DD301303A7 - Schaltungsanordnung zur kopplung von computern - Google Patents

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DD301303A7 DD29604886A DD29604886A DD301303A7 DD 301303 A7 DD301303 A7 DD 301303A7 DD 29604886 A DD29604886 A DD 29604886A DD 29604886 A DD29604886 A DD 29604886A DD 301303 A7 DD301303 A7 DD 301303A7
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Ralf Georgi
Manfred Dr Guenzel
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Univ Schiller Jena
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Abstract

Schaltungsanordnung zur Kopplung von Computern mittels einer Tastaturmatrix zur Eingabe der Zeichen aus der Tastatur T in einen übergeordneten Computer C 1, sowie der Ausgabe von Zeichen aus dem übergeordneten Computer C 1 über die Tastatur T an den untergeordneten Computer C 2 (Tastaturnachbildung). Der untergeordnete Computer C 2 und die Tastatur T bilden ein in sich geschlossenes System. Ein mögliches Anwendungsgebiet ist die Kopplung einer elektronischen Schreibmaschine (untergeordneten Computer C 2) mit dem übergeordneten Computer C 1. Dabei kann die Tastatur T des untergeordneten Computers C 2 als Eingabemedium in den übergeordneten Computer C 1 dienen oder der übergeordnete Computer C 1 nutzt die elektronische Schreibmaschine (untergeordneter Computer C 2) als Ausgabemedium. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Kopplung eines übergeordneten Computers mit einem untergeordneten Computer. Diese Anordnung wird beispielsweise dort eingesetzt, wo die Eingabe über die Tastatur des untergeordneten Computers zweckmäßiger ist, und/oder dort, wo der untergeordnete Computer als Ausgabemedium des übergeordneten Computers verwendet werden soll.
Charakteristik das bekannter, Standes der Technik
Es ist bekannt, daß zum einen verschiedene Computer miteinander gekoppelt werden können, wobei diese Computer aber über standardisierte Schnittstellen verfügen müssen. Andererseits sind auch Computerkopplungen über die Tastatur des einen Computers bekannt, wobei bei diesen Lösungen entweder in die interne Struktur der Computer eingegriffen werden muß und/oder es sich um aufwendige, komplizierte Schaltungsanordnungen handelt (WO 84/03373), auch ist hier nur Einrichtungsverkehr möglich.
Allgemein bekannt ist die Signalverknüpfung der Tastatur mit dem untergeordneten Computer mittels Zeilen- und Spaltenleitungen.
Ziel der Erfindung
Es ist eine sehr einfache Schaltungsanordnung zu finden, dio dort vorteilhaft einsetzbar sein soll, wo in die interne Struktur des untergeordneten Computers nicht eingegriffen werden kann, und wo der untergeordnete und/oder der übergeordnete Computer nicht über standardisierte Schnittstellen verfügen. Zweirichtungsbetrieb (Ein- und Ausgabe) soll gewährleistet sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist die Aufgabe der Erfindung, zur einfachen Kopplung von Computern, die über keine standardisierten Schnittstellen verfügen, eine Schaltungsanordnung zur Eingabe in den übergeordneten Computer über die Tastatur des untergeordneten Computers bzw. zur Ausgabe über den untergeordneten Computer iu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Dem übergeordneten Computer werden ein Spaltenmultiplexer für die Adressleitungen der Spalten und ein Demultiplexer für die
Adressleitungen der Zeilen zugeordnet, mit deren Hilfe er die T astatur des untergeordneten Computers abfragt bzw. nachbildet. Über eine einfache Verknüpfungslogik wird zwischen den beiden möglichen Betriebsarten (Ein- und Ausgabe) umgeschaltet.
Zur Realisierung der Tastaturabfrage durch den übergeordneten Computer ist dieser über eine Leitung, an der ein Umschaltsignal anliegt, mit einem ersten Eingang einer V" knüpfur.gslogik verbunden. Das Umschaltsignal realisiert die Umschaltung zwischen der Ein- und Ausgabebetriebsart. Adressleitungen der Zeilen verbinden den übergeordneten Computer mit ersten Eingängen eines Demultiplexers. Mit Hilfe
dieser Leitungen werden die Zeilen der Tastatur dos untergeordneten Computers adressiert.
Zeilenleitungen verbinden den Demultiplexer mit ersten Eingängen des Zeilentreibers. Der Demultiplexer dekodiert die Adressioiung durch den übergeordneten Computer. Die dekodierten Zeilensignale wer- len dem Zeilentreiber Zugeführt, der die Zeilenleitungen der Tastatur des untergeordneten Computers ansteuert. Zeilenleitungen verbinden dazu den Zeilentreiber mit der Tastatur. Ein zweiter Eingang des Demultiplexers ist mit einem Ausgang der Verknüpfungslogik verbunden. Der Demultiplexer erhält in Abhängigkeit von der Ansteuerung an den Eingängen von der Verknüpfungslogik ein Freigabesignal. Der übergeordnete Computer ist über eine Leitung mit einem zweiten Eingang des Zeilentreibers verbunden, der ein Freigabesignal des Zeilentreibors erhält, das die Freigabe des Zeilentreibers bewirkt. Der übergeordnete Computer ist über Adressleitungen der Spalten mit ersten Eingängen eines Spaltenmultiplexers verbunden. Der übergeordnete Computer liefert die Adressierung für die Spalten der Tastatur des untergeordneten Computers. Ein zweiter Eingang des Spaltenmultiplexers ist über Spaltenleitungen mit der Tastatur des untergeordneten Computers
verbunden. Der Spaltenmultiplexer liefert von seinem Ausgang über eine Leitung zu einem zweiten Eingang der
Verknüpfungslogik und zu einem Eingang des übergeordneten Computers ein Ausgangssignal zur Steuerung der Verknüpfungslogik und zum Erkennen der aktiven Spalte durch den übergeordneten Computer. Die Verknüpfungslogik besteht
aus einem NOR-Gatter.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird kostengünstig eine Kopplung von 2 Computern ermöglicht, ohne daß standardisierte Schnittstellen benötigt werden. Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles (Kopplung eines Kleincomputers mit einer elektronischen Schreibmaschine) näher erläutert
Es zeigen
Fig. 1: Prinzip zur Kopplung von ( gütern Fig. 2: Schaltungsanordnung zu pplung von Computern.
Gemäß Figur 1 werden bei der Betriebsart Eingabe über die Tastatur T des untergeordneten Computers C 2 in den übergeordneten Computer C1 über die Adressleitungen der Zeilen L2, den Demultiplexer D und den Zeilentreiber P, der Tastatur T Zeilensignale Z zyklisch aufgeprägt.
Bei Betätigung einer Taste der Tastatur T wird die jeweils aktive Spaltenleitung SP über den Spaltenmultiplexer M, der über die Adressleitung der Spalt 3n L5 vom Computer C1 angesteuert wird, vom Computer C1 über die Leitung L6 nach dem Ausgangssignal zum Einlesen in den übergeordneten Computer A abgefragt. Dabei ist die Verknüpfungslogik G über das Umschaltsignal zwischen Ein- und Ausgang S1 vom übergeordneten Computer C1 so eingestellt, daß das Ausgangssignal A nicht durchgeschaltet wird und das Freigabesignal E für den Demultiplexer D aktiv ist. Der Zeilentreiber P ist hierbei ständig durchgeschaltet. Wenn es möglich oder notwendig ist, kann mit dem Umschaltsignal S1 auch der untergeordnete Computer C2 in einen passiven Zustand versetzt werden.
Bei der Betriebsart Ausgabe vom Computer C1 über den Computer C2 wird über das Umschaltsignal S1 die Verknüpfungslogik G so aktiviert, daß das Ausgangssignal A des Spaltenmultiplexers M als Freigabesignal E für den Demultiplexer D dient. Über die Adressierungen der Zeilen L2 und din Adressleitungen der Spalten L5 vom,Computer C1 werden dsr Demultiplexer D und der Spaltenmultiplexer M so'oingestellt, wie es für das nachzubildende Tastaturzeichen notwendig ist. Dabei bilden die Adressleitungen L2 und L5 Adressignale in bezug auf die Tastaturmatrix T, so daß das auszugebende Zeichen automatisch von den Spaltenleitungen SP über den Ausgang des Spaltenmultiplexers M (Ausgangssignal zum Einlesen in den übergeordneten Computer A), die Verknüpfungslogik G (Freigabesignal E), über den Demultiplexer D (Zeilenleitung L3) und den Zeilentreiber P auf die Zeilenleitungen Z durchgeschaltet wird. Der Zeilentreiber P wird hierbei über das Freigabesignal des Zeilentreibers S 2 so eingestellt, daß er nur dann durchschaltet, wenn ein Zeichen vom übergeordneten Computer C1 ausgegeben werden soll. Ansonsten gewährleistet er, daß die Tastatur T weiterhin mit ihrem untergeordneten Computer C2 zusammenarbeiten kann.
In Figur 2 wird die Tastaturabfrage bzw. -nachbildung für eine Matrix von 64 Tasten (entspricht 8 Zeilen leitungen und 8 Spaltenleitungen) dargestellt. Zweckmäßigerweise werden die demzufolge notwendigen joweils 3 Adressleitungen der Zeilen L2 und Adressleitungen der Spalten L5, das Umschaltsignal zwischen Ein- und Ausgang S1 und das Freigabesignal des Zeilentreibers S2 sowie das Ausgangssignal A des Spaltenmultiplexers M über ein paralleles Ein-/Ausgabetor des übergeordneten Computers C1 gesteuert bzw. abgefragt. Die Verknüpfungslogik G ist in diesem Beispiel ein NOR-Gatter. Der Zeilentreiber P kann die Zeilenleitungen Z bei entsprechendem Freigabesignal S2 hochohmig schalten. FürS1 gilt: Ist S1 = H, dann erfolgt die Tastaturabfrage, ist S1 = L, dann erfolgt die Tastaturnachbildi. ng.

Claims (2)

1. Schaltungsanordnung zur Kopplung von Computern unter Nutzung einer Tastatur (T) eines untergeordneten Computers (C 2), mit einer spaltenweise Ansteuerung und einer zeilenweisen Abfrage der Tastatur (T) des untergeordneten Computers (2), dadurch gekennzeichnet, daß zur Realisierung der Tastaturabfrage durch den übergeordneten Computer (C 1) dieser ·
-- über eine Leitung (L 1), an der oin Umschaltsignal (S 1) anliegt, mit einem ersten Eingang einer Verknüpfungslogik (G) verbunden ist,
- Adressleitungen (L2) den übergeordneten Computer (C 1) mit ersten Eingängen eines Demultiplexers (D) verbinden, Zeilenleitungen (L3) den Demultiplexer mit ersten Eingängen des Zeilentreibers (P) verbinden,
- Zeilenleitungen (Z) den Zeilentreiber (P) mit der Tastatur (T) verbinden, wobeii ein zweiter Eingang des Demultiplexers (D) mit einem Ausgang der Verknüpfungslogik (G) verbunden ist und der Demultiplexer ein Freigabesignal (E) erhält,
- der übergeordnete Computer (C 1) über Leitungen (L4) mit einem zweiten Eingang des Zeilentroibers (P) verbunden ist, der ein Freigabesignal (S2) erhält,
- der übergeordnete Computer (C 1) über Adressleitungen (L5) mit ersten Eingängen eines Spaltenmultiplexer (M) verbunden ist qnd weiterhin ein zweiter Eingang des Spaltenmultiplöxers (M) über Spaltenleitungen (Sp) mit der Tastatur (T) verbunden ist und
- ein Ausgangssignal (A) des Spaltenmultiplexers (M) über Leitungen (L6) an einem zweiten Eingang der Verknüpfungslogik (G) und einem Eingang des übergeordneten Computers (C 1) anliegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungslogik (G) aus einem NOR-Gatter besteht.
DD29604886A 1986-11-07 1986-11-07 Schaltungsanordnung zur kopplung von computern DD301303A7 (de)

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