig. 7 bis 9: den Fig. 2 bis 4 entsprechende Ansichten einer dritten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 10bis 12: der Fig.7 entsprechende Draufsichten auf weitere Schloßabschnitte in verkleinertem Maßstab; Fig. 13: eine Draufsicht auf zwei nebeneinanderliegende erfindungsgemäße Schloßabschnitte, die zusammen ein Stricksystem bilden, in einem der Fig.7 entsprechenden Maßstab; Fig. 14: eine der Fig.4 entsprechende Darstellung für die Schloßabschnitte nach Fig. 13 in verkleinertem Maßstab; Fig. 15: eine Draufsicht auf ein die Schloßabschnitte nach Fig.7 und 10 bis 13 bildendes Segment in einem gegenübe· Fig.7
verkleinerten Maßstab; und Fig. 16: mehrere mit dem Segment nach Fig. 15 kombinierbare, Schloßteile tragende Wechselplatten.
Der prinzipielle Aufbau einer Strickmaschine der hier interessierenden Art ist in Fig. 1 am Beispiel einer Rundstrickmaschine dargestellt. Die Rundstrickmaschine enthält einen Träger 1 in Form eines Nadel- und Platinenzylinders, der im unteren Bereich achsparallele Führungen 2 aufweist, zwischen denen Strickwerkzeuge in Form von Nadeln 3, hier z. B. Zungennadeln, parallel zur Achse des Trägers 1 verschiebbar gelagert sind. Im oberen Bereich des Trägers 1 sind achsparallele Führungsstege 4 vorgesehen, zwischen denen Einschließ/Abschlag-Platinen 5 parallel zur Nadelbewegung verschiebbar gelagert sind. Die Platinen δ können zusätzlich Einschließbewegungen quer zur Längsrichtung bzw. Bewegungsrichtung der Nadeln 3 ausführen. Die Führungsstege 4 für die Platinen 5 sind mit gleicher Teilung wie die Führungsstege 2 für die Nadeln 3 in den Träger 1 eingesetzt, stel en aber zu den Führungsstegen 2 auf Lücke, so daß jeweils eine Nadel 3 zwischen zwei Platinen 5 zu liegen kommt bzw. umgekehrt.
Die Nadeln 3 weisen an einer unterhalb der Platine 5 gelegenen Stelle Füße 6 bzw. 7 auf, die mit Schloßkurven zusammenwirken, die in einem den Träger 1 umschließenden Schloßmantel 8 ausgebildet sind. Entsprechend weisen die Platinen 5 Füße 9,10 und 11 auf, die ebenfalls mit Schloßkurven des Schloßmantels 8 zusammenwirken. Dabei dienen die Füße 9 zum Anheben bzw. Absenken der Platinen 5 parallel zur Bewegung der Nadeln 3, während die Füße 10 und 11 dazu dienen, die Platinen 5 quer dazu um einen Vorsprung 12 zu verschwenken.
Die Konstruktion und die Funktion derartiger Strickmaschinen sind bekannt (DE-PS 3311361). Daher kann auf die Beschreibung weiterer Einzelheiten verzichtet werden. Derartige Rundstrickmaschinen sind für die Zwecke der Erfindung besonders brauchbar, da die Füße 6 bzw. 7 der Nadeln 3 unter den Füßen 8 bis 10 der Platinen 5 liegen und dadurch genügend Raum zum Anbringen von Mustervorrichtungen für die Nadeln vorhanden ist.
Mit der Strickmascb'.ia nach Fig. 1 können nur kleine Muster gebildet werden, indem die Füße 7 der Nadeln 3 in unterschiedlichen Ebenen angeordnet und entsprechend unterschiedlichen Schloßteilen zugeordnet werden. Dagegen ist gemäß Fig. 2 und 3 vorgesehen, an einigen oder vorzugsweise allen Systemabschnitten je eine Mustervorrichtung anzuordnen. Diese wirken auf weitere Strickwerkzeuge in Form je eines Nadelstößers 14 pro Nadel 3 ein, der unterhalb der Nadel 3 und in demselben Führungskanal des Trägers 1 radial verschwenkbar angeordnet ist. Die Nadeln 3sind nur mit den Füßen 6 versehen, während die Füße fehlen. Jede Mustervorrichtung weist ein Schloßteil 15mit einer Austriebskurve 16 und ein Schloßteil 17 mit einer Abzugskurve 18 auf. Jeder Nadelstößer 14enthälteinenmit der Austriebskurve ^zusammenwirkenden Fuß 19, einen mit der Abzugskurve 18 zusammenwirkenden Fuß 20 und eine am Grund seines Führungskanals abgestützte Rückholfeder 21. Alle Nadelstößer 14 laufen zusammen mit den Nadeln 3 und Platinen 5 in Richtung eines Pfeils ν (Fig. 2). Dabei werden die Unterseiten der Nadelstößer 14 vor dem Erreichen des Schloßteils 15 im vorhergehenden Schloß von einem radial wirkenden Nocken (z.B. einem Nocken 15a und/oder 15b in Fig. 2) radial einwärts geschwenkt (Fig.3, Pfeil x), wobei die Rückholfedern 21 gespannt werden, und dann an einer Auswähleinrichtung 22 vorbeigeführt, die die Nadelstößer 14 mustergemäß festhält oder freigibt (Einzelheiten vgl. z.B. DE-PS 3712673, Nocken 37 und/oder 38). Die freigegebenen Nadelstößer 14 werden durch die Rückholfedern 21 wieder nach auswärts geschwenkt (Fig. 3, links) und gelangen dadurch mit ihren Füßen 19 auf die Austriebskurve 16. Unmittelbar nach dem Austrieb werden die Nadelstößer 14 von der auf die Füße 20 einwirkenden Abzugskurve 18 abgezogen und in Richtung des Pfeils ν der nächsten Mustervorrichtung im nächsten Systemabschnitt zugeführt. Die nicht freigegebenen Nadelstöße 14 passieren dagegen das Schloßteil 15 ohne Austrieb, wie in Fig. 2 jeweils für einige Füße 19,20 schematisch angedeutet ist.
Als Auswähleinrichtung 22 können an sich beliebige, bei Strickmaschinen allgemein bekannte Auswähleinrichtungen verwendet werden. Vorzugsweise werden Elektromagnete in Kombination mit einer ebenfalls bekannten Mustarvorrichtung vorgesehen (DE-PS 3712673), auf die hiermit zur Vermeidung von Wiederholungen ausdrücklich hingewiesen wird. Die Oberkanten der Füße 20 der von der Austriebskurve 16 erfaßten Nadelstößer 14stehen beim Aufladenauf das Schloßteil 15 mit den darüber angeordneten Nadeln 3 in Berührung und heben diese soweit an, daß ihre Füße 6 auf ein Trennschloßteil 23 gehoben werden. Dabei wird die zwangsweise Führung der Nadel 3 durch den Nadelstößer 14 so lange aufrechterhalten, bis sie eine erhöhte Fangstellung erreicht hat, die in Fig. 2 gerade ein Fuß 6a einnimmt, und erst danach gleitet der Nadelstößer 14 von der Antriebskurve 16 ab, um sofort von der Abzugskurve 18 erfaßt zu werden.
