DD297971A5 - Verfahren zur herstellung von chinazolinderivaten - Google Patents

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DD297971A5
DD297971A5 DD33995890A DD33995890A DD297971A5 DD 297971 A5 DD297971 A5 DD 297971A5 DD 33995890 A DD33995890 A DD 33995890A DD 33995890 A DD33995890 A DD 33995890A DD 297971 A5 DD297971 A5 DD 297971A5
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Jozsef Reiter
Laszlo Pongo
Frigyes Boergenyi
Marton Fekete
Margit Csoergoe
Ilona Sztuhar
Original Assignee
Egis Gyogyszergyar,Hu
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Chinazolinderivaten der allgemeinen Formel I (worin R exp 1 und R exp 2 für Wasserstoff oder niederes Alkyl stehen oder R exp 1 und R exp 2 zusammen Äthylen oder Trimethylen bilden; und n 2 oder 3 ist) bei welchem man a) ein Isothioharnstoff-Derivat (worin R niederes Alkyl oder Phenyl-niederes-alkyl bedeutet) mit einem Amin bei einer Temperatur zwischen 150 Grad C und 280 Grad C umsetzt; oder b) ein N-(3-Tetrahydro-2-furylamino)-propyl)-N-cyano-guanidinderivat, gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators cyclisiert. Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind bekannte blutdrucksenkende Mittel. Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, dass die gewünschten Verbindungen der allgemeinen Formel I aus den leicht zugänglichen neuen Zwischenprodukten N-(3-(Tetrahydro-2-furylamino)-propyl)-N-cyano-guanidinderivate nach einer einfachen, leicht durchführbaren wirtschaftlichen Methode und in reiner Form herstellbar sind. Formel I{Verfahren; Chinazolinderivate; Isothioharnstoff-Derivat; Amin, zwischen 150 Grad C und 280 Grad C; Guanidin; Katalysator, cyclisiert}

Description

Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von Chinazolinderivaten.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Chinazolinderivaten der allgemeinen Formel I
NH2
H3CO
N-CO
(worin
R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und für Wasserstoff oder niederes Alkyl stehen oder R1 und R2 zusammen Äthylen (-CH2-CHj-) oderTrimethylen (-CHr-CH2-CHr-) bilden; und
η 2 oder 3 ist)
und pharmazeutisch geeignete Säureradditionssalze davon.
Die allgemeine Formel I umfaßt alle Isomere und Tautomere dieser Verbindungen. Die Erfindung erstreckt sich auf die Herste lung sämtlicher Isomere und Tautomere der Verbindungen der allgemeinen Formel I.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind bekannte pharmazeutische Wirkstoffe und können in der Therapie auf Grund ihrer at-receptorblockierenden Eigenschaften als blutdrucksenkende Mittel Verwendung finden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können nach bekannten Verfahren durch Umsetzung des 4-Amino-6,7-dimethoxy-2-chlorchinazolins der Formel IX
IhCO
Nil 2
mit einem Amin der allgemeinen Formel IV
R1
"CO'
oder durch Reaktion der Verbindung der Formel IX mit dem entsprechenden Diamin und darauffolgende Acylierung der so erhaltenen Verbindung der allgemeinen Formel V
Ί ?
R I NII
(CII0)
(worin R1, R2 und η die obige Bedeutung haben) hergestellt werden (DOS Nr.2 646186; belgische Patentschriften Nr.879730 und 873909; französische Patentschrift Nr. 2468595).
Der Nachteil der obigen bekannten Verfahren besteht darin, daß der Ausgangsstoff der Formel IX aus Veratrumsäurealdehyd mit Hilfe einer 7stufigen Synthese hergestellt wird und einige Schi itte des obigen Syntheseweges nur mit geringen Ausbeuten durchführbar sind (J. Med. Chem. 20,146 [1977]).
