DE10001480A1 - Verfahren zum Herstellen eines hochpräzisen Mehrscheiben-Schleifmodules und nach diesem Verfahren hergestelltes Mehrscheiben-Schleifmodul - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines hochpräzisen Mehrscheiben-Schleifmodules und nach diesem Verfahren hergestelltes Mehrscheiben-SchleifmodulInfo
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Abstract
Derartige hochpräzise Mehrscheiben-Schleifmodule besitzen typischerweise mehrere, auf einer gemeinsamen Spindel (1), hochpräzise durch Distanzringe (10) axial beabstandet zueinander, montierte Präzisions-Schleifscheiben (7) zum gleichzeitigen Ausschleifen von parallel zueinander verlaufenden Mikrostrukturen in einem Werkstück. DOLLAR A Die Schleifscheiben (7) müssen dabei einen hochpräzisen gegenseitigen Abstand mit sehr kleinen Toleranzen aufweisen, was beim Stand der Technik nur mit großem Aufwand zu erzielen ist. DOLLAR A Dieser Aufwand kann, unter Erzielung weiterer Vorteile, deutlich vermindert werden, indem der Schleifmodul (13) auf einer Ultrapräzisions-Drehmaschine montiert wird, unter Verwendung von in üblicher Werkstattfertigungsqualität bearbeiteten Distanzringen (10), in die mittels des Meßsystems der Drehmaschine Montage-Absätze (11) für die Aufnahme der Schleifscheiben (7) im hochpräzisen Abstandsmaß zum jeweils zuvor eingedrehten Montageabsatz (11) eingedreht werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines
hochpräzisen Mehrscheiben-Schleifmodules mit mehreren, auf einer
gemeinsamen Spindel, hochpräzise durch Distanzringe axial beabstandet
zueinander, angeordnete Präzisions-Schleifscheiben zum gleichzeitigen
Ausschleifen von parallel zueinander verlaufenden Mikrostrukturen in einem
Werkstück.
Die Erfindung betrifft ferner ein nach diesem Verfahren hergestelltes,
hochpräzises Mehrscheiben-Schleifmodul.
Derartige Mehrscheiben-Schleifmodule werden typischerweise zum
hochpräzisen Trennen von Siliziumwafern und zur hochpräzisen
Mikrostrukturierung verwendet. Sie können jedoch auch zum Aufbringen von
Mikrostrukturen in Spezialgläsern, Kunststoffen sowie anderen schleiffähigen
Materialien verwendet werden.
Mit Mikrostrukturen hoher Präzision versehenes Flachglas wird für
Präzisionsanwendungen, insbesondere für Displays, Beleuchtungssysteme und
für die Sensortechnik verwendet. Von besonderer Bedeutung sind dabei
Displayscheiben von neueren Flachbildschirmgenerationen (Plasma Display
Panel = PDP bzw. Plasma Addressed Liquid Crystal = PALC).
In diese sogenannten Kanalplatten sind Mikrokanal-Strukturen in Form von
mehreren, parallel verlaufenden Kanälen eingebracht.
Eine derartige Kanalplatte ist ausschnittsweise in Fig. 4 im stark vergrößerten
Maßstab prinzipiell dargestellt. Die aus dieser Figur ersichtliche kanalförmige
Mikrostrukturierung muß kostengünstig und in großen Stückzahlen für
verschiedene Displaygrößen (Bildschirmdiagonalen bis 55") erfolgen. In
Abhängigkeit vom Bildschirmformat liegen die Strukturabmessungen in
folgenden Bereichen: Stegabstand (Pitch) X = 150-650 µm, Steghöhe Y =
100-250 µm und Stegbreite Z = 20-50 µm. Für ein 42"-HiVision PDP-
Display sind beispielsweise ca. 5760 Kanäle mit einem Teilungsabstand der
Stege "X", dem sog. Pitch, von ca. 161 µm bei einer Steghöhe "Y" von 150 µm
und einer Stegbreite "Z" von 30 µm mit Toleranzen von wenigen µm über
ca. 520 mm Länge zu fertigen.
Es sind verschiedene Methoden zum Ausbilden der Kanalstruktur bekannt
geworden. Bei einer Methode werden die Stege im Siebdruckverfahren in
mehreren Schichtungen nacheinander auf das Glassubstrat aufgetragen. Dieses
Verfahren ist sehr aufwendig und teuer. Bei einer anderen Methode werden die
Strukturen im Glas im Wege der Heißformgebung durch Prägen erzeugt.
Bei einem anderen Prinzip werden die Kanäle durch Sandstrahlen oder einen
Schleifvorgang strukturiert. Beim Schleifen wird dabei ein hochpräzises
Mehrscheiben-Schleifmodul verwendet, das mehrere auf einer gemeinsamen
Spindel, hochpräzise durch Distanzringe axial beabstandet zueinander
angeordnete Präzisionsschleifscheiben aufweist.
Hiervon geht die Erfindung aus.
