DD298535A5 - Verbindungsbeschlag fuer stabelemente - Google Patents

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DD298535A5 DD34439090A DD34439090A DD298535A5 DD 298535 A5 DD298535 A5 DD 298535A5 DD 34439090 A DD34439090 A DD 34439090A DD 34439090 A DD34439090 A DD 34439090A DD 298535 A5 DD298535 A5 DD 298535A5
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DD
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clamping
connecting pin
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rod
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DD34439090A
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Inventor
Josef Walter
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Wulf Markus Otto,De
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Abstract

Bei einem Verbindungsbeschlag (1) fuer Stabelemente (7) zum Aufbau von raeumlichen oder ebenen Fach- oder Tragwerken, insbesondere Messestaenden, Vitrinen oder Tischen, mit mindesens zwei von einem polyederfoermigen Grundkoerper (2) an dessen Auszenflaechen (4) getragene Verbindungszapfen * die im Querschnitt angepaszt in die hohlen Enden (8) der zu verbindenden Stabelemente (7) eingreifen, wobei jeder Verbindungszapfen (3) mindestens ein Klemmsegment (6) aufweist, das mittels eines durch eine Wandbohrung (20) der Stabelemente (7) hindurch spann- und loesbaren Spannglieds (5) innerhalb des hohlen Stabelementendes (8) gegen die Stabelementinnenwandung spannbar ist, ist zur Erzielung einer optimalen reibschluessigen Verbindung sowie verbesserte Optik vorgesehen, dasz der Verbindungszapfen (3) ein Quader ist, der einen Anschluszbereich (15) mit quadratischem Querschnitt aufweist, mittels dem der Verbindungszapfen (3) mit dem Grundkoerper (2) verbunden ist, und anschlieszend eine vordere Aussparung (40) aufweist, in der das ebenfalls einen quadratischen Querschnitt aufweisende Klemmsegment (6) angeordnet ist. Das Spannglied (5) spannt das Klemmsegment (6) in Richtung der Querschnittsdiagonalen und auch in Richtung der Verbindungszapfenlaengsachse zum Grundkoerper (2) hin. Fig. 2{Verbindungsbeschlag; Grundkoerper; Verbindungszapfen; Grundkoerper-Auszenflaeche; Spannglied; Klemmsegment; Stabelement; hohles Stabelementende; Anschluszbereich; Aussparung, vordere}

