DE10003421A1 - Behälter - Google Patents
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- B65D7/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Behälter, bestehend aus mehreren abschnittsweise einen röhrenförmigen Behältermantel (18) bildenden, lösbar miteinander verbundenen Fügeteilen (12, 14, 16). Um neben einer einfachen Verbindungsmöglichkeit zusätzliche Behälterfunktionen auch in gestalterischer Hinsicht zu erfüllen, wird vorgeschlagen, daß die Fügeteile durch paarweise an jeweils einem Verbindungsabschnitt (20, 22) ineinander verschraubbare Schraubenfedern (12, 14, 16) gebildet sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter mit mehreren ab
schnittsweise einen röhrenförmigen Behältermantel bilden
den, lösbar miteinander verbundenen Fügeteilen.
Solche zusammensetzbaren Behälter sind in vielfältigen
Ausführungen und Funktionen bekannt. Beispielsweise be
stehen die Behälterteile aus zylindrischen Hülsen, die
abhängig von der Baugröße über geeignete Verbindungsmit
tel stirnseitig verbindbar sind.
Ausgehend hiervon besteht die Aufgabe darin, einen mehr
teiligen Behälter der eingangs angegebenen Art zu schaf
fen, dessen Teile gegen mantelseitig einwirkende Kräfte
stabil sind, sich auf einfache Weise variabel verbinden
lassen und in ästhetischer Hinsicht ansprechend gestalt
bar sind. Insbesondere soll ein Zierbehältnis zur Aufnah
me kleinere Gegenstände angegeben werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1
angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhaf
te Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung er
geben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, Federn als Be
hälterteile einzusetzen und dadurch überraschende Funk
tionen zu ermöglichen. Dementsprechend wird erfindungsge
mäß vorgeschlagen, daß die Fügeteile durch paarweise an
jeweils einem Verbindungsabschnitt ineinander verschraub
bare Schraubenfedern gebildet sind. Damit läßt sich die
Bauart der Federn zugleich zur Herstellung einer einfach
lösbaren Behälterverbindung nutzen. Unter Ausnutzung der
Federelastizität kann der gegenseitige Windungseingriff
auch durch einfaches axiales Ineinanderstecken bzw. Aus
einanderziehen hergestellt und gelöst werden. Schrauben
federn besitzen eine hohe Stabilität gegen radiale Bean
spruchung, ohne daß Beschränkungen in der Baugröße beste
hen. Weiter ist es aufgrund des Verbindungsprinzips mög
lich, eine beliebige Anzahl von Behälterteilen miteinan
der zu verbinden.
Grundsätzlich bestehen freie Gestaltungsmöglichkeiten in
der Formgebung, soweit zumindest die Verbindungsabschnit
te der Schraubenfedern kreiszylindrisch ausgebildet sind.
Die Verbindungsfunktion wird dadurch erreicht, daß ein
außenliegender Verbindungsabschnitt der einen Schrauben
feder ein Innengewinde zum Einschrauben eines als Außen
gewinde im Wickeldurchmesser verminderten, gleichsinnig
gewundenen innenliegenden Verbindungsabschnitts der ande
ren Schraubenfeder bildet. Dabei ist es von Vorteil, wenn
die Verbindungsabschnitte auf Block gewickelt sind, während
gegebenenfalls die anschließenden Federabschnitte
freie Windungszwischenräume aufweisen.
Um eine leichtgängige Schraubverbindung zu schaffen,
sieht eine Ausführung der Erfindung vor, daß die ineinan
der verschraubbaren Verbindungsabschnitte einen um den
Drahtdurchmesser ihrer Federwindungen voneinander unter
schiedlichen Wickeldurchmesser aufweisen. Günstig ist es
dabei auch, wenn die Federwindungen der Verbindungsab
schnitte dieselbe Steigung aufweisen, und die Verbin
dungsabschnitte ein zueinander formidentisches oder form
komplementäres, insbesondere rundes, halbrundes, dreieck
förmiges, trapezförmiges oder rhombisches Drahtprofil
aufweisen.
Eine Selbstsicherung des Verbindungszustands läßt sich
dadurch erreichen, daß die Verbindungsabschnitte in ihrer
gegenseitigen Gewindepassung voneinander abweichen, ins
besondere unterschiedliche Steigungen aufweisen, so daß
sich im Verbindungszustand durch elastische Federverfor
mung erhöhte Reibschlußkräfte ergeben.
Um die gegenseitige Einschraubtiefe zu begrenzen, ist es
vorteilhaft, wenn einer der Verbindungsabschnitte einen
gegenüber dem daran anschließenden Federstrang abweichen
den Wickeldurchmesser aufweist, so daß der Federstrang
einen Stirnanschlag für den jeweils anderen Verbindungsabschnitt
bildet. Eine Schraublängenbegrenzung kann auch
dadurch erreicht werden, daß die Verbindungsabschnitte
gegenüber dem jeweils anschließenden Federstrang eine un
terschiedliche Steigung aufweisen.