Da die Kanäle, wie oben beschrieben, sehr fein strukturiert sind und sehr
geringe Abstände haben, bereitet die Herstellung der Kanalplatten dahingehend
Schwierigkeiten, daß die einzelnen Schleifscheiben des Mehrscheiben-
Schleifmodules nicht in entsprechend geringen axialen Abständen zueinander
angeordnet werden können. Aus diesem Grund beträgt der Abstand der
einzelnen Schleifscheiben ein ganzzahliges Vielfaches des Teilungsabstandes
"X" der Stege. Da die Länge des Mehrscheiben-Schleifmodules durch das
Schwingungsverhalten der Bearbeitungsspindel und durch die Drehzahl
begrenzt ist, kann eine Kanalplatte nicht auf einem einzigen Mehrscheiben-
Schleifmodul gleichzeitig bearbeitet werden. Die Herstellung der Kanalplatten
erfolgt dann durch sogenanntes versetztes Schleifen, bei dem durch mehrfachen
Überlauf des Mehrscheiben-Schleifmodules die Kanalplatte strukturiert wird.
Zwischen den einzelnen Überläufen wird das Mehrscheiben-Schleifmodul
rechtwinklig zu den Kanallängsachsen versetzt und zwar genau um den zu
fertigenden Pitch.
Ein derartiges Verfahren des versetzten Schleifens wird in der japanischen
Offenlegungsschrift 318524-1996 beschrieben.
An das Mehrscheiben-Schleifmodul werden hohe Anforderungen gestellt. Sie
leiten sich direkt aus den hohen Anforderungen an die Fertigungstoleranzen der
Kanalplatten ab. So ist z. B. der Pitch ist mit einer Maßgenauigkeit von ±4 µm
bis ±10 µm zu fertigen. Die Anforderungen werden auch anhand der
nachstehenden Überlegungen deutlich. Die Distanzringe, auch
Zwischenscheiben genannt, werden zur Erzielung eines definierten axialen
Abstandes zwischen den Einzel-Schleifscheiben eingesetzt. Zur Herstellung der
oben beschriebenen Mikrostrukturen darf dieser Abstand und damit die Dicke
des Distanzringes eine sehr kleine Toleranz nicht überschreiten. Somit sind
wiederum höchste Anforderungen an das Verfahren zur Herstellung dieser
Mehrscheiben-Schleifmodule gestellt.
Nach dem Stand der Technik werden die einzelnen Bauteile des modular
aufgebauten Mehrscheiben-Schleifmoduls, im wesentlichen die Schleifscheiben
und die Distanzringe, in unabhängigen, separaten Herstellungs- bzw.
Bearbeitungsprozessen, z. B. Läppen, endbearbeitet gefertigt und anschließend
auf der Spindel montiert. Wesentliches Merkmal des bekannten Verfahrens
zum Herstellen von Mehrscheiben-Schleifmoduls ist daher, daß die Herstellung
bzw. Endbearbeitung der einzelnen Bauteile und die Montage dieser Teile zum
Mehrscheiben-Schleifmodul voneinander getrennte Verfahrensschritte sind, die
zeitlich nacheinander durchgeführt werden. Zunächst werden die einzelnen
Schleifscheiben und Distanzringe gefertigt, wobei noch keine hohen
Anforderungen an die Lage- bzw. Oberflächentoleranzen gestellt werden.
Anschließend findet eine Feinstbearbeitung durch Läppen der später in axialem
Wirkeingriff befindlichen Stirnseiten der Schleifscheiben und der Distanzringe
statt, um die geforderte Oberflächenqualität bzw. Lagetoleranz dieser
Funktionsflächen zu erreichen. Es können Rauhtiefen bis Rt = 0,03 µm und
Planparallelitäten bis zu 0,2 µm erzielt werden. Man erhält so eine Vielzahl
von hochgenauen, auf Dickentoleranz geläppte Distanzringe und
Schleifscheiben die anschließend als Stapel montiert werden.
Dieses Stapeln, das rein manuell durchgeführt wird, verläuft wie folgt:
Eine Spindel, die an ihrem einen Ende einen mit größerem Durchmesser
versehenen Anschlag aufweist, wird zur Bestückung mit den Schleifscheiben
bzw. Distanzringen so auf einen Rundtisch gestellt, daß die Stirnseite des
Anschlages, die am Spindelende liegt, auf dem Tisch zum Aufliegen kommt.
Dann wird die erste Schleifscheibe über das offene Spindelende geschoben und
auf dem Spindelanschlag abgelegt. Anschließend wird der erste Distanzring auf
das freie Spindelende aufgeschoben, und mit der ersten Schleifscheibe in
Anschlag gebracht. Im weiteren Verfahren zur Herstellung des Mehrscheiben-
Schleifmodules werden abwechselnd Schleifscheiben und Distanzringe über das
freie Spindelende aufgeschoben und in Anschlag gebracht. Dieses
abwechselnde Stapeln von Schleifscheiben und Distanzringen erfolgt, bis die
zu erzielende Länge des Schleifmoduls erreicht wird, die durch den Abstand
der beiden äußersten Schleifscheiben definiert wird. Durch Aufbringen einer
Nutmutter am freien Spindelende werden die angeordneten Schleifscheiben und
Distanzringe zwischen Spindelanschlag und Nutmutter verspannt.
Die Schleifscheiben und die Distanzringe sind trotz Feinstbearbeitung durch
Läppen mit Fertigungstoleranzen versehen. Ein wahlloses Stapeln würde aus
diesem Grunde die Gefahr in sich bergen, daß sich die
Fertigungsungenauigkeiten der einzelnen Schleifscheiben und Distanzringe
beim Stapeln zu unzulässigen Fehlern aufsummieren.
