DE10042226A1 - Source-Down-Leistungs-MOSFET und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Source-Down-Leistungs-MOSFET und Verfahren zu dessen Herstellung

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Source-Down-Leistungs-MOSFET, dessen Rückseite aus einem p-leitenden Substrat (1, 2) besteht, in das ein n-leitendes Sourcegebiet (12, 13) eingebettet ist, das über eine nicht gleichrichtende Verbindung (14, 15; 17) mit dem Substrat (1, 2) kurzgeschlossen ist.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Source-Down-Lei­ stungs-MOSFET nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 so­ wie ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Source-Down- Leistungs-MOSFETs.
Herkömmliche vertikale DMOS-Leistungstransistoren haben ihren Sourceanschluß und Gateanschluß auf der Vorderseite eines Halbleiterkörpers, also auf der Chipvorderseite, und ihren Drainanschluß auf der gegenüberliegenden Rückseite des Halb­ leiterkörpers, also der Chiprückseite. Eine monolithische In­ tegration mehrerer derartiger vertikaler DMOS-Leistungstran­ sistoren ist also nur bei Anwendungen möglich, bei denen ein gemeinsamer Drainanschluß an der Chiprückseite erlaubt ist. Ein solcher gemeinsamer Drainanschluß ist aber nur bei be­ stimmten Spezialanwendungen akzeptabel.
Bei den meisten Anwendungen von vertikalen DMOS-Leistungs­ transistoren sind getrennte Drainanschlüsse bei gemeinsamer Source gewünscht, so daß sogenannte "Common-Source-Strukturen" vorliegen sollten. Hierfür geeignete Leistungstransistoren sind Source-Down-Leistungs-MOSFETs, bei denen der Sourcean­ schluß auf der Chiprückseite vorgesehen ist (vgl. hierzu US 5 023 196, US 5 134 448, EP-B1-0 440 394 und DE-A1- 196 38 439).
Source-Down-Leistungs-MOSFETs haben bekanntlich eine Reihe von Vorteilen, die wie folgt zusammengefaßt werden können:
  • - Der Sourceanschluß liegt auf der Chiprückseite, so daß keine Isolation zwischen einem Leiterrahmen und Masse erforderlich ist, wodurch sich die Kühlung für den Chip erheblich verein­ facht.
  • - Mehrkanal-Low Side(-Niederspannungs-)Schalter können auf ei­ nem Chip in platzsparender Weise integriert werden und benö­ tigen gegenüber lateralen Leistungstransistoren etwa nur den halben Platz.
  • - Durch Kombination eines Source-Down-MOSFETs in Common- Source-Struktur mit einem herkömmlichen vertikalen DMOS- Transistor läßt sich ohne weiteres eine Halbbrücke auf einem gemeinsamen Leiterrahmen realisieren.
Ein wesentliches Element eines Source-Down-Leistungs-MOSFETs in Common-Source-Struktur ist die niederohmige Verbindung zwi­ schen seinem Bodygebiet und seinem Sourcegebiet. Diese niede­ rohmige Verbindung ist notwendig, um beispielsweise bei einem n-Kanal-MOSFET mit einem p-leitenden Bodygebiet den parasitä­ ren npn-Transistor aus dem Sourcegebiet (Emitter), dem Bodyge­ biet (Basis) und dem Draingebiet (Kollektor) wirksam zu unter­ drücken. Diese Unterdrückung des parasitären npn-Transistors (bzw. eines pnp-Transistors bei einem p-Kanal-MOSFET) ist bei­ spielsweise beim Abschalten einer induktiven Last des Lei­ stungstransistors, wenn dieser kurzzeitig den Strom im Lawi­ nendurchbruch führen muß, oder beim Abkommutieren der inversen Diode von Bedeutung. Ohne eine solche niederohmige Verbindung besteht die Gefahr, daß der Leistungstransistor bei diesen Schaltvorgängen zerstört wird. Diese Gefahr liegt aber auch dann vor, wenn die niederohmige Verbindung zwischen Sourcege­ biet und Bodygebiet etwa aufgrund eines Defektes lokal einen hohen Widerstand aufweist, der zuvor durch übliche statische Messungen bei der Prüfung der Scheibe, aus der der Chip gewon­ nen ist, nicht detektiert wurde.
Im einzelnen sind aus US 5 023 196, US 5 134 448 und EP-B2- 0 440 394 Source-Down-Leistungs-MOSFETs in Common-Source- Struktur bekannt, bei denen ein n-dotiertes Siliziumsubstrat verwendet wird, das gleichzeitig als Sourcegebiet dient. Ein p-dotiertes Bodygebiet ist hier mittels eines in einem ersten Graben (Trench) angeordneten Metallkontaktes mit dem Silizium­ substrat kurzgeschlossen. Gate befindet sich in einem zweiten Graben. Nachteilhaft an einer solchen Struktur ist der nicht unerhebliche Platzbedarf für den Source-Body-Kurzschluß mit­ tels des im ersten Graben vorgesehenen Metallkontaktes.
In DE-A1-196 38 439 ist ein Source-Down-Leistungs-MOSFET be­ schrieben, bei dem der Kurzschluß zwischen dem Bodygebiet und dem Sourcegebiet durch eine mit dem p-dotierten Bodygebiet verbundene hochdotierte p-leitende Zone, die an die Chipober­ fläche geführt und durch einen Bonddraht mit dem Sourcegebiet verbunden ist, vorgenommen wird. Eine andere Möglichkeit be­ steht darin, die hochdotierte p-leitende Zone mittels eines Metallkontaktes mit einem ebenfalls an die Chipoberfläche ge­ führten und mit dem Sourcegebiet bzw. dem Siliziumsubstrat in Verbindung stehenden hochdotierten n-leitenden Gebiet zu ver­ binden.
Schließlich ist es aus US 5 160 985 bekannt, durch Hochenergi­ eimplantation von Kobaltionen und Bildung von Kobaltsilizid einen vergrabenen Kurzschluß zwischen dem Bodygebiet und dem Sourcegebiet eines IGBT (Bipolartransistor mit isoliertem Ga­ te) herzustellen.
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Source- Down-Leistungs-MOSFET anzugeben, bei dem ein niederohmiger An­ schluß des Bodygebietes an das Sourcegebiet sicher gewährlei­ stet ist und bei dem ein Defekt in der Verbindung zwischen dem Bodygebiet und dem Sourcegebiet allenfalls zu einer vollkommen unkritischen Stillegung des Leistungstransistors in diesem Ge­ biet führt; außerdem soll ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Source-Down-Leistungs-MOSFETs geschaffen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Source-Down- Leistungs-MOSFET mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 ge­ löst.
Ein vorteilhaftes Verfahren zum Herstellen eines solchen Sour­ ce-Down-Leistungs-MOSFETs ist in Patentanspruch 12 angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
An dem erfindungsgemäßen Source-Down-Leistungs-MOSFET ist zu­ nächst von Bedeutung, daß für einen n-Kanal-MOSFET anstelle eines üblichen n-leitenden Halbleitersubstrates aus insbeson­ dere Silizium ein p-leitendes Halbleitersubstrat verwendet wird. Dies hat den Vorteil, daß als Emitter des parasitären npn-Transistors lediglich das gesondert einzubringende n- leitende Sourcegebiet verbleibt. Dieses Sourcegebiet ist, da­ mit es als Source tatsächlich wirksam ist, mit dem p-leitenden Halbleitersubstrat durch eine nicht gleichrichtende Verbin­ dung, wie beispielsweise einen vergrabenen Metallkontakt, kurzgeschlossen. Damit kann das p-leitende Halbleitersubstrat den Sourcestrom zwischen dem Sourcegebiet und der Chiprücksei­ te als Löcherstrom zum rückseitigen und mit dem Sourcegebiet verbundenen Sourceanschluß führen.
Damit werden gegenüber dem Stand der Technik mit einem n- leitenden Halbleitersubstrat für einen n-Kanal-MOSFET speziell die folgenden Vorteile erzielt:
Wenn bei einer Vielzahl von Transistorzellen, die jeweils ent­ sprechend dem erfindungsgemäßen Source-Down-Leistungs-MOSFET aufgebaut sind, ein Kurzschluß zwischen einem p-leitenden Bo­ dygebiet und dem Sourcegebiet nicht funktionsfähig ist, so fällt die entsprechende Zelle zwar für die Leitfähigkeit des Leistungstransistors aus, was unerheblich ist, solange nur ein kleiner Anteil der Zellen fehlerhaft ist. Die Sperrfähigkeit und die Robustheit des Leistungstransistors im Lawinendurch­ bruch oder beim Abkommutieren der inversen Diode werden aber nicht beeinträchtigt, da das p-leitende Bodygebiet weiterhin direkt mit der Chiprückseite verbunden ist. Insbesondere führt ein mit einem Widerstand behafteter Kurzschluß einer Zelle so­ gar zu einer Verbesserung der Robustheit, da der Emitter des parasitären npn-Transistors dann schlecht angeschlossen ist, was bei einem Stromfluß durch den parasitären npn-Transistor zu einer Gegenkopplung führt.
