DE1006064B - Maximumzaehler mit eingebautem Synchronmotor als Zeitelement und Einrichtung zur zeitweiligen Ausserbetriebsetzung der Maximumeinrichtung - Google Patents

Maximumzaehler mit eingebautem Synchronmotor als Zeitelement und Einrichtung zur zeitweiligen Ausserbetriebsetzung der Maximumeinrichtung

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Publication number
DE1006064B
DE1006064B DEL14319A DEL0014319A DE1006064B DE 1006064 B DE1006064 B DE 1006064B DE L14319 A DEL14319 A DE L14319A DE L0014319 A DEL0014319 A DE L0014319A DE 1006064 B DE1006064 B DE 1006064B
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DE
Germany
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maximum
counter
synchronous motor
contact
built
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Pending
Application number
DEL14319A
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English (en)
Inventor
Paul E Fehr
Carlo Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Maximumzähler mit eingebautem Synchronmotor als Zeitelement und Einrichtung zur zeitweiligen Außerbetriebsetzung der Maximumeinrichtung Bei den Maximumzählern mit sogenannter elektrischer Steuerung der Maximumeinrichtung durch ein getrennt angeordnetes Zeitelement, wird die periodische Kupplung des Maximumgetriebes durch die Erregung eines Relais, die Entkupplung durch dessen Stromloswerden bewirkt. Soll ein derart gesteuerter Maximumzähler zeitweise außer Betrieb gesetzt werden, so genügt es, den Relaisstromkreis zu unterbrechen.
  • Bei den Maximiumzählern mit sogenannter mechanischer Steuerung der Maximumeinrichtung, bei denen das Zeitelement im Zähler eingebaut ist, erfolgt die periodische Auskupplung über eine mechanische Steuereinrichtung, z. B. einen nockengesteuerten Kupplungshehel. Dient als Zeitelement ein Synchronmotor, so treiht letzterer beispielsweise eine mit einer Kerbe versehene Auslösescheibe an. auf deren Mantelfläche ein Tastfinger des Kupplungshebels aufliegt. Die kurzzeitige Auskupplung am Ende der Registrierperioden erfolgt jeweils dann, wenn der Tastfinger in die Kerbe einfällt. Soll ein Maximumzähler dlelr zuletzt genannten Art zeitweilig außer Betrieb gesetzt werden, so ist dafür zu sorgen, daß die Maximumeinrichtung während der Außerbetriel)setzungszeit ausgekuppelt bleibt, da sie sonst durch den weiterlaufenden Zähler beschädigt werden könnte bzxv. der Zähler eine unrichtige mittlere Maximumleistung zeigen würde. Es ist bereits bekannt, eine solche Auskupplung mittels eines auf den Kupplungshebel wirkenden Relais vorzunehmen. Diese Lösung i!st jedoch verhältnismäßig kompliziert und hat den Nachteil, daß sie bei bereits vorhandenen Maximumzählern wegen der beschränkten Platzverhältnisse nicht ohne weiteres durchgeführt werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Maximumzähler mit eingebautem Synchronmotor als Zeitelement und mit einer vom Zeitmotor angetriebenen mechanischen Steuereinrichtung, die periodisch am Ende einer jeden Registrierperiode die Aus- und Einkupplung der Maximumeinrichtung bewirkt, sowie mit einer Einrichtung zur ieitweiligen Außerbetriebsetzung der Maximumeinrichtung. Man kann zwar bei einem bekannten Zähler mit einem durch sein Zählwerk betätigten Kontakt, über den eine Maximumeinrichtung elektrisch ferngesteuert wird. dieselbe zeitweilig außer Betrieb setzen durch Öffner eines in die Ferusteuerleitung eingebauten Schalters.