In gestalterischer Hinsicht ergeben sich vielfältige Va
riationsmöglichkeiten. Beispielsweise kann ein an den
Verbindungsabschnitt anschließender Federstrang der
Schraubenfedern über seine Länge einen veränderlichen
Wickeldurchmesser aufweist.
Zur stirnseitigen Begrenzung des Behälterraums kann ein
mit den das Behälterende bildenden Federenden der Schrau
benfedern vorzugsweise form- und/oder kraftschlüssig ver
bundener, gegebenfalls lösbarer Endverschluß vorgesehen
sein. Alternativ ist es auch möglich, daß die Schrauben
federn durch ein spiralig verjüngtes Federende einen Be
hälterverschluß bilden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß die
gegenseitige Einschraubtiefe der Verbindungsabschnitte
unter Variation der Behälterlänge veränderlich ist.
Denkbar ist es, den Behälterraum durch einen in den Be
hältermantel eingesetzten, gegebenenfalls transparenten
hülsenförmigen Behältereinsatz zu begrenzen bzw. abzu
dichten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt
einen aus Schraubenfedern bestehenden röhrenförmigen Be
hälter im Axialschnitt.
Der insgesamt mit 10 bezeichnete Behälter ist in axialer
Richtung abschnittsweise aus drei Schraubenfedern 12, 14,
16 zusammengefügt. Dabei sind die den Behältermantel 18
bildenden bzw. den Aufnahmeraum begrenzenden Schraubenfe
dern über endseitige Verbindungsabschnitte 18, 20 paar
weise ineinander verschraubt, so daß der Behälter 10 ge
öffnet oder in seiner Länge variiert werden kann. Die
Verbindungsabschnitte 18, 20 sind ebenso wie die verblei
benden Federstränge bzw. Abschnitte 24, 26 kreiszylin
drisch ausgebildet, wobei ein außenliegender Verbindungs
abschnitt 20 der einen Schraubenfeder 12 bzw. 16 ein In
nengewinde 28 zum Einschrauben eines als Außengewinde 30
im Wickeldurchmesser um die Drahtstärke verminderten, ge
genläufig gewundenen innenliegenden Verbindungsabschnitts
22 der anderen Schraubenfeder 18 bildet.
Um eine leichtgängige Schraubverbindung zu gewährleisten,
sind die Verbindungsabschnitte 18, 20 in ihren Federwin
dungen auf Block gewickelt und weisen dieselbe Steigung
auf. Das Rundprofil des Federdrahts 32 gibt dabei ein
entsprechend profiliertes Rundgewinde vor. Grundsätzlich
ist es auch möglich, andere Gewindeformen durch das
Drahtprofil, beispielsweise Spitzgewinde festzulegen.
Denkbar ist es auch, daß die Verbindungsabschnitte eine
verringerte Paarungsfähigkeit, insbesondere unterschied
liche Steigungen aufweisen, so daß sich im Verbindungszu
stand durch elastische Federverformung erhöhte Reib
schlußkräfte ergeben.
Zur Begrenzung der Einschraubtiefe weist bei der Feder 12
der Verbindungsabschnitt 20 einen gegenüber dem anschlie
ßenden Federstrang 26 um die Drahtstärke vergrößerten
Wickeldurchmesser auf, so daß der Federstrang 26 stirn
seitig einen Anschlag 34 für den Verbindungsabschnitt 22
der Feder 14 bildet. Eine Schraubtiefenbegrenzung kann
auch dadurch erreicht werden, daß ein an den Verbindungs
abschnitt anschließender Federabschnitt eine unterschied
liche Steigung aufweist.
Die Feder 12 ist an ihrem ein Behälterende bildenden
freien Federende 36 durch einen klemmend eingesetzten
Stopfen 38 verschlossen. Am anderen Behälterende ist eine
Verschlußscheibe 40 vorgesehen, die auf das freie Fede
rende 42 der Feder 16 aufgeklebt ist. Grundsätzlich ist
es auch möglich, daß ein spiralig verjüngtes Federende
einen Behälterabschluß bzw. -verschluß bildet.
Die Feder 14 weist einen mit Windungsabstand gewickelten
Federstrang 24 auf, dessen Windungszwischenräume 44 den
Behälterinhalt sichtbar machen. Aus gestalterischen Grün
den kann es auch vorgesehen sein, daß der Federkörper
durch einen veränderlichen Wickeldurchmesser abweichend
von der Zylinderform beispielsweise bauchig oder kegel
förmig gestaltet ist.