Das Trennschloßteil 23 weist in an sich bekannter Weise eine Teilerspitze 24 auf, die zum Trennen ausgewählter und nicht ausgewählter Nadeln 3 dient. In Fig. 2 laufen die Füße 6 der Nadeln 3 von rechts her in einen Freiraum 25 vor dem Trennschloßteil 23 ein, wobei sie nicht durch Schloßteile geführt werden können, weil in diesem Freiraum 25 ein Auswählvorgang stattfinden soll. Ausgewählte Nadeln sollen z.B. in eine Fangstellung gehoben werden, während nicht ausgewählte Nadeln in der Durchlaufstellung verbleiben sollen. Außerdem hatten die Nadeln 3 im vorhergehenden Systemabschnitt gerade ihre tiefste Stellung (Kulierstellung) erreicht und werden danach wieder etwas angehoben. Daher besteht bei hohen Strickgeschwindigkeiten bzw. Nadelzylinderdrehzahlen die Gefahr, daß die unkontrolliert in den Freiraum 25 eindringenden Füße 6 derjenigen Nadeln 3, die nicht von den Nadelstößern 14 zwangsweise angehoben werden, gegen die Teilerspitze 24 prallen.
Normalerweise hat die Teilerspitze 24 einen vergleichsweise kleinen Abstand von einem zwischen den Schloßteilen 17 und 23 gebildeten Durchlaufkanal 26, so daß die Gefahr für einen Nadelcrash mit größer werdender Strickgeschwindigkeit stark zunimmt. Dadurch, daß die ausgewählten Nadeln 3 erfindungsgemäß bis in eine über der normalen Fangstellung liegende Stellung durch die Nadelstößer 14 zwangsgeführt sind, ist es auch möglich, der TeilerspiUe 24 einen vergleichsweise großen Abstand vom Durchlaufkanal 26 zu geben und die Gefahr von Nadelbrüchen erheblich zu reduzieren.
Wie Fig. 2 zeigt, werden die nicht ausgewählten Nadeln 3 durch die Teilerspitze 24 sicher in den Durchlaufkanal 26 geleitet und dann dor nächsten Mustervorrichtung des nachfolgenden Systemabschnitts zugeführt. Dagegen werden die in die erhöhte Fangstellung ausgetriebenen Nadeln 3 in einen zwischen der Oberkante des Schloßteils 23 und der Unterkante eines weiteren Schloßteils 27 gebildeten Schloßkanal 28 geleitet und durch diesen in die normale Fangstellung abgezogen, wie durch einen Fuß 6b angedeutet ist. Von dort aus werden diese Nadeln dann wie üblich gesteuert, zur Aufnahme eines nicht dargestellten Fadens veranlaßt und wieder in die Durchlaufstellung abgezogen.
Die Platinen 5, deren Füße 9 in einen von Schloßteilen 29a und 29b gebildeten Schloßkanal 30 ragen (Fig. 2), werden relativ zu den Nadeln 3 in der insbesondere aus Fig. 4 ersichtlichen Weise gesteuert. Dabei ist mit einer Bahn 31 die Schwenkbewegung der Platinen 5 quer zur Nadelbewegung und mit einer gestrichelt gezeichneten Bahn 32 die Austriebs- und Abzugsbewegung der Abschlagkante 5a der Platinen 5 parallel zur Nadelbewegung dargestellt. Eine durchgezogene Bahn 33 stellt die Bahn dar, auf der die Köpfe der ausgetriebenen Nadeln 3 geführt werden, und eine strichpunktierte Bahn 34 gibt die Bewegung der Köpfe der im Durchlaufkanal 26 geführten Nadeln an. Die Bewegungsrichtung ist parallel zu einem Pfeil w.
Die von rechts in das System einlaufenden Nadeln 3 folgen, wenn sie nicht ausgewählt werden, der Bahn 34 und werden im weiteren Verlauf durch einen Bahnabschnitt 35 kurzzeitig noch unter die Durchlaufposition abgezogen, um mit Sicherheit zu vermeiden, daß sie ganz oder teilweise den an diesem Systc,abschnitt zugeführten Faden aufnehmen können. Dagegen werden die ausgewählten Nadeln 3 zunächst längs eines Bahnabschnitts 36 in eine erhöhte Fangstellung 37 gebracht und dann längs eines Bahnabschnitts 38 in die normale Fangstellung 39 zurückgezogen. In dieser besitzen die Nadelköpfe einen durch einen Doppelpfeil dargestellten Abstand 40 von den Abschlagkanten 5a der Pk: nen 5. Dieser Abstand 40 ist so gewählt, daß zwar die Zungen 3b bereits geöffnet sind, die alten Maschen aber noch auf den Zungen 3b liegen. In der Regel sind die Zungenspitzen der Nadeln 3 in der normalen Fangstellung 39 dicht unter den Abschlagkanten 5 a der Platinen 5 angeordnet. Damit die im vorhergehenden Systemabschnitt gebildeten Maschen, die noch in den Haken 3a der Nadeln 3 hängen, bei doren Austrieb in die erhöhte Fangstellung 37 nicht ungewollt über die sich öffnenden Zungen 3 b hinweg auf die Nadelschäfte gleiten, werden die Platinenschloßteile 29a, b so ausgebildet und relativ zu den Mustervorrichtungen so angeordnet und die Platinen 5 dadurch so gesteuert, daß sie sich in einer zumindest teilweise angehobenen Stellung befinden, solange die Nadeln 3 eine höhere Stellung als die normale Fangstellung 39 einnehmen. Die Platinen 5 befinden sich, wenn sie auf einem Bahnabschnitt 41 in Fig.4 von rechts her in den Systemabschnitt einlaufen, in ihrer Höchststellung. Aus dieser werden sie längs eines Bahnabschnitts 42 nur so allmählich in ihre Tiefststellung entsprechend einem Bahnabschnitt 43 abgezogen, daß der Abstand zwischen den Bahnen 32 und 33 erst etwa am Ende des die erhöhte Fangstellung 37 repräsentierenden Bahnabschnitts die Größe des Abstands 40 erreicht und von dort ab längs der Bahnabschnitte 38 und 42 etwa konstant bleibt. Im Bereich des Bahnabschnitts 36 ist der Abstand der Bahnen 32 und 33 somit stets kleiner als der Abstand 40, so daß die Nadeln 3 vorübergehend in die erhöhte, beträchtlich über der normalen Fangstellung 39 liegende Fangstellung 37 ausgetrieben werden können, ohne daß die im vorhergehenden Systemabschnitt gebildeten Maschen unter die Zungen 3b rutschen. Entsprechend höher kann die Teilerspitze 24 (Fig. 2) liegen.