Werden z. B. die Distanzringe aller mit einer nur um wenige Mikrometer zu
großen Dicke gefertigt, so addieren sich diese Toleranzen auf und es werden
somit unzulässige Stapeltoleranzen erreicht. Durch Parallelitätsabweichungen
der Stirnflächen der Schleifscheiben oder an den Distanzringen kommt es zu
einem Planschlag der Einzelschleifscheiben und somit auch zu einem
Rundlaufehler an der Schleifscheibe. Dieser Schlag an den Schleifscheiben
kann bei der Mikrostrukturierung zur Zerstörung der Struktur führen.
Während des Stapelns der endgefertigten Einzelteile des Mehrscheiben-
Schleifmoduls findet deshalb immer wieder ein Messen und Kontrollieren der
einzuhaltenden Toleranzen statt. Beginnend mit der ersten aufgeschobenen
Schleifscheibe wird nach jedem weiteren Aufschieben einer weiteren
Schleifscheibe bzw. eines weiteren Distanzringes der Verfahrensschritt des
Messens und Überprüfens durchgeführt. Als Referenzpunkt dient dabei die
Stirnseite des Spindelanschlags, die die erste Schleifscheibe axial aufnimmt.
Dazu wird der jeweils bis zum Meßzeitpunkt erzielte Hub, die axiale Länge
des Teil-Moduls, an mehreren, verteilt liegenden Stellen der Funktionsfläche,
im einzelnen der Stirnflächen der Schleifscheiben bzw. der Distanzringe
gemessen.
Durch diese Vorgehensweise wird einerseits die Einhaltung der Maßtoleranzen
des zu erzielenden Hubes kontrolliert, andererseits kann, dadurch daß der Hub
an verschiedenen Stellen auf der Funktionsfläche gemessen wird, gleichzeitig
eine Kontrolle der Lagetoleranzen stattfinden. Dies sind die Parallelität der
Funktionsflächen der Schleifscheiben bzw. der Distanzringe und die Lage
dieser Funktionsflächen zur Spindel- und späteren Drehachse, wobei diese
einen Winkel von 90° bilden müssen. Bei Abweichungen von der
Rechtwinkligkeit und damit bei einem Sitz der Schleifscheiben bzw. der
Distanzringe auf der Achse ähnlich dem einer. Taumelscheibe, käme es zu
einem Planschlag. Die Folge wäre auch hier, wie erwähnt, die Zerstörung der
Mikrostruktur und somit des Werkstückes.
Durch den sehr aufwendigen und immer zu wiederholenden Verfahrensschritt
des Messens und Kontrollierens und Auswählens der geeigneten
Kombinationsfolge der Distanzringe wird versucht, die vorgegebenen
Fertigungstoleranzen des Mehrscheiben-Schleifmoduls einzuhalten. Weil
sämtliche Distanzringe und Schleifscheiben unterschiedliche
Fertigungsungenauigkeiten aufweisen, kann durch geschicktes Auswählen und
Stapeln der Distanzringe und der Schleifscheiben die Aufsummierung der
Fertigungsungenauigkeiten gemindert werden; teilweise kompensieren sich
auch Fertigungsungenauigkeiten bei dieser Art der Montage. Das Auffinden
einer geeigneten Kombinationsreihenfolge ist jedoch extrem personal-, zeit-
und somit kostenintensiv. Zudem sind die Schleifscheiben und die Distanzringe
während der Montage ohne Nutmutter bezüglich der Spindelachse drehbar,
womit sich ein weiterer Freiheitsgrad beim Stapeln ergibt. Die Anzahl der
Kombinationsmöglichkeiten vervielfacht sich hierdurch. Trotz des hohen
Aufwandes ist dabei nicht immer sichergestellt, daß das später vorliegende
Mehrscheiben-Schleifmodul die hohen Anforderungen bezüglich Maß- und
Lagetoleranzen, erfüllt.