Beim Stand der Technik mit einem n-leitenden Halbleitersub­ strat ist dagegen bei einem schlechten oder nicht vorhandenen Kurzschluß zwischen Bodygebiet und Sourcegebiet zwar die Leit­ fähigkeit des Leistungstransistors unverändert; seine Robust­ heit und gegebenenfalls im Extremfall sogar seine Sperrfähig­ keit sind aber verringert.
Wesentlich an der Erfindung ist insbesondere, daß die für die Funktionsfähigkeit des Leistungs-MOSFET bedeutsame Verbindung zwischen dem p-leitenden Bodygebiet und der Chiprückseite un­ abhängig von Defekten bei der Herstellung allein durch den Aufbau des MOSFETs mit dem p-leitenden Halbleitersubstrat si­ chergestellt ist.
Für einen p-Kanal-Source-Down-Leistungs-MOSFET gelten entspre­ chende Überlegungen, wie diese oben für einen n-Kanal-Source- Down-Leistungs-MOSFET angegeben sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert, in deren Fig. 1 bis 5 jeweils Schnittbilder durch verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Sour­ ce-Down-Leistungs-MOSFETs gezeigt sind.
In den Figuren werden einander entsprechende Bauteile jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt einen Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem er­ sten Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem p+-dotierten Siliziumsubstrat 1, einem p-dotierten Gebiet 2, einem n- dotierten Gebiet 3 und einem n+-dotierten Anschlußgebiet 4 für einen Drainkontakt 5 mit einer Drainelektrode D.
Die Gebiete 2 und 3 können durch Epitaxie auf das Siliziumsub­ strat 1 aufgebracht sein und aus mit Bor bzw. Phosphor dotier­ tem Silizium bestehen. Das Gebiet 3 wirkt als Driftstrecke, während das Gebiet 2 das Bodygebiet bildet. Das Gebiet 2 kann auch durch Ausdiffusion aus dem hochdotierten Siliziumsubstrat 1 in die entsprechende epitaktische Schicht gebildet werden.
Durch das Gebiet 3 erstrecken sich Trenche 6, 7, deren Wände und Böden ebenso wie die Oberfläche der Gebiete 3, 4 mit einer Isolierschicht 8 aus beispielsweise Siliziumdioxid bedeckt sind. Anstelle von Siliziumdioxid kann gegebenenfalls auch Si­ liziumnitrid verwendet werden. Ebenso ist es möglich, für die­ se Isolierschicht einen mehrlagigen Film aus verschiedenen isolierenden Materialien vorzusehen. Das Innere der Trenche 6, 7 ist mit einem leitenden Material aus beispielsweise dotier­ tem polykristallinem Silizium gefüllt, um so einen Gatekontakt 9 bzw. 10 zu bilden. Die beiden Gatekontakte 9, 10 sind vor­ zugsweise miteinander verbunden und an eine Gateelektrode G angeschlossen. Zwischen den Gatekontakten 9, 10 und dem Drain­ kontakt 5 befindet sich noch eine Isolierschicht 11 aus bei­ spielsweise ebenfalls Siliziumdioxid.
Am unteren Ende der Trenche 9, 10 sind n-dotierte Sourcegebie­ te 12, 13 vorgesehen, die über nicht gleichrichtende Verbin­ dungen 14, 15 mit dem p+-dotierten Substrat 1 verbunden sind.
Das p+-leitende Siliziumsubstrat 1 ist noch mit einem Source­ kontakt 16 versehen, an den eine Sourceelektrode S angeschlos­ sen ist.
Ein mögliches Herstellungsverfahren zum Erzeugen des Source- Down-Leistungs-MOSFETs von Fig. 1 kann beispielsweise die fol­ genden Schritte aufweisen:
  • - Bereitstellen eines Siliziumsubstrates mit dem p+-leitenden Gebiet 1 und dem p-leitenden Gebiet 2,
  • - Aufbringen einer n-leitenden epitaktischen Schicht zur Bil­ dung des Gebietes 3,
  • - Ätzen der Trenche 6, 7,
  • - Auftragen der Isolierschicht 8 zur Bildung der Gateoxide in den Trenchen 6, 7 in das Gebiet 3 und gegebenenfalls bis zum Substrat 1, 2,
  • - Einbringen der n-leitenden Gebiete 12, 13 an den Böden der Trenche 6, 7 durch Ionenimplantation, um so das Sourcegebiet zu erzeugen,
  • - gegebenenfalls gleichzeitig mit dem vorangehenden Verfah­ rensschritt ebenfalls durch Ionenimplantation Erzeugen des n+-leitenden Gebiets 4 als Drain-Anschlußgebiet,
  • - Herstellen des Source-Body-Kurzschlusses durch die Verbin­ dung 14, 15,
  • - Auffüllen der Trenche 6, 7 mit dem leitenden Material 9, 10 aus beispielsweise dotiertem polykristallinem Silizium.
Es folgen sodann noch die üblichen Schritte, wie das Anbringen der Kontakte für Gate G, Drain D und Source S.
Die Herstellung des Source-Body-Kurzschlusses aus den nicht gleichrichtenden Verbindungen 14, 15 kann beispielsweise durch Implantation von Metallionen und nachfolgende Silizidbildung erfolgen (vgl. hierzu insbesondere US 5 160 985).
Für die Herstellung der Verbindungen 14, 15 können auch andere Prozesse verwendet werden. Beispielsweise ist es möglich, auf eine Strukturierung für die Verbindungen 14, 15 zu verzichten und eine durchgehende Verbindung 17 vorzusehen, die unstruktu­ riert ist und, wie in Fig. 2 dargestellt, am unteren Ende der Trenche 6, 7 oder, wie in Fig. 5 gezeigt, am unteren Ende der Gebiete 12, 13 verlaufen kann. Der Source-Body-Kurzschluß mit den leitenden Verbindungen 14, 15 bzw. 17 kann sich, wie in den Fig. 1, 2 und 5 gezeigt ist, am pn-Übergang zwischen den Gebieten 12, 13 und dem Siliziumsubstrat 1 befinden oder, wie in Fig. 3 gezeigt ist, über eine größere Tiefe ausgedehnt sein.
In den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3 und 5 stellt das Gebiet 2, das sich zwischen dem Sourcegebiet 12 bzw. 13 und der Driftstrecke aus dem Gebiet 3 befindet, das Bodygebiet des Leistungs-MOSFETs dar. Eine Alternative hierzu ist im Ausfüh­ rungsbeispiel von Fig. 4 gezeigt.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 4 ist das Gebiet 3, das aus einer epitaktischen Schicht besteht, dicker ausgebildet als in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 3. Hier wird ein Bo­ dygebiet 18 bzw. 19 nach der Trenchätzung der Trenche 6, 7 und vor dem Auffüllen der Trenche 6, 7 mit dem leitenden Material 9 bzw. 10 durch Implantation in den Trench 6 bzw. 7 und nach­ folgende Ausdiffusion gebildet. Ein Vorteil des Ausführungs­ beispiels von Fig. 4 besteht darin, daß die Kanallänge und die Dotierung des Bodygebietes 18 bzw. 19 durch die sehr gut kon­ trollierbaren Prozesse Diffusion und Implantation definiert sind und nicht von der Dicke der epitaktischen Schicht oder der Trenchtiefe der Trenche 6, 7 abhängen.
Auch im Ausführungsbeispiel von Fig. 5 sind die Bodygebiete 18, 19 in ähnlicher Weise strukturiert wie im Ausführungsbei­ spiel von Fig. 4.
Die Dotierung des Bodygebietes 2 als p-leitende epitaktische Schicht kann zwischen dem p+-leitenden Siliziumsubstrat 1 und dem n-leitenden Gebiet 3, das auch durch Epitaxie hergestellt ist, liegen (vgl. Fig. 1).
Da p-leitende Siliziumsubstrate im allgemeinen einen höheren Schichtwiderstand als entsprechend dotierte, n-leitende Sili­ ziumsubstrate haben, ist es von Vorteil, am Ende des Herstel­ lungsprozesses, d. h. vor der Erzeugung des Rückseitenkontaktes mit dem Kontakt 16 für die Sourceeelektrode 6 noch auf Wa­ ferebene die Siliziumscheibe, die das Substrat 1 bildet, zu dünnen, um einen geringen Serienwiderstand zu erhalten. Eine Schichtdicke zwischen 100 und 200 µm für die Gebiete 1 bis 3 insgesamt wird bevorzugt.