  • Hier besteht jedoch nicht das der Erfindung zugrunde liegende. durch besondere Bedingungen bestimmte Problem. Bei Zählern mit mechanischer Steuerung der Maximumeinrichtung mittels einer vom Synchronmotor angetriebenen pro Registrierperiode eine Umdrehung ausführenden Nockenscheibe kann letztere nicht einfach durch Ahschaltung ihres Antriebsstro- mes in irgendeiner Stellung stillgesetzt werden, in svelcher Zähler und Maximumeinrichtung noch miteinander gekuppelt sind. Die zeitweilige Außerbetriebsetzung der Maximumeinrichtung darf vielmehr nur am Ende einer Registrierperiode erfolgen.
  • Erfindungsgemäß ist daher im Zähler ein im Synchronmotorstromkreis liegender Kontakt vorgesehen, der am Ende einer jeden Registrierperiode durch eine vom Zeitmotor angetriebene Rastscheibe kurzzeitig betätigt wird, und außerhalb des Zählers ist ein willkürlich betätigbarer, ebenfalls im Synchronmotorstromkreis angeordneter, zum Zählerkontakt parallel liegender Steuerschalter vorgesehen, welcher zur zeitweiligen Außerbetriebsetzung des Maximumzählers geöffnet wird, worauf der Synchronmotor sich am Ende der betreffenden Registrierperiode über den Zählerkontakt selbst abschaltet und beim Schließen des Steuerschalters wieder anläuft.
  • Es ist zwar eine Schaltungsanordnung für Maximumzähler bekannt, hei der ein Kontakt, der am Ende jeder Registrierperiode durch eine Nocken scheibe geöffnet wird und somit den Erregerstrom eines den Mitnehmer an die Zählerachse kuppelnden Relais unterbricht, parallel geschaltet ist zu einem weiteren Kontakt, der durc;h den entkuppelten und in seine Ausgangslage zurückspringenden Mitnehmer geschlossen wird und somit den zuerst geöffneten Relaiskontakt überbrückt, um die Entkupplungszeit zu verkürzen. Mit dieser Parallelschaltung zweier Kontakte wird also eine andere Wirkung erzielt und ein anderer Zweck verfolgt als bei der vorliegenden Erfindung, bei welcher es sich um die zeitweilige Außerbtetriebsetzung des Maximumzählcrs handelt.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Es zeigt Fig. 1 ein Beispiel mit einem im Maximumzähler eingebauten Ruhekontakt und Fig. 2 ein Beispiel mit einem eingebauten Umschaltkontakt.
  • In der Zeichnung bedeutet 1 einen eine Steuerscheibe 2 mit Kerbe 3 antreibenden Synchronmotor, der als Zeitelement für die periodische Auskupplung der Niaximumeinrichtung eines Maximumzählers 4 dient. Die nicht dargestellte Systemsebeibe des letzteren treibt über eine Achse 5 ein Ritzel 6 an, welches mit einem Maximumrad 7 im Eingriff steht. Eine Feder 8 sucht das Maximumrad 7 gegen einen Anschlag 9 zu drehen. Die Achse 5 ist im linken Hebelarm eines um eine Drehachse 10 schwenkbaren Kupplungshebels 11 drehbar gelagert. Letzterer trägt an seinem rechten Hebelarm einen Tastfinger 12, der auf der Mantelfläche der Steuerscheibe 2 aufliegt und gegen diese durch eine Feder 13 leicht angedrückt wird. Sobald die Kerbe 3 unter den Tastfinger 12 g langt. schwenkt der linke Hebelarm des Kupplungshebels 11 kurzzeitig nach oben, und das Ritzel 6 wird ausgekuppelt. Während dieser Zeit wird das Maximumrad durch die Feder 8 in die Anfangslage zurückgedreht. Sofort nachdem der Tastfinger 12 die Kerbe 3 verlassen hat, kuppelt das Ritzel 6 wieder ein, und das Maximumrad 7 wird für die Messung einer neuen Registrierperiode wieder durch die Systemscheibe angetrieben usw.
  • Um nun bei dieser an sich bekannten Einrichtung willkürlich eine zeitweilige Außerbetriebsetzung der beschriebenen Maximumeinrichtung vorzunehmen, ist im Maximumzähler gemäß Fig. 1 ein Ruhekontakt 14 eingebaut, welcher durch eine isolierte Verlängerung 15 am rechten Hebelarm des Kupplungsbebels 11 beim Einfallen des Tastfingers 12 in die Kerbe 3 jeweils kurzzeitig betätigt wird. Außerhalb des Maximumzählers 4 ist ein Steuerschalter 16 vorgesehen.