Das Ziel der Erfindung ist die Ausarbeitung eines neuen, die obigen Nachteile der bekannten Methoden behebenden Verfahrens zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Verbindungen der allgemeinen Formel I so hergestellt, daß man a) ein Isothioharnstoff-Deri'-at der allgemeinen Formel III
(worin R niederes Alkyl oder Phenyl-niederes Alkyl bedeutet, wobei der Phenylring der letzteren Gruppe gegebenenfalls einen oder mehrere niedere Alkyl- und/oder Halogensubstituenten tragen kann) mit einem Amin der allgemeinen Formel IV (worin R1, R' und η die obige Bedeutung haben) bei einer Temperatur zwischen 15O0C und 28O0C umsetzt; oder b) eine Verbindung der allgemeinen Formel Il
ICH2In
N-CO-
(worin R1, R: und η die obige Bedeutung haben) gegebenenfalls in Gegenwart eines Katalysators cyclisiert; und erwünschtenfalls eine so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in ein Säureadditionssalz überführt. Die vorliegende Erfindung beruht auf der überraschenden Erkenntnis, daß die Verbindungen der allgemeinen Forme," I aus den in der Literatur nicht beschriebenen neuen Verbindungen der allgemeinen Formel Il durch thermische oder katalytische Cyclisation einfach und günstig hergestellt werden können.
Unter dem Ausdruck „niederes Alkyl" sind geradkettige oder verzweigte gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit 1-4 Kohlenstoffatomen zu verstehen (z. B. Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, η-Butyl, tert. Butyl usw.). Der Ausdruck „Phenyl-
niederes Alkyl" bezieht sich auf die obigen Alkylgruppen, welche durch eine Phenylgruppe substituiert sind (z. B. Benzyl, ß-Phenyläthyl usw.). Der Ausdruck „Halogen" umfaßt die Fluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome und steht vorteilhaft für Fluor, Chlor oder Brom.
Die neuen Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel Il können durch Umsetzung eines Isothioharnstoffderivates der allgemeinen Formel III mit einem Amin der allgemeinen Formel IV hergestellt werden. Die Verbindungen der allgemeinen Formel Il können entweder isoliert oder in situ ohne Isolierung in die gewünschten Verbindungen der allgemeinen Formel I cyclisiert werden.
Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel III sind bekannte Verbindungen (J. Heterocycl. Chem. 23,401 [19861) oder können in analoger Weise zu dem in der ungarischen Patentschrift Nr. 181743 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Die Ausgangsstoffe der allgemeinen IV sind bekannte Verbindungen (DOS Nr. 2 646186; belgische Patentschriften Nr.873909 und 879730; französische Patentschrift Nr.24S8595).
Nach der Verfahrensvariante a) wird ein Isothioharnstoffderivat der allgemeinen Formel III mit dem entsprechenden Amin der allgemeinen Formel IV in einem inerten, über 15O0C siedenden Lösungsmittel umgesetzt. Als Lösungsmittel kann z.B.
Dimethylformamid, Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon, Hexamethylphosphorsäuretriamid, Dimethylsulfoxyd, Sulfolan, Dimethylonglykoldimethyläther, Diäthylenglykoldiäthyläther, Diphenyläther, Nitrobenzol, Dichlorbenzol oder Tetrahydronaphthalin verwendet werden. Man kann besonders vorteilhaft in Dimethylenglykoldimethyläther oder Dimethylformamid bei einer Temperatur zwischen 15O0C und 2200C- insbesondere bei 160-18O0C- arbeiten. Als Ausgangsstoff der allgemeinen Formel III kann vorteilhaft die entsprechende Verbindung eingesetzt werden, in welcher R für Methyl steht.
Nach de' Verfahrensvariante b) wird eine Verbindung der allgemeinen Formel Il entweder thermal unter Erwärmen oder in Gegenwart eines geeigneten Katalysators zu der entsprechenden Verbindung der allgemeinen Formel I cyclisiert.
Die thermische Cyclisation der Verbindungen der allgemeinen Formel Il kann in An- oder Abwesenheit eines Lösungsmittels, bei einer Temperatur zwischen 150°C und 28O0C -vorzugsweise bei 150-2200C-durchgeführt werden. Als Reaktionsmedium können über 150°C siedende Lösungsmittel - z. B. Dimethylformamid, Dimethylacetamid, N-Methyl-pyrrolidon, Hexamethylphosphorsäuretriamid, Dimethylsulfoxyd, Sulfolan, Dimethylenglykoldimethyläther, Diäthylenglykoldiäthyläther, Diphenyläther, Nitrobenzol, Dichlorbenzol oder Tetrahydronaphthalin - Verwe. .dung finden. Dimethylenglykoldimethyläther und Dimethylformamid haben sich als Lösungsmittel besonders vorteilhaft erwiesen.
Die katalytische Cyclisation der Verbindungen der allgemeinen Formel Il kann bei einer Temperatur zwischen 250C und 13O0C vorzugsweise bei 70-1000C - in Gegenwart eines geeigneten Katalysators durchgeführt werden. Als Lösungsmittel kann vorzugsweise Phosphoroxychlorid und als Katalysator vorteilhaft Phosphortrichlorid, Phosphorpentachlorid, Phosphortribromid oder eine Lewis-Säure verwendet werden. Als Lewis-Säure eignet sich z.B. Aluminiumchlorid, Bortrifluorid, Bortrifluoridätherat, Zinkchlorid oder Zinndichlorid.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können aus dem Reaktionsgemisch in an sich bekannter Weise isoliert werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können nach an sich bekannten Methoden in ihre pharmazeutisch geeigneten Säureadditionssalze überführt werden. Die Verbindung der allgemeinen Formel I kann in einem geeigneten Lösungsmittel mit der entsprechenden Säure (z. B. Salzsäure, Bromwasserstoff, Schwefelsäure, Maleinsäure, Fumarsäure usw.) umgesetzt werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden durch Anwendung der entsprechenden Ausgangsstoffe Verbindungen der allgemeinen Formel I hergestellt, in welchen R' Methyl und R2 Wasserstoff bedeutet und
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden durch Anwendung der entsprechenden Ausgangsstoffe Verbindungen der allgemeinen Formel I hergestellt, in welchen R1 und R2 zusammen Äthylen -(-CH2-CH2)-bedeuten und η = 2 ist.
Gegenstand der Erfindung sind weiterhin neue Verbindungen der allgemeinen Formel Il (worin R', R2 und η die obige Bedeutung haben).
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung von neuen Zwischenprodukten der allgemeinen Formel II, indem man ein Isothioharnstoffderivat der allgemeinen Formel III (worin R niederes Alkyl oder Phenyl-niederes Alkyl bedeutet, wobei der Phenylring der letzteren Gruppe gegebenenfalls einen oder mehrere niedere Alkyl- und/oder Halogensubstituenten tragen kann) mit einem Amin der allgemeinen Formel IV (worin R1, R' und η dia obige Bedeutung haben) bei einer 13O0C nicht überschreitenden Temperatur umsetzt.
Die Reaktion wird in einem inerten Lösungsmittel - vorzugsweise in einem Alkohol oder einem polaren aprotischen Lösungsmittel - durchgeführt. Die Umsetzung kann besonders vorteilhaft in Isopropanol oder Dimethylformamid als Reaktionsmedium vollzogen werden. Die Reaktion wird bei einer 13O0C nicht überschreitenden Temperatur durchgeführt. Man kann vorteilhaft bei einer Temperatur zwischen 250C und 13O0C arbeiten.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel Il können aus dem Reaktionsgemisch nach an sich bekannten Methoden isoliert werden. Man kann vorteilhaft das Lösungsmittel abdampfen und den Rückstand Umkristallisieren.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die gewünschten Verbindungen der allgemeinen Formel I nach einer einfachen und wirtschaftlichen Methode, unter Anwendung von leicht zugänglichen Ausgangsstoffen, in reiner Form hergestellt werden können.
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens sind den nachstehenden Beispielen zu entnehmen, ohne den Schutzumfang auf diese Beispiele einzuschränken.
Beispiel 1
4-(2-Tetrahydrofuroyl)-piperazin-1-[N-cyano-N'-(3,4-dimethoxy-phenyl)]-carboxamldin Eine Lösung von 25,1 g (0,1 Mol) N-Cyano-N'-|3,4-dimethoxy-phenyl)-S-methyl-isothioharnstoff und 27,6g (0,15 Mol) N-Tetrahydro-2-furoyl-pipe/azin in 150ml Isopropanol wird 6 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt, das Isopropanol entfernt und das zurückgebliebende Rohprodukt (38,2g) aus Äthanol umkristallisiert. Es werden 35,7g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 92%, F.: 182-1840C.
Beispiel 2
4-(2-Tetrahydrofuroyl)-homopipurazin-1-[N-cyano-N'-(3,4-dlmothoxy-phenyl)]-earboxamldln
Man verfährt wie im Beispiel 1, mit dem Unterschied, daß man anstelle von N-(Tetrahydro-2-furoyl)-piperazin 19,8g (0,1 Mol) N-(Tetrahydro-2-furoyl)-homopiperazin und als Lösungsmittel anstatt des Isoprpanols 50ml Dimethylformamid verwendet. Das Reaktionsgemisch wird 5 Stunden lang bei 120°C gerührt, dann abgc kühlt. Nach Zugabe vom 200 ml Wasser werden die
ausgeschiedenen Kristalle filtriert, zweimal mit je SOmI Wasser gewaschen und aus Äthanol umkristallisiert. Es werden 32,0g derim Titel genannten Verbindungen erhalten, Ausbeute 80%, F.: 166-1680C.
Beispiel 3 N-O^-Dimethoxy-phenyD-N-methyl-N-lS-lteirahydro^-furoylamlnol-propyll-N-cyano-guanldin Man verfährt wie Im Beispiel 1, mit dem Unterschied, daß man anstelle von N-(Tetrahydro-2-furoyl)-piperazin 27,9g (0,15 Mol) Tetrahydro-N-[3-(methylamino)-propyl]-2-furan-carboxamid verwendet. Das Reaktionsgemisch wird 8 Stunden lang bei 6O0C
gerührt.'Es werden 24,7g dsr im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 63,5%, F.: 160-163°C.
Bels^.eU
2-[4-(Tetrahydro-2-furoyl)-piperazinyl)-4-amlno-6,7-dimethoxy-chinazolin-hydrochlorid19,4g (0,05 Mol) 4-(2-Tetrahydro-2-furoyl)-piperazin-1-IN-cyano-N'-(3,4· iimethoxy-phenyl)]-carboxamidin werden in 40ml Diäthylenglykoldiäthyläthereine halbe Stunde lang bei 180°Cgerührt. Nach Abkühlung des Reaktionsgemisches werden 100ml Dichlormethan zugegeben. Der pH-Wert des Reaktionsgemisches wird unter starkem Rühren und Kühlen mit eiskaltem Wasser durch Zugabe von salzsaurem Isopropanol auf 3-4 eingestellt. Während car Zugabe der Säure beginnt eine Kristallbildung. Das Gemisch wird eine weitere Stunde lang bei 0-5"C gerührt. Das ausgeschiedene Produkt wird filtriert und aus Isopropanol umkristallisiert. Es werden 15,6g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 73,5%, F.: 277-2790C.
Beispiel 5
2-[4-(Tetrahydro-2-furoyl)-plperazlnyl]-4-amino-6,7-dimethoxy-chinazolin-hydrochlofici
Man verfährt wie im Beispiel 4, mit dem Unterschied, daß man anstatt vijj Diäthylengiy!:oldiäii'vl3thur rjw\) Dimethylformamid
verwendet. Das Reaktionsgemisch wird bei 154°C anderthalb Stunden !'ng gerührt. Nach Abkühlung ν i.-d das Produkt durch
Zugabe von 200ml Wasser ausgeschieden, filtriert, zweimal mit \t iGüml Wasser gewaschen, in I OCm! Methanol suspendiert
und der pH wird durch Zugabe von salzsaurem Isopropanol au/ 3-4 eingestellt. Das ausgeschiedene kristalline iVodukt wirdfiltriert und aus Isopropanol umkristallisiert. Es werden 11,5g der ici Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbci/9 £4.2%.
Beispiel 6
2-[4-(Totrahydro-2-furoyl)-piperazlnyl]-4-amlno-6,7-dlmethoxy-chlnazciin-hydrochlorld
Man verfährt wie im Beispiel 4 mit dem Unterschied, daß man anstatt von Diäthylenglykoldiäthyläther 30 m' oulfolan verwandet. Das Reaktionsgemisch wird bei 28O0C15 Minuten lang gerührt. Es werden 12,29g der im Titel genannten Vk rbintU:ng jtoaiien,
Ausbeute 57,5%.
Beispiel 7
N-[3-[(4-Amlno-6,7-dlmethoxy-2-chlnazolinyl)-methylamino]-propyl]-tetrahydrö-2-furancarboxamld-hydrochlorid 4,1 g (0,03 Mol) Phosphortrichlorid werden unter Rühren und Kühlen zu 40ml Phosphoroxychlorid zugegeben. Das Gemisch wird 10 Minuten lang gerührt, worauf 11,7g (0,03 Mol) N-(3,4-Dimethoxy-phenyl)-N-methyl-N-|3-(tetrahydro-2-furylamino)-propyl)-N-cyano-guanidin zugegeben werden. Die Temperatur wird langsam auf 700C erhöht und das Reaktionsgemisch wird 2,5 Stunden lang bei dieser Temperatur gehalten. Das überschüssige Phosphoroxychlorid wird unter vermindertem Druck entfernt. Dem Rückstand wird langsam eiskaltes Wasser zugegeben. Das ausgeschiedene Rohprodukt wird aus Äthanol umkrisallisiert. Es werden 9,6g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 75%, F.: 223-2250C.
Beispiele
N-[3-[4-Amlno-e,7-dlmethoxy-2-chlnazollnyl)-methylamino]-propvlMetrahydro-2-furancarboxamld-hydrcchlorid Man verfährt wie im Beispiel 7, mit dem Unterschied, daß man anstatt von Phosphortrichlorid 6,2g (0,03 Mol) Phosphorpentachlorid verwendet. Das Reaktionsgemisch wird b.^i 25°C 3 Stunden lang gerührt. Es werden 8,5g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 66,4%.
Beispiel 9 N-[3-[4-Amlno-6,7-dlmethoxy-2-chinazollnyl)-methylamino]-propyl]-tetrahydro-2-furan-carboxamid-hydrochlorid Man verfährt wie im Beispiel 7, mit dem Unterschied, daß man anstatt von Phosphortrichlorid 8,1 g (0,03 Mol) Phosphortribromid
verwendet und das Reaktionsgemisch bei 13O0C eine halbe Stunde lang rührt. Es werden 7,8g der im Titel genannten Verbindungerhalten, Ausbeute 61 %.
Beispiel 10 N-tS^-Amlno-ej-dimethoxy^-chinazolinyO-methylaminoI-propyU-tetrahydro^-furancarboxamid-hydrochlorid Man verfährt wie im Beispiel 7, mit dem Unterschied, daß man das Gemisch durch Einleiten von Chlorwasserstoffgas sättigt,
danach 15 Minuten lang bei 25-3O0C und schließlich eine Stunde lang bei 70-750C rührt. Es werden 8,5 g der im Titel genannten
Verbindung erhalten, Ausbeute 66,4%. Beispiel 11
2-[4-(Tetrahydro-2-furoyl)-piperanzinyl]-4-amino-6,7-dimethoxy-chInazolin-hydrochlorid
Eine Lösung von 25,1 g (0,1 Mol) N-Cyano-N'-(3,4-dimethoxy-phenyl)-S-methyl-isothioharnstoff und 27,6g (0,15 Mol) N-(Tetrahydro-2-furoyl)-piperazin in 50ml Dimethylformamid wird bei 155-16O0C 5 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Das
Reaktionsgemisch wird abgekühlt. Durch Zugabe von 200ml Wasser wird das Produkt ausgeschieden, filtriert, zweimal mit je 100ml Wasser gewaschen und in 100ml Methanol suspendiert. Der pH-Wert wird durch Zugabe von salzsaurem Isopropanol auf 3-4 eingestellt. Das ausgeschiedene Produkt wird filtriert und aus Isopropanol umkristallisiert. Es werden 19,5g der im Titel genannten Verbindung erhalten, Ausbeute 46%, F.: 277-2790C.
Beispiele
2-[4-(Tetrahydro-2-furoyl)-plperazlnyl]-4-amlno-6,7-dlmethoxychlnazolln-hydrochlorld Man verfährt wie im Beispiel 11, mit dem Unterschied, daß man anstelle von Dimethylformamid 100ml Äthylenglykoldiäthyläther verwendet. Das Reaktionsgemisch wird bei 18O0C 2 Stunden lang zum Sieden erhitzt. Nach Abkühlen werden 100ml Dichloräthan zugegeben. Der pH-Wert des Gemisches wird durch Zugabe von salzsaurem Isopropanol unter Kühlen mit eiskaltem Wasser und starkem Umrühren auf 3-4 eingestellt. Das Gemisch wird eine Stunde lang bei 0-50C gerührt, das ausgeschiedene Produkt filtriert und aus Isopropanol umkristallisiert. Es werden 20,8g der im Titel genannten Verbindung erhalten/Ausbeute49%, F.: 277-2790C.

Claims (11)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zur Herstellung von Chinazolinderivaten der allgemeinen Formel
    NI I2 . H3CO' \^ "N' SN, .N-CO
    (worin
    R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und für Wasserstoff oder niederes Alkyl stehen
    oder R1 und R2 zusammen Äthylen (-CH2-CH2-) oder Trimethylen (-CH2-CH2-CH2-) bilden; und
    η 2 oder 3 ist)
    und pharmazeutisch geeigneten Säureadditionssalzen davon, dadurch gekennzeichnet, daß man
    a) ein Isothioharnstoff-Derivat der allgemeinen Formel III
    (worin R niederes Alkyl oder Phenyl-niederes Alkyl bedeutet, wobei der Phenylring der letzteren Gruppe gegebenenfalls einen oder mehrere niederes Alkyl- und/oder Halogensubstituenten tragen kann) mit einem Amin der allgemeinen Formel IV
    R1
    H'
    CO
    (worin R1, R2 und η die obige Bedeutung haben) bei einer Temperatur zwischen 1500C und 2800C umsetzt, oder
    b) eine Verbindung der allgemeinen Formel Il
    CO-
    (worin R1, R2 und η die obige Bedeutung haben) gegebenenfalls in Gegenwart eines
    Katalysators cyclisiert,
    und erwünschtenfalls eine so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in ein Säureadditionssalz überführt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i a), dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in einem über 15O0C siedenden Lösungsmittel-vorzugsweise Dimethylformamid, Dimethylacetamid oder Sulfola τ - durchführt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 b), dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei 150-2200C durchführt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 b), dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei einer Temperatur zwischen 15O0C und 2800C - vorzugsweise bei 150-2200C - durchführt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 b) oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Abwesenheit eines Lösungsmittels durchführt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 b) oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenwart eines Lösungsmittels durchführt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 b), dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenwart eines Katalysators durchführt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion bei einer Temperatur zwischen 250C und 1300C-vorzugsweise bei 70-1000C-durchführt.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel Phosphoroxychlorid und als Katalysator Phosphortrichlorid, Phosphortribromid oder eine Lewis-Säure verwendet.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-9 zur Herstellung einerVerbindung der allgemeinen Formel I1 worin R1 Methyl und R2 Wasserstoff bedeutet und η = 3 ist, dadurch gekennzeichnet, daß man die entsprechenden Ausgangsstoffe verwendet.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-9 zur Herstellung einer Verbindung der allgemeinen Formel I, worin R1 und R2 zusammen Äthylen (-CH2-CH2-) bilden und η = 2 ist, dadurch gekennzeichnet, daß man die entsprechenden Ausgangsstoffe verwendet.
DD33995890A 1989-04-21 1990-04-20 Verfahren zur herstellung von chinazolinderivaten DD297971A5 (de)

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