Description

Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Verbindungsbeschlag zu schaffen, mit dessen Hilfe Stabelemente so verbunden werden können, daß damit räumliche oder ebene Fach- oder Tragwerke aufgebaut werden können, insbesondere Messestände, Vitrinen oder Tische. Der Zusammenbau soll rasch und einfach möglich sein, aber trotzdem den sicheren Zusammenhalt gewährleisten.
Darlegung des Wusens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und einen Verbindungsbeschlag der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß ein sicheres Verbinden der Stabelemente auf den Verbindungszapfen möglich ist, wobei mindestens die planen Außenseiten der miteinander verbundenen Stabelemente ohne optisch störende Durchbrüche zum Verspannen des Klemmsegments ausgebildet sind.
Wesen der Erfindung
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Verbindungsbeschlag der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet ist, daß der Verbindungszapfen ein Quader ist, der einen Anschlußbereich mit quadratischem Querschnitt aufweist, mittels dem der Verbindungszapfen mit dem Grundkörper verbunden ist, und anschließend eine vordere Aussparung aufweist, in der das ebenfalls einen quadratischen Querschnitt aufweisende Klemmsegment angeordnet ist, und daß das Spannglied das Klemmsegment in Richtung der Querschnittsdiagonalen und in Richtung der Verbindungszapfenlängsachse zum Grundkörper hin spannt.
Aufgrund der Spannwirkung des Spannglieds in Richtung dor Querschnittsdiagonalen des Verbindungszapfens einerseits und bzgl. der Längsat hse der Verbindungsschraube andererseits, erreicht man in Verbindung mit dem Eingriff des Klemmsegments in die Aussparung des Verbindungszapfens sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung verlaufend eine Spannkraft, welche die sichere Verbindung jedes Stabelementes auf seinem Verbindungszapfen gewährleistet. Aufgrund der Anordnung des Spannglieds derart, daß dieses entlang der Querschnittsdiagonalen des Verbindungszapfens verlaufend angeordnet ist, kann die entsprechende Zugangsbohrung am Stabelement an einer Kreuzung zweier ebenen Stabelementaußenflächen, d. h. an einer Kante vorgesehen werden, welche im Vergleich zu Bohrungen an flachen Rohraußenwänden weniger augenfällig ist und somit eine die Optik störende Unterbrechung der ebenen Flächen vermieden wird.
Gewichtssparend und bei hoher Stabilität kann der Verbindungszapfen in seiner Mittelachse eine abgesetzte Durchgangsbohrung aufweisen, durch die die Verbindunysschraube bis in den Anschlußbereich hinein geführt ist. Des weiteren wird zur reibschlüssigen Verspannung der Stabelemer.enden am jeweils zugeordneten Verbindungszapfen durch diametrales Abspreizan des Klemmsegments ein Verspannen in Richtung Grundkörper anschlagend, weitestgehend spaltlos gehalten und gegen Zugkräfte besonders gesichert sind.
Ein Verklemmen des Klemmsegments beim Verspannen kann iweckmäßigerweise konstruktiv dadurch verhindert werden, daß der Anschlußbereich und das Klemmsegment gegenüberliegend schräge stirnseitige Führungsflächen aufweisen können, die bei Relativverschiebung der Teile zueinander zusammenwirken.
Eine weitere konstruktive Ausgestaltung des Spannglieds sieht in besonders vorteilhafter Weise vor, daß dieses eine Imbusschraube sein kann, die in einer in der Querschnittsdiagonalen des Klemmsegments schräg zur Verbindungszapfenlängsrichtung verlaufenden Sackbohrung mit ihrem Schraubenkopf aufgenommen liegt, wobei der Gewindeschaft durch eine in der Stirnseite des Klemmsegments mündende Durchgangsbohrung hindurch in eine coaxial zur Durchgangsbohrung verlaufende Anziehgewindebohrung in der Stirnseite des Anschlagbereichs eingreift.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: eine räumliche Ansicht einer Vitrine mit Verbindungsbeschlägen;