Die beschriebene Anordnung hat im übrigen den Vorteil, daß sie auch funktioniert, wenn die Austriebshöhe der Platinen 5 zwecks Variation der Maschenlänge veränderbar sein soll. Bei einer Vergrößerung der Maschenlänge würden die Platinen 5 auf Bahnen in den Systemabschnitt einlaufen, die in Fig.4 oberhalb des Bahnabschnitts 41 liegen. Dadurch würde der Abstand zwischen den Bahnen 32 und 33 im kritischen Bereich kleiner. Wird der Bahnabschnitt 41 zur Bildung kleinerer Maschen in Fig.4 tie'er gelegt, dann wird der Abstand zwischen den Bahnen 32 und 33 im kritischen Bereich größer. Einer beliebigen Verkleinerung der Maschenlänge sind daher Grenzen gesetzt. Das ist für die Praxis jedoch ohne große Bedeutung, da auch die Grundeinstellung einer Maschine der hier interessierenden Art keine beliebige Veränderbarkeit der Maschenlänge vorsieht. Um mit der beschriebenen Nadelsteuerung auch eine prallfreie Führung der ausgetriebenen Nadeln 3 beim Abzug oder der nicht ausgetriebenen Nadeln insbesondere im Bereich der sog. Kulierspitze, d. h. der tiefsten Stelle der Nadelabzugskurven zu erreichen, werden die Nadeln 3 zweckmäßig mit einem bekannten, einen beweglichen Steuerfuß 46 darstellenden Schieber 47 versehen (Fig. 5,6). Im übrigen sind für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 2 und 3 verwendet. Der Schieber 47 hat hier dieselbe Stärke wie der Nadelschaft und ist in eine nach außen offene Ausnehmung 48 derselben eingesetzt. Seitlich wird der Schieber z. B. von den Führungsstegen 2 für die Nadeln 3 (Fig. 1) gehalten. Zwischen den Ober- und Unterkanten der Ausnehmungen 48 und den zugeordneten Ober- und Unterkanten der Schieber 47 besteht ein definiertes Spiel, so daß die Schieber 47 parallel zur Nadelbewegung begrenzt hin- und herbeweglich sind.
Die aus Fig. 5 ersichtliche Schloßanordnung ist hinsichtlich der Schloßteile 15 und 27 so wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2. Dagegen ist das Schloßteil 17 in zwei Schloßteile 17 a und 17 b unterteilt. Die Unterkante des Schloßteils 17a bile et die Abzugskante 18 für die Füße 20 der Nadelstößer 14, während die Oberkante des Schloßteils 17 b eine Durchlaufbahn für die Füße 6 der Nadeln 3 begrenzt. Das Schloßteil 23 (Fig. 2) fehlt, so daß die Füße 6 in einem Freiraum 49 zwischen den Schloßteilen 17 b und 27 beliebig auf- und abbewegbar sind. Dagegen ist in einem Freiraum 50 zwischen den Schloßteilen 17a und 17 b ein im wesentlichen dem Trennschloßteil 23 entsprechendes Trennschloßteil 51 mit einer Teilerspitze 52 angeordnet, dessen Funktion der Teilerspitze 24 (Fig. 2) entspricht. Die Teilorspitze 52 ist wiederum in einer erhöhten Fangposition angeordnet, die es ermöglicht, ein Aufprallen der Füße 46 auch bei schnellaufenden Strickmaschinen mit Sicherheit zu vermeiden.
Die Schieber 47 mit ihren Füßen 46 und den zugehörigen Schloßteilen 17a, b und 51 ermöglichen einerseits eine weitgehend formschlüssige Führung der Nadeln 3 auch im Bereich des Freiraums 49. Nur in dem kurzen, vor der Teilerspitze 52 liegenden Bereich des Freiraums 50 ist eine formschlüssige Führung aller Nadeln 3 wegen des erforderlichen Auswählvorgangs nicht möglich. Andererseits verhindern die in einem von den Schloßteilen 17 a und 51 gebildeten Durchlaufkanal 53 geführten Schieber 47 harte Schläge der Füße 6 der nicht ausgewählten Nadeln 3 auf das Schloßteil 27 im Bereich einer Kulierspitze 54 und/oder die in einem von den Schloßteilen 17b und 51 gebildeten Arbeitskanal 55 geführten Schieber 47 harte Schläge der Füße 6 der aus der Fang- oder Strickstellung kommenden Nadeln 3 auf das Schloßteil 17 b, indem sie ein vorzeitiges Herabfallen der Füße 6 im Freiraum 49 verhindern. Abgesehen davon wird auf diese Weise verhindert, daß die Nadeln 3 vor der Fadenaufnahme nach unten fallen und dadurch Fallmaschen bilden. Da die Form und die Wirkungsweise der Schieber 47 grundsätzlich aus der DE-PS 2636008 bekannt sind, wird hiermit zur Vermeidung von Wiederholungen ausdrücklich auf diese Bezug genommen.
Ein wichtiger Unterschied zwischen den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 bzw. 5 und 6 besteht somit darin, daß einmal die Teilerspitze 24 für die starren Füße 6 und das andere Mal die Teilerspitze 52 für die beweglichen Füße 46 der Nadeln 3 ausreichend hoch liegen muß. Außerdem steuert einmal der starre Fuß 6 alia Nadelbewegungen, während bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und β der bewegliche Fuß 46 die Nadeln 3 in der Durchlaufstellung hält und auch den kontrollierten Abzug der Nadeln 3 steuert, nachdem diese mittels der Nadelstößer 14 in die erhöhte Fangstellung ausgetrieben und danach durch das Schloßteil 27 in die normale Fangstellung abgezogen worden sind.
Mit der Mustervorrichtung nach Fig. 2 bis 6 ist in entsprechender Weise auch eine Auswahl zwischen NichtStricken (Durchlaufstellung) und Stricken (Vollaustrieb statt Fang) möglich. Dazu müßten die Nadeln 3 mittels d_s Schlüßteils 51 und der Füße 46 bzw. Schieber 47 bis in die Strickstellung ausgetrieben werden, da die Austriebskurve 16 hierfür wegen der gewünschten kleinen Systembreite nicht ausreicht. Außerdem könnte an zwei aufeinanderfolgenden Systemabschnitten die Dreiwegetechnik realisiert werden. Weiterhin wäre die Herstellung eines glatten Rechts-Links-Gestricks mit allen Nadeln 3 möglich. Ist dagegen gewünscht, alle Nadeln in einem Systemabschnitt wahlweise in die Strick- oder Fangstellung zu steuern, dann wäre dies wegen der geringen Unterschiede der zugehörigen Austriebskurven nur durch einen seitlichen und damit die Breite des Systemabschnitts erheblich vergrößernden Versatz der beiden Austriebskurven bzw. einer entsprechenden Verringerung der Systemzahl möglich. Dies hätte zur Folge, daß auch bei den anderen erwähnten Musterungen mit einer reduzierten Systemzahl gearbeitet oder auf eine Auswahl Stricken-Fang verzichtet werden müßte.
