DD299663A5 - Betriebsverfahren und vorrichtung zur automatisierten reinigung von spulenhuelsen von fadenresten entlang einer textilen fadenbearbeitungsmaschine, insbesondere doppeldraht-zwirnmaschine, verfahrbare automatisierte wartungen- nd bedienungsvorrichtung - Google Patents

Betriebsverfahren und vorrichtung zur automatisierten reinigung von spulenhuelsen von fadenresten entlang einer textilen fadenbearbeitungsmaschine, insbesondere doppeldraht-zwirnmaschine, verfahrbare automatisierte wartungen- nd bedienungsvorrichtung Download PDF

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Abstract

Bei Fadenbearbeitungsstellen, bei denen von zwei auf einen Spulenadapter (5) aufgesteckten Vorlagespulen (6) Faeden abgezogen und verarbeitet werden, tritt das Problem einer auf der Vorlagespulenhuelse (6) verbleibenden Restwicklung auf. Um diese Fadenrestwicklung zu beseitigen, ist die erfindungsgemaesze Wartungs- und Bedienungsvorrichtung mit einem schwenkbaren, auf und ab bewegbaren Greifer (22) zur Herausnahme des Spulenadapters aus der Fadenbearbeitungsstelle, mindestens einem schwenkbar gelagerten Aufsteckdorn (100) fuer den Spulenadapter, einer schwenkbar gelagerten, auf und ab bewegbaren Schneideinrichtung (60) zum Durchtrennen einer auf einer Vorlagespulenhuelse verbliebenen Restwicklung und mit einer schwenkbar gelagerten Absaugeinrichtung (71) zum Absaugen der durchtrennten Restwicklung versehen, um entsprechend dem erfindungsgemaeszen Betriebsverfahren die Reinigung von noch Fadenreste enthaltenden Vorlagespulenhuelsen unmittelbar nach der Herausnahme der Vorlagespulenhuelsen aus der Fadenbearbeitungsstelle durchfuehren zu koennen.{Entfernen von Fadenrestwicklungen; Spulenadapter; Vorlagespulenhuelsen; Greifer; Schneideinrichtung; Absaugeinrichtung; Spulenadapter-Aufsteckdorn}

Description

Betriebsverfahren und Vorrichtung zur automatisierten Reinigung von Spulenhülsen von Fadenresten entlang einer textlien Fadenbearbeitungsmaschine, insbesondere Doppeldraht-Zwirnmaschine, verfahrbare automatisierte Wartungs- und Bedienungsvorrichtung
Bei Fadenbearbeitungsstellen, bei denen der von zwo! übereinander auf einen Spulen- oder Transportadapter aufgesteckten Vorlagespulen die Fäden von beiden Spulen abgezogen und gemeinsam verarbeitet werden, tritt in der Regel das Problem einer auf einer der beiden Vorlagespulen verbleibenden Rostwicklung auf, Das Problem tritt auch bei Fachspulen auf. Zwirne nach dem Doppeldraht-Verfahren werden aber auch ab Fachspule hergestellt. Die beiden im Zwirn beteiligten Fadenstränge sind als Vorprodukt auf einer Fachmaschine doubliert (gefacht) und zu oiner Spule aufgewickelt worden. Im Normalfall ist davon auszugehen, daß Fachspulun total auslaufen und es somit keine Fadenreste auf der Fachspulhülse gibt. Die Praxis zeigt aber, daß kurz vor Auslauf einer Fachspulhülse fallweise Fadenreste auf der Hülse verbleiben. Der Grund dafür liegt in der Anfangsbewicklung auf der Fachspulmaschine, wo oftmals die ersten Fadenlagen zuainander vorhaken können. Die Folge ist ein Fadenbruch auf der Doppeldraht-Zwirnspindel und somit ein Fadonrest auf der Fachspulhülse. Derartige Fadenreste können bei der weiteren Handhabung bzw. Weitorbeförderung des Spulen- bzw. T ansportadapters, auf den eine nur nahezu abgewickelte Spulenhülse aufgesteckt ist, infolge der unter Umständen frei herumhangenden Fadene nden zu Schwierigkeiten bzw. Störungen führen.
Bisher geschieht die Hülsenreinigung, insbesondere das Entfernen von Fadenresten, außerhalb maschinenintegrierter Anlagen. Dazu müssen die mit Spulenreston versehenen Garnhülsen mohrfach gehandhabt werden. Es sind teilweise große Transportwege zu überbrücken. Erst dann steht die Hülse mit dem Garnrest einer Einrichtung zur Hülsenreinigung zur Verfügung.
Um derartige Störungen auszuschalten, werden erfindungsgemäß eine Wartungs- und Bedienungsvorrichtung gemäß dem Patentanspruch 1 und ein Betriebsverfahren gemäß Patentanspruch 7 vorgeschlagen.
Es handelt sich dabei um die Verwirklichung des Gedankens, Restfadenwicklungen von einer auf einen Spulenadapter aufgesteckten Spulenhülse bzw. Ablaufhülse bereits innerhalb der Wartungs· und Bedienungsvorrichtung unmittelbar nach dem Herausnehmen der Ablaufeinheit, die aus dem Spulenadapter und mindestens einer noch Fadenreste enthaltenden Ablaufhülse besteht, zu entfernen. Auf diese Weise ist ein weiteres Umsetzen der noch mit einer restlichen Fadenlänge bewickelten Hülsen an nachfolgenden Bearbeitungsstellen überflüssig. Die Hülsenreinigung geschieht direkt an der Wartungsund Bedienungsvorrichtung, so daß an das Hülsenfördorsys'em eine gereinigte Hülse übergeben wird, die in den Kreislauf des Spulentransportes nahtlos einläuft.
Bevorzugte Lösungen sind in den Unteransprüchen behandelt
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: in perspektivischer Darstellung ausschnit'.sweise eine Doppeldraht-Zwirnmaschine mit einem entlang dieser Maschine
patroullierenden Wartungsautomaten; Fig. 2: teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Darstellung eine Doppeldraht-Zwirnspindel mit einem
Wartungsautomaten und zugeordneten Wartungs- und Handhabungselementen; Fig. 3: in schematischer, perspektivischer Darstellung Einzelheiten eines unteren Greifers und einer oberen, ebenfalls mit einem
Greifer bestückten Absaugeinrichtung; Fig. 4: ausschnittsweise in perspektivischer Ansicht eine Darstellung verschiedener innerhalb des Wartungsautomaten
angeordneter Wartungs- und Bedienungselemente, und Fig. 5: eine perspektivische Darstellung der in den Wartungsautomaten integrierten Schneid- und Absaugeinrichtungen während der Tätigkeit dieser beiden Einrichtungen.
Fig. 1 zeigt ausschnittsweise eine Doppeldraht-Zwirnmaschine A, einen entlang der Doppeldraht-Zwirnmaschine auf unteren und oberen Schienen 1 bzw. 2 verfahrbaren Wartungsautomaten B sowie eine Hängefördereinrichtung C. Die Hängefördereinrichtung C umfaßt eine Oberschiene 3, in der eine Förderkette oder ein Fördemand geführt ist, an der bzw. an dem in gleichmäßigen Abständen nach unten hängende Spulenhängehalter 4 für Spulenadapter bzw. Spulentransportadapter 5 befestigt sind. Die Spulenhängehalter 4 und die Spulenadapter 5 sind in bekannter Weise so gestaltet, daß beim Hochfahren eines Spulenadapters 5 einmal der Spulenadapter von dem von dem Spulenhängehalter ergriffen und festgehalten wird, während der Spulenadapter 5 beim folgenden Hochverfahren und Wiederabsenken relativ zum Spulenhängehalter 4 von diesem freigegeben wird. Fig. 1 zeigt im Bereich der Oberschiene 3 auf der linken Seite sechs mit je zwei voll bewickelten Kreuzspulen 6 bestückte Spulenadapter 5, die mittels des Wartungsautomaten B an die einzelnen Zwirnstellen der Doppeldraht-Zwirnmaschine 1 übergeben werden sollen, und rechts zwei mit leeren Hülsen 6' bestückte Spulenadapter 5, die von dem Wartungsautomaten B einzeln aus Zwjrnstellen der Doppeldraht-Zwirnmaschine A entnommen und an oinen Spulenhängehalter 4 übergeben worden sind. Diese Hülsen 6' werden zusammen mit den Spulen- und Transportadaptern 5 mittete der Hängefördereinrichtung C zu einer externen Bestückungsstation gefördert, in dor die Adapter 5 wieder mit voll bewickelten Vorlagespulen bzw. Kreuzspulen 6 bestückt werden können. Bei den Vorlagespulen kann es sich auch um Fachspulen handeln.
Die Doppeldraht-Zwirnmaschine A umfaßt mehrere Arbeits- bzw. Zwirnstellen mit den üblichen bekannten Elementen wie (nicht dargestellte) Spindel im unteren Bereich, Ballonbegrenzer?, Spulentopf 8, Fadeneinlauf 9, Ballonfadenführer 10, Umlenkorgane 11 zur Aussteuerung der Fadenauflaufspannung, Voreilung 12, Changierfadenführer 13 und die von einer Friktionswalze 14 ingetriebene Zwirnkreuzspule bzw. Auflaufspule 15. In der Maschinenmitte befindet sich im oberen Bereich zwischen den beiden parallel längsverlaufenden Maschinenseiten ein Transportband 16 zum Abtransport von voll bewickelten Zwirnkreuzspulen 15. Oberhalb jeder von einer Friktionswalze 14 angetriebenen Zwirnkreuz- bzw. Auflaufspule 15 befindet sich ein Hülsenmagazin 17 für leere Auflaufhülsen 18.
Innerhalb des Schutztopfes 8 ist eine obere, nur noch teilweise bewickelte Kreuzspule bzw. Vorlagespule 6 eines mittels eines Spulenadapters 5 in die Zwirnstelle eingesetzten Vorlagespulenpaares dargestellt. Die Fäden werden von den Vorlagespulen nach oben abgezogen und durch den Fadeneinlauf 9 in den unteren Spindelbereich zu einer Fadenspeicherscheibe geführt, von der die beiden zusammengefaßten Fäden unter Bildung eines Fadenballons zum Ballonfadenführer 10 verlaufen und anschließend nach Passieren der Umlenkrollen 11 und der Voreilung 12 auf die von der Friktionswalze 14 angetriebene Auflaufspule 15 aufgewickelt werden.
Vor der Doppeldraht-Zwirnmaschine A bzw. den einzelnen Zwirnstellen patroulliert der Wartungsautomat B. Fig. 1 zeigt schematisch und ausschnittsweise diverse Handhabungselemente des Automaten B, die zum Auswechseln von mit leeren
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Spulenhülsen 6' bestückten Spulenadaptern 5 (Ablaufeinheit) gegon mit vollen Kreuzspulen 6 (oder auch Fachspulen) bestückte Spulenadapter 5 (Vorlageeinheit) und zur Manipulierung bzw. Sicherung der Fadenenden der leeren bzw. nahozu abgewickelten Spulenhülsen 6' dienen. Es handelt sich dabei hauptsächlich um zwei um eine vertikale Achse verschwenkbare und in vertikaler Richtung auf und ab bewegbare Aufnahmedorne 100 für Vorlage- und Ablaufeinheiten sowie Greifer- und Absaugeinrichtungen 22 bzw. 23.
Der Wartungsautomat B hat ein se inkförmiges Gehäuse 101, dessen Vorderwand mit einer Führungsschiene 102 für den einen Dorn 100 tragenden verschwenkbaren Querarm 103 versehen ist.
Der Wartungsautomat B enthält weiterhin innerhalb seines Gehäuses 101 eine Schneideeinrichtung 60 zum Durchbrennen einer auf einer Hülse 6' verbliebenen Fadenrestwicklung entlang einer Hülsenmantellinie sowie eine Absaugeinrichtung 70 zum Absaugen dieser mittels der Schneideeinrichtung 60 durchtrennten Fadenrestwicklung.
Im folgenden werden neben den konstruktiven Einzelheiten gleichzeitig auch die Wirkungsweisen bzw. Funktionen der erfindungsgemäßen Einzelelemente beschrieben.
Fig. 2 zeigt von einer Doppeldraht-Zwirnspindel zusätzlich den Spulentopfboden 8.1 sowie die übliche Fadenspeicherscheibe 19. Der Spulenadapter 5, der in der oben beschriebenen Weise gleichzeitig auch Transportadapter ist, besteht aus einem Zylinderabschnitt 5.1, der an seinem unteren Ende einen Tragflansch 5.2 und im Bereich seines oberen Endes vorzugsweise eine Ringnut 5.3 aufweist. Zur Herausnahme der Ablaufeinheit aus der Doppeldraht-Zwirnspindel dient der die beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 aufweisende, in horizontaler Richtung (Pfeil fl) verschwenkbare, auf und ab bewegbare Greifer 22 des Wartungsautomaten B. Die Greiferenden der beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 können den in den Spindeltopf 8 eingesetzten Spulenadapter 5 an seinem Außonumfang, vorzugsweise aber im Bereich seiner Ringnut 5.3, eng umschließen, wodurch gleichzeitig das von der noch nicht ganz abgelaufenen unteren Spulenhülse 6' kommende und in die Hohlseele des Spulenadapters einlaufende Fadenende automatisch eingeklemmt und gesichert wird.
Bei dem Herausheben des Spulenadapters 5 aus dem Spulentopf 8 durch Hochfahren des Greifers 22 muß dafür gesorgt werden, daß durch automatisches Öffnen einer in bekannter Weise im Inneren der Spindelhohlachse der Doppeldraht-Zwirnspindel angeordneten Fadenbremse das Fadenende ohne jede Behinderung aus der Hohlachse der Spindel herausgezogen werden kann.
Gemäß Fig. 2 und 3 wird von einem zweigeteilten Spulenadapter ausgegangen. Der untere Abschnitt des Adapters stellt ein Transportmittel für voll buvvickelte Spulen bzw. abgelaufene Hülsen dar. In dieser Form ist er auch Bestandteil des der Doppeldraht-Zwirnmaschine übergeordneten Spulentransportsystems. Auf der Doppeldraht-Zwirnspindel, d. h. innerhalb des Spulentopfes, dienen solche Adapter-Unterteile 5 gleichzeitig auch zur Zentrierung der Spulen auf der Nabe des Spulentopfes. Auf dieses Adapter-Unterteil 5 ist ein eine Hohlachse aufweisendes Kopfteil bzw. Adapter-Oberteil 5' aufgesteckt, welches in bekannterWeise dazu dient, unterschiedliche Fadenablaufbedingungen an einer Doppeldraht-Zwirnspindel zu schaffen. Das Adapter-Oberteil 5' kann beispielsweise eine einen Fadeneinlaufkopf bildende Avivier-Einrichtung bekannter Bauart zum Benetzen des durchlaufenden Fadens mit einem Aviviermittel sein.
Fig. 2 zeigt einen Teilbereich der Doppeldraht-Zwirnmaschine im Querschnitt, und zwar den Maschinenrahmen 27, eine Druckluftleitung 28 mit einem zu einer Doppeldraht-Zwirnspindel führenden Anschluß 29, der zu einer Druckluftdüse 30 für die pneumatische Fadeneinfädelung führt, und einen Spindelwirtel 31 mit Riemenandrückrolle 32 zum Andrücken eines Tangentialantriebsriemens 33 gegen den Spindelwirtel 31. Ein jeder einzelnen Spindel zugeordneter Fußhebel 34 dient zur Betätigung einer nicht dargestellten Spindelbremse, und dieser Fußhebel 34 dient auch zur Betätigung der Druckluftdüse 30, um in bekannter Weise in der Spindelhohlachse eine Saugluftströmung zum Zwecke einer Fadendurchfädelung durch die Spindel aufzubauen.
Fig. 2 zeigt Teilbereiche des vor der Doppeldraht-Zwirnmaschine entlang der Schienen 1 und 2 patroullierenden Wartungsautomaten B, von dem ausschnittsweise die für die Erfindung und/oder die weitere Beschreibung relevanten Wartungs- und Handhabungselemente dargestellt sind, wie der Greifer 22 und die Absaugeinrichtung 23, sowie ein Betätigungshebel 35, durch dessen Herunterdrücken in Richtung des Pfeiles (6 im gegebenen Augenblick der Fußhebel 34 zum Stillsetzen der, einzelnen Spindeln betätigt werden kann. Fig.2 zeigt kurz oberhalb des Fußhebels 34 zwei Laufrollen 36 des Wartungsautomaten B, die entlang einer Führungsfläche 1.1 der unteren Schiene 1 geführt sind. ,
Die Absaugeinrichtung 23 ist ebenso wie der Greifer 22 in Richtung des Pfeilers fl verschwenkbar und in Richtung des Pfeiles f5 in vertikaler Richtung auf und ab bewegbar.
Zur Fig. 2 ist noch zu erwähnen, daß mit dem Einschwenken der Absaugeinrichtung 23 in den Bereich der Spindt lachse der Ballonfadenführer 7 aus seiner koaxialen Lage zur Spindel herausgeschwenkt wird.
Fig. 3 zeigt den Greifer 22, wie er mit seinen beiden Greiferarmen 22.1 und 22.2 das Adapter-Unterteil 5 erfaßt und dabei gleichzeitig das zu der noch eine Restwicklung tragenden Hülse 6' führende Fadenende festklemmt.
Das Adapter-Oberteil 5' wird von einem an der Absaugeinrichtung 23 angebrachten oberen Greifer 37 festgehalten, der zwei in horizontaler Richtung verschwenkbare Greiferarme 37.1,37.2 aufweist. Während die beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 des unteren Greifers 22 in der Lage sind, über ihren gesamten Innenumfang gegen den Außenumfang des Adapter-Unterteils 5 bzw. der Ringnut 5.3 zur Anlage zu kommen, so daß ein Fadenende unabhängig von seiner Umfangsstellung relativ zum Adapter-Unterteil festgeklemmt wird, sind die Greiferarme 37.1,37.2 des oberen Greifers 37 mit nach innen gerichteten Vorsprüngen bzw. Nasen 38 versehen, die bei geschlossenen Greiferarmen in eine Ringnut 5.1' des Adapter-Oberteils bzw. Fadeneinlaufkopfes 5' punktförmig eingreifen, um das Adapter-Oberteil 5' hochheben zu können, ohne dabei einen an der Außenseite des Adapter-Oberteils 5' entlanggeführten Faden festzuklemmen.
In den unteren Greifer 22 bzw. in dessen Greiferarme 22.1 und 22.2 sowie in die Absaugeinrichtung 23 sind nicht zur vorliegenden Erfindung gehörende Luftleitungen integriert, durch die entweder zur pneumatischen Betätigung der Greiferarme oder nicht dargestellter Schneideinrichtungen Druckluft zugeführt werden kann, oder in denen eine Saugluftströmung aufgebaut werden kann, um abgeschnittene Fadenenden abzusaugen. Für die vorliegende Erfindung ist es wesentlich im Bereich des Adapter-Unterteils 5 das zur Fadenrestwicklung einer Hülse 6' führende Fadenende in der in Fig. 3 dargestellten Weise mittels der Greiferarme 22.1,22.2 des unteren Greifers 22 festzuklemmen.
Nachdem der in Fig. 3 dargestellte Zustand erreicht ist, wird die Absaugeinrichtung 23 zusammen mit dem oberen Greifer 37 seitlich verschwenkt. Danach kann mittels des Greifers 22 das Adapter-Unterteil 5 zusammen mit den Hülsen 6' aus dem Spulentopf 8 herausgehoben werden. Der Greifer 22 wird anschließend in den Wartungsautomaten B so weit hineingeschwenkt,
daß das Adapter-Unterteil 5 mit den Hülsen 6' auf einen der beidon Aufnahmedorne 100 aufgesteckt werden kann, der In eine entsprechende Schwenkstellung gebracht worden ist.
Danach wird gemäß den Fig.4 unc' 5 die um eine Vertikalachse verschwenkbare Schneideinrichtung mit ihrem Rundmesser 61 gegen eine Mantellinie der die Fadenrestwicklung aufweisenden Hülse 6' angestellt. Die Schwenkbewegung der Schneideinrichtung bzw. des Rundmessers 61 wird sensorisch entweder über Näherungssensoren oder aber durch direktes Abtasten der noch m!t der Fadenrestwicklung bewickelten Hülse 6' gesteuert. Die Schneideinrichtung 60,61 ist zusätzlich noch in vertikaler Richtung verstellbar, derart, daß die Schneideinrichtung 60,61 über die gesamte Höhe der Hülsen 6' entlang fahrbar ist. Die Schwenk- und Hubbewegung der Schneideinrichtung erfolgt vorzugsweise über Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 62 bzw. 63. Der Drehantrieb des Rundmessers erfolgt über eine Antriebseinrichtung 64, bei der es sich entweder um einen Elektromotor oder einen pneumatischen Motor handelt.
Die innerhalb des Warlungsautomaten ungeordnete Absaugeinrichtung 70 enthält einen In vertikaler Richtung langgestreckten Absaugstutzen 71, dessen Saugöffnung im wesentlichen der Gesamthöhe einer einzelnen Fachspulenhülse oder der beiden übereinander gesteckten Hülsen 6' entspricht. Dieser Absaugstutzen 71 ist vorzugsweise in horizontaler Richtung verschwenkbar, derart, daß er mit seiner Saugöffnung in eine Gegenüberstellung zu den zu reinigenden Hülsen 6' gebracht werden kann.
Derauf den Aufnahme- bzw. Aufsteckdorn 100 aufgesteckte Spulenadapter bzw. Spulentransportadapter 5 bleibt während des Durchtrennens der auf einer Hülse 6' befindlichen Fadenrestwicklung von dem Greifer 22 gehalten, wobei er mittels des Domes 100 zentriert ist. Erst wenn die Fadenrestwickiung völlig durchtrennt und auch durch den Absaugstutzen 71, der an eine nicht dargestellte Saugluftquelle anschließbar ist, abgesaugt ist, öffnet sich der Greifer 22 und gibt den Transportadapter 5 einschließlich der nunmehr völlig leeren Hülsen 6' frei.
Danach werden die Schneideinrichtung 64 und die Absaugeinrichtung 71 wieder in ihre Ausgangsstellung weggeschwenkt, so daß der den Transportadapter 5 und die Leerhülsen 6' tragenden Aufnahmedorn 100 aus dem Wartungsautomaten B herausgeschwenkt werden kann. Der die Ablaufeinheit 5,6', 6' tragende Aufnahmedorn 100 wird dann außerhalb des Wartungsautomaten B nach oben gefahren um diese Abiaufeinheit an einen Spulenhängehalter 4 zu übergeben.

Claims (7)

1. Entlang einer textlien Federbearbeitungsmaschine insbesondere Doppeldraht-Zwirnmaschine, verfahrbare automatische Wartungs- und Bedienungsvorrichtung, die im Bereich der einzelnen Fadenbearbeitungsstellen, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindeln, anhaltbar ist, um daraus einen Spulen- und Transportadapt' , auf den eine oder mehrere Spulenhülsen aufgesteckt sind, herauszunehmen und an eine Weiterfördereinrichtung zu übergeben, gekennzeichnet durch mindestens einen verschwenkbaren, auf und ab bewegbaren Greifer (22) für den Spulenadapter (5), einen auf einem auf und ab bewegbaren Schwenkarm (103) gelagerten Aufnahmedorn (100) zum Aufstecken des von dem Greifer (22) aus der Fadenbearbeitungsstelle herausgehobenen und in die Wartungs- und Bedienungsvorrichtung eingeschwenkten Spulenadapters (5), eine schwenkbar gelagerte, auf und ab bewegbare Schneideeinrichtung (60), die ein motorisch antreibbares Schneidorgan (61) aufweist, das sensorisch gesteuert gegen eine Mantellinie der mittels des Spulenadapters (5) zwischen dem Aufnahmedorn (100) und dem Greifer (22) positionierten Spulenhülsen (6') anstellbar ist, und eine schwenkbar gelagerte Abspugeinrichtung (70), die einen an eine Saugluftquelle anschließbaren Absaugstutzen (71) aufweist, der ebenfalls an die beiden zwischen dem Aufnahmedorn (100) und dem Greifer (22) positionierten Spulenhülsen (6') anstellbar ist.
2. Wartungs- und Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugstutzen (71) eine in vertikaler Richtung langgestreckte Saugöffnung hat.
3. Wartungs- und Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidorgan ein Rundmesser (61) ist, das zusammen mit der Schneideinrichtung (60) mittels eines Hubzylinders (63) über die gesamte Höhe der beiden übereinander gesteckten Spulenhülsen (6') auf und ab bewegbar ist.
4. Wartungs- und Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (22) zwei relativ zueinander verschwer >are Greifarme (22.1,22.2) aufweist, die um einen Zylinderabschnitt (5.1) des Spulenadapters (5) über dessen gesamten Umfang eng zu umschließen, gegen den Zylinderabschnitt (5.1) der Spulenhülse (5) heranbewegbar sind.
5. Wartungs- und Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine schwenkbar gelagerte, auf und ab bewegbare Absaugeinrichtung (23), die mit einer an eine Saugluftquelle anschließbaren Absaughaube (23.1) zentral über eine Fadenbearbeitungsstelle bewegbar ist und einen zusätzlichen Greifer (37) für ein auf den Spulen- und Transportadapter (5) aufgestecktes Adapter-Oberteil (5') aufweist, um dieses Adapter-Oberteil (5') im Bereich der Fadenbearbeitungsstelle von dem darunter befindlichen Spulen- und Transportadapter (5/ abzuheben.
6. Wartungs- und Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Greifer (37) zwei Greiferarme (37.1) und (37.2) aufweist, die zum punktförmigen Angriff an dem Außenumfang des Adapter-Oberteils (5') mit nach innen gerichteten Vorsprangen bzw. Nasen (38) versehen sind.
7. Betriebsverfahren für eine entlang einer textlien Fadenbearbeitungsmaschine, insbesondere Doppeldraht-Zwirnmaschine, verfahrbare automatische Wartungs- und Bedienungsvorrichtung, die im Bereich der einzelnen Fadenbearbeitungsstellen, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindeln, anhaltbar ist, um daraus mittels eines Greifers einen Spulen- und Transportadapter, auf den mindestens eine Spulenhülse aufgesteckt ist, herauszunehmen und an einen auf einem auf und ab bewegbaren Schwenkarm gelagerten Aufnahmedorn zu übergeben, bevor eine schwenkbar gelagerte, auf und ab bewegbare Schneideeinrichtung an die eine Fadenrestwicklung aufweisende Spulenhülse angestellte wird, um diese Restwicklung durchzutrennen und diese durchtrennte Fadanrestwicklung mittels einer schwenkbar gelagerten Absaugeinrichtung abzusaugen, bevor abschließend der Spulenadapter mittels des Aufnahmedornes an eine Weiterfördereinrichtung übergeben wird.
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
DD90342962A 1989-07-24 1990-07-20 Betriebsverfahren und vorrichtung zur automatisierten reinigung von spulenhuelsen von fadenresten entlang einer textilen fadenbearbeitungsmaschine, insbesondere doppeldraht-zwirnmaschine, verfahrbare automatisierte wartungen- nd bedienungsvorrichtung DD299663A5 (de)

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