Fig.2: eine Seitenansicht eines Verbindungsbeschlags teilweise im Längsschnitt.
Der Verbindungsbeschlag 1 nach Figur 2 besteht aus einem würfelförmigen Grundkörper 2, dessen Außenflächen 4 drei jeweils rechtwinklig abstehende Verbindungszapfen 3 tragen. Dor Grundkörper 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel wie gesagt ein Würfel, er kann aber such ein beliebiger Polyeder sein, dessen Außenflächen 4 nicht zwangsläufig plan sein oder scharfe Kanten haben müssen.
Es ist aber auch möglich, Verbindungsbeschläge 1 herzustellen, die eine andere Anzahl an Verbindungszapfen 3 aufweisen, deren Anordnung zueinander auch unterschiedlich sein kann. In Figur 1 ist beispielsweise ein Rohrrahmen einer Vitrine gezeigt, bei welchem drei verschiedene Arten von Verbindungsbeschlägen 1 verwendet werden. Zum einen sind reine Eckbeschläge 1' gezeigt, oder auch Eckverbindungsbeschläge 1", durch welche vier Stabelemente 7 oder Rohrelemente mit Außenflächen 9 miteinander verbunden werden können. Ferner ist ein Verbindungsbeschlag 1"', gezeigt, welcher zur Verlängerung von zwei Stabelementen 7 dient.
Der in Figur 2 im einzelnen dargestellte Verbindungsbeschlag 1 hat drei Verbindungszapfen 3, die stirnseitig jeweils über zwei Paßstifte 11 und eine Verbindungsschraube 10 an einer der Außenflächen 4 des Grundkörpers 2 angeschraubt sind. Der Grundkörper 2 ist hierzu mit entsprechenden Gewindebohrungen 12 für die Verbindungsschrauben 10 versehen. Die Paßstifte 11 sind in entcprechend genau angeordneten Paßbohrungen 13 lagegenau eingesetzt.
Die Außenflächen 4 des Grundkörpers 2 entsprechen dem Außenquerschnitt des aufgeschobenen Stabelernents 7, so daß die
Außenflächen ohne Kantenbildung durc jehend eben sind. Zur optischen Überdeckung geringer Maßabweichungen können die Kanten 21,22 der Außenflächen 4 bzw. der Stabelementenden 8 gebrochen, insbesondere gerundet sein.
Zur Aufnahme der Verbindungsschraube 10 ist der Verbindungszapfen 3 mit einer abgesetzten Ourchgangsbohrung 19 versehen.
Gemäß Figur 2 ist in der grundkörperabgewandten Stirnseite des Anschlußbereichs 15' eine pyramidenförmige Ausnehmung 40 vorgesehen, deren Spitze in der Mittelachse liegt und in dur ein im Querschnitt quadratisch ausgebildetes Klemmsegment 6' mit einer entsprechend der pyramidenförmigen Ausnehmung 40 geformten Stirnseite verschiebbar eingreift.
Hierzu weist die Ausnehmung 40 eine Führungsfläche 27 und das Klemmsegment 6' eine Führungsfläche 26 auf, die von der Innenwandung 23 des Stabelements 8 geneigt in Richtung Grundkörper 2 verlaufen. Das Klemmsegment 6' ist mit dem Anschlußbereich 15' über ein Spannglied in Form einer Imbusschraube 55 verbunden und diametral sowio in Richtung Grundkörper 2 hin mit der Innenwandung 23 des Stabelementendes 8 verspannbar.
Zum Bewegen des Klemmsegments 6' liegt die Imbusschraube 55 mit ihrem Schraubenkopf 55' in einer schräg verlaufenden Sackbohrung 28 des Klemmsegments 6', wobei der Gewindeschaft durch eine Durchgangsbohrung 29 hindurch mit einer hierzu coaxial verlaufenden Anziehgewindebohrung 30 des Anschlußbereichs 15' zusammenwirkt. Die Neigung der Längsachse der Bohrungen 28,29,30 ist dabei die gleiche wie die der Führungsflächen 26,27. Die Imbusschraube 55 ist durch eine Wandbohrung 20 hindurch schraubbar, wobei die Durchgangsbohrung 29 und der Schraubenschaft Spiel zueinander aufweisen, wodurch eine mit Spiel behaftete Halterung des Klemmsegment 6' am Anschlußbereich 15' gegeben ist.

