DD298374A5 - Verfahren und vorrichtung zum positionieren von glasplatten - Google Patents

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DD298374A5 DD90339025A DD33902590A DD298374A5 DD 298374 A5 DD298374 A5 DD 298374A5 DD 90339025 A DD90339025 A DD 90339025A DD 33902590 A DD33902590 A DD 33902590A DD 298374 A5 DD298374 A5 DD 298374A5
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Denis Mathivat
Jean-Marc Petitcollin
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Saint-Gobain Vitrage International "Les Miroirs",Fr
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Positionieren einer Glasplatte, die sich auf einem Foerderer bewegt; erfindungsgemaesz werden zwei Begrenzer in die Bahn der Glasplatte eingefuehrt, die nacheinander durch die beiden Enden der Vorderkante der Glasplatte beruehrt werden, die sich auf dem Foerderer weiterhin bewegt, wobei die Glasplatte einwandfrei ausgerichtet ist, wenn sie mit den beiden Begrenzern in Beruehrung steht, und die Steuerung der gleichzeitigen Zurueckziehung der beiden Begrenzer unmittelbar nach der Registrierung des Kontakts zwischen dem Glas und den beiden Begrenzern stattfindet. Fig. 1{Glasplatte; Ausbauchen; Waermebehandlung; Positionieren; Foerderer; Transportbahn; Begrenzer}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Positionleren einer auf einem Förderer bewegten Glasplatte, insbesondere einer Glasplatte, die zum Zweck ihrer Biegung und/oder einer Wärmebehandlung zur Modifizierung einiger ihrer mechanischen Eigenschaften über ihren Erweichungspunkt erhitzt ist. Die Erfindung bezieht sich speziell auf die Herstellung von Glasplatten oder Fenstern für Kraftfahrzeuge.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Um eine einwandfreie Glasplatte zu liefern, die den Hauptforderungen nach einer guten Konformität der Biegung und einer zufriedenstellenden optischen Qualität genügt, ist es wichtig, daß die Glasplatte richtig positionie ·'. wird, bevor sie durch die Vorrichtungen zum Biegen und/oder zur Wärmebehandlung aufgenommen wird. Eine Glasplatte, die über ihren Erweichungspunkt erhitzt ist, kann jedoch nicht durch Einspannvorrichtungen oder andere Spannteile gehalten werden, wenn es nicht möglich ist, die Druckstellen zu tolerieren, die von diesen Spannteilen notwendigerweise hinterlassen werden. Außerdem führt das Positionieren der Glasplatte in bezug auf die Vorrichtungen vor dem Erwärmen, d.h. das Anhalten dieser Vorrichtungen für eine außergewöhnlich lange Zeit, zu sehr hohen Produktionskosten.
Die Probleme durch Greiferabdrücke und Anhalten der Vorrichtungen werden bei Biege- und/oder
Wärmebehandlungsprozessen bedeutend verkleinert, bei denen die erste Stufe, nämlich das Erwärmen der Glasplatte, in einem Ofen durchgeführt wird, durch den sich die Glasplatten bewegen, z. B. auf einem Rollenförderer. Das Problem des Positionierens ist jedoch nicht gelöst, da die Bewegungsgeschwindigkeiten und die Ofenlängen dergestalt sind, daß zwei aufeinanderfolgende Glasplatten nicht immer genau identische Bahnen haben. Die Bahnabweichungen können zu zwei Typen von Fehlern führen, nämlich zum Gleiten senkrecht zur Fördererachse und zur Drehung in bezug auf diese Achse, die durch seitliche bzw. frontale Mittel zum Positionieren verhindert werden können.
Wie in der EP-PS 267120 festgestellt wird, wird das seitliche Positionieren z. B. mit Hilfe von Führungsstangen erreicht, die sich zusammen bewegen, wenn sie in Vorwärtsrichtung des Förderers vorrücken, und die einen Durchgang der Glasplatte kennzeichnen. Das Glas schleift an den Stangen, aber wird durch sie nicht angehalten.
Da jedoch die für Kraftfahrzeugfenster vorgesehenen Glasplatten niemals die Form rechtwinkliger Platten haben, sondern nahezu systematisch eine von einem Ende der Platte zum anderen variierende Breite haben, reicht das seitliche Positionieren nicht aus und muß durch ein frontales Positionieren ergänzt werden, das gemäß der EP-PS 267120 eine Haltephase bezüglich der Glasplatte umfaßt. Um der Glasplatte die erwünschte Ausrichtung zu geben, wird ein beispielsweise aus zwei Begrenzern bestehendes Stoppglied in die Bahn dor Glasplatte eingeführt, das notwendigerweise durch ein Ende der Vorderkante der Glasplatte berührt und für eine entsprechende Zeit an der Stelle gehalten wird, damit das Glas durch den Förderer neu ausgerichtet werden kann, der die Glasplatte weiterhin bewegt. Solange die Glasplatte zum mindesten teilweise durch das Stoppglied angehalten wird, reibt sie an der gleichen Stelle an den Rollen, die auf dem Glas auf Grund seiner hohen Temperatur sehr leicht einen Abdruck hinterlassen können. Somit ist das frontale Positionieren eine Quelle für zahlreiche optische Fehler.
Ziel der Erfindung Ziel der Erfindung ist es, die Reibung des Glases an den Rollen und folglich das Risiko zu minimieren. Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum frontalen Positionieren einer Glasplatte zu entwickeln. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Positionleren einer Glasplatte, die sich auf einem Förderer bewegt, bei dem in die Bahr, der Glasplatte zwei Begrenzer eingeführt werden, die aufeinanderfolgend durch die beiden Enden der Vorderkante der Glasplatte berührt werden, die sich auf dem Förderer weiterhin bewegt, wobei die Glasplatte einwandfrei ausgerichtet ist, wenn sie mit den beiden Begrenzern in Berührung steht, und die Steuerung der gleichzeitigen Retraktion der beiden Begrenzer unmittelbar nach der Registrierung des Kontakts zwischen der Glasplatte und den beiden Begrenzern durch geeignete Mittel zur Erfassung stattfindet.
Das erfindungsgemäße Verfahren schließt jede Verzögerung im Zusammenhang mit dem Positionieren aus, die Glasplatte wird nur für die zu ihrer Ausrichtung erforderliche reale Zeit zurückgehalten, zu der nur die Anspiechzeit für den Retraktionsmechanismus hinzukommt, so daß die« Reibungsdauer an den Rollen für jede Glasplatte minimiert wird. Somit gewährleistet dieses Positionierverfahren eine einwandfreie optische Qualität, selbst wenn beträchtliche Abweichungen in der Ausrichtung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Platten bestehen. Nur die effektive Abweichung einer gegebenen Glasplatte und nicht die schlechtere oder größte beobachtete Abweichung wird berücksichtigt.
In den meisten Fällen bedeutet die zufällige Natur der beobachteten Abweichungen, daß einer der Begrenzer zuerst berührt
werden kann, und jeder Begrenzer ist vorzugsweise mit Mitteln zum Erfassen der Berührung zwischen dem Glas und dem
Begrenzer ausgerüstet. Vorzugsweise registrieren diese Mittel zum Erfassen die Präsenz eines Endes der Glasplatte durch Messung des Moments, das
einem Begrenzer durch den Zusammenstoß mit dem Glas erteilt wird. Somit geht es um eine rein mechanische Messung, dievorteilhafterweise von der Glasplattentemperatur völlig unabhängig ist. Außerdem kann dieses Moment ohne Verzögerungdurch einen Hebelarm zu einem Detektor übertragen werden, der sich außerhalb des heißen Gehäuses befindet, in dem der
Förderer angeordnet ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung des vorgeschlagenen Positionierverfahrens. Die
vorgeschlagene Positioniervorrichtung besteht aus zwei identischen Positionieranordnungen, die auf beiden Seiten des
Förderers gegenüberliegend angeordnet sind, wobei jede Anordnung aus einem Arm, der den Begrenzer trägt, einem Detektor
für die Berührung zwischen der Glasplatte und dem Begrenzer und Mitteln besteht, die in der Lage sind, den Arm für die
Retraktion des Begrenzers zu schwenken. Die Retraktion der beiden Begrenzer wird gleichzeitig durch einen Stromkreis mit zwei
in Reihe geschalteten Ausschaltern gesteuert, die einem mit einem Begrenzer verbundenen Detektor entsprechen.
Der Arm, der einen Begrenzer trägt, ist vorzugsweise durch eine Klauenkupplung mit einer Transmissionswelle verbunden,
deren Rotation wahlweise durch ein Stab-Kurbel-System, durch sehr schnell wirkende elektromagnetische Vorrichtungen oderteleflexible, mit Kugeln ausgerüstete mechanische Steuerungen (teleflexible ballequipped mechanical controls) gesteuert wird.
Die Klaue muß ein angemessenes Spiel zwischen der Welle und dem Arm lassen, damit letzterer auf den Druck reagieren kann,
der durch die Glasplatte durch eine leichte Verschiebung ausgeübt wird, die z. B. mit Hilfe einer Photozelle erfaßt werden kann.
Vorteilhaft sind Ansprechzeiten der Steuersysteme von etwa 1Ao Sekunde. Vorzugsweise ist jede Positionieranordnung auf einem Wagen montiert, der sich in Übereinstimmung mit den beiden Achsen
der durch den Förderer gebildeten Ebene bewegt, nämlich einer Längsachse parallel zur Fördererachse und einer Achsesenkrecht zu der erstgenannten, wobei es die Verschiebung des Wagens in der Ebene des Förderers möglich macht, die Positionder Begrenzer zu modifizieren, um die verschiedenen Formen und Größen der Glasplatten zu berücksichtigen.
An die Positioniervorrichtung ist ein Zähler angeschlossen, der die Dauer der Wartephase begrenzt, in der die beiden Begrenzer
zurückgezogen werden, um den Durchgang der Glasplatte in voller Länge zu ermöglichen und die Begrenzer zwischen zwei aufdem Förderer bewegten Platten abzusenken.
Entsprechend einer Verbesserung der Erfindung vollführen die beiden Anordnungen während der Positionierperiode eine Translationsbewegung entlang der Längsachse X in Bewegungsrichtung der Glasplatten mit einer Geschwindigkeit, die unter
der Förderergeschwindigkeit liegt. Zu diesem Zweck werden die beiden Wagen mit Hilfe eines Motors oder zweier Motorenverschoben, die z. B. unter dem Förderer angeordnet sind und sie gleichzeitig antreiben.
Auf diese Weise wird nicht nur die Positionierzeit minimiert (die noch geringfügig länger ist als die vorige infolge der Verschiebung der Begrenzer vor der Glasplatte), sondern auch die Intensität der Reibungswirkung, so daß die heiße Glasplatte
nunmehr nur in ihrer Geschwindigkeit verlangsamt und nicht durch einen der Begrenzer angehalten wird.
Vorteilhafterweise werden die beiden Anordnungen bewegt, bevor das am weitesten vorstehende Ende der Glasplatte gegen
den ersten Begrenzer stößt, so daß die Begrenzer bereits eine konstante Bewegungsgeschwindigkeit erreicht haben, wenn daseigentliche Positionieren beginnt. Diese Bewegung wird vorzugsweise das Erfassen der ankommenden Glasplatte eingeleitet,vorzugsweise mit Hilfe einer Lichtschranke, z. B. der aus der EP-PS 267850 bekannten.
Während des Betriebs kann, wenn die Begrenzer beim Positionieren beweglich gehalten werden, die Registrierung der Berührung des Glases mit den beiden Begrenzern zunächst zu ihrer gleichzeitigen Beschleunigung anstelle der direkten Steuerung ihrer Retraktion genutzt werden, indem gewährleistet wird, daß sie sich rasch von der Glasplatte entfernen,
anschließend werden die Arme geschwenkt, um Raum für die sich weiter bewegende Platte zu lassen. Dies beugt jeglichem
Risiko vor, daß sich die Glasplatte vom Förderer etwas abhebt und an den Begrenzern haftet, was mitunter wegen der hohen Temperatur der Glasplatte vorkommt. Ausführungsbeispiel
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Merkmale der Erfindung können der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen entnommen werden, wobei
Fig. 1: eine Ansicht einer Positionieranordnung senkrecht zur Ebene des Förderers und Fig. 2: eine Seitenansicht der Positionieranordnung von Fig. 1 zeigt.
Fig. 1 und 2 beziehen sich auf eine Vorrichtung zur Durchführung der Erfindung entsprechend der ersten vorgeschlagenen Ausführungsform. Diese Positioniervorrichtung ist oberhalb eines durch einen Rollengang 1 gebildeten Förderers montiert, der vorzugsweise aus Silikahohlrohren besteht, die von Silikafasergewebe und in der Positionierzone mit einem Material überzogen sind, das das Gleiten der Glasplatten erleichtert und vom Lithopor > oder Bornitridtyp sein kann. Diese Rollen 1 durchqueren ein heißes Gehäuse, das seitlich durch die Wände 2 begrenzt ist, und rotieren z. B. auf Rollen 3, die auf einem Rahmen 4 angeordnet sind, der sich außerhalb des heißen Gehäuses befindet.
Das Positionieren der Glasplatten durch die Rollen 1 wird durch die Begrenzer 5 erreicht, die an den Enden des Arms 6 befestigt sind. Hier dargestellt ist eine Anordnung mit Begrenzern an Armen, die über den Rollen 1 montiert sind, aber es ist auch möglich, mit Armen unterhalb der Rollen und vorstehenden Begrenzern zu arbeiten. Der Arm 6 besteht z. B. aus einem Metallrohr. An seinen Enden außerhalb des heißen Gehäuses ist durch eine Muffe 7 eine Treibstange 8 befestigt, die durch ein Rollenlager 9 geführt wird. An die Treibstange 8 schließt sich eine Welle 10 an, die in einem Rollenlager 11 geführt wird. Die Stange 8 und die Welle 10 sind durch eine Klaue 12 mit einem geringen Spiel zwischen der Verzahnung verbunden.
Die Rollenlager 9 und 11 sind auf einem Wagen 13 angeordnet, der auf den Schlitten 15 parallel zur Längsachse X des Förderers verschoben werden kann entlang derer die Lager 14 gleiten, die mit dem Wagen 13 ein Ganzes bilden. Die Verschiebung des
Wagens erfolgt mit Hilfe einer Endlosschraube oder Schnecke 16, die durch eine Kurbel 17 angetrieben wird, die nur in Fig.2 zu
erkennen ist. Die Schlitten 15 und die Schnecke 16 lagern auf einem Tisch 1R, der sich entlang einer Achse Y senkrecht zur
Achse X mit Hilfe der Lager 19, die mit dem Tisch 18 ein Ganzes bilden, bewogt und entlang der Schlitten 20 beweglich ist, die an
einer Bank 21 befestigt sind, die mit dem Gesamtrahmen ein Ganzes bildet. Die Lage des Tisches 18 wird durch eine
Endlosschraube 22 geregelt, die durch eine Kurbel 23 bewegt wird. Die Endlosschrauben oder Schnecken 16 und 22 ermöglichen eine sehr genaue Regelung der Lage der Begrenzer sowohl längs
eis auch quer entsprechend den verschiedenen Formen und Größen der Glasplatten.
Wie vorstehend angegeben sind der Arm 6 und seine Treibstange 8 in einem Rollenlager vorzugsweise im wesentlichen
reibungsfrei montiert, so daß dar begrenzte Druck, der durch die Glasplatte iiuf den Begrenzer 5 ausgeübt wird, ausreicht, um die
Rotation der Stange 8 und daher des Zapfens 25 einzuleiten, der die Photozelle 24 freilegt. Diese erste Rotation erfolgt um einen
sehr kleinen Winkel und entspricht dem maximalen Spiel der Verzahnung der Klaue.
Außerdem kann die Weile 10 durch eine Kurbel 26, die mit einem Stab 27 gelenkig verbunden ist, unter der Wirkung der Elektromagneten 28 verschoben werden. Der Speisestromkreis für diese Elektromagneten verfügt über zwei in Reihe geschaltete Ausschalter, wobei jeder Ausschalter mit einer der beiden Zellen der Positionieranordnung verbunden ist, so daß der Speisestromkreis geschlossen ist, wenn die beiden Zellen freigelegt sind, was bedeutet, daß die beiden Begrenzer in Berührung
mit der Glasplatte stehen.
Das System arbeitet wie folgt. Ein erstes Ende der Vorderkante der Glasplatte berührt den Begrenzer 5 unter dem erteilten Moment, so daß der Arm 6, die damit verbundene Stange 8 und somit der Zapfen 25 in Bewegung versetzt werden. Eine der
beiden Zellen 2<* ist nicht mehr verdeckt und schließt einen der Ausschalter. Der Begrenzer 5 verbleibt jedoch an Ort und Stelleund hält die Glasplatte, die durch den Förderer weiterbewegi wird, so daß nach einer gewissen Zeit, die von der anfänglichen
Abweichung der Glasplattenstellung abhängt, der zweite Begrenzer berührt wird, was zum Schließen des entsprechenden Ausschalters führt. Der Speisestromkreis wird dann geschlossen, die Elektromagneten verschieben den Stab 26, der über der Kurbel 25 die Welle 11 in Drehung versetzt, z. B. um eine halbe Umdrehung. Die vollständige Ansprechzeit des Systems nach dem Freilegen der beiden Zellen beträgt etwa Vio Sekunde. Die Umdrehung der Welle 11 bewirkt die Umdrehung der Stange 8, die mit ihr durch die Klaue 12 gekuppelt ist, und bewirkt daher
schließlich die Retraktion der Begrenzer.
In dem Falle, in dem die Begrenzer parallel zur Achse des Förderers während der Positionierzeit verschoben werden, verfügt die Vorrichtung auch über einen Motor, der seine Bewegung mit Hilfe von Riemen auf die Schnecken oder Winden überträgt, die mit
jeder der Bänke 21 verbunden sind.
In diesem Falle wird die Bank mit einer Geschwindigkeit V2, die unter der Geschwindigkeit V1 des Förderers liegt, In der gleichen Richtung wie dieser bewegt, so daß die durch den Förderer bewegte Glasplatte in der Lage ist, den ersten Begrenzer und danach
den zweiten Begrenzer einzuholen, wobei die Berührung dee Glases mit dem zweiten Begrenzer-wie oben erwähnt-diegleichzeitige Retraktion der beiden Begrenzer bewirkt. Vorzugsweise werden die Bänke mit hoher Geschwindigkeit in die
Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei sich die Begrenzer in hochgezogener Stellung befinden, um die folgende Glasplatte zu
positionieren.
Eine erfindungsgemäße Positioniervorrichtung kann in jeder Bearbeitungsanlage für heiße Glasplatten und insbesondere in Biegeeinrichtungen gemäß FR-PS'n 2549465,2604992,2085434,2567 508,2596551 oder 2596550 angewendet werden.

Claims (15)

1. Verfahren zum Positionieren einer Glasplatte, die sich auf einem Förderer bewegt, bei dom in die Bahn der Glasplatte zwei Begrenzer eingeführt sind, die nacheinander durch die beiden Enden der Vorderkante der Glasplatte berührt werden, die sich auf dem Förderer weiterhin bewegt, wobei die Glasplatte einwandfrei ausgerichtet wird, wenn sie mit den beiden Begrenzern in Berührung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der gleichzeitigen Retraktion der beiden Begrenzer unmittelbar nach der Registrierung des Kontakts zwischen dem Glas und den beiden Begrenzern stattfindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührung des Glases mit jedem Begrenzer unabhängig registriert wird, wobei die zweite Registrierung dabei zum Schließen des Steuerstromkreises der Retraktionseinrichtung führt,
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Begrenzer einen Teil der Positionieranordnung bildet, die bezüglich der beiden Achsen der durch den Förderer gebildeten Ebene beweglich ist, nämlich einer Längsachse X parallel zum Förderer und einer Achse Y senkrecht zu der ersten Achse.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionieranordnungen während der Positionierperiode Translationsbewegungen entlang der Längsachse in Bewegungsrichtung der Glasplatte mit einer Geschwindigkeit vollführen, die unter der Geschwindigkeit des Förderers liegt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Positionieranordnungen 3insetzt, bevor eines der Enden der Vorderkante der Glasplatte den ersten Begrenzer berührt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Positioniervorgangs die Begrenzer durch eine Beschleunigung vor der Retraktion außer Betrieb gesetzt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Positionieranordnungen durch das Erfassen der Ankunft einer sich auf dem Förderer vor den Begrenzern bewegenden Glasplatte gesteuert wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührung des Glases mit einem Begrenzer registriert wird, indem das Moment gemessen wird, das jedem Begrenzer durch die Glasplatte erteilt wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei identischen und gegenüberliegenden Positionieranordnungen zu beiden Seiten des Förderers besteht, wobei jede Anordnung aus einem Arm (6), der einen Begrenzer (5) trägt, einem Detektor (24) zum Erfassen der Berührung zwischen der Glasplatte und dem Begrenzer (5) und Mitteln zum Drehen des Arms (6) besteht, um den Begrenzer zurückzuziehen, wobei die Retraktion der beiden Begrenzer gleichzeitig durch einen Stromkreis mit zwei in Reihe geschalteten Ausschaltern gesteuert wird, von denen jeder einem mit einem Begrenzer (5) verbundenen Detektor zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm durch einen Wagen (13) gehalten wird, der sich entlang der beiden zueinander senkrechten Achsen X und Y bewegt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Begrenzers (5) auf Grund der Berührung mit einer Glasplatte durch eine Photozelle (23) registriert wird, die durch einen Zapfen (24), der mit dem Arm (6) ein Ganzes bildet, in der Wartestellung abgedeckt ist und bei Berührung der Begrenzer freigelegt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehung des Arms (6) zur gleichzeitigen Retraktion der Begrenzer (5) durch die Umdrehung einer Welle (11) erreicht wird, an die er durch eine Klaue (12) gekuppelt ist, wobei die Welle (11) durch eine Kurbel (26) in Bewegung versetzt wird, die durch einen Stab (26) verschoben wird, der durch zwei Elektromagneten (28) bewegt wird, worauf der Speisestromkreis geschlossen wird, wenn die beiden Begrenzer berührt wurden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Wagen (13) auf einer Bank (21) montiert ist, die sich parallel zur Achse des Förderers während des Positioniervorgangs verschieden läßt.
14. Verfahren nach Anspruch 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibung des Glases an den Rollen des Förderers (1) durch Behandeln mit einem Gleitmittel wie Lithopone oder Bornitrid minimiert wird.
15. Anwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13 in einer Biegeeinrichtung für Glasplatten.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD90339025A 1989-03-24 1990-03-23 Verfahren und vorrichtung zum positionieren von glasplatten DD298374A5 (de)

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