Dieses Verfahren zur Herstellung eines Mehrscheiben-Schleifmodules stößt
nicht nur bezüglich seiner Fertigungstoleranzen, sondern auch bezüglich der
Anzahl an stapelbaren Schleifscheiben an seine Grenzen, da mit zunehmender
Anzahl an Schleifscheiben der Aufwand und die Fertigungsungenauigkeit
ansteigen. Dies ist auch dadurch bedingt, daß ein Verspannen der einzelnen
Teile durch eine Nutmutter einmalig und erst am Ende des Fertigungsprozesses
durchgeführt wird, wenn berücksichtigt wird, daß zwischen den Teilen
während des Stapelvorganges Passungsspiel verbleiben kann. Durch die hohe
Anzahl an Setzfugen kommt es weiterhin beim axialen Verspannen der
Schleifscheiben zu einer Verlagerung der einzelnen Schleifscheiben, die
unzulässig sein kann. Unter dem Gesichtspunkt der Rationalisierung des
Produktionsprozesses wird jedoch eine möglichst hohe Anzahl an
Schleifscheiben angestrebt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines
Mehrscheiben-Schleifmodules bereitzustellen und ein Mehrscheiben-
Schleifmodul zu schaffen, bei dem die Zeit für seine Herstellung, insbesondere
die Montagezeit, die Bearbeitungszeit und die Meßzeit, im Vergleich zu
herkömmlichen Verfahren nach dem Stand der Technik reduziert wird, wobei
die Fertigungsqualität des so hergestellten Mehrscheiben-Schleifmodules
gesteigert wird bzw. seine Maß- und Lagetoleranzen verkleinert werden und
die Anzahl an Schleifscheiben auf dem Mehrscheiben-Schleifmodul maximiert
wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt verfahrensmässig ausgehend von dem
eingangs bezeichneten Verfahren zum Herstellen eines hochpräzisen
Mehrscheiben-Schleifmodules mit mehreren, auf einer gemeinsamen Spindel,
hochpräzise durch Distanzringe axial beabstandet zueinander, angeordnete
Präzisions-Schleifscheiben zum gleichzeitigen Ausschleifen von parallel
zueinander verlaufenden Mikrostrukturen in einem Werkstück, gemäß der
Erfindung mit den Schritten:
- - Einspannen der Spindel in eine Ultrapräzisions-Drehmaschine und Vorgabe eines axialen Abstands-Referenzpunktes durch Eindrehen eines Montage-Absatzes in einen stirnseitigen Spindelabsatz der Spindel,
- - Aufbringen einer ersten, endbearbeiteten Präzisions-Schleifscheibe über das freie Spindelende auf den Montage-Absatz,
- - Aufbringen eines ersten, in üblicher Werkstattfertigungsqualität bearbeiteten Distanzringes über das freie Spindelende und Befestigen dieses Distanzringes mit dem Spindelabsatz unter Fixierung der ersten Schleifscheibe mit Anliegen an der Absatzflanke,
- - Eindrehen eines Montage-Absatzes in den ersten Distanzring im vorgegebenen, hochpräzisen Abstand zum Montage-Absatz im Spindelabsatz zur Aufnahme einer zweiten, endbearbeiteten Hochpräzisions-Schleifscheibe und zur Vorgabe des axialen Abstands- Referenzwertes für das Eindrehen eines Montage-Absatzes in dem folgenden Distanzring, und
- - Montage der weiteren endbearbeiteten Hochpräzisions-Schleifscheiben und grob vorbearbeiteten Distanzringe bis zu dem vorgegebenen Hub des Schleifmoduls durch aufeinanderfolgendes Wiederholen des Schrittes des Eindrehens eines Montage-Absatzes im jeweiligen Distanzring im vorgegebenem, hochpräzisen Abstand zum vorhergehenden Montage-Absatz unter jeweiliger Vorgabe eines Abstands-Referenzwertes für die Montage der nächsten Schleifscheibe und des Schrittes des gegenseitigen Befestigens.
Bei der erfindungsgemäßen Stapeltechnik werden die grob vorbearbeiteten
Distanzringe auf einer Ultrapräzisions-Drehmaschine für den zu montierenden
Hub von Schleifscheiben in einer Aufspannung während der Montage auf das
notwendige Präzisionsmaß endbearbeitet und montiert. Dadurch kann die
Montagezeit und die Meßzeit signifikant reduziert werden. Außerdem ist die
Fertigungsqualität des endmontierten Mehrscheiben-Schleifmodules sehr hoch,
da es zu keinem Summenfehler von Einzeltoleranzen kommt, weil für jede
montierte Einzel-Schleifscheibe der Referenzpunkt für das Abstandsmaß
unabhängig von den vorher montierten Schleifscheiben und Distanzringen neu
festgelegt wird. Da die Komponenten des Mehrscheiben-Schleifmodules
schrittweise während der Montage miteinander verbunden werden, ergibt sich
auch keine Maßverschiebung beim Fixieren aller Komponenten auf dem freien
Spindelende nach der Montage.
Hinsichtlich des hochpräzisen Mehrscheiben-Schleifmoduls gelingt die Lösung
der Aufgabe, ausgehend von einem hochpräzisen Mehrscheiben-Schleifmodul,
mit mehreren, auf einer gemeinsamen Spindel, hochpräzise durch Distanzringe
axial beabstandet zueinander, montierte Präzisions-Schleifscheiben zum
gleichzeitigen Ausschleifen von parallel zueinander verlaufenden
Mikrostrukturen in einem Werkstück gemäß der Erfindung dadurch, daß die
erste Schleifscheibe auf einem eingedrehten Montage-Absatz eines an einem
Ende der Spindel angeformten flanschartigen Spindelabsatzes aufgenommen ist
und die weiteren Schleifscheiben jeweils auf Montage-Absätzen aufgenommen
sind, die jeweils im vorhergehenden Distanzring so eingedreht sind, daß der
Abstand von Flanke zu Flanke aufeinanderfolgender Montage-Absätze
hochpräzise jeweils gleich dem axialen Soll-Abstandsmaß der Schleifscheiben
ist, daß der erste Distanzring am flanschartigen Spindelabsatz der Spindel und
die weiteren Distanzringe untereinander unter Einspannen der Schleifscheiben
mechanisch befestigt sind, und daß die Distanzringe normale Werkstatt-
Fertigungsqualität besitzen.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet und werden im folgenden beschrieben.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße
Verfahren und den erfindungsgemäßen Mehrscheiben-Schleifmodul, sowie zum
besseren Verständnis, ein mit dem Mehrscheiben-Schleifmodul beispielsweise
strukturiertes Flachglas dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 in einer schematischen Schnittdarstellung den ersten
Bearbeitungsschritt an der Spindel des erfindungsgemäßen
Mehrscheiben-Schleifmodules im Rahmen seiner Montage
Fig. 2 ebenfalls in einer Schnittdarstellung entsprechend Fig. 1 den
zweiten Montageschritt unter Befestigung der ersten
Schleifscheibe auf der Spindel
Fig. 3 den fertig montierten Mehrscheiben-Schleifmodul, und
Fig. 4 ein mit dem Mehrscheiben-Schleifmodul strukturiertes Flachglas
bekannter Konfiguration.
