DE100377C - - Google Patents

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DE100377C
DE100377C DENDAT100377D DE100377DA DE100377C DE 100377 C DE100377 C DE 100377C DE NDAT100377 D DENDAT100377 D DE NDAT100377D DE 100377D A DE100377D A DE 100377DA DE 100377 C DE100377 C DE 100377C
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tooth
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teeth
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/80Dental aids fixed to teeth during treatment, e.g. tooth clamps
    • A61C5/82Dams; Holders or clamps therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1897 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein neues Geräth, welches bestimmt ist, die sonst in der Zahnheilkunde beim Füllen von Zähnen (Plombiren) vielfach verwendeten Zahnklammern durch eigenartige Gestaltung einem ganz neuen Zweck anzupassen und dem Kranken Erleichterung, dem Behandelnden aber die Möglichkeit zu verschaffen, mit voller Sicherheit jede Zahnfüllung ohne Zeitbedrängnifs vorzunehmen. Das wesentliche Merkmal dieser neuen Zahnklammer besteht darin, dafs sie mit einem Gestell versehen ist, welches zum Spreizen und Versteifen einer Gummiplatte nach Art des bekannten Kofferdams dient. Eine mit einem Loch für den zu behandelnden Zahn versehene Gummihaut, welche weit kleiner als der sonst gebrauchte Kofferdam ist, wird, um den Zahn vollkommen trocken zu legen, über das Gestell der Klammer gespannt , wobei aufserdem die Spannflügel einerseits die Wange zurückhalten, andererseits der Zunge einen Widerhalt gewähren.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Zahnklammer mit Ueberspanngestell vorgeführt, und zwar in Fig. 1 schaubildlich, in Fig. 2 bis 4 durch Aufrifs, Grundrifs und Seitenansicht. Fig. 5 zeigt sie mit übergespanntem Gummiblatt, Fig. 6 das Blatt selbst. In Fig. 7 ist eine andere Ausführungsform der Klammer gezeichnet.
Die Klammer α der Fig. 1 bis 5 besitzt an ihren Backen b, welche den zu füllenden Zahn zu umfassen habeMaflüeal-fös
Dr
aus gebogenem Braht^ "die" "nach" derselben
Bftiirksverein a. (L nla' Seite aufgebogen sind, wie der die Klammerbacken verbindende Bügel d. Jeder Ansatz besitzt zwei durch Oesen des Drahtes gebildete Vorsprünge, welche als Spannstellen für das zu befestigende Gummi dienen.
Fig. 5 zeigt die mit Gummi f überspannte Klammer. Das Gummiblatt ist vorher mit einem kleinen Loch versehen (Fig. 6), durch welches der Zahn hindurchtreten soll, und dann wird es einfach über die. Knöpfe e e gespannt, welche das Blatt festhalten, dabei aber ein Rücken und Ziehen gestatten, damit das Loch genau über die Zahnöffnung zwischen den Backen b b gelegt werden kann.
Die Klammer wird in bekannter Weise mit Zuhülfenahme einer Zange angesetzt. Das Gummi dämmt nun den zu behandelnden Zahn vollkommen gegen jeden Speichelzuflufs ab, so dafs der Behandelnde stundenlang füllen kann, ohne in der Wahl der Füllung irgendwie behindert zu sein. Dabei hat er beide Hände frei, da der Zahn ganz offen liegt und die Wange durch den einen Flügel c wirkungsvoll zurückgehalten wird. Der Kranke wird durch die Kammer fast gar nicht belästigt. Ein besonderer Vorzug der Klammer ist es dabei, dafs sie die Zunge festlegt, indem sie entweder, auf den' Unterkiefer gesetzt, die Zunge niederdrückt oder am Oberkiefer der Zunge ein festes Widerlager gewährt.
Der Draht ist biegsam, so dafs das Gestell mehr oder weniger zusammengebogen werden l$.ann, um sich der betreffenden Stelle im Mii^f» arjzaschmiegen.
"'"Die Flügel lassen sich auch zu Spiegeln oder
υ erw. Ffa hr.

Claims (1)

  1. Reflectoren ausbilden, um den Zahn, sowie seine Umgebung zu beleuchten.
    Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform des Gestelles, wobei es, statt aus Drähten gebogen und an der Klammer befestigt zu sein, mit dieser aus einem Stück hergestellt ist. Zugleich ist hier die Möglichkeit dargestellt, den Klammerbacken Ausschnitte für zwei Zähne zu geben. Da man nämlich bei Anwendung der neuen Klammer nicht an eine bestimmte kurze Zeit gebunden ist und die Zähne gegen Speichelzuflufs sicher geschützt sind, so kann man zwei und nöthigenfalls noch mehr Zähne füllen, ohne die Klammer zu entfernen.
    Patenτ-Anspruch:
    Zahnklammer mit Gestell zum Ueberspannen einer Gummihaut, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Zahnfüll-Klammer (a) gewöhnlicher Art mit Flügeln (c) versehen ist, um eine Kofferdamplatte ffJ zu spreizen und zu versteifen, weiche Platte den zu behandelnden Zahn vollkommen gegen Speichelzuflufs abdämmt, während die Flügel einerseits die Wange zurückhalten, andererseits die Zunge festlegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0137090A1 (de) * 1983-10-13 1985-04-17 Giuseppe Totaro Abschirmung für die Mundhöhle bei zahnärztlichen Arbeiten
AT524911A1 (de) * 2021-03-30 2022-10-15 Thurner Christian Klammer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0137090A1 (de) * 1983-10-13 1985-04-17 Giuseppe Totaro Abschirmung für die Mundhöhle bei zahnärztlichen Arbeiten
AT524911A1 (de) * 2021-03-30 2022-10-15 Thurner Christian Klammer
AT524911B1 (de) * 2021-03-30 2023-10-15 Thurner Christian Klammer

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