  • Beide Schalter liegen im Stromkreis des Synchronmotors 1. und der Steuerschalter 16 liegt zum Ruhekontakt 14 parallel. Solange der Steuerschalter 16 geschlossen bleibt, läuft der Synchronmotor 1 dauernd weiter, unabhängig von der Betätigung des Ruhekontaktes 14. Wird der Steuerschalter 16 jedoch geöffnet, so hält der Synchronmotor 1 bei der nächsten Betätigung des Ruhekontaktes 14 an. In dieser Anhaltestellung ist das Ritzel 6 ausgekuppelt, und die Maximummessung wird aufgehoben.
  • Gemäß dem Beispiel der Fig. 2 tritt an Stelle des Ruhekontaktes -14--ein Umschaltkontakt 17. Der Syn- chronmotor 1 liegt normalerweise über den oberen Außenkontakt direkt am Netz. Fällt der Tastfinger 12 in die Kerbe 3, so erhält der Synchronmotor Spannung über den unteren Außenkontakt und den Steuerschalter 16. Soll die Maximumeinrichtullg für eine bestimmte Zeit ausgeschaltet werden, so wird der Steuerschalter 16 geöffnet. Der Synchronmotor 1 hält dann beim nächsten Umschaltvorgang, wiederum bei ausgekuppeltem Ritzel 6. an.
  • In beiden Fällen erfolgt die Wiederinbetriebsetzung der Maximumeillrichtung einfach dadurch. daß der Steuerschalter 16 wieder geschlossen wird. Letzterer kann ein Handschalter, ein Zeitschalter oder ein ferngesteuerter Schalter sein.
  • Der Ruhekontakt 14 bzw. der Umschaltkontakt 17 benötigt im Verhältnis zu einem Relais naturgemäß nur verhältnismäßig wenig Platz, so daß keine Einbauschwierigkeiten entstehen. Die beschriebene Einrichtung hat außerdem den Vorteil, daß sie sehr einfach ist.
  • PATENTANSPROCHE 1. Maximumzähler mit eingebautem Synchronmotor als Zeitelement, einer vom Zeitmotor angetnebenen mechanischen Steuereinrichtung, die periodisch am Ende einer jeden Registrierperiode die Aus- und Einkupplung der Maximumeinrichtung bewirkt, und einer Einrichtung zur zeitweiligen Außefbetriebsetzung der Maximumeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im Zähler ein im Synchronmotorstromkreis liegender Kontakt vorgesehen ist. der am Ende einer jeden Registrierperiode durch eine vom Zeitmotor angetriebene Rastscbeibe kurzzeitig betätigt wird, und daß außerhalb des Zählers ein willkürlich betätigbarer, ebenfalls im Synchronmotorstromkreis angeordneter, zum Zählerkontakt parallel liegender Steuerschalter vorgesehen ist, welcher zur zeitweiligen Anßerbetriebsetzung des Maximumzählers geöffnet wird, worauf der Synchronmotor sich am Ende der betreffenden Registrierperiode über den Zählerkontakt selbst abschaltet und beim Schließen des Steuerschalters wieder anläuft.

Claims (1)

  1. 2. Maximumzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerkontakt als Ruhekontakt ausgebildet ist.
    3. Niaximumzähler nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerkontakt als Umschaltkontakt ausgebildet und mit dem einen Außenkontakt direkt und mit dem anderen über den Steuerschalter an Spannung liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 277 868; deutsche Patentanmeldung L 9492 IX/42d.
DEL14319A 1952-12-19 1953-01-02 Maximumzaehler mit eingebautem Synchronmotor als Zeitelement und Einrichtung zur zeitweiligen Ausserbetriebsetzung der Maximumeinrichtung Pending DE1006064B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE277868C (de) *

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DE277868C (de) *

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