Die Erfindung sieht daher nach Fig. 7 und 8 die zusätzliche Anwendung eines v/eiteren Strickwerkzeugs in Form eines parallel zur Nadelbewegung verschiebbaren Zwischenstößers 58 vor, der zwischen den Nadeln 3 und den Nadelstößern 14 und in denselben Führungskanälen wie diese gelagert ist und einen Fuß 59 aufweist. Die Ausbildung der Nadeln 3, Platinen 5, Nadelstößer 14 und Schieber 47 kann dieselbe wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen sein. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen daher wiederum gleiche Teile. Dasselbe gilt für die Platinenschloßteile 29 a und 29b.
Der Systemabschnitt nach Fig.7 enthält vier übereinanderliegende Schloßteile 61,62,63 und 64. Dabei ist die Unterkante des Schloßteils 61 als Abzugskurve 65 für die Füße 20 der Nadelstößer 14 und seine gerade Oberkante als untere Begrenzung eines Durchlaufkanals 66 für die Füße 59 der Zwischenstößer 58 ausgebildet. Die Unterkante des Schloßteils 62 begrenzt einen Selektionskanal 67 für dh Füße 59 der Zwischenstößer 58, während seine gerade Oberkante die untere Begrenzung eines Freiraums 68 zwischen den Schloßteilen 62 und 63 für die Füße 46 der Schieber 47 bildet. Die Unterkante des Schloßteils 63 weist auf der Eingangsseite eine gerade, in Strickhöhe verlaufende Kante auf, die dann in eine bis in die Durchlaufstellung führende Abzugskurve 69 für die Füße 46 übergeht. Die Oberkante des Schloßteils 63 weist eine in die normale Fangstellung 70 führende Austriebskurve für die Füße 6 der Nadeln 3 und danach einen bis in die Durchl&ufstellung abfallenden Abschnitt auf. Zwischen der Oberkante des Schloßteils 63 und der Unterkante des Schloßteils 64 ist schließlich ein Freiraum 71 vorgesehen, der es ermöglicht, die Füße 6 ausgewählter Nadeln 3 über eine erhöhte Fangstellung 72 hinaus in die Strickposition anzuheben. Im Anschluß daran begrenzt die Unterkante des Schloßteils 64 zusammen mit der Oberkante des Schloßteils 63 die übliche, an einer Kulierspitze 73 vorbeiführende Abzugskurve für die Nadeln 3.
Zwischen den Schloßteilen 61 und 62 ist ein Trennschloßteil 74 mit einer Teilerspitze 75 angeordnet, das dazu dinnt, die Füße 59 von nicht ausgewählten Zwischenstößern 58 in den Durchlaufkanal 66 und die Füße ausgewählter Zwisclienstößnr 58 in den Selektionskanal 67 und in diesem über eine erhöhte Fangstellung 76 in die der Strick- bzw. Einschließhöhe der Nadeln 3 entsprechende volle Austriebshöhe anzuheben. Da bei der Ausführungsform nach Fig. 7 weder die starren Füße 6 noch die beweglichen Füße 46 der Nadeln 3 in ihren Freiräumen 68 bzw. 71 geführt sind und die Auswahl allein mittels der Zwischenstößer 58 erfolgt, ist in diesem Fall die Anordnung so getroffen, daß die Füße 59 der Zwischenstößer 58 beim Auswählvorgang in die erhöhte Fangstellung 76 ausgetrieben werden und dabei die Nadeln 3 kontrolliert in deren erhöhte Fangstellung 72 mitnehmen. Dadurch kann die Teilerspitze 75 entsprechend hoch angeordnet werden, um zu vermeiden, daß die Füße 59 der in den Durchlaufkanal 66 zu steuernden Zwischenstößer 58 gegen sie prallen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 heben die ausgewählten Nadelstößer 14 die Zwischenstößer 58 über die Teilerspitzen 75 auf das Trennschloßteil 74. Danach kann ihr Abzug mittels der Abzugskurve 65 erfolgen. Das Schloßteil 74 hebt daraufhin die ausgewählten Zwischenstößer 58 und mit ihnen die Nadeln 3 in die Strickstellung. Das Schloßteil 64 zieht die Nadeln 3 daraufhin bis zur Kulierspitze 73 ab, wobei der Selektionskanal 67 so gestaltet ist, daß ein Herabfallen der Nadeln 3 vermieden wird. Alternativ könnte ein entsprechender Arbeitskanal für die Füße 46 der Schieber 47 vorgesehen sein. Bei nicht ausgewählten Nadelstößern 14 gelangen die Füße 59 der Zwischenstößer 58 in den Durchlaufkanal 66. Die Füße 6 der Nadeln 3 gleiten dagegen auf der Oberkante des Schloßteils 63 bis in die normale Fangstellung 70 und werden danach ebenfalls von der Abzugskurve des Schloßteils 64 erfaßt. Wie Fig. 7 deutlich zeigt, bewegen sich dabei die Füße 6 bzw. 46 der in Strick- bzw. normale Fangstellung ausgetriebenen Nadeln 3 bzw. Schieber 47 zumindest teilweise auf Bahnen, die nur sehr wenig voneinander beabstandet sind. Dadurch wird einerseits eine extrem kleine Systembreite ermöglicht, andererseits aber die Anordnung einer Teilerspitze in den Freiräumen 68,71 unmöglich gemacht. Dennoch ist mit Hilfe der Zwischenstößer 58 eine fehlerfreie und crashsichere Auswahl zwischen Stricken und Fang möglich.
Die einzige bei dieser Mustermöglichkeit zu beachtende Einschränkung besteht darin, daß die Füße 6,46 der in die normale Fangstellung 70 ausgetriebenen Nadeln 3 bzw. Schieber 47 innerhalb der Freiräume 68,71 nicht formschlüssig geführt werden können. Dadurch können bei hohen Strickgeschwindigkeiten solche Musterfehler nicht völlig ausgeschlossen werden, die dadurch entstehen, daß in die normale Fangstellung 70 gesteuerte Nadeln ungewollt in die Strickstellung schleudern. Dem kann allerdings dadurch begegnet werden, daß bei Anwendung der Schloßabschnitte nach Fig.7 und 8 die Strickgeschwindigkeit auf einen vorgegebenen Wert begrenzt und/oder dem in die normale Fangstellung 70 führenden Teii der Oberkante des Schloßteils 63 eine abgerundete, z. B. parabelförmige Gestalt gegeben wird. Dadurch ergibt sich eine insgesamt nur kleine Reduzierung der Strickgeschwindigkeit, was angesichts der verringerten Systembreite und des Vorteils, daß bei anderen S rickarten größere Strickgeschwindigkeiten möglich sind, in Kauf genommen werden kann.