Claims (3)

1. Verbindungsbeschlag für Stabelemente zum Aufbau von räumlichen oder ebenen Fach- oder Tragwerken, insbesondere Messeständen, Vitrinen oder Tischen, mit mindestens zwei von einem polyederförmigen Grundkörper an dessen Außenflächen getragenen Verbindungszapfen, die im Querschnitt angepaßt in die hohlen Enden der zu verbindenden Stabelemente eingreifen, wobei jeder Verbindungszapfen mindestens ein Klemmsegment aufweist, das mittels eines durch eine Wandbohrung der Stabelemente hindurch spann- und lösbaren Spannglieds innerhalb des hohlen Stabelementendes gegen die Stabelementinnenwandung spannbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungszapfen (3) ein Quader ist, der einen Anschlußbereich (15') mit quadratischem Querschnitt aufweist, mittels dem der Verbindungszapfen (3) mit dem Grundkörper (2) verbunden ist und anschließend eine vordere Aussparung (40) aufweist, in der das ebenfalls einen quadratischen Querschnitt aufweisende Klemmsegment (6') angeordnet ist, und daß das Spannglied (5) das Klemmsegment (6') in Richtung der Querschnittsdiagonalen und in Richtung der Verbindungszapfenlängsachse zum Grundkörper (2) hin spannt.
2. Verbindungsbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußbereich (15') und das Klemmsegment (6') gegenüberliegend schräge stirnseitige Führungsflächen (26,27) aufweisen.
3. Verbindungsbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannglied (5) eine !nibusschraube (55) ist, die in einer in der Querschnittsdiagonalen des Klemmsegments (6') schräg ~ur Verbindungszapfenlängsrichtung verlaufenden Sackbohrung (28) mit ihrem Schraubenkopf (55) aufgenommen liegt, wobei der Gewindeschaft (55") durch eine in der Stirnseite des Klemmsegments (6') mündenden Durchgangsbohrung (29) hindurch in eine coaxial zur Durchgangsbohrung (29) verlaufende Anziehgewindebohrung (30) in der Stirnseite des Anschiußbereichs (15') eingreift.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Verbindungsbeschlag für Stabelemente zum Aufbau von räumlichen oder ebenen Fach- oder Tragwerken, insbesondere Messeständen, Vitrinen oder Tischen, mit mindestens zwei von einem polyederförmigon Grundkörper an dessen Außenflächen getragenen Verbindungszapfen, die im Querschnitt angepaßt in die hohlen Enden der zu verbindenden Stabelemente eingreifen, wobei jeder Verbindungszapfen mindestens ein Klemmsegment aufweist, das mittels eines durch eine Wandbohrung der Stabelemente hindurch spann- und lösbaren Spannglieds innerhalb des hohlen Stabelementendes gegen die Stabelementinnenwandung spannbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der CH-PS 438848 ist ein Verbindungsbeschlag bekannt, bei dem auf dem würfelförmigen Orundkörper auf dessen Außenflächen die Verbindungszapfen befestigbar sind. Die Verbindungszapfen sind über deren Gesamtlänge zweigeteilt ausgebildet, wobei ein U-Profil einen Aufnahmebereich bildet, der stirnseitig mit dem Grundkörper verbunden ist und an dem gegenüber den U-Schenkeln angeordnet, parallel hierzu verlaufend, ein plattenartiges Klemmsegment mittels einer Madenschraube abspreizbar gehalten ist. Aufgrund der Längsteilung des Verbindungszapfens kommen beim Verspannen des Klemmsegments nur zwei gegenüberliegende Außenflächen des Zapfens mit den entsprechenden Innenwandungen des Stabelements in reibschlüssige Berührung. Die Klemmwirkung ist daher nicht optimal. Da das abspreizbare Klemmsegment über die Geaarr>*.!."rige des Verbindungszapfens bis an den Grundkörper reicht, muß in umständlicher Weise das Rohrelement, bis ein Spannen stattgefunden hat, gehalten werden, da dieses beim Aufschieben in keinerlei Weise zuvor „vororientiert", d.h. ausgerichtet wird; hierdurch besteht beim Verspannen des Klemmsegments zusätzlich die Gefahr eines Verkeilens vor Erreichen einer gesicherten Klommposition. Aufgrund der Anordnung des Spannglieds senkrecht zur planen Rohrwandung des Stabelements, müssen das äußere Erscheinungsbild störende Zugangsbohrungen an einer der plsnon Rohraußenflächen vorgesehen werden.
Aus der DE-OS 2607738 ist ein weiterer Verbindungsbeschlag bekannt, dessen Verbindungszapfen einen grundkörperseitigen Anschlußbereich aufweisen, mittels dem das aufzuschiebende Rohronde vor diametraler Verspannung des Klemmsegments durch einen Gewindestift vorzentriert werden kann. Das Klemmsegment ist hierbei relativ klein ausgeführt und zudem zwischen dem bereits erwähnten grundkörperseitigen Anschlußbereich und einem hierzu querschnittsgleichen Endbereich verschiebbar aufgenommen, wodurch die Klemmwirkung beim Abspreizen des Klemmsegments aufgrund der sehr kleinen, in Eingriff mit der Rohrinnenwandung zu bringenden Reibfläche begrenzt ist.
DD34439090A 1989-05-20 1990-05-18 Verbindungsbeschlag fuer stabelemente DD298535A5 (de)

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