Bezugszeichenliste
1
p+
-leitendes Siliziumsubstrat
2
p-leitendes Bodygebiet
3
n-leitendes Gebiet
4
n+
-leitendes Anschlußgebiet
5
Drainkontakt
6
Trench
7
Trench
8
Isolierschicht
9
leitendes Gatematerial
10
leitendes Gatematerial
11
Isolierschicht
12
n-leitendes Sourcegebiet
13
n-leitendes Sourcegebiet
14
nicht gleichrichtende Verbindung
15
nicht gleichrichtende Verbindung
16
Sourcekontakt
17
nicht gleichrichtende Verbindung
18
p-leitendes Bodygebiet
19
p-leitendes Bodygebiet
D Drainelektrode
G Gateelektrode
S Sourceelektrode

Claims (17)

1. Source-Down-Leistungs-MOSFET mit einem Draingebiet (3, 4) des einen Leitungstyps, einem Sourcegebiet (12, 13) des einen Leitungstyps und einem Bodygebiet (2; 18, 19) des anderen, zum einen Leitungstyp entgegengesetzten Leitungstyps, bei dem
das Draingebiet (3, 4), das Sourcegebiet (12, 13) und das Bodygebiet (2; 18, 19) in einem Halbleiterkörper angeordnet sind,
das Bodygebiet (2; 18, 19) mit dem Sourcegebiet (12, 13) durch eine nicht gleichrichtende Verbindung (14, 15; 17) kurzgeschlossen ist und
ein Drainanschluß (5) für das Draingebiet (3, 4) und ein Ga­ teanschluß (9, 10) für eine über dem Bodygebiet (2; 18, 19) liegende, von diesem durch eine Isolierschicht (8) getrennte und in einem Trench (6, 7) ausgebildete Gateelektrode (G) auf einer ersten Oberfläche des Halbleiterkörpers und ein Sourceanschluß (16) auf einer zur ersten Oberfläche gegen­ überliegenden zweiten Oberfläche des Halbleiterkörpers ange­ ordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Bodygebiet (2; 18, 19) und das Substrat des Halbleiter­ körpers ein zusammenhängendes Gebiet des anderen Leitung­ styps bilden und
das Sourcegebiet (12, 13) in das zusammenhängende Gebiet eingebettet ist.
2. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht gleichrichtende Verbindung (14, 15; 17) durch einen metallischen Kurzschluß gebildet ist.
3. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht gleichrichtende Verbindung (14, 15; 17) durch eine unstrukturierte Metallschicht gebildet ist.
4. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht gleichrichtende Verbindung (14, 15; 17) aus einem Metallsilizid gebildet ist.
5. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht gleichrichtende Verbindung (14, 15; 17) wenigstens teilweise an die Isolierschicht (8) im Trench (6, 7) angrenzt.
6. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodygebiet (2; 18, 19) von dem Trench (6, 7) beabstandet ist und daß das Sourcegebiet von dem Bodygebiet (18, 19) umge­ ben ist.
7. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht an den Trench (6, 7) angrenzt.
8. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht von dem unteren Ende des Trenches (6, 7) be­ abstandet ist.
9. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Draingebiet (3, 4) aus einer hochdotierten Anschlußzone (4) und einer schwächer als diese dotierten Driftstrecke (3) gebildet ist.
10. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodygebiet (2; 18, 19) p-dotiert ist.
11. Source-Down-Leistungs-MOSFET nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtdicke eines aus dem Draingebiet (3, 4), dem Source­ gebiet (12, 13) und dem Bodygebiet (2; 18, 19) sowie einem Substrat (1) des anderen Leitungstyps gebildeten Wafers 100 bis 200 µm beträgt.
12. Verfahren zum Herstellen des Source-Down-Leistungs-MOSFETs nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch die folgenden Verfah­ rensschritte:
  • a) Bereitstellen eines Siliziumsubstrates (1) des anderen Leitungstyps,
  • b) Aufbringen einer epitaktischen Schicht (3) des einen Lei­ tungstyps auf das Substrat (1),
  • c) Ätzen von Trenches (6, 7) in die epitaktische Schicht (3), gegebenenfalls bis in das Substrat (1, 2),
  • d) Aufbringen einer Isolierschicht (8) als Gateoxid,
  • e) Implantieren der Sourcegebiete (12, 13) durch die Trenches (6, 7),
  • f) Herstellen eines Source-Body-Kurzschlusses durch Einbrin­ gen einer nicht gleichrichtenden Verbindung (14, 15; 17) und
  • g) Auffüllen der Trenches (6, 7) mit einem leitenden Material (9, 10) als Gateelektrode.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt (f) durch Implantation von Metallionen und nach­ folgende Silizidbildung vorgenommen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtleitende Verbindung (14, 15; 17) strukturiert oder unstrukturiert hergestellt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodygebiet (18, 19) durch Implantation in den Trench (6, 7) und nachfolgende Ausdiffusion erzeugt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodygebiet (2) durch Epitaxie hergestellt wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Wafer gedünnt wird.
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