Fig. 9 zeigt analog zu Fig.4 eine Bahn 77 für die Schwenkbewegung der Platinen 5, eine Bahn 78 für die axiale Bewegung der Platinen 5, eine Bahn 79 für die in Strickstellung ausgetriebenen Nadeln 3 und eine Bahn 80 für die in die Fangstellung ausgetriebenen Nadeln 3. Dabei ist der Abstand der Bahnen 78 und 79 wiederum so gewählt, daß er bis zu einer erhöhten Fangstellung 81 stets kleiner als derjenige Abstand 82 ist, den die Bahnen 78 und 80 in einer normalen Fangsiellung 83
voneinander aufweisen. Dadurch ist sichergestellt, daß die alten Maschen erst beim Austrieb der Nadeln 3 aus der erhöhten Fangstsllung 81 ir: dis Strickhöhe 84 über die Zungenspitzen auf die Nadelschäfte rutschen. Im übrigen entsprechen die Bahnen 77 und 78 den Bahnen 31 und 32 nach Fig.4.
Zur Schaffung einer Rundstrickmaschine mit einer Vielzahl von Stricksystemen, die durchweg ähnlich aufgebaut sind und durch den bloßen Austausch von Schloßteilen auf unterschiedliche Musterungen eingestellt werden können, sind zusätzlich zu der Schloß- und Nadelstößer-Anordnung nach Fig.7 bis 9 die aus Fig. 10 bis 13 ersichtlichen Schloßteilkombinatirnen möglich, bei denen wiederum gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen dargestallt sind.
Fig. 10 zeigt die Schloßteilanordnung nach Fig. 5 bei zusätzlicher Anwendung des Zwischenstößers 58 nach Fig. 8. Anstelle desSchloßteils 17a ist ein die Füße 20 abziehendes Schloßteil 87 mit gerader Oberkante vorgesehen, die mit der Unterkante eines zusätzlichen Schloßteils 88 einen Freiraum 89 bildet, in dem die Füße 59 der Zwischenstößer 58 ausgewählt werden. In dem Freiraum 89 ist außerdem ein Trennschloßteil 90 mit einer r'!cht unter einer erhöhten Fangstellung angeordneten Teilerspitze 91 vorgesehen. Die Oberkante dieses Schloßteiis 90 bildet mit der Unterkante des Schloßteils 88 einen von der erhöhten Fangstellung in die normale Fangstellung und von dort in die Durchlaufstellung führenden Selektionskanal 92, während d, j Unterkante des Schloßteiln 90 mit der Oberkante des Schloßteils 87 einen Durchlaufkanal 93 für die Füße 59 begrenzt. Die Oberkante des Schloßteils t>8 bildet mit dem Schloßteil 51 den Durchlaufkanal 53 für die Füße 46 der Schieber 47. Damit ist wie beim Beispiel nach Fig. 5 und 6 eine Auswahl zwischen Durchlauf und Fang möglich.
Bei der Anordnung nach Fig. 11 sind oberhalb des Schloßteils 87 weitere Schloßteile 95,96 und 97 übereinander angeordnet, wobei in einem Freiraum zwischen den Schloßteilen 87 und 95 ein Trennschloßteil 98 mit einer Teilerspitze 99 angeordnet ist, die wiederum dicht unter einer erhöhten Fangstellung für die Füße 59 angeordnet ist. Im übrigen ist die Anordnung entsprechend Fig. 10 bis auf den Unterschied, daß die Füße 59 nach dem Erreichen der erhöhten Fangstellung und vordem Abzug durch einen zwischen den Schloßteilen 98 und 95 befindlichen Selektionskanal 100 noch bis in die zum Stricken erforderliche Höhe ausgetrieben werden. Das axiale Spiel des Schiebers 47 in der Ausnehmung 48 der Nadel 3 ist dabei so gewählt, daß bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 10 und 11 gleiche Freiräume 50 und Schloßteile 51 für die Füße 46 verwendet werden können. Die Anordnung nach Fig. 11 erlaubt somit eine Auswahl zwischen Stricken und NichtStricken.
Soll an einem Stricksystem mit allen Nadeln 3 gestrickt werden, wird zweckmäßig die Schloßanordnung nach Fig. 12 vorgesehen, bei der zwei Schloßteile 101 und 102 einen durchgehend geschlossenen Schloßkanal 103 für die Füße 6 der Nadeln 3 begrenzen. Für die Füße 46 ist ein entsprechender Freiraum 104 vorgesehen. Die Auswähleinrichtung 22 bleibt in diesem Fall unbenutzt. Ist die Auswähleinrichtung 22 so ausgebildet, daß alle Nadelstößer 14 ausgetrieben werden, wenn den Steuermagneten keine Steuersignale zugeführt werden, könnte auch ein entsprechender, zwischen den f.chloßteilen 87 und einem darüber befindlichen Schloßteil 105 gebildeter Freiraum 106 für die Füße 59 der Zwischenstößer 58 vorgesehen werden. Soll an allen vorhandenen Stricksystemen mit allen Nadeln 3 gestrickt werden, werden die Nadelstößer 14 zweckmäßig ganz herausgenommen, um unnötigen Verschleiß zu vermeiden. In diesem Fall durchlaufen die Füße 59 an allen Systemabschnitten eine Durchlaufspur. Soll abweichend von der bisher beschriebenen Zweiwegetechnik auch eine Dreiwegetechnik möglich sein, dann wird eine Schloßanordnung nach Fig. 13 vorgesehen. Dabei werden zwei benachbarte Systemabschnitte 107 und 108 zu einem einzigen Stricksystem zusammengefaßt. Im ersten, vorlaufenden Systemabschnitt 107 erfolgt mittels einer Auswähleinrichtung 22a die Auswahl derjenigen Nadeln 3, die nur in eine normale Fangstellung 109 ausgetrieben werden sollen. Dazu weist der zugehörige Schloßabschnitt einen Freiraum 110 für die Füße 59 der Zwischenstößer 58 auf, die hier nur dazu dienen, die Austriebsbewegung der Nadelstößer 14 auf die Nadeln 3 zu übertragen. Die eigentliche Auswahl erfolgt mittels der Füße 46 der Schieber 47 und mittels eines in einem Freiraum 111 angeordneten Trennschloßteils 112, das eine Teilerspitze 114 zum Trennen der ausgewählten und nichtausgewählten Füße46 aufweist und ein Austreiben der Füße 46 in eine erhöhte Fangstellung erforderlich macht. Die nicht ausgewählten Füße 46 gelangen in einen Durchlaufkanal, während die ausgewählten Füße 46 vom Schloßteil 112 noch etwas weiter ausgetrieben und dann in einen Arbeitskanal 115 bzw. Haltekanal überführt werden. Die Füße 6 der zugehörigen Nadeln 3 werden in einem zwischen zwei Schloßteilen 116 und 117 gebildeten Freiraum 118 so geführt, c aß sie zunächst in eine erhöhte Fangstellung ausgetrieben und unmittelbar danach durch die Unterkante des Schlottteils 117 in die normale Fangstellung 109 abgezogen werden. Dabei ist das axiale Spiel der Schieber 47 in den Ausnehmungen 48 der Nadeln 3 so gewählt, daß beim Erreichen der erhöhten Fangstellung die Unterkante des Schiebers 47 auf der Nadel 3 aufliegt, während beim Erreichen der normalen Fangstellung 109 die Oberkante des Schiebers 47 an der Nadel 3 anliegt. Dadurch sind die in der normalen Fangstellung 109 befindlichen Nadeln 3 auf den im Arbeitskanal 115 geführten Schiebern 47 abgestützt und gegen Herabfallen gesichert.