Gemäß der erfindungsgemäßen Stapeltechnik werden auf einer, in der
Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekannten Ultrapräzisions-Drehmaschine
endbearbeitete Schleifscheiben und nur grob vorbearbeitete Distanzringe für
den zu montierenden Hub in einer Aufspannung endbearbeitet und montiert.
Dadurch kann, wie bereits erwähnt, die Montagezeit und die Meßzeit reduziert
und die Fertigungsqualität des montierten Mehrscheiben-Schleifmodules
gesteigert werden.
Zunächst wird bei der Montage eine Spindel 1, eine Welle, auf der die
Schleifscheiben und Distanzringe montiert werden, aufgespannt und
endbearbeitet. Diese Spindel besitzt am stirnseitigen Ende einen schmalen
Spindel- bzw. Wellenabsatz 2 mit einem größeren Durchmesser als der
Durchmesser der Spindel 1, mit dem sie in der Ultrapräsizions-Drehmaschine
aufgenommen wird. Die Spindel 1 wird in Drehung um ihre Achse 5 versetzt,
wobei mit einem Werkzeug 4 der Drehmaschine ein Absatz 8 zur Aufnahme
der ersten Schleifscheibe 7 in den Spindel- bzw. Wellenabsatz 2 eingearbeitet
wird. Die Flanke 9 dieses Absatzes 8 dient als Referenzpunkt, d. h. die NC-
Steuerung der Ultrapräzisionsmaschine wird bezüglich ihrer Wegmessung in Z-
Richtung, d. h. in Spindellängsrichtung zu Null gesetzt.
Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, wird die erste, bereits endbearbeitete
Schleifscheibe 7 über das freie Spindelende auf die Spindel 1 aufgeschoben und
auf den Absatz 8 im Spindel- bzw. Wellenabsatz 2 aufgesteckt. Danach wird
ein nur grob vorbearbeiteter Distanzring 10 über das freie Spindelende auf die
Spindel 1 aufgeschoben und zum Anschlag mit der ersten Schleifscheibe 7
gebracht. Der Distanzring 10 wird über Schrauben 6 in Gewindebohrungen 3,
die im Absatz 2 eingearbeitet sind, befestigt, wodurch die erste Schleifscheibe
7 zwischen Absatz 8 und Distanzring 10 fest eingespannt wird.
Auf der Stirnseite des Distanzringes 10, die zum freien Spindelende hin zeigt,
wird nunmehr mit dem Werkzeug 4 ein Absatz 11 zur Aufnahme einer zweiten
Schleifscheibe mit einem vorgegebenen Maß eingearbeitet, derart, daß die
Flanke 12 dieses Absatzes 11 den zu erzielenden präzisen Abstand zur
benachbarten Flanke 9 im Absatz 8 des Spindelabsatzes 2, der die erste
Schleifscheibe 7 aufgenommen hat, aufweist, und somit die beiden
benachbarten Schleifscheiben hochpräzise das notwendige, vorgegebene
Abstandsmaß aufweisen. Dieses Abstandsmaß ist ein ganzzahliges Vielfaches
des Pitches "X" und ist für alle auf der Spindel 1 sitzenden Schleifscheiben 7
gleich groß. Dieses Maß ist letzlich das für das bevorzugt zur Anwendung
gelangende Herstellungsverfahren von Kanalplatten wichtige Maß und muß je
nach Anforderung mit einer Toleranz von ±4 µm bis ±10 µm gefertigt
werden. Es wird in einfacher Weise durch den Werkzeugvorschub bei der
Herstellung des jeweiligen Absatzes 11 in den Distanzringen 10 und durch die
Steuerung der Ultrapräzisionsmaschine gefertigt. Ein manuelles Messen und
Überprüfen dieses Maßes im eigentlichen Sinne, wie es bei Verfahren nach
dem Stand der Technik notwendig ist, entfällt.
Abwechselndes Aufschieben und Befestigen von Schleifscheiben und
Distanzringen durch mehrmaliges Wiederholen der Verfahrensschritte, bis der
zu erzielende Hub erreicht ist, führen schließlich zu dem im Fig. 3
dargestellten Mehrscheiben-Schleifmodul 13. Dabei sind die gestapelten
Schleifscheiben 7 und Distanzringe 10 über eine am freien Spindelende
sitzenden Nutmutter 15, die auf ein Gewinde 14 aufgeschraubt ist, zusätzlich
gesichert.