Der vorstehend beschriebene Behälter soll in erster Linie
als Designelement zur Aufnahme von Kleingegenständen die
nen. Bei durchgehend auf Block gewickelten Einzelfedern
kann auch rieselfähiges Aufnahmegut vorgesehen sein, das
durch Verbiegen über die dabei entstehenden Windungszwi
schenräume ausgebracht werden kann. Möglich ist es auch,
daß die den Behälter bildenden Federn 12, 14, 16 nicht
aus metallischem Federdraht gewickelt, sondern aus Kunst
stoff gegossen sind, sofern eine elastische Federwirkung
für die Behälterfunktion nicht erforderlich ist.
Claims (15)
1. Behälter mit mehreren abschnittsweise einen röhren
förmigen Behältermantel (18) bildenden, lösbar mit
einander verbundenen Fügeteilen (12, 14, 16), dadurch
gekennzeichnet, daß die Fügeteile durch paarweise an
jeweils einem Verbindungsabschnitt (20, 22) ineinander
verschraubbare Schraubenfedern (12, 14, 16) gebildet
sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die Verbindungsabschnitte (20, 22) der
Schraubenfedern (12, 14, 16) kreiszylindrisch ausgebil
det sind.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß ein außenliegender Verbindungsabschnitt (20)
der einen Schraubenfeder (12; 16) ein Innengewinde
(28) zum Einschrauben eines als Außengewinde (30) im
Wickeldurchmesser verminderten, gleichsinnig gewunde
nen innenliegenden Verbindungsabschnitts (22) der an
deren Schraubenfeder (14) bildet.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsabschnitte (20, 22)
auf Block gewickelt sind, während gegebenenfalls die
anschließenden Federabschnitte (24) freie Windungszwischenräume
(44) aufweisen.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die ineinander verschraubbaren
Verbindungsabschnitte (20, 22) einen um den Draht
durchmesser ihrer Federwindungen voneinander unter
schiedlichen Wickeldurchmesser aufweisen.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federwindungen der ineinander
verschraubbaren Verbindungsabschnitte (20, 22) diesel
be Steigung aufweisen.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß Verbindungsabschnitte (20, 22) ein
zueinander formidentisches oder formkomplementäres,
insbesondere rundes, halbrundes, dreieckförmiges,
trapezförmiges oder rhombisches Drahtprofil aufwei
sen.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsabschnitte (20, 22)
in ihrer gegenseitigen Gewindepassung voneinander ab
weichen, insbesondere unterschiedliche Steigungen
oder verringertes Durchmesserspiel aufweisen, so daß
sich im Verbindungszustand durch elastische Federverformung
erhöhte Reibschlußkräfte ergeben.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens einer der Verbindungs
abschnitte (20) einen gegenüber dem daran anschlie
ßenden Federstrang (26) abweichenden Wickeldurchmes
ser aufweist, so daß der Federstrang (26) einen
Stirnanschlag für den jeweils anderen Verbindungsab
schnitt (22) bildet.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsabschnitte (22)
gegenüber dem jeweils anschließenden Federstrang (24)
eine unterschiedliche Steigung aufweisen.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß ein an den Verbindungsabschnitt
(20, 22) anschließender Federstrang der Schraubenfe
dern (12, 14, 16) über seine Länge einen veränderlichen
Wickeldurchmesser aufweist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekenn
zeichnet durch einen mit den das Behälterende bilden
den Federenden der Schraubenfedern (12, 14, 16 vorzugs
weise form- und/oder kraftschlüssig verbundenen, ge
gebenfalls lösbaren Endverschluß (38, 40).
13. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schraubenfedern (12, 14, 16)
durch ein spiralig verjüngtes Federende einen Behäl
terverschluß bilden.
14. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die gegenseitige Einschraubtiefe
der Verbindungsabschnitte (20, 22) unter Variation der
Behälterlänge veränderlich ist.
15. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekenn
zeichnet durch einen in den Behältermantel eingesetz
ten, gegebenenfalls transparenten Behältereinsatz.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000103421 DE10003421A1 (de) | 2000-01-26 | 2000-01-26 | Behälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000103421 DE10003421A1 (de) | 2000-01-26 | 2000-01-26 | Behälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10003421A1 true DE10003421A1 (de) | 2001-08-02 |
Family
ID=7628847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000103421 Withdrawn DE10003421A1 (de) | 2000-01-26 | 2000-01-26 | Behälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10003421A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7815027U1 (de) * | 1978-05-19 | 1978-08-31 | Roesler Peter | Verpackungsbehaelter fuer langgestreckte Gegenstaende |
| FR2491876A1 (fr) * | 1980-10-15 | 1982-04-16 | Simplastic Sociedade Ind | Recipient transportable de volume variable |
| DE4406932A1 (de) * | 1994-03-03 | 1995-09-14 | Peter Roesler | Verpackungsbehälter mit veränderbarer Länge |
| WO1996025337A1 (en) * | 1995-02-13 | 1996-08-22 | Amcad Holdings Limited | Containers with variable volume |
-
2000
- 2000-01-26 DE DE2000103421 patent/DE10003421A1/de not_active Withdrawn
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