Der zweite, nachlaufende Systemabschnitt 108 ist im wesentlichen identisch wie der in Fig. 11 dargestellte Systemabschnitt ausgebildet. Als einziger Unterschied ist zusätzlich ein Schloßteil 119 vorgesehen. Dieses ist im Freiraum zwischen den Schloßteilen 95 und 96 in unmittelbarer Verlängerung des Trennschloßteils 112 des vorlaufenden Systemabschnitts 107 angeordnet, um den Arbeitskanal 115 zu verlängern und zu vermeiden, daß die Nadeln 3 im Auswählbereich herabfallen und unbeabsichtigt in die Durchlaufspur gelangen. Soweit das Schloßteil 119 bei den anderen Schloßanordnungen nicht stört, kann es bei diesen natürlich ebenfalls vorgesehen sein (Fig. 16).
Mit den Systemabschnitten 107,108 kann die Dreiwegetechnik realisiert werden, indem im ersten Systemabschnitt 107 mittels einer Auswähleinrichtung 22a ausgewählte Nadeln 3 in die normale Fangstellung 109 gebracht und die restlichen Nadeln 3 in der Durchlaufspur gelassen werden. Da die zugehörigen Zwischenstößer 58 bzw. deren Füße 59 nach dem Erreichen der erhöhten ' Fangstellung durch ein Schloßteil 120 des ersten Systemabschnitts 107 sofort wieder in die Durchlaufspur abgezogen werden, befinden sie sich beim Einlauf in den Systemabschnitt 108 wieder in der für einen Auswählvr-qang erforderlichen Stellung. Es können jetzt mittels einer Auswähleinrichtung 22 b alle Nadeln 3 erneut ausgewählt werden. Did Zwischenstößer 58 der nicht ausgewählten Nadeln 3 werden in eine Durchlaufspur gesteuert. Die Zwischenstößer 58 der ausgewählten Nadeln 3 werden in eine erhöhte Fangstellung gehoben und dann vom Schloßteil 98 in die Strickstellung befördert. Die im ersten Systemabschnitt 107 in die normale Fangstellung 109 gesteuerten Nadeln 3 durchlaufen auch den zweiten Systemabschnitt 108 in dieser Stellung, bevor sie gemeinsam mit den voll ausgetriebenen Nadeln 3 abgezogen werden, wie in Fig. 13 für einen Nadelfuß 6c angedeutet ist. Dabei ist es im übrigen möglich, sowohl die aus den Rundlaufspur kommenden Nadeln 3 als auch diejenigen Nadeln 3 zum Stricken auszuwählen, die im vorhergehenden Systemabschnitt 107 in die normale Fangstellung 109 angehoben worden waren. Fig. 14 zeigt die zur Schloßanordnung nach Fig. 13 gehörenden Bahnen entsprechend Fig.4 und 9, insbesondere eine Bahn 122 für die radiale Schwenkbewegung der Platinen 5, eine Bahn 123 für die Hin- und Herbewegung der Platinen 5, eine
durchgezogene Bahn 124 für in die Strickstellung ausgetriebene Nadeln und eine punktierte Bahn 125 für in die normoie Fangstellung ausgetriebene Nadeln 3. In beiden Systemabschnitten erfolgt der Austrieb der Nadeln 3 beim Auswählvorgang bis in eine erhöhte Fangstellung 126, von wo aus die Nadeln entweder in die normale Fangstellung 127 abgezogen oder in die Strickhöhe ausgetrieben werden, bevor der erneute Abzug bis in die Durchlaufstellung beginnt.
Der beschriebene Austrieb der verschiedenen Strickwerkzeuge, insbesondere der beschriebenen Nadeln 3, Nadelstößer 14, Schieber 47 bzw. Zwischenstößer G8, bis in eine erhöhte Fangstellung während der Auswählphase erfolgt vorzugsweise mit direktem Antrieb, so, daß entsprechend Fig.8 von den verschiedenen Strickwerkzeugen keinerlei Leerhübe zu vollziehen sind. Daher können mit den beschriebenen Anordnungen 96 statt bisher 72 Systemabschnitte am Umfang einer Rundstrickmaschine mit einem 1 urchmesser von CJ* untergebracht werden, die bei ausschließlicher Anwendung der Zweiwegetechnik als selbständige Stricksysteme nutzbar sind. Bei durchgehender Anwendung der Dreiwegetechnik bilden diese Systerr.abschnitte 48 Stricksysteme entsprechend Fig.13 und 14, so daß sich zahlreiche Muster und Musterkombinationen herstellen lassen. Die Schloßteile für die Platinen 5 können dabei unabhängig vom jeweils gewünschten Muster stets gleich ausgebildet werden, wie ein Vergleich der Bahnen 31,32 nach Fig.4, der Bahnen 77,78 nach Fig. 9 und der Bahnen 122 und 123 nach Fig. 14 zeigt. Zur Vereinfachung der Umstellung der Strickmaschine bei Musterwechseln wird erfindungsgemäß weiter vorgeschlagen, den Schloßmantel 8 (Fig. 1) aus einer Vielzahl von identischen Segmenten 131 gemäß Fig. 15 und einer Mehrzahl von Wechselplatten 132 bis 136 gemäß Fig. 16 zusammenzusetzen. Dabei becteht jedes Segment 131 aus einem Träger, an dessen unterem Toil die für alle Schloßteil'tombinationen gleichen Nadelstößer-Schloßteile 15, die nicht einzeln aufgeführten Schwenkteile od. dgl. für die Nadelstößer 14 und ggf. auch die Auswähleinrichtungen 22 für denselben oder auch den nachfolgenden Systemabschnitt befestigt sind. Die Auswähleinrichtungen 22 können alternativ auch an einer Schloßplatte befestigt sein. In einem oberen Teil des Segments sind entsprechend alle für die Platinensteuerung erforderlichen Schloßteile befestigt, insbesondere diejenigen Schloßteile 29 a und 29 b, die den Schloßkanal 30 für die Füße 9 der Platinen 5 bilden oder deren Auf- und Abbewegung bewirken. Die soweit beschriebenen Segmente 131 können völlig identisch ausgebildet werden. Ein Mittelabschnitt jedes Segments 131 ist als Aufnahme 137 für die Wechselplatten 132 bis 136 ausgebildet und mit Gewindebohrungen 138 für Befestigungsschrauben versehen, die zwecks Befestigung der Wechselplatten 132 bis 136 durch in diesen befindliche Bohrungen 139 gesteckt werden. Dabei sind einerseits die Gewindebohrungen 138 und andererseits die Bohrungen 139 jeweils an denselben Stellen der Segmente 131 bzw. Wechselplatten 132 bis 136 angeordnet, so daß jede Wechselplatte an jedem beliebigen Segment 131 befestigt werden kenn.