Die axiale Tiefe des Absatzes 8 im Spindelanschlag 2 ist kleiner als die Dicke
der aufzunehmenden Schleifscheibe, so daß die Schleifscheibe kraftschlüssig
axial fixiert ist. Die im weiteren Herstellungsverfahren in die Distanzringe
einzuarbeitenden Absätze werden in ihrer axialen Tiefe durch den zwischen
den Schleifscheiben einzuhaltenden Abstand bestimmt, sind aber so bemessen,
daß es nicht zu einem Kontakt zwischen einzelnen Distanzringen kommen
kann. Der Durchmesser des Absatzes wird jeweils so gewählt, daß sich
zwischen Absatz und Schleifscheibe eine Spielpassung ergibt.
Die Schleifscheiben sind bereits vor der Montage durch Läppen ihrer
Stirnseiten genau auf Dickentoleranz endbearbeitet.
Ein essentielles Merkmal bei der Herstellung des erfindungsgemäßen
Mehrscheiben-Schleifmodules ist es daher, daß der Abstand der einzelnen
Schleifscheiben 7 durch die Bearbeitung auf der Ultrapräzisions-Drehmaschine
festgelegt wird. Dadurch können die Distanzringe, in die jeweils die den
Abstand festlegenden Absätze 11 eingedreht werden, in einfacher
Werkstattfertigungsqualität ausgeführt werden; eine Präzisionsbearbeitung, z. B.
durch Läppen, ist nicht nötig. Es kommt auch zu keinem Summenfehler von
Einzeltoleranzen, da der jeweilige Absatz 11 unabhängig von den vorher
montierten Distanzscheiben und Schleifscheiben bearbeitet wird, d. h. der
jeweilige Absatz 11 bzw. seine Flanke 12 als Referenzpunkt für den jeweils in
den nächsten Distanzring einzuarbeitenden Absatz 11 dient.
Die zur Erzielung eines definierten Abstandes zwischen den
Einzelschleifscheiben verwendeten Distanzringe bestehen vorzugsweise aus
einem Material mit einem geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten.
Vorrangig sind dies z. B. Zerodur, Keramiken, Glaskeramiken oder
Eisenlegierungen. Es können aber auch aufgrund ihrer guten Zerspannbarkeit
NE-Legierungen, Kunststoffe oder Graphit verwendet werden.
Für die Befestigung des Distanzringes und der damit beabsichtigten
Einspannung der Schleifscheibe bieten sich verschiedene Befestigungsmittel an.
Eine bevorzugte Methode ist die vorbeschriebene, in den Zeichnungen
dargestellte Befestigung des Distanzringes mit mehreren Schrauben am
Spindelanschlag bzw. am vorherigen Distanzring. Eine weitere
Befestigungsmethode stellt die Klebeverbindung dar. Hierbei wird zwischen die
durch das Stapeln in Eingriff kommenden Funktionsflächen, im einzelnen die
Stirnseiten der Schleifscheibe und die Stirnseite der Distanzringe bzw. die
Flanke des Absatzes zur axialen Aufnahme der Schleifscheiben, ein
Klebemittel eingebracht. Vorteilhaft ist auch die Befestigung der Distanzringe
durch Aufschrumpfen auf die Spindel, wobei sich zwischen Spindel und
Distanzring eine kraftschlüssige Preßverbindung ergibt. Die Schleifscheiben
selbst werden hierbei wiederum fest zwischen den Distanzringen eingespannt.
Die gestapelten Schleifscheiben und untereinander befestigten Distanzringe
werden zweckmäßig durch ein am freien Spindel angeordnetes
Sicherungselement fixiert werden. Eine bevorzugte Sicherung ist, wie
vorbeschrieben, die am Spindel aufgebrachte Nutmutter. Weitere
Ausführungsbeispiele dieses Sicherungselementes sind ein Spannelement oder
ein Spannsatz, wobei das letzte zu stapelnde Element des Mehrscheiben-
Schleifmodules ein Distanzring ist, der im Bereich seiner Bohrung so
ausgebildet ist, das er einerseits auf der Spindel zentriert werden kann und
andererseits das Spannelement aufzunehmen in der Lage ist.
Ein manuelles Messen und Überprüfen der Maß- und Lagetoleranzen im
herkömmlichen Sinne entfällt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren. Die
Steuerung der Ultrapräzisionsdrehmaschine, die bei dem Prozeß des
Eindrehens des Absatzes im Distanzring bzw. im Spindelabsatz zum Einsatz
kommt, wird dazu benutzt, die vorgegebenen Maße präzise einzuhalten. Hierzu
wird die Flanke, die die erste Schleifscheibe axial aufnimmt, als Referenzpunkt
gewählt, d. h. bei ihr wird die Steuerung der Ultrapräzisionsdrehmaschine
bezüglich ihrer Wegmessung in Spindellängsrichtung auf Null gesetzt. Der
Abstand der einzelnen Schleifscheiben ist, wie oben erwähnt, ein Vielfaches
des Pitches und wird durch die Steuerung des Bearbeitungswerkzeuges erzielt.
Nach erfolgter Endmontage des nach dem oben beschriebenen Verfahren
hergestellten Mehrscheiben-Schleifmodules erfolgt seine "Konditionierung",
vorzugsweise auf der Bearbeitungsmaschine, auf der das Mehrscheiben-
Schleifmodul zur Mikrostrukturierung der optischen Flachgläser zum Einsatz
kommt. Dies geschieht wieder unter dem Aspekt der zu erzeugenden
Fertigungsqualität. Indem eine mögliche Fehlerquelle, nämlich zusätzliche
Ungenauigkeiten durch das Umspannen des Mehrscheiben-Schleifmodules,
eliminiert wird, kann vermieden werden, daß sich die dadurch bedingten
Ungenauigkeiten mit den bereits bestehenden, unvermeidbaren
Fertigungstoleranzen des Mehrscheiben-Schleifmodules ungünstig additiv
überlagern.
Das Konditionieren beinhaltet das Profilieren, das Schärfen bzw. Abrichten der
Schleifscheibe. Ziel des Profilierens ist es, der Schleifscheibe das gewünschte
Profil und den nötigen Rundlauf zu geben. Hierbei wird die Schleifscheibe
nicht an ihren Stirnseiten bearbeitet bzw. in ihrem Dickenmaß verändert,
sondern, mit Rücksicht auf die Tiefentoleranz der später zu fertigenden
Struktur, mit einem einheitlichen Radius versehen. Die Schleifscheiben werden
nämlich von den mit der Ultrapräzisionsmaschine gefertigten Montage-
Absätzen radial aufgenommen, wobei die Teile so dimensioniert sind, daß in
den Kontaktflächen eine Spielpassung vorliegt, wodurch ein Profilieren
notwendig wird.
Vorrangig werden für die Kanalplatten Schleifscheiben eingesetzt, die eine
Rechteckkontur aufweisen. Je nach Anforderungen am mikrostrukturierten
Bauteil können jedoch auch abgerundete Konturen erforderlich sein.
Das Schärfen, auch Abrichten genannt, sorgt für die notwendige
Schleifscheibentopographie mit schneidfähigen Körnern und einer Entfernung
von Ablagerungen, die in den Spanräumen der Scheibe sitzen.
Das Konditionieren kann zwischen den Bearbeitungszeiten auf der
Bearbeitungsmaschine stattfinden oder vorzugsweise während des
Bearbeitungsprozesses, wobei es sich dann um ein kontinuierliches
Konditionieren handelt.
1
Spindel
2
Wellen- bzw. Spindelabsatz
3
Bohrung
4
Werkzeug
5
Spindelachse
6
Schraube
7
Schleifscheibe
8
Montageabsatz im Spindelabsatz
9
Flanke des Montageabsatzes im Spindelabsatz
10
Distanzring
11
Montageabsatz im Distanzring
12
Flanke des Montageabsatzes im Distanzring
13
Mehrscheiben-Schleifmodul
14
Gewinde der Nutmutter
15
Nutmutter
Claims (26)
1. Verfahren zum Herstellen eines Mehrscheiben-Schleifmodules mit
mehreren, auf einer gemeinsamen Spindel, hochpräzise durch
Distanzringe axial beabstandet zueinander, angeordnete Präzisions-
Schleifscheiben zum gleichzeitigen Ausschleifen von parallel zueinander
verlaufenden Mikrostrukturen in einem Werkstück,
mit den Schritten:
- - Einspannen der Spindel in eine Ultrapräzisions-Drehmaschine und Vorgabe eines axialen Abstands-Referenzpunktes durch Eindrehen eines Montage-Absatzes in einen stirnseitigen Spindelabsatz der Spindel,
- - Aufbringen einer ersten, endbearbeiteten Präzisions- Schleifscheibe über das freie Spindelende auf den Montage- Absatz,
- - Aufbringen eines ersten, in üblicher Werkstattfertigungsqualität bearbeiteten Distanzringes über das freie Spindelende und Befestigen dieses Distanzringes mit dem Spindelabsatz unter Fixierung der ersten Schleifscheibe mit Anliegen an der Absatzflanke,
- - Eindrehen eines Montage-Absatzes in den ersten Distanzring im vorgegebenen, hochpräzisen Abstand zum Montage-Absatz im Spindelabsatz zur Aufnahme einer zweiten, endbearbeiteten Hochpräzisions-Schleifscheibe und zur Vorgabe des axialen Abstand-Referenzwertes für das Eindrehen eines Montage- Absatzes in dem folgenden Distanzring, und
- - Montage der weiteren endbearbeiteten Hochpräzisions- Schleifscheiben und grob vorbearbeiteten Distanzringe bis zu dem vorgegebenen Hub des Schleifmoduls durch aufeinanderfolgendes Wiederholen des Schrittes des Eindrehens eines Montage-Absatzes im jeweiligen Distanzring im vorgegebenem, hochpräzisen Abstand zum vorhergehenden Montage-Absatz unter jeweiliger Vorgabe eines Abstands- Referenzwertes für die Montage der nächsten Schleifscheibe und des Schrittes des gegenseitigen Befestigens.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
gestapelten, untereinander befestigten Schleifscheiben und Distanzringe
zusätzlich durch ein am freien Spindelende angeordnetes
Sicherungselement fixiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Sicherungselement ein Spannelement verwendet wird, wobei als letztes
zu stapelndes Element des Mehrscheiben-Schleifmoduls ein Distanzring
verwendet wird, der im Bereich seiner Bohrung so bearbeitet wurde,
daß er einerseits auf der Spindel zentriert werden kann und andererseits
das Spannelement aufzunehmen in der Lage ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Sicherungselement eine Nutmutter verwendet wird, die auf ein am
freien Spindelende eingearbeitetes Gewinde aufgeschraubt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Sicherungselement ein Spannsatz verwendet wird, wobei als letztes zu
stapelndes Element des Mehrscheiben-Schleifmoduls ein Distanzring
verwendet wird, der im Bereich seiner Bohrung so bearbeitet wurde,
daß er einerseits auf der Spindel zentriert werden kann und andererseits
das Spannelement aufzunehmen in der Lage ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe mit Hilfe von Schrauben an dem
jeweils vorher aufgeschobenen Distanzring befestigt werden, und der
erste Distanzring am stirnseitigen Endanschlag der Spindel befestigt
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe auf die Spindel aufgeschrumpft
werden, wodurch sich zwischen Distanzring und Spindel eine
Preßverbindung ergibt, die eine kraftschlüssige Befestigung der
Distanzringe und ein festes Einspannen der zwischen den Distanzringen
liegenden Schleifscheiben vorsieht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe und die Schleifscheiben durch
Klebeverbindungen befestigt werden, wobei zwischen die durch das
Stapeln in Eingriff kommenden Funktionsflächen, der Stirnseiten der
Schleifscheiben und der Stirnseiten der Distanzringe, sowie jeweils die
Flanke des Montage-Absatzes der Distanzringe zur axialen Aufnahme
der Schleifscheiben, ein Klebemittel eingebracht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der fertig montierte Mehrscheiben-Schleifmodul
konditioniert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Konditionieren auf der Bearbeitungsmaschine, auf der der
Mehrscheiben-Schleifmodul als Schleifwerkzeug zum Einsatz kommt,
durchgeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Konditionieren kontinuierlich während des Bearbeitungsprozesses des
Werkstückes durch den Schleifmodul erfolgt.
12. Hochpräziser Mehrscheiben-Schleifmodul, mit mehreren, auf einer
gemeinsamen Spindel (1), hochpräzise durch Distanzringe (10) axial
beabstandet zueinander, montierte Präzisions-Schleifscheiben (7) zum
gleichzeitigen Ausschleifen von parallel zueinander verlaufenden
Mikrostrukturen in einem Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Schleifscheibe (7) auf einem eingedrehten Montage-Absatz (8)
eines an einem Ende der Spindel (1) angeformten flanschartigen
Spindelabsatzes (2) aufgenommen ist und die weiteren Schleifscheiben
(7) jeweils auf Montage-Absätzen (11) aufgenommen sind, die jeweils
im vorhergehenden Distanzring (10) so eingedreht sind, daß der
Abstand von Flanke (12) zu Flanke (12) aufeinanderfolgender Montage-
Absätze (11) hochpräzise jeweils gleich dem axialen Soll-Abstandsmaß
der Schleifscheiben ist, daß der erste Distanzring (10) am flanschartigen
Spindelabsatz (2) der Spindel (1) und die weiteren Distanzringe (10)
untereinander unter Einspannen der Schleifscheiben (7) mechanisch
befestigt sind, und daß die Distanzringe (10) normale Werkstatt-
Fertigungsqualität besitzen.
13. Schleifmodul nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Distanzringe (10) radial so dimensioniert sind, daß es zu keinem
Kontakt zwischen Ihnen kommt.
14. Schleifmodul nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die gestapelten Schleifscheiben (7) und Distanzringe (10) zusätzlich
durch ein am freien Spindelende angeordnetes Sicherungselement (14,
15) fixiert sind.
15. Schleifmodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sicherungselement ein Spannelement ist.
16. Schleifmodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sicherungselement eine Nutmutter (14) ist, die auf einem am freien
Spindelende befindlichen Gewinde sitzt.
17. Schleifmodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sicherungselement ein Spannsatz ist.
18. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe (10) jeweils an dem bei der
Montage vorher aufgeschobenen Distanzring (10) mit Hilfe von
Schrauben (6) befestigt sind, wobei der erste Distanzring (10) am
Endanschlag (2) der Spindel (1) aufgeschraubt ist.
19. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Distanzringen (10) und der Spindel
(1) eine Preßverbindung besteht.
20. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Distanzringen (10) und den
Schleifscheiben (7) eine Klebeverbindung besteht, wobei sich das
Klebemittel zwischen den sich im Eingriff befindlichen Kontaktflächen,
den Stirnseiten der Schleifscheiben (4) und den Stirnseiten der
Distanzringe (10) sowie den Flanken (12) der Absätze (11) der
Distanzringe (10) zur axialen Aufnahme der Schleifscheiben, befindet.
21. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe (10) aus Zerodur gefertigt sind.
22. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe (10) aus Keramik gefertigt sind.
23. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe (10) aus Glaskeramik gefertigt
sind.
24. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe (10) aus einer Eisenlegierung
gefertigt sind.
25. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe (10) aus einem Kunststoff oder
aus Graphit gefertigt sind.
26. Schleifmodul nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzringe aus NE-Metall gefertigt sind.
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |