DD301728A9 - Vorrichtung zur ermittlung des detonationsbereiches einer granate in einem trefferfeld - Google Patents
Vorrichtung zur ermittlung des detonationsbereiches einer granate in einem trefferfeld Download PDFInfo
- Publication number
- DD301728A9 DD301728A9 DD28625986A DD28625986A DD301728A9 DD 301728 A9 DD301728 A9 DD 301728A9 DD 28625986 A DD28625986 A DD 28625986A DD 28625986 A DD28625986 A DD 28625986A DD 301728 A9 DD301728 A9 DD 301728A9
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- detonation
- sensors
- hit field
- note
- hit
- Prior art date
Links
- 238000005474 detonation Methods 0.000 title claims abstract description 43
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 9
- 238000001514 detection method Methods 0.000 abstract description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 238000012552 review Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ermittlung des Detonationsbereiches einer Granate in einem Trefferfeld. Ihr Ziel ist es, die genaue automatische Ermittlung des Detonationsbereiches mit geringem Aufwand zu ermöglichen. Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen Zielauswertevorrichtung, mittels der eine genaue Bestimmung des Detonationsbereiches einer Granate gewährleistet wird. Gemäß der Erfindung sind Sensoren in bestimmten Abständen und zueinander so angeordnet, daß die Bestimmung des Detonationsbereiches durch die Reihenfolge des Durchlaufens der Druckwelle an den Sensoren erfolgt. Figur
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
zum Schießziel konzentrischen Kreises angeordnet, wobei die beiden Sensoren eines Paares sich in bezug auf das
werden.
meteorologischen Störeinflössen, Unebenheiten des Geländes usw. nicht mehr einzuhalten.
Das Ziel der Erfindung bssteht in einer genauen automatischen Ermittlung des Detonationsbereiches einer Granate innerhalb eines bestimmten, vorzugsweise rechteckigen Trefferfeldes mit geringem Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen Zielauswertevorrichtung, mittels der eine genaue Bestimmung des Detonationsbereiches einer Granate gewährleistet wird. Dies wird nun erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß durch eine gestaffelte Anordnung der akustischen Sensoren in Längs- und Querrichtung zum Trefferfeld und in äquidistanten Abständen zu den Grenzen der Detonationsbereiche des Trefferfeldes von der Druckwelle der Detonation immer zuerst der Sensor angesprochen wird, der in bezug auf die jeweilige Grenze näher am Detonationsort liegt. Dabei ist die Anordnung der Sensoren in unmittelbarer Nähe des Trefferfeldus, so daß meteorologische und sonstige Störeinflüsse nahezu ausgeschaltet werden. Die Feststellung des Detonationsbereiches orfolgt getrennt in Längs- und Querrichtung zum Trefferfeld und zwar sowohl für die Längs- als auch für die Querrichtung derart, daß eine dem jeweiligen Detonationsbereich zugeordnete Bewertung, z. B. eine Note, registriert wird, wenn die zwei zu dem Detonationsbereich gehörenden Sensoren in bezug auf Längs- oder Querrichtung vor zwei einem anderen Detonationsbereich entsprechenden Sensoren das Durchlaufen der Druckwelle registriert haben. Die angezeigte Zensur, die sich aus dem Vergleich der in Längs- und Querrichtung erreichten Bewertungen ergibt, entspricht dann immer der jeweils schlechteren der beiden zu vergleichenden Bewertungen. Eine Detonationsregistrierung außerhalb des Trefferfeldes erfolgt dann, wenn einer der äußeren Sensoren vor zwei einem Detonationsbereich zugeordneten Sensoren das Durchlaufen der Druckwelle registriert.
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dazu zeigt
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Anordnung der Sensoren zum Trefferfeld.
Das Trefferfeld gemäß Fig. 1 besteht aus den drei Detonationsbereichen, die den Noten 3,1 und 2 zugeordnet sind. Aus der äquidistanten Anordnung von zwei zu jeweils einer Grenze des Trefferfeldes gehörenden Aufnehmern, ergibt sich die in der Zeichnung dargestellte Anordnung der Sensoren. Die nach Durchlaufen der Druckwelle abgegebenen Signale werden einer Auswerteeinrichtung zugeleitet, in der nach dem oben beschriebenen Prinzip der Detonationsbereich ermittelt wird. Erfolgt beispielswuise die Detonation in dem der Note 3 entsprechendem Detonationsbereich, und zwar in der Nähe der Grenze zum Gobiet der 5, sprechen in Reihenfolge die Sensoren 2 v, 1 v, 3 ν an. Bevor der letzte der vier vorderen Sensoren, der Sensor 5v, schaltet, erreicht die Druckwelle aufgrund der kürzeren Entfernung zum Detonationsort den Sensor 3h. Mit dem Schalten dieses Aufnehmers ist die Bedingung für die Anzeige der Note 3 (in bezug auf die Längsrichtung) erfüllt, da beide der zur Note 3 gehörenden Sensoren vor den beiden Sensoren der Note 2 bzw. Note 1 oder vor einem der zur Note 5 gehörenden Sensoren geschaltet haben. Analoge Überlegungen treffen für die den anderen Detonationsbereichen des Trefferfeldes zugeordneten Noten zu. Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, existieren für dieses Ausführungsbeispiel in Querrichtung nur ein Detomtionsbereich, dor der Note 1 entspricht, und das Detonationsgebiet außerhalb des Trefferfeldes. Für eine Detonation, die im Gebiet der Note 3 erfolgt, würde in Querrichtung eine 1 ermittelt werden. Nach Vergleich der beiden Bewertungen erscheint dann als Endergebnis eine 3.
Eine Anzeige der Note erfolgt erst nach Schalten aller Sensoren, um eine Fehlbewertung infolge defekter Aufnehmer zu vermeiden.
1: Detonationsbereich des Trefferfeldes, dem die Note 1 zugeordnet ist
2: Detonationsbereich des Trefferfeldes, dem die Note 2 zugeordnet ist
3: Detonationsbereich des Trefferfeldes, dem die Note 3 zugeordnet ist
5 v: Sensor, der der vorderen Grenze des Detonationsbereiches „Note 3" zugeordnet ist
3v: Sensor, der der hinteren Grenze des Detonationsbereiches „Note 3" zugeordnet ist
1 v: Sensor, der der hinteren Grenze des Detonationsbereiches „ Note 1" zugeordnet ist
2 v: Sensor, der der hinteren Grenze des Detonationsbereiches „ Note 2" zugeordnet ist
3 h: Sensor, der der vorderen Grenze des Detonationsbereiches „Note 3" zugeordnet ist
1 h: Sensor, der der hinteren Grenze des Detonationsbereiches „Note 3" zugeordnet ist
2 h: Sensor, der der hinteren Grenze des Detonationsbereiches „Note 1" zugeordnet ist 5 h: Sensor, der der hinteren Grenze des Detonationsbereiches „Note 2" zugeordnet ist 11: Sensor, der der rechten Seite des Trefferfeldes zugeordnet ist
51: Sensor, der der linken Seite des Trefferfeldes zugeordnet ist 1 r: Sensor.derderlinkenSeitedesTrefferfeldeszugeordnetist 5 r: Sensor, der der rechten Seite des Trefferfeldes zugeordnet ist
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Ermittlung des Detonationsbereiches einer Granate, gekennzeichnet dadurch, daß Sensoren in bestimmten Abständen zum Trefferfeld und zueinander so angeordnet sind, daß die Bestimmung des Detonationsbereiches durch die Reihenfolge des Durchlaufens der Druckwelle an den Sensoren erfolgt.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sensoren in bezug auf eine Grenze eines Detonationsbereiches eines Trefferfeldes gegenüberliegend in gleichen Abständen in unmittelbarer Nähe des Trefferfeldes angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Punkt 1 und Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung getrennt nach Längs- und Querrichtung durchgeführt wird, wobei die Auswertung in Längs- und Querrichtung derart erfolgt, daß eine dem jeweiligen Detonationsbereich zugeordnete Bewertung registriert wird, wenn die zwei zu dem Detonationsbereich gehörenden Sensoren das Durchlaufen der Druckwelle vor den zwei einem anderen Detonationsbereich entsprechenden Sensoren oder vor einem der äußeren Sensoren registriert haben, und daß die Feststellung des Ergebnisses durch Vergleich der in Längs- und Querrichtung ermittelten Bewertungen erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28625986A DD301728A9 (de) | 1986-01-16 | 1986-01-16 | Vorrichtung zur ermittlung des detonationsbereiches einer granate in einem trefferfeld |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28625986A DD301728A9 (de) | 1986-01-16 | 1986-01-16 | Vorrichtung zur ermittlung des detonationsbereiches einer granate in einem trefferfeld |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD301728A9 true DD301728A9 (de) | 1993-08-19 |
Family
ID=5575934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD28625986A DD301728A9 (de) | 1986-01-16 | 1986-01-16 | Vorrichtung zur ermittlung des detonationsbereiches einer granate in einem trefferfeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD301728A9 (de) |
-
1986
- 1986-01-16 DD DD28625986A patent/DD301728A9/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69332878T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der bahn eines überschallprojektils | |
| DE69727913T2 (de) | Verfolgung von gruppen | |
| CH643955A5 (de) | Vorrichtung zur bestimmung der position eines sich mit ultraschallgeschwindigkeit auf einer schussbahn bewegenden geschosses. | |
| DE69526139T2 (de) | Verfahren und System zur Positionsbestimmung einer Schusswaffe mittels einer akustischer Detektion | |
| DE69829391T2 (de) | Verbindungsverfahren zwischen zielverfolgungsbahnen | |
| DE69119583T2 (de) | Vorrichtung zur akustischen auswertung einer geschossflugbahn | |
| DE69332877T2 (de) | Pumpe mit Druckplatte | |
| CH670710A5 (de) | ||
| DE2943766A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung der schusslage in einem schiessziel | |
| EP0232762A1 (de) | Verfahren zur akustischen Erfassung von Geschossbahnen und zur Ermittlung des kürzesten Abstandes Geschoss/Ziel | |
| CH669660A5 (de) | ||
| DE102012213747A1 (de) | Verfahren und Zieleinrichtung zur Ermittlung einer Wahrscheinlichkeit eines Treffers eines Zielobjekts | |
| DD301728A9 (de) | Vorrichtung zur ermittlung des detonationsbereiches einer granate in einem trefferfeld | |
| EP0141924B1 (de) | Verfahren zum Eichen einer Vo-Messeinrichtung | |
| EP0745828B1 (de) | Verfahren zum Bestimmen der Rollage eines rollenden Flugobjektes | |
| DE4129447C2 (de) | Verfahren zur elektroakustischen Messung des Trefferwinkels vorbeifliegender Geschosse an Luftschleppzielen und Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE3528075A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur stereoakustischen trefferablagemessung von geschossen | |
| CH631008A5 (de) | Zielmarkenscheibe fuer visiereinrichtung. | |
| DE2746534A1 (de) | Verfahren zur simulation eines beweglichen zieles | |
| DE4106040C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Geschwindigkeit von Geschossen | |
| DE3122644C2 (de) | ||
| DE10119586B4 (de) | Flugdaten-Messvorrichtung | |
| DE4209077C2 (de) | Verfahren zur Entfernungsmessung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP1058083A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Schusslageermittlung | |
| EP0144890B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Treffpunktermittlung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| A9 | Laid open application accord. to par. 10.3 extension act | ||
| NZJ | Non payment of the annual fee |