Die Wechselplatten sind auf ihren Oberflächen mit den erforderlichen Schloßteilen für die Nadeln 3, Schieber 47 und Zwischenstößer 48 versehen. Die Wechselplatte 132 dient zur Auswahl Rundlauf-Stricken und mit mit den aus Fig. 11 ersichtlichen Schloßteilen und zusätzlich mit dem Schloßteil 119 versehen. Die Wechselplatte 133 dient zur Auswahl Rundlauf-Fang bei Anwendung der Dreiwegetechnik und ist mit den Schloßteilen entsprechend dem Systemabschnitt 107 in Fig. 13 versehen. Die Wechselplatte 134 dient zur Auswahl Rundlauf-Fang bei Anwendung der Zweiwegetechnik und ist mit den Schloßteilen nach Fig. 10 und zusätzlich mit dem Schloßteil 119 nach Fig. 13 versehen. Die Wechselplatte 135 dient zur Auswahl Fang-Stricken und weist die Schloßteile nach Fig.7 und zusätzlich das Schloßteil 119 nach Fig. 13 auf. Die Wechselplatte 136 schließlich dient zum glatten Rechts-Links-Stricken und enthält daher die Schloßteile nach Fig. 12 und zusätzlich das Schloßteil 119 nach Fig. 13.
Die Schloßteile 119 können, wie schon erwähnt, überall dort vorgesehen werden, wo sie die jeweils gewünschte Steuerung ermöglichen (Fig. 13) sollen, aber auch dort, wo sie eine andere gewünschte Steuerung nicht stören. Dabei sollten allerdings z. B. die Schloßanordnungen nach Fig. 10 und 11 grundsätzlich mit dem Schloßteil 119 versehen sein, damit keine schwerwiegenden Störungen auftreten können, wenn die Systemabschnitte 107,108 bei der Zusammenstellung der Schloßanordnung nach Fig. 13 irrtümlich vertauscht werden.
Die Erfindung ist nicht auf aie beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die in vielfacher Weise abgewandelt werden können. Insbesondere ist es möglich, die Platinen in einem vom Nadelzylinder getrennten horizontalen, scheibenförmigen Träger schwenkbar zu lagern, wie es grundsätzlich bereits ebenfalls bekannt ist (DE-OS 2746720). Außerdem können bei Bedarf weitere Strickwerkzeuge zwischen den Nadeln und den als Auswählelemente wirksamen Nadelstößern 14 vorgesehen sein. Schließlich kann die Zuführung der Fäden zu den in die Strick- oder Fangstellung ausgetriebenen Nadeln auf die bei den hier interessierenden Maschinen übliche und allgemein bekannte Weise erfolgen, weshalb zur Vereinfachung der Darstellung auf eine Beschreibung der Fadenzuführung verzichtet wurde.

Claims (16)

1. Strickmaschine zur Herstellung von Maschenwaren mit einem Führungsstege aufweisenden Träger, mit nebeneinander und zwischen den Führungsstegen angeordneten Nadeln und Einschließ/Abschlag-Platinen, wobei zur Durchführung von Strickoperationen die Nadeln und Platinen zumindest teilweise entgegengesetzte Austriebs- und Abzugsbewegungen und die Platinen zusätzlich Einschließbewegungen ausführen können, mit einer Vielzahl von Systemabschnitten, die Nadel- und Platinenschloßteile zur Steuerung der Austriebs- und Abzugsbewegungen aufweisen, und mit den Systemabschnitten zugeordneten, zur mustergemäßen Nadelauswahl bestimmten Mustervorrichtungen, mittels derer ausgewählte Nadeln vor Durchführung der Strickoperationen zunächst in eine Zwischenstellung angehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstellung einer erhöhten Fangstellung (37,72, 81,126) entspricht und die Platinenschloßteile (29a, 29b) relativ zu den Mustervorrichtungen (15, 22) so angeordnet und so ausgebildet sind, daß beim Austreiben der Nadeln (3) in die erhöhte Fangstellung auch die Platinen (5) in einer zumindest teilweise ausgetriebenen Stellung sind.
2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schloßteile (23,27) vorgesehen sind, mittels derer die ausgewählton Nadeln (3) nach Erreichen der erhöhten Fangstellung (37) in die normale Fangstellung (39) abziehbar sind.
3. Strickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schloßteile (74) vorgesehen sind, mittels derer die ausgewählten Nadeln (3) nach dem Erreichen der erhöhten Fangstellung (81) in eine Strickstellung (84) austreibbar sind.
4. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Schloßteile (17, 23; 17a, 51; 51,88; 51,95) vorgesehen sind, mittels derer nicht ausgewählte Nadeln (3) in einer Durchlaufstellung gehalten werden.
5. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Schloßteile (63) vorgesehen sind, mittels derer nicht ausgewählte Nadeln (3) in eine Fangstellung (70) ausgetrieben werden.
6. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Nadeln austreibbare und abziehbare, Füße (19) aufweisende Nadelstößer (14) angeordnet sind, die Mustervorrichtungen Auswähleinrichtungen (22) und den Füßen (19) zugeordnete Schloßteile (15) mit Austriebskurven (16) zum Austrieb der ausgewählten Nadeln (3) in die erhöhte Fangstellung enthalten und die Füße (19) von den Auswähleinrichtungen (22) wahlweise auf die Austriebskurven (16) oder in eine Durchlaufspur lenkbar sind.
7. Strickmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mustervorrichtung elektronisch steuerbare Auswähleinrichtungen (22) aufweist.
8. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Nadeln (3) und den Nadelstößern (14) austreibbare und abziehbare Zwischenstößer (58) mit Füßen (59) angeordnet sind, daß die Nadelschloßteile (61,62,74; 87,88,90; 87,95,98) je einen Durchlaufkanal (66,93) und einen Selektionskanal (67,92,100) für die Füße (59) bilden und ein beide trennendes Trennschloßteii (74,90,98) mit einer Teilerspitze (75,91,99) enthalten, und daß die Füße (59) durch die Mustervorrichtung in eine über der Teilerspitze (75,31,99) liegende erhöhte Fangstellung (76) austreibbar sind.
9. Strickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Selektionskanal (92) von der erhöhten Fangstellung für die Füße (59) über die normale Fangstellung in die Durchlaufstellung führt.
10. Strickmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Selektionskanal (67,100) von der erhöhten Fang Stellung (76) für die' Füße (59) über die Strickstellung in die Durchlaufstellung führt.
11. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Systemabschnitte einen vorlaufenden unri einen nachlaufenden Systemabschnitt (107,108) bilden, wobei im vorlaufenden System abschnitt (107) Schloßteile (87, 120) vorgesehen sind, die eine Durchlaufbahn und eine von der erhöhten Fangstel'ung in die Abzugsstellung führende Selektionsbahn für die Füße (59) bilden, während im nachlaufenden Systemabschnitt (108) Schloßteile (87,95,98) vorgesehen sind, die eine Durchlaufbahn und eine von der erhöhten Fangstellung über die Strickstellung in die Durchlaufstellung führende Selektionsbahn für die Füße (59) bilden.
12. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (3) Ausnehmungen (48) aufweisen, in denen mit Füßen (46) versehene Schieber (47) verschiebbar gelagert sind, daß die Nadelschloßteile (17a, 17 b, 51) je einen Durchlaufkanal (53) und einen Arbeitskanal (55,115) für die Füße (46) bilden und ein beide trennendes Trennschloßteil (51) mit einer Teilerspitze (52) enthalten, und daß die Füße (59) bei dem durch die Nadelstößer (14) bewirkten Austrieb in eine über der Teihrspitze (52) liegende erhöhte Fangstellung austreibbar sind.
13. Strickmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskanal (115) ein die Nadeln (3) in der normalen Fangstellung (109) sichernder Haltekanal ist.
14. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei allen Systemabschnitten die Platinenschloßteile (29a, b) und die Schloßteile (15) der Mustervorrichtungen identisch, die Nadelschloßteile dagegen mustergemäß unterschiedlich sind.
15. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Systemabschnitt identische, die Platinenschloßteile (29a, b) und die Schloßteile (15) der Mustervorrichtungen tragende Segmente (131) angeordnet sind, die Segmente (131) je eine Aufnahme (137) aufweisen und in jede Aufnahme (137) eine aus einem Wechselplattensatz ausgewählte, alle Nadelschloßteile tragende Wechselplatte (132 bis 136) eingesetzt ist.
16. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelstößer (14) radial verschwenkbar angeordnet sind.
DD90343695A 1989-09-01 1990-08-29 Strickmaschine DD297470A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3928986A DE3928986C2 (de) 1989-09-01 1989-09-01 Strickmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD297470A5 true DD297470A5 (de) 1992-01-09

Family

ID=6388373

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD90343695A DD297470A5 (de) 1989-09-01 1990-08-29 Strickmaschine

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JP3015893B2 (de)
DD (1) DD297470A5 (de)
DE (1) DE3928986C2 (de)
ES (1) ES2025978A6 (de)
IT (1) IT1242996B (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19743815B4 (de) * 1997-10-05 2008-05-29 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Steuerplatine für Strickmaschinen
ES2153724B1 (es) * 1997-10-07 2001-08-01 Jumberca Sa Sistema de seleccion de agujas para mquina circular de genero de punto.
DE10316702A1 (de) 2003-04-08 2004-10-28 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Verfahren und Strickmaschine zur Herstellung von Strickwaren, insbesondere aus hartem, unelastischem Fadenmaterial
DE102004049001A1 (de) 2004-10-06 2006-04-13 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Rundstrickmaschine mit einer Entstaubungseinrichtung
DE102007052549A1 (de) 2007-10-30 2009-05-20 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Maschine zur Herstellung von Maschenware unter zumindest teilweiser Anwendung von Fasermaterial

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2636008C3 (de) * 1976-08-11 1981-01-08 Mayer & Cie Gmbh & Co, 7470 Albstadt Rundstrickmaschine mit Nadelauswahleinrichtung
GB1577481A (en) * 1976-11-01 1980-10-22 Philip M Circular knitting machines
DD235283A1 (de) * 1985-03-12 1986-04-30 Textima Veb K Vielsystemige rundstrickmaschine, insbesondere r/l-grossrundstrickmaschine
DD235891A1 (de) * 1985-04-01 1986-05-21 Textima Veb K Vielsystemige rundstrickmaschine, insbesondere r/l-grossrundstrickmaschine
DE3712673C1 (de) * 1987-04-14 1988-08-25 Sipra Patent Beteiligung Mehrsystemige Rundstrickmaschine mit elektromagnetischer Nadelauswahl

Also Published As

Publication number Publication date
IT1242996B (it) 1994-05-23
ES2025978A6 (es) 1992-04-01
DE3928986C2 (de) 1998-08-27
IT9021331A0 (it) 1990-08-29
JPH03167350A (ja) 1991-07-19
IT9021331A1 (it) 1992-02-29
JP3015893B2 (ja) 2000-03-06
DE3928986A1 (de) 1991-03-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4007253C2 (de)
DE69528087T2 (de) Schloss für Rundstrickmaschine und Verfahren zum Verstellen der Nocken
DE3821213C2 (de)
EP0531789B1 (de) Rundstrickmaschine zur Herstellung von Plüschwaren
DE3237732A1 (de) Flachstrickmaschine mit nadelauswahleinrichtung
DE3540685C1 (de) Strickmaschine
DE2343886A1 (de) Maschine zum herstellen von maschenwaren mit einer flor- oder schlingenschicht
DE2531762C2 (de) Maschenbildende Maschine
DE1200464B (de) Mustervorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE3928986C2 (de) Strickmaschine
DE4033735C2 (de) Strickmaschine zur Herstellung von Plüschwaren
DE3135702A1 (de) Verfahren zur herstellung einer einflaechigen, gemusterten strickware und rundstrickmaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE3222744C2 (de) Vorrichtung zur Selektierung von Stricknadeln bei einer nach der Drei-Weg-Technik arbeitenden, mehrsystemigen Strickmaschine
DE2820724C2 (de) Mehrsystemige Rundstrickmaschine
DD235891A1 (de) Vielsystemige rundstrickmaschine, insbesondere r/l-grossrundstrickmaschine
DE2445291A1 (de) Mehrsystemige rundstrickmaschine mit elektromagnetisch betaetigter mustereinrichtung
DE3814881C2 (de) Mehrsystemige Rundstrickmaschine
DE3506558A1 (de) Nadelauswahlvorrichtung fuer strickmaschinen
DE3507004C2 (de)
DE2604930A1 (de) Mustervorrichtung fuer polwirkmaschinen, insbesondere zur herstellung jacquardgemusterter polschlingengewirke auf haekelgalonmaschinen
DE503419C (de) Mustervorrichtung fuer Rundstrickmaschinen mit feststehenden Nadelbetten
DE560375C (de) Verfahren und Rundstrickmaschine zur Herstellung von Schlauchware mit Streifenmustern
DE3249754C2 (de) Vorrichtung zur Selektierung von Stricknadeln bei einer nach der Drei-Weg-Technik arbeitenden, mehrsystemigen Strickmaschine
DE2853819B1 (de) Links+Links-Flachstrickmaschine
DE3023077A1 (de) Vorrichtung zur bildung